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Hans Burckhardt
Hans Heinrich Burckhardt (*20. Februar 1910 in Kaiserlautern[1], †15. Dezember 1971, in Offenbach am Main[2]) leitete ab dem 27. August 1934 die Wetterwarte auf der Kalmit. Sein Wohnort wird am 27.08.1934 mit "Kalmit" angegeben. Zugezogen war Hans Burckhardt von München. Hans Burckhardt verzog nach Berlin am 1. Juni 1937[3]. Zum 4. Mai 1939 wird er wieder in Kaiserslautern gemeldet. Hans Burckhardt war verheiratet (Heirat am 21. Februar 1941) mit der Meteorologin Elfriede Theresia Magdalena Krickl (*16. Januar 1915 in Mistelbach, Österreich, Vater Michael Krickl)[4].
Die Eltern von Hans Burckhardt waren Johannes Burckhardt (*22. Mai 1876 in Weidenthal, prot.), Prokurist in Kaiserslautern, verheiratet mit Emilie Karolina Scheuermann (*19. August 1882 in Kottweiler, Tochter von Ludwig Scheuermann und Karolina Ohliger aus Kottweiler)[web 1].
Tätigkeit
Mit dem 27. August 1934 wird Hans Burckhardt offiziell mit Wohnsitz "Kalmit"[zit 1] geführt. Als Beruf wurde "Studienassessor (Kalmitwetterwarte)" angegeben. Burckhardt betreute auch das phänologische Beobachtungsfeld, das von seinem Vorgänger Karl Sonntag im Jahre 1932 angelegt worden war.
Funktion
- Hans Burckhardt#Meteorologe (Name: Hans Burckhardt, Funktion: Meteorologe (Kalmit-Wetterwarte), von bis: 1934-1937, Datum:: 1934-08-27, (Quelle Datum): Meldekartei Gemeinde Maikammer (1927), (Zeitraum) von: 1934-08-27, Quelle (Beginn): Meldekartei Gemeinde Maikammer (1927), bis: 1937-06-01, Quelle (Ende): Meldekartei Gemeinde Maikammer (1927), Ort:: Wetterwarte (Kalmit))
Wohnort
Fundstellen zu Hans Burckhardt
Die Anzahl der Einträge in der folgenden Tabelle beträgt: 4
| Sammlung_1 | Sammlung_2 | Anmerkung | Zitat | Schlagwort | Fundstelle | SeiteDieses Attribut ist ein Spezialattribut in diesem Wiki. | Nutzen für Alsterweiler | Jahr | Tag | Datum | Vorkommen | |
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| Hans Burckhardt/Veröffentlichungen | Kalmit Alsterweiler Wetterwarte (Kalmit) Hans Burckhardt Kalmit-Observatorium | Mit 3 Abbildungen | Als wissenschaftliche Sonderaufgabe werden durch das Observatorium phänologische Beobachtungen durchgeführt, zu denen sich ja insofern genügend Gelegenheit bietet, als die Kalmit im Gegensatz zur Zugspitze noch innerhalb der Zone pflanzlichen und tierischen Lebens liegt Um nicht nur auf die vorhandenen Pilanzen angewiesen zu sein und auch selbständige Experimente durchführen zu können, wurde von dem mehrjährigen Beobachter Dr. K. Sonntag ein pflanzenklimatisches Versuchsfeld angelegt. Es werden hier Wachstumsversuche gemacht, die Einwirkung der meteorologischen Elemente auf das Wachstum studiert und schließlich auch Zooklimatologie getrieben. Um auch Vergleichsmöglichkeiten mit den Verhältnissen der Rheinebene, Deutschlands dieses phänologisch am meisten begünstigten Landstriches findet eine Zusammenarbeit mit den verschiedenen Rebveredlungsanstalten, der