Grenzsteine (Alsterweiler-Maikammer)

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Es gibt in Alsterweiler und Maikammer eine bisher noch unbekannte Anzahl an Grenzsteinen (1822 wurden 240 Steine aufgestellt / Zum Datum vom 7.07.2022 sind erfasst: 108 Grenzsteine.). Der Club Sellemols (Historienfreunde Maikammer-Alsterweiler) wird im Jahre 2021 und 2022 eine vollständige Erfassung vornehmen[anm 1].

Sie markieren den Grenzverlauf zu den Nachbargemeinden Edenkoben, Diedesfeld, Kirrweiler (Pfalz), St. Martin. Die Grenzsteine entstanden im Zuge der Vermessung nach der Teilung der Haingeraide (IV. Mittelhaingeraide) im Jahre 1822. Weitere Grenzsteine stehen im Ort, u.a. in der Mühlstraße. Sie stammen in der Regel von anderen Standorten in der Flur[anm 2]. Urban Ziegler hat eine systematische Unterscheidung in Herrschaftssteine, Logsteine und Scheidsteine vorgelegt und viele Steine beschrieben.

Aufstellung

Schon kurz nach 1815 hatte die bayerische Regierung die Absicht, den Wald unter den Gemeinden der Haingeraide aufzuteilen. Stand der Wald bis dahin "allen zur Verfügung und jeder Bürger konnte jeden Waldabschnitt nutzen" (nach bestimmten Vorgaben), stießen die neuen Regelungen auf eine eher zurückhaltende Reaktion der Bevölkerung. In den Akten der Gemeinde Maikammer sind folgende Abläufe festgehalten: "

  • 16.8.1817

Speyer: Die Königlich-Bayerische Regierung des Rheinkreises (wie er damals genannt wurde), die Kammer des Innern appelliert an die Gemeinden, doch der vorgeschlagenen Teilung der Waldflächen zuzustimmen und sich über die Teilungsvorstellungen zu einigen. Man solle nicht durch Prozesse, die hohe Kosten verursachen, die Durchführung verzögern. Unterschrift: v. Stichaner.

  • 2.10.1817

Edenkobens Oberbürgermeister Arnold wirbt bei den Gemeinden der 5. Haingeraide für den Plan der Regierung, nach dem jede Gemeinde ihren Waldanteil zugemessen bekommt und somit ihre eigenen Interessen wahren kann. Auch kann dann jede Gemeinde selbst gegen den überhandnehmenden Waldfrevel vorgehen, und die Verwaltung wäre wesentlich vereinfacht.

Er bittet um Meldung innerhalb von 10 Tagen an ihn, - 1. ob eine Teilung stattfinden soll und kann, und - 2. auf welche Art am besten geteilt werden soll.

  • 20.5.1820

Landau: Die Gemeinden St. Martin, Kirrweiler und Diedesfeld haben sich vor dem Königlich-Bayerischen Landkommissariat geeinigt, daß die Gemeinde Maikammer als die meistbevölkerte ein Zwanzigstel der Fläche der 5. Haingeraide im voraus bekommt, die übrige Waldfläche in 4 gleiche Teile geteilt werden soll. Unterschrift: Maikammer: Jakob Anton Platz, Andreas Heilweck Diedesfeld: Jakob Ißler, Jakob Brechtel Kirrweiler: Joh. Hardart, Peter Zeppenlin St. Martin: Edyd Weisenburger, Andreas Platz Die Vermessung soll sofort eingeleitet werden. Im Verlaufe der Verhandlungen erhebt die Gemeinde Kirrweiler Anspruch auf das Heidelbergel und das Schraussental.

  • 2.6.1820

Eingabe der Gemeinde St. Martin wegen Streit mit Kirrweiler betr. Heidelbergel. St. Martin will dort Frucht und Kartoffeln anbauen. Kirrweiler soll aus Billigkeit einer an Ackerboden so armen Gemeinde das Heidelbergel zugestehen. Unterschrift: Bürgermeister Seeber. St. Martin: Maikammer und Diedesfeld sind mit der Teilung einig. Das königlich-bayerische Landkommissariat soll doch bitte mithelfen, daß Kirrweiler auf das Heidelbergel zugunsten von St. Martin verzichtet. Die Gemeinden Maikammer und Diedesfeld haben ihre Waldflächen schon zu Eigentum gemacht und ziehen bereits Nutzen daraus.

  • 16.6.1820

Widerspruch der Gemeinde Kirrweiler: Schon 1703 habe die Gemeinde Kirrweiler das Heidelbergel zugesprochen bekommen, und zwar amtlich, es sei also schon 117 Jahre in seinem Besitz. Das Dörnel und seine Umgebung hätten doch Ausgleich sein müssen für das Heidelbergel und das Schraussental. Unterschrift: Bürgermeister Becker.

  • 5.7.1820

St. Martin: Eingabe wegen Heidelbergel und Schraussental, welches Kirrweiler schon 18 Jahre nutzt und dort die Kastanien versteigert. Die übrigen Gemeinden, Maikammer und Diedesfeld, haben aus billiger Rücksicht darauf verzichtet, weil es auch zu weit vom Dorf abliegt. Könnte dies nicht auch Kirrweiler tun, welches ja noch weiter abliegt. St. Martin würde die Fläche mit Kartoffeln bepflanzen.

  • 21.8.1820

(Revierförster Johann Jakob Albert[1]) Albert[anm 3]: Im Morscheberg fehlen verschiedene Grenzsteine. Die Anfertigung von Grenzstäben ist dringend nötig. Ein Grenzbegang mit Edenkoben ist anzusetzen.

  • 27.8.1820

Revierförster Albert: Alsterweiler will wissen, wie es mit der Abgrenzung der Vorderberge steht, damit die Vermessung nicht aufgehalten wird. Soll umgehend geklärt werden.

  • 4.9.1820

(Revierförster) Albert: Bis 7. dieses Monats werden die Grenzsteine zwischen Edenkoben und der 5. Haingeraide gesetzt, ein Steinhauer ist mitzubringen. Auf weiten Strecken zwischen der Haingeraide und Hambach bis zur Archenbach sind keine Grenzsteine zu finden. Grenzkundige Leute sollen (eventuell mit Hambach) bestellt werden.

  • 17.9.1820

St. Martin: 300 Morgen seien zu wenig vermessen!

  • 19.2.1821

Landkommissariat Landau: Die alten Schulden der Haingeraide müssen zuerst bereinigt werden, vorher darf mit der Vermessung nicht begonnen werden. Zur Prüfung hierüber wird der Einnehmer Schmitt aus Landau bestimmt.

  • 18.3.1821

(Revierförster) Albert: Aus jeder Gemeinde wird ein Experte für die Vermessung gemeldet. Damit diese weitergehen kann, ist für nächsten Mittwoch 2 Uhr eine Besprechung der Experten festgesetzt, wobei auch die Tagesgebühren festgelegt werden. Jeder, der von dem zur Vermessung nötig gehauenen Holz wegnimmt, wird als Holzfrevler behandelt.

  • 5.6.1821

Feldmesser Schaefer: Vermessungsgebühren-Angebot 10 Kreuzer pro Morgen. Wer bezahlt?

  • 7.8.1821

Regierung Speyer: Die Vermessungsgebühren müssen festgesetzt werden. Zahlungen können vorderhand nicht geleistet werden, bis ein Resultat der Vermessung vorliegt.

  • 17.5.1822

Landkommissariat Landau: Die Vermessungsstreitigkeiten zwischen Maikammer und St. Martin auf dem Breitenberg müssen beendet werden.

  • 20.5.1822

Landau: Friedrich Eisenbiegler aus Alsterweiler wird zum Steinsetzer ernannt.

  • 27.12.1822

Landau: Ab 1.1.1823 Ende der gemeinsamen Bewirtschaftung der 5. Haingeraide, da jeder Gemeinde ihr Teil zugewiesen ist, obwohl noch keine notarielle Urkunde erstellt worden ist."[2][3].

