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Dalheim (Familienname): Unterschied zwischen den Versionen

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Die Familie [[Dalheim]] (auch: Talheim<ref>XXX</ref>, Dhalheim<ref>XXX</ref>) ist in unterschiedlichen Regionen nachweisbar<ref>Knobloch</ref>. Es ist ungklärt, ob die [[Talheim]] einen einheitlichen Familienverband bilden<ref>Fouquet, Seite 825</ref>. Ihre Beziehung zur Pfalz bestand aus einem Burglehen Kestenburg, ihre Beziehung zu den [[Oberstein]] (Kredenburger Linie) und aus einer Bindung an den Bischof von Speyer.<ref>Henschel, H.-D. (1995) Rauenberg und die Junker von Dalheim. IN Hg. (Ed.), Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung. Eppingen, Seite 119</ref>
 
 
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==Schreibweise Talheim und Dalheim==
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Die Schreibweise des Namens war zunächst "Talheim". Aber schon im 15. Jahrhundert lässt sich "Dalheim" nachweisen, das von den letzten Namensträgern - so auch im Falle der Nachweise in [[Alsterweiler]] -  überwiegend geführt wurde<ref>Henschel, H.-D. (1995) Rauenberg und die Junker von Dalheim. IN Hg. (Ed.), Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung. Eppingen, Seite 107</ref>. Die Schreibweise ''Dala'' ist auf die Auswertung von [[Remling]] zurückzuführen, der sich auf die Regesten<ref group=urk>Landesarchiv Speyer: Regeste Nr. 1378 - Wittschbach 1573. 1573, LA Sp, Hochstift Speyer, D 1. Die Urkunde ist als Original nicht mehr nachweisbar.</ref> des [[Landesarchiv Speyer|Landesarchivs Speyer]] bezieht.
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Das Geschlecht war hauptsächlich am mittleren Neckar<ref group=web>de.wikipedia.org/wiki/Neckar Der mittlere Neckar</ref> und im Kraichgau<ref group=web>//de.wikipedia.org/wiki/Kraichgau Der Kraichgau</ref> begütert, verfügte aber auch über sog. Fernbesitz in den Gemeinden [[Deidesheim]] und [[Kirrweiler (Pfalz)|Kirrweiler (Pfalz)]]<ref>Fouquet, G. (1987) Das Speyerer Domkapitel im späten Mittelalter (ca. 1350-1540): Adlige Freundschaft, fürstliche Patronage und päpstliche Klientel Mainz, Selbstverlag der Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte, Seite 714ff.</ref>.
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==Wappen Grabmal Oberstein==
 
==Wappen Grabmal Oberstein==
 
Das Wappen auf dem [[Grabmal Oberstein]] verweist auf die Talheim bei Rauenberg. Möglicherweise stammten alle Dalheimer/Talheimer von der Linie aus dem bei Lauffen liegenden Talheim bei Heilbronn<ref group=lit>Henschel, Hans-Dietrich (1995), ‹Rauenberg und die Junker von Dalheim Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung.› XIV (Band Seite(n): 107-125). (CMS 98).</ref>. Die von Dalheim oder von Talheim treten erstmals im Jahr 1230 als [[Ritteradel]]<ref group=beg>Ritteradel siehe: [[:Kategorie:Landstand|Landstand]]</ref> in Erscheinung. Wie viele andere bedeutende Familien teilte sie sich in mehrere Zweige auf, die durch sogenannte Beinamen unterschieden werden. Zu den bedeutenden Beinamen der Dalheim zählt der Name Hegning<ref group=lit>Henschel, H.-D. (1995) Rauenberg und die Junker von Dalheim. IN Hg. (Ed.), Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung. Eppingen, Seite 107</ref>.
 
Das Wappen auf dem [[Grabmal Oberstein]] verweist auf die Talheim bei Rauenberg. Möglicherweise stammten alle Dalheimer/Talheimer von der Linie aus dem bei Lauffen liegenden Talheim bei Heilbronn<ref group=lit>Henschel, Hans-Dietrich (1995), ‹Rauenberg und die Junker von Dalheim Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung.› XIV (Band Seite(n): 107-125). (CMS 98).</ref>. Die von Dalheim oder von Talheim treten erstmals im Jahr 1230 als [[Ritteradel]]<ref group=beg>Ritteradel siehe: [[:Kategorie:Landstand|Landstand]]</ref> in Erscheinung. Wie viele andere bedeutende Familien teilte sie sich in mehrere Zweige auf, die durch sogenannte Beinamen unterschieden werden. Zu den bedeutenden Beinamen der Dalheim zählt der Name Hegning<ref group=lit>Henschel, H.-D. (1995) Rauenberg und die Junker von Dalheim. IN Hg. (Ed.), Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung. Eppingen, Seite 107</ref>.
  