Weinbauschule in Neustadt und dem Versuchsfeld der I. G. Farbenindustrie auf dem Limburgerhof statt. Zum speziellen Studium des Weinbergklimas war es durch Unterstützung verschiedener Kreise möglich, in der Gemarkung von Diedesfeld vier verschiedene meteorologische Stationen einzurichten. Wegen ihrer Wichtigkeit für das Pflanzenwachstum ist nun eine genauere Untersuchung der Tauspendung geplant. (Über nähere Einzelheiten der bisher erlangten Ergebnisse vergleiche man den schon zitierten Bericht von K. Sonntag über die Arbeiten des Kalmit-Observatoriums im Deutschen Meteorologischen Jahrbuch für Bayern 1933.) So bietet sich dem Beschauer das Betätigungsteld des Kalmit-Observatoriums als ein buntes und vielgestaltiges Bild dar, dessen Einzelteile aber doch alle dem einen beherrschenden Gedanken untergeordnet sind: Dienst an der Allgemeinheit und Dienst an unserer Wissenschaft. Dem Pfälzerwald-Verein aber, der aus idealer Einstellung heraus dieses einzigartige Observatorium in schwerer Zeit geschaffen hat und es nun auch weiter unterhält gebührt bewundernde Anerkennung und höchster Dank! | Kalmit Alsterweiler Wetterwarte (Kalmit) Hans Burckhardt Kernzahl Kalmit-Observatorium | Hans Burckhardt/Veröffentlichungen#Seite 7–11 | Seite 7-11 | 2 | 1934 | ||||
| Hans Burckhardt/Veröffentlichungen | Kalmit Alsterweiler Wetterwarte (Kalmit) Hans Burckhardt Luftfeuchtigkeit | Aus diesen Werten ergeben sich bei einem Luftdruck von 703 mm für die Beobachtungswiese eine relative Feuchtigkeit von 7 % und ein Dampfdruck von 0.3 mm, für die Turmplattform jedoch 0,7 % und 0.03 mm! Ein derart niedriger Betrag der Luftfeuchtigkeit dürfte bisher wohl selten gemessen worden sein. | Kalmit Alsterweiler Observatorium Hans Burckhardt Feuchtigkeit Luftfeuchtigkeit Messung | Hans Burckhardt/Veröffentlichungen#Seite 195 | Seite 195 | 2 | 1937 | |||||
| Hans Burckhardt/Veröffentlichungen | Kalmit Alsterweiler Wetterwarte (Kalmit) Hans Burckhardt | Seit seinem Bestehen bemühte sich der Landeswetterdienst Rheinland-Pfalz, die von der Besatzung beschlagnahmte Kalmit freigeben zu lassen, um dort wieder eine Bergwetterwarte einzurichten. Die Kalmit war nicht nur im Denken der Pfälzer als Sitz der „pfälzischen Wettermacher"“ verwurzelt, sie hatte auch als internationale Meldestelle Bedeutung für den Flugwetterdienst erlangt und war durch eine Reihe wissenschaftlicher Arbeiten ihrer früheren Meteorologen (Sonntag 5,6,7,8,9, Burckhardt 10, 11, 12, Flohn 13) in der Fachwelt bekanntgeworden. Leider blieben die Bemühungen um eine Freigabe der Kalmit trotz Einschaltung des Französischen Wetterdienstes erfolglos. Es musste daher die günstige Gelegenheit benutzt werden, die sich beim Bau eines Senders des Südwestfunks auf dem Weinbiet anbot. Einen Teil der beim Ausbau des Weinbiettumes entstehenden Räume übernahm der Wetterdienst und verlegte am 1.4.52 die ursprünglich für die Kalınit vorgesehene Wetterwarte Kaiserslautern auf das Weinbiet.