Lage

Jeder Grenzstein ist mit einer geographischen Angabe versehen, z.B. 49.31418°N 8.03222°E. Sie entspricht nicht der genauen, tatsächlichen Position, ist vielmehr ein Näherungswert, um den Standort einzugrenzen. Fast alle Steine erschließen sich ohnehin durch die numerische Abfolge im Verlauf entlang der Grenze.

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...weitere Steine

Grenzverlauf

Die Aneinanderreihung von einzelnen Grenzsteinen bildet Segmente und in der Gesamtheit die Gemeindegrenze (Maikammer-Alsterweiler). Der gesamte Verlauf der Grenze von Maikammer ist in den Standardkartenwerken ablesbar. Im Folgenden wird der Grenzverlauf nachgezeichnet, wie er aus dem Teilungsakt der Haingeraide hervorging.

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Die Segmente (Abschnitte) im Grenzverlauf werden aus den geraden, linienartigen Streckenverläufen gewonnen. Ein Grenzabschnitt (Segment) reicht von einem Stein mit einer "abknickenden" Weisung zum nächsten Stein (aufsteigende Reihenfolge der Numerierung) mit einer abknickenden Weisung.

Abschnitt I (Grenzsteine 1 bis 4)

Abschnitt II (Grenzsteine 4 bis 8)

Abschnitt III (Grenzsteine 8 bis 14)

Abschnitt IV (Grenzsteine 14 bis 24)

Abschnitt V (Grenzsteine 25 bis 29)

Abschnitt VI (Grenzsteine 29 bis 39)

Abschnitt Hüttenhohl (West) bis Totenkopf (Grenzsteine 175 bis 164)

Konkordanz

Die Konkordanz (Gegenüberstellung der Nummern der Grenzsteine für die Orte Maikammer, Diedesfeld, Kirrweiler und Sankt Martin) ist aus der folgenden Tabelle zu entnehmen.

Konkordanz der Grenzsteine in Alsterweiler

Grenzstein mit Nummer in MaikammerMaikammer (hier sortieren auslösen)DiedesfeldKirrweilerSankt MartinSonstige Nummern
Grenzstein 11
Grenzstein 1010177
Grenzstein 102102
Grenzstein 103103
Grenzstein 10710747
Grenzstein 10810846
Grenzstein 1111176
Grenzstein 11211242
Grenzstein 11911935
Grenzstein 1212175
Grenzstein 12112133
Grenzstein 123123
Grenzstein 125125
Grenzstein 12812826
Grenzstein 12912925
Grenzstein 1313174
Grenzstein 13413487
Grenzstein 13513586
Grenzstein 1414173
Grenzstein 140140
Grenzstein 141141
Grenzstein 142142
Grenzstein 14414477
Grenzstein 14514576
Grenzstein 145 1/2145
Grenzstein 1515172
Grenzstein 1616171
Grenzstein 16316358
Grenzstein 16416457
Grenzstein 16716754
Grenzstein 1717170
Grenzstein 17017051
Grenzstein 17117150
Grenzstein 17217249
Grenzstein 17317348
Grenzstein 17417447
Grenzstein 17517546
Grenzstein 17617645
Grenzstein 19019031
Grenzstein 19119130
Grenzstein 19219229
Grenzstein 19319328
Grenzstein 19719724
Grenzstein 19819823
Grenzstein 19919922
Grenzstein 22
Grenzstein 200200
Grenzstein 201201
Grenzstein 202202
Grenzstein 203203
Grenzstein 204204
Grenzstein 216216
Grenzstein 217217
Grenzstein 218218
Grenzstein 219219
Grenzstein 2222165
Grenzstein 22022041?
Grenzstein 2323164
Grenzstein 2424163
Grenzstein 2525162
Grenzstein 2626161
Grenzstein 2727160
Grenzstein 282815910
Grenzstein 2929158
Grenzstein 33
Grenzstein 3030157
Grenzstein 3131156
Grenzstein 3232155
Grenzstein 3333154
Grenzstein 3434153
Grenzstein 3535152
Grenzstein 3636151
Grenzstein 3737150
Grenzstein 3838149
Grenzstein 3939
Grenzstein 44
Grenzstein 4343144
Grenzstein 4444143
Grenzstein 4545142
Grenzstein 4646141
Grenzstein 4747140
Grenzstein 4848139
Grenzstein 4949138
Grenzstein 55
Grenzstein 5050137
Grenzstein 5151136
Grenzstein 5252135
Grenzstein 5353134
Grenzstein 5454133
Grenzstein 5555132
Grenzstein 5656131
Grenzstein 5757130
Grenzstein 5858129
Grenzstein 5959128
Grenzstein 66
Grenzstein 6060127
Grenzstein 6161126
Grenzstein 6565122
Grenzstein 6666121
Grenzstein 77
Grenzstein 88179
Grenzstein 8686101
Grenzstein 8787
Grenzstein 99178
Grenzstein 9090
Grenzstein 9191
Grenzstein 9393
Loogstein 11

Allgemeiner Zustand der Steine

Der Zustand der Grenzsteine ist in vielen Fällen gut. Insbesondere in den Bereichen, die schwer zugänglich sind, finden sich hervorragend erhaltene Exemplare. Im Umfeld von Gewässern oder Talsenken sind vermehrt Verwitterungserscheinungen (starke Bemoosungen, Abplatzungen durch Frost) zu sehen. Der Zustand der Steine hängt auch von der Zusammensetzung des Sandsteinmaterials ab. Auch an besonders steilen Stellen (Hängen) sind Beschädungen durch andere Steine und umstürzende Bäume festzustellen. Neben den "abgegangenen" Steinen, die im Rahmen des Wegebaus verschwunden sind, gibt es auch einige Steine, die umgestürzt sind. Ihre Wieder-Aufstellung wäre anzustreben.

Umgestürzt


Beschädigt

Abgegangene Grenzsteine

Bei der Erhebung in den Jahren 2021 und 2022 konnten einige Grenzsteine nicht mehr aufgefunden werden. Es handelt sich um 5 Grenzsteine (nicht vollständig).

Abgegangene Grenzsteine in Maikammerüber diese Spalte sortieren
Grenzstein 11
Grenzstein 144144
Grenzstein 22
Grenzstein 3939
Grenzstein 55

Typologie der Steine für Alsterweiler

Ein vollständige Erfassung der Steine ist bisher nicht erfolgt. Selbst in den Listen des letzten Jahrhunderts (so z.B. Erfassung von Herrn Ost / Liste Christ) sind keine vollständigen Aufnahmen aller Steine in der Gemarkung aufzufinden. Insbesondere die schwer zugänglichen Grenzsteine (am Hollerbach, Steillagen des Stotz...) sind von bisherigen Erfassungen ausgenommen worden. Es ist bekannt, daß Mitglieder des Pfälzerwald-Vereins Maikammer sich um die Grenzsteine verdient gemacht haben. Ob eine Erfassung stattgefunden hat, ist heute unbekannt. Weder Johannes Leonhardt noch Urban Ziegler haben sich vertieft mit den Steinen befasst. Jedenfalls ist dazu nichts überliefert.

Ein erster Versuch der Inventarisierung im Jahre 2005 durch Matthias Clemens Sigmund Dreyer musste abgebrochen werden. Im Jahre 2021 startete ein neuer Versuch durch den Club Sellemols. Auf dieser Grundlage sind bisher 103 (Steine der Vermessung 1822) Steine aufgenommen worden (es gibt weitere Steine, die anderen Vermessungen zuzuordnen sind). Alle Grenzsteine (auch die abgegangenen) werden auf der Internetseite www.alsterweiler.net systematisch beschrieben und dokumentiert.

Typologie

Jeder Grenzstein hat einige typische Merkmale. Sie sind deutschlandweit systematisiert und gelten für alle Grenzsteine.