==Schreibweise Talheim==
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==Dalheim und das Klausenthal==
Die Schreibweise des Namens war zunächst "Talheim". Aber schon im 15. Jahrhundert lässt sich "Dalheim" nachweisen, das von den letzten Namensträgern - so auch im Falle der Nachweise in [[Alsterweiler]] -  überwiegend geführt wurde<ref>Henschel, H.-D. (1995) Rauenberg und die Junker von Dalheim. IN Hg. (Ed.), Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung. Eppingen, Seite 107</ref>. Die Schreibweise ''Dala'' ist auf die Auswertung von Remling zurückzuführen, der sich auf die Regesten<ref group=urk>LA Sp....</ref> des Landesarchivs Speyer bezieht.  
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Im Jahre 1525 zerstörten einheimische Bauern die Kredenburg<ref group=anm>siehe dazu: LA Sp XXX</ref>. Dazu schreibt Urban Ziegler in seinem Beitrag Kredenburg sinngemäß: Der Bruder von [[Margarete von Dalheim]], [[Hans von Dalheim]], seines Zeichens Amtmann (in Germersheim<ref>Amtsort Germersheim ergänzt durch [[Matzinger]]</ref>) half den Mönchen der zerstörten [[Abtei Limburg]] im [[Klausenthal]] Gebäude und eine Kirche zu errichten. Zum diesem Zwecke wurde den Bauern das Land weggenommen<ref group=anm>Woher Urban Ziegler diese Information hatte bleibt unklar</ref><ref group=anm>Diese Formulierung ist unklar: Was bedeutet weggenommen?</ref>. Daraufhin zerstörten sie die [[Kredenburg]]<ref group=anm>Dieser Zusammenhang ist nicht belegt. Es könnte sich auch um eine Zerstörung handeln, die aus den Bauernaufständen herrührte. Schließlich gab es vergleichbare Zerstörungen auch andernorts.</ref>.
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Die Bauern verpflichteten sich die Kosten des Wiederaufbaus der [[Kredenburg]] zu tragen. 1533, 1548, 1550 wurde die Burg unter Mithilfe der Bauern wieder aufgebaut. Im Tor<ref group=anm>Der Stein ist in der Umfassungsmauer nach Osten eingelassen</ref> der [[Kredenburg|Burg]] ist eingeritzt, daß [[Viax von Oberstein]] im Jahre 1548 „den Bau machte“. Er nahm jedenfalls bauliche Veränderungen vor. Zu dieser Zeit waren [[Melchior von Dalheim]] und seine Ehefrau, geb. von [[Dienheim]]<ref group=anm>Es handelt sich wohl um XXX</ref>, Mitbesitzer der Burg<ref group=anm>Woher Urban Ziegler diese Information hatte bleibt unklar</ref>.  
  
Das Geschlecht war hauptsächlich am mittleren Neckar<ref group=web>de.wikipedia.org/wiki/Neckar Der mittlere Neckar</ref> und im Kraichgau<ref group=web>//de.wikipedia.org/wiki/Kraichgau Der Kraichgau</ref> begütert, verfügte aber auch über sog. Fernbesitz in den Gemeinden [[Deidesheim]] und [[Kirrweiler (Pfalz)|Kirrweiler (Pfalz)]]<ref>Fouquet, G. (1987) Das Speyerer Domkapitel im späten Mittelalter (ca. 1350-1540): Adlige Freundschaft, fürstliche Patronage und päpstliche Klientel Mainz, Selbstverlag der Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte, Seite 714ff.</ref>.
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Im Jahre 1552 wrd die Burg erneut durch Albrecht von Brandenburg, genannt „Alcibiades“ zerstört, da die Bewohner der Burg katholisch waren, er aber alles Katholische haßte und reformieren wollte. Ein Jahr später wird das Haus des [[Benedikt Wolf|Benedikt Wolfen]] in [[Alsterweiler]] als Wohnsitz der Burgbewohner gekauft, da die Burg zerstört war. Im selben Jahr stirbt Viax von Oberstein<ref>Viax von Oberstein starb am 06. März 1553, siehe dazu [[Viax von Oberstein]]</ref>.
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==Linien Dalheim==
 
==Linien Dalheim==
Unter diesem Namen treten am Oberhein mehrere Geschlechter verschiedenen Stammes und Wappens auf. "Die Zutheilung der Personen auf die einzelnen Stämme kann, wo dies durch Siegel nicht begründet ist, nur eine muthmaßliche sein."<ref>Knobloch, Seite 195</ref><ref>Nach dem Dorfe Talheim, B.-A. Engen, nannte sich Otte miles von Talheim, 1242 Zeuge einer in Weißweil ausgestellten Urkunde., Knobloch</ref>
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Unter diesem Namen treten am Oberhein mehrere Geschlechter verschiedenen Stammes und Wappens auf. "Die Zutheilung der Personen auf die einzelnen Stämme kann, wo dies durch Siegel nicht begründet ist, nur eine muthmaßliche sein."<ref>Knobloch, Seite 195</ref><ref>Nach dem Dorfe Talheim, B.-A. Engen, nannte sich Otte miles von Talheim, 1242 Zeuge einer in Weißweil ausgestellten Urkunde, Knobloch</ref>
  
