Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
Viax von Oberstein: Unterschied zwischen den Versionen
K (→Leben) |
|||
| Zeile 51: | Zeile 51: | ||
!'''Nr'''!!'''Datum'''!!'''Urkunde in Bibliographie Alsterweiler'''!!'''Urkunde im wiki'''!!'''Inhalt'''!!'''Sekundärliteratur in Bibliographie Alsterweiler'''!!'''Hinweis'''!!'''Anmerkungen''' | !'''Nr'''!!'''Datum'''!!'''Urkunde in Bibliographie Alsterweiler'''!!'''Urkunde im wiki'''!!'''Inhalt'''!!'''Sekundärliteratur in Bibliographie Alsterweiler'''!!'''Hinweis'''!!'''Anmerkungen''' | ||
| − | |- | + | |- |
|1||1518 Dezember 24 Freitag|| HStA München, Geheimes Hausarchiv München, Mannheimer Urkunden, Oberamt Neustadt||[[ist erwähnt in::GHA OAN 200| ]][[GHA OAN 200]]||Viax von Oberstein [[hat verkauft::Duttweiler| ]]verkauft das Dorf [[Duttweiler]] an den [[Pfalzgrafen Ludwig V.]]. [[Duttweiler]] wurde kurpfälzisch, gelegen im Bereich des kurpfälzischen [[Oberamt Neustadt an der Haardt|Oberamtes Neustadt an der Haardt]]. Duttweiler war ursprünglich hohenfelsisch, wurde aber [[ist verlehnt::Oberstein| ]]verlehnt an die [[Oberstein|Herren von Oberstein]] und an das [[ist verlehnt::Lambrecht|Kloster Lambrecht]].||Karst, Theodor (1960), Seite 35]||Karst mit einigen falschen Angaben.<ref group=anm>[[Matthias C.S. Dreyer]]: Datum der Urkunde ist falsch angegeben, Viax von Oberstein ist als Beatis gelesen.</ref>||Die Übertragung erfolgte von [[Johannes Weingart]] und [[Matthias C.S. Dreyer]] unter [[GHA OAN 200]] | |1||1518 Dezember 24 Freitag|| HStA München, Geheimes Hausarchiv München, Mannheimer Urkunden, Oberamt Neustadt||[[ist erwähnt in::GHA OAN 200| ]][[GHA OAN 200]]||Viax von Oberstein [[hat verkauft::Duttweiler| ]]verkauft das Dorf [[Duttweiler]] an den [[Pfalzgrafen Ludwig V.]]. [[Duttweiler]] wurde kurpfälzisch, gelegen im Bereich des kurpfälzischen [[Oberamt Neustadt an der Haardt|Oberamtes Neustadt an der Haardt]]. Duttweiler war ursprünglich hohenfelsisch, wurde aber [[ist verlehnt::Oberstein| ]]verlehnt an die [[Oberstein|Herren von Oberstein]] und an das [[ist verlehnt::Lambrecht|Kloster Lambrecht]].||Karst, Theodor (1960), Seite 35]||Karst mit einigen falschen Angaben.<ref group=anm>[[Matthias C.S. Dreyer]]: Datum der Urkunde ist falsch angegeben, Viax von Oberstein ist als Beatis gelesen.</ref>||Die Übertragung erfolgte von [[Johannes Weingart]] und [[Matthias C.S. Dreyer]] unter [[GHA OAN 200]] | ||
| − | |- | + | |- |
|2||1520 Mai 14 Montag||HStA München, Geheimes Hausarchiv München, Mannheimer Urkunden, Oberamt Neustadt||[[ist erwähnt in::GHA OAN 202| ]][[GHA OAN 202]]||[[Viax von Oberstein]] erhält Erlaubnis von [[Wolf von Hohenfels]] und Herr zu [[Reipoltskirchen]], [[Duttweiler]] zu verkaufen.||Karst, Theodor (1960), Seite 35]||./.||Die Übertragung erfolgte von [[Johannes Weingart]] und [[Matthias C.S. Dreyer]] unter [[GHA OAN 202]]|| | |2||1520 Mai 14 Montag||HStA München, Geheimes Hausarchiv München, Mannheimer Urkunden, Oberamt Neustadt||[[ist erwähnt in::GHA OAN 202| ]][[GHA OAN 202]]||[[Viax von Oberstein]] erhält Erlaubnis von [[Wolf von Hohenfels]] und Herr zu [[Reipoltskirchen]], [[Duttweiler]] zu verkaufen.||Karst, Theodor (1960), Seite 35]||./.||Die Übertragung erfolgte von [[Johannes Weingart]] und [[Matthias C.S. Dreyer]] unter [[GHA OAN 202]]|| | ||
| Zeile 61: | Zeile 61: | ||
| − | |- | + | |- |
|3||1525||Urkunde<ref>liegt noch nicht vor. Wohl in Glasschröder Repetorium.</ref> LA Sp Hochstift Speyer, Urkunden, Alte Bestände vor 1789||[[ist erwähnt in::LA Sp D 1 Nr.793]]||Zerstörung der [[Kredenburg]] durch Bauern. [[Viax von Oberstein]] erhält Entschädigung durch die Gemeinde, Schultheiß [[Cosman Muspach|Coßmann Moßbach]].||[[Geschichte von Maikammer=Alsterweiler]], Seite 17, 1. Absatz||Leonhard verweist auf ein Regest bei Glasschröder: Repertorium der Urkunden des Staatsarchivs Speyer||Gleiche Quelle: Im Bauernkrieg 1525 zerstören ihm (Anm.: Viax von Oberstein) die Bauern von Maikammer die Burg (Anm.: Kredenburg), während er in kurpfälzischen Diensten steht, müssen aber die Kosten der Wiederherrichtung tragen. (Quelle 19), Leonhardt, J. (1928), Seite 156 | |3||1525||Urkunde<ref>liegt noch nicht vor. Wohl in Glasschröder Repetorium.</ref> LA Sp Hochstift Speyer, Urkunden, Alte Bestände vor 1789||[[ist erwähnt in::LA Sp D 1 Nr.793]]||Zerstörung der [[Kredenburg]] durch Bauern. [[Viax von Oberstein]] erhält Entschädigung durch die Gemeinde, Schultheiß [[Cosman Muspach|Coßmann Moßbach]].||[[Geschichte von Maikammer=Alsterweiler]], Seite 17, 1. Absatz||Leonhard verweist auf ein Regest bei Glasschröder: Repertorium der Urkunden des Staatsarchivs Speyer||Gleiche Quelle: Im Bauernkrieg 1525 zerstören ihm (Anm.: Viax von Oberstein) die Bauern von Maikammer die Burg (Anm.: Kredenburg), während er in kurpfälzischen Diensten steht, müssen aber die Kosten der Wiederherrichtung tragen. (Quelle 19), Leonhardt, J. (1928), Seite 156 | ||
| − | |- | + | |- |
|4||1528 November 17||./.||[[ist erwähnt in::Unbekannt| ]]||Kauf eines Ackers in Kirrweiler durch [[Viax von Oberstein]] von [[Heinrich Holzapfel]] aus [[Herxheim]] sowie einer Wiese in [[Maikammer]].||[[Geschichte von Maikammer=Alsterweiler]], Seite 156||Leonhard verweist auf ein Regest bei Glasschröder: Repertorium der Urkunden des Staatsarchivs Speyer||Leonhardt, J. (1928), Seite 156, Absatz 8. | |4||1528 November 17||./.||[[ist erwähnt in::Unbekannt| ]]||Kauf eines Ackers in Kirrweiler durch [[Viax von Oberstein]] von [[Heinrich Holzapfel]] aus [[Herxheim]] sowie einer Wiese in [[Maikammer]].||[[Geschichte von Maikammer=Alsterweiler]], Seite 156||Leonhard verweist auf ein Regest bei Glasschröder: Repertorium der Urkunden des Staatsarchivs Speyer||Leonhardt, J. (1928), Seite 156, Absatz 8. | ||
| − | |- | + | |- |
|5||1530 Januar 14||Urkunde [[Staatsarchiv Wertheim]]||[[ist erwähnt in::StA Wt R-US 1530 Januar 14b]]||[[Viax von Oberstein|Viax von Oberstain]] bekennt, daß ihm Graf Friedrich zu Löwenstein (Lowenstain), Herr zu [[Scharfeneck]] (Scharpfennegkh), gestattet hat, seiner Ehefrau [[Margarete von Dalheim|Margarethe von Talheim]] den von der Herrschaft Scharfeneck zu Lehen gehenden Zehnten zu [[Niederhochstadt]] als [[Wittum]] zu verschreiben. Datum: "Geben uf Freitag nach Hilarii anno domini tausent funfhundert und dreyssige".||ohne weitere Quellen||./.|| | |5||1530 Januar 14||Urkunde [[Staatsarchiv Wertheim]]||[[ist erwähnt in::StA Wt R-US 1530 Januar 14b]]||[[Viax von Oberstein|Viax von Oberstain]] bekennt, daß ihm Graf Friedrich zu Löwenstein (Lowenstain), Herr zu [[Scharfeneck]] (Scharpfennegkh), gestattet hat, seiner Ehefrau [[Margarete von Dalheim|Margarethe von Talheim]] den von der Herrschaft Scharfeneck zu Lehen gehenden Zehnten zu [[Niederhochstadt]] als [[Wittum]] zu verschreiben. Datum: "Geben uf Freitag nach Hilarii anno domini tausent funfhundert und dreyssige".||ohne weitere Quellen||./.|| | ||