Unter dem Stein, im Erdboden vergraben liegen die Zeugen. Der gesamte Aushub (das Loch) für die Setzung des Steines wird Lager genannt. Der Stein hat am unteren Ende seinen Fuß und das Gesäß. Fuß und Gesäß liegen ebenfalls in der Erde. Das Gesäß ist verdickt, damit das Ausgraben erschwert wird und der Stand des Steines besser ist. Nach oben folgen die in der Regel vier Seiten. Der Stein endet mit dem Kopf. In ihn ist die Weisung eingelassen. Auf den Seiten sind mehrere Elemente eingemeißelt. Es handelt sich um ein Hoheitszeichen, eine Abkürzung für die Gemeinde, das Jahr der Absteinung bzw. Setzung und eine laufende Nummer im Grenzzug.

Gesäß

Das Gesäß ist die in der Regel nicht sichtbare Verdickung am unteren Ende des Steines. Das Gesäß dient der Stabilisierung des Steines und zum Schutz gegen Diebstahl. Mit der Verdickung lässt sich der Stein schwer ausgraben.

Weisung

Die Weisung ist in den Kopf des Grenzsteines eingraviert. Sie zeigt den Grenzverlauf an. Dies kann eine gerade Linie oder eine "abknickende" Linie sein. Es können auch mehrere Linien sein (Dreimärker). In alten Grenzbeschreibungen sind die Winkel der Weisung mit angegeben.

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Material

Die Grenzsteine der "Serie 1822" sind ausschließlich aus Sandstein. Der Sandstein weist unterschiedliche Härtegrade auf. Zudem wurden einige Steine nach dem Jahr 1822 erneuert (mit härterem Stein). Das gilt für folgende Steine:

Form und Farbe

Es gibt unterschiedliche Formen. Der "Standardstein" ist rechteckig und hat eine gewölbte Oberfläche (Decke). Davon abweichend gibt es Steine, die eine Spitze aufweisen (Zeltdach), andere sind oben völlig flach. Am Fuß des Steins, meist im Erdboben versenkt ist eine Art "Wulst" ausgebildet, das Gesäß. Das verleiht dem Stein mehr Standsicherheit. Bei manchen Steinen ragt das Gesäß aus der Erdoberfläche. Grenzsteine können auch Felsplatten sein. Sie sind fest im Boden verankert und massiv, so daß sie nicht so leicht bewegt werden können.

Standardstein

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Felsplatte:

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Zeltdach (Kopf):

Flacher Kopf:

Segmentbogen (Kopf)


Die Farbe richtet sich nach dem gewählten Sandsteintypus. Es gibt hellrote, dunkelrote Steine. Sämtliche Inschriften sind gemeißelt. Es gibt keine Farbaufträge.

Steinmaße (Höhe, Breite, Tiefe)

Die Steine können in ihrer Höhe nur nach "oberhalb" der Erdoberfläche gemessen werden. Das ist insoweit "unbefriedigend", weil diese Messweise sehr stark vom Geländeverlauf abhängt. Die Steine sind bei dieser Messweise zwischen 40 und 120 Zentimetern hoch. Die Breite der Steine bewegt sich zwischen 30 und 40 Zentimerten, ebenso die Tiefe. Der Grenzstein Nr. 60 ist umgestürzt. Die Länge ließ sich so gut ermitteln. Sie beträgt 125 Zentimeter. Diese Größe dürfte eine Art Standardgröße für die Steine sein.

Zwei- und Dreimärker

Zweimärker kennzeichnen den Grenzverlauf zwischen zwei Gemarkungen (Gemeindegrenzen), sozusagen der normale Grenzstein. Am Standort von Dreimärkern (Dreymärker) stoßen drei Gemarkungen (Gemeindegrenzen) aneinander. Alle Grenzsteine sind mit den Wappen der jeweiligen Gemeinden versehen. Oben auf dem Grenzstein verläuft eine Markierung, die den genaueren Grenzverlauf (Weisung) bezeichnet. Dies ist im Falle des Zweimärkers eine einfache Linie, im Falle des Dreimärkers eine gekreuzte Linie. Grenzsteine gelten generell als Baudenkmäler im Sinne des Denkmalschutzgesetzes.

Beschriftung

Alle Steine sind (waren) beschriftet. Der "Standardstein" zeigt mehrere Merkmale.

Schriftspiegel

Zum einen eine "Kartusche", die als Schriftspiegel dient. Darin befinden sich in der Regel MK als Zeichen für Maikammer, die Jahreszahl 1822 und das Wappen. Jeder Stein hat eine Nummer. Die Nummer ist in wenigen Fällen in der Kartusche untergebracht, in der Regel ober- oder unterhalb derselben. Die meisten Steine sind "ordentlich" beschriftet, manche sehr unbeholfen. Die Schreibgestaltung der Zahlen weicht sehr stark voneinander ab.

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Es gibt auch Steine ohne Schriftspiegel. Sie zeigen nur das Siegel, die Jahreszahl und eine Nummer. Die Steine sind schlicht gehalten.

Siegel (Wappen)
Zahlen
Jahreszahl

Die überwiegende Anzahl der Grenzsteine zeigen den Eintrag der Jahreszahl 1822. Die Zahl verweist auf den Teilungsakt der Haingeraide und die damit verbundene Vermessung bzw. Aussteinung des Waldgebietes. Es handelt sich also nicht um eine Gesamtvermessung der Gemarkung, sondern nur des Waldanteils der Gemeinde Maikammer mit Alsterweiler. Allerdings erfolgte wohl zeitlich etwas versetzt auch die erste katastermäßige Aufnahme der Ortslage (Katasterplan 1821).

Numerierung

Neben der Jahreszahl 1822 besitzt/besaß jeder Stein eine Nummer in fortlaufender Zählung. Beginnend mit 1 endet die Nummerierung bei XXX. Manche Steine weisen zusätzliche Zahlen auf, die entweder von einer anderen Zählung oder einer anderen Vermessung stammen. Diese Zählung ist heute nicht mehr nachvollziehbar, hat jedenfalls nichts mit dem Teilungsakt zu tun. Möglicherweise sind es alte Haingeraidesteine.

Die Zahlen sind in ihrer Ausbildung sehr unterschiedlich. Von einfach bis aufwändig, akurat platziert bis eher "schlampig" gemeißelt findet sich eine große Vielfalt. Die Ziffer 1 wird in der Regel als "ǀ" geschrieben, die fünf mit stark nach rechts oben geneigtem oberen Querstrich. Der Neun fehlt meist die untere Schleife, sie endet also spitz zum Fuß hin. Die Sieben wird mit oder ohne Querstrich, z.T. auch geschwungen geschrieben.

Ganzzahlen:

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Daneben gibt es auch "1/2 Numerierungen", 1/2, wie bei 54 1/2 auf Diedesfelder Seite unterhalb des Totenkopfs.
Teilzahlen:


Alter der Grenzsteine

Es ist davon auszugehen, daß die Steine in den Jahren 1820/21/22 hergestellt worden sind. Die Steine der Nummern (1) 3 bis 4 (5) haben eine "Zweitverwertung" erfahren. Es kann davon ausgegangen werden, daß diese Steine wesentlich älter sind. Dies trifft auch auf den Grenzstein 1771 zu. Er kann als "Muster" dieser Zweitverwendung betrachtet werden. Der älteste bekannt Stein ist der Grenzstein für das Hattsteinische Gut aus dem Jahr 1580 (drei Steine sind bekannt). Die Steine aus der "vorbayerischen" Zeit gehen auf andere Grenzeinteilungen zurück.

Besonderheiten

  • NEBENSEITE - Die Nummern des Steines stehen nicht auf den Ansichtseiten (Vorder- und Rückseite) des üblichen Schriftspiegels, sondern auf den "Nebenseiten" des Steins.
  • ZWISCHENSTEINE - Die Grenzsteine werden mit ganzen Zahlen numeriert. Es gibt aber auch Steine, die eine Bruchzahl aufweisen, z.b. 1/2.

