Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
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- Mannheimer General-Anzeiger (badische neueste Nachrichten) + (Von der Kalmit, 30. Aug. Heute sind 50 Jah … Von der Kalmit, 30. Aug. Heute sind 50 Jahre verflossen, seitdem der heutige Kalmitturm gebaut wurde an Stelle eines alten, zerfallenen Signalturmes, der unter Napoleon errichtet worden war!. Die Einweihung des jetzigen Turmes erfolgte am 30. August 1868 unter Teilnahme der Bevölkerung aus der ganzen Umgegend. Es leben heute noch viele Leute, die damals dabei waren, und gerade sie werden es sich nicht nehmen lassen, bei der schlichten Erinnerungsfeier zugegen zu sein, welche der Pfälzerwaldverein am kommenden Sonntag, den 1. September, mittags auf der Kalmit veranstalten wird. mittags auf der Kalmit veranstalten wird.)
- Ursula von Dalheim + (Oben in diesem Thälchen ist die Quelle gefunden, welche auf der Maxburg einen mächtigen freispriegenden Wasserstrahl bilden kann, und höchst wahrscheinlich dahin geleitet wird.)
- Theilungsakt der fünften Haimgeraide/Abschnitte + (Vor dem unterschriebenen Carl Medicus, kön … Vor dem unterschriebenen Carl Medicus, königlichem Notär zu Edenkoben, im Bezirke Landau residirend, und denen nachbenannten Zeugen, waren gegenwärtig, die Herrn Daniel Reinig, Bürgermeister der Gemeinde Maikammer, allda wohnend, Caspar Becker, Bürgermeister der Gemeinde Kirrweiler, allda wohnend, Jacob Gieß, Bürgermeister der Gemeinde Diedesfeld, allda wohnend, und Georg Friedrich Seeber, Bürgermeister der Gemeinde St. Martin, allda wohnend, alle handlend in ihrer Eigenschaft als Administratoren ihrer respectiven Gemeinden und im Namen aller Einwohner derselben, und erklären: daß die Einwohner der Gemeinden von Maykammer, Kirrweiler, Diedesfeld, und Sanct=Martin, seit undenklichen Jahren ungetheilte Eigenthümer eines Wald = Districtes seyen, der sich die fünfte Haimgeraide nenne, nach der neuern Vermessung drey tausend drey und zwanzig Hectares ein und achtzig Ares, vier und neunzig Metres Flächeninhalt habe, und gegen Norden von denen Waldungen der Gemeinden Hambach und Lachen, dann der Gemeinde Eßthal, nach Süden von der vierten Haimgeraide, nach Osten von denen Gemeinden Diedesfeld, Maikammer und Sanct = Martin, und nach Westen von dem Bann der Gemeinde Elmstein und der vierten Haimgeraide begränzet seye; daß die jedem Einwohner zugestandene gleiche Berechtigung in dieser Waldung am Ende zu dessen Ruin und theilweiser Verödung geführet habe; daß mit dieser Verringerung des Waldbestandes die überhandgenommene Bevölkerung in denen Gemeinden in keinem Verhältnisse gestanden, und daher - weil doch jeder etwas aus dem Walde zu beziehen getrachtet - die Frevel überhand genommen, mit solchen die Forststrafen sich vermehret, und manche Familie dadurch ganz verarmet wäre. Daß alle Verordnungen, dem Frevel zu steuern, und die Strafen zu vermindern, den gewünschten Erfolg nicht gehabt. Daß die Mitglieder der Geraiden = Verwaltung kein besseres Mittel diesem Unwesen zu steuern gefunden, als eine Theilung dieser gemeinschaftlichen Waldungen, wodurch jede Gemeinde privativer Eigenthümer des ihr zufallenden Antheiles würde, solchen besser als im Allgemeinen in Obhut nehmen könne, und auch dadurch die bisherige Veranlassung - ungetheilter, und jedem Einwohner allein geschienen habender Besitz und Benutzung des Ganzen - wegfälle; daß mit ihren Bürgermeistern die Bevollmächtigte der vier Gemeinden sich von der nehmlichen Wahrheit überzeuget hätten, und daher Nahmens der Einwohner aller Gemeinden sich an dem sechszehnten May achtzehn hundert zwanzig vor dem königl. Land=Commissariate Landau versammlet, und allda sowohl die theilung selbsten, als