| − | |- | + | |- |
||6||1532 Februar 27||Hauptstaatsarchiv Darmstadt||[[ist erwähnt in::HStAD B 15 Nr.40| ]][[HStAD B 15 Nr.40]]||[[Viax von Oberstein]] und seine Ehefrau [[Margarete von Dalheim]] bekunden, einen Vergleich geschlossen zu haben wegen 1600 Gulden.||Friedrich Battenberg (1981/86), Dalberger Urkunden.||./.|| | ||6||1532 Februar 27||Hauptstaatsarchiv Darmstadt||[[ist erwähnt in::HStAD B 15 Nr.40| ]][[HStAD B 15 Nr.40]]||[[Viax von Oberstein]] und seine Ehefrau [[Margarete von Dalheim]] bekunden, einen Vergleich geschlossen zu haben wegen 1600 Gulden.||Friedrich Battenberg (1981/86), Dalberger Urkunden.||./.|| | ||
| − | |- | + | |- |
|7||1534 September 01||Landesarchiv Speyer Hochstift Speyer, Urkunden des Germanischen Nationalmuseums||[[ist erwähnt in::LA Sp F 9 Nr.87]]||[[Viax von Oberstein]] streitet mit Dekan und Kapitel des [[Hochstift Speyer|Hochstifts Speyer]] wegen eines Abflusses an seinem [[Hofgut]] in [[Duttweiler]]<ref>Es handelt sich um ein Hofgut, das im Eigentum des Viax von Oberstein stand</ref> in [[Duttweiler]]. Mitkläger sind [[Lorenz Dydesheymer]] als [[Schultheiß]] von [[Duttweiler]] und [[Ror Nicken]], als Mitbeständer<ref>Daraus geht hervor, daß auf dem Hofgut mehrere Beständer gab, was auf ein umfangreiches Eigentum schließen lässt, zudem grenzt das Anwesen an das [[Hofgut]] des Hochstifts Speyer</ref>.||Bei dem angrenzenden Hofgut könnte es sich um das Klostergut St. Lambrecht handeln, das heute als Weingut geführt wird, Dudostraße 17||./.|| | |7||1534 September 01||Landesarchiv Speyer Hochstift Speyer, Urkunden des Germanischen Nationalmuseums||[[ist erwähnt in::LA Sp F 9 Nr.87]]||[[Viax von Oberstein]] streitet mit Dekan und Kapitel des [[Hochstift Speyer|Hochstifts Speyer]] wegen eines Abflusses an seinem [[Hofgut]] in [[Duttweiler]]<ref>Es handelt sich um ein Hofgut, das im Eigentum des Viax von Oberstein stand</ref> in [[Duttweiler]]. Mitkläger sind [[Lorenz Dydesheymer]] als [[Schultheiß]] von [[Duttweiler]] und [[Ror Nicken]], als Mitbeständer<ref>Daraus geht hervor, daß auf dem Hofgut mehrere Beständer gab, was auf ein umfangreiches Eigentum schließen lässt, zudem grenzt das Anwesen an das [[Hofgut]] des Hochstifts Speyer</ref>.||Bei dem angrenzenden Hofgut könnte es sich um das Klostergut St. Lambrecht handeln, das heute als Weingut geführt wird, Dudostraße 17||./.|| | ||
| − | |- | + | |- |
|8||1535 Juni 29||Landesarchiv Speyer, Alte Bestände vor 1789||[[ist erwähnt in::LA Sp D 1 Nr.63]]||[[Viax von Oberstein]] einigt sich mit der Gemeinde Maikammer-Alsterweiler wegen eines Wasserflusses.||./.||./.|| | |8||1535 Juni 29||Landesarchiv Speyer, Alte Bestände vor 1789||[[ist erwähnt in::LA Sp D 1 Nr.63]]||[[Viax von Oberstein]] einigt sich mit der Gemeinde Maikammer-Alsterweiler wegen eines Wasserflusses.||./.||./.|| | ||
| − | |- | + | |- |
|9||1537 November 20||Urkunde [[Staatsarchiv Wertheim]]||[[ist erwähnt in::StA Wt R-US 1537 November 20]]||[[Viax von Oberstein]] verspricht dem Grafen [[Friedrich zu Löwenstein]], Herrn zu [[Scharfeneck]] (Scharpfeneck), nachdem er mit dessen Zustimmung sein Lehen zu [[Niederhochstadt]] (Niederhohenstatt) an [[Konrad Deck]], Einwohner zu [[Germersheim]] (Germershen) verpfändet hat, innerhalb 4 Jahren dasselbe wieder einzulösen.||./.||{{Quelle fehlt}}|| | |9||1537 November 20||Urkunde [[Staatsarchiv Wertheim]]||[[ist erwähnt in::StA Wt R-US 1537 November 20]]||[[Viax von Oberstein]] verspricht dem Grafen [[Friedrich zu Löwenstein]], Herrn zu [[Scharfeneck]] (Scharpfeneck), nachdem er mit dessen Zustimmung sein Lehen zu [[Niederhochstadt]] (Niederhohenstatt) an [[Konrad Deck]], Einwohner zu [[Germersheim]] (Germershen) verpfändet hat, innerhalb 4 Jahren dasselbe wieder einzulösen.||./.||{{Quelle fehlt}}|| | ||
| − | |- | + | |- |
|10||1539||GLA Ka 45 Deutschland C. Rheinland-Pfalz, 1553 Februar 5||[[ist erwähnt in::gräflichen Falkenstein'schen "alten Sahlbuch" 23. April 1655]]||Gerichtsweistum über der Herrschaft [[Falkenstein]] Gerechtigkeiten sowie die von Viax (=Veit) von Oberstein i. J. 1539 in Anspruch genommene [[Heufrohn]] zu [[Jakobsweiler]].||Mayerhofer, J., Glasschröder, F. (1892) Die Weistümer der Rheinpfalz||Aus dem gräflichen Falkenstein'schen "alten Sahlbuch" 23. April 1655. Ein zweites [[Weistum]] wird am 3. Juni 1558 datiert speziell die Rechte und Ansprüche [[Viax von Oberstein]] betreffend (Viax war zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben.)<ref>Mayerhofer, J. und F. Glasschröder (1892), ‹Die Weistümer der Rheinpfalz: Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz Band XVI›, (Hg. Pfalz, Historischer Verein der, (1 Hg., Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz, XVI(XVI); Speier: Gilardone’schen Buchdruckerei) 252 Seiten. (CMS 351), Seite 96 unter Jakobsweiler.</ref>.|| | |10||1539||GLA Ka 45 Deutschland C. Rheinland-Pfalz, 1553 Februar 5||[[ist erwähnt in::gräflichen Falkenstein'schen "alten Sahlbuch" 23. April 1655]]||Gerichtsweistum über der Herrschaft [[Falkenstein]] Gerechtigkeiten sowie die von Viax (=Veit) von Oberstein i. J. 1539 in Anspruch genommene [[Heufrohn]] zu [[Jakobsweiler]].||Mayerhofer, J., Glasschröder, F. (1892) Die Weistümer der Rheinpfalz||Aus dem gräflichen Falkenstein'schen "alten Sahlbuch" 23. April 1655. Ein zweites [[Weistum]] wird am 3. Juni 1558 datiert speziell die Rechte und Ansprüche [[Viax von Oberstein]] betreffend (Viax war zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben.)<ref>Mayerhofer, J. und F. Glasschröder (1892), ‹Die Weistümer der Rheinpfalz: Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz Band XVI›, (Hg. Pfalz, Historischer Verein der, (1 Hg., Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz, XVI(XVI); Speier: Gilardone’schen Buchdruckerei) 252 Seiten. (CMS 351), Seite 96 unter Jakobsweiler.</ref>.|| | ||
| − | |- | + | |- |
|11||1542 Februar 27||Urkunde [[Staatsarchiv Wertheim]]||[[ist erwähnt in::StA Wt R-US 1542 Februar 27|StA Wt R-US 1542 Februar 27]]||[[Viax von Oberstein]] bekennt, daß ihm die Vormünder der Söhne des Grafen [[Friedrich zu Löwenstein]] (Lewenstein), Herren zu [[Scharfeneck]], Zehnten zu [[Niederhochstadt]] verliehen haben.||./.||Hinweise auf Besitz in [[hat Besitz::Niederhochstadt]], was auch in anderen Unterlagen benannt wird<ref>{{Quelle fehlt}}</ref>|| | |11||1542 Februar 27||Urkunde [[Staatsarchiv Wertheim]]||[[ist erwähnt in::StA Wt R-US 1542 Februar 27|StA Wt R-US 1542 Februar 27]]||[[Viax von Oberstein]] bekennt, daß ihm die Vormünder der Söhne des Grafen [[Friedrich zu Löwenstein]] (Lewenstein), Herren zu [[Scharfeneck]], Zehnten zu [[Niederhochstadt]] verliehen haben.||./.||Hinweise auf Besitz in [[hat Besitz::Niederhochstadt]], was auch in anderen Unterlagen benannt wird<ref>{{Quelle fehlt}}</ref>|| | ||