Systematik der Erfassung

Die Erfassung der Grenzsteine (Alsterweiler-Maikammer) erfolgt nach einer vorgegebenen Systematik, wie folgt:

!Merkmal Text - beispielhaft Stein No.1
Art Dreymärker
Bild Nord/Süd/West/Ost
Geo Koordinaten
Laufende Nummer 1
Lageangabe Diedesfelder Winterseite
Lagetext „Numero eins, ein Dreymärker, der die Bänne von Diedesfeld und Maikammer im Wald und Feld scheidet, stehet auf der Diedesfelder Winterseite, Angränzer Maikammerer Wald, geht von da in ein und ausspringenden Winkeln, zwei tausend ein hundert neun und zwanzig Metres neun Decimetre fort, bis“…
Material Sandstein
Zustand sehr gut
Größe 80x80 viereckig
Gravurlage 80
Norden
Süden
Osten
Westen
Zustand sehr gut
Koordinaten noch nicht genau verkartet
Direktes Umfeld Wildschutzzaun
Weiteres Umfeld Kastanienwald
Sonstige Anmerkungen Wetterkreuzberg
Gravuren Zahlen, Wappen
Gravurlage Winkel obenauf, dreischenklig, Wappen nach Norden
Waldbezirk Wetterkreuzberg
genaue Lage 50 Meter hinter Wildgatter rechts am Zaun
Nordseite

NO I 220 M K (ohne Eintrag) 41 1822

Anmerkungen (weitere Einträge nicht zu entziffern)

Abbildungen

Die Grenzsteine in Maikammer und Alsterweiler
Gebiet: Maikammer und Alsterweiler
Zeitraum: Jahre 1822 bis 1832
Grad: unvollständig

Haingeraide

Der Text des „Theilungsakt“ aus dem Jahre 1823 enthält wertvolle Hinweise auf die Standorte der Gemarkungssteine. Bedauerlicherweise ist dieser Text in der Ortschronik von Maikammmer, obgleich als Originalabdruck angegeben, unvollständig und missverständlich abgedruckt. Eine Kopie des Originals aus dem Landesarchiv Speyer erlaubte eine vollständige Erschließung des Grenzverlaufs. In der Beschreibung beziehe ich mich auf den Text, der in der Ortschronik wiedergegeben ist.

Die Teilung der 5. Haingeraide

Zwischen den Einwohnern der Gemeinden Maikammer und St. Martin kam es oft zu Unstimmigkeiten, die bisweilen sogar zu Tätlichkeiten ausarteten. Um diesen Auswüchsen ein Ende zu setzen, einigten sich die vier Bürgermeister, den Wald der 5. Haingeraide zu teilen (zu den genauen Hintergründen Vierte Mittelhaingeraide). Am 16. Mai 1820 stellten die Bürgermeister auf dem Landeskommissariat Landau den Antrag auf Teilung. Die Genehmigung durch die königliche Regierung des Rheinkreises erfolgte bereits am 20. Mai 1820. Der Kreisforstmeister Dreßler leitete die Vermessung, Abschätzung, Ausgleichung und Heimweisung der einzelnen Anteile. Die Gesamtfläche des Waldgebietes der 5. Haingeraide betrug 3.023 Hektar, 81 Ar und 94 Quadratmeter. Davon erhielt Maikammer wegen seiner höheren Einwohnerzahl ein Zwanzigstel im voraus, der Rest sollte zu vier gleichen Teilen bemessen werden. Im Jahr 1822 wurden die Log- oder Grenzsteine gesetzt.

Am 8. August 1823 erschienen vor dem Notar Karl Medicus in Edenkoben die vier Bürgermeister Georg Friedrich Seeber (St. Martin), Daniel Reinig (Maikammer), Jakob Gieß (Diedesfeld) und Caspar Becker (Kirrweiler), um die Teilungsurkunde zu unterzeichnen und im Empfang zu nehmen.

Karte zum Theilungsakt

Dem Theilungsakt ware ein Plankarte beigefügt. In ihr sind die genauen Parzellen, die Grenzverläuft der Gemeinden eingetragen. Es handelt sich um eine detailliert Vermessungskarte.

Aus Sicht der Gemeinde St. Martin stellt sich die Haingeraide wie folgt dar

Zum Forstverband der V. Haingeraide zählen außer St. Martin die Ortschaften Maikammer, Kirrweiler und Diedesfeld. Letztere schied im Zuge der Eingemeindung (Neustadt) aus dem Verband aus.

In früher Zeit verwaltete jeweils eine Gruppe von Dörfern den von Abgaben freien, gemeinsamen Waldbezirk und stellte die Satzungen in Form von Weistümern auf. Jede Gemeinde hatte ihren Beitrag zur Geraideverwaltung zu leisten. Maikammer, als Sitz der V. Haingeraide, stellte den Schultheißen, Kirrweiler den Waldmeister, Diedesfeld die Weißaxt und St. Martin die an der Geraide Gerechtsame (Kontrollrecht). Die Geraide hatte ihr eigenes Gericht. Meist am Montag vor Aschermittwoch berief der Schultheiß die Geraide-Vollversammlung ein. Diese fand am Geraidestuhl (auf vier Säulen stehendes Häuschen in Maikammer, an der Kreuzung B 38, Bahnhofstraße) statt. Hier wurde die Geraideordnung verlesen und die Bauern über ihre Rechte und Pflichten informiert, außerdem wurde das Verzeichnis der bestraften Personen publiziert. Die Stürme der Französischen Revolution blieben nicht ohne Einfluß auf die bestehenden Rechtsverhältnisse. Durch einen Erlaß wurden am 10. März 1802 die Gemeindewälder unter staatliche Aufsicht gestellt.

Die Wiedergabe des Textes aus dem Theilungsakt hält sich in ihrer Schreibweise an die Vorgaben des Originals. Abweichend davon wird der Gebrauch des Buchstaben „ß“ an die heutige Schreibweise angepasst. Das Sonderzeichen a mit Überschreibung e wird als Buchstabe „ä“ wiedergegeben. Getrenntschreibungen werden als solche wiedergegeben, z.B. Kahlmitt = Kopf, es sei denn sie sind dem Zeilenumbruch geschuldet. Im folgenden Text wird mehrfach der Begriff Dreymärker verwendet. Es handelt sich um eine besondere Form des Grenzsteines „änhd. dreimärker 'Grenzstein, wo drei Gemarkungen zusammenstoßen'”. Die Darstellung der Gemarkungssteine (Wappen) erfolgte farbig zur besseren Wiedererkennung. Die Steine sind nicht bemalt.

Waldanteil Maikammer und Alsterweiler

Im Abschnitt ist dazu folgendes ausgeführt. Zunächst werden die Waldabschnitte benannt danach die Begrenzungen:

  1. „Nro. 5. die Diedesfelder Winterseite, zum Theil mit Diedesfeld, Abtheilung C B sechs und zwanzig Hectares zwei und achtzig Ares vier und achtzig Metres, Abtheilung C A sechszehn Hextares sechs und zwanzig Ares drei und fünfzig Metres.“

Es folgen weitere 20 Abschnitte, die hier nicht im einzelnen aufgelistet werden. Nach dem letzten Abschnitt fährt die Urkunde wie folgt fort: „Die nähere Begrenzung dieses Waldanteils, ist folgende:

