Ursula von Dalheim

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Ursula von Dalheim (auch: Talheim) (*unbekannt in Unbekannt (wahrscheinlich Rauenberg),†unbekannt in Unbekannt) war die Tochter von Eberhard von Dalheim und seiner Ehefrau Magdalena Truchsessin von Höfingen[1]. Ursula von Dalheim gehört damit zur Linie von Talheim/Dalheim zu Rauenberg. Ursula von Dalheim hatte drei Brüder, Konrad von Dalheim, Hans von Dalheim und Melchior von Dalheim (der Ältere)[2]. Ursula von Dalheim war in erster Ehe verheiratet mit Christoff von Geispitzheim und in zweiter Ehe mit Stephan zum Jungen[3]. Ursula von Dalheim steht in Beziehung zur Klause im Klausental, einst zwischen Diedesfeld und Alsterweiler gelegen[4], nachweislich LA Sp D 1 Nr.653.

Etwas detaillierter geht Remling auf die Lage und die Verhältnisse an der Klause ein, wenn er schreibt:

.

Ursula von Dalheim wird in einer Urkunde als Ehefrau von Christoph von Geispitzheim benannt. "Christoph v. Geispitzheim und seine Ehefrau Ursula v. Dalheim bekunden, daß sie den Gebrüdern Georg und Ludwig Kämmerer v. Worms, genannt v. Dalberg für 25 Gulden (zu 26 Albus gerechnet) Oppenheimer Währung eine jährliche Gülte von 7 1/2 Malter Hafer Oppenheimer Maß aus Gütern zu Friesenheim vor Schultheiß und zwei Schöffen des Gerichts Friesenheim verkauft haben. StA Da Bestand B 15 Nr.1153 mit Datum vom 1537 Dezember 6.

Erkenntnisse aus dieser Übertragung

Eisgasse in Ulfersheim[5]
Walterthum[6]
Witschbach
Klause
Alsterweiler
Alsterweiler Kirchweih
Ursula von Dalheim war die Schwester von Melchior von Dalheim der Ältere und von Hans von Dalheim[7].
Moritz von Morschheim ist der Schwager von Stephan zum Jungen
Agens von Wachenheim ist die Schwägerin von Stephan zum Jungen
Agens von Wachenheim genannt von Böhl


Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

  1. Abweichend davon: Humbracht, Johann Maximilian (1707), ’Die höchste Zierde Teutsch-Landes, Und Vortrefflichkeit des Teutschen Adels, Vorgestellt in der Reichs-Freyen Rheinischen Ritterschafft, Auch auß derselben entsprossenen und angränzenden Geschlechten, so auff hohen Stifftern auffgeschworen, oder vor 150. Jahren Löblicher Ritterschafft einverleibt gewesen, Stamm-Taffeln und Wapen.’, Franckfurt am Main (Friedrich Knoch, Franckfurt am Main, Band/Ausgabe:) Seiten. (CMS 740), Fol 189. Er nennt als Mutter Magdalena von Absberg.
  2. Henschel, Hans-Dietrich (1995) Rauenberg und die Junker von Dalheim. Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung, Seiten 107, 113 und 121.
  3. Beide Angaben siehe: Humbracht, Johann Maximilian (1707), ’Die höchste Zierde Teutsch-Landes, Und Vortrefflichkeit des Teutschen Adels, Vorgestellt in der Reichs-Freyen Rheinischen Ritterschafft, Auch auß derselben entsprossenen und angränzenden Geschlechten, so auff hohen Stifftern auffgeschworen, oder vor 150. Jahren Löblicher Ritterschafft einverleibt gewesen, Stamm-Taffeln und Wapen.’, Franckfurt am Main (Friedrich Knoch, Franckfurt am Main, Band/Ausgabe:) Seiten. (CMS 740), Fol. 189
  4. Remling, Franz Xaver (1884) Die Maxburg bei Hambach. Mannheim, Schwan- und Götzsche Hofbuchhaltung.
  5. Anmerkung Matzinger: Es handelt sich dabei wohl um den Ort Uelversheim
  6. ev. Wallterthumb, leiningischer Ort bei Hemsbach.
  7. Der Ältere oder der Jüngere?

Anmerkungen

Zitate

Urkunden

Begriffe

Kategorien

Ursula von Dalheim gehört den Kategorien an: Person, Dalheim

Matzinger sagt: Letzte Überarbeitung der Seite 03.03.2018. Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Ursula von Dalheim. Nutzen Sie zur Zitierung für ihr Werk folgende vollständige Angabe: http://www.alsterweiler.net/wiki/Ursula von Dalheim ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 14.08.2018 ↑...Seitenanfang


Fakten zu „Ursula von Dalheim
Ist ZitatNördlich von Alsterweiler, in der Diedesfe
Nördlich von Alsterweiler, in der Diedesfelder Gemarkung, an der Witschbach, liegt das Clausenthal, in welchem Herr Simon Baader zu Diedesfeld sich jetzt ein freundliches Landhäuschen erbaut hat, welches von den schönsten neuen Weinberganlagen umgeben ist. Dort stand ehemals eine Kapelle.
eben ist. Dort stand ehemals eine Kapelle. +, Im Jahre 1573 vertauschte der edle Stephan
Im Jahre 1573 vertauschte der edle Stephan zum Jungen und seine Hausfrau, Ursula von Dalheim, gegen eine Wiese zu Ulfersheim in der Eisgasse und eine Wiese zu Walterthum, die Clause in der Witschbach mit allen Zugehörungen, Freiheiten und Gerechtigkeiten, Weidgange, Wässerung, Hauptrechte, Holz, Weinschenk, Freveln und Bußen, Aeckern, Wiesen, Kastanien, Wäldern, Wein- und Geldzinsen, sammt den Glocken, Kelchen und anderen Gezierden, welche sich in der Clause und in der Kirche befinden, - was Ursula von ihrem Vater ererbt und ihr von ihren Brüdern, Melchior und Hanns von Dalheim, im Loose zugefallen ist, - an seinen Schwager, Moritz von Morschheim, und an seine Schwägerin, Agnes von Wachenheim, genannt von Böhl.
n, Agnes von Wachenheim, genannt von Böhl. +, Von dieser Clause rührt noch heute die Alsterweiler Kirchweihe her. + und Oben in diesem Thälchen ist die Quelle gefunden, welche auf der Maxburg einen mächtigen freispriegenden Wasserstrahl bilden kann, und höchst wahrscheinlich dahin geleitet wird. +
Ist erwähnt1573 JL +
Ist erwähnt inHenschel (1995) +, Leonhardt (1928) + und LA Sp D 1 Nr.653 +
Ist zitiert inRemling (1884) +