auch die Proportion nach welcher solche geschen soll, festgesezet haben, nehmlich; daß von dem ganzen Walde die Gemeinde Maikammer wegen ihrer stärkern Bevölkerung ein Zwanzigstel voraus erhalten, und daß nachher der Ueberrest zu vier gleichen Tehilen getheilt werden solle; daß köngliche Hohe Regierung des Rheinkreises diese vorgeschlagene Theilung der fünsten Haimgeraide am zwanzigsten Merz achtzehn hundert zwanzig genehmiget, und der königliche Kreis=Forst=Inspektor Herr Dreßler, die Vermessung, in Planlegung, Abschätzung, Ausgleichung und Heimweisung des Antheiles jeder Gemeinde zum Theil dirigiret, zum Theil selbsten bewerkstelligt habe, wi dieses der plan der Waldung, von dem Geometre Schäfer gefertigt, der zu Edenkoben an dem fünften dieses Vol. 7. Fol. 92. V. Case 1. gegen ein und dreisig Kreuzer registrirt, nachdem er von Comparenten, Zeugen, und Notär, ne varietur unterschrieben ware, dem gegenwärtigen angehängt bleibet, ausweißet; und daß nach solchem denen Gemeinden nachbeschriebene Antheile zugefallen sind, die sie sich wechselseitig und solidarisch gegen Behinderungen, Störungen, und fremde Ansprüche jeder Art garantiren, damit jede Gemeinde allein benutze, verwalte und darüber verfüge, und zwar:...verwalte und darüber verfüge, und zwar:...)
- LA Sp E 5 Nr.31 + (Vor dem unterschriebenen Carl Medicus, königlichem Notär zu Edenkoben...)
- 100 Jahre Kirchenchor Maikammer/Kleine Wappenkunde/Wappen + (Vorrangig hat bei uns der erste Dorfmeiste … Vorrangig hat bei uns der erste Dorfmeister das Gemeindezeichen verwendet. Ihm unterstand in der Gemeinde alles, was mit Zahlen zu tun hatte, also die Dorfrechnung, das Steuereinsammeln, das Vermessungsamt, das Eichamt usw. Soweit bekannt, zeichnete er individuell, z. B. Hans Barchen (16), (auch am Tor Marktstr. 17 aus dem Jahre 1592) oder Peter Hertel (17) (i. J. 1605). Von '''Hans Hertel dem Jüngeren''' ist aus dem Jahre 1633 unser Dorfzeichen in Verbindung mit dem Schultheißenzeichen erhalten (18) mit dem Schultheißenzeichen erhalten (18))
- 100 Jahre Kirchenchor Maikammer/Kleine Wappenkunde/Wappen + (Vorrangig hat bei uns der erste Dorfmeiste … Vorrangig hat bei uns der erste Dorfmeister das Gemeindezeichen verwendet. Ihm unterstand in der Gemeinde alles, was mit Zahlen zu tun hatte, also die Dorfrechnung, das Steuereinsammeln, das Vermessungsamt, das Eichamt usw. Soweit bekannt, zeichnete er individuell, z. B. Hans Barchen (16), (auch am Tor Marktstr. 17 aus dem Jahre 1592) oder '''Peter Hertel''' (17) (i. J. 1605). Von Hans Hertel dem Jüngeren ist aus dem Jahre 1633 unser Dorfzeichen in Verbindung mit dem Schultheißenzeichen erhalten (18) mit dem Schultheißenzeichen erhalten (18))
- 100 Jahre Kirchenchor Maikammer/Kleine Wappenkunde/Wappen + (Vorrangig hat bei uns der erste Dorfmeiste … Vorrangig hat bei uns der erste Dorfmeister das Gemeindezeichen verwendet. Ihm unterstand in der Gemeinde alles, was mit Zahlen zu tun hatte, also die Dorfrechnung, das Steuereinsammeln, das Vermessungsamt, das Eichamt usw. Soweit bekannt, zeichnete er individuell, z. B. '''Hans Barchen''' (16), (auch am Tor Marktstr. 17 aus dem Jahre 1592) oder Peter Hertel (17) (i. J. 1605). Von Hans Hertel dem Jüngeren ist aus dem Jahre 1633 unser Dorfzeichen in Verbindung mit dem Schultheißenzeichen erhalten (18) mit dem Schultheißenzeichen erhalten (18))
- LA Sp W 41 Nr.7361 + (Waldabteilung)
- Peter Kühn (1844-92) Der erste altkatholische Pfarrer in der Pfalz + (Wanderprediger)
- Das Grabmal der Grafen von Oberstein zu Maikammer + (Grabmal Oberstein)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/76bis100 + (Wein wurde in '''Alsterweiler''' viel zu 260 und 265 fl. verkauft. Im Januar 1874 kostete er 205 fl.)