  1. „Nro. Eins ein Dreymärker, der die Baenne des Maikammerer und St. Martiner Feldes scheidet, stehet in dem Breitenberg, Angränzer St. Martiner Wald; von da den Hahnengipf aufwärts ein tausend zwanzig Metres fünf Decimetres zum Stein
  2. Nro. Vierzehn (ist Nro. Ein hundert drei und siebenzig auf der St. Martiner Seite) wo ein und ausspringender Winkel von ein hundert achtzehn Graden dreißig Minuten; von da über den Breitenberg, bis auf den kleinen Kahlmitten = Kopf, dreizehn hundert ein und vierzig Metres zum Stein
  3. Nro. Vier und zwanzig mit einem einspringenden Winkel von ein hundert fünf und zwanzig Graden fünfzig Minuten; von hier abwärts ins Thal Walsel, fünf hundert sechszig Metres acht Decimetres, zum Stein Nro. Neun und zwanzig ein ausspringender Winkel von ein hundert ein und sechszig Graden dreißig Minuten; weiter von hier /(hier fehlt Text)/ Minuten; hier die vierte Haimgeraide ab= und Kirrweiler Wald angränzend; weiter von hier Berg auf= und abwärtzs sieben hundert zwei und neunzig Metres sieben Decimetres zum Stein
  4. Nro. acht und zwanzig auf der Schnurr genannt, von da dem Weeg nach aufwärts sechszehn hundert ein und fünfzig Metres drey Decimetres zum Stein
  5. Nro. vierzig am Frohnbaum; von da weiter dem Weeg nach dreizehn hundert acht und zwanzig Metres neun Decimetres, zum Stein
  6. Nro. drei und fünfzig liens am Weeg; von hier Berg auf neun und vierzig Metres auf den Stein
  7. Nro. vier und fünfzig, ist ein Dreimärker, in einem ausspringenden Winkel von acht und vierzig Graden vier und fünfzig Minuten, hier Kirrweiler ab= und die vierte Haimgeraide angränzend; von hier weiter fort zwei tausend fünf hundert achtzig vier Metres acht Decimetres zum Stein
  8. Nro. achtzig, und von da dem Flüßchen nach zwei hundet Metres abwärts zum Stein
  9. Nro. ein und achtzig, der ein Dreymärker ist, hier die vierte Haimgeraide ab= und Maikammer angränzend; von da die Dölle hinauf zwei hundert siebenzehn Metres fünf Decimetres zum Stein
  10. Nro. vier und achtzig, oben am Neuweg, /(hier fehlt Text)/ ein hundert Metres zum Stein
  11. Nro. vier und neunzig oben im Döllchen; von hier aus von Stein zu Stein, auf= und abwärtzs zwölf hundert neun und vierzig Metres sieben Decimetres bis in das Kleyen = Thal zum Stein
  12. Nro. ein hundert zwplf (ist numero fünf und siebenzig auf der Maikammerer Seite) weiter im Thal abwärts ein hundert fünf und neunzig Metres fünf Decimetres, an einem Felsen
  13. Nro. ein hundert sechszehn bezeichnet; von hier den ersten Langen = Kopf hinaus über den Bergrücken achtzehn hundter ein und neunzig Metres sieben Decimetres, zum Stein
  14. ein hundert sechs und dreißig auf dem Schaafkopf wo ein ausspringender Winkel von ein hundert dreißig Graden ist; (ist Nro. ein und füngzig auf der Maikammer Seite); von hier durch den baubusch abwärts neun hundert ein und fünfzig Metres zwey Decimetres, zum Stein
  15. Nro. ein hundert fünf und vierzig, ein einspringender Winkel von acht und siebenzig Graden dreißig Minuten; von da im Thale aufwärts vier hundert und dreißig Metres vier Decimetres zum Stein
  16. Nro. ein hundert acht und vierzig, ist ein ausspringender Winkel von acht und achtzig Graden zehn Minuten; weiter von da den Hüttenberg hinaus, fünf hundert zwei und sechszig Metres drei Decimetres zum Stein
  17. Nro. ein hundert vier und fünfzig auf der Höhe; von diesem Berg abwärts ins Thal Walsel, drei hundert drei und achtzig Metres einen Decimetre zum Stein
  18. Nro. ein hundert acht und fünfzig, wo ein einspringender Winkel von ein hundert ein und sechszig Graden dreißig Minuten ist; von hier wieder den Berg aufwärtzs, fünf hundert sechszig Metres acht Decimetres, auf den kleinen Kahlmitt = Kopf zum Stein
  19. Nro. ein hundert drei und sechszig, mit einem ausspringenden Winkel von ein hundert fünf und zwanzig Graden fünfzehn Minuten; von da den Berg abwärts drei hundert drei und siebenzig, und ein einspringenderr Winkel von ein hundert achtzehn Graden dreißig Minuten; (Ist Nro. vierzehn auf der Maikammer Seite) weiter von hier den Berg abwärts ein tausend zwanzig Metres fünf Decimetres zu
  20. Nro. ein hundert sechs und achtzig, ist ein Dreymärker, der den maikammer Wald und Feld von dem St. Martiner Wald und Feld scheidet, der Winkel /(hier fehlt Text)/ Und ist auf der Maikammer Seite der Stein
  21. Nro. eins; hier Maikammer ab/(hier fehlt Text)/ Hier links zwei tausend zwei hundert zwälf Metres acht Decimetres, zum Stein im St. Martiner Thale,
  22. Nro. zwei hundert zwanzig, ist ein Dreymärker am Lichtholz, der die Kirrweiler Eigenthums = Güter von dem Walde in einem ausspringenden Winckel von achtzig Graden dreißig Minuten scheiet und hier Sanct Martin ab= und Kirrweiler angränzend; von da das Frauenthal hinaus und am Distrikt Lichtholz unter dem Wetterkreuz hin neunzehn hundert drei und achtzig Metres zum Stein
  23. Nro. eins, mit einem auspringenden Winkel von ein hundert achtzehn Graden."

Waldanteil Diedesfeld

Zur genauen Bestimmung der Lage der Steine bietet sich auch der Text an, der den Waldanteil von Diedesfeld beschreibt:

  1. „Numero eins, ein Dreymärker, der die Bänne von Diedesfeld und Maikammer im Wald und Feld scheidet, stehet auf der Diedesfelder Winterseite, Angränzer Maikammerer Wald, geht von da in ein und ausspringenden Winkeln, zwei tausend ein hundert neun und zwanzig Metres neun Decimetre fort, bis
  2. Numero fünf und zwanzig an den Hinckelstein im Felsen eingehauen, wo ein ausspringender Winkel von ein hundert fünf und sechszig Graden zehn Minuten; von da weiter fort bis zum Stein
  3. Nro. ein und dreißig am Hahnen=Schritt, und vier hundert sechs und vierzig Metres, wo ein einspringender Winckel von ein hundert ein und vierzig Graden ist, von da weiter von Stein zu Stein an dem Huttenberger Weg hin, dreizehn hundet ein und siebenzig Metres sieben Decimetres, zu Stein
  4. Nro. sechs und vierzig an der Huttenhohl; - hat auf der Maikammerer Seite Nro. ein hundert fünf und siebenzig – von da denen Krümmungen des Wegs nach, vierzehn hundert siebenzig Metres, an den Stein/(hier fehlt Text)/ Steig hinunter sechszehn hundert vier und neunzig Metres vier Decimetres, bis zum Stein
  5. Nro. vier und siebenzig, von her das Finsterthal hinunter achtzig Metres vier Decimetres, bis zum Stein
  6. Nro. fünf und siebenzig, der auf der Maikammerer Seite, Nro. einhundert sechs und vierzig hat; - von da weiter die Archenbach abwärts vier hundert dreißig und einen halben Metres, an den Stein
  7. Nro. sechs und siebenzig; von hier den vordern Kanzelkopf aufwärts acht hundert neun und achtzig Metres, zu dem Dreymärker
  8. Nro. sieben und achtzig, am Kastanienbaumer=Eck, wo ein ausspringender Winckel von zwey und achtzig Graden fünfzig Minuten ist; hier Maikammerer ab= und Kirrweiler angränzend; von hier etwas aufwärts über den Bergrücken hin, das Apfelthälchen hinunter, schszehn hundert schszehn Metres sechs Decimetres an die Archenbach und an den Stein
  9. Nro. ein hundert sechs, ist ein Dreymärker, dern den Hambacher, Kirrweilerer und Diedesfelder Wald scheidet; /(weiterer Text für Maikammer nicht von Bedeutung)/"