| − | |- | + | |- |
|12||1543 April 20||Urkunde [[Deutsches Historisches Museum]] (DHM)||erwähnt in [[DHM Do 79 113]]||[[Ulrich Weigell|Urich Weigell]] von [[Winzingen|Wintzingen]] bestätigt, daß er von [[Viax von Oberstein|Viacrius von Oberstein]] und seinen Angehörigen der [[Dalheim (Familienname)]] die [[Mühle]] von [[Steinweiler]] mit allem Zubehör in [[hat in Erbpacht::Mühle in Steinweiler|Erbpacht]] erhalten hat.||./.||Hinweise auf Besitz in [[Steinweiler]], neben der Mühle (auch eine Mühle in [[Archenweiler]] wird erwähnt) wird in einer anderen Urkunde auch ein Haus in [[Steinweiler]] genannt.<br />Bisher einziger Hinweis auf eine Beziehung nach [[Steinweiler]].||Datenbank Deutsches Historisches Museum: dhm.de/datenbank/dhm.php?seite=5&fld_0=NN000679 /abgerufen am 28. Januar 2017.|| | |12||1543 April 20||Urkunde [[Deutsches Historisches Museum]] (DHM)||erwähnt in [[DHM Do 79 113]]||[[Ulrich Weigell|Urich Weigell]] von [[Winzingen|Wintzingen]] bestätigt, daß er von [[Viax von Oberstein|Viacrius von Oberstein]] und seinen Angehörigen der [[Dalheim (Familienname)]] die [[Mühle]] von [[Steinweiler]] mit allem Zubehör in [[hat in Erbpacht::Mühle in Steinweiler|Erbpacht]] erhalten hat.||./.||Hinweise auf Besitz in [[Steinweiler]], neben der Mühle (auch eine Mühle in [[Archenweiler]] wird erwähnt) wird in einer anderen Urkunde auch ein Haus in [[Steinweiler]] genannt.<br />Bisher einziger Hinweis auf eine Beziehung nach [[Steinweiler]].||Datenbank Deutsches Historisches Museum: dhm.de/datenbank/dhm.php?seite=5&fld_0=NN000679 /abgerufen am 28. Januar 2017.|| | ||
| − | |- | + | |- |
|13||1544 Juni 13||Urkunde [[Landesarchiv Speyer]]||[[ist erwähnt in::LA Sp XXX Nr.162, Kloster Limburg 62a]]||[[Viax von Oberstein]] stellt Lehenrevers aus über vom Stift Limburg erhaltene Halden bei Börrstadt, das Dorf Oberweiler und Wälder, wie sie bereits seine Voreltern hatten.||./.||Hinweise auf Besitz in [[hat Lehen::Börrstadt]] und [[hat Lehen::Oberweiler]], was auch aus anderen Unterlagen hervorgeht||Conrad, Otto (1956), ’Die Herren und Ritter von Oberstein’, Birkenfeld, Band/Ausgabe:1, 72 Seiten (CMS 79), Seite 70<ref> nach: Hoffmann, Alfons (1952 August), ’Geschichte von Börrstadt/Pfalz’, Ruppertsecken (Selbstverl., Ruppertsecken, Band/Ausgabe:) 141 Seiten. (CMS 688), unter Bezug auf Speyrer Urkunden.</ref> | |13||1544 Juni 13||Urkunde [[Landesarchiv Speyer]]||[[ist erwähnt in::LA Sp XXX Nr.162, Kloster Limburg 62a]]||[[Viax von Oberstein]] stellt Lehenrevers aus über vom Stift Limburg erhaltene Halden bei Börrstadt, das Dorf Oberweiler und Wälder, wie sie bereits seine Voreltern hatten.||./.||Hinweise auf Besitz in [[hat Lehen::Börrstadt]] und [[hat Lehen::Oberweiler]], was auch aus anderen Unterlagen hervorgeht||Conrad, Otto (1956), ’Die Herren und Ritter von Oberstein’, Birkenfeld, Band/Ausgabe:1, 72 Seiten (CMS 79), Seite 70<ref> nach: Hoffmann, Alfons (1952 August), ’Geschichte von Börrstadt/Pfalz’, Ruppertsecken (Selbstverl., Ruppertsecken, Band/Ausgabe:) 141 Seiten. (CMS 688), unter Bezug auf Speyrer Urkunden.</ref> | ||
| − | |- | + | |- |
|14||1544 August 22||./.||[[ist erwähnt in::GLA Ka 37 Nr.3807a]]||[[Hans Jakob von Dürmentz zu Newen Windeck]] und [[Mathias Kirsser]] sowie [[Viax von Oberstein]], [[Christof von Baden]] Streitsache zwischen der Witwe des [[Georg Mayer von Saxenbach]] (Sasbach … ) namens [[Agnes Mayer]], geborene [[Agnes von Steinkallenfels]], (Vormünder und Vormundschaftsvogtei zu Bühl: Hans von … Geschwisterkindern des Georg Meyer sowie deren Kuratoren Sampson vom Stein zu Reichenstein, Caspar Stoll von … Stauffenberg und Mölchior von Schawenburg sowie Michel Botzheym um die Erbschaft des Georg Meyer)||./.||Beziehung zwischen Agnes von Steinkallenfels und Viax von Oberstein: Sie sind???|| | |14||1544 August 22||./.||[[ist erwähnt in::GLA Ka 37 Nr.3807a]]||[[Hans Jakob von Dürmentz zu Newen Windeck]] und [[Mathias Kirsser]] sowie [[Viax von Oberstein]], [[Christof von Baden]] Streitsache zwischen der Witwe des [[Georg Mayer von Saxenbach]] (Sasbach … ) namens [[Agnes Mayer]], geborene [[Agnes von Steinkallenfels]], (Vormünder und Vormundschaftsvogtei zu Bühl: Hans von … Geschwisterkindern des Georg Meyer sowie deren Kuratoren Sampson vom Stein zu Reichenstein, Caspar Stoll von … Stauffenberg und Mölchior von Schawenburg sowie Michel Botzheym um die Erbschaft des Georg Meyer)||./.||Beziehung zwischen Agnes von Steinkallenfels und Viax von Oberstein: Sie sind???|| | ||
| − | |- | + | |- |
|15||1545 Februar 04 Mittwoch||./.||[[ist erwähnt in::LA Sp D 1 Nr.65| ]][[LA Sp D 1 Nr.65]]||[[Viax von Oberstein]] und [[Margarete von Dalheim]] wegen Wasserabfluss mit Schultheiß [[Cosman Muspach]]||./.||./.|| | |15||1545 Februar 04 Mittwoch||./.||[[ist erwähnt in::LA Sp D 1 Nr.65| ]][[LA Sp D 1 Nr.65]]||[[Viax von Oberstein]] und [[Margarete von Dalheim]] wegen Wasserabfluss mit Schultheiß [[Cosman Muspach]]||./.||./.|| | ||
| − | |- | + | |- |
|16||1546||./.||[[ist erwähnt in::unbekannt| ]]||Viax schimpft über [[Margarethe von Altdorf]] in der [[Gaststätte "Zum Hecht"]] in Heidelberg.||./.||{{Quelle fehlt}}|| | |16||1546||./.||[[ist erwähnt in::unbekannt| ]]||Viax schimpft über [[Margarethe von Altdorf]] in der [[Gaststätte "Zum Hecht"]] in Heidelberg.||./.||{{Quelle fehlt}}|| | ||
| − | |- | + | |- |
|17||1546 (bis 1548)||./.||[[ist erwähnt in::unbekannt| ]]||Viax von Oberstein dringt in das Schloß Altenkirrweiler ein und lästert im Schloßinneren mit großem Geschrei über den abwesenden Eigentümer, [[Heinrich von Ach]] (von Aich). Viax musste sich wegen Landfriedensbruches vor Gericht verantworten und weiterer Übergriffe enthalten. Desweiteren soll er Schnitter auf den Äckern angegriffen haben und auf dem Bauhof eingefallen sein. Viax ist nach seiner Darstellung in das offenstehende Schloß eingeritten mit nichts als einer Reitgerte in der Hand, um seine Schwägerin [[Else|Else]] Witwe [[Christoph von Oberstein]] und nun Ehefrau des [[Lamprecht von Lammersheim]] zu Gast zu laden. Er rief nach ihr und es erschien Margarethe geboren von [[Margarethe Altdorf|Altdorf]] , genannt von [[Margarethe von Kropsburg|Kropsburg]] mit der er wegen Geldforderungen vor dem Hofgericht des Bischofs von Speyer einen Rechtsstreit führt. Mit Margarethe ist er in einen Wortwechsel geraten. Das Gesinde habe er von eigenem Grund vertrieben.||./.||{{Quelle fehlt}}|| | |17||1546 (bis 1548)||./.||[[ist erwähnt in::unbekannt| ]]||Viax von Oberstein dringt in das Schloß Altenkirrweiler ein und lästert im Schloßinneren mit großem Geschrei über den abwesenden Eigentümer, [[Heinrich von Ach]] (von Aich). Viax musste sich wegen Landfriedensbruches vor Gericht verantworten und weiterer Übergriffe enthalten. Desweiteren soll er Schnitter auf den Äckern angegriffen haben und auf dem Bauhof eingefallen sein. Viax ist nach seiner Darstellung in das offenstehende Schloß eingeritten mit nichts als einer Reitgerte in der Hand, um seine Schwägerin [[Else|Else]] Witwe [[Christoph von Oberstein]] und nun Ehefrau des [[Lamprecht von Lammersheim]] zu Gast zu laden. Er rief nach ihr und es erschien Margarethe geboren von [[Margarethe Altdorf|Altdorf]] , genannt von [[Margarethe von Kropsburg|Kropsburg]] mit der er wegen Geldforderungen vor dem Hofgericht des Bischofs von Speyer einen Rechtsstreit führt. Mit Margarethe ist er in einen Wortwechsel geraten. Das Gesinde habe er von eigenem Grund vertrieben.||./.||{{Quelle fehlt}}|| | ||
