Die Flur von Maikammer-Alsterweiler/Flurnamen

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Die Flur von Maikammer-AlsterweilerDie Flur von Maikammer-Alsterweiler/Flurnamen


Alle Artikel zu den Flurnamen: 1 Am Kalkofen;2 Eichelberg;3 Grund;4 Heldwiesen.
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Die Flur von Maikammer-Alsterweiler - Inhalt aller Flurnamen.

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    Quelle: Die Flur von Maikammer-Alsterweiler/Flurnamen
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  • Titel: Die Flur von Maikammer-Alsterweiler.
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    Seite: 61.
    Zitat: am Eichelberg (mdal. am Äächelberch) 1669 Ein halber Morgweingart und Kestenberg im Eichelberg (LASpF2/221) Der Eichelberg oder oft nur Berg genannt, ist der gerodete Teil des Wetterkreuzberges1. Der Name kommt von der früheren Bepflanzung mit Eichen, deren Frucht die Eicheln zur Schweinemast verwendet wurden. Die Eicheln stellten ein nahrhaftes, wertvolles Schweinemastfutter dar, die Tiere wurden zur Futteraufnahme in die Eichenwälder getrieben.(2) Über Jahrhunderte holten die Bauern ihre Streu (Schdrääßel) für den Stall aus dem Walde und entzogen ihm dadurch den Humus, so daß heute nur noch die anspruchslosen Kiefern hier wachsen, von den Kastanien am Waldrand einmal abgesehen. Mit einer Rechtsverordnung vom 28.1.1992 des Landkreises Südliche Weinstraße wurden große Teile der Gewanne „am Eichelberg" zum Naturschutzgebiet erklärt. Dies diente dem besonderem Schutze von Natur und Landschaft in ihrer Ganzheit. Im Besonderen für den Lebensraum der Zaunammer, eines vom Aussterben bedrohten Vogels und der vielfältigen und artenreichen, teilweise auch seltenen Flora und Fauna.(3) (1)Leonhardt - (2)Bingenheimer - (3)Schickel-Kühner Am Wetterkreuzberg unterscheidet man auf Maikammerer Gemarkung noch die Alsterweilerer Süd- und Nordseite, sowie die Diedesfelder Nordseite. Im Bereich Eichelberg zieht sich hinter dem Waldhaus „Wilhelm" von der Kaimitstraße bis zur „Schleif der „Hexenweg". Urban Ziegler hat dazu eine nette Geschichte ausgegraben. Kurz vor dem 30jährigen Krieg hat dort eine 14jährige Halbweise aus Kirrweiler, ein rechtes Früchtchen offensichtlich, Anzeige wegen Hexerei erstattet. Am Anfang sollen es sechs bis acht Frauen gewesen sein, die in der Walpurgisnacht dort alles mögliche Unanständige mit dem Bösen getrieben haben sollen. Sie selbst, so die 14jährige namens Wagner weiter, sei von einer Frau auf einem schwarzen Bock mitgenommen und am alten Venninger Bildstock abgesetzt worden, weshalb sie allein in der Hexennacht habe heimlaufen müssen. Im Lauf des 2jährigen Prozesses belastete sie dann 200 Personen, darunter auch die meisten Schöffen des weltlichen Gerichtes. Aber auch dieser taktische Trick fruchtete nicht. Am Ende des Prozesses bezog die 14jährige Wagner ihre Hiebe und wurde „ausgestabt", durfte also kein bischöfliches Gelände mehr betreten. Dieser Vorfall hat Vorgeschichte. Hexen waren nicht unbedeutende Erscheinungen im Maikammer des frühen 17. Jahrhunderts. Nachdem sie verschlüsselt schon 1583 auf dem ersten Tauf-, Heirats- und Sterbebuch des Ortes erwähnt worden waren, machte man sie offen für den schweren Hagelschlag 1601 und zwei Erdbeben im Jahr danach verantwortlich. Zu dieser Zeit mixte ein Apotheker in der Krottenburg unterhalb der Alsterweiler Kapelle die „Hexensalbe", die aus einer Palette berüchtigter Giftpflanzen besteht, nämlich Schierling, Mohn, Tollkirsche und Bilsenkraut. Das empfängnisverhütende Mittel kann, so ergaben Untersuchen der Uni Göttingen, durchaus jene Halluzinationen auslösen, die zum Hexenkult gehören, so das Fliegen neben abgrundtiefen Stürzen und die Erscheinung seltsamer Wesen. Die Salbe kam reichlich zur Anwendung, vermutet Urban Ziegler. So ist im Pfarrbuch zu lesen, daß um 1634, als Maikammer von Kriegswirren verschont blieb, dennoch kaum mehr Kinder im Ort zur Welt gekommen seien. Der Hexenweg lag damals noch mitten im Wald. Der Bereich zwischen ihm und der Berggasse, dem heutigen Wanderweg Deutsche Weinstrasse, wurde erst am 29. April 1834 aus dem früheren Haingeraide-Besitz versteigert. Ein entsprechender Beschluß der Gemeinde fiel schon am 1.11.1827 nach gütlichem Vergleich mit der Regierung. Dennoch gab es in Maikammer erheblichen Widerstand gegen die Versteigerung, auch von Seiten des Pfarrers. Nun war aber Maikammer eine königliche Pfarrei und so konnte es geschehen, daß am 1. Juni 1832 dem Kaplan gekündigt wurde. Der versteigerte Wald brachte 10140 Gulden und wurde dann wohl umgehend gerodet.