 
Eindeutig zuzuordnen ist das Wappen der Dalheim in [[Alsterweiler]]. Auf dem [[Grabmal Oberstein]] ist das Wappen dargestellt. Setzt man dies mit den Recherchen von Knobloch in Verbindung, zeigt sich folgendes Bild:<br />
 
Eindeutig zuzuordnen ist das Wappen der Dalheim in [[Alsterweiler]]. Auf dem [[Grabmal Oberstein]] ist das Wappen dargestellt. Setzt man dies mit den Recherchen von Knobloch in Verbindung, zeigt sich folgendes Bild:<br />
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Dahlheim von Eberbach führen in einem von Spitzen gespaltenen Schilde eine aufsteigende Spitze wechselnder Farben. Die Helmzier zeigt übereck geteilte Büffelhörner. Zu diesem Wappen gehören:<br />
 
Dahlheim von Eberbach führen in einem von Spitzen gespaltenen Schilde eine aufsteigende Spitze wechselnder Farben. Die Helmzier zeigt übereck geteilte Büffelhörner. Zu diesem Wappen gehören:<br />
=====Hans von Dalheim=====
 
Hans von Dalheim taucht in mehrere Generationen auf. Somit ist eine Zuorndung schwierig. In der Urkunde [[DHM Do 79 113]] wird neben einem Hans auch ein [[Hans von Dalheim (der Junge)]] genannt.
 
[[Hans von Dalheim]]. Er besiegelt 1460 eine Urkunde des [[Kloster Gengenbach|Klosters Gengenbach]]<ref> Knobloch, Seite 195</ref>.<br />
 
  
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=====Hans von Dalheim - Hans von Talheim=====
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Hans von Dalheim taucht in mehreren Generationen (Leitname) auf. Somit ist eine Zuordnung schwierig. In der Urkunde [[DHM Do 79 113]] wird neben einem [[Hans von Talheim|Hans von Talheim der Ältere]] auch ein [[Hans von Talheim der Jüngere|Hans von Talheim (der Junge)]] genannt.
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Die bisher recherchierten Namensträger ''Hans von Dalheim / Hans von Talheim'' gehören mindestens vier Generationen an:
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=====Ursula von Dalheim=====
 
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[[Ursula von Dalheim]] wird<ref>Henschel, Hans-Dietrich (1995), ‹Rauenberg und die Junker von Dalheim Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung.› XIV (Band Seite(n): 107-125). (CMS 98), Seite 121</ref> ebenfalls dem Rauenberger Zweig zugeordnet.
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[[Ursula von Dalheim]] wird<ref>Henschel, Hans-Dietrich (1995), ‹Rauenberg und die Junker von Dalheim Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung.› XIV (Band Seite(n): 107-125). (CMS 98), Seite 121</ref> ebenfalls dem Rauenberger Zweig zugeordnet. Da sie in einer Urkunde zum Klausenthal namentlich erscheint, ist die Zuordnung der anderen Familienangehörigen bis hin zu [[Margarete von Dalheim]] als sicher anzunehmen.
  
 
====Peter von Talheim====
 
====Peter von Talheim====
"7r-8v Schulverschreibung. (Zeitraum 1445)<br />
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"7r-8v Schuldverschreibung. (Zeitraum 1445)"<br />
 
...[[Peter von Talheim]] (Dalheim), Unterlandvogt im Elsaß...schulden Friedrich von Massenbach und dessen Frau Else von Brübach 2900 fl. rheinisch und verpflichten sich, die Summe auf Kathedra Petri (22. Februar) des nächsten Jahres in der Stadt Wimpfen mit 5% Zinsen zurückzuzahlen."<ref>Cod. Pal. germ. 158, Formelbuch, Papier · 227 Bll. · 30,9 x 22 · Heidelberg (?) · um 1455-1460 (Nachträge bis nach 1538). Siehe dazu: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg158/0041. Unter Verweis auf ©Dr. Matthias Miller, Universitätsbibliothek Heidelberg 2003.</ref><br />
 
...[[Peter von Talheim]] (Dalheim), Unterlandvogt im Elsaß...schulden Friedrich von Massenbach und dessen Frau Else von Brübach 2900 fl. rheinisch und verpflichten sich, die Summe auf Kathedra Petri (22. Februar) des nächsten Jahres in der Stadt Wimpfen mit 5% Zinsen zurückzuzahlen."<ref>Cod. Pal. germ. 158, Formelbuch, Papier · 227 Bll. · 30,9 x 22 · Heidelberg (?) · um 1455-1460 (Nachträge bis nach 1538). Siehe dazu: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg158/0041. Unter Verweis auf ©Dr. Matthias Miller, Universitätsbibliothek Heidelberg 2003.</ref><br />
  
