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Kloster Heilsbruck 49.2968,8.345:
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Kloster Heilsbruck

Aus Pfalz
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Kloster Heilsbruck war eine Kloster in Wazzenhofen. Reste der Anlage stehen noch in der Edenkoben, in der Klosterstraße. Kloster Heilsbruck wurde ursprünglich auf Betreiben von Magister Salomon, Kanoniker zu Würzburg (aus der Gegend um Landau in der Pfalz stammend), im Jahr 1230 bei Harthausen gegründet. Später wurde das Kloster als Zisterzienserinnenkloster nach Edenkoben, Wazzenhofen verlegt. Grund dafür waren Streitigkeiten mit den umliegenden kirchlichen Besitzern184ff.[lit 1]. Im Jahre 1265 wurden die Patronatsrechte für die Kirche in Maikammer übertragen[1].

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Andere Klöster: Kloster Eußerthal, Kloster Heilsbruck, Kloster Koenigsbruck, Kloster Sankt Lambrecht, Limburg

Als Mutterkloster von Heilsbruck wird das Kloster Koenigsbruck (Königsbrück) im Elsaß benannt. Es handelte sich um eine Abtei der Zisterzienserinnen im sogenannten Heiligen Forst (Forêt d'Haguenau) bei Hagenau, jetzt Leutenheim. [2]

Reste der baulichen Anlage von Kloster Heilsbruck sind in der Klosterstraße in Edenkoben noch heute erhalten. Das Kloster betrieb, wie alle Klöster und Stifte, zahlreiche Einrichtungen der Verwaltung und des klösterlichen Betriebs. Darunter befand sich auch eine eigene Schaffnerei. Kloster Heilsbruck unterhielt zahlreiche Hofgüter, Wirtschaftshöfe und andere Einrichtungen in umliegenden Ortschaften. So auch das Heringsamt, Hauptstraße Nr.32 in Alsterweiler, so vermutet zumindest Urban Ziegler.

Das Kloster war aufgrund von Stiftungen und Schenkungen sehr stark mit dem lokalen Niederadel verbunden. Dies zeigt sich in den zugehörigen Güterbesitzungen aber auch in der Besetzung der Funktionsstellen innerhalb des Klosters[3].

Alsterweiler

Das Kloster hatte Patronatsrechte in Maikammer und damit auch in Alsterweiler187[anm 1]. "Das Patronatsrecht für St. Kosmas und Damian, der Pfarrkirche in Maikammer, lag 1265 bei den Äbtissinnen des Klosters Heilsbruck in Edenkoben." Rödel (1988), Seiten 84ff. [4].

Es wird angenommen, daß der Passionsaltar Maikammer eine Stiftung aus dem Kloster Heilsbruck sei[5].

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Die Beziehungen zwischen dem Kloster Heilsbruck und dem Ort Alsterweiler (sowie Maikammer) sind in Unterlagen zum Zinsbuch und Lagerbuch des Klosters sowie in zahlreichen anderen Urkunden dargestellt. Beispiel: 1Rödel (1988),:84ff.

Urkunden des Klosters

 DatumTitelSchlagwort
LA Sp F 2 Nr.35b1489 JLHeylspruck Schaffney Zinsbuch de anno 1489Kloster Heilsbruck
Kappenzins
Schaffnerei
Korngült
Ölgült
Hellergült
Weingült
Alsterweiler
LA Sp A 1 Nr.12671548 JLKloster Heilsbruck verkauft eine jährliche Gült von einem Wingert in Maikammer.Kloster Heilsbruck
Oberstein
Ohm
Wein
Wingert
Maikammer

Leitung des Klosters

Die Äbtissinnen des Klosters Heilsbruck nach Remling2 sowie "Palatia Sacra"1:84ff.
Gebiet: Kloster Heilsbruck Zisterzienserinnenkloster
Zeitraum: Jahre 1262 bis 1647
Grad: unvollständig

Andere Ämter im Kloster

Priorinnen

Küsterei

Siechenamt

Eieramt

Heringamt

Geistliche im Kloster

Barbara von Oberstein (1487) "Geistlich zu Heylsbrucken" - siehe dazu Humbracht /Zierde Tafel 60. Ihr Eintritt ins Kloster könnte der Anlass für die Stiftung des Passionsaltar Maikammer sein. Siehe dazu [[1]]

Else Elisabeth von Altdorf genannt von Kropsberg Cropßberg Nonne des Klosters Heilsbruck, aus LA Sp F7 Nr.1826, 05. April 1475.