Sortierung nach aufsteigender Nummer am Stein

Stein Nr. 1 – Dreymärker + Breitenberg bis Hahnengipf(el) + „Nro. Eins ein Dreymärker, der die Bänne des Maikammerer und St. Martiner Feldes scheidet, stehet in dem Breitenberg, Angränzer St. Martiner Wald; von da den Hahnengipf aufwärts ein tausend zwanzig Metres fünf Decimetres zum Stein

Stein Nr. 14/Nr. 173St.Martin + über Breitenberg bis kleiner Kahlmittenkopf + Nro. Vierzehn (ist Nro. Ein hundert drei und siebenzig auf der St. Martiner Seite) wo ein und ausspringender Winkel von ein hundert achtzehn Graden dreißig Minuten; von da über den Breitenberg, bis auf den kleinen Kahlmitten = Kopf, dreizehn hundert ein und vierzig Metres zum Stein

Stein Nr. 24 + bis Tal Walsel + Nro. Vier und zwanzig mit einem einspringenden Winkel von ein hundert fünf und zwanzig Graden fünfzig Minuten; von hier abwärts ins Thal Walsel, fünf hundert sechszig Metres acht Decimetres, zum Stein

Stein Nr. 29 + vierte Haimgeraide + Nro. Neun und zwanzig ein ausspringender Winkel von ein hundert ein und sechszig Graden dreißig Minuten; weiter von hier /(hier fehlt Text)/

Minuten; hier die vierte Haimgeraide ab= und Kirrweiler Wald angränzend; weiter von hier Berg auf= und abwärts sieben hundert zwei und neunzig Metres sieben Decimetres zum Stein

Stein Nr. 28 + Auf der Schnurr dem Weeg nach + Nro. acht und zwanzig auf der Schnurr genannt, von da dem Weeg nach aufwärts sechszehn hundert ein und fünfzig Metres drey Decimetres zum Stein

Stein Nr. 40 + Frohnbaum + Nro. vierzig am Frohnbaum; von da weiter dem Weeg nach dreizehn hundert acht und zwanzig Metres neun Decimetres, zum Stein

Stein Nr. 53 Nro. drei und fünfzig links am Weeg; von hier Berg auf neun und vierzig Metres auf den Stein

Stein Nr. 54 - Dreymärker Nro. vier und fünfzig, ist ein Dreymärker, in einem ausspringenden Winkel von acht und vierzig Graden vier und fünfzig Minuten, hier Kirrweiler ab= und die vierte Haimgeraide angränzend; von hier weiter fort zwei tausend fünf hundert achtzig vier Metres acht Decimetres zum Stein

Stein Nr. 80 + dem Flüßchen nach + Nro. achtzig, und von da dem Flüßchen nach zwei hundet Metres abwärts zum Stein

Stein Nr. 81 - Dreymärker + Dölle + Nro. ein und achtzig, der ein Dreymärker ist, hier die vierte Haimgeraide ab= und Maikammer angränzend; von da die Dölle hinauf zwei hundert siebenzehn Metres fünf Decimetres zum Stein

Stein Nr. 84 + Neuweg über im Döllchen + Nro. vier und achtzig, oben am Neuweg, /(hier fehlt Text)/

ein hundert Metres zum Stein Nro. vier und neunzig obe im Döllchen; von hier aus von Stein zu Stein

Steine ohne Nummernangabe + Kleyenthal + , auf= und abwärtzs zwölf hundert neun und vierzig Metres sieben Decimetres bis in das Kleyen = Thal zum Stein

Stein Nr. 112/75Maikammer Nro. ein hundert zwölf (ist numero fünf und siebenzig auf der Maikammerer Seite) weiter im Thal abwärts ein hundert fünf und neunzig Metres fünf Decimetres, an einem Felsen


Felsen Nr. 116 + erster Langenkopf über Bergrücken + Nro. ein hundert sechszehn bezeichnet; von hier den ersten Langen = Kopf hinaus über den Bergrücken achtzehn hundter ein und neunzig Metres sieben Decimetres, zum Stein

Stein Nr. 136/51Maikammer + Schaafkopf über Baubusch + ein hundert sechs und dreißig auf dem Schaafkopf wo ein ausspringender Winkel von ein hundert dreißig Graden ist; (ist Nro. ein und füngzig auf der Maikammer Seite); von hier durch den Baubusch abwärts neun hundert ein und fünfzig Metres zwey Decimetres, zum Stein

Stein Nr. 145 + im Thale + Nro. ein hundert fünf und vierzig, ein einspringender Winkel von acht und siebenzig Graden dreißig Minuten; von da im Thale aufwärts vier hundert und dreißig Metres vier Decimetres zum Stein

Stein Nr. 148 + Hüttenberg + Nro. ein hundert acht und vierzig, ist ein ausspringender Winkel von acht und achtzig Graden zehn Minuten; weiter von da den Hüttenberg hinaus, fünf hundert zwei und sechszig Metres drei Decimetres zum Stein

Stein Nr. 154 + Thal Walsel + Nro. ein hundert vier und fünfzig auf der Höhe; von diesem Berg abwärts ins Thal Walsel, drei hundert drei und achtzig Metres einen Decimetre zum Stein

Stein Nr. 158 + kleiner Kahlmittkopf + Nro. ein hundert acht und fünfzig, wo ein einspringender Winkel von ein hundert ein und sechszig Graden dreißig Minuten ist; von hier wieder den Berg aufwärts, fünf hundert sechszig Metres acht Decimetres, auf den kleinen Kahlmitt = Kopf zum Stein

Stein Nr. 163/14Maikammer Nro. ein hundert drei und sechszig, mit einem ausspringenden Winkel von ein hundert fünf und zwanzig Graden fünfzehn Minuten; von da den Berg abwärts drei hundert drei und siebenzig, und ein einspringenderr Winkel von ein hundert achtzehn Graden dreißig Minuten; (Ist Nro. vierzehn auf der Maikammer Seite) weiter von hier den Berg abwärts ein tausend zwanzig Metres fünf Decimetres zu

Stein Nr. 186/1Maikammer - Dreymärker + St. Martiner Thale + Nro. ein hundert sechs und achtzig, ist ein Dreymärker, der den Maikammer Wald und Feld von dem St. Martiner Wald und Feld scheidet, der Winkel /(hier fehlt Text)/

Und ist auf der Maikammer Seite der Stein Nro. eins; hier Maikammer ab/(hier fehlt Text)/

Hier links zwei tausend zwei hundert zwälf Metres acht Decimetres, zum Stein im St. Martiner Thale,

Stein Nr. 220 - Dreymärker + Am Lichtholz über Frauenthal am Distrikt Lichtholz unter dem Wetterkreuz + Nro. zwei hundert zwanzig, ist ein Dreymärker am Lichtholz, der die Kirrweiler Eigenthums = Güter von dem Walde in einem ausspringenden Winckel von achtzig Graden dreißig Minuten scheidet und hier Sanct Martin ab= und Kirrweiler angränzend; von da das Frauenthal hinaus und am Distrikt Lichtholz unter dem Wetterkreuz hin neunzehn hundert drei und achtzig Metres zum Stein

Stein Nr. 1 Nro. eins, mit einem auspringenden Winkel von ein hundert achtzehn Graden.