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==Familienverband==
 
==Familienverband==
 
Ein Familienverband lässt sich am besten über die Urkunden herstellen. So ist unzweifelhaft, daß folgende Personen zu einem direkten Familienverband gehören:
 
Ein Familienverband lässt sich am besten über die Urkunden herstellen. So ist unzweifelhaft, daß folgende Personen zu einem direkten Familienverband gehören:
[[Hans von Dalheim (der Alte)]], [[Hans von Dalheim (der Junge)]], [[Margarethe von Talheim]], [[Christoffel von Dalheim]], [[Katharina von Dalheim]], [[Amalie von Dalheim]], [[Ottilia von Dalheim]] - diese alle aus der Urkunde [[DHM Do79 113]]. Dazu gehört auch [[Ursula von Dalheim]] (verheiratet mit [[Stephan zum Jungen]]) aus der Urkunde (Regest) [[LA Sp D 1 Nr.653]]
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[[Hans von Dalheim (der Alte)]], [[Hans von Dalheim (der Junge)]], [[Margarete von Dalheim]], [[Christoffel von Dalheim]], [[Katharina von Dalheim]], [[Amalie von Dalheim]], [[Ottilia von Dalheim]] - diese alle aus der Urkunde [[DHM Do 79 113]]. Dazu gehört auch [[Ursula von Dalheim]] (verheiratet mit [[Stephan zum Jungen]]) aus der Urkunde [[LA Sp D 1 Nr.653]].
  
Diese Namen würden sich in die Angaben von Henschel (1995)<ref>Henschel, H.-D. (1995), Rauenberg und die Junker von Dalheim In: Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung. (Hg.), Band XIV, Seite(n): 107-125. (CMS 98).
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Diese Namen würden sich in die Angaben von Henschel (1995)<ref>Henschel, H.-D. (1995), Rauenberg und die Junker von Dalheim In: Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung. (Hg.), Band XIV, Seite(n): 107-125. (CMS 98).</ref> wie folgt einfügen:
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[[Hans von Dalheim (der Alte)]] (ev. verheiratet mit Beatrix von Altdorf?) war der Vater von [[Eberhard von Dalheim]], [[Margarethe von Talheim]], [[Christoffel von Dalheim]] und von [[Hans von Dalheim (der Junge)]]. Kinder des [[Christoffel von Dalheim]] sind [[Katharina von Dalheim]] und [[Ottilia von Dalheim]], Kind des [[Eberhard von Dalheim]] ist [[Ursula von Dalheim]].  
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Aktuelle Version vom 12. Februar 2020, 17:07 Uhr

Siehe auch: Dalheim (Familienname), Margarethe von Dalheim (Zeutern), Philipp Melchior von Dalheim (der jüngere), Ursula von Dalheim, Johann von Dalheim, Hans von Talheim (Vogt), Margarethe von Talheim

Dalheim (Familienname) (auch: Talheim[1], Dhalheim[2]) ist als solcher in unterschiedlichen Regionen nachweisbar[3]. Es ist ungklärt, ob die Dalheim einen einheitlichen Familienverband bilden[4]. Ihre Beziehung zur Pfalz bestand aus einem Burglehen Kestenburg, ihre Beziehung zu den Oberstein (Kredenburger Linie) und aus einer Bindung an den Bischof von Speyer.[5] Von besonderer Bedeutung für diese Seite ist Margarethe von Dalheim, die Ehefrau von Viax von Oberstein, die in Alsterweiler lebte und dort auch verstarb[6].

Wappen Dalheim für Alsterweiler, wie auf dem Grabmal Oberstein abgebildet. Es handelt sich um die Dalheim bei Eberbach.
© ???
Wappen Dalheim aus dem Lehnbuch des Bischofs Matthias Ramung (Speyer).
©Wappenbuch des Matthias Ramung[7]

Schreibweise Talheim und Dalheim

Die Schreibweise des Namens war zunächst "Talheim". Aber schon im 15. Jahrhundert lässt sich "Dalheim" nachweisen, das von den letzten Namensträgern - so auch im Falle der Nachweise in Alsterweiler - überwiegend geführt wurde[8]. Die Schreibweise Dala ist auf die Auswertung von Remling zurückzuführen, der sich auf die Regesten[urk 1] des Landesarchivs Speyer bezieht.

Das Geschlecht war hauptsächlich am mittleren Neckar[web 1] und im Kraichgau[web 2] begütert, verfügte aber auch über sog. Fernbesitz in den Gemeinden Deidesheim und Kirrweiler (Pfalz)[9].