Güter des Klosters

Es werden 46 Orte nachgewiesen, in denen das Kloster Heilsbruck Güter besaß5. Darunter befand sich auch Alsterweiler.



Weblinks

Literatur

  1. Rödel, Volker (1988) Palatia Sacra. Teil 1 Bistum Speyer, Band 4 Landdekanat Weyher. Mainz, Selbstverlag der Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte. Seite 84ff.

Einzelnachweise

  1. Maikammer, Ortsgemeinde (2014), ’1264 - 2014 Maikammer: Ein Spaziergang durch den Ort und seine Geschichte’, Neustadt an der Weinstraße (Hg. Maikammer, Ortsgemeinde, (Nino Druck GmbH, Neustadt an der Weinstraße, Band/Ausgabe:) 104 Seiten, Seite 33
  2. Hürkey, Seite 34, nach: Remling, Franz Xaver, Urkundliche Geschichte der ehemaligen Abteien und Klöster im jetzigen Rheinbayern, Neustadt/Haardt 1836, 1. Theil, S. 259.
  3. Klosterlexikon, Seite 114
  4. Ziegler-Schwaab, Judith (2015), ‹Kloster als Patron der Kirchengemeinde›, In: Die Rheinpfalz (Tageszeitung), Ausgabe: 2015 Februar 17, Seite Mittelhaardter Rundschau. (CMS 521).
  5. siehe dazu:Passionsaltar Maikammer#Das Sigle als Hinweis auf die Auftraggeber
  6. Remling, Franz Xaver (1832) Urkundliche Geschichte des Klosters Heilsbruck oberhalb Edenkoben. Mannheim, Schwan- und Götzsche Hofbuchhaltung, Seite 72, siehe: 1
  7. Gemäß Angaben von Urban Ziegler
  8. Stammte aus Dirmstein aus dem Niederadelsgeschlecht von der Hauben. Siehe dazu: wikipedia.de /abgerufen am 26. Dezember 2016
  9. Palatia Sacra, Seite 88
  10. Remling, Franz Xaver (1832) Urkundliche Geschichte des Klosters Heilsbruck oberhalb Edenkoben. Mannheim, Schwan- und Götzsche Hofbuchhaltung, Seite 72

Anmerkungen

  1. Matthias Clemens Sigmund Dreyer: Maikammer und Alsterweiler waren gemeinsam gepfarrt

Zitate

Urkunden

Begriffe

Kategorien

Kloster Heilsbruck gehört den Kategorien an: Kloster

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Referenzierungen

  1. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac Rödel (1988) 
  2. ^  Remling, Franz Xaver (1832), ´Urkundliche Geschichte des Klosters Heilsbruck oberhalb Edenkoben´. Schwan- und Götzsche Hofbuchhaltung. Mannheim
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    Schlagwort: Heilsbruck · Edenkoben · Kloster
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    WIKI: Kloster Heilsbruck
  4. a b c  |  Paetsch-Wollenschläger, Kunigunde (1996), ´Die Ritter von Altdorf´. Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde. Altdorf Band: 1 Seiten: 304
    Kein Schlüssel angegeben.
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    Schlagwort: Altenkirrweiler · Altdorf · Kirrweiler · Talheim · Oberstein
  5. ^ Rödel (1988):87 Fußnote 30 

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Das Patronatsrecht für St. Kosmas und Damian, der Pfarrkirche in Maikammer, lag 1265 bei den Äbtissinnen des Klosters Heilsbruck in Edenkoben. +
LA Sp F 2 Nr.35b +, LA Sp F 2 Nr.35c +  und LA Sp A 1 Nr.1267 +
49° 17' 48", 8° 20' 42"Breitengrad: 49.2968
Längengrad: 8.345
+  und 49° 16' 59", 8° 6' 43"Breitengrad: 49.283147222222
Längengrad: 8.1119861111111
+
ReferenzierungDieses Attribut ist ein Spezialattribut in diesem Wiki.
Remling (1832) +, Rödel (1988) +, Debus (2013)/Seite303/1 +, Paetsch-Wollenschläger (1996) +  und Rödel (1988):87 Fußnote 30 +