Andreas von Oberstein

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Andreas von Oberstein (*geschätzt 1390, jedenfalls vor 1400 in Unbekannt, †22. August 1450 in Unbekannt)[lit 1][1] war Domherr, Stiftspropst und Archidiakon im Bistum Speyer sowie im Bistum Worms. Andreas von Oberstein starb im August 1450 und wurde im Kreuzgang des Speyerer Domes beigesetzt.

Andreas von Oberstein war der Sohn des Andreas II. von Oberstein (Kredenburg) und der Schonett Hurt von Schöneck[2]


. Aus dieser Ehe sind die weiteren Brüder Johann von Oberstein, Richard von Oberstein, Eberhard von Oberstein bekannt[3][4].

Familie

Familie Oberstein: Margarete von Dalheim, Margarethe von Franckenstein, Friedrich von Oberstein, Grabmal Oberstein, Gundheimer Zweig, Heinrich von Oberstein, Kredenburger Zweig, Oberstein, Oberstein (Familienname), Pallas II. von Oberstein, Andreas II. von Oberstein, Andreas III. von Oberstein, Andreas von Oberstein, Johann Friedrich von Oberstein, Johann von Oberstein, Pallas I. von Oberstein, Viax von Oberstein, Schloss Oberstein, Margarethe von Talheim

Leben und Wirken

Andreas von Oberstein immatrikulierte sich am 20. Dezember 1414 (nochmals im Januar 1419) als Kleriker des Erzbistums Mainz an der Universität Heidelberg[web 1]. Am 2. Dezember 1426 erscheint er erstmals urkundlich als Domkapitular zu Speyer, wo er bereits seit 1417 Domherr war. Mit Datum vom 30. Januar 1432 übertrug ihm Papst Eugen IV. das Amt des Stiftspropstes an der St. Paul in Worms, verbunden mit der Würde eines Archidiakons der Domkirche zu Worms.

Wohl etwa um das Jahr 1438 erhielt Andreas von Oberstein die Priesterweihe. Jedenfalls hatte er ab 18. Juni des Jahres 1438 die Pastorie von Hoch-Weisel (heute Stadtteil von Butzbach in Hessen) inne. Im folgenden Jahr (1439) wurde ihm auch die Propstei des Allerheiligenstift (Speyer)1 (siehe dazu: Alsterweiler Hofgut (Allerheiligenstift Speyer)) mit dem dortigen Archidiakonat St. Trinitatis übertragen. Im nächsten Jahr (1440) entsandte ihn Bischof Reinhard von Helmstatt als seinen Vertreter zum Mainzer Provinzialkonzil nach Aschaffenburg. Andreas von Oberstein stand in den Jahren 1439-1450 dem Kollegiatstift Allerheiligenstift (Speyer) als Propst vor. Zudem war er als Domherr im Kapitel des Domstifts tätig (1417-1450)[6]. Daraus gingen wohl erste Verbindungen nach Alsterweiler, zur Kredenburg hervor bzw. zum Alsterweiler Hofgut (Allerheiligenstift Speyer).

Nach dem Tod des Speyerer Domdekans Nikolaus Burgmann sollte im Jahr 1443 die Wahl seines Nachfolgers erfolgen; Andreas von Oberstein und Johann von Venningen waren Kandidaten. Der als Vermittler angerufene Wormser Bischof Friedrich von Domneck entschied zugunsten des Johann von Venningen.[lit 2][lit 3]

[web 2]

Weblinks

  1. siehe dazu: Universität Heidelberg unter XXX

Literatur

  1. Fouquet, Gerhard (1987), ‹Das Speyerer Domkapitel im späten Mittelalter (ca. 1350-1540): Teil I und II›, (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte, 1 und 2(57); Mainz: Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte) Seiten. (CMS 104).
  2. Konrad von Busch und Franz Xaver Glasschröder: Chorregel und jüngeres Seelbuch des alten Speyerer Domkapitels, Speyer, Historischer Verein der Pfalz, 1923, Seite 421 (mit biografischen Angaben zur Person)
  3. * Gerhard Fouquet: Das Speyerer Domkapitel im späten Mittelalter (ca. 1350–1540) , Verlag der Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte, Mainz, 1987, S. 692 bis 695

Einzelnachweise

  1. Fouquet, Gerhard (1987), ‹Das Speyerer Domkapitel im späten Mittelalter (ca. 1350-1540): Teil I und II›, (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte, 1 und 2(57); Mainz: Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte) Seiten (CMS 104) Fouquet nach Möller, Stammtafeln (siehe dort).
  2. Spang, Wolfgang (1996), ’Die Herren v. Schönecken, ihr Geschlecht, ihre Burg und ihre Zeit: ein anschauliches Beispiel für das Schicksal des Adels in der Zeit des übergangs vom hochmittelalterlichen Feudalstaat zum frühneuzeitlichen Territorialstaat in der Zeit von ca. 1250 bis ca. 1550’, Weil im Schönbuch (Ibas-Media, Weil im Schönbuch, Band/Ausgabe:) Seiten. (CMS 131).
  3. Leonhardt (1928), Seite 156.
  4. siehe dazu auch Humbracht sowie Möller, Stammtafeln.
  5. Genealogische Webseite zum Paar
  6. Fouquet, Gerhard (1987), ‹Das Speyerer Domkapitel im späten Mittelalter (ca. 1350-1540): Teil I und II›, (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte, 1 und 2(57); Mainz: Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte) (CMS 104), Seite 694

Anmerkungen

Zitate

Urkunden

Begriffe

Kategorien

Andreas von Oberstein gehört den Kategorien an: Kredenburger Zweig, Oberstein, Person

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Referenzierungen

  1. ^  Kein Titel angegeben.
    Kein Schlüssel angegeben.
    Nachweis: Pfälzisches Klosterlexikon - Band 4/Seite 306.

    Zitat: "Propst Andreas von Oberstein."
    Eine Übertragung fehlt.
    Anmerkung: St. Trinitatis/Allerheiligen, Kollegiatstift (Nebenstift des Speyerer Doms)
    Schlagwort: Andreas von Oberstein (1439-1450)
    Quelle: Pfälzisches Klosterlexikon
    LINK: Andreas von Oberstein
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    WIKI: Andreas von Oberstein