Bei der Einweihumg der Bergwetterwarte WeinbieL aın 18.10.52, zu der die führenden Meteorologen aus der Bundesrepublik gekommen waren, hielt A. Cappel seinen Festvortrag über den Beitrag der Pfalz und der Pfälzer zur deutschen Meteorologie. Mit dem Gesetz über den Deutschen Wetterdienst vom 11.11.52 hörte der bisherige Landeswetterdienst Rheinland-Pfalz zu bestehen auf und wurde Teil des neuen Deutschen Wetterdienstes. Die für das Land Rheinland-Pfalz zuständige Mittelbehörde blieb das Wetteramt Neustadt/Weinstr. unter der Leitung von Regierungurat Dr. Th. Meissner. Daneben besteht im pfälzischen Raum „Wetterposten Weinbiet". Als dritte Dienststelle wurde mit Wirkung vom 1.4.54 die „Agrarmeteorologische Versuchs- und Beratungsstelle Neustadt/Weinstr." geschaffen, die die Betreuung der Landwirtschaft, vor allem des Weinbaues, in der Pfalz und in Rheinhessen übernahm. Wenn auch durch die, vom Bundesminister für Verkehr am 9. 10. 57 erlassene „Verwaltungsordnung für den Deutschen Wetterdienst das Wetteramt für Rheinland-Pfalz seinen Sitz künftig in Trier haben wird, so ist doch das Belassen einer verstärkten Wetterwarte mit Agrarmeteorologischer Beratungsstelle in Neustadt, dafür gesorgt, daß die Belange der pfälzischen Wirtschaft und Landwirtschaft gewahrt bleiben. Der Erwerb eines eigenen Haus in Neustadt (Villenstr. 15) macht es dem Wetterdienst sogar möglich, in Neustadt die Wetterdienstschule neueinzurichten, an der der Nachwuchs für das ganze Bundesgebiet seine Ausbildung erfahren wird. | Kalmit Pfalz Alsterweiler 1956 Observatorium Meteorologie Hans Burckhardt Burckhardt 1947 Weinbiet Wetteramt Wetterschule | Hans Burckhardt/Veröffentlichungen#Seite 114 | Seite 114 | 2 | 1958 | |||||
| Hans Burckhardt/Veröffentlichungen | Kalmit Alsterweiler Wetterwarte (Kalmit) Phänologisches Beobachtungsfeld (Kalmit) Hans Burckhardt | Bei der Auswahl des Meßortes wurde besondere Rücksicht darauf genommen, daß Rauch und Kamingase keine Fälschung des Ergebnisses bewirken konnten. Aus diesem Grunde wurden die meisten Messungen im phänologischen Beobachtungsfeld des Observatoriums durchgeführt, das 200 m nordwestlich vom Turm und Hüttenwirtschaft entfernt liegt und in der Mehrzahl der Fälle wegen der vorherrschenden westlichen Luftströmungen unbeeinflußt bleibt. Die dort vorhandene Blockhütte bot gegen Witterungsunbilden einigen Schutz und für das Instrument eine zweckmäßige Aufstellung. Nur bei östlicher Luftzufuhr konnten dort keine Messungen ausgeführt werden: in diesen Fällen verblieb das Instrument zur Zählung im Arbeitstraum, während die Luftproben auf der Luvseite einer geeigneten Turmplattform, vereinzelt auch vom freien Platze vor dem Turm entnommen wurden. | Kalmit Alsterweiler Wetterwarte (Kalmit) Phänologisches Beobachtungsfeld (Kalmit) Hans Burckhardt Kernzahl Blockhütte | Hans Burckhardt/Veröffentlichungen#Seite 190–198 | Seite 190–198 | 2 | 1938 |
Weblinks
- ↑ Weitere Informationen zur Person im Bundesarchiv unter den Signaturen: B 563-1 KARTEI und R 9361-II. Sehen Sie dazu: www.bundesarchiv.de
Literatur
Einzelnachweise
Anmerkungen
Zitate
- ↑ Meldekartei Gemeinde Maikammer.
Urkunden
Begriffe
Kategorien
Hans Burckhardt gehört den Kategorien an: Nachname, Person (Alsterweiler), Meteorologe
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