- Neustadter Wochenblatt/Alsterweiler + (Weinversteigerung zu Alsterweiler. Den 26. … Weinversteigerung zu Alsterweiler. Den 26. laufenden Monats Februar, Vormittags um 9 Uhr, läßt Herr Franz Eisenbiegler, Bürgermeister und Gutsbesitzer, zu Geinsheim wohnhaft, nachverzeichnete, theils ihm, theils den Kindern der zu Alsterweiler verlebten Johann Adam Eisenbiegler'schen Eheleute, über welche er Vormund ist, angehörige, zu Alsterweiler lagernde, rein und gut gehaltene Weine, in der Behausung seiner gedachten Pflegekinder zu Alsterweiler versteigern, als: - 12 Ohm 1834r Alsterweiler Traminer. 15 Ohm 1834r Alsterweiler gemischter. 95. Ohm 1838r Alsterweiler ordinärer. 35 Ohm 1838r Diedesfelder Rießling. 130 Ohm 1839r Alsterweiler ordinärer. 20 Ohm 1839r Alsterweiler Traminer. 35 Ohm 1839r Diedesfelder gemischter. // 342 Ohm, die Ohm 108 Litres. Edenkoben, den 4. Februar 1840. - K ö ß l e r , Notär.en 4. Februar 1840. - K ö ß l e r , Notär.)
- Neustadter Wochenblatt/Alsterweiler + (Weinversteigerung zu Alsterweiler. Den 26. … Weinversteigerung zu Alsterweiler. Den 26. laufenden Monats Februar, Vormittags um 9 Uhr, läßt Herr Franz Eisenbiegler, Bürgermeister und Gutsbesitzer, zu Geinsheim wohnhaft, nachverzeichnete, theils ihm, theils den Kindern der i. Alsterweiler verlebten Johann Adam Eisenbieg‘schen Eheleute, über welche er Vormund ist, anörige, zu Alsterweiler lagernde, rein und gut gehaltene Weine, in der Behausung seiner gedachten Pflegekinder zu Alsterweiler versteigern, als: 12 Ohm 1834r Alsterweiler Traminer. 15 Ohm 1834r Alsterweiler gemischter. 95 Ohm 1838r Alsterweiler ordinärer. 35 Ohm 1838r Diedesfelder Rießling. 130 Ohm 1839r Alsterweiler ordinärer. 20 Ohm 1839r Alsterweiler Traminer. 35 Ohm 1839r Diedesfelder gemischter. 342 Ohm, die Ohm 108 Litres. Edenkoben, den 4. Februar 1840. K ö ß l e r , Notär. den 4. Februar 1840. K ö ß l e r , Notär.)
- Heinrich von Oberstein + (Welche lehenstuckh, derselb Heinrich, mein vatter,...)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten + (Wenn ein Untertan von dem Fürstbischof vom '''Frondienst''' befreit war, so sollte er auf Wunsch der Gemeinde (4. August 1768) doch in der '''Gemeindefron''' bleiben, weil er auch den gemeinen Nutzen genieße.)
- LA Sp F 14 Nr.2798a + (Kleidung für Heinrich Koch (1781))
- Pfälzer Zeitung/Palatina + (Wetter)
- Pfälzer Zeitung + (Will die Gemeinde Maikammer sich an die Regierung wenden...)
- Die Ritter von Venningen/Zitate + (Willi Alter zählte im Amt Kirrweiler - mit Kirrweiler, Alsterweiler...1285 Erwachsene.)
- Pfälzisches Wörterbuch/(woerterbuchnetz.de) + (Winzer oder Weinbergsarbeiter.)
