Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
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Liste der Ergebnisse
- LA Sp D 1 Nr.795 + (Niclauß Cannachern von undt zu Credenburg)
- LA Sp D 21 Nr.695 + (Nießer und Inhaber des Amtes Steinweiler sind die Domherren von Speyer. Es sind...Pallas von Oberstein...)
- Pfälzisches Museum/Beiträge + (Appellrat Kast Nr. 2 des „Pfälzischen Muse … Appellrat Kast Nr. 2 des „Pfälzischen Museums» brachte bereits einige</br>kurze Bemerkungen über unser verstorbenes Vereinsmitglied den</br>k. Appellationsgerichtsrat a. D. Cajetan Kast. Nachdem uns</br>von sehr geschätzter Weise über das Leben des Verschiedenen</br>genauere Angaben gemacht wurden, welche auch für weitere Kreise</br>von Interesse sind, so veröffentlichen wir hiermit dieselben in</br>der Monatsschrift, für welche er so kräftig eintrat, welche er mit</br>mehreren schätzbaren Beiträgen unterstützte und welche er mit</br>weiteren Mitteilungen aus seinem Wissen zu bereichern gedachte;</br>um so schmerzlicher ist es für uns diese Blätter statt mit seinen</br>Darstellungen nun mit Darstellung seines eigenen Lebens füllen</br>zu müssen.</br>Cajetan Kast war geboren den 2. Oktober 1825 zu</br>Würzburg als der Sohn des damaligen Hauptmannes und</br>späteren Oberstlieutenants Käst, seine Blutter war eine</br>geborene Freiin v. Tautphöus. Da sein Vater später in</br>die Pfalz versetzt wurde — er stand zuerst in Spei er, dann in</br>Germersheim und zuletzt in Landau in Garnison —, so</br>erhielt Käst seine ganze Schulbildung in L>peier, er die</br>Volksschule, das humanistische Gymnasium und das Lyceum be-</br>suchte. 1844 bezog er die Universität zu Würzburg und hie-</br>raus die zu München; hier verkehrte er viel im Hause des be-</br>kannten Architekten Gärtner, und die hier gewonnenen Ein-</br>drücke blieben maßgebend für sein ganzes Leben. Nachdem er</br>1850 das juristische Staatsexamen in Speier bestanden, wurde</br>er Polizei-K o miss ür in Landau und 1853 Advokat da-</br>selbst. 1855 vermählte er sich mit Auguste Molique, der</br>Tochter des verstorbenen Bezirksgerichtsdirektors Molique. 1859</br>trat er als Staatsprokurator-Substitut in den Staatsdienst</br>über, war von 1860—1866 B e z i r ks r i ch t e r in Frankenthal</br>dann Staatsprokurator in Landau, bis er 1872 zum Apcl-</br>lationsgerichtsrat in Zweibrücken befördert wurde. Hllr</br>trat bei ihm immer stärker ein Nervenleiden hervor, das er</br>sich durch Überarbeitung zugezogen hatte; denn es war die Ge-</br>wohnheit des Verstorbenen sich den Geschäften seines Berufes</br>mit ganzer Kraft hinzugeben. 1879 sah er sich genötigt, dem</br>Drängen seines Arches nachgebend, um die Versetzung in den</br>Ruhestand nachzusuchen, welche ihm „unter wohlgefälliger An-</br>erkennung seiner mit Eifer und Treue geleisteten vorzüglichen</br>Dienste» gewährt wurde.</br>Noch 7 Jahre der Ruhe konnte der Verstorbene im Kreise</br>der Seinen zubringen, er hielt sich größtenteils in Landau aus,</br>doch den Sommer nahm er regelmäßig seinen Aufenthalt in</br>einem '''Landhause zu Alsterweiler''', von wo er häufig das Casino</br>in Edenkoben besuchte, wo er ein stets gerne gesehener Gast war.</br>Am letzten,Tage des Jahres 1886 machte ein Herzschlag dem</br>Leben des im 62. Jahre stehenden Mannes ein Ende.</br>Er hinterläßt ein Wittwe und zwei Söhne, von denen</br>der eine, vr. Hermann Käst, Privatdozent der Chemie am Poly-</br>technikum zu Karlsruhe ist und der andere Sekondlieutenant im</br>k. b. 18. Infanterie-Regiment in Landau.</br>Ehre dem Andenken des trefflichen Mannes!</br>Edenkoben. vr. Schmitt.s trefflichen Mannes! Edenkoben. vr. Schmitt.)
- Springwurm + (Noch in den vierziger Jahren wurde in Alsterweiler der Springwurm mit der Hand von den Rebstöcken abgelesen Dazu wurde den Schülern etwa ab der fünften Klasse)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/26bis50 + (Noch stand der Freiheitsbaum, kein Bürger hatte gewagt ihn zu entfernen. Da kam am 2. April (1793) eine k. ungarische Husarenpatrouille geritten. Jetzt rissen die Bürger den Freiheitsbaum um und verbrannten die Mütze.)
- Grenzstein 1 + (Nro. '''Eins''' ein Dreymärker, der die Bänne des Maikammer und St. Martiner Feldes scheidet, stehet in dem Breitenberg, Angränzer St. Martiner Wald;)
- 150 Jahre Mariä-Schmerzen-Kapelle zu Alsterweiler + (Nullum hic existat sacellum)
- LA Sp D 2 Nr.412/13-14 + (Nullum hic existat sacellum.)