Aufteilung Abschnitt Diedesfeld (mit angrenzend Maikammer)

Stein Nr. 1 - Dreymärker + Diedesfelder Winterseite + „Numero eins, ein Dreymärker, der die Bänne von Diedesfeld und Maikammer im Wald und Feld scheidet, stehet auf der Diedesfelder Winterseite, Angränzer Maikammerer Wald, geht von da in ein und ausspringenden Winkeln, zwei tausend ein hundert neun und zwanzig Metres neun Decimetre fort, bis“…

Felsen Nr. 25 + Hinckelstein + „Numero fünf und zwanzig an den Hinckelstein im Felsen eingehauen, wo ein ausspringender Winkel von ein hundert fünf und sechszig Graden zehn Minuten; von da weiter fort bis zum Stein“…

Stein Nr. 31 + Am Hahnenschritt + Nro. ein und dreißig am Hahnen=Schritt, und vier hundert sechs und vierzig Metres, wo ein einspringender Winckel von ein hundert ein und vierzig Graden ist, von da weiter von Stein zu Stein

Steine ohne Nummernangabe + Huttenberger Weg + an dem Huttenberger Weg hin, dreizehn hundert ein und siebenzig Metres sieben Decimetres, zum Stein

Stein Nr. 46/175Maikammer + Huttenhohl + Nro. sechs und vierzig an der Huttenhohl; - hat auf der Maikammer Seite Nro. ein hundert fünf und siebenzig – von da denen Krümmungen des Wegs nach, vierzehn hundert siebenzig Metres, an den Stein/(hier fehlt Text)/

Stein Nr. + +

Steig hinunter sechszehn hundert vier und neunzig Metres vier Decimetres, bis zum Stein

Stein Nr. 74 + Finsterthal + Nro. vier und siebenzig, von hier das Finsterthal hinunter achtzig Metres vier Decimetres, bis zum Stein

Stein Nr. 146Maikammer + Archenbach + Nro. fünf und siebenzig, der auf der Maikammerer Seite, Nro. einhundert sechs und vierzig hat; - von da weiter die Archenbach abwärts vier hundert dreißig und einen halben Metres, an den Stein

Stein Nr. 76 + Vorderer Kanzelkopf + Nro. sechs und siebenzig; von hier den vordern Kanzelkopf aufwärts acht hundert neun und achtzig Metres, zu dem Dreymärker


Stein Nr. 87 - Dreyermärker + Kastanienbaumeck über Bergrücken, Apfelthälchen hinunter an die Archenbach + Nro. sieben und achtzig, am Kastanienbaumer=Eck, wo ein ausspringender Winckel von zwey und achtzig Graden fünfzig Minuten ist; hier Maikammerer ab= und Kirrweiler angränzend; von hier etwas aufwärts über den Bergrücken hin, das Apfelthälchen hinunter, schszehn hundert schszehn Metres sechs Decimetres an die Archenbach und an den Stein

Stein Nr. 106 - Dreyermärker + Am Hahnenschritt + Nro. ein hundert sechs, ist ein Dreymärker, der den Hambacher, Kirrweilerer und Diedesfelder Wald scheidet; /(weiterer Text für Maikammer nicht von Bedeutung)/

Die Gewannen/Gemarkungsbezeichnungen

Die Diedesfelder Winterseite entspricht dem nach Norden abfallenden Hang des Wetterkreuzberges, der auf Maikammerer Gemarkung liegt. Der Wetterkreuzberg ist die Erhebung auf der die Anna-Kapelle steht und auf dem ein Teil der Kalmitstraße verläuft.

Maikammer

Die Grenzsteine in Maikammer • Steinbeschreibung

Aufteilung nach den einzelnen Steinen und Abschnitten Maikammer

Stein Nr. 1 – Dreymärker

+ Breitenberg bis Hahnengipf(el) +

„Nro. Eins ein Dreymärker, der die Bänne des Maikammerer und St. Martiner Feldes scheidet, stehet

in dem Breitenberg, Angränzer St. Martiner Wald; von da den Hahnengipf aufwärts ein tausend

zwanzig Metres fünf Decimetres zum Stein

Aufnahme vom 15. Mai 2005/MCSD


Stein Nr. 14/Nr. 173 St.Martin

+ über Breitenberg bis kleiner Kahlmittenkopf +

Nro. Vierzehn (ist Nro. Ein hundert drei und siebenzig auf der St. Martiner Seite) wo ein und ausspringender Winkel von ein hundert

achtzehn Graden dreißig Minuten; von da über den Breitenberg, bis auf den kleinen Kahlmitten = Kopf, dreizehn hundert ein und

vierzig Metres zum Stein


Stein Nr. 24

+ bis Tal Walsel +

Nro. Vier und zwanzig mit einem einspringenden Winkel von ein hundert fünf und zwanzig Graden fünfzig Minuten; von hier abwärts ins

Thal Walsel, fünf hundert sechszig Metres acht Decimetres, zum Stein


Stein Nr. 29

+ vierte Haimgeraide +

Nro. Neun und zwanzig ein ausspringender Winkel von ein hundert ein und sechszig Graden dreißig Minuten; weiter von hier /(hier

fehlt Text)/

Minuten; hier die vierte Haimgeraide ab= und Kirrweiler Wald angränzend; weiter von hier Berg auf= und abwärts sieben hundert zwei

und neunzig Metres sieben Decimetres zum Stein


Stein Nr. 28

+ Auf der Schnurr dem Weeg nach +

Nro. acht und zwanzig auf der Schnurr genannt, von da dem Weeg nach aufwärts sechszehn hundert ein und fünfzig Metres drey

Decimetres zum Stein


Stein Nr. 40

+ Frohnbaum +

Nro. vierzig am Frohnbaum; von da weiter dem Weeg nach dreizehn hundert acht und zwanzig Metres neun Decimetres, zum Stein


Stein Nr. 53

Nro. drei und fünfzig links am Weeg; von hier Berg auf neun und vierzig Metres auf den Stein


Stein Nr. 54 - Dreymärker

Nro. vier und fünfzig, ist ein Dreymärker, in einem ausspringenden Winkel von acht und vierzig Graden vier und fünfzig Minuten, hier

Kirrweiler ab= und die vierte Haimgeraide angränzend; von hier weiter fort zwei tausend fünf hundert achtzig vier Metres acht

Decimetres zum Stein


Stein Nr. 80

+ dem Flüßchen nach +

Nro. achtzig, und von da dem Flüßchen nach zwei hundet Metres abwärts zum Stein


Stein Nr. 81 - Dreymärker

+ Dölle +

Nro. ein und achtzig, der ein Dreymärker ist, hier die vierte Haimgeraide ab= und Maikammer angränzend; von da die Dölle hinauf zwei

hundert siebenzehn Metres fünf Decimetres zum Stein


Stein Nr. 84

+ Neuweg über im Döllchen +

Nro. vier und achtzig, oben am Neuweg, /(hier fehlt Text)/

ein hundert Metres zum Stein Nro. vier und neunzig obe im Döllchen; von hier aus von Stein zu Stein


Steine ohne Nummernangabe

+ Kleyenthal +

, auf= und abwärtzs zwölf hundert neun und vierzig Metres sieben Decimetres bis in das Kleyen = Thal zum Stein


Stein Nr. 112/75Maikammer

Nro. ein hundert zwölf (ist numero fünf und siebenzig auf der Maikammerer Seite) weiter im Thal abwärts ein hundert fünf und neunzig

Metres fünf Decimetres, an einem Felsen


Felsen Nr. 116

+ erster Langenkopf über Bergrücken +

Nro. ein hundert sechszehn bezeichnet; von hier den ersten Langen = Kopf hinaus über den Bergrücken achtzehn hundter ein und

neunzig Metres sieben Decimetres, zum Stein


Stein Nr. 136/51Maikammer

+ Schaafkopf über Baubusch +

ein hundert sechs und dreißig auf dem Schaafkopf wo ein ausspringender Winkel von ein hundert dreißig Graden ist; (ist Nro. ein und

füngzig auf der Maikammer Seite); von hier durch den Baubusch abwärts neun hundert ein und fünfzig Metres zwey Decimetres, zum