- LA NRW RKG 02025 Bd 2 0378 + (Wir Catharina wittib vom Schmittburgks geborene vom Oberstein, und Hanß Philips vom Schmittburgk, Mutter und sohne)
- Kalmithütte (1908) + (Wir bitten um baupolizeiliche Genehmigung zur Aufstellung unserer Schutzhütte auf der Kalmit.)
- StA Wt R-US 1530 Januar 13 + (Wittum von Niederhochstadt)
- Ortsfamilienbuch Maikammer-Alsterweiler/Auszug + (Witwe, starb in der "Deckelgass 267")
- Haingeraide + (Die Haingeraiden entwickelten sich aus dem fränkischen Waldrecht)
- Pfälzisches Wörterbuch/(woerterbuchnetz.de) + (Würzwisch m.: 'Kräuterbüschel, das am Fest Mariä Himmelfahrt vor oder in der kath. Kirche geweiht wird', Weʳzwisch [verbr. (bes. kath. Orte), Wiʳz- [verbr. lothr. SWPf mancherorts SOPf Kamm 69], Wirzwich)
- Werzwisch + (XIV. Item so einer in der mark ein wissen … XIV. Item so einer in der mark ein wissen hatt, die dreye graß dragen mage, derselbigk soll genante wiß zum zweyten mal mehen vor unser lieben frawen tagk würtzweyhe und dieselbige wißen sollen beheuwet seyn und pleiben biß zu sant Michels tagk. Aber welicher nach gemeltem unser lieben frawen tag das zweyt graß mehen tut, soll darnach nit mer gefreyt sein.en tut, soll darnach nit mer gefreyt sein.)
- Dorfordnung 1549/Artikel + (XXIV. Item es sollen zween auß der gemein … XXIV. Item es sollen zween auß der gemein darzu verordent ungeferlich umb zwolf uhrn daß fleisch bey dem metzler besichtigen und schetzen jedes nach seiner gestalt es seye kue, hammel oder schoffleisch und feyßt gut mager oder boß und sol demnach geschetzt werden.oder boß und sol demnach geschetzt werden.)
- Gültbuch Landkapitel Weyher + (XXX)
- Kirchenbuch Maikammer + (XXX)
- Liber secretorum Matthiae + (XXX)
- Liste zum Gemeinen Pfennig + (XXX)
- Reichskammergericht + (XXX)
- Seelbuch Liebfrauenstift Neustadt + (XXX)
- Brunnen + (XXXIX. Item so eyn gemeinßman oder wer daß … XXXIX. Item so eyn gemeinßman oder wer daß were, die brunendröcke oder stein on bescheid bey tagk oder nacht ab oder außlaufen lassen wurd, der oder dieselbigen sollen der gmein, so oft und dick daß geschicht, für 1 lb d zu straff und eynunge verfallen sein.lb d zu straff und eynunge verfallen sein.)
- GLA Ka 67 Nr.814 + (Ymeas von Oberstein bevolhen ein heuptman zu sin)
- Ortsfamilienbuch Kirrweiler/Pfalz/Einträge + (Zipperlein, Jakob)
- Dienerbücher des Bistums Speyer (1464-1768)/Eintrag + (Zipperlin, Augustin. 1743 X 9 Kammerkanzlist (336, Jagdsekretär (335, 87; 336, 157). 1758 VI 27 Zulage für Besoldung eines Kanzlisten (335, 485))
- Dienerbücher des Bistums Speyer (1464-1768)/Eintrag + (Zipperlin, Johann Martin. 1701 VI 28 Waldfaut der unteren Wälder Lußhardt)
- Reuerinnen- und Dominikanerinnen-Kloster Sankt Maria Magdalena überm Hasenpfuhl vor Speyer + (Zitat (Teil I, Seite 481 Zeilen 20ff.))
- Kapelle Mariä-Schmerzen zu Maikammer + (Zu den älteren Stücken gehört auch die Sandsteinstatue des Schmerzenmannes (Ecco homo).)
- Kapelle Mariä-Schmerzen zu Maikammer + (Zu den älteren Stücken gehört auch die Sandsteinstatue des Schmerzenmannes (Ecco homo).)