- 150 Jahre Mariä-Schmerzen-Kapelle zu Alsterweiler/Folge 1 + (Nullum hic exstat sacellum)
- 150 Jahre Mariä-Schmerzen-Kapelle zu Alsterweiler/Folge 1 + (Nullum hic habetur sacellum)
- Historia Sustentationis Judicii Supremi Camerae Imperialis/Seite 349 + (Num. 34 (Seite 349). Die Commissions-Veror … Num. 34 (Seite 349). Die Commissions-Verordnung vom 11. April 1672.</br>Demnach die Kayserl. zu Abhör der Pfennigmeisterey=Rechnungen anhero verordnete subdelegirte Commissarii ihr obehabte Commmission nunmehr sofern zum Ende gebracht, daß des jetzigen Pfennig-Meister, '''Gisberts de Maere''', Rechnungen von 1660. bis 1671. beedes inclusive ordentlich durchgangen, Einnahm und Außgab gegen einander berechnet, und ein gewisser Receß gezogen worden, daneben nach sorgfältiger Uberlegung aller bißhero vorkommenen Acten, Rechnungen, Urkundten, Beylagen und mündliche glaubhafften Bericht so viel befunden, daß alle bißherige Unordnung und Radix omnis mali dahero entstanden, daß, weilen (1.) die bey dem Pfennig=Meister=Amt so heilsamlich abgefasste Ordnung, Reichs- und Visitations=Abschied, Memorialien, Instructiones und Decreta merentheils ausser Acht kommen, hingegen dem gemeinen Wesen höchstschädliche Mißbräuche und Fehler eingeschlichen, dahero (2.) die wohlbedächtlich verordnete Gegenschreibery unterblieben, (3.) die Unterhaltungs=Gelder von des Heil. Reichs Ständen nicht jedesmals in die darzu verordnete Leg=Städt, oder nacher Speyer bezahlet, sondern durch der Kauffleuth Assignation verwechselt, folgendes (4.) in die gehörige Truhen nicht geleget, vielmehr aber in des Pfennig-Meisters freyer Disposition zu Hauß behalten, und dieses alles wegen so viele Jahr hero unterbliebener extraordinari Camerae Visitation nicht verbessert worden, dadurch dann dem Reich und Kayserl. Cammer-Gericht allerhand Unheil und Schaden zugewachsen: (Es folgt der Vorschlag zur Vermeidung dieser Mißstände ein neues Dekret zu erlassen.)r Mißstände ein neues Dekret zu erlassen.))
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125 + (Nun ging das Schelten an. Da er einen Kneb … Nun ging das Schelten an. Da er einen Knebelbart trug, nannten sie ihn „Gäsebart". Nun schallte es den Berg hinauf und herab, das Tälchen hinein und heraus, wie früher „Landmesser" jetzt „Gä—se—ba—rt". Aber der Förster behielt seinen Gleichmut. Als er einen der ''Alsterweiler'' Buben mit einem Kreuzer belohnte, weil er am lautesten „Gäsebart" schreien konnte, taten's die anderen nicht mehr, weil sie nichts bekommen hatten, und das „Gäsebart"-Geschrei nahm ab. (siehe dazu auch: Palatina Jahrgang 1889 S. 403 f. unter: https://www.dilibri.de/rlb/periodical/pageview/1131207)ilibri.de/rlb/periodical/pageview/1131207))
- Valentin Mühlhäuser + (Nun habe ich im Sinne, diesen Abend gegen 5 Uhr in Begleitung des Kirchenrechners das Thal hinein zu gehen, bis an die Helmbach und von dort den neuen Weinweg (richtig: Vizinalweg) aufzusuchen und nach Maikammer zu kommen...)
- Weinspange + (Nun habe ich im Sinne, diesen Abend gegen 5 Uhr in Begleitung des Kirchenrechners das Thal hinein zu gehen, bis an die Helmbach und von dort den neuen Weinweg (richtig: Vizinalweg) aufzusuchen und nach Maikammer zu kommen...)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/181bis203 + (Nun sollte auch der Wunsch der Bürger von … Nun sollte auch der Wunsch der Bürger von '''Alsterweiler''' erfüllt werden. Zuerst war das Schlößchen als Schulhaus in Aussicht genommen, dann aber beschloß man zu bauen, kam aber erst 1829 dazu. Baumeister war die Firma Waldschmitt und Hornbach von Venningen. Das Haus kostete 3988 fl., die Nebengebäude 450 fl.kostete 3988 fl., die Nebengebäude 450 fl.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten + (Nun wechselten wieder Bürgermeister und Adjunkten.)
