Kalmit

Aus Pfalz
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Blick vom Kalmitgipfel nach Osten in die Rheinebene.
© Matthias C.S. Dreyer 2015
Ein Wegweiserstein mit der Inschrift "Weg zum Kalmit."[1][anm 1][anm 2]
© Matthias C.S. Dreyer 2015

Kalmit ist ein Berg im Pfälzerwald.

Der oder die Kalmit[lit 1] (auch Kallmitt[2] und Calmit[3]) ist der Hausberg von Alsterweiler. Er liegt 673 Meter hoch über dem Meeresspiegel (NN). "Mächtig und doch im Zauber der lieblichen und belebenden Eigenart der deutschen Mittelgebirge liegt der Kalmit am Rande des Ostabfalles des Haardtgebirges."[4] Zur Abgrenzung gegenüber der "Kleinen Kalmit" (bei Ilbesheim)[5][6] wird die Kalmit auch als "Große Kalmit" bezeichnet[7].
Blick auf die Kalmitgruppe von Norden aus dem Gebirge heraus.
© Mehlis, Christian (1900 März) ‹Die Kalmitgruppe: Landschaftsbild aus der Rheinpfalz› In: Deutsche Rundschau für Geographie und Statistik. (Hg.), (Band Heft 6), Seite(n): 255-266 (CMS 329).

Auf den Namen geht Karl Geib ein: "Man glaubt, daß die Benennung jenes Berges von dem römischen Worte calamitas (Schade, hier namentlich Wetterschade) hergeleitet sey."[8][9] Eine andere Ableitung stammt ebenfalls aus dem Lateinischen calvus mons[10] (Übersetzung: kahler Berg) oder calvus meta (Übersetzung: kahle Miete).

"Wenn ich auf dem Kalmit stehe, will es mir er-

scheinen, daß hier Natur- und Menschenkräfte zu-
sammengewirkt haben, ein Landschaftsbild zu schaf-
fen, wie es wenig übertroffen werden kann."

"Oh, moi Kalmid, wo ich dich so see,

ich so klä, du Nadur,
so mächdich, so weid drowwe,
emol duschber, emol klar,
loss mich moi klä Läwe lewe."

Franz Gabriel Allmaras im Jahre 1931 in seiner Veröffentlichung zur Kalmitstraße.[11]
Unbekannter Verfasser.[12]

Die Kalmit ist über die Kalmitstraße zu erreichen. Die Kalmit ist auch für Sportler zu einer Herausforderung geworden[web 1].
Die Höhe des Kalmit und die freie Sicht gaben Anlass bereits zu früheren Zeiten den Berg als "Anlaufpunkt" zu nutzen. Im Jahre 1720 erfolgte die Anlage der Straße Schwetzingen-Heidelberg auf der geomantischen Achse Kalmit-Königstuhl ("Maulbeerallee") durch Kurfürst Karl Philipp.[13] [lit 2]

Geologie

Luftbildaufnahme mit Blick über den Kalmitgipfel nach Osten in die Rheinebene. Kalmitturm und Ludwigshafener Hütte sind zu sehen.
© Matthias C.S. Dreyer 2015
Mehlis "Kalmitgruppe".
© Matthias C.S. Dreyer 2015

Bisher völlig unterschätzt wird die geologische Bedeutung des Gebietes der Kalmit. Darauf verweist Häberle bereits 1932[14], als er schrieb: "die Wanderung bietet dem Naturfreund einen außergewöhnlichen Genuß (...)". Er spricht von wechselvollen Landschaftsbildern und dem Kennenlernen von Gebirgsbau und Schichtenfolge der Gesteine.

Im Tertiär ist der Rheingraben zentral eingesunken. Das westliche Randgebirge ist durch Tangentialdruck um 150-200 Meter nach oben gepresst worden. Dies erklärt die glazialen Erscheinungen auf dem Kesselberg und dem Querenberg. Auch die stark erhöhte Lage der Kalmit gegenüber der Höhe des westlich sich anschließenden Plateaus. Besonders deutlich wird diese Sichtweise bei einer Betrachtung von Westen, etwa vom Taubensuhl aus. Vom Queichtal bis zum Speyerbachtal zeigt sich über 16 Kilometer ein scharf nach oben aufragender Ostrand[15].