Stein

Stein Nr. 145

+ im Thale +

Nro. ein hundert fünf und vierzig, ein einspringender Winkel von acht und siebenzig Graden dreißig Minuten; von da im Thale aufwärts

vier hundert und dreißig Metres vier Decimetres zum Stein


Stein Nr. 148

+ Hüttenberg +

Nro. ein hundert acht und vierzig, ist ein ausspringender Winkel von acht und achtzig Graden zehn Minuten; weiter von da den

Hüttenberg hinaus, fünf hundert zwei und sechszig Metres drei Decimetres zum Stein


Stein Nr. 154

+ Thal Walsel +

Nro. ein hundert vier und fünfzig auf der Höhe; von diesem Berg abwärts ins Thal Walsel, drei hundert drei und achtzig Metres einen

Decimetre zum Stein


Stein Nr. 158

+ kleiner Kahlmittkopf +

Nro. ein hundert acht und fünfzig, wo ein einspringender Winkel von ein hundert ein und sechszig Graden dreißig Minuten ist; von hier

wieder den Berg aufwärts, fünf hundert sechszig Metres acht Decimetres, auf den kleinen Kahlmitt = Kopf zum Stein


Stein Nr. 163/14Maikammer

Nro. ein hundert drei und sechszig, mit einem ausspringenden Winkel von ein hundert fünf und zwanzig Graden fünfzehn Minuten; von

da den Berg abwärts drei hundert drei und siebenzig, und ein einspringenderr Winkel von ein hundert achtzehn Graden dreißig

Minuten; (Ist Nro. vierzehn auf der Maikammer Seite) weiter von hier den Berg abwärts ein tausend zwanzig Metres fünf Decimetres zu


Stein Nr. 186/1Maikammer - Dreymärker

+ St. Martiner Thale +

Nro. ein hundert sechs und achtzig, ist ein Dreymärker, der den Maikammer Wald und Feld von dem St. Martiner Wald und Feld

scheidet, der Winkel /(hier fehlt Text)/

Und ist auf der Maikammer Seite der Stein Nro. eins; hier Maikammer ab/(hier fehlt Text)/

Hier links zwei tausend zwei hundert zwälf Metres acht Decimetres, zum Stein im St. Martiner Thale,


Stein Nr. 220 - Dreymärker

+ Am Lichtholz über Frauenthal am Distrikt Lichtholz unter dem Wetterkreuz +

Nro. zwei hundert zwanzig, ist ein Dreymärker am Lichtholz, der die Kirrweiler Eigenthums = Güter von dem Walde in einem

ausspringenden Winckel von achtzig Graden dreißig Minuten scheidet und hier Sanct Martin ab= und Kirrweiler angränzend; von da

das Frauenthal hinaus und am Distrikt Lichtholz unter dem Wetterkreuz hin neunzehn hundert drei und achtzig Metres zum Stein

Stein Nr. 1

Nro. eins, mit einem auspringenden Winkel von ein hundert achtzehn Graden.


Aufteilung nach den einzelnen Steinen und Abschnitten Diedesfeld (mit angrenzend Maikammer)

Stein Nr. 1 - Dreymärker

+ Diedesfelder Winterseite +

„Numero eins, ein Dreymärker, der die Bänne von Diedesfeld und Maikammer im Wald und Feld scheidet, stehet auf der Diedesfelder

Winterseite, Angränzer Maikammerer Wald, geht von da in ein und ausspringenden Winkeln, zwei tausend ein hundert neun und

zwanzig Metres neun Decimetre fort, bis“…

Aufnahme vom 15. Mai 2005/MCSD


Felsen Nr. 25

+ Hinckelstein +

„Numero fünf und zwanzig an den Hinckelstein im Felsen eingehauen, wo ein ausspringender Winkel von ein hundert fünf und

sechszig Graden zehn Minuten; von da weiter fort bis zum Stein“…


Stein Nr. 31

+ Am Hahnenschritt +

Nro. ein und dreißig am Hahnen=Schritt, und vier hundert sechs und vierzig Metres, wo ein einspringender Winckel von ein hundert ein

und vierzig Graden ist, von da weiter von Stein zu Stein


Steine ohne Nummernangabe

+ Huttenberger Weg +

an dem Huttenberger Weg hin, dreizehn hundert ein und siebenzig Metres sieben Decimetres, zum Stein


Stein Nr. 46/175Maikammer

+ Huttenhohl +

Nro. sechs und vierzig an der Huttenhohl; - hat auf der Maikammer Seite Nro. ein hundert fünf und siebenzig – von da denen

Krümmungen des Wegs nach, vierzehn hundert siebenzig Metres, an den Stein/(hier fehlt Text)/


Stein Nr.

+ +

Steig hinunter sechszehn hundert vier und neunzig Metres vier Decimetres, bis zum Stein


Stein Nr. 74

+ Finsterthal +

Nro. vier und siebenzig, von hier das Finsterthal hinunter achtzig Metres vier Decimetres, bis zum Stein


Stein Nr. 146Maikammer

+ Archenbach +

Nro. fünf und siebenzig, der auf der Maikammerer Seite, Nro. einhundert sechs und vierzig hat; - von da weiter die Archenbach abwärts

vier hundert dreißig und einen halben Metres, an den Stein


Stein Nr. 76

+ Vorderer Kanzelkopf +

Nro. sechs und siebenzig; von hier den vordern Kanzelkopf aufwärts acht hundert neun und achtzig Metres, zu dem Dreymärker


Stein Nr. 87 - Dreyermärker

+ Kastanienbaumeck über Bergrücken, Apfelthälchen hinunter an die Archenbach +

Nro. sieben und achtzig, am Kastanienbaumer=Eck, wo ein ausspringender Winckel von zwey und achtzig Graden fünfzig Minuten ist;

hier Maikammerer ab= und Kirrweiler angränzend; von hier etwas aufwärts über den Bergrücken hin, das Apfelthälchen hinunter,

schszehn hundert schszehn Metres sechs Decimetres an die Archenbach und an den Stein


Stein Nr. 106 - Dreyermärker

+ Am Hahnenschritt +

Nro. ein hundert sechs, ist ein Dreymärker, der den Hambacher, Kirrweilerer und Diedesfelder Wald scheidet; /(weiterer Text für

Maikammer nicht von Bedeutung)/

Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

  1. Schäfer, Günter, Stöckl Martina (2015): Ortsfamilienbuch Maikammer-Alsterweiler Band 1 und Band 2: Selbstverlag (2)., Seite 73)
  2. alle Angaben nach: Leonhardt, Damm, Treptow: Chronik Maikammer-Alsterweiler. I. Teil - Geschichte von Maikammer-Alsterweiler von Johannes Leonhardt 1928 II. Teil Chronik von Maikammer-Alsterweiler ab 1928 und Chronik der Verbände und Vereine 1986: Ortsgemeinde Maikammer (Band 1 und Band 2) (1), ab Seite 394.
  3. alle Angaben nach: Leonhardt, Johannes (1928): Geschichte von Maikammer=Alsterweiler. Johannes Leonhardt: Selbstverlag (1).

Anmerkungen

  1. Urban Ziegler (ohne Datum) geht von mehr als 1000 Grenzsteinen zwischen der Queich und der nördlichen Kreisgrenze (SÜW _ NW) aus
  2. Es ist sicher, daß der Stein in der Mühlstraße in die Mauer eingesetzt worden ist und nicht an seinem Bestimmungsort steht.
  3. Königlicher Revierförster in der 5. Haingeraide - Nach Ortsfamilienbuhc Stöckl (2015), Eintrag Nummer 31.

Zitate

Urkunden

Begriffe

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Matthias Clemens Sigmund Dreyer sagt: Letzte Überarbeitung der Seite 22.06.2022. Alle Rechte der Seite bei ©Matthias Clemens Sigmund Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Grenzsteine (Alsterweiler-Maikammer). Nutzen Sie zur Zitierung für ihr Werk folgende vollständige Angabe: http://www.alsterweiler.net/wiki/Grenzsteine (Alsterweiler-Maikammer) ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 7.07.2022 ↑...Seitenanfang