- Ortschronik Maikammer-Alsterweiler/Seiten + (Nun wurde der Bau eines massiven Turmes zur Diskussion gestellt und schon im August 1867 stimmte der Gemeinderat dem Kostenvoranschlag von 920 Gulden zum Bau eines gemauerten Turmes zu.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125 + (Nur das Spielfeld gehörte bis zum Jahre 15 … Nur das Spielfeld gehörte bis zum Jahre 1580 den Dörfern Maikammer und St. Martin gemeinsam. Es wurde bis zu diesem Jahre hauptsächlich als Weideplatz benutzt, woran die Namen Viehweg, Viehtrieb und Geißweide noch erinnern. Vielleicht fanden dort auch Feste statt, worauf der Teil „An der Schießmauer" hinweist. Die St. Martiner hatten angefangen, die ihnen am nächsten liegende Seite als Wingert und Äcker anzulegen, während die hiesigen Bewohner den ganzen Platz seinem bisherigen Zwecke erhalten haben wollten. Es entstand deswegen ein Streit, der erst beigelegt wurde, als am 3o. Juli 1580 das ganze Feld in der heute noch bestehenden Art und Weise geteilt wurde. Die Teilung fand auf dem Oberamt Kirrweiler statt. Der Speyerer Fürstbischof Marquard hatte dazu den Fauth von Marientraut, Jakob Hundt v. Salheim, den bischöflichen Rat Dr. Johann Konrad Breuning und den Domkostus zu Speyer und Domherrn zu Worms Christoph Nagel v. Dürmstein, beide letztere als Abgeordnete des Domkapitels, und den fürstbischöflichen Schaffner in Kirrweiler Philipp Dierolf abgeordnet. Im Beisein der Gemeindedeputierten wurde das Feld besichtigt und dann geteilt.urde das Feld besichtigt und dann geteilt.)
- Neustadter Wochenblatt/Alsterweiler + (Nächstkommenden Dienstag, den 28. April, i … Nächstkommenden Dienstag, den 28. April, in dem Wirtshause zur Maxburg in Alsterweiler, läßt Gabriel Buchenberger öffentlich versteigern: 1 Wallachenpferd, 6 Jahre alt, brauner Farbe; eine Stute 9 Jahre alt, mit einem Füllen, 18 Tage alt; 2 breite Wagen, 1 schmalen Wagen, 1 Char-à-banc mit Chaisengeschirr, Pferdsgeschirr (worunter ein ganz neuer Reitsattel) und große und kleine Ketten.r Reitsattel) und große und kleine Ketten.)
- Die Flur von Maikammer-Alsterweiler/Flurnamen + (Nördlich der Alster kurz vor dem Alsterwei … Nördlich der Alster kurz vor dem Alsterweilerer Tälchen steht dieser aus Terrazzo hergestellte Bildstock. Seine V orderseite zeigt zu den Weinbergen. Der Standort vor der Flurbereinigung war an der Kaimitstraße. Das dachförmige Oberteil hat ein kleines, eingehauenes Kreuz von dem rechts und links je zwei Strahlen nach unten gehen. In einer ebenfalls dachförmigen Nische ist eine getriebene, kupferne Platte aufgesetzt. Diese stellt eine sitzende Maria dar, auf deren ünkem Bein ein Jesuskind mit langem Gewände und der Erdkugel in der Hand steht. Maria hat einen großen-, und das Jesuskind einen kleinen Heiligenschein um das Gesicht. Darunter die Inschrift MUTTER DER GÖTTLICHEN GNADE bitt für uns. Der Bildstock wurde 1952 von dem Winzer Martin Schädler errichtet aus Dankbarkeit, daß er einen schweren Arbeitsunfall schadlos überstanden hat. Er ist ein typisches Unglücksmal. Beim Keltern hatte man den mit Brettern abgedeckten Kellerschacht etwas geöffnet für die Weinschläuche zu den Fässern. Schädler wollte sein Pferd in den Stall führen, aber es trat weitere Bretter des Kellerschachtes los und stürzte mitsamt dem Winzer in den Keller. Versuche das Pferd über die Treppe wieder nach oben zu bekommen scheiterten an der zu schmalen Kellertüre. Mit einem Flaschenzug wurde dann das Pferd nach oben gezogen. Es lebte noch weitere zehn Jahre. Martin Schädler kam wie durch ein Wunder mit kleineren Blessuren davon. ein Wunder mit kleineren Blessuren davon.)
- Ursula von Dalheim + (Oben in diesem Thälchen ist die Quelle gefunden, welche auf der Maxburg einen mächtigen freispriegenden Wasserstrahl bilden kann, und höchst wahrscheinlich dahin geleitet wird.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125 + (Oberhalb der Mühlgasse stand eine Hütte, bei welcher Wasch- oder '''Walkerde''' für die Tuchwebereien in Grevenhausen gegraben wurde. Die Gemeinderechnungen vor dem Dreißigjährigen Kriege weisen Einnahmen aus dieser Erde nach.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten + (Oberhaupt der Gemeinde und Vorsitzender de … Oberhaupt der Gemeinde und Vorsitzender des Gemeindegerichts vor 1798 war der Schultheiß oder Stabhalter, der auch zugleich Vorstand der 5. Haingeraide war. Sie wurden auf Lebensdauer gewählt, traten aber oft aus verschiedenen Gründen zurück. Dem Schultheißen standen bei den Gerichtsverhandlungen 6 Schöffen, die sogen. Sechser oder Gerichts- verwandten zur Seite. Die Sitzungen wurden auf dem Gemeindehause abgehalten. Die Verhandlungen waren öffentlich und mündlich. Beim Urteilsspruch zog sich der Schultheiß mit seinen Schöffen in einen Nebenraum zurück. Gegenstand der Verhandlung waren Beleidigungen, Schuldforderungen, Kontraktbrüche, kleinere Diebstähle, Feldfrevel u. a. In der Zeit von 1735-1745 kamen besonders viele Streitigkeiten mit Juden vor, die Viehhandel trieben.ten mit Juden vor, die Viehhandel trieben.)
- Dienerbücher des Bistums Speyer (1464-1768)/Eintrag + (Oberstein, Christoph 1531 III I Diener vom Haus aus mit zwei reisigen Pferden (313, 17v).)