Kugelhorizont

Die Kugelbildungen sind Ergebnis von "chemischen-mechanischen Absonderungsprozessen"[16]. Die Kugeln entstehen unter Einwirkung von unfiltrierter Kieselsäure oder thermalem Kaltwasser. Der Horizont dieser vorderpfälzischen Kugelfelsregion reicht vom Kalmitgipfel auf 500 Meter Länge nach Osten, Südosten und Nordosten hinab und steigt von 550 Metern bis 673 Metern an.

Rippelmarken=Stein

Westlich vom (alten) Kalmithaus fand sich bei der "Steingewinnung eine braunrote Sandsteinplatte (Trippstadter Typ)"[17]. Die Ausmaße betragen 20x19x2 Zentimeter. Auf dem Rücken der Platte sind 8 Rippen von je 2 Zentimeter Durchmesser und 0,5 Zentimeter Höhe sichtbar. Derartige Platten werden Rippelmarken genannt oder auch Wellenfurchenstein. Weitere Fundstellen sind beim Hahnenschritt im oberen Kaltenbrunner Tal.[18]

Turm, Telegraph und Sendemast

Auf der Kalmit sind mindestens drei Türme nachgewiesen1.

Ansichtskarte Kalmitgipfel mit Hütte des Pfälzerwald-Vereins, dem neuen Kalmitturm und dem Denkmal (am rechten Rand). Die Karte trägt einen handschriftlichen Vermerk Sonntag, den 14. Juli 1929.[anm 3]
© Matthias C.S. Dreyer 2018
Ansichstkarte Kalmitgipfel mit Kalmitturm im Jahre 1921 und dem wohl ersten Bau der Hütte des Pfälzerwald-Vereins[19]
© Matthias C.S. Dreyer 2015

Holzturm

Napoleon I. hatte einen Beobachtungsposten auf der Kalmit. Deshalb wurde dort ein hölzerner Signalturm errichtet1.

Im Jahre 1866 wurde "auf Initiative von Gastwirt F.K. Lederle aus Maikammer, ein Holzturm errichtet"[zit 1]. Zur Finanzierung wurde in der Gemeinde Maikammer-Alsterweiler gesammelt. Diese Sammlung war durch das Landcommissariat Landau genehmigt worden. Bereits im Jahre 1867 (am 28. März) wurde der Holzturm an die Gemeinde verkauft.

Steinerner Turm 1

Der Gemeinderat von Maikammer-Alsterweiler beschloß auf der Grundlage eines Kostenvoranschlags die Errichtung eines steinernen Turms (August 1867). Er sollte 90 Gulden kosten. Im Jahr 1867 bildete sich ein Comité zur Erbauung eines Turms auf der Kalmit[zit 2].

Im Jahre 1868 (30. August) wurde der Turm eingeweiht[zit 3]. Am 1. September 1918 wurde das goldene Jubiläum der Einweihung des Kalmitturmes gefeiert. Der Turm war mit Kränzen und Fahnen geschmückt1.

Durch Witterungseinflüsse geriet der Turm in einen schlechten baulichen Zustand. Die königlich-bayerische Verwaltung ordnete deshalb an, den Turm abzureißen (im Jahr 1926). Zwei Jahre später, nämlich am 29. März 1928 ist der Turm dann tatsächlich eingestürzt. Johannes Leonhardt benennt das Datum des Einsturzes mit "am 1. April 1928"2.

Steinerner Turm 2

Im Jahre 1929 wurde der jetzige Turm errichtet. Er ist im typischen historisierenden wuchtigen Stil der dreißiger Jahre erbaut. Bereits im Jahre 1930 wurde ein Polizeisender auf dem Turm errichtet. Die Ansichtskarte aus dem Jahre 1929 zeigt bereits Sendemasten auf dem Turm.

Sendeanlage

Am Sendemast auf der Kalmit sind mehrere Sender und Empfangsanlagen untergebracht.[anm 4]
© Matthias C.S. Dreyer 2015
Bereits im 19. Jahrhundert befand sich auf dem Kalmit eine Sendestation. "Kalmit bey Alsterweiler im Canton Edenkoben. Ein im Spätherbste 1819 von Steinen erbauter Turm. Höhe 20', im Geviert 10'. Kostenbetrage = 475 fl 40 Xr."[20].