- 100 Jahre Kirchenchor Maikammer/Kleine Wappenkunde/Fußnoten + (Zu dieser Zeit versah ein Edesheimer Bürge … Zu dieser Zeit versah ein Edesheimer Bürger in Maikammer und Alsterweiler den Eichdienst. Das Gesuch enthielt die Bitte, einen Maikammerer das Eichen ausführen zu lassen, wobei die Aufsicht darüber und das Eichen der Eichgefäße weiterhin bei Edesheim bleiben sollten. In dem Schreiben heißt es, man wolle ,aufbrennen das Maß, das Gemeintmaßzeichen und die Registrierungsnummer'. Ferner bat der Dorfmeister um die Erlaubnis, ein Registrierbuch anlegen zu dürfen.nis, ein Registrierbuch anlegen zu dürfen.)
- Margarethe von Talheim + (Im Jahre 1525 zerstörten einheimische Baue … Im Jahre 1525 zerstörten einheimische Bauern die Burg, da der Bruder von Margarete von Dalheim, Hans von Hans von Dalheim, seines Zeichens Amtmann den Mönchen der zerstörten Abtei Limburg half im Klausenthal (Gemarkungsgrenze Diedesfeld-Maikammer) die notwendigen Gebäude und eine Kirche zu errichten und den Bauern dadurch das Land wegnahm. Hinterher verpflichteten sich aber die Bauern die Kosten des Wiederaufbaus zu tragen.rn die Kosten des Wiederaufbaus zu tragen.)
- Die Ritter von Venningen/Zitate + (Zum Kanton Edenkoben gehörten die Gemeinden Altdorf...Alsterweiler...[1818] 1862 wurde das Landkommissariat Landau in ein Bezirksamt, 1939 in einen Landkreis umgewandelt.)
- Die Ritter von Venningen/Zitate + (Zum Oberamt gehörten laut Remling zunächst die zwölf Dörfer der alten Ausfautei Kirrweiler: Alsterweiler...)
- Ortsgeschichte der Gemeinde Dudenhofen + (Zur Besoldung des „Einspänners“ — eines herrschaftlichen Amtsboten — gab die Gemeinde 1 Malter 6 Simmer Korn, 1 Malter 7 Simmer Hafer und an Geld 5 fl 40 xr. Da 1789 diese Stelle verwaist war, fiel alles an die Hofkammer.)
- Datei:Kreuz Kapelle Alsterweiler.JPG + (Zur Erinnerung an die in der Pfarrkirche Maikammer von den Hochwürdigen Vätern der Gesellschaft Jesu Roder und Zeil vom 27ten Juni bis 11ten Juli 1852 abgehaltenen Mission.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten + (Zur Veschützung des Dorfes und der Flur gab es Nachthäscher, Feuerbeschauer, Jahrschützen, Kastanienbergschüßen. Brunnenschützen und Winzler (d. f. Hilfsschützen im Herbst).)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/151bis180 + (Zwei Sammlungen brachten zusammen 2123 fl. … Zwei Sammlungen brachten zusammen 2123 fl. 49 Kreuzer. Der erwähnte Nikolaus Groß, der als der eigentliche Bauherr genannt werden kann, teilte seinen Plan Pfarrer Weckesser mit und ließ dann die Kapelle durch Maurermeister Joh. Georg Schneider von Edenkoben aufbauen. Am 2. Mai 1845 wurde begonnen, am 25. Juli war die Maurerarbeit fertig ('''Alsterweiler'''). Maurerarbeit fertig ('''Alsterweiler''').)