Dalheim (Familienname){{#if: Rauenberg |: 49° 16' 2.08" N, 8° 42' 13.01" E
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Wappen Grabmal Oberstein

Das Wappen auf dem Grabmal Oberstein verweist auf die Talheim bei Rauenberg. Möglicherweise stammten alle Dalheimer/Talheimer von der Linie aus dem bei Lauffen liegenden Talheim bei Heilbronn[lit 1]. Die von Dalheim oder von Talheim treten erstmals im Jahr 1230 als Ritteradel[beg 1] in Erscheinung. Wie viele andere bedeutende Familien teilte sie sich in mehrere Zweige auf, die durch sogenannte Beinamen unterschieden werden. Zu den bedeutenden Beinamen der Dalheim zählt der Name Hegning[lit 2].

Dalheim und das Klausenthal

Im Jahre 1525 zerstörten einheimische Bauern die Kredenburg[anm 1]. Dazu schreibt Urban Ziegler in seinem Beitrag Kredenburg sinngemäß: Der Bruder von Margarete von Dalheim, Hans von Dalheim, seines Zeichens Amtmann (in Germersheim[10]) half den Mönchen der zerstörten Abtei Limburg im Klausenthal Gebäude und eine Kirche zu errichten. Zum diesem Zwecke wurde den Bauern das Land weggenommen[anm 2][anm 3]. Daraufhin zerstörten sie die Kredenburg[anm 4].

Die Bauern verpflichteten sich die Kosten des Wiederaufbaus der Kredenburg zu tragen. 1533, 1548, 1550 wurde die Burg unter Mithilfe der Bauern wieder aufgebaut. Im Tor[anm 5] der Burg ist eingeritzt, daß Viax von Oberstein im Jahre 1548 „den Bau machte“. Er nahm jedenfalls bauliche Veränderungen vor. Zu dieser Zeit waren Melchior von Dalheim und seine Ehefrau, geb. von Dienheim[anm 6], Mitbesitzer der Burg[anm 7].

Im Jahre 1552 wrd die Burg erneut durch Albrecht von Brandenburg, genannt „Alcibiades“ zerstört, da die Bewohner der Burg katholisch waren, er aber alles Katholische haßte und reformieren wollte. Ein Jahr später wird das Haus des Benedikt Wolfen in Alsterweiler als Wohnsitz der Burgbewohner gekauft, da die Burg zerstört war. Im selben Jahr stirbt Viax von Oberstein[11].

Linien Dalheim

Unter diesem Namen treten am Oberhein mehrere Geschlechter verschiedenen Stammes und Wappens auf. "Die Zutheilung der Personen auf die einzelnen Stämme kann, wo dies durch Siegel nicht begründet ist, nur eine muthmaßliche sein."[12][13]

Eindeutig zuzuordnen ist das Wappen der Dalheim in Alsterweiler. Auf dem Grabmal Oberstein ist das Wappen dargestellt. Setzt man dies mit den Recherchen von Knobloch in Verbindung, zeigt sich folgendes Bild:

Dahlheim von Eberbach führen in einem von Spitzen gespaltenen Schilde eine aufsteigende Spitze wechselnder Farben. Die Helmzier zeigt übereck geteilte Büffelhörner. Zu diesem Wappen gehören:

Hans von Dalheim - Hans von Talheim

Hans von Dalheim taucht in mehreren Generationen (Leitname) auf. Somit ist eine Zuordnung schwierig. In der Urkunde DHM Do 79 113 wird neben einem Hans von Talheim der Ältere auch ein Hans von Talheim (der Junge) genannt. Hans von Dalheim. Er besiegelt 1460 eine Urkunde des Klosters Gengenbach[14].

Die bisher recherchierten Namensträger Hans von Dalheim / Hans von Talheim gehören mindestens vier Generationen an: Hans von Talheim (Vogt) Hans von Talheim Hans von Talheim der Ältere Hans von Talheim der Jüngere