Es darf davon ausgegangen werden, dass zum Zwecke des Sendens von Signalen bereits in der französischen Zeit ein Turm errichtet worden war (siehe oben), vermutlich 1801. Der damalige Turm war ein sogenanntes "Signal", ein pfälzischer Dillegraph.

Am Sendemast auf der Kalmit sind heute mehrere Sender und Empfangsanlagen untergebracht.[21]

Denkmal

Der Gemeinderat von Maikammer-Alsterweiler beschloß im Jahre 1824 ein Denkmal auf der Kalmit für König Max I. aufzustellen. Das Werk wurde von dem Bildhauer Johann Martin Baumann gefertigt3.

Das Denkmal wurde anlässlich des 25. Kronjubiläums des bayerischen Königs Maximilian I. Joseph errichtet. Darauf weist der folgende Text hin, der auf der Vorderseite eingemeißelt ist: Maximiliano Josepho Regi Bavariae Primo in annum XXV gloriosissimi eius regiminis hocce monumentum fides pietas et gratitudo civium pagi Maikammer et Alsterweiler erexerunt vivo anno MDCCC XXIV. "Die Treue, die Frömmigkeit und Dankbarkeit der Bürger des Dorfes Maikammer und Alsterweiler haben 1824 dieses Denkmal hier Maximilian Josef I., König von Bayern, im Jahre 25 seiner glorreichen Herrschaft errichtet."[22]. Oder etwas freier übersetzt: "Im Jahre 1824 haben die Bürger des Dorfes Maikammer und Alsterweiler in Treue, Frömmigkeit und Dankbarkeit dieses Denkmal hier für Maximilian Josef I., König von Bayern, im Jahre 25 seiner glorreichen Herrschaft errichtet." [23]

Das Denkmal steht auf einem Sockel, der mit Quadern aus Sandstein aufgebaut ist. Auf der Vorderseite, nach Osten ausgerichtet, ist die Inschrift zu Ehren von König Max I. eingelassen. Auf diesem Grundquader steht ein zweiter Sockel mit Inschriften an vier Seiten, die in stilisierten Schildern aufgebracht sind. Darauf sind wohl die Namen der Stifter aufgebracht, unter anderen Valentin Steyerer, Franz Ries. Abgeschlossen wird das Denkmal nach oben mit einer Säule aus vier Zylindern, auf denen eine Kugel gelagert ist.

Gedenkstätte

Kalmit gedenktafel gesamt.jpg
Gedenktafel aus dem Jahre 1882 unterhalb des Kalmitgipfels.

Der Eintrag auf der Plakettte lautet: "Schutzhaus und Anlage erstellt aus der reichen Spende des Herrn Hilgard-Villard in New-York hergestellt vom pfälz. Verschönerungs-Verein 1882". Sie ist unterhalb des Kalmithauses an einer künstlich errichteten Mauer angebracht.

Gasthaus

Kalmit 1921 huette.jpg
Kalmit haus pwv 2012.jpg

Franz Gabriel Allmaras hatte sich bereits in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts dafür eingesetzt, ein Gasthaus auf der Kalmit zu errichten. Es sollte dort entstehen, wo heute der Parkplatz unterhalb des Gipfels liegt. Sein Argument gegen eine Behausung auf dem Gipfel lautete: Zu windig.
Bereits im Jahr 1908 bestand eine Schützhütte[24] auf der Kalmit. Auf dem Bild aus dem Jahr 1921 sind auch der Kalmitturm und das Denkmal zu erkennen.

Seit 1908 (mit Unterbrechungen) wird eine bewirtschaftete Hütte betrieben. Seit 1957 liegt die Bewirtung in den Händen des Pfälzerwaldvereins, Ortsgruppe Ludwigshafen-Mannheim.

Wege

Die Markierung weiß-grüner Balken führt zum Kalmitgipfel
© Matthias C.S. Dreyer 2015
Beschrifteter Stein (Markierungsstein) auf dem Weg zur Kalmit mit Angabe Kalmit und Schöntal (bei Neustadt an der Weinstraße)
© Matthias C.S. Dreyer 2015

Es führen viele Wege zum Kalmit; zu Fuß oder mit dem Fahrzeug über die Kalmitstraße. Der Wanderer kann den Kalmitgipfel "durch das Alsterweiler Tal auf gutem Fußpfad, allerdings streckenweise mit starker Steigung, dem blauen Strich folgend, erreichen."[25] Erfreut wird er nach dieser Mühsal mit einem "unserer lohnendsten Aussichtspunkte".[26] Ein Wanderpfad (Markierung weiß-grüner Balken) führt von Alsterweiler aus in etwa 45 Minuten bergauf und überwindet dabei bis zum Gipfel der Kalmit etwa 500 Höhenmeter.