| − | |- | + | |- |
|18||1548||./.||[[ist erwähnt in::Inschrift| ]]||Viax errichtete einen (Teil)Bau ([[Kredenburg]]) in [[Alsterweiler]].||./.||./.|| | |18||1548||./.||[[ist erwähnt in::Inschrift| ]]||Viax errichtete einen (Teil)Bau ([[Kredenburg]]) in [[Alsterweiler]].||./.||./.|| | ||
| − | |- | + | |- |
|19||1548 Juni 25||./.||[[ist erwähnt in::unbekannt| ]]||Am 25. Juni 1548 kaufte er (Viax von Oberstein) einen halben Morgen Wingert im [[Eulbusch|Eulenbusch]] zu [[Maikammer]] von [[Hans Müller]] um 24 Gulden. (Quellen Nr. 19 und 15 bei [[Geschichte von Maikammer=Alsterweiler]]) | |19||1548 Juni 25||./.||[[ist erwähnt in::unbekannt| ]]||Am 25. Juni 1548 kaufte er (Viax von Oberstein) einen halben Morgen Wingert im [[Eulbusch|Eulenbusch]] zu [[Maikammer]] von [[Hans Müller]] um 24 Gulden. (Quellen Nr. 19 und 15 bei [[Geschichte von Maikammer=Alsterweiler]]) | ||
||[[Geschichte von Maikammer=Alsterweiler]], Seite 157||Leonhard verweist erstens auf ein Regest bei Glasschröder: Repertorium der Urkunden des Staatsarchivs Speyer und zweitens auf eine Urkunden unter "Hochstift Speyer Faszikel Nr. 483"||[[Leonhardt (1928)]], J. (1928), Seite 157, Absatz 1. | ||[[Geschichte von Maikammer=Alsterweiler]], Seite 157||Leonhard verweist erstens auf ein Regest bei Glasschröder: Repertorium der Urkunden des Staatsarchivs Speyer und zweitens auf eine Urkunden unter "Hochstift Speyer Faszikel Nr. 483"||[[Leonhardt (1928)]], J. (1928), Seite 157, Absatz 1. | ||
| − | |- | + | |- |
|20||1548 November 07||[[Landesarchiv Speyer]] (Gatterer Apparat)||[[ist erwähnt in::LA Sp F 7 Nr.2642]]||Schultheiß und Schöffen zu [[Edenkoben]] mit (Äbtissin und Konvent) [[Kloster Heilsbruck]] wegen Weg von der [[Waggasse]] bis Weide und Wasserrecht am [[Mühlbach]]. Als Siegler wirkt Junker [[Viax von Oberstein]]. | |20||1548 November 07||[[Landesarchiv Speyer]] (Gatterer Apparat)||[[ist erwähnt in::LA Sp F 7 Nr.2642]]||Schultheiß und Schöffen zu [[Edenkoben]] mit (Äbtissin und Konvent) [[Kloster Heilsbruck]] wegen Weg von der [[Waggasse]] bis Weide und Wasserrecht am [[Mühlbach]]. Als Siegler wirkt Junker [[Viax von Oberstein]]. | ||
||[[Geschichte von Maikammer=Alsterweiler]]??? wo???||./.||./. | ||[[Geschichte von Maikammer=Alsterweiler]]??? wo???||./.||./. | ||
| − | |- | + | |- |
|21||1548||[[Landesarchiv Speyer]] (Kurpfalz Urkunden)||[[ist erwähnt in::LA Sp A 1 Nr.1267]]||"Äbtissin [[Margaretha Scheuermann|Margaretha Scheuermännin]], die Priorin und der ganze Konvent des [[Kloster Heilsbruck|Klosters Heilsbruck]] verkaufen dem Schwager der Äbtissin, dem [[Juncker von Oberstein]] (Viax von Oberstein)<ref>Anmerkung [[Matzinger]]: Es kann sich beim Juncker m.E. nur um [[Viax von Oberstein]] handeln.</ref>, eine jährliche Gült von einer halben Ohm Wein von einem Morgen Wingert in [[Maikammer]] um 7 fl. Speyerer Währung."<ref>Schmitt Franz (unveröffentlicht) Kloster Heilsbruck (1489), Heylspruck Schaffney Zinsbuch de Anno 1489 (Heilsbruck). Kloster Heilsbruck. Bestand: 35b; Nr(n): 100(plus)folianten, (CMS 373), Seite 7,8</ref>||./.||[[Viax von Oberstein]] als Schwager der Äbtissin [[Margaretha Scheuermann]]?||[[Margaretha Scheuermann]] war die Ehefrau, war die Tochter von Unbekannt {{Quelle fehlt}} | |21||1548||[[Landesarchiv Speyer]] (Kurpfalz Urkunden)||[[ist erwähnt in::LA Sp A 1 Nr.1267]]||"Äbtissin [[Margaretha Scheuermann|Margaretha Scheuermännin]], die Priorin und der ganze Konvent des [[Kloster Heilsbruck|Klosters Heilsbruck]] verkaufen dem Schwager der Äbtissin, dem [[Juncker von Oberstein]] (Viax von Oberstein)<ref>Anmerkung [[Matzinger]]: Es kann sich beim Juncker m.E. nur um [[Viax von Oberstein]] handeln.</ref>, eine jährliche Gült von einer halben Ohm Wein von einem Morgen Wingert in [[Maikammer]] um 7 fl. Speyerer Währung."<ref>Schmitt Franz (unveröffentlicht) Kloster Heilsbruck (1489), Heylspruck Schaffney Zinsbuch de Anno 1489 (Heilsbruck). Kloster Heilsbruck. Bestand: 35b; Nr(n): 100(plus)folianten, (CMS 373), Seite 7,8</ref>||./.||[[Viax von Oberstein]] als Schwager der Äbtissin [[Margaretha Scheuermann]]?||[[Margaretha Scheuermann]] war die Ehefrau, war die Tochter von Unbekannt {{Quelle fehlt}} | ||
| − | |- | + | |- |
|22||1550 - 1555||./.||[[ist erwähnt in::Reichskammergerichtsprozess 2219]]||In Jahren 1550 bis 1555 fand ein [[Reichskammergerichtsprozess 2219]] (Nr. 2219) vor dem [[Reichskammergericht]] statt. Viax ist in einer dazugehörigen Urkunde benannt <ref group=urk>Kläger Viax von Oberstein 1550 in: Viax von Oberstein klagt gegen Margarethe geborene von Altdorf, genannt von Kropsburg auf Rückzahlung eines Darlehen: [[Reichskammergerichtprozess 2219]]. 1550 [[Reichskammergericht]]. Oberstein, Viax von (1550) gegen: Margarethe von Altdorf genannt von Kropsburg, Viax von Oberstein klagt gegen Margarethe geborene von Altdorf, genannt von Kropsburg auf Rückzahlung eines Darlehen. Gericht: Reichskammergericht, Sitz: Aktenzeichen: 2219; (CMS 235).</ref>. Demnach hat Viax von Oberstein in einer Gaststätte in Heidelberg, namens "[[Zum Hecht]]" verkehrt, in der auch [[Götz von Berlichingen]] im Jahr 1523 zu Gast war<ref group=lit>Böhme, Horst Wolfgang (1986) Der Grabstein des Siegfried v. Oberstein in Gau-Odernheim: Ein Beitrag zur ritterlichen Rüstung des frühen 15. Jahrhunderts. Mainzer Zeitschrift, Mittelrheinisches Jahrbuch, 81. Mainz. Böhme, Horst Wolfgang (1986), ‹Der Grabstein des Siegfried v. Oberstein in Gau-Odernheim: Ein Beitrag zur ritterlichen Rüstung des frühen 15. Jahrhunderts IN: Mainzer Zeitschrift, Mittelrheinisches Jahrbuch› 81 (Band 81 Mainz. Altertumsverein et al. Mainz), Seite(n): 49-67). (CMS 213), S. 49–67</ref><ref>Mays, Albert, Christ, Karl (1890) Einwohnverzeichnis der Stadt Heidelberg vom Jahr 1588. Heidelberg, Gustav Koester, Seite 191</ref>.||./.||Speyer, Landesarchiv (2009) ‹Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten› In: Veröffentlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz. Jost (bearbeitet von Martin Armgart und Raimund J. Weber) Hausmann (Hg.), Band/Ausgabe: 1 bis 5, Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz (Jost Hausmann), Koblenz, (CMS 544), siehe: archivdatenbank.lha-rlp.de/speyer/a/a.06/e6/fb/akten/2219/ /abgerufen am 06.11.2016|| | |22||1550 - 1555||./.