StA Da C 1A Nr.63

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Urkunde StA Da C 1A Nr.63

Gebiet:
Zeitraum: 1541 November 26
Grad: Grad ungeprüft
Kategorie:

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PDF Lizenz /nicht verfügbar
Merkmal Eintrag
Nummer StA Da C 1A Nr.63
Archiv Staatsarchiv Darmstadt
Bestand Fehlt
Best.Verz. Fehlt
Titel Lehensvertrag Johann von Hohenfels und Reipoltskirchen mit Viax von Oberstein über ein Burgstadel in Duttweiler und das halbe Dorf
Inhalt Lehensbrief · Lehensrevers
Umfang 4 Seiten
Aussteller Johann von Hohenfels und Reipoltskirchen
Ausstellungsort Fehlt
Empfänger Viax von Oberstein
Datum 1541 November 26
Regest unvollständig
Text-Original nein
Text-Übertragung nein
Weitere Personen Johann von Hohenfels · Viax von Oberstein · Fehlt · Fehlt
Erwähnung in N/A
CMS Fehlt
Zitat Zitat fehlt
Schlagwort

Viax von Oberstein · Johann von Hohenfels · Reipoltskirchen · Lehen · Lehensrevers · Lehensbrief

Sammlung

Urkunde

Die Vorlage hat ausgefüllt: /2018-03-10

Die Urkunde trägt den Titel: Lehensvertrag Johann von Hohenfels und Reipoltskirchen mit Viax von Oberstein[zit 1].

Übertragung

Übertragung Matthias C.S. Dreyer - 03. März 2018 / Korrektur:

__BEGINN ÜBERTRAGUNG__
Revers Viacrius vom Oberstein

Ich Viacrius vom Oberstein bekenne und thun kund offenbar mit diesem brieff nachdem ich mit verwilligung des wolgeporenen hern hern Johannen von Hohenfels hern zu Reipoltzkirchen meinen genedigen herrn das burgstettel Dudweiler und das halb dorff und gericht daselbst mit seiner zugehorde und gerechtigkeit so von seinen gnaden und ihren herschafft Hohenfels zu lehen rurt dem durchlauchtigsten hochgepornen fursten und hern hern Ludwigen pfalzgrauen bei Rhein herzogen in Bayern des heiligen rö. Reichs ertzdruchsessen und churfursten meinen genedigsten hern fur vierhundert gulden reinisch verkaufft und zukauffen geben unnd aber mir solich vierhundert gulden hauptgelts nit bar machen sonder mit zwentzig reinisch jerlichen zu weinachten uff dem ampt zur Newenstadt verzinset werden infals einer verschreibung ich von berurtem meynem gnedigster hern pfalzgrauen churfursten daruber inhande habe dieselben zwentzig gulden jerlichen gulten ich nun hienfurter lauth einer verwilligung so ich von churfursten pfaltz derhalber ausprechs von ehrgedachten meynem gnedigen hern zu Reypoltzkirchen und seiner gnaden erben hern zu hohenfels zu lehen entpfahen und tragen soll deshalben ich sein gnade und undertheniglich angesucht und gebetten wir solich zwentzing gulden jerlicher gulten zuleihen herauff ein gnade mein getreuer dienst ich seiner gnaden bisher gethan und hinfurter ihm soll angeschen und mir und meinen eerbaren erben sollich zwentzig gulden gnediglichen geliehen leiher auch mir die in kraft seiner gnaden lehenbrief mir daruber gegeben darauff ich solich zwentzig gulden jerlicher gulten von seiner gnaden egerurter maße zu lehen empfangen wie darumb seiner gnaden und der herschaft Hohenfels worden daruber mit guten treuern globe und einen leuplichen auch zu got und den heiligen geschworn seinen ganden und ihrer herschaft Hohenfels getraue und halt zusein inen schaden zuweeren fronen und beser altzeit zu werben und alles das zuthund das ein getreuer gen seinen hern von solchen lehenpflicht wegen zuthuen schuldig und verpunden ist und uillich thuen soll und aber chrufurstlich pfaltz und deren erben sollich zwentzig gulden gelter mit vierhundert gulden sambtgelts ablassen mogen wan sie wollen so das uber kurtz oder lang begher so sollen Joh Friedrich vom Oberstein und meyne leenbare erben sollich vierhhundert samptgelts von stundan mit wissen und willen inthergedachter meines gnedigen herrn zu Reipoltzkirchen und seiner gnaden erben hern zu Hoenfels widerumb genießlichen deren sein gnade wolhabend sey anlegen zwentzig rheinischer gulden jerlicher gulten darumb verkauffen und dieselben unuertzuglichen widerumb von seinen gnaden und deren erben hern zu Hoenfels zu lehen tragen und empfangen alles ich mich dessen gegen seinen gnaden fur mich und mein leenbars erben sonderlich verschrieben und bei meinem redts pflichten auch bei pfandthafter verfendung aller meyner liegenden und farender guter zuthun zugesagt und versprochen hab in dieser leihung hat sein gknade ausgenommen ir recht irer herschafft Hoenfels dere manne und einen eglichen sein recht ungemerlichen waren urdkunth habe ich mein eigen insiegel an diesen brief gehengt der geben is uf sambstag nach sant Catharinen tag im jar tausend funfhundert ein und virtzigsten.
__ENDE ÜBERTRAGUNG__

