Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
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- Matthias Clemens Sigmund Dreyer/Veröffentlichungen + (Die Wolfsfalle bei Fafião (Fojo do Lobo) ist eine Einrichtung zum Fangen von Wölfen. Die Entstehungszeit ist unbekannt. Erste urkundliche Belege stammen aus der Zeit des 15. Jahrhunderts..)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/126bis150 + (Die Zehntfrucht des Domkapitels wurde in der Pfarrscheuer und seit 1685 auch in der Scheuer der Kredenburg aufbewahrt. Der Zehntwein kam in die Kellerei Edesheim.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten + (Die beiden ersten Jahre des siebenjährigen … Die beiden ersten Jahre des siebenjährigen Krieges (1756-1763) waren hier unmerklich vorübergegangen. Aber schon im Jahre 1758 begannen die Lieferungen, Einquartierungen und '''Kriegsfrondienste''' für — die Franzosen, die wieder einmal Truppen in dem Gebiete der Pfalz stehen hatten. Bürger mußten Mehl, Fourage und Pferdefutter meist nach Frankfurt a. M. fahren. Die Lieferungen an Hafer, Heu und Stroh gingen teils an das französische Magazin nach Speyer, teils nach Deidesheim und beliefen sich von 1758—60 auf 10 637 Gulden 24 Kreuzer. von 1758—60 auf 10 637 Gulden 24 Kreuzer.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125 + (Die erste bekannteste Zahl der Einwohner ist vom Jahre 1530. Damals wohnten in Maikammer 674, in ''Alsterweiler'' 451 Seelen, zusammen 1125.)
- Haingeraide + (Die Haingeraiden entwickelten sich aus dem fränkischen Waldrecht)
- Wald-Heil + (Die ersten Tage des Januar...)
- Matthias Clemens Sigmund Dreyer/Veröffentlichungen + (Die gültige Referenz zum Ort Alsterweiler.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten + (Die hiesige Gemeinde hatte im Mai 60 fl. Maibed-, im Herbst 76 fl. 54 Kreuzer 2 Pfennig Herbstbedgeld zu zahlen. Dazu kamen 11/2 fl. Atzgeld, 7 fl. Rindfleischgeld und 3 fl. Schenkgeld.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten + (Die nächste Wahlperiode 1848—1853 umfaßte … Die nächste Wahlperiode 1848—1853 umfaßte die Zeit der Revolutionen und der Freischarenkämpfe. Fr. Lederle wurde Bürgermeister, trat am 11. Juli 1849 zurück und schied 1850 aus dem Gemeinderate aus; G. Ant. Platz wurde 1. Adjunkt, trat am 18. Oktober 1849 als solcher zurück. Franz Wingerter wurde 2. Adjunkt und versah vom 11. Juli bis 18. Oktober 1849 die Bürgermeistergeschäfte und trat 1849 aus dem Gemeinderate aus.te und trat 1849 aus dem Gemeinderate aus.)
- Glockenstein und Trullo/Auszug + (Die oberamtliche Verordnung um das Jahr 16 … Die oberamtliche Verordnung um das Jahr 1600 ordnete wegen des vielen Trinkens in den Wirtschaften an, dass zu Sommerzeiten abends um 8 Uhr und zu Winterzeiten um 7 Uhr geläutet werde und dass dann alle Wirtshausbesucher heimzugehen hätten: „Es soll auch kein Wirt über gemelde Zeit ihnen Wein geben. Wo aber ein Wirt solches übertritt und nach der Zeit Wein oder anderes geben wird, der soll ein Pfund Pfennig (1,70 bis zwei Mark) und ein jeder so in der Zech ist zehn Schilling Pfennig (rund eine Mark) sooft es geschieht, zu der Tätung unnachlässlich geben." (Gemeinde-Archiv Maikammer)sslich geben." (Gemeinde-Archiv Maikammer))
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten + (Die oberamtliche Verordnung um das Jahr 16 … Die oberamtliche Verordnung um das Jahr 1600 ordnet wegen des vielen Trinkens in den Wirtschaften an, daß zu Sommerszeiten abends um 8 Uhr und zur Winterszeit um 7 Uhr geläutet werde und daß dann alle Wirtshausbesucher heimzugehen hätten. „Es soll auch kein '''Wirt''' über gemelde Zeit ihnen Wein geben. Wo aber ein Wirt solches übertritt und nach der Zeit Wein oder anderes geben wird, der soll ein Pfund Pfennig und ein jeder, so in der Zech ist, 10 Schilling Pfennig, so oft es geschieht, zu der Tätung unnachläßlich geben. Doch sollen fremde Gäste, so bei der Nachtzeit sich züchtig und gebührlich halten, hierein nit gemeint sein.bührlich halten, hierein nit gemeint sein.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten + (Die vom Dorf aus zu der am Gebirge hingehe … Die vom Dorf aus zu der am Gebirge hingehenden Römerstraße (an Stelle der heutigen Berggasse und des Stotzweges) führenden Viehtrieb- und Geißweidewege führen durchs „Spielfeld" auf welches die gepflasterten '''Waschhütt'''- und Heldenpfade (Iter heroum) münden. Man schreibt diesen eine besondere Bedeutung zu. 46)bt diesen eine besondere Bedeutung zu. 46))
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/51bis75 + (Die übrigen 16 Gemeindräte von Maikammer w … Die übrigen 16 Gemeindräte von Maikammer waren gegen die Trennung:1. weil zwei getrennte Haushaltungen kostspieliger zu führen wären als eine einzelne, 2. weil die Wasserleitung doch gemeinsam bleiben müsse und durch '''Alsterweiler''' geleitet werde; Reibereien und Prozesse würden entstehen, 3. weil die Trennung sehr bedeutende Kosten verursachen würde, 4. weil sich in zehn Jahren die beiden Dörfer durch Neubauten doch berühren würden und eine Wiedervereinigung notwendig machte.d eine Wiedervereinigung notwendig machte.)
- LA Sp D 21 Nr.96 + (Diehterß seligen sun)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/126bis150 + (Dies war die einzige Zeit, in der '''Alsterweiler''' eine eigene Verwaltung besaß. Sie dauerte aber nicht lange, noch im gleichen Jahre wurde Jakob Denier Maire der ganzen Gemeinde. (1798))
- Alsterweiler + (Dies war die einzige Zeit, in der Alsterweiler eine eigene Verwaltung besaß...in Alsterweiler Peter Adam Koch Agent und Friedrich Eisenbiegler Adjunkt.)
- Dienerbücher des Bistums Speyer (1464-1768)/Eintrag + (Dirolff, Joh. Sebastian. 1589 IV 23 Schaffner zu Kirrweiler (323, 186v).)
- Dienerbücher des Bistums Speyer (1464-1768)/Eintrag + (Dirolff, Philipp. 1559 V 8 Keller zu Ödeßheim (317, 165v). 1563 II 28 desgl. (320, 104). 1570 III 8 Schaffner zu Kirrweiler (320, 193v).)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten + (Doch scheint die Sammlung nicht viel einge … Doch scheint die Sammlung nicht viel eingetragen zu haben, denn im Jahre 1719 erbaute die Gemeinde, „des schlechten Aussehens der Kirche überdrußig", das Chor so ziemlich aus eigenen Mitteln. Die Bürger leisteten '''Fronarbeit''', aus dem Ueberschuß der Kirche wurden 75 fl. