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Jakob Platz (1832)
Jakob Platz (1832) (*25.10.1832 Alsterweiler, †26.04.1909 Zweibrücken) war der Sohn des Gutsbesitzers Georg Anton Platz[anm 1]. Er war verheiratet mit Maria Antonia Herold (*06.09.1841 Zweibrücken) (Heirat am 07.03.1863). Aus der Ehe ging eine Tochter namens Adolphine Sophie hervor (*23. Juni 1872)[1][web 1]. Jakob Platz studierte in München (Jurisprudenz, in dieser Zeit weitere Studenten aus Alsterweiler / Philosophie und Theologie) und Heidelberg Jura (in Heidelberg eingeschrieben mit 22 Jahren / 28.10.1854)). Er ging zuvor auf das Realschule/Gymnasium in Edenkoben. Über mehrere Stationen und Beförderungen kam er nach Ludwigshafen am Rhein, nach Pirmasens und letztlich zum Bezirksgericht in Zweibrücken. Die Eltern von Jakob Platz waren der Gutsbesitzer Georg Anton Platz, der während des Studiums von Jakob in Heidelberg bereits verstorben war, und seine Mutter Katharina Straub.
Lebensdaten
Jakob Platz (1832) startete im Jahre 1843 in der Lateinschule in Edenkoben in der "Ersten und untersten Klasse". Er wird dort verzeichnet als Nummer 3, Platz, Jakob, Alter 11 Jahre und 8 Monate. Als Geburtsort wird Alsterweiler angegeben. Der Stand des Vaters erscheint mit "Küfer". Seine Noten (Fortgangsplatz in den einzelnen Lehrgegenständen) wurden wie folgt eingeschätzt: Latein 3, Deutsch 8, Arithmetik 8 und Geographie 7[anm 2]. In dieser Klasse wird auch Joseph Platz aus Maikammer geführt (13 Jahre, Vater Winzer). Neben diesen vier "Kernfächern" gabe es weitere "Gegenstände", nämlich französische Sprache, Naturlehre, Naturgeschichte, Gewerbskunde, Zeichnen, Schönschreiben und Gesang.
Im folgenden Jahr befindet sich Jakob Platz in der "Oberen Abtheilung" wieder (12 Jahre und 2 Monate alt). Die Leistungen haben sich deutlich verbessert, Latein 3, Deutsch 7, Arithmetik 2, Geographie 6. Auch in diesem Jahr wird Joseph Platz (14 Jahre alt) gelistet.
Jakob Platz (1832) besuchte die Lateinschule in Edenkoben auch im Jahre 1844/45. Er belegte zu dieser Zeit den Zweiten Cursus (Seite 8). Seine Einstufung erfolgte im Mittelfeld. Beim Unterrichtsfach 8. Gesang zeigte er hervorragende Leistungen und wurde mit einem Preis geehrt. Als Gesangspreis wurde ihm "Uschold's deutsche Geschichte" überreicht1.
Am 1. Dezember 1859 wird wird Jakob Platz zur "Coneursprüfung" der Rechtskandidaten zugelassen. Zur Prüfung waren in der gesamten Pfalz 21 "Candiaten" erlaubt. Die Prüfungsdauer betrug drei Wochen und wurde von den renommierten Rechtsexperten der Pfalz durchgeführt. Darunter Regierungsdirektoren, Appellationsräte und der Appellationsgerichtsdirektor Kärner .
Funktion
- Jakob Platz (1832)#Landgerichtsdirektor (Name: Jakob Platz (1832), Funktion: Landgerichtsdirektor, Ort:: Zweibrücken)
- Jakob Platz (1832)#Schüler (Name: Jakob Platz (1832), Funktion: Schüler, Ort:: Edenkoben)
- Jakob Platz (1832)#Student (Name: Jakob Platz (1832), Funktion: Student, Ort:: München, Heidelberg)
Eigentum
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Weblinks
- ↑ https://bavarikon.de/object/bav:BSB-MDZ-00000BSB11032236 |Ausgabe der Zeitung von: Donnerstag 18. Juli 1872 Nr.166 - Rubrik: Civilstand der Stadt Zweibrücken
Literatur
Einzelnachweise
- ↑ Zweibrücker Zeitung 7-12 1872
Anmerkungen
Zitate
Urkunden
Begriffe
Kategorien
Jakob Platz (1832) gehört den Kategorien an: Person (Alsterweiler)
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Referenzierungen
- ^ Lateinschule, Edenkoben (1845).
Titel: Jahresbericht.
In: ohne, Lateinschule Edenkoben (Hg.), Edenkoben Nummer: Seite 8, Zweiter Cursus.
Die Zuordnung zu einer Seite fehlt.
Schlüssel: Jahresbericht über die lateinische Schule (Edenkoben)#Jahresbericht (1845)
Zitat: Jakob Platz (1832).
Übertragung: nicht erforderlich
Anmerkung: Bayerische Staatsbibliothek - Signatur: 4 Bavar.2200
Schlagwort: Jakob Platz (1832) · Lateinschule · Jahresbericht · Preisverteilung
Quelle: Jahresbericht über die lateinische Schule (Edenkoben)
Erscheinungsjahr: 1845
Erscheinungstag: Eine Tagesangabe (Erscheinungstag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Alsterweiler · Platz
LINK: Jahresbericht
PDF: [Original als PDF]
DOI: DOI nicht vorhanden.
WIKI: Jakob Platz (1832)