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Karl Johann Kossuth: Unterschied zwischen den Versionen

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'''{{PAGENAME}}''' (*25.12.1860, getauft 26.12.1860 in [[Dallwitz]] (heute Dalovice, Tschechien) Nummer 35 (Hausnummer), t15.03.1944 in [[Maikammer]]<ref>Alle Angaben: Schäfer/Stöckl, Seite 458 </ref><ref group=web>vollständige Angaben aus dem Geburts- und Taufregister hier: [https://portafontium.eu/iipimage/30068100/sedlec-059_0730-n?x=596&y=457&w=322&h=157 Sedlec 059, Místo: Dalovice (Dallwitz, Dalvice, Telwicz) Laufzeit: 1852-1872*]</ref>) war [[Emailmaler]]<ref group=beg>Zum Berufsbild und der Ausbildung von Kossuth, ob nun [[Emailmaler]] und [[Porzellanmaler]], bedarf es weitergehender Recherchen. Bisher ist die Ausbilung von Kossuth nicht recherchiert. Jedenfalls stammt er aus einer Region, die zahlreiche Steingut- und Porzellanmaler ausbildete und beschäftigte.</ref><ref group=zit>Das "Dalovice Porzellan / Johann Wenzel Ferdinand, der Ritter von Schönau, Besitzer des Weinguts Dalovice, begann 1804 mit der Herstellung von Steinprodukten. Da sie erfolgreich waren... gründete er im folgenden Jahr 1805 eine Steinfabrik. Um 1830 begann die Porzellanproduktion zu expandieren. [[Ludwig Pröschold]], der die Fabrik 1891 kaufte, war eine wichtige Persönlichkeit, die zur Entwicklung der Porzellanproduktion in Dalovice beitrug. Unter seiner Führung begann man, Porzellanwaren in großen Mengen in eine Reihe europäischer und außereuropäischer Länder zu exportieren." Zitiert nach: [https://www.ou-dalovice.cz/turisticke-cile Internetseite des Ortes Dalovice, abgerufen 13.07.2026]</ref> Er war der uneheliche Sohn der [[Magdalena Koschut]] aus Dallwitz. Sie war die Tochter von [[Jakob Koschut]], Tagelöhner in Dallwitz und der [[Anna Margaretha Amstädter]] aus [[Frauenreuth]]<ref>Anna Margaretha Amstädter war in Klinghart (heute Krizovatka) geboren</ref>. Beim Familiennamen der Mutter ist mit einem "*" ergänzt (und im freien Feld für den "fehlenden" Vater eingetragen: "Laut Erlaß der k.k. [[Statthalterei Prag]] vom 30. Juni 1906 Z:87565# hat die k.k. [[Statthalterei in Brünn]] mit Erlaß vom 4. April 1906 Z: 17698 dem Täufling die erbetene Änderung seines bisherigen Familiennamens in "KOSSUTH" bewilligt. / Pfarramt Dallwitz 19/7 1906 Schüninger Pfr.". Der zweite Einschub, gekennzeichnet mit "#" lautet: "und Erlaß des h. r. Consistoriums Prag 18. Juli 1906 N 9217." Als Pate ist ein [[Johann Koschut]] eingetragen, der von Beruf Prozellandreher ("Porzellaindreher")<ref group=web>Dazu sehen Sie bitte diese Seite: [http://naucnastezka.ou-dalovice.cz/cz/zastavka-1 Prozellanfabrik]</ref> in Dallwitz war.
 
