100 Jahre Kirchenchor Maikammer/Kleine Wappenkunde/Wappen

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100 Jahre Kirchenchor Maikammer die Wappen von Nummer 1 bis 40.

  • Titel: Wappen der Gemeinde Maikammer.
    Schlüssel: Ziegler (1970c)/Wappen1
    Seite: 55
    Zitat: Das Maikammerer Wappen ist wohl einer Gruppe zuzuordnen, die als Dekanatszeichen zu bestimmen ist und vornehmlich in der Vorderpfalz vor- kommt. In unseren alten Urkunden wird es Maßzeichen, Gemeindezeichen, meist jedoch einfach „das Zeichen" genannt. Als ,Maßzeichen' symbolisiert es sicherlich die damaligen Maße: (la) das Lot = ca. 12 cm, (lb) den Fuß = ca. 30 cm, (lc) die Elle = ca. 60 cm 2). In Maikammer wird das ,Maßzeichen' im Jahre 1603 in einem das Eichamt betreffenden Gesuch des ersten Dorfmeisters Peter Hertel erwähnt 3)
    Eine Übertragung fehlt.
    Es gibt keine Anmerkung.
    Schlagwort: Wappen
    Quelle: 100 Jahre Kirchenchor Maikammer/Kleine Wappenkunde/Wappen
    Datum: 1603.
    Stufe: 3
    Sammlung: Wappen · Maikammer
    LINK: Wappen
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    WIKI: Wappen
  • Titel: Wappen der Gemeinde Maikammer.
    Schlüssel: Ziegler (1970c)/Wappen2
    Seite: 51
    Zitat: In unserem Gebiet war, wie wir aus Verkaufs- und Tauschurkunden wissen, vor dem 15. Jahrhundert der Dekan mitsiegelberechtigt 4). Zu Beginn der Neuzeit (um 1450) wurde eine Differenzierung der Siegelung schon aus Gründen des Handels notwendig. Die Wappen — Abbilder der Siegel — sind in den einzelnen Orten und Dekanaten in der Symbolik gleich, in der Gestaltung jedoch verschieden; einige Zeichen aus unserem Dekanat: Maikammer (1), Roschbach (2), Venningen (3)
    Eine Übertragung fehlt.
    Es gibt keine Anmerkung.
    Schlagwort: Wappen
    Quelle: 100 Jahre Kirchenchor Maikammer/Kleine Wappenkunde/Wappen
    Datum: 1450.
    Stufe: 3
    Sammlung: Wappen · Maikammer · Roschbach · Venningen
    LINK: Wappen
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    WIKI: Wappen
  • Titel: Wappen der Gemeinde Maikammer.
    Schlüssel: Ziegler (1970c)/Wappen3
    Seite: 51
    Zitat: In unserem Gebiet war, wie wir aus Verkaufs- und Tauschurkunden wissen, vor dem 15. Jahrhundert der Dekan mitsiegelberechtigt 4). Zu Beginn der Neuzeit (um 1450) wurde eine Differenzierung der Siegelung schon aus Gründen des Handels notwendig. Die Wappen — Abbilder der Siegel — sind in den einzelnen Orten und Dekanaten in der Symbolik gleich, in der Gestaltung jedoch verschieden; einige Zeichen aus unserem Dekanat: Maikammer (1), Roschbach (2), Venningen (3)
    Eine Übertragung fehlt.
    Es gibt keine Anmerkung.
    Schlagwort: Wappen · Venningen
    Quelle: 100 Jahre Kirchenchor Maikammer/Kleine Wappenkunde/Wappen
    Datum: 1450.
    Stufe: 3
    Sammlung: Wappen · Maikammer · Roschbach · Venningen
    LINK: Wappen
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  • Titel: Wappen des Amtsschöffen Hans Rösser.