||[[ist erwähnt in::Reichskammergerichtsprozess 2219]]||In Jahren 1550 bis 1555 fand ein [[Reichskammergerichtsprozess 2219]] (Nr. 2219) vor dem [[Reichskammergericht]] statt. Viax ist in einer dazugehörigen Urkunde benannt <ref group=urk>Kläger Viax von Oberstein 1550 in: Viax von Oberstein klagt gegen Margarethe geborene von Altdorf, genannt von Kropsburg auf Rückzahlung eines Darlehen: [[Reichskammergerichtprozess 2219]]. 1550 [[Reichskammergericht]]. Oberstein, Viax von (1550) gegen: Margarethe von Altdorf genannt von Kropsburg, Viax von Oberstein klagt gegen Margarethe geborene von Altdorf, genannt von Kropsburg auf Rückzahlung eines Darlehen. Gericht: Reichskammergericht, Sitz: Aktenzeichen: 2219; (CMS 235).</ref>. Demnach hat Viax von Oberstein in einer Gaststätte in Heidelberg, namens "[[Zum Hecht]]" verkehrt, in der auch [[Götz von Berlichingen]] im Jahr 1523 zu Gast war<ref group=lit>Böhme, Horst Wolfgang (1986) Der Grabstein des Siegfried v. Oberstein in Gau-Odernheim: Ein Beitrag zur ritterlichen Rüstung des frühen 15. Jahrhunderts. Mainzer Zeitschrift, Mittelrheinisches Jahrbuch, 81. Mainz. Böhme, Horst Wolfgang (1986), ‹Der Grabstein des Siegfried v. Oberstein in Gau-Odernheim: Ein Beitrag zur ritterlichen Rüstung des frühen 15. Jahrhunderts IN: Mainzer Zeitschrift, Mittelrheinisches Jahrbuch› 81 (Band 81 Mainz. Altertumsverein et al. Mainz), Seite(n): 49-67). (CMS 213), S. 49–67</ref><ref>Mays, Albert, Christ, Karl (1890) Einwohnverzeichnis der Stadt Heidelberg vom Jahr 1588. Heidelberg, Gustav Koester, Seite 191</ref>.||./.||Speyer, Landesarchiv (2009) ‹Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten› In: Veröffentlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz. Jost (bearbeitet von Martin Armgart und Raimund J. Weber) Hausmann (Hg.), Band/Ausgabe: 1 bis 5, Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz (Jost Hausmann), Koblenz, (CMS 544), siehe: archivdatenbank.lha-rlp.de/speyer/a/a.06/e6/fb/akten/2219/ /abgerufen am 06.11.2016|| | ||
| − | |- | + | |- |
|23||1553 Februar 05||./.||[[ist erwähnt in::GLA Ka| ]][[Generallandesarchiv Karlsruhe]]||Heiratsvertrag zwischen [[Katharina von Oberstein (1528)]], Tochter des [[Viax von Oberstein]] und der [[Margarete von Dalheim]] und [[Franz Braun von Schmidtburg|Franz Braun von Schmidberg]], Sohn des [[Adrian Braun von Schmidtburg|Adrian Braun von Schmidberg]] mit 3000 fl. Heiratsgut. Zudem Güter: [[Merle auf der Mosel]], [[Frankweiler (Simmern)]], [[Khienheim]], [[Weidenbach|Weiterbach]] (Weidenbach, Daun), [[Stielshausen]], [[Sankt Peterswald]].||./.||./.|| | |23||1553 Februar 05||./.||[[ist erwähnt in::GLA Ka| ]][[Generallandesarchiv Karlsruhe]]||Heiratsvertrag zwischen [[Katharina von Oberstein (1528)]], Tochter des [[Viax von Oberstein]] und der [[Margarete von Dalheim]] und [[Franz Braun von Schmidtburg|Franz Braun von Schmidberg]], Sohn des [[Adrian Braun von Schmidtburg|Adrian Braun von Schmidberg]] mit 3000 fl. Heiratsgut. Zudem Güter: [[Merle auf der Mosel]], [[Frankweiler (Simmern)]], [[Khienheim]], [[Weidenbach|Weiterbach]] (Weidenbach, Daun), [[Stielshausen]], [[Sankt Peterswald]].||./.||./.|| | ||
| − | |- | + | |- |
|24||1553 November 14||Urkunde Staatsarchiv Ludwigsburg||[[ist erwähnt in::STA L B 139a I U 394| ]][[STA L B 139a I U 394]]||Gefertigt in [[Brüssel]] in Brabant. Kaiser Karl V. belehnt [[Johann Friedrich von Oberstein|Friedrich von Oberstein]] mit Gütern und Gefällen (im Elsaß) zu [[hat Lehen::Ergersheim| ]] (Ergershaim), [[hat Lehen::Niederehnheim| ]] (Nieder Ehenhaim), [[hat Lehen::Oberehnheim| ]] (Ober Ehenhaim) und [[Ohlungen]], womit bereits sein Vater [[Viax von Oberstein]] belehnt worden war.||Es handelt sich u.a. um die Gemeinden [[Obernai]] und [[Niedernai]] bei Strasbourg.||[[Viax von Oberstein]] war zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben. | |24||1553 November 14||Urkunde Staatsarchiv Ludwigsburg||[[ist erwähnt in::STA L B 139a I U 394| ]][[STA L B 139a I U 394]]||Gefertigt in [[Brüssel]] in Brabant. Kaiser Karl V. belehnt [[Johann Friedrich von Oberstein|Friedrich von Oberstein]] mit Gütern und Gefällen (im Elsaß) zu [[hat Lehen::Ergersheim| ]] (Ergershaim), [[hat Lehen::Niederehnheim| ]] (Nieder Ehenhaim), [[hat Lehen::Oberehnheim| ]] (Ober Ehenhaim) und [[Ohlungen]], womit bereits sein Vater [[Viax von Oberstein]] belehnt worden war.||Es handelt sich u.a. um die Gemeinden [[Obernai]] und [[Niedernai]] bei Strasbourg.||[[Viax von Oberstein]] war zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben. | ||
| − | |- | + | |- |
|25||1558 Juni 03||[[ist erwähnt in::unbekannt| ]]||./.||Geht aus Anmerkungen zu 1539 hervor.||Mayerhofer, J., Glasschröder, F. (1892) Die Weistümer der Rheinpfalz||Das [[Weistum]] ist die Rechte und Ansprüche des [[Viax von Oberstein]] betreffend (Viax war zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben.)<ref>Mayerhofer, J. und F. Glasschröder (1892), ‹Die Weistümer der Rheinpfalz: Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz Band XVI›, (Hg. Pfalz, Historischer Verein der, (1 Hg., Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz, XVI(XVI); Speier: Gilardone’schen Buchdruckerei) 252 Seiten. (CMS 351), Seite 96 unter Jakobsweiler.</ref>.|| | |25||1558 Juni 03||[[ist erwähnt in::unbekannt| ]]||./.||Geht aus Anmerkungen zu 1539 hervor.||Mayerhofer, J., Glasschröder, F. (1892) Die Weistümer der Rheinpfalz||Das [[Weistum]] ist die Rechte und Ansprüche des [[Viax von Oberstein]] betreffend (Viax war zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben.)<ref>Mayerhofer, J. und F. Glasschröder (1892), ‹Die Weistümer der Rheinpfalz: Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz Band XVI›, (Hg. Pfalz, Historischer Verein der, (1 Hg., Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz, XVI(XVI); Speier: Gilardone’schen Buchdruckerei) 252 Seiten. (CMS 351), Seite 96 unter Jakobsweiler.</ref>.|| | ||
|} | |} | ||
Version vom 4. Mai 2017, 14:54 Uhr
Dokumente zu Viax von Oberstein: DHM Do 79 113, GHA OAN 202, GLA Ka 37 Nr.3807a, GLA Ka 67 Nr.1058, 149, GLA Ka 67 Nr.1058, 420, LA Sp A 1 Nr.1267, LA Sp D 1 Nr.63… weitere Ergebnisse
Viax von Oberstein (*um 1480 vermutlich Börrstadt[1], eher nicht Kredenburg[2]; †6. März 1553 in Alsterweiler
[3]) war ein Ritter aus dem Geschlecht der Oberstein. Er war der Sohn des Heinrich von Oberstein und der Walpurga von Schweinheim[4]. Viax (auch: Viacus, Vyax[5], Veit[6], Viacrus[7], Viacrius[8], Viacrio[9]) von Oberstein (auch: vom Oberstein[10], vom Oberstain[11], vom Obersteyn[12], von Stein[13]) ist der erste urkundlich nachweisbare Eigentümer der Kredenburg in Alsterweiler. An einigen Stellen wird vermutet, er sei um 1525 auf die Wasserburg gekommen.[14] Dort nahm er um die Mitte des 16. Jahrhunderts Umbauten vor.