- Pfälzer Zeitung + (Zweibrücken, 6. Juli. Nach Beendigung der … Zweibrücken, 6. Juli. Nach Beendigung der Sache gegen die Angeklagten aus Pirmasens erschien auf der Anklagebank Carl Lintz, 32 Jahre alt, Seifensieder in Edenkoben, angeklagt der Mitwirkung und wissentlichen Theilnahme an den Attentaten zum Umstürze und zur Aenverung der Staatsregierung, zur Bewaffnung der Bürger und Landsbewohner gegen die verfassungsmäßige königl. Gewalt und zur Erregung des Bürgerkriegs, dadurch, daß er als Hauptmann des Schützencorps in Edenkoben bewaffneten Antheil an den Zügen nach Neustadt (8. Mai) und gegen Landau (20. Mai) genommen, in St. Martin den Landsturm aufgeboten hat, unter Willich einen Zug nach Maikammer mitgemacht, ein drohendes Schreiben an den Bürgermeister in Rhodt behufs Einsendung der sämmtlichen waffenfähigen Mannschaft erlassen, endlich als Kommandant eines Trupps Bewaffneter, unter gewaltsamem Eindringen in die Wohnung zur Nachtzeit, den Lehrer Müller in Alsterweiler verhaftet und nach Kaiserslautern abgeliefert hat, weil er das „Domine salve fac regem" in der Kirche angestimmt hatte. — Vertheidiger ist Anwalt Gink. Zu Urtheilsgeschworenen sitzen: 1) Lamarche, 2) Hertel, 3) Bibus, 4) Häfele, 5) Wiß, 6) Laforet, 7) Freidinger, 8) Reichel, 9) Springer, 10) Brock, 11) Dümmler und 12) Gentes. Von der Staatsbehörde wurden rekurirt: t) Ruff, 2) Enders, 3) Schmidt. 4) Pohl, 5) Kaul und 6) Schneider; von dem Vertheidiger: t) Lavall, 2) Kappelmann, 3) Stett, 4) Boos, 5) Orth und 6) Klug. Nach Beeidigung der Geschworenen ward die Sitzung geschlossen.Geschworenen ward die Sitzung geschlossen.)
- Pfälzer Zeitung + (Zweibrücken, 8. Juli. (Schluß der Schwurge … Zweibrücken, 8. Juli. (Schluß der Schwurgerichts- Verhandlungcn gegen Lintz aus Edenkoben.) Alle weiteren Zeugen geben an , daß der Angeklagte nur auf Befehl von Millich die Verhaftung des Lehrers Müller in Alsterweiler vorgenommen habe. Der letztere selbst sagt heute vor Gericht darüber Folgendes aus : Ich wurde, weil ich, wie üblich, am Pfingstsonntag 1849 das „Omine salvuiu tue regem" abgesungen hatte, verrathen. Am Abend kam Willich und das Schützencorps von Edenkoben, um den Pfarrer zu holen. Als Millich hörte, daß nicht der Pfarrer, sondern ich das Domino etc. gesungen, beruhigte er die Gemeindeglieder und lobte ihre Anhänglichkeit an ihren Geistlichen. Ich hingegen wurde auf das Rathhaus bestellt, wo man mir sagte, ich solle am andern Morgen wieder kommen, um mich wegen meiner politischen Umtriebe, sowie wegen des Absingens von jenem Kir chenlieds, zu verantworten. Im Hauk'schen Wirtshause war ich Abends mit Lintz und Andern munter zusammen. In der Nacht zwischen 1 und 2 Uhr wurde ich jedoch von Lintz in meiner Wohnung verhaftet und, hart geschlossen, von einem reitenden Gendarmen, ohne daß man mir nur erlaubte, Wasser zu trinken, forttransportirt bis nach Frankenstein und von da durch einen andern Gendarmen nach Kaiserslautern. Am 31. Mai Abends wurde ich entlassen. Lintz ist ein braver Mann und ich kann nur Löbliches von ihm sagen. Er erbot sich, meiner Frau soviel Geld zu geben, als sie brauche. Bei meiner Verhaftung gab er mir den Verhaftsbefehl zu lesen und sagte, er müsse es thun. Die Entlastungszeugen : Dr. Lommel, Bürgermeister Arnold , Adjunkt Antz, Michael Wolf, Johann Georg Oettle, Peter Reinbold und Peter Hartman» geben sämmtlich dem Angeklagten ein gutes Zeugniß , bestätigen zum Theil , daß der eigentliche Zweck der Züge nach Neustadt und Landau ursprünglich unbekannt gewesen und daß die Verhaftung des Lehrers Müller von dem Angeklagten mit ihrem Widerstreben auf Befehl Millich s vorgenommen worden sei. In der heutigen Sitzung stellte der Präsident nach den Vorträgen der Staatsbehörde, des Vertheidigers und dem Nesume die drei auf das Verbrechen des Hochverraths bezüglichen Fragen. Nach einer Berathung von fünf Minuten gaben die Geschworenen durch ihren Obmann Martin Lamarche, Gastwirth in Blieskastel, die Erklärung des Nicht schuldig ab, worauf der Angeklagte in Freiheit gesetzt wurde. *** Angeklagte in Freiheit gesetzt wurde. ***)
- Ortschronik Maikammer Alsterweiler/Alsterweiler/501-776 + ([1823] 22. Wird bei Polizeistrafe verboten … [1823] 22. Wird bei Polizeistrafe verboten, mit blosem Licht oder Feuer, oder gar mit angezündeten Spänen in oder auch nur nahe an Ställen, Scheuern oder andern Orten zu gehen, oder an diesen Orten Tabak zu rauchen; desgleichen mit Feuer in Schippen, Deckel, Kohlpfannen, unverdeckten Häfen, oder auch mit offenem Licht über die Straße zu gehen, ferner weder Heu, Stroh, Ohmet, Asche oder Kohlen auf Speicher zu tun, durch welche</br>Kamine gehen.peicher zu tun, durch welche Kamine gehen.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125 + (a) ein bischöfliches Weingartgut; am 1. Februar 1580 verkaufte Bischof Marquard von Speyer an seinen Hintersassen Christoph Groß zu Maikammer des Hochstifts Behausung und Hofraide, welche zum genannten Gute gehörte, für 400 fl. (Quelle 19 und 52).)