Weblinks

  1. tvm-neu.tv-maikammer.de/ Traditioneller Kalmitberglauf
    pace-makers.de/ Kalmithöhenmeterjagd per Rad
    kalmit-klapprad-cup.de/ Klappradcup

Literatur

  1. literatur.matthias-dreyer.de/index.php?action=listKeywordProcess&id=104 Bibliographie Alsterweiler: Schlagwort Kalmit
  2. Weiterführende Literatur zur Kalmit ohne unmittelbaren Bezug zu Alsterweiler:
    Häberle, Daniel (1933), Von der Kalmit und ihrem Namen, Neustadt an der Haardt (Pfalz), Meininger, 1933, 20 S. : Ill., Kt. (LBZ Sp Signatur: G 33.790/Signatur: K 73 403)
    Hartmann, J. (1915), Eine Kalmit-Wanderung, Ludwigshafen am Rhein, Pfälzerwald-Verein, 1915, 8 S. (LBZ Sp Signatur: Pf 2/324/Signatur: 27.878)
    Sonntag, Karl (1931), Das Kalmitobservatorium bei Neustadt an der Haardt in der Pfalz, Speyer, Pfälz. Ges. zur Förderung der Wissenschaften, 1932, [8] Bl. : Ill. (LBZ Sp Signatur:G 32.491/Signatur: K 64 121)
    Burckhardt, Hans (1934), Das Kalmit-Observatorium (673 m), s.l., 1934, IN: Jahresbericht des Sonnenblick-Vereines ; 43 (LBZ Sp Signatur: 1a 1779)
    Burckhardt, Hans (1937), Auftreten ungewöhnlich tiefer Feuchtigkeitsgrade, IN: Mitteilung aus dem Observatorium Kalmit des Reichsamts für Wetterdienst, s.l., 1937, IN: Meteorologische Zeitschrift ; 54 (LBZ Sp Signatur: 1a 4867)
    Burckhardt, Hans (1938), Messungen der Kernzahl auf der Kalmit, s.l., 1938, S. 190 - 198, IN: Beiträge zur Physik der freien Atmosphäre ; 24 (LBZ Sp Signatur: K 4542)