- Neue Speyerer Zeitung + (Oeffentliche Bekanntmachung Die unterzeich … Oeffentliche Bekanntmachung</br>Die unterzeichneten Vorstände der israelitischen Cultusgemeinde zu Lauterburg im Departement Niederrhein fühlen sich veranlaßt, dem Herren Bezirksbauschaffner J. Flörchinger in Germersheim den Dank der Cultusgemeinde hiermit öffentlich auszudrücken für die von Sachkundigen als meisterhaft anerkannte, im Jahre 1846 gethätigte Ausführung der neuen Synagoge dahier, die an Styl, Eleganz, innerer Einrichtung und namentlich der seit Jahren nun bewährten Solidität und Dauerhafigkeit, als ein wohl gelungenes Werk der Baukunst betrachtet wird.</br>Obgleich die Cultusgemeinde ihre Anerkennung durch Ueberreichung eines silbernen und vergoldeten Ehrenpokals an Herrn Flörchinger schon früher zu erkennen gab, so kann sie doch nicht umhin, auch noch durch dies nachträgliche Veröffentlichung ihren tief gefühlten Dank für diesen Herrn auszusprechen. Lauterburg, den 3. Dezember 1852. Die israelitischen Cultusvorstände allda: Auscher. Leon Auscher. A. Frommenthal. Bär Leon Forest. M. Dreyfuß. Frommenthal. Bär Leon Forest. M. Dreyfuß.)
- LA Sp D 1 Nr.72 + (Ofen reparieren)
- Pfälzisches Wörterbuch/(woerterbuchnetz.de) + (Ohmet n. (f.): 1. 'der zweite Grasschnitt' … Ohmet n. (f.): 1. 'der zweite Grasschnitt', Amet (āməd, məd) Omet (ōməd) [mancherorts mittl. u. südl. VPf Lambert Penns 116 PSA 29 Gal-Makowa Obersdorf Steinfels], Ommet (oməd) [PS-Leim], Oumet (ǫuməd) [mancherorts Umg. von Landau, Bertram § 47], Umet (ūməd) [verbr. O-PS vereinzelt SOPf Lambert Penns 116 PSA 29], Syn.: PfWb Grummet.</br>2. 'der dritte Grasschnitt' [mancherorts VPf, davon abseits KU-Heinzhs mit Gen. m.]; differenzierend auch PfWb Nachohmet oder zwettes Amet [FR-Lambsh], 's zwett Omet [LU-Friesh] genannt; vgl. PfWb Nachgrummet.-Friesh] genannt; vgl. PfWb Nachgrummet.)
- Dorfordnung 1549/Artikel + (Ordenunge, wie es mit den widern gehalten … Ordenunge, wie es mit den widern gehalten werden sol.</br>Item wann ein scheffer zu österlichen zeyten umbget und den lemern außschneid, auch jnen bedunckt der gemein wider nott sein, kumet [oder kumpt?] der dann in einen stall, da er gut geschickt lemmer find, sol er zu demselbigen nachpern sprechen:</br>Du solt das lamp zu einem wider laßen geen, und so dasselbig lamp oder wider über jare kompt, so soll es die erst pfrundt</br>ledig gehn für sich selbst und danach die ander pfrundt, so man nent die Michelspfrundt soll genanter wider selbdritt ledigk gehn, und soll derselbigk bawer oder nachper, der den wider hatt, inen in gantz keinen wege verkaufen on des schultheißen, der dorfmeister und deß scheffers wissen und willen.</br>Item es soll auch einjglicher gemeinsman kein frembd lamp oder schaff bey der nacht und besonder die wyder ußjagen, bey der eynunge 1 lb heller, und soll der nechst nachper als ein gemeinßman bey seinen pflichten und eyden solchs dem schultheißen und den dorfmeistern anzuzeigen schuldigk sein.en dorfmeistern anzuzeigen schuldigk sein.)
- Die Orgel in der Mariä-Schmerzen-Kapelle zu Maikammer + (Orgelbau-Späth begann mit der Werkstattarbeit an der Orgel im Januar 1981, mit ihrem Aufbau in der Kapelle am 29.6.1981.)
- Pfälzisches Wörterbuch/(woerterbuchnetz.de) + (Ort n., m. (f.): a. α. 'der Raum an der Lä … Ort n., m. (f.): a. α. 'der Raum an der Längsseite eines Weinbergs von der Grenzfurche bis zur ersten Weinstockreihe', nur Gen. n., Oʳt (ʳd, Äd, ōʳd) [NW-Deidh Forst Haardt Meckh Mußb Wachh LA-Edk Frankw Land Maik Mörzh Rhodt Roschb Wollmh BZ-Albw, Heeger Südostpf. 14 PfId. 103 Wilde 199], (ǫʳd) [FR-Maxd NW-Friedh Bertram § 102]; vgl. PfWB Vor- 1, PfWB Nachort; 's O. mache 'den Randstreifen bearbeiten, Grenzfurchen ausheben' a. 1581: ein Weinberg stößt mit dem obernorth uff den gutther Weg [GGA n. 450 (LA-Godrst)]. — </br>β. 'Randzeile im Weinberg', die Ohrt [Wilde 199]. —eile im Weinberg', die Ohrt [Wilde 199]. —)
- Matrikel der Universität Heidelberg + (Pallas II. von Oberstein)
- Matrikel der Universität Heidelberg + (Pallas von Oberstein)
- Königlich Bayerisches Kreis-Amtsblatt der Pfalz + (Peter Adam Koch wird zum Polizeiadjunkten für '''Alsterweiler''' ernannt. Sebastian Frantz wird zum Bürgermeister von Maikammer-Alsterweiler ernannt; jeweils zum Datum 18. Mai 1868.)
