Springwurm

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Springwurm (Sparganothis pilleriana).[1][2][web 1]

Springwurm (Sparganothis pilleriana)[web 2] ist ein Schmetterling aus der Familie der Wickler (Tortricidae)[web 3][web 4](→Heuwurm, Sauerwurm).

Der Springwurm gilt ebenso wie der Einbindige Traubenwickler[web 5] und der Bekreuzte Traubenwickler als Schädling im Weinbau[urk 1][3][beg 1]. Die Larven des Springwurms befallen junge Blätter, die sie durchlöchern und zu Paketen zusammenspinnen."Noch in den vierziger Jahren wurde in Alsterweiler der Springwurm mit der Hand von den Rebstöcken abgelesen Dazu wurde den Schülern etwa ab der fünften Klasse" Franz Schwaab (2011) [anm 1][anm 2][lit 1]

Weblinks

  1. Bestimmungsseite für Schmetterlinge siehe: [lepiforum.de Lepiforum].
  2. lepiforum.de/cgi-bin/lepiwiki.pl?Sparganothis_Pilleriana Lepiforum abgerufen am 3.12.2011
  3. [www.ages.at/ages/landwirtschaftliche-sachgebiete/pflanzengesundheit/weinbau/springwurmwickler/ Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH, kurz AGES, sowie Bundesamt für Ernährungssicherheit] abgerufen am 20.08.2013
  4. hortipendium.de/Springwurm Hortipendium abgerufen am 24.08.2013
  5. [www.rebschutzdienst.at/index.php?option=com_content&view=article&id=109&Itemid=168 Rebschutzdienst Österreich] abgerufen am 3.12.2011

Literatur

  1. Den historischen Nachweisen zum Wurm im Weinbau geht der folgende Beitrag nach. Er beginnt mit einem Bibelzitat, verweist auf Griechen und Römer und das Mittelalter. siehe dazu: Bassermann-Jordan (1910) Die Wurmfrage im pfälzischen Weinbau und die oberpolizeil. Vorschrift v. 9. Okt. 1910. In: Pfälzische Kommission zur Bekämpfung der Rebschädlinge (Hrsg.), (1910) Der Heu- und Sauerwurm: Sammlung von Vorträgen. Neustadt a.d. Haardt, D. Meininger, Seite 108 ff.

Einzelnachweise

  1. Bild zur Verfügung gestellt von DLR Rheinpfalz unter Common Licence vom 12.08.2011.
  2. Springwurm gehört zu der Familie der Wickler (Tortricidae) und der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Siehe dazu: Pleisch, Eugen Krebs, Albert (1971) Unsere Schmetterlinge, Polydruck Diedikon, Seite 8ff.
  3. Seite 91 in:Leonhardt, Johannes (1928), ‹Geschichte von Maikammer=Alsterweiler›, (1 Hg., 1; Maikammer:) 216 Seiten. (CMS 125).
  4. Anmerkung Matzinger: Die Angabe Wurms ist hier unspezifisch gebraucht - Heuwurm und Sauerwurm siehe dort.)
  5. Pfälzische Kommission zur Bekämpfung der Rebschädlinge (Hrsg.), (1910) Der Heu- und Sauerwurm: Sammlung von Vorträgen. Neustadt a.d. Haardt, D. Meininger, Seite 49
  6. Ueber die Vertilgung des Heu- und Sauerwurms (1872), Seite 6 und 7. In: Pfälzische Kommission zur Bekämpfung der Rebschädlinge (Hrsg.), (1910) Der Heu- und Sauerwurm: Sammlung von Vorträgen. Neustadt a.d. Haardt, D. Meininger.

Anmerkungen

  1. Matzinger: Mündliche Mitteilung von Franz Schwaab am 3. Dezember 2011. Vollständiger Text:Noch in den 40er Jahren wurde in Alsterweiler der Springwurm mit der Hand von den Rebstöcken abgelesen Dazu wurde den Schülern etwa ab der fünften Klasse ein Sack umgebunden und nach dem Mittagessen ging es in den Weinberg Die Springwürmer wurden gesammelt auf einen Haufen gepackt und verbrannt
  2. Matzinger: Mit den 40er Jahren waren die Jahre um 1940 gemeint.

Zitate

Urkunden

  1. Der erste urkundliche Nachweis über Schädlinge im Weinbau findet sich im Taufbuch der Insel Reichenau im Jahre 1713. In: Pfälzische Kommission zur Bekämpfung der Rebschädlinge (Hrsg.), (1910) Der Heu- und Sauerwurm: Sammlung von Vorträgen. Neustadt a.d. Haardt, D. Meininger, Seite 7

Begriffe

  1. siehe dazu auch: Heuwurm, Sauerwurm, Süßwurm

Kategorien

Springwurm gehört den Kategorien an: Rebschädling

Matzinger sagt: Letzte Überarbeitung der Seite 20.02.2017. Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Springwurm. Nutzen Sie zur Zitierung für ihr Werk folgende vollständige Angabe: http://www.alsterweiler.net/wiki/Springwurm ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 22.05.2018 ↑...Seitenanfang

Fakten zu „Springwurm
Ist ZitatNoch in den vierziger Jahren wurde in Alsterweiler der Springwurm mit der Hand von den Rebstöcken abgelesen Dazu wurde den Schülern etwa ab der fünften Klasse + und Infolge des großen Wurmschadens 1878 mußten vom 1. Februar bis Ende März 1879 alle Rebstöcke abgerieben werden. +
Ist zitiert inFranz Schwaab (2011) + und Leonhardt (1928)/Seite 82 +