Einzelnachweise

  1. Ob es sich dabei um einen Ritterstein handelt, ist unklar.
  2. Katasterkarte ca. aus dem Jahr 1850 mit der Bezeichnung "Karte des Gemeinde Wald und Feldgewannes von Maikammer". Katasterverwaltung (1850(?)) ‹Karte des Gemeinde Wald und Feldbannes von Maikammer.: ca. 1:25.000› In: (Hg.), (CMS 372).
  3. Intelligenzblatt des königlich baierischen Rheinkreises: : 10. Jahrgang 1827, 11. Jahrgang 1828, 12. Jahrgang 1829., Seite 16/1829, 12. Jahrgang
  4. Die Kalmitstraße. Ein Sozial= und Wirtschaftsproblem. In: Der Rheinpfälzer vol. October 16 1931, 4.
  5. Die Kleine Kalmit. de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Kalmit Kleine Kalmit auf wikipedia
  6. Franz Allmaras spricht aber auch von der Kleinen Kalmit, die der Kalmit vorgelagert ist. Bibliographie Alsterweiler: Allmaras, Franz (1931) ‹Die Kalmitstraße. Ein Sozial- und Wirtschaftsproblem.› In: Der Rheinpfälzer. (Hg.), (CMS 97), Absatz 9
  7. Mehlis, C. Geologisches von der Großen Kalmit. In: Pfälzische Rundschau, Ausgabe: 29 (1928)/ Nr. 267, 28. September 1928.
  8. Die Kalmitstraße. Ein Sozial= und Wirtschaftsproblem. In: Der Rheinpfälzer vol. October 16 1931, 4.
  9. Ausführlicher dazu bei Karl Geib unter dem Ort Edenkoben: alsterweiler.matthias-dreyer.de/index.php?title=Edenkoben_(Kanton)#Immer_noch_auf_Weg_1_-_entlang_der_Höhen
  10. Anmerkung Matzinger: Mehlis geht von einer urkundlichen Erwähnung dieser Deutung aus. siehe dazu: Mehlis, Christian: Geologisches von der Großen Kalmit. In: Pfälzische Rundschau, Ausgabe: 29 (1928)/ Nr. 267, 28. September 1928, Fußnotet 1.
  11. Allmaras, Franz (1931): Die Kalmitstraße. Ein Sozial= und Wirtschaftsproblem. In: Der Rheinpfälzer (1931) Jahrgang 42, Nr. 241, Seite 4
  12. Unkannter Dichter (ohne Jahr): mündliche Überlieferung.
  13. Anmerkung Matzinger: siehe dazu: im Web: .s197410804.online.de/Zeiten/1700.htm Heidelberger Geschichtsverein auch der in den 1740er Jahren angelegt Schlossplatz, er befindet sich in der Verlängerung der Achse des Schlossgartens, orientiert sich an der Linie, die sich deutlich sichtbar vom Königsstuhl bei Heidelberg zur Kalmit in der Pfalz zieht.
  14. Häberle, Daniel (1932) ‹Die neue Kalmitstraße: In ihrer geologischen und verkehrsgeographischen Bedeutung.› In: Der Trifels. Heimatbeilage der Pfälzischen Rundschau (Hg.), (Band 4), Seite(n): 1 (CMS 105).
  15. Mehlis, Christian: Geologisches von der Großen Kalmit. In: Pfälzische Rundschau, Ausgabe: 29 (1928)/ Nr. 267, 28. September 1928.
  16. Mehlis, Christian: Geologisches von der Großen Kalmit. In: Pfälzische Rundschau, Ausgabe: 29 (1928)/ Nr. 267, 28. September 1928.
  17. Mehlis, Christian: Geologisches von der Großen Kalmit. In: Pfälzische Rundschau, Ausgabe: 29 (1928)/ Nr. 267, 28. September 1928.
  18. Mehlis, Christian: Geologisches von der Großen Kalmit. In: Pfälzische Rundschau, Ausgabe: 29 (1928)/ Nr. 267, 28. September 1928.
  19. Angabe des Datums in Chronik (Teil 2), Seite 370
  20. Landesvermessungsamt Koblenz: Akte vom 8. September 1851 zu den Kosten für die Hauptsignale im Rheinkreis.
  21. Anmerkung Matzinger: de.wikipedia.org/wiki/Sender_Kalmit Aufstellung zu den Sendeanlagen am Sendemast Kalmit
  22. Die Übersetzung lieferte freundlicherweise Herr Dr. Bernhard Kissler am 12. November 2014. Er schreibt in einer Email dazu: Wegen der Verwitterung ist der Text stellenweise nicht ganz einfach zu entziffern. Ich habe zuerst auch "paci" (Dativ on pax, Frieden) gelesen, aber es muß wohl "Page" (Genetiv von Paus, Dorf, Gau) heißen. Dann heißt es auch nicht "eium", sondern "civium" (Genetiv Plural von cives, Bürger) und "fies Pietas et gratitudo", das "j" statt "i" ist eine nachklassische Variante.
  23. Die Übersetzung lieferte freundlicherweise Herr Dr. Bernhard Kissler am 12. November 2014
  24. Anmerkung Matzinger: weitere Angaben zur Entstehung unter .pwv-luma.de/wordpress/?page_id=166 Pfälzerwaldverein Ludwigshafen Mannheim - Kalmithaus
  25. Häberle, Daniel (1932): Die neue Kalmitstraße. In: Der Trifels 4: 1
  26. Häberle, Daniel (1932): Die neue Kalmitstraße. In: Der Trifels 4: 1

Anmerkungen

  1. Der Stein steht direkt oberhalb der Totenkopfstraße (Sankt Martin nach Breitenstein), also auf Sankt Martiner Gemarkung. An der Stelle zweigt der Kalmitpfad ab.
  2. Gegenüber kommt der Pfad vom Bellachini-Weiher hoch, überquert die Totenkopfstraße und geht als Kalmitpfad weiter. Die Stelle liegt, von Sankt Martin kommend, ungefähr 2oo Meter nach der Abzweigung, die zum Haus am Weinberg führt.
  3. Anmerkung
  4. Anmerkung Matzinger: de.wikipedia.org/wiki/Sender_Kalmit Aufstellung zu den Sendeanlagen am Sendemast Kalmit