Die Annahme 1525 scheint mir zu spät, da bereits für das Jahr 1525 die Zusage des Schultheißen Cosman Muspach erfolgt, die zerstörte Burg des Viax von Oberstein von der Gemeinde Maikammer wieder aufbauen zu lassen. Dies geht aus der Urkunde LA Sp D 1 Nr.793 hervor.[15]. Auch Leonhardt (1928) gibt eine entsprechende Passage an. Sie lautet: "Die hiesigen Bauern wollten auch nicht untätig bleiben. Obwohl sie keine Fehde oder Feindschaft mit dem Grafen Viax v. Oberstein hatten, zerstörten sie dessen Haus, die Kredenburg, als Graf Viax abwesend, im Dienste des pfälzischen Kurfürsten stand". Bei diesen Diensten handelte es sich um den Kampf gegen aufständische Bauern. Ludwig der V. wollte am 10. Mai in Forst an der Weinstraße mit den Bauern verhandeln, scheiterte jedoch. Danach zog er im Bündnis mit dem Trierer Erzbischof, Richard von Greiffenklau zu Vollrads mehrmals in Schlachten gegen die Bauern. Dazu zählt auch die Verteidigung der Festung Marienberg in Würzburg und die Schlacht bei Pfeddersheim.
Am 11. Juli 1525 bekannte der Schultheiß Coßman Moßbach im Namen der Gemeinde, daß sie, in dieser "uffrurigen Empörung der Bauernschaft" die Burg "verwüst, zerrissen und zerbrochen" hätten und verspricht die Kosten der durch den Graf[16] vorzunehmenden Wiederherstellung zu tragen[17]. Jedenfalls hat Viax wohl im Jahre 1500 noch in Börrstadt gewohnt[18].
Die Herren und Ritter Oberstein residierten ursprünglich auf den Burgen Bosselstein und Oberstein in Idar-Oberstein an der Nahe. "Als sie 1399 von ihrem Onkel Syfrid von Sankt Alban die Kredenburg bei Maikammer erbten, so teilten sie sich in zwei Linien, den Gundheimer Zweig und den Kredenburger Zweig." [web 1]
Leben
Viax lebte auf der Kredenburg in Alsterweiler und heiratete vor 1520[19] Margarethe von Talheim. Aus dieser Ehe gingen als Kinder hervor:
Lebensdaten Viax von Oberstein:
Urkunden Viax von Oberstein (in einer Zeitleiste und darunter tabellarisch - bitte nutzen Sie "Ausklappen"):
Das Leben von Viax von Oberstein anhand von Urkunden und sonstigen Nachweisen
Gebiet: Alsterweiler
Zeitraum: Jahre 1518 bis 1558
Grad: unvollständig
Urkundliche Nachweise zum Leben von Viax von Oberstein (wird ständig ergänzt)
|
|---|
Lehen und Güter
Die folgende Tabelle zeigt alle Güter usw. des Viax von Oberstein.
| Lehen | Güter | Eigentum | Besitz | Pacht | Verkauft | Gekauft | Eigentümer | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Viax von Oberstein | Niederhochstadt Börrstadt Niederehnheim Oberehnheim Ergersheim Oberweiler Kerzenheim Duttweiler | Duttweiler Hofgut (Oberstein) | Niederhochstadt Börrstadt Oberweiler Kredenburg Alsterweiler Duttweiler | Steinweiler Mühle | Duttweiler |
Karte
Rolle in der Reichsritterschaft
Der Ritterstand hatte im ausgehenden Mittelalter Mühe, seine reichsunmittelbare Stellung zu bewahren. Den Rittern standen starke Adlige und Ministeralien, insbesondere aber Territorialherren gegenüber, die den Einfluss der Ritterschaft auf das Reich zu schwächen suchten. Hinzu kamen die religiösen Auseinandersetzungen in den 20er Jahren des 16. Jahrhunderts. Die Oberstein auf der Kredenburg waren von diesen Einflüssen nicht ausgenommen. Zwar unterstand die Ritterschaft dem Kaiser direkt, hatte aber auf den Reichstagen keine Vertretung oder Befugnisse.
Dass Viax von Oberstein der Ritterschaft nahe stand, ist aufgrund des Besuchs der Gaststätte Zum Hecht in Heidelberg als sicher anzunehmen. Die Gaststätte diente wohl als ein Treffpunkt der Ritterschaft (Odenwald?). Zudem war die Familie Oberstein über verwandtschaftliche Verhältnisse in die Ritterschaft eingebunden.[31]
Die Reichsritterschaft organisierte sich seit der Mitte des 16. Jahrhunderts in insgesamt 15 Ritterorten. Sie waren zu drei Ritterkreisen zusammengefasst, [beg 1] dem fränkischen, dem schwäbischen und dem rheinischen Ritterkreis. Die Oberstein gehörten dem rheinischen Kreis an. Die Verwandten aus dem Kraichgau (Dalheim, Franckenstein usw.) zählten sich zum fränkischen oder schwäbischen Ritterkreis.
Lutherischer Glaube
Franz von Sickingen suchte, die pfälzischen Ritter hinter sich zu versammeln. Damit war auch eine religiöse Hinwendung zum lutherischen Glauben verbunden. Dies wiederum stand im Widerspruch zu den Ambitionen der Oberstein auf den Bischofstuhl bzw. entsprechende Pfründe oder Stellungen im Domkapitel Speyer. Das starke katholische Umfeld bedenkend (Gemeinde Maikammer, Hochstift Speyer) liegt es nahe, Viax bei den Gruppen zu vermuten, die im katholischen Glauben standhielten. Damit waren aber Auseinandersetzungen mit den Reformierten und Bauern zu erwarten. Schließlich wurde die Kredenburg im Bauernkrieg zerstört. Die überwiegend katholisch orientierte Gemeinde beteiligte sich an den Aufbaukosten. Das wäre wohl bei einem nicht-katholischen Herrensitz kaum denkbar.[32].
Eine andere Argumentation legen Schäfer/Stöckel vor. Demnach stand Viax von Oberstein dem lutherischen Glauben nahe. Dies sei unter anderem auch aus dem religiösen Stand der Bediensteten auf der Kredenburg zu entnehmen. So waren Jeremias Schöndaler und seine Frau Apollonia Schöndaler als Kalvinisten angegeben.[33] Im katholischen Kirchenbuch von Maikammer fänden sich nur die Sterbefälle der Oberstein. Auch der Hinweis auf einen Sterbeort "Böchingen" trägt dem Gedanken Rechnung. Denn Böchingen war seit 1546 lutherisch.[34].
Eine ähnliche "Wandlung" findet sich in der Geschichte der niederadligen Familie von Hirschhorn. Sie folgten bereits 1517 den Thesen Luthers. Im Jahr 1518 verteidigte dieser in Heidelberg vor vielen Adligen und mehren Doctores seine Leitsätze. 1522 starb Philipp II. von Hirschhorn noch als Anhänger des kath. Glaubens. Seine Brüder Georg und Engelhard III. waren 1521 auf dem Reichstag in Worms, 1522 in Schweinfurt, wo Franz von Sickingen auftrat und die Ritter zur Wahrung ihrer Interessen aufrief. Sie führten dann die Reformation ein. Im Jahr 1529 starb Engelhard III. evangelisch. Kurz nach 1543 wurde durch einen Sohn von Engelhard, Hans IX. der bereits evanglisch erzogen war, die Lehre entgültig eingeführt: „Lutheranismum in oppidum et dominium suum introduxit, conventum invasit et spoliavit.“[35][36].
Eine derartige Glaubenswandlung wiederum stimmt nicht mit der Domherrenfunktion des Sohnes Pallas II. von Oberstein in Speyer überein. Natürlich kann nicht ausgeschlossen werden, daß sich die Familie im Glauben entzweite.