Samstag nach Katharinentag (25.11.) = 26. November 1541.

Regest

für 400 rheinische Gulden Zinsen auf dem Amt zu Neuenstadt

Zu den Seiten - Oberstein

Auf den Folii 47 bis 50 stehen die Eintragungen zu Viax von Oberstein. Die Folii 47 und 48 behandeln die Lehensübertragung durch den Lehnsherrn Johan von Hohenfels zu Reipoldskirchen. Die Folii 49 und 50 sind der Lehensrevers, also die Bestätigung durch Viax von Oberstein andererseits.

Zum Gesamtbestand C 1A Nr.63

Enthält Lehnsverbriefungen für die Familien Hilchen v. Lorch, Stolz v. Bickelheim, Hund v. Saulheim, Liederbach v. Kirtorf, v. Becheln, v. Rüdesheim, v. Wachenheim, v. Mörsheim, Landschad v. Steinach, v. Oberstein, v. Lewenstein, Ross v. Worms, Stumpf v. Waldorf, v. Reifenberg, Selten v. Saulheim, v. Dalberg, v. Biebelnheim, Mosbach v. Lindenfels, v. Geisspitzheim, v. Mauchenheim, v. Soetern, v. Wachenheim, v. Wallbrunn, Beuser v. Ingelheim, Stumpf v. Waldeck, Kayser v. Bingen, Erlenhaupt v. Saulheim, Wilchin v. Alzey, v. Scharffenstein und Sturmfeder v. Oppenweiler aus der Zeit von 1539 bis 1548

Dazu gehört auch ein Inhaltsverzeichnis (Bl. 1). Es schließen sich dann 55 Blatt an: Herrschaft Hilchen v. Lorch, Familie Stolz v. Bickelheim, Familie Hund von Saulheim, Familie Liederbach v. Kirtorf, Familie Becheln, Familie v. Rüdesheim, Familie von Wachenheim, Familie v. Mörsheim, Familie v. Landschad v. Steinach, Familie Oberstein, Familie v. Lewenstein, Familie v. Ross v. Worms, Familie Stumpf v. Waldorf, Familie Reifenberg, Familie v. Selten v. Saulheim, Familie Dalberg, Familie v. Biebelnheim, Familie von Mosbach von Lindenfels, Familie Geispitzheim, Familie v. Mauchenheim, Familie v. Soetern, Familie v. Wallbrunn, Familie v. Beuser v. Ingelheim.

Erkenntnisse aus der Urkunde

Johann von Hohenfels zu Reipoldskirchen
Viacrius von Oberstein
Dudweiler
Burgstadel in Duttweiler ist ein Lehen für Viax von Oberstein, das er von Johann von Hohenfels und Reipoltskirchen als Lehen trägt. Viax von Oberstein verkauft nun das Bugstadel und das halbe Dorf Duttweiler an den Kurfürsten der Pfalz mit Zustimmung von Johann von Hohenfels zu Reipoltskirchen. Der Verkauf erfolgt über einen Betrag von 400 Gulden, der nicht bar ausbezahlt wird, sondern daraus 20 Gulden jährlichen Zins zu Weihnachten in Neustadt a.d.W. an Viax von Oberstein zu zahlen sind.
Johann Friedrich von Oberstein

Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

Anmerkungen

Zitate

  1. Originalurkunde hier

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