(1) Auch volkstümliche Sagen liefern oft den Stoff für Wegnamen.(2) In exponierter Lage wurde von Franz Lederle im Jahre 1835 dieses weithin sichtbare Häuschen errichtet. Im Urkataster der Steuergemeinde Maikammer ist für das Jahr 1839 eingetragen: Wingert und Gartenhäuschen am Eichelberg. Lederle war ein reich begüteter Winzer und von 1833-1835 Maikammerer Bürgermeister. Aus dem alten Gartenhäuschen wurde in den vergangenen 165 Jahren durch mehrfachen Umbau das heutige schöne Weinbergshäuschen. Es diente sicherlich nicht nur den Weinbergarbeitern zum Unterstellen bei Unwetter, sondern wurde auch als Wochendhaus und zum Feiern kleiner Feste benutzt.LASpL56/772.
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    Anmerkung: Der Eichelberg ist wohl die bekannteste Einzellage in Alsterweiler.
    Schlagwort: Eichelberg · Am Eichelberg · Berg · Alsterweiler · Schrdääßel · Wetterkreuz-Berg · Hagelschlag · Erdbeben
    Quelle: Die Flur von Maikammer-Alsterweiler/Flurnamen
    Datum: 1589.
    Stufe: 6
    Sammlung: Alsterweiler · Flurnamen (Alsterweiler) · Flurname · Eichelberg · Äächelberch · Hexenweg · Krottenburg · Franz Lederle · Weinberghaus
    LINK: Eichelberg
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    WIKI: Eichelberg
  • Titel: Die Flur von Maikammer-Alsterweiler.
    Kein Schlüssel angegeben.
    Seite: 61.
    Zitat: Am Anfang von Alsterweiler liegt nördlich die Gewanne: im Grund (mdal. im Grund) Die Lage ist: im unteren Grund westlich die Gewanne im oberen Grund östlich die Gewanne in der oberen Sau südlich die obere Friedhofstraße nördlich die Gewanne auf der unteren Heide im oberen Grund westlich die Gewanne in der Langheck östlich die Gewanne im unteren Grund südlich die Hauptstraße nördlich die Gewanne auf der mittleren Heide 1589 ein Stück Baumgart = Acker im Grand (LASp Dl/68) 1624 Ein virtel Wingart im Grundt (LASp D2/635) 1669 Grandhohl (LASp F2/221) 1669 grundt (LASp F2/221) 1721 Grand (LASp F2/227) Zu mhd. grünt Eigentlich grobkörniger Sand. Später erhielt es die Bedeutung von Grund, Wurzel, Vertiefung, Tal, Mulde1 Von Höhen, Hügeln umgebene Tallage(2) Feuchte Senke(3) Hier ist es der Talgrand des Wetterkreuzberges. In einem Bericht über die zum Schlößlein Credenburg in Alsterweiler gehörigen Güter vom 18. November 1712 wird ein Weinberg „im langen grund" und einer „im kurtz grand" beschrieben und erwähnt, daß letzterer „in ziemlich stocklosem Zustand" sei und man habe es versäumt, „Einlegner" zu machen.(4) Nach der Parzellenkarte von 1821 lag der „lange grand" im heutigen unteren Grund und der „kurtz grand" im oberen Grand.(5) (1)Schirmer - (2)Keinath - (3)Leonhardt - (4)Hener - (5)LASp W41/526.
    Eine Übertragung fehlt.
    Anmerkung: Die Urkunde zu 1721 ist Salbücher Maikammer unter dem Verzeichnis LA Sp F 2 Nr.227.
    Schlagwort: Im Grund · Im oberen Grund · Im unteren Grund · Alsterweiler
    Quelle: Die Flur von Maikammer-Alsterweiler/Flurnamen
    Datum: 1589.
    Stufe: 6
    Sammlung: Alsterweiler · Flurnamen · Im Grund
    LINK: Im oberen Grund
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    WIKI: Im oberen Grund
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    Anmerkung: Ergänzung aus dem Seelbuch des Liebfrauenstifts Neustadt: XXX
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    Quelle: Die Flur von Maikammer-Alsterweiler/Flurnamen
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    Sammlung: Die Zuordnung zu einer Sammlung fehlt.
    LINK: Heldwiesen
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    WIKI: Heldwiesen