Beziehungen zur Kurpfalz
Die Beziehungen der Obersteiner zur Kurpfalz hatten eine lange Tradition in der Familie. Bereits Andreas von Oberstein war Vasall des Kurfürsten Friedrich I. Es folgten weitere Verpflichtungen über Mannlehen bei seinem Sohn Johann von Oberstein über Friedrich von Oberstein bis hin zu Viax von Oberstein, der sich als Vasall bei Kurfürst Ludwig V. Für diesen zog Viax offenbar auch in den Krieg gegen die Bauern.
Vasall des Kurfürsten Ludwig V.
Mit dem Jahr 1523 lässt sich Viax von Oberstein als Vasall des Kurfürsten Ludwig V. verpflichten "Ich Viacrius vom Obersteyn bekenn..."[37]. Die Aufnahme ist im Lehnbuch des Kurfürsten verzeichnet. Im Wesentlichen tritt Viax in die Lehen seines Vaters Heinrich von Oberstein ein. Dieser hatte offensichtlich bereits beim Vorgänger Kurfürst Philipp als Vasall des Kurfürsten gedient. Für die Verpflichtung erhält Viax Lehen in der Gemeinde Kerzenheim. Diese waren nach dem Tod des Eberharts von Merenbergs, genant Rubsamen an die Kurpfalz "heimgegangen"[38] und konnten somit neu vergeben werden.[web 2][lit 2]
Der Ritterkrieg (Pfälzischer Ritteraufstand)
Franz von Sickingen führte die Ritterschaft in den Krieg gegen das Bistum Trier.
Weblinks
- ↑ .steinbach-am-donnersberg.de/Geschichte/Seite%20075.pdf // Michael März: Chronik von Steinbach am Donnersberg. Nach Rücksprache mit dem Verfasser des Beitrags aus der Chronik kann er über die zitierte Urkunde keine weitere Aussage mehr machen.
- ↑ siehe dazu: merenberg-online.de/gemeinde/ortsteile/geschichte_merenberg_3.htm /abgerufen am 07. Januar 2017
Literatur
- ↑ Böhme, Horst Wolfgang (1986) Der Grabstein des Siegfried v. Oberstein in Gau-Odernheim: Ein Beitrag zur ritterlichen Rüstung des frühen 15. Jahrhunderts. Mainzer Zeitschrift, Mittelrheinisches Jahrbuch, 81. Mainz. Böhme, Horst Wolfgang (1986), ‹Der Grabstein des Siegfried v. Oberstein in Gau-Odernheim: Ein Beitrag zur ritterlichen Rüstung des frühen 15. Jahrhunderts IN: Mainzer Zeitschrift, Mittelrheinisches Jahrbuch› 81 (Band 81 Mainz. Altertumsverein et al. Mainz), Seite(n): 49-67). (CMS 213), S. 49–67
- ↑ Müller, Karl: IN: ALZEYER GESCHICHTSBLÄTTER 37 (2008), S.25–32 "Die Lage der Burg Winnenberg in Weinheim bei Alzey"
Einzelnachweise
- ↑ So im Beitrag von Hoffmann, Alfons (1952 August), ’Geschichte von Börrstadt/Pfalz’, Ruppertsecken (Selbstverl., Ruppertsecken, Band/Ausgabe:) 141 Seiten. (CMS 688), VI. Oberbörrstadt 1486-1793. Demnach wohnten die Obersteiner, darunter auch Viax von Oberstein in Oberbörrstadt: "1539 verglich sich Viax von Oberstein mit der Gemeinde Jaxweiler [Jakobsweiler] wegen der Frondienste. Er hatte nämlich verlangt, daß sie ihm sein Heu nach Offstein fahren sollten. Die Gemeinde Jaxweiler wendete dagegen ein, nur zur Fahrt nach Börrstadt verpflichtet zu sein, „wo sein Vater und seine Voreltern wohnhaft gewesen.“ (Heintz, Adel)."
- ↑ Zumindest geht Fouquet (in: Fouquet, Gerhard (1987), ‹Das Speyerer Domkapitel im späten Mittelalter (ca. 1350-1540): Teil I und II›, (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte, 1 und 2(57); Mainz: Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte) Seiten. (CMS 104). davon aus, daß schon sein Cousin/Urgroßvater(?) Johannes von Oberstein (Erbauer der Kirche in Steinbach 1450) sich auf der Kredenburg aufhielt: Siehe dazu: Fouquet, Seite 698 und 700
- ↑ Eintragung auf dem Grabmal Oberstein in Maikammer. Montags nach Oculi. Oculi ist der 3. Fastensonntag im Jahreskreis. Im Julianischen Kalender war dies der 5. März, der folgende Tag also Montag der 6. März 1553.
- ↑ Hoffmann, Alfons (1952 August), ’Geschichte von Börrstadt/Pfalz’, Ruppertsecken (Selbstverl., Ruppertsecken, Band/Ausgabe:) 141 Seiten. (CMS 688), Kapitel IV., "Heinrich von Oberstein war nach einem Zusatz am Schluß des Weistums mit Walburga von Schweinheim verheiratet."
- ↑ ⭐ Quelle unvollständig ⭐ )
- ↑ Leonhardt (1928), Seite 156
- ↑ Lehnbuch Ludwig V., Seite XXX (1523)
- ↑ siehe dazu:DHM Do 79 113
- ↑ DHM Do 78 430
- ↑ ⭐ Quelle unvollständig ⭐
- ↑ StA Wt R-US 1530 Januar 14b
- ↑ Lehnbuch Ludwig V., Folio 152 (1523)
- ↑ Lehnbuch Ludwig V., Folio 152 (1523)
- ↑ Dolch, M. Stammnitz, P. (2006/2007) Die von Oberstein in der Pfalz. In: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde. 6/7 Kaiserslautern, Seite 64, dort heißt es: "Der Junker Viax vom Oberstein gelangte, vielleicht gestützt auf großmütterliches Erbe (Anmerkung Matzinger: dies müssten dann die Linien Dalbingen oder Steinkallenfels sein), vor 1525 in den Besitz der Kredenburg, einer Wasserburg zwischen Maikammer und Alsterweiler." Siehe: Dolch, Martin und Peter Stammnitz (2006/2007), ‹Die von Oberstein in der Pfalz IN: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde› 6/7 (Band 6/7 Kaiserslautern. Printec GmbH), Seite(n): 43-68). (CMS 196), Seite 64
- ↑ ⭐ Quelle unvollständig ⭐
- ↑ Woraus der Titel "Graf" hervorgeht, darauf bleibt Leonhardt (1928) eine Antwort schuldig
- ↑ Repertorium der Urkunden des Staatsarchivs Speyer von Dr. Glasschröder, Seite 17.
- ↑ Hoffmann, Alfons (1952 August), ‹Geschichte von Börrstadt/Pfalz›, (Ruppertsecken: Selbstverl.) 141 Seiten. (CMS 688), siehe dazu auch CMS 684
- ↑ Schäfer (2015), Schäfer, Günter, Stöckl Martina (2015), ‹Ortsfamilienbuch Maikammer-Alsterweiler Band 1 und Band 2›, (2; Selbstverlag) 1086 Seiten. (CMS 647), Seite 583
- ↑ Fouquet, Seite 700 Nr.273.
- ↑ liegt noch nicht vor. Wohl in Glasschröder Repetorium.
- ↑ Es handelt sich um ein Hofgut, das im Eigentum des Viax von Oberstein stand
- ↑ Daraus geht hervor, daß auf dem Hofgut mehrere Beständer gab, was auf ein umfangreiches Eigentum schließen lässt, zudem grenzt das Anwesen an das Hofgut des Hochstifts Speyer
- ↑ Mayerhofer, J. und F. Glasschröder (1892), ‹Die Weistümer der Rheinpfalz: Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz Band XVI›, (Hg. Pfalz, Historischer Verein der, (1 Hg., Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz, XVI(XVI); Speier: Gilardone’schen Buchdruckerei) 252 Seiten. (CMS 351), Seite 96 unter Jakobsweiler.
- ↑ ⭐ Quelle unvollständig ⭐
- ↑ nach: Hoffmann, Alfons (1952 August), ’Geschichte von Börrstadt/Pfalz’, Ruppertsecken (Selbstverl., Ruppertsecken, Band/Ausgabe:) 141 Seiten. (CMS 688), unter Bezug auf Speyrer Urkunden.
- ↑ Anmerkung Matzinger: Es kann sich beim Juncker m.E. nur um Viax von Oberstein handeln.
- ↑ Schmitt Franz (unveröffentlicht) Kloster Heilsbruck (1489), Heylspruck Schaffney Zinsbuch de Anno 1489 (Heilsbruck). Kloster Heilsbruck. Bestand: 35b; Nr(n): 100(plus)folianten, (CMS 373), Seite 7,8
- ↑ Mays, Albert, Christ, Karl (1890) Einwohnverzeichnis der Stadt Heidelberg vom Jahr 1588. Heidelberg, Gustav Koester, Seite 191
- ↑ Mayerhofer, J. und F. Glasschröder (1892), ‹Die Weistümer der Rheinpfalz: Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz Band XVI›, (Hg. Pfalz, Historischer Verein der, (1 Hg., Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz, XVI(XVI); Speier: Gilardone’schen Buchdruckerei) 252 Seiten. (CMS 351), Seite 96 unter Jakobsweiler.
- ↑ ⭐ Quelle unvollständig ⭐ Dies ist im Detail noch zu belegen: So standen ...WER? im Dienste der...WEM?
- ↑ ⭐ Quelle unvollständig ⭐
- ↑ Schäfer, Günter, Stöckl Martina (2015), ‹Ortsfamilienbuch Maikammer-Alsterweiler Band 1 und Band 2›, (2; Selbstverlag) 1086 Seiten. (CMS 647), Seite 31
- ↑ Schäfer, Günter, Stöckl Martina (2015), ‹Ortsfamilienbuch Maikammer-Alsterweiler Band 1 und Band 2›, (2; Selbstverlag) 1086 Seiten. (CMS 647), Seite 25.
- ↑ Irschlinger, Robert (1969), ’Zur Geschichte der Herren von Hirschhorn’, Michelstadt im Odenwald (Sonderheft 1 der Heimatkundlichen Zeitrschrift „Der Odenwald“ des Breuberg-Bundes, Michelstadt im Odenwald, Band/Ausgabe: 1) 32 Seiten. (CMS 750), Seite 21
- ↑ Eine ähnliche Entwicklung wird auch für Hans III. Lanschad von Steinach geschildert. Er wurde glühender Verfechter des neuen Glaubens und bestellte 1522 in Neckarsteinach den ersten evangelischen Pfarrer (Jakob Otter). Nach: Irschlinger, Robert (1969), ’Zur Geschichte der Herren von Hirschhorn’, Michelstadt im Odenwald (Sonderheft 1 der Heimatkundlichen Zeitrschrift „Der Odenwald“ des Breuberg-Bundes, Michelstadt im Odenwald, Band/Ausgabe: 1) 32 Seiten. (CMS 750), Seite 21
- ↑ Lehenbuch des Kurfürsten Ludwig V. Seite XXX: siehe unter Generallandesarchiv Karlsruhe: https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/bild_zoom/zoom.php?bestand=10798&bildexpl_klassi=002.007.007.002.005&bildexpl_klassis=002.007.007.002.005&ausgangspunkt=bildbetrachter&id=8404316&gewaehlteSeite=04_0003988050_0001_4-3988050-1.jpg&screenbreite=1280&screenhoehe=997
- ↑ "...Rittergeschlechtes der Rübsame von Merenberg, die um die Mitte des 15. Jahrhunderts ausstarben." merenberg-online.de/gemeinde/ortsteile/geschichte_merenberg_3.htm /abgerufen am 07. Januar 2017
Anmerkungen
- ↑ Matthias C.S. Dreyer: Schreibweise mit "K" nach: Schäfer (2015) Schäfer, Günter, Stöckl Martina (2015), ‹Ortsfamilienbuch Maikammer-Alsterweiler Band 1 und Band 2›, (2; Selbstverlag) 1086 Seiten. (CMS 647), Seite 583 Nr.4457.
- ↑ hier aber mit C: 1553 (05. Februar) GLA Ka - Heiratsvertrag zwischen Katharina von Oberstein (1528), Tochter des Viax von Oberstein und der Margarete von Dalheim und Franz Braun von Schmidberg, Sohn des Adrian Braun von Schmidberg mit 3000 fl. Heiratsgut.
- ↑ Matthias C.S. Dreyer: Datum der Urkunde ist falsch angegeben, Viax von Oberstein ist als Beatis gelesen.
Zitate
Urkunden
- ↑ Kläger Viax von Oberstein 1550 in: Viax von Oberstein klagt gegen Margarethe geborene von Altdorf, genannt von Kropsburg auf Rückzahlung eines Darlehen: Reichskammergerichtprozess 2219. 1550 Reichskammergericht. Oberstein, Viax von (1550) gegen: Margarethe von Altdorf genannt von Kropsburg, Viax von Oberstein klagt gegen Margarethe geborene von Altdorf, genannt von Kropsburg auf Rückzahlung eines Darlehen. Gericht: Reichskammergericht, Sitz: Aktenzeichen: 2219; (CMS 235).
Begriffe
- ↑ Die Ritterorte wurden seit dem 17. Jahrhundert, entsprechend dem Vorbild der Kantone der Schweizer Eidgenossenschaft, Ritterkantone genannt.
Kategorien
Viax von Oberstein gehört den Kategorien an: Oberstein, Person (Alsterweiler), Kredenburger Zweig
Matzinger sagt: "letzte Überarbeitung der Seite 04.05.2017". Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Viax von Oberstein. Nutzen Sie zur Zitierung für Ihr Werk folgende vollständige Angabe: https://www.alsterweiler.net/wiki/Viax von Oberstein ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 20.04.2026 ↑... Seitenanfang
Referenzierungen
- ^ Titel: Weingart (2021)/532/3.
Schlüssel: Die Rechnungen der Stadt Neustadt an der Haardt von den Anfängen bis zur Zeit nach dem Bauernkrieg#532_3
Seite: Seite_532_3
Zitat: Item X d vor zwo ortten geschenckt juncker Viax vom Obbersteyn sampt eynem reysingen knecht.
Übertragung: Johannes Weingart
Anmerkung: Reisiger Knecht, Juncker.
Es gibt keine Notes.
Schlagwort: Viax von Oberstein · Viax vom Obbersteyn · Knecht · Reysigen · Juncker · Junker
Quelle:
Vorkommnis: 1527 · 1528
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Viax von Oberstein · Knecht
Ein Link fehlt.
Eine urn fehlt.
Eine PDF-Angabe fehlt.
WIKI: Viax von Oberstein - ^ Titel: Weingart (2021)/497/10.
Schlüssel: Die Rechnungen der Stadt Neustadt an der Haardt von den Anfängen bis zur Zeit nach dem Bauernkrieg#497_10
Seite: Seite_97_10
Zitat: Item III ß d Claus Bender ist ußgeschickt zu erfarenn, ob myn gnedigster here am herab ziegen sey vonn Wirtzburg, hatt groß schedlich lügen zu Oppenheim gesagt. Testes juncker Vitt vom Stein und juncker Morytz.
Übertragung: Johannes Weingart
Anmerkung: Junker Moritz, vielleicht von Morschheim.
Es gibt keine Notes.
Schlagwort: Viax von Oberstein · Vitt vom Stein · Junker · Morytz
Quelle:
Vorkommnis: 1525
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Viax von Obestein · Urkunde
Ein Link fehlt.
Eine urn fehlt.
Eine PDF-Angabe fehlt.
Es ist keine Wikiseite vorhanden. - ^ Weech, Friedrich von (1880).
Titel: Pfälzische Regesten und Urkunden (Fortsetzung).
In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO), Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein (Hg.), Karlsruhe , Band: , Heft: 32, .
Seite: 190ff.
Schlüssel: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO)/Beiträge#Weech_(1880)
Zitat: 1550 Januar 5. Hans Reuß von Almsheim und Anna Neudeckerin, seine Hausfrau, verkaufen an Kurfürst Friedrich II. eine Behausung und Güter in Stadt und Gemarkung von Hilsbach um 800 Gulden. Geben uff sonntag nach dem neuen jars tag 1550. Perg. Or. Das Siegel des Hans Reuß ist abgefallen, das des Viax von Oberstein hängt an der Urkunde (471) Siegel von Viax von Oberstein soll anhängen. Urkunde, fortgesetzte Reihe: 1869 /Nr. 22 1871/ Nr. 23 1872/ Nr. 24 1874/ Nr. 26 1880/ Nr. 32.
Übertragung: Weech (1880)
Anmerkung: 1550 Januar 5. Hans Reuß von Almsheim und Anna Neudeckerin, seine Hausfrau, verkaufen an Kurfürst Friedrich II. eine Behausung und Güter in Stadt und Gemarkung von Hilsbach um 800 Gulden. Geben uff sonntag nach dem neuen jars tag 1550. Perg. Or. Das Siegel des Hans Reuß ist abgefallen, das des Viax von Oberstein hängt an der Urkunde (471) Siegel von Viax von Oberstein soll anhängen.
Schlagwort: Viax von Oberstein · 1550 · Hans Reuß von Albisheim · Anna Neudeckerin · Kurfürst Friedrich II. · Hilsbach · Urkunde · Siegel
Quelle: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO)/Beiträge
Erscheinungsjahr: 1880
Erscheinungstag: Eine Tagesangabe (Erscheinungstag) fehlt.
Die Einstufung fehlt noch.
Sammlung: Die Zuordnung zu einer Sammlung fehlt.
Ein Link fehlt.
Eine PDF-Angabe fehlt.
DOI: DOI nicht vorhanden.
Es ist keine Wikiseite vorhanden.