- Pfälzisches Wörterbuch/(woerterbuchnetz.de) + (Pfaffe m.: 1. 'weltlicher Geistlicher'. a. … Pfaffe m.: 1. 'weltlicher Geistlicher'.</br>a. ohne verächtliche Nebenbedeutung.</br>α. RA.: Du hascht met'm Paff Griewe 'ausgelassene Fettwürfel' geß, do is e an deim Maul hänge blebb [PS-Saalstdt, verbr.]. (Für P. kann auch Parre stehen, vgl. PfWb Pfarrer.) Er is froh wie de P. am Oschderdag (da früher der Pfarrer zu Ostern mit Gaben bedacht wurde) [Hebel 17]. In neuerer Lesart dafür: Dem is so wohl wie 'me P. am Oschderdienschdag, weil der Pfarrer dann von den Anstrengungen der Ostertage ausruhen könne [LU-Muttstdt]. —</br>β. der (bolisch) /Bd. 1, Sp. 782/ Paff, als wertfreie Bezeichnung des katholischen Pfarrers bei den evangelischen Pfälzern in Galizien (bis 1939). —</br>γ. in historischen Belegen. a. 1311: alle selegerede 'letztwillige Schenkungen für Seelenmessen', die vor gesetzt sint oder hernach gesetzet werdent einem paffen [OttbgUrkb. 305]. a. 1325: er si wer er si, rietter, kneht, paffe oder orden [SpeyUrk. 290]. a. (15. Jh.): Kumpt ein man, er sy ritter oder knecht, pfaff oder leye [PfWeist. I 244 (LA-Diedf)]. a. 1621: von 1 strang wiesen, stoßt vff die Pfaffen (Grundstück, das den Pfaffen gehört) [WerschwSchR Bl. 10]. —</br>δ. als Bestimmungswort in vielen FlN: Pfaffenacker, -baum, -berg, -born, -brunnen, -bühl, -busch, -deiche, -eck, -garten, -gasse, -grund, -halde, -hecke, -hof, -holz, -käs, -kopf, -kreuz, -lache, -loch, -pfad, -rod, -seite, -steige, -straße, -stück, -tal, -triesch, -wald, -weg, -wingert, -zipfel. —</br>b. mit verächtlicher Nebenbedeutung. Des is e richdicher P.! von einem habsüchtigen Geistlichen [allg.]. So e P. (Päffche, Päffel)! [allg.]. Verstärkt in PfWb Pfaffensack, PfWb Saupfaffe. SprW.: Hit dich: bei de Gail hinne, bei de Weiwer vore, un bei de Paffe uf alle Seide [LA-Impfl]. —</br>2.</br>a. 'Bläßhuhn', Päff [Germh]. —</br>b. Grundw. in PfWb Dompfaff. —</br>c. 'Beerenwanze', Paff [LU-Friesh GH-Kand]. —</br>3. 'Klatschmohn', Paff, gew. Paffe (Pl.) [KB-Zell Gauh allg. FR LA-Diedf Venn]; vgl. PfWb Pfaffenblume. Syn. s. PfWb Klapperrose. Wilde 129: »Möglicherweise Zusammenziehung des lat. Namens papaver, wahrscheinlicher aber Anspielung auf das ähnlich farbige Gewand der kath. Geistlichen, zumal man im Rechtsrheinischen aus den Blüten 'rotröckige Priester' macht«. — F.: paf [vorn. NPf nördl. VPf WPf einschl. westl. PS], pḁf [restl. Pf]; Pl. pafə, pḁfə. — RhWb Rhein. VI 645 ff.; Saarbr. 151; LothWb Lothr. 20; ElsWb Els. II 132; BadWb Bad. I 182/83; Hess.-Nass. II 574. BadWb Bad. I 182/83; Hess.-Nass. II 574.)
- General-Anzeiger der Stadt Mannheim + (Pfalz, Hessen und Umgebung. St. Martin, 27 … Pfalz, Hessen und Umgebung.</br>St. Martin, 27. Juli. Auf dem Gipfel der Kalmit wurde vor kurzem eine interessante Arbeit beendet. Es war schon seit längerer Zeit geplant, auf der Kalmit, dem höchsten Berge des Haardtgebirges, eine mächtige Fahnenstange zu errichten, um bei besonderen Gelegenheiten, eine weithin sichtbare Flagge hissen zu können. Zunächst versucht man es mit einer hölzernen Fahnenstange, die mit eisernen Klammern in den 10 Meter hohen Aussichtsturm befestigt wurde, und diesen noch ein gut Stück überragte. Diese Stange mußte aber wieder entfernt werden, da sie die Sicherheit des Turmes erheblich gefährdete.</br>Bei jedem Windstoß erschütterte sie das Mauerwerk, auch riß sie den trigonometrischen Stein herab, der sich auf der Plattform des Turmes befand. Nun wurde ein eiserner Fahnenmast vor der Ludwigshafener Hütte errichtet und daran bereits die Kurpfälzische Fahne gehißt. Die Kosten trägt die Ortsgruppe</br>Ludwigshafen des Pfälzerwaldvereins. Hoffentlich dauert es nun auch nicht mehr lange, bis die dringend nötige Fernsprechleitung auf die Kalmit gelegt wird.nsprechleitung auf die Kalmit gelegt wird.)