- Allgemeines Intelligenz-oder Wochenblatt für sämtliche Hochfürstliche Badische Lande + (alsterweiler. Mittwoch den 19ten künftigen … alsterweiler. Mittwoch den 19ten künftigen Monats Oktober früh morgens um 9 Uhr werden in dem Hochfürstl. Speyerischen Ort Alsterweiler und zwar in der Behausung der von dem Hochfrüstl Speyerischen Hofrath und Dom Kapitularisten Syndikus Becker reückgelassenen Wittib Fr. Hofräthin Becker nachstehende Weine, alle von Alsterweiler eigenen Gewächs gegen baare Bezahlung freywillig versteigert:</br>73ger - - 3 Fuder - Ohm</br>75ger - - 9 Fuder - 4 Ohm</br>79ger - - 3 Fuder - 3 Ohm</br>80ger - - 6 Fuder - 9 Ohm</br>8 ger - - 1 Fuder - 5 Ohm</br>83ger - - 7 Fuder - Ohm</br>83er rothen - - 1 Fuder - Ohm</br>Die hiezu Lusttragende Belieben an vorbemeldten Tag und Stunde isch an obbesagtem Fürstl. Speyerischen Ort Alsterweiler einzufinden wo ihnen die Proben bey der Versteigerung oder auch nach Belieben einige Tage vorher an den Fässern werden abgegeben werden.er an den Fässern werden abgegeben werden.)
- Die Flur von Maikammer-Alsterweiler/Flurnamen + (am Eichelberg (mdal. am Äächelberch) 1669 … am Eichelberg (mdal. am Äächelberch) 1669 Ein halber Morgweingart und Kestenberg im Eichelberg (LASpF2/221) Der '''Eichelberg''' oder oft nur Berg genannt, ist der gerodete Teil des Wetterkreuzberges1. Der Name kommt von der früheren Bepflanzung mit Eichen, deren Frucht die Eicheln zur Schweinemast verwendet wurden. Die Eicheln stellten ein nahrhaftes, wertvolles Schweinemastfutter dar, die Tiere wurden zur Futteraufnahme in die Eichenwälder getrieben.(2) Über Jahrhunderte holten die Bauern ihre Streu ('''Schdrääßel''') für den Stall aus dem Walde und entzogen ihm dadurch den Humus, so daß heute nur noch die anspruchslosen Kiefern hier wachsen, von den Kastanien am Waldrand einmal abgesehen. Mit einer Rechtsverordnung vom 28.1.1992 des Landkreises Südliche Weinstraße wurden große Teile der Gewanne „am Eichelberg" zum Naturschutzgebiet erklärt. Dies diente dem besonderen Schutze von Natur und Landschaft in ihrer Ganzheit. Im Besonderen für den Lebensraum der Zaunammer, eines vom Aussterben bedrohten Vogels und der vielfältigen und artenreichen, teilweise auch seltenen Flora und Fauna.(3) (1)Leonhardt - (2)Bingenheimer - (3)Schickel-Kühner Am Wetterkreuzberg unterscheidet man auf Maikammerer Gemarkung noch die Alsterweilerer Süd- und Nordseite, sowie die Diedesfelder Nordseite. Im Bereich Eichelberg zieht sich hinter dem Waldhaus „Wilhelm" von der Kalmitstraße bis zur „Schleif" der „Hexenweg". Urban Ziegler hat dazu eine nette Geschichte ausgegraben. Kurz vor dem 30jährigen Krieg hat dort eine 14jährige Halbweise aus Kirrweiler, ein rechtes Früchtchen offensichtlich, Anzeige wegen Hexerei erstattet. Am Anfang sollen es sechs bis acht Frauen gewesen sein, die in der Walpurgisnacht dort alles mögliche Unanständige mit dem Bösen