 Hat SchlagwortIst weitere PersonAussteller
DHM Do 78 430Dalheim
Oberstein
Talheim
Steinweiler
Amtmann
Otzberg
Dhalheim
Erpf Brack von Klingen
Christoffel von Dalheim
Wolf von Bettendorff
Margarete von Dalheim
DHM Do 79 113Dalheim
Oberstein
Talheim
Steinweiler
Mühle
Erbpacht
Archenweiler
Weigel
Hans von Talheim
Katharina von Talheim
Christoffel von Talheim
Margarete von Talheim
DHM Do 90 1086Reipoltskirchen
Talheim
Steinweiler
Mühle
Mühlhofen
Dorfmühle Steinweiler
Hans von Talheim
Katharina von Mühlhofen
Eberhard II. von Hohenfels zu Reipoltskirchen
Irmgard von Greiffenclau
Die Ritter von Altdorf/ZitateTalheim
Kirrweiler
Altenkirrweiler
Kestenburg
Beatrix von Altdorf
Brödel
Beatrix von Kestenburg
Hermann von Zeutern
Katharina von Winheim
Ludwig von Helmsadt
Heinrich Brodel
Die Ritter von Altdorf/ZitateTalheim
Kestenburg
Brödel
HStA W 128/1 Nr.1681Konrad von Schweinheim
Hans von Talheim
Hans von Talheim der Ältere
Anastasia von Steinkallensfels
Hugo von Steinkallenfels
Wilhelm von Steinkallenfels
Konrad von Schweinheim
Hans von Talheim
Hans von Talheim der Ältere
Peter vom Steyn
LA Sp D 21 Nr.96Dalheim
Heirat
Zeutern
Hof zu Kirrweiler
Dieters Sohn
Tochter von Hans
Margareten von Altdorff Peter Liethensteinß von Buhel selige witwe
Katherin von Winheim Heinrichs von Altdorff Broetel witwe
Herman von Zeutern
Kathrin von Winheim
Dieter von Dalheim
Margarethe von Dalheim (Zeutern)
Reichskammergerichtsprozess 3039Talheim
Steinweiler
Hans von Talheim der Ältere
Assweiler
Diemeringen
Hans von Talheim der Jüngere
Anna Weirich von Heiligenstein
Maria von Talheim
Katharina von Talheim
Katharina von Steinkallenfels
Margarethe von Hübingen
Hans von Talheim der Ältere
Hans von Talheim der Jüngere
Maria von Talheim
Christoph von Talheim
StA Wt R-US 1530 Januar 13Niederhochstadt
Oberstein
Löwenstein
Scharfeneck
Talheim
Wittum
Margarethe von Talheim
Friedrich von Löwenstein zu Scharfeneck
Hans von Talheim
Stiftung zur Förderung der Pfälzischen Geschichtsforschung/VeröffentlichungenDalheim
Talheim
Hofrichter
Johann von Dalheim
Heidelberg
Florentinus von Venningen
Johann von Dahlheim
Margarethe von Dalheim

Mit dem Namen Margarethe treten mehrere Frauen aus unterschiedlichen Generationen auf. Dies macht eine genaue Zuordnung schwierig. Als Väter wird jeweils Hans von Dalheim genannt, was die Zuordnung nicht erleichtert. Aufgrund der großen Zeitspanne der Nachweise in Urkunden muss es sich um mehrere Personen handeln.

- Margarethe von Dalheim (Zeutern). Sie erscheint 1468 in einer Urkunde als Tochter von Hans von Dalheim (Sohn des Dietrich) und dessen Ehefrau Beatrix von Altdorf und als Ehefrau von Herman von Zuttern (Zeubern) mit Verschreibungen für Deidesheim und Kirrweiler (Pfalz).[15]

- Margarethe von Dalheim (Zeutern). Sie erscheint 1480 als Witwe von Hermann von Zuttern und 1513 als Witwe von Caspar Widergrün von Stauffenberg, eine Korngülte in Appenweier verkaufend[16]. Es dürfte sich damit um die gleiche Person wie oben handeln.

- Margarete von Dalheim. Sie war die Ehefrau von Viax von Oberstein. Ihr Vater war Johannes von Dalheim, die Mutter Katharina von Randeck (siehe dazu Grabmal Oberstein.

Des weiteren werden für das Domkapitel folgende Personen benannt:

Gerhard von Talheim

- Gerhard von Talheim (1360-1373) sowie Helfried von Talheim (1276-1291)[17]

Simon von Talheim

- Simon von Talheim, vermutlich ein Sohn des Simon von Talheim, der als königlich-pfälzischer Haushofmeister in Erscheinung getreten ist.[18]

In der Stammtafel von Henschel wiederum taucht Hans von Dalheim für den Zeitraum 1433/1482 mit einem Vater Dieter von Dalheim für 1406, 1409, 1427 auf. Dies würde zu den o.g. Einträgen passen. Dieter von Talheim war verheiratet mit einer Margarete von Hoffenheim. In der gleichen Stammtafel tauchen auch die erwähnten Gerhard von Talheim und Helfried von Talheim auf. [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25]

Ursula von Dalheim

Ursula von Dalheim wird[26] ebenfalls dem Rauenberger Zweig zugeordnet. Da sie in einer Urkunde zum Klausenthal namentlich erscheint, ist die Zuordnung der anderen Familienangehörigen bis hin zu Margarete von Dalheim als sicher anzunehmen.