    Schlüssel: Ziegler (1970c)/Wappen14
    Seite: 50
    Zitat: Vom Zeichen her wäre es möglich, das Wappen von Maikammer auch so zu gestalten (10), wie es sich in der Tat zum Zeichen der Trauer, umgekehrt auf dem von der Gemeinde im Jahre 1727 errichteten Friedhofskreuz, heute auf der Totengedenkstätte, findet. Die Stellung des Lotsymbols (la) hat aber eine besondere Bedeutung: a) Daran ist zu erkennen, zu welchem Dekanat eine Gemeinde gehörte (Bildvergleich (1)—(9), und b) innerhalb unseres Dekanates (Weyher ab 1399 für ca. 300 Jahre) unterscheidet die dem Petruskreuz ähnliche Anbringung den Gemeindemandatsträger von sonstigen Amtsträgern. Deutlich zeigt dies der Vergleich verschiedener Amtsträgerzeichen: das Zeichen für unseren Gemeindewaldschützen (11), für einen Haingeraideschützen (12), für einen Amtshaagschützen (13) ) oder für einen Amtsschöffen (14) )
    Eine Übertragung fehlt.
    Anmerkung: Es handelt sich um das Zeichen des Amtsschöffen Hans Rösser, wie es auch am Haus Marktstraße Nr. 5 zu sehen ist
    Schlagwort: Wappen · Hans Rösser · Hans Roesser · Amtsschöffe
    Quelle: 100 Jahre Kirchenchor Maikammer/Kleine Wappenkunde/Wappen
    Datum: 1600.
    Stufe: 3
    Sammlung: Wappen · Maikammer
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  • Titel: Wappen des ersten Dorfmeisters Hans Barchen.
    Schlüssel: Ziegler (1970c)/Wappen16
    Seite: 50
    Zitat: Vorrangig hat bei uns der erste Dorfmeister das Gemeindezeichen verwendet. Ihm unterstand in der Gemeinde alles, was mit Zahlen zu tun hatte, also die Dorfrechnung, das Steuereinsammeln, das Vermessungsamt, das Eichamt usw. Soweit bekannt, zeichnete er individuell, z. B. Hans Barchen (16), (auch am Tor Marktstr. 17 aus dem Jahre 1592) oder Peter Hertel (17) (i. J. 1605). Von Hans Hertel dem Jüngeren ist aus dem Jahre 1633 unser Dorfzeichen in Verbindung mit dem Schultheißenzeichen erhalten (18)
    Eine Übertragung fehlt.
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    Schlagwort: Wappen
    Quelle: 100 Jahre Kirchenchor Maikammer/Kleine Wappenkunde/Wappen
    Datum: 1592.
    Stufe: 3
    Sammlung: Wappen · Maikammer
    LINK: Wappen
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  • Titel: Wappen des ersten Dorfmeisters Peter Hertel.
    Schlüssel: Ziegler (1970c)/Wappen17
    Seite: 50
    Zitat: Vorrangig hat bei uns der erste Dorfmeister das Gemeindezeichen verwendet. Ihm unterstand in der Gemeinde alles, was mit Zahlen zu tun hatte, also die Dorfrechnung, das Steuereinsammeln, das Vermessungsamt, das Eichamt usw. Soweit bekannt, zeichnete er individuell, z. B. Hans Barchen (16), (auch am Tor Marktstr. 17 aus dem Jahre 1592) oder Peter Hertel (17) (i. J. 1605). Von Hans Hertel dem Jüngeren ist aus dem Jahre 1633 unser Dorfzeichen in Verbindung mit dem Schultheißenzeichen erhalten (18)
    Eine Übertragung fehlt.
    Es gibt keine Anmerkung.
    Schlagwort: Wappen
    Quelle: 100 Jahre Kirchenchor Maikammer/Kleine Wappenkunde/Wappen
    Datum: 1605.
    Stufe: 3
    Sammlung: Wappen · Maikammer
    LINK: Wappen
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  • Titel: Wappen des ersten Dorfmeisters Hans Hertel dem Jüngeren.
    Schlüssel: Ziegler (1970c)/Wappen18
    Seite: 50
    Zitat: Vorrangig hat bei uns der erste Dorfmeister das Gemeindezeichen verwendet. Ihm unterstand in der Gemeinde alles, was mit Zahlen zu tun hatte, also die Dorfrechnung, das Steuereinsammeln, das Vermessungsamt, das Eichamt usw. Soweit bekannt, zeichnete er individuell, z. B. Hans Barchen (16), (auch am Tor Marktstr. 17 aus dem Jahre 1592) oder Peter Hertel (17) (i. J. 1605). Von Hans Hertel dem Jüngeren ist aus dem Jahre 1633 unser Dorfzeichen in Verbindung mit dem Schultheißenzeichen erhalten (18)
    Eine Übertragung fehlt.