getrieben haben sollen. Sie selbst, so die 14jährige namens Wagner weiter, sei von einer Frau auf einem schwarzen Bock mitgenommen und am alten Venninger Bildstock abgesetzt worden, weshalb sie allein in der Hexennacht habe heimlaufen müssen. Im Lauf des 2jährigen Prozesses belastete sie dann 200 Personen, darunter auch die meisten Schöffen des weltlichen Gerichtes. Aber auch dieser taktische Trick fruchtete nicht. Am Ende des Prozesses bezog die 14jährige Wagner ihre Hiebe und wurde „ausgestabt", durfte also kein bischöfliches Gelände mehr betreten. Dieser Vorfall hat Vorgeschichte. Hexen waren nicht unbedeutende Erscheinungen im Maikammer des frühen 17. Jahrhunderts. Nachdem sie verschlüsselt schon 1583 auf dem ersten Tauf-, Heirats- und Sterbebuch des Ortes erwähnt worden waren, machte man sie offen für den schweren Hagelschlag 1601 und zwei Erdbeben im Jahr danach verantwortlich. Zu dieser Zeit mixte ein Apotheker in der Krottenburg unterhalb der Alsterweiler Kapelle die „Hexensalbe", die aus einer Palette berüchtigter Giftpflanzen besteht, nämlich Schierling, Mohn, Tollkirsche und Bilsenkraut. Das empfängnisverhütende Mittel kann, so ergaben Untersuchen der Uni Göttingen, durchaus jene Halluzinationen auslösen, die zum Hexenkult gehören, so das Fliegen neben abgrundtiefen Stürzen und die Erscheinung seltsamer Wesen. Die Salbe kam reichlich zur Anwendung, vermutet Urban Ziegler. So ist im Pfarrbuch zu lesen, daß um 1634, als Maikammer von Kriegswirren verschont blieb, dennoch kaum mehr Kinder im Ort zur Welt gekommen seien. Der Hexenweg lag damals noch mitten im Wald. Der Bereich zwischen ihm und der Berggasse, dem heutigen Wanderweg Deutsche Weinstrasse, wurde erst am 29. April 1834 aus dem früheren Haingeraide-Besitz versteigert. Ein entsprechender Beschluß der Gemeinde fiel schon am 1.11.1827 nach gütlichem Vergleich mit der Regierung. Dennoch gab es in Maikammer erheblichen Widerstand gegen die Versteigerung, auch von Seiten des Pfarrers. Nun war aber Maikammer eine königliche Pfarrei und so konnte es geschehen, daß am 1. Juni 1832 dem Kaplan gekündigt wurde. Der versteigerte Wald brachte 10140 Gulden und wurde dann wohl umgehend gerodet.(1) Auch volkstümliche Sagen liefern oft den Stoff für Wegnamen.(2) In exponierter Lage wurde von Franz Lederle im Jahre 1835 dieses weithin sichtbare Häuschen errichtet. Im Urkataster der Steuergemeinde Maikammer ist für das Jahr 1839 eingetragen: Wingert und Gartenhäuschen am Eichelberg. Lederle war ein reich begüterter Winzer und von 1833-1835 Maikammerer Bürgermeister. Aus dem alten Gartenhäuschen wurde in den vergangenen 165 Jahren durch mehrfachen Umbau das heutige schöne Weinbergshäuschen. Es diente sicherlich nicht nur den Weinbergarbeitern zum Unterstellen bei Unwetter, sondern wurde auch als Wochenendhaus und zum Feiern kleiner Feste benutzt.LA Sp L56/772Feiern kleiner Feste benutzt.LA Sp L56/772)