Peter von Talheim

"7r-8v Schuldverschreibung. (Zeitraum 1445)"
...Peter von Talheim (Dalheim), Unterlandvogt im Elsaß...schulden Friedrich von Massenbach und dessen Frau Else von Brübach 2900 fl. rheinisch und verpflichten sich, die Summe auf Kathedra Petri (22. Februar) des nächsten Jahres in der Stadt Wimpfen mit 5% Zinsen zurückzuzahlen."[27]

"27r-35r Pfandbrief. (Zeitraum 1445)
Pfalzgraf Friedrich I. verkauft...Bürgen:...Peter von Talheim."[28]

Familienverband

Ein Familienverband lässt sich am besten über die Urkunden herstellen. So ist unzweifelhaft, daß folgende Personen zu einem direkten Familienverband gehören: Hans von Dalheim (der Alte), Hans von Dalheim (der Junge), Margarete von Dalheim, Christoffel von Dalheim, Katharina von Dalheim, Amalie von Dalheim, Ottilia von Dalheim - diese alle aus der Urkunde DHM Do 79 113. Dazu gehört auch Ursula von Dalheim (verheiratet mit Stephan zum Jungen) aus der Urkunde LA Sp D 1 Nr.653.

Diese Namen würden sich in die Angaben von Henschel (1995)[29] wie folgt einfügen:

Hans von Dalheim der Alte (ev. verheiratet mit Beatrix von Altdorf?) war der Vater von Eberhard von Dalheim, Margarethe von Talheim, Christoffel von Dalheim und von Hans von Dalheim der Ältere, Hans von Dalheim der Jüngere. Kinder des Christoffel von Dalheim, verheiratet mit Amalia Weirich sind Katharina von Dalheim, verheiratet mit Bernhard von Schwarzenberg, und Ottilia von Dalheim, Kind des Eberhard von Dalheim ist Ursula von Dalheim.

Weblinks

  1. de.wikipedia.org/wiki/Neckar Der mittlere Neckar
  2. //de.wikipedia.org/wiki/Kraichgau Der Kraichgau

Literatur

  1. Henschel, Hans-Dietrich (1995), ‹Rauenberg und die Junker von Dalheim Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung.› XIV (Band Seite(n): 107-125). (CMS 98).
  2. Henschel, H.-D. (1995) Rauenberg und die Junker von Dalheim. IN Hg. (Ed.), Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung. Eppingen, Seite 107