- Altenkirrweiler + (Rathaus...Das Gebäude wurde um 1725 als Amtshaus errichtet. Die Steine hierfür holte man vom ruinösen „Oberschloss“.)
- Passionsaltar Maikammer + (Realität in Raum und Zeit zu sehen ist, bleibt überhöht und zugleich zusammengehalten von einem Himmel aus Gold)
- Franz Xaver Remling/Veröffentlichungen + (Rechts zieht das mit Maikammer eine Gemein … Rechts zieht das mit Maikammer eine Gemeinde bildende Alsterweiler hinan gegen das rings mit Reben umpflanzte Gebirge, auf dessen erstem Vorhügel das frommbesuchte Wetterkreuz von Maikammer, wie einen Hügel näher, das von Diedesfeld, verkündend Gottes Liebe und Gnade, weit in die Ebene hinableuchtet.nd Gnade, weit in die Ebene hinableuchtet.)
- Wetterkreuz am Wetterkreuz-Berg + (Rechts zieht das mit Maikammer eine Gemein … Rechts zieht das mit Maikammer eine Gemeinde bildende Alsterweiler hinan gegen das rings mit Reben umpflanzte Gebirge, auf dessen erstem Vorhügel das frommbesuchte Wetterkreuz von Maikammer, wie einen Hügel näher, das von Diedesfeld, verkündend Gottes Liebe und Gnade, weit in die Ebene hinableuchtet. / Franz Xaver Remling lässt in "Die Maxburg" den Blick vom Hambacher Schloss nach Süden schweifen und führt über Alsterweiler aus.schweifen und führt über Alsterweiler aus.)
- Pfälzisches Wörterbuch/(woerterbuchnetz.de) + (Auge als Sehorgan, [Merkverse für die Namen der Fastensonntage, 3.] Invocavit wir rufen laut,)
- Dienerbücher des Bistums Speyer (1464-1768)/Eintrag + (Riebel, Georg. 1576 V 25 Ausfaut im Under Lauterburger Amt zu Kirweyler (320, 279 v).)
- Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte/Veröffentlichungen + (Rieß-Stumm, Susanne, „Primum est vivere“ – Das Neustadter Tal im 19. Jahrhundert, S. 253-278.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten + (Ritter und Geistliche waren von Beden regelmäßig befreit.)
- Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte/Veröffentlichungen + (Rosina von Oberstein *2. Dezember 1544, To … Rosina von Oberstein *2. Dezember 1544, Tochter von Paul Schliederer von Lachen und Anna von Venningen. Sie heiratete am 30. August 1568 Rudolf von Oberstein aus der Linie Gundheim.</br>Vier Wappen sind erkennbar: - Schwiegerelten Johann Siegfried und Margarete von Oberstein, die am 15. März 1547 vom Mainzer Erzbischof Sebastian von Heusenstamm mit dem Ort Gundheim (Gundheimer Linie) belehnt wurden. - Ehemann Rudolf von Oberstein ?2. November 1610.nn Rudolf von Oberstein ?2. November 1610.)
- Franz Gabriel Allmaras/Veröffentlichungen + (S.14 6, August 187 5 in Speyer 17. Januar … S.14 </br>6, August 187 5 in Speyer 17. Januar 1953 in Maikammer.</br>Nach dem Besuch des Humanistischen Gymnasiums In Landau studierte Franz Almaras an der Technischen Hochschule in München, schloß 1900 dort als Diplom-Ingenieur ab und war dann als Regierungsbaumeister bei der Eisenbahnsektion Miltenberg und beim Straßen- und Flußbauamt in Traunstein tatig. 1905 wurde er ins das Reichskolonialamt berufen. Franz Aimaras wurde von Kaiser Wilhelm II. zum Geheimen Baurat ernannt. 1906 machte er sich auf den Weg nach Ostafrika. Hier hatte er die Stelle eines Verkehrsreferenten beim Gouvernement inne und war Reichskommissar für die Eisenbahnen und Neubauten von Straßen und Hafenanlagen.“</br>Kommentar</br>Franz Allmaras wird als bedeutender Sohn von Alsterweiler geführt. (matzinger)</br>(S.413)</br>“Johannes Leonhardt* 2. April 1878 in Maxdorf+ 21. März 1935 in Maikammer</br>Die Gemeinde Maikammer benannte ihre Schule nach dem Lehrer und Heimatforscher Johannes Leonhardt. Er war über 30 Jahre Lehrer und Schulleiter und schied am 30. November 1933 aus dem Dienst. 