Zitate

  1. Siehe dazu Chronik (Teil 2), Seite 362
  2. Dazu schreibt die Bayerische Zeitung (Münchener politische Zeitung), in der Mittags-Ausgabe vom 29.04.1867 unter der Rubrik "Aus der Pfalz, 26. April":"In Maikammer (bei Edenkoben) hat sich ein Comité zu dem Zweck gebildet, auf dem nahen Kalmit-Berge (einem der höchsten Punkte der Pfalz mit der großartigsten Aussicht) einen Thurm zu bauen."
  3. =bavaricon

Urkunden

Begriffe

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Referenzierungen

  1. a b c  Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler. Kein Schlüssel angegeben. Nachweis: Seite 122.
    Zitat: "Auf der Kalmit, dem höchsten Berge der Geraide und des ganzen Haardtgebirges, hatte Napoleon I. einen Beobachtungsposten, darum wurde ein hölzerner Signalturm errichtet. Im Jahre 1824 wurde das Denkmal zur Erinnerung an das 25jährige Regierungsjubiläum des ersten Bayernkönigs aufgestellt. Der dabei gegebene Name „Maxhöhe" kam nicht in Gebrauch. Im Jahre 1868 wurde der heute nochstehende Turm gebaut. Bei der am 30. August stattgefundenen Einweihung nahm die Bevölkerung aus der ganzen Umgebung teil. Seit der Gründung des Pfälzerwald-Vereins und seiner Ortsgruppen ist die Kalmit das Ziel vieler Ausflügler. Darum baute schon bald nach seiner Gründung in den ersten Jahren dieses Jahrhunderts die Ortsgruppe Ludwigshafen a. Rh. ein Blockhaus auf dem Gipfel der Kalmit. Am 1. September 1918 feierte man droben das goldene Jubiläum der Einweihung des Kalmitturmes. Der Turm war mit Kränzen und Fahnen geschmückt. Herr Direktor Ketterer von Ludwigshafen a. Rh. hielt eine Ansprache an die zahlreich erschienenen Festgäste, in welcher er die Geschichte des Turmes darlegte und seine Verwendung früher und jetzt besprach."
    Eine Übertragung fehlt.
    Es gibt keine Anmerkung.
    Schlagwort: Alsterweiler · König Max I. · Kalmit · Denkmal · Einweihungsfeier
    Quelle: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten
    LINK: Kalmit
    PDF: [Original als PDF]
    WIKI: [[1]]
  2. ^  Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler. Kein Schlüssel angegeben. Nachweis: Seite 123.
    Zitat: "Der Turm ist am 1. April 1928 zusammengestürzt."
    Eine Übertragung fehlt.
    Es gibt keine Anmerkung.
    Schlagwort: Alsterweiler · Kalmit · Einsturz
    Quelle: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten
    LINK: Kalmit
    PDF: [Original als PDF]
    WIKI: [[1]]
  3. ^  Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler. Kein Schlüssel angegeben. Nachweis: Seite 51.
    Zitat: "Am 16. Februar 1824 beschloß der Gemeinderat zur Erinnerung an das 25jährige Regierungsjubiläum des Königs Max I. der Kalmit den Namen „Maxhöhe" zu geben und daselbst ein Denkmal aufzustellen. Steinhauer Johann Martin Baumann schuf dasselbe um 1666 fl."
    Eine Übertragung fehlt.
    Es gibt keine Anmerkung.
    Schlagwort: Alsterweiler · König Max I. · Gemeinderat · Johann Martin Baumann · Bildhauer
    Quelle: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten
    LINK: Kalmit
    PDF: [Original als PDF]
    WIKI: [[1]]

Fakten zu „Kalmit
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„Referenzierung (Citation reference)“ ist ein Spezialattribut das Referenzierungen speichert. Es wird von der Erweiterung Semantic Cite bereitgestellt.
Leonhardt (1928)/Seite122 +, Leonhardt (1928)/Seite123 + und Leonhardt (1928)/Seite51 +