'''{{PAGENAME}}''' (*25.12.1860, getauft 26.12.1860 in [[Dallwitz]] (heute Dalovice, Tschechien) Nummer 35 (Hausnummer), t15.03.1944 in [[Maikammer]]<ref>Alle Angaben: Schäfer/Stöckl, Seite 458 </ref><ref group=web>vollständige Angaben aus dem Geburts- und Taufregister hier: [https://portafontium.eu/iipimage/30068100/sedlec-059_0730-n?x=596&y=457&w=322&h=157 Sedlec 059, Místo: Dalovice (Dallwitz, Dalvice, Telwicz) Laufzeit: 1852-1872*]</ref>) war [[Emailmaler]]<ref group=beg>Zum Berufsbild und der Ausbildung von Kossuth, ob nun [[Emailmaler]] und [[Porzellanmaler]], bedarf es weitergehender Recherchen. Bisher ist die Ausbilung von Kossuth nicht recherchiert. Jedenfalls stammt er aus einer Region, die zahlreiche Steingut- und Porzellanmaler ausbildete und beschäftigte.</ref><ref group=zit>Das "Dalovice Porzellan / Johann Wenzel Ferdinand, der Ritter von Schönau, Besitzer des Weinguts Dalovice, begann 1804 mit der Herstellung von Steinprodukten. Da sie erfolgreich waren... gründete er im folgenden Jahr 1805 eine Steinfabrik. Um 1830 begann die Porzellanproduktion zu expandieren. [[Ludwig Pröschold]], der die Fabrik 1891 kaufte, war eine wichtige Persönlichkeit, die zur Entwicklung der Porzellanproduktion in Dalovice beitrug. Unter seiner Führung begann man, Porzellanwaren in großen Mengen in eine Reihe europäischer und außereuropäischer Länder zu exportieren." Zitiert nach: [https://www.ou-dalovice.cz/turisticke-cile Internetseite des Ortes Dalovice, abgerufen 13.07.2026]</ref> Er war der uneheliche Sohn der [[Magdalena Koschut]] aus Dallwitz. Sie war die Tochter von [[Jakob Koschut]], Tagelöhner in Dallwitz und der [[Anna Margaretha Amstädter]] aus [[Frauenreuth]]<ref>Anna Margaretha Amstädter war in Klinghart (heute Krizovatka) geboren</ref>. Beim Familiennamen der Mutter ist mit einem "*" ergänzt (und im freien Feld für den "fehlenden" Vater eingetragen: "Laut Erlaß der k.k. [[Statthalterei Prag]] vom 30. Juni 1906 Z:87565# hat die k.k. [[Statthalterei in Brünn]] mit Erlaß vom 4. April 1906 Z: 17698 dem Täufling die erbetene Änderung seines bisherigen Familiennamens in "KOSSUTH" bewilligt. / Pfarramt Dallwitz 19/7 1906 Schüninger Pfr.". Der zweite Einschub, gekennzeichnet mit "#" lautet: "und Erlaß des h. r. Consistoriums Prag 18. Juli 1906 N 9217." Als Pate ist ein [[Johann Koschut]] eingetragen, der von Beruf Prozellandreher ("Porzellaindreher")<ref group=web>Dazu sehen Sie bitte diese Seite: [http://naucnastezka.ou-dalovice.cz/cz/zastavka-1 Prozellanfabrik]</ref> in Dallwitz war.
  
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Anlässlich der 50. Wiederkehr der Hochzeit (1935) stiftete der Pfälzerwald-Verein eine Bank und richtete einen Platz ein. Die Bezeichnung lautete "[[Karl Kossuth Ruhe]]".[[Datei:Kossuth karl johann.png|thumb|350px|right]]
 
Anlässlich der 50. Wiederkehr der Hochzeit (1935) stiftete der Pfälzerwald-Verein eine Bank und richtete einen Platz ein. Die Bezeichnung lautete "[[Karl Kossuth Ruhe]]".[[Datei:Kossuth karl johann.png|thumb|350px|right]]

Version vom 13. Juli 2026, 15:55 Uhr

Karl Johann Kossuth (*25.12.1860, getauft 26.12.1860 in Dallwitz (heute Dalovice, Tschechien) Nummer 35 (Hausnummer), t15.03.1944 in Maikammer[1][web 1]) war Emailmaler[beg 1][zit 1] Er war der uneheliche Sohn der Magdalena Koschut aus Dallwitz. Sie war die Tochter von Jakob Koschut, Tagelöhner in Dallwitz und der Anna Margaretha Amstädter aus Frauenreuth[2]. Beim Familiennamen der Mutter ist mit einem "*" ergänzt (und im freien Feld für den "fehlenden" Vater eingetragen: "Laut Erlaß der k.k. Statthalterei Prag vom 30. Juni 1906 Z:87565# hat die k.k. Statthalterei in Brünn mit Erlaß vom 4. April 1906 Z: 17698 dem Täufling die erbetene Änderung seines bisherigen Familiennamens in "KOSSUTH" bewilligt. / Pfarramt Dallwitz 19/7 1906 Schüninger Pfr.". Der zweite Einschub, gekennzeichnet mit "#" lautet: "und Erlaß des h. r. Consistoriums Prag 18. Juli 1906 N 9217." Als Pate ist ein Johann Koschut eingetragen, der von Beruf Prozellandreher ("Porzellaindreher")[web 2] in Dallwitz war.