1928 brachte Leonhardt die Ortsgeschichte Maikammers im Selbstverlag heraus. Theordor Zink (s.d.) bewertet diese «Geschichte von Maikammer-Alsterweiler» als «stattliche Ortsgeschichte», ansprechend und volkstümlich. Sie ist in er «Ortschronik Maikammer-Alsterweiler», die 1986 von der Ortsgemeinde herausgegeben wurde, als Verfasser Johannes Damm (s.d.) und Hans Treptow hat, als erster Teil enthalten. Johannes Leonhardt spielte über viele Jahre in der katholischen Kirche St. Kosmas und Damian die Orgel und dirigierte den Cäcilienverein. 1911 gründete der die Winzergenossenschaft Alsterweiler und war Rechner bei der Winzergenossenschaft Maikammer.“</br>Kommentar</br>Johannes Leonhardt war Lehrer in Alsterweiler und Verfasser der «Geschichte von Maikammer=Alsterweiler». (matzinger)e von Maikammer=Alsterweiler». (matzinger))
- Stiftung zur Förderung der Pfälzischen Geschichtsforschung/Veröffentlichungen + (S.399 (Teil 1)) 1511 Juli 19, o.O. (Speyer … S.399 (Teil 1)) 1511 Juli 19, o.O. (Speyer) Transfix mit Urkunde von St. Magdalena REGEST (uninteressant) KommentarEs geht um das Siegel.</br>Siegel, angehängt an Pergamentpressel. Siegel des Kollegiatstiftes Allerheiligen zu Speyer: </br>rundes braunes Wachssiegel, (Durchmesser) 3,2 cm, leicht abgerieben, Randverluste. Siegelbild: Tatzenkreuz, belegt mit einer Schwurhand (mit Ärmelansatz). Siegelumschrift <S: ECCLE:> SANCTE TRINITATIS SPIR.</br>Kommentar</br>Zahlreiche Hinweise auf ein Hofgut des Klosters in Maikammer. Zeitraum:</br>1502-1540</br>sowie zahlreiche Namen, darunter auch Obendruf sowie Flurnamen und Hofmann des Guts.</br>(S.555(Teil 1))</br>Nr.706</br>1554 o.T., o.O.</br>Deperditum</br>Ausgabe einer Wiese zu Maikammer an ihren Hofmann. 1572 wurde die Wiese zu einem Weingarten verbaut. </br>Nr. 708</br>1554 o.T., o.O.</br>Deperditum</br>Erwerb von Besitz in Maikammer.</br>(S.186(Teil 2))</br>Nr.129</br>Meinkammer Johannis baptistae</br>Item I gulden von etlichen underpfanden laut verschreybung, gibt Martin Feiffel, tenetur de anno LXVII und LXVIII - gibt Hanß Sturm modeo - von diesem I gulden ist kein verfolg, derohalben zu muthmassen, daß er abgelost.</br>(S.186(Teil 2))</br>Nr.130</br>Meinkammer uff Martini</br>Item 1/2 gulden von einer wiesen zu Meynkammernn, hat der hoffmann die wiß ohne zins laut eines kerffzettels und kauffbrieffs de anno 1554, tenetur de anno LXVII.</br>(S.192(Teil 2))</br>Nr.151</br>zue Meinckheimern</br>Item zwen guelden giebt Stepfan Becker hoffman zu Meinckheimer laut verschreibung uff nativitatis Mariae.</br>Dazu Empfangsvermerke 1572-1589</br>Nr. 152</br>zu Meinckheimer lychtmeß</br>Item dritthalben gulden bey Peter Kirchen auch daselbst laut verschreibung.</br>Dazu Empfangsvermerke 1580-1583 von Peter Kirchern, 1584-1589, 1589-1594.</br>Nr. 153</br>uff Martini</br>Item 1/2 gl giebt Hans Schwartz zue Meinckheimer von ainer farth hinder dez cloisters hoff zu seinem hauß, und ist ein precarium oder vergonstigung doruber khein brieff ufgericht, sondern mag mans uffkundt, wen man will.</br>Dazu gibt es Empfangsvermerke von 1577-1580 sowie 1581-1589</br>Nr. 171</br>zu Meynkammer uff cleybeltag</br>Item 1/2 gulden von etlichen underpfanden, nemlichen V firtel wingarts bey der leymengrubenn in Meynkammer gemarcken gelegenn, geben Wendel Erardt und Hanß Groß, jeder I orth, laut brieffs, tenetur de anno LXVIII - modo Wendel Schardt und Hans Groß.anno LXVIII - modo Wendel Schardt und Hans Groß.)
- Franz Gabriel Allmaras/Veröffentlichungen + (S.56 „Am 1. September 1952 ernannte der Ge … S.56 „Am 1. September 1952 ernannte der Gemeinderat von Maikammer Herrn Franz Allmaras in Anbetracht seiner Verdienste zum Ehrenbürger. Dazu heißt es in der Begründung: «Vollkommen ehrenamtlich und nur von der Liebe zu seiner Heimat beseelt, hat Geheimrat Allmaras für diese Höhenstraße die planerischen Unterlagen erarbeitet, den Straßenbau geleitetet und mit seinen reichen Erfahrungen und Kenntnissen sich in unserer Gemeinde ein sichtbares bleibendes Denkmal gesetzt, zum Wohl und Ansehen der Gemeinde.“setzt, zum Wohl und Ansehen der Gemeinde.“)
- Pfälzisches Museum/Beiträge + (SS.47-48 Anmerkung der Redaktion: Daß «Wid … SS.47-48 Anmerkung der Redaktion: Daß «Widder» in seiner Beschreibung der alten Kurpfalz besagter «Kredenburg» (vielleicht besser «Gredenburg», von «Geraidenburg», «Gerädenburg», «Grädenburg», weil Maikammer sonst zu der V. Haingeraide zählte) gedenkt, ist uns neu, und blieb auch unser Nachschlagen im Werke nach dersselben erfolglos. Wohl führt der alte Chronist in dem Geschlechtsregister einige «Obersteiner» an; doch unterliegt es keinem Zweifel, weil er darin nur von Adeligen und Dienstmännern «im Umfange der Rheinischen Pfalz» spricht, daß diese «Obersteiner» nicht, wie der Herr Verfasser meint, auf der Kredenburg bei Maikammer saßen. Denn die Burg lag im bischöflichen speyerer Gebiete, und ihre Bewohner zählten nicht zum pfälz. Dienstadel. Auch die Namen der genannten Junker «Viax» und «Hans Friedrich» finden sich nicht in erwähntem Register von Widder. Nicht eine «gar mächtige Familie» waren die Obersteiner auf der Kredenburg, sondern «ein Zweig eines adelichen Geschlechts» wie die Mitteilungen des historischen Vereins besagen. Die Lage des Schlößchens selbst, der gänzliche Mangel an Vorkehrungen zur Verteidigung, die Terrainverhältnisse, das frühere, nunmehr verschwundene große Einfahrtsthor mit landwirtschaftlichen Gebäuden u. s. w. der Umstand, daß wohl «Junker», aber keine «Ritter» die Kredenburg bewohnten, bestimmen uns zu der Annahme: keine stolze Familie beherbergte die Burg, wohl aber einfache sog. «Krautjunker», die kaum in Verträgen oder sonstigen Verbriefungen und Aktenstücken sich bemerkbar machten. Bezüglich des Austserbens der «Kredenburger» im Jahre 1661, so bezieht sich diese Behauptung ebenfalls teilweise auf eine «Widder’sche» Notiz, ist aber ganz unrichtig hier verwendet, weil, wie gesagt, es sich um «pfälz. Obersteiner» handelt, und nicht um solche, die wahrscheinlich speyerische Lehensleute waren und die Kredenburg bewohnten.</br></br>Ob die «Kredenburger» dem gleichnamigen Rittergeschlechte von Oberstein an der Nahe, oder jenem im Oberamte Alzey angehörten, bleibt vorerst schwer nachzuweisen. Auch ist die Eußerthaler Urkunde, welche von «Reben zu Maikam an dem Schlosse» spricht, höchst vorsichtig mit der Kredenburg in Beziehung zu bringen, weil letztere zu Alsterweiler, dem unmittelbar darum liegenden Dorfe, zählte, zu welchem es heute noch gehört, und Maikammer selbst am südlichen Ende des Dorfes eine Burg aufzuweisen hatte, wie uns im Jahre 1840 ein alter lokalkundiger Bürger von da mitteilte.</br></br>Das Geschlecht der Obersteiner, welches «Widder» erwähnt, hauste auf der Burg Oberstein im alten Oberamte Alzey, bei dem eingegangenen Dorfe Lindesheim, in der Nähe Offsteins. In der nördlichen Pfalz und Hessen sehr begütert, standen diese Obersteiner als Beamte in kurpf. Diensten, oder waren Lehensträger. Nur ein einziger der Familie tritt als Domdechant zu Mainz in der Geschichte auf. Der letzte Obersteiner, Christoph, starb im Jahre 1661 ohne Leibeserben als pfälz. Lehensmann; war also keiner der Kredenburger Familie. - </br></br>Unrichtig ist ferner, als sei «jede Erinnerung an die Burg und die Burgherrn verschwunden.» Das in den fünfziger Jahren erschienene Geschichtswerk der rheinpfälzischen Schlösser von P. Gärtner, welches ebenfalls die eingans berührten kurzen Notizen über die Kredenburg bei Alsterweiler enthält, ist überall bekannt geworden. Der verstorbene Gastwirt Herr Hauck in Alsterweiler, in dessen Besitz das Schlößchen sich befand, gab uns oft genauen Bescheid über dasselbe und seine früheren Bewohner, auf Grundlage besagten Werkes. Er war es auch, der uns auf die Grabsteine der Obersteiner auf dem alten Maikammerer Friedhofe, wie auch auf die wenigen Wappen und Rudera des Schlößchens selbst, öfters aufmerksam machte. Die Inschriften auf den Grabmonumenten wurden schon häufig von Einheimischen und Fremden, gelegentlich der Besichtigung des berühmten Gemäldes in der Kirche nebenan, gelesen und notiert.</br></br>Was endlich die einstöckigen Häuser betrifft, die, von den Maikammerern auf den Fundamenten der von ihnen zerstörten Burg erbaut, den Namen einer «Burg» nicht mehr verdient hätten, so verdanken diese Wohnungen ihren Ursprung einer viel neueren Zeit und einem anderen Bauherrn. Nicht diesen gilt die Bezeichnung «Schlößchen», sondern der Stelle, darauf die «Kredenburg» gestanden.</br></br>Die Behauptung aber, auf den vorerwähnten Grabsteinen nach dem Jahre 1525 fehle die Bezeichnung «zu Kredenburg» deshalb, weil «diese höchst einfachen Bauten «Burg» zu nennen eine Ironie gewesen wäre, erscheint uns als eine sehr kühne. Einer Erwähnung der Grabmäler in der Blaul’schen Schrift, Ausgabe 1838, vermochten wir, trotz eifrigen Suchens, nicht zu begegnen.trotz eifrigen Suchens, nicht zu begegnen.)
- Ortsfamilienbuch Kirrweiler/Pfalz/Einträge + (Sahm, Adam)
- GLA Ka 37 Nr.3807a + (Schlichtungsspruch in vier Punkten Heiratsvertrag Georg und Agnes Mayer)
- LA Sp W 1 Nr.2005 + (Schloß zu Greidenburg, im schlössel Geraidtenburg)