    Es gibt keine Anmerkung.
    Schlagwort: Wappen
    Quelle: 100 Jahre Kirchenchor Maikammer/Kleine Wappenkunde/Wappen
    Datum: 1633.
    Stufe: 3
    Sammlung: Wappen · Maikammer
    LINK: Wappen
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    WIKI: Wappen
  • Titel: Wappen der Gemeinde Maikammer (Alternativ).
    Schlüssel: Ziegler (1970c)/Wappen31
    Seite: 50
    Zitat: Ein Ortszeichen, das auch für das Maikammerer Wappen Beweiswert hat, sei noch angeführt: das ursprüngliche Zeichen von Burrweiler (31). Es ist aus dem Jahre 1604 in Verbindung mit dem Schultheißenzeichen erhalten. Burrweiler war gleich Maikammer durch das Patronatslehen (Pfarrgeschichte Seite 26) mit dem Kloster Heilsbruck verbunden, jedoch hatte das Kloster dort schon ab 1265 das Präsentationsrecht inne. Die Pfarrei mußte jedoch wie auch die Pfarrei Winden mit Weltpriestern besetzt werden (Braun). Im Wappenzeichen steht über dem Fuß die kurpfälzische Raute. Da Burrweiler nie kurpfälzischer Ort war, kann die Raute nur im Zusammenhang mit dem Präsentationsrecht (= Recht zur Einsetzung eines Pfarrers in die Pfarrei) gesehen werden, das sich aus der kurpfälzischen Schirmherrschaft über das Kloster Heilsbruck ableitete. Damit ist diese Raute ein wichtiges Indiz für die Heraldik des Maikammerer Altarbildes. Aber noch in anderer Hinsicht ist das alte Burrweilerer Wappen beachtenswert: Am Zeichen sind noch Reste von Gold und im Feld von schwarzer Farbe zu erkennen. Die Farbgebung war demnach gleich der des Maikam- merer Ortswappens. Dazu die Erklärung: Die erste Siegelform eines Pfarrortes waren der Kirchenpatron oder wie in Maikammer die Patrone. St. Kosmas und St. Damian werden heute noch im Maikammerer Pfarrsiegel ver- wendet. Bei der Vergabe der beschriebenen Wappengruppe wurden die Farben desjenigen genommen, der zur damaligen Zeit das Patronatsrecht besaß, bei Burrweiler und Maikammer also des Klosters Heilsbruck, das wiederum unter den ,Farben', d. h. der Schirmherrschaft der Kurpfalz stand. Auch bei anderen Orten kann dies beobachtet werden. So hat Kirrweiler in seinem Ortswappen die Farben der Speyerer Bischöfe Raban und Reinhard aus dem Geschlechte derer von Helmstädt: schwarz-weiß (= silber). (Da Reinhard 1455 starb, kann das Wappen nur in der schon erwähnten Zeitspanne entstanden sein.) Die dominierenden Farben der Kurpfalz waren immer schwarz-gold, die Farbe Rot war untergeordnet. Schreibt doch schon Conrad von Mure i. J. 1250: „Ecce palatini Reni forma leonis, ex auro, nigrum tarnen hinc Campum fore ponis!" (frei übersetzt: Sieh, der pfälzisch-rheinische Löwe aus Gold auf schwarzem Feld). Das Burrweilerer Wappen wurde noch im 17. Jahrhundert in der Längsachse verdoppelt, sodaß daraus eine heraldische Lilie entstand. Die Farbgebung blau-weiß geschah wie in vielen anderen Gemeinden auf Vorschlag der königlich-bayrischen Wappenkommission i. d. J. 1830/31.
    Eine Übertragung fehlt.
    Anmerkung: Urban Ziegler bezeichnet dieses Wappen als Alternative für Maikammer zum Wappen Nr.1
    Schlagwort: Wappen · Maikammer · Burrweiler
    Quelle: 100 Jahre Kirchenchor Maikammer/Kleine Wappenkunde/Wappen
    Datum: 1604.
    Stufe: 3
    Sammlung: Wappen · Maikammer · Burrweiler
    LINK: Wappen
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    WIKI: Wappen