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Aktuelle Version vom 31. Januar 2021, 10:24 Uhr
Gisbert de Maere (*1629 gesch., †1673[1]) war Pfennigmeister1 am Reichskammergericht. Er hatte ein Anwesen in der Hartmannstraße Nr.59 in Alsterweiler in Eigentum und wohnte wohl in Speyer[zit 1]. Gisbert de Maere war verheiratet mit Maria Tack. Gisbert de Maere wird in den Jahren 1659 bis 1672 im Zusammenhang mit dem Reichskammergericht erwähnt. Er wurde von Kaiser Maximilian I. zum Reichspfennigmeister ernannt[anm 1]. Seine Dienstzeit endete mit schweren Vorwürfen bezüglich einer schlechten Amtsführung1[zit 2]. Eine Klarstellung findet sich an anderer Stelle, wonach auch das damalige Münzwesen eine Rolle gespielt haben soll. Eine ordnungsgemäße Rechnungsführung war kaum möglich[zit 3].
Gisbert de Maere war verheiratet mit Maria Tack.
Eigentum
Funktion
- Gisbert de Maere#Pfennigmeister (Name: Gisbert de Maere, Funktion: Pfennigmeister, (Zeitraum) von: 1659, Quelle (Beginn): Concepte (1795)/Seite349, bis: 1672, Quelle (Ende): Historia (1721)/Seite793, Ort:: Speyer)
Weblinks
Literatur
Einzelnachweise
- ↑ Schäfer/Stöckl (2015), Seite 513
Anmerkungen
- ↑ Gisbert de Maere, des Kays. und des Heil. Röm. Reichs Cammer=Gerichts Pfennigmeister. (Speyer, den 29. August 1672)
Zitate
- ↑ Siehe dazu der Eintrag bei der Beschaffung der zu beleihenden Güter: "Item unser hauß und Hoff zu Alsterweyler, so alle im Bau, und 3. Morgen."
- ↑ "Seine Verwaltung aber hat kein gutes Ende genommen."12
- ↑ Abdruck von dem an eine höchstansehnliche Kaiserliche Commission und hochverordnete Reichs-Visitations-Deputation erstattetem gehorsamstem Bericht das Unterhaltungs-Werk des Kaiserlichen und Reichs-Cammergerichts betreffend (Verlag Eßlinger, 1768), 334 Seiten - hier Seite 14 unter Paragraph 26.
Urkunden
Begriffe
Kategorien
Gisbert de Maere gehört den Kategorien an: Person (Alsterweiler)
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Gisbert de Maere wurde am Sat, 18 Apr 2026 21:57:12 +0000 in dieser Version in die Liste der Personenartikel aufgenommen.
Referenzierungen
- ^ Titel: Concepte der Reichskammergerichtsordnung auf Befehl der jüngsten Visitation (Dritter Teil) - Über den Prozeß, Selchow, Johann Heinrich Christian von, Verlagsort: Göttingen, Erscheinungsjahr: (1782) Verlag: Vandenhoeck Signatur: J.publ.g. 754-1.
Seite: Seite793
Schlüssel: Concepte der Reichskammergerichtsordnung : auf Befehl der jüngsten Visitation entworfen/Seite 793#Seite793
Zitat: Von d. Pfennigmeister u. seinem Amt (Seite 793) ...gang der ältern Protocollorum Plenis bis zum Jahre 1656. ermanglen die weitere Nachrichten älterer Zeiten, hingegen von dieser Zeit an hat der ehmalige tapfere Herr Assessor von Sontborn als Deputatus ad Cassam nach des Pfenningmeisters Krebsen 1732. erfolgtem Absterben einen vollständigen Auszug aus denen beeden vorhandenen ältern Protocollis Pleni von 1656. bis 1670. und von 1671. bis 1688. das Pfenningmeistersey-Amt betreffend, verfasset, welcher dem Protocollo Pleni 1732. einverleibet ist, und viele merkwürdige Nachrichten enthaltet: Ich bemerke daraus nur kürzlich folgendes: Im Jahr 1659 hat Gisbert de Maere ein so wohl von kaiersl. Majestät als auch von Chur=Maynz als Reichs Erz=Canzlern ertheiltes Expectanz-Decret bey damahligem grosen Alter des geweßten Pfenningmeisters Lindenmajers dem Collegio Camerali übergeben, das Collgeium faßt hierauf den Schluß, den Adjuctum Gisbert de Maere zur Verwaltung bis auf ferner der Ständen Verordnung zu zulassen. Nach Absterben des Lindenmajers erfolgte die förmliche Präsentation desselben von kaiserl. Majestät alleinig. Nun wurde er zwar testante Protocollo pleni 1663. als würklicher Pfenningmeister aufgenommen. Seine Verwaltung aber hat kein gutes Ende genommen, s.(siehe) v.(von) Ludolf Hist. Sust. Cameral. et Acta Deputat. 1672. An dessen Stelle ernannten und präsentierten Kaiserl. Majestät 1673. D. Franz Ludwig Huben von Gülcheg. Bey dessen Annahm mußte selbiger nebst generaler Verpfändung seines Vermögens, annoch gleich seiner Vorfahren eine special=Caution durch Bürgschaft von 10 000. fl. prästiren..