Karl Johann Kossuth heiratete am 11. August 1885 Anna Magdalena Gläser in Lichtenstadt (heute Hroznětín in Tschechien). Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. Der Uronkel von Karl Johann Kossuth soll der berühmte ungarische Nationalheld Ludwig Kossuth gewesen sein[zit 2]. Hierzu bestehen allerdings erhebliche Zweifel beim Autor dieser Seite. Jedenfalls erfolgte die offizielle Namensänderung erst mit Eintrag vom Jahre 1906. Somit war Karl Johann Kossuth bereits 46 Jahre alt. Zwischenzeitlich hatte er mit seiner Familie längst Dallwitz verlassen. Seine erste Tochter Anna wird 1887 in Altrohlau (heute Stará Role in Tschechien) geboren. Die zweite Tochter, Gertrud wird 1891 in Fraulautern (heute Saarland) zur Welt gebracht. Sein einziger Sohn, Rudolf Wenzel, kam 1893 in Maikammer zur Welt und fiel im Jahre 1914 im ersten Weltkrieg in Oostaverne in Belgien[3].

Anlässlich der 50. Wiederkehr der Hochzeit (1935) stiftete der Pfälzerwald-Verein eine Bank und richtete einen Platz ein. Die Bezeichnung lautete "Karl Kossuth Ruhe".

Kossuth karl johann.png

Karl Johann Kossuth war viele Jahre Beisitzer und 1. Vorsitzender des Pfälzerwald-Vereins Ortsgruppe Maikammer-Alsterweiler. Er war zudem Mitbegründer des Gewerbevereins Maikammer und dort ebenfalls Beisitzer und 2. Vorsitzender[4]. Kossuth wohnte in der Hartmannstraße Nr.52 (externer link zu KuLaDig).

Weblinks

  1. vollständige Angaben aus dem Geburts- und Taufregister hier: Sedlec 059, Místo: Dalovice (Dallwitz, Dalvice, Telwicz) Laufzeit: 1852-1872*
  2. Dazu sehen Sie bitte diese Seite: Prozellanfabrik

Literatur

Einzelnachweise

  1. Alle Angaben: Schäfer/Stöckl, Seite 458
  2. Anna Margaretha Amstädter war in Klinghart (heute Krizovatka) geboren
  3. alle Angaben Schäfer, Günter, Stöckl Martina (2015): Ortsfamilienbuch Maikammer-Alsterweiler, Seite 458 unter Eintrag 3307
  4. Pfälzerwald-Verein: Beisitzer in den Jahren 1912, 1913, 1921, 1923; 1. Vorsitzender 1924, 1925, 1926, 1927, 1929 / Gewerbeverein Maikammer: Beisitzer 1903, 2. Vorsitzender 1918, 1922. Alle Angaben, Ortschronik Maikammer-Alsterweiler.

Anmerkungen

Zitate

  1. Das "Dalovice Porzellan / Johann Wenzel Ferdinand, der Ritter von Schönau, Besitzer des Weinguts Dalovice, begann 1804 mit der Herstellung von Steinprodukten. Da sie erfolgreich waren... gründete er im folgenden Jahr 1805 eine Steinfabrik. Um 1830 begann die Porzellanproduktion zu expandieren. Ludwig Pröschold, der die Fabrik 1891 kaufte, war eine wichtige Persönlichkeit, die zur Entwicklung der Porzellanproduktion in Dalovice beitrug. Unter seiner Führung begann man, Porzellanwaren in großen Mengen in eine Reihe europäischer und außereuropäischer Länder zu exportieren." Zitiert nach: Internetseite des Ortes Dalovice, abgerufen 13.07.2026
  2. "Als Designer der Dekors wirkte der ungarische Kunstmaler Karl Kossuth, ein Neffe des ungarischen Nationalhelden und Revolutionsführers Lajos Kossuth. Er kam nach Maikammer und ist geblieben. Entwarf hier auch das Dekor für die Krönungsbecher des letzten Zaren...", Judith Ziegler-Schwaab: Maikammer und seine große Söhne. In: Ortsfamilienbuch Anhang 5, Seite 52

Urkunden

Begriffe

  1. Zum Berufsbild und der Ausbildung von Kossuth, ob nun Emailmaler und Porzellanmaler, bedarf es weitergehender Recherchen. Bisher ist die Ausbilung von Kossuth nicht recherchiert. Jedenfalls stammt er aus einer Region, die zahlreiche Steingut- und Porzellanmaler ausbildete und beschäftigte.

Kategorien

Karl Johann Kossuth gehört den Kategorien an: Person (Alsterweiler)

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Matzinger sagt: "letzte Überarbeitung der Seite 13.07.2026". Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Karl Johann Kossuth. Nutzen Sie zur Zitierung für Ihr Werk folgende vollständige Angabe: https://www.alsterweiler.net/wiki/Karl Johann Kossuth ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 23.07.2026 ↑... Seitenanfang