Einzelnachweise

  1. XXX
  2. XXX
  3. Knobloch
  4. Fouquet, Seite 825
  5. Henschel, H.-D. (1995) Rauenberg und die Junker von Dalheim. IN Hg. (Ed.), Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung. Eppingen, Seite 119
  6. siehe dazu: Grabmal Oberstein.
  7. Henschel, H.-D. (1995) Rauenberg und die Junker von Dalheim. IN Hg. (Ed.), Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung. Eppingen, Seite 108
  8. Henschel, H.-D. (1995) Rauenberg und die Junker von Dalheim. IN Hg. (Ed.), Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung. Eppingen, Seite 107
  9. Fouquet, G. (1987) Das Speyerer Domkapitel im späten Mittelalter (ca. 1350-1540): Adlige Freundschaft, fürstliche Patronage und päpstliche Klientel Mainz, Selbstverlag der Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte, Seite 714ff.
  10. Amtsort Germersheim ergänzt durch Matzinger
  11. Viax von Oberstein starb am 06. März 1553, siehe dazu Viax von Oberstein
  12. Knobloch, Seite 195
  13. Nach dem Dorfe Talheim, B.-A. Engen, nannte sich Otte miles von Talheim, 1242 Zeuge einer in Weißweil ausgestellten Urkunde, Knobloch
  14. Knobloch, Seite 195
  15. LA D21 Nr.96
  16. Knobloch, Seite 195
  17. Fouquet, Seite 826 und 827
  18. Fouquet, Seite 827
  19. Die Dahlheim von Eberbach in Schwaben führten in einem von S. und ‡ gespaltenen Schilde eine aufsteigende Spitze wechselnder Farben; H.: zwei ‡ s. übereck getheilte Büffelhörner; Had.: ‡ s. (Bäheler, fol. 21a; bei Siebmacher III, pag. 117, No. 7; V, pag. 123, No. 8 und bei Herzog VI, pag. 283, sind die Farben des Schildes entgegengesetzt). Hierher gehört Hans von Dalheim, welcher 1460 eine Urkunde des Kloster Gengenbach besiegelt. Wohl seine Tochter war Margarehta v. D., welche 1480 als Witwe Hermanns von Zuttern erscheint und 1513 als Witwe des Caspar Widergrün von Stauffenberg eine Korngülte in Appenweier verkaufte.
  20. Talheim, Preußische Enclave bei Meßkirch. Dnus. Eberhardus miles de Talhain 1268 /. einer Urk. in Geisingen; sein Sohn Heinricus 1290. Dietricus de Talhain 1271 Z. einer Urk. in Meßkirch. Herr Diether von Dalheim, R., 1335. Fraglich, ob hierher gehörig; Margarethe von Talhan 1466 Priorin zu Engelthal, Hans Caspar von Thalheim zu Villingen, Oberste, Sohn Reinhards und der Maria von Pulach, zeugte mit einer von Mansch: Maria Clephe v. T., verm. 1581 an David von Waldkirch. Die Erben einer Euphroeyne von Mandach, geb. v. T., werden 1614 genannt.
  21. Die ≥Dalheim uff dem gaw≥ führten in einem s. ‡ getheilten Schilde oben einen r. Turnierkragen von fünf Lätzen; H.: zwei (mitunter mit dem Turnierkragen bleegte) s. ‡ getheilte Büffelhörner; Hd. ‡ s. (Böheler, fol. 21a; Siebmacher I, pag. 112, Nr. 3). Hierher gehören den Siegeln nach: Raban von Dalheim 1457 Reichsschultheiß von Hagenau; Bernolt von Talheim , R., 1362; Bernold v. D., Raffan`s sel. Sohn 1428, Peter v. D. 1456; vermuthlich auch Herr Gerhard v.D. gen. von Plangenstein, R., 1321 und 1337 Zeuge von Urk. der Markgrafen von Baden und der Ek. Gerhard von Thalheim, welcher 1390 dem von Falkenstein im Höllenthale agsagte.
  22. Hug von Thalheim von Dyesen, Theilhaber der Burg Dießen, der im Schilde einen aufgerichteten Fuchs oder Wolf führte und 1312 mit seiner Mutter Clementia (Tochter des Hugo von Bellenstein selig und Witwe des Hugo v.T.), dem Kloster Alpirsbach mehrer Güter an der Württembergischen Grenze veräußerte, gehörte nach v. Alberti vermutlich zu den in Hohenzollernschen Diensten stehenden von Gültstein und nannte sich nach Thalheim im O.-A. Rottenburg oder O.-A. Nagold.
  23. Hans Pfau von Thalheim, Ek., 1379 Gemahl der Anna, Tochter Heinrich`s von Riexingen, gen. Kirchherre, gehörte seinem Siegel nach (ein Hifthorn mit Band auf einem Dreiberge: S. Johannis, Pfar. de Talheim.) wohl z u den Horneck von Hornberg.
  24. Die von Talheim, welchen Oehem`s Chronik zu den Dienstmannen der Reichenau rechnet und als deren Wappen einen s.r. getheilten Schild mit drei Rosen wechselnder Farbe sind, sind von Tannheim (Siehe dieser Artikel.)
  25. Laut gütiger Mittheilung des Kgl. Württ. Archivsraths Herrn von Alberti dürften die ad 3 genannten von Thalheim im O.A. Hall, die ad 4 genannten von Thalheim im O.-A. Heilbronn sich geschrieben haben. Knobloch, Seite 191, 192 digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kindlervonknobloch1898bd1/0195
  26. Henschel, Hans-Dietrich (1995), ‹Rauenberg und die Junker von Dalheim Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung.› XIV (Band Seite(n): 107-125). (CMS 98), Seite 121
  27. Cod. Pal. germ. 158, Formelbuch, Papier · 227 Bll. · 30,9 x 22 · Heidelberg (?) · um 1455-1460 (Nachträge bis nach 1538). Siehe dazu: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg158/0041. Unter Verweis auf ©Dr. Matthias Miller, Universitätsbibliothek Heidelberg 2003.
  28. Cod. Pal. germ. 158, Formelbuch, Papier · 227 Bll. · 30,9 x 22 · Heidelberg (?) · um 1455-1460 (Nachträge bis nach 1538). Siehe dazu: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg158/0083. Unter Verweis auf ©Dr. Matthias Miller, Universitätsbibliothek Heidelberg 2003.
  29. Henschel, H.-D. (1995), Rauenberg und die Junker von Dalheim In: Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung. (Hg.), Band XIV, Seite(n): 107-125. (CMS 98).

Anmerkungen

  1. siehe dazu: LA Sp XXX
  2. Woher Urban Ziegler diese Information hatte bleibt unklar
  3. Diese Formulierung ist unklar: Was bedeutet weggenommen?
  4. Dieser Zusammenhang ist nicht belegt. Es könnte sich auch um eine Zerstörung handeln, die aus den Bauernaufständen herrührte. Schließlich gab es vergleichbare Zerstörungen auch andernorts.
  5. Der Stein ist in der Umfassungsmauer nach Osten eingelassen
  6. Es handelt sich wohl um XXX
  7. Woher Urban Ziegler diese Information hatte bleibt unklar

Zitate

Urkunden

  1. Landesarchiv Speyer: Regeste Nr. 1378 - Wittschbach 1573. 1573, LA Sp, Hochstift Speyer, D 1. Die Urkunde ist als Original nicht mehr nachweisbar.

Begriffe

  1. Ritteradel siehe: Landstand

Kategorien

Dalheim (Familienname) gehört den Kategorien an: Landstand, Dalheim

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