Übertragung: Der ehemalige Assessor von Sontborn hat nach dem Absterben des Pfennigmeister Krebsen im Jahre 1732 einen vollständigen Auszug aus den Protokollen von 1656 bis 1670 und 1671 bis ins Jahr 1688 gefertit. Es geht dabei vor allem um das Pfennigmeisterei-Amt. Die Aufstellung wurde in das Protokoll des Jahres 1732 eingefügt. Es enthält viele merkwürdige Nachrichten, darunter auch die Bestallung von Gisbert de Maere.
Anmerkung: Bestellung von Gisbert de Maere zum Reichspfennigmeister durch seine Kaiserliche Majestät im Jahre 1663. Zuvor war Gisbert de Maere war er als Adjunkt nach dem Ableben des Reichspfennigsmeister bestellt worden (1659-1663). Im Jahre 1673 wurde er abgelöst von Franz Ludiwg Huben von Gülcheg.
Schlagwort: Gisbert de Maere · Pfennigmeister · Reichspfennigmeister
Quelle: Concepte der Reichskammergerichtsordnung : auf Befehl der jüngsten Visitation entworfen/Seite 793
Einrichtungsdatum: Ein Einrichtungsdatum fehlt.
Das Datum des letzten Abrufs fehlt.
Stufe: 5
Sammlung: Bayerische Staatsbibliothek Digital · Alsterweiler · Reichspfennigmeister · Pfennigmeister · Funktion
LINK: Gisbert de Maere
PDF: http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10561325-0
WIKI: Pfennigmeister - ^ Titel: Historia Sustentationis Judicii Supremi Camerae Imperialis.
Seite: Seite349
Schlüssel: Historia Sustentationis Judicii Supremi Camerae Imperialis/Seite 349#Seite349
Zitat: Num. 34 (Seite 349). Die Commissions-Verordnung vom 11. April 1672. Demnach die Kayserl. zu Abhör der Pfennigmeisterey=Rechnungen anhero verordnete subdelegirte Commissarii ihr obehabte Commmission nunmehr sofern zum Ende gebracht, daß des jetzigen Pfennig-Meister, Gisberts de Maere, Rechnungen von 1660. bis 1671. beedes inclusive ordentlich durchgangen, Einnahm und Außgab gegen einander berechnet, und ein gewisser Receß gezogen worden, daneben nach sorgfältiger Uberlegung aller bißhero vorkommenen Acten, Rechnungen, Urkundten, Beylagen und mündliche glaubhafften Bericht so viel befunden, daß alle bißherige Unordnung und Radix omnis mali dahero entstanden, daß, weilen (1.) die bey dem Pfennig=Meister=Amt so heilsamlich abgefasste Ordnung, Reichs- und Visitations=Abschied, Memorialien, Instructiones und Decreta merentheils ausser Acht kommen, hingegen dem gemeinen Wesen höchstschädliche Mißbräuche und Fehler eingeschlichen, dahero (2.) die wohlbedächtlich verordnete Gegenschreibery unterblieben, (3.) die Unterhaltungs=Gelder von des Heil. Reichs Ständen nicht jedesmals in die darzu verordnete Leg=Städt, oder nacher Speyer bezahlet, sondern durch der Kauffleuth Assignation verwechselt, folgendes (4.) in die gehörige Truhen nicht geleget, vielmehr aber in des Pfennig-Meisters freyer Disposition zu Hauß behalten, und dieses alles wegen so viele Jahr hero unterbliebener extraordinari Camerae Visitation nicht verbessert worden, dadurch dann dem Reich und Kayserl. Cammer-Gericht allerhand Unheil und Schaden zugewachsen: (Es folgt der Vorschlag zur Vermeidung dieser Mißstände ein neues Dekret zu erlassen.).
Eine Übertragung fehlt.
Anmerkung: Behandlung von Unregelmäßigkeiten bei der Amtsausführung als Reichspfennigmeister durch Gisbert de Maere, festgestellt am 11. April 1672.
Schlagwort: Gisbert de Maere · Pfennigmeister · Reichspfennigmeister
Quelle: Historia Sustentationis Judicii Supremi Camerae Imperialis/Seite 349
Einrichtungsdatum: 1672
Das Datum des letzten Abrufs fehlt.
Stufe: 5
Sammlung: HAAB Weimar und der ULB Sachsen-Anhalt · Alsterweiler · Reichspfennigmeister · Pfennigmeister · Funktion
LINK: Gisbert de Maere
PDF: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:3:1-263370
WIKI: Pfennigmeister