Zum Hecht

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Zum Hecht (oder nur "Hecht") war ein Wirtshaus in Heidelberg. Der Hecht galt als bekannter Treffpunkt des Ritteradels im 16. Jahrhundert und stand an der Ecke Marktplatz - Fischergasse[lit 1] (heute Marktplatz Nr. 8). In der Gaststätte sollen Viax von Oberstein[1] und Götz von Berlichingen verkehrt sein[urk 1][anm 1].

Weblinks

Literatur

  1. Gaststätte "Zum Hecht": Christ, Carl (1925 [circa 1925]) (Hg.), ‹Alt-Heidelberger Wirtschaften›, ‹Selbstverlag›, Band Seite(n) (CMS 239).

Einzelnachweise

  1. Oberstein, Viax von (1550) gegen: Margarethe von Altdorf genannt von Kropsburg, Viax von Oberstein klagt gegen Margarethe geborene von Altdorf, genannt von Kropsburg auf Rückzahlung eines Darlehen. Gericht: Reichskammergericht, Sitz: Aktenzeichen: 2219; (CMS 235).

Anmerkungen

  1. Neues Archiv für die Geschichte der Stadt Heidelberg, Bd. 1, 1890 Seite 191: Nach Götz von Berlichingens Lebensbeschreibung (III. § 2) logirte derselbe auch einmal (1523) im Gasthaus „zum Hecht“, welches dem Hirsch gegenüber lag. In Kaufbriefen des General-Landes-Archivs von 1578, 1612, 1816, 1623, 1651 und 1683 wird das Haus zum Hecht als „am Markt“ und am „Obern Eck der Fischergasse“ gelegen bezeichnet; es nahme also die Stelle des jetzt dem Bäckermeister Schäfer gehördenden Hauses, Markt 8, ein. In unserem Verzeichnis wird daselbe nicht erwähnt.
    Den gleichen Eintrag sieht auch: Alt-Heidelberger Wirtschaften Christ, Carl (1925 [circa 1925]) (Hg.), ‹Alt-Heidelberger Wirtschaften›, ‹Selbstverlag›, Band Seite(n) (CMS 239), Seite 7.
    Ergänzend und erklärend dazu: Email vom 24. Februar 2011 / Stadt Heidelberg:
    in den bei uns ab 1691 vorhandenen Kontrakten- und Grundbüchern bzw. im 1770 einsetzenden Lagerbuch ist der Goldene Hecht mit Standort Steingasse 2 in Nähe zur Alten Brücke nachzuweisen. Da bei der Zerstörung Heidelbergs durch französische Truppen im Jahr 1693 auch die in der Kanzlei verwahrten Unterlagen verloren gegangen sind, können wir den Standort einer Gastwirtschaft [Goldener] Hecht im 16. Jahrhundert und auch die von Ihnen recherchierte Klage Kropsburg/Viax von Oberstein nicht belegen. In dem Einwohnerverzeichnis der Stadt Heidelberg aus dem Jahr 1588 (Original im Generallandesarchiv, abgedruckt in Neues Archiv für die Geschichte der Stadt Heidelberg, Bd. 1, 1890) wird ein Gasthaus "Zum Hecht, am Markt, am oberen Eck der Fischergasse" genannt. Auf Seite 191 wird auf im GLA verwahrte Kaufbriefe verwiesen. In der Schrift über Alt-Heidelberger Wirtschaften werden diese Angaben bestätigt (siehe PDF). Somit müssen wir von zwei Standorten des Gasthauses "Hecht" ausgehen.

Zitate

Urkunden

  1. Oberstein, Viax von (1550) gegen: Margarethe von Altdorf genannt von Kropsburg, Viax von Oberstein klagt gegen Margarethe geborene von Altdorf, genannt von Kropsburg auf Rückzahlung eines Darlehen. Gericht: Reichskammergericht, Sitz: Aktenzeichen: 2219; (CMS 235). Anmerkung Matzinger: Es handelt sich wohl um ein ganzes Bündel an Akten, die sich mit dem Prozess beschäftigen (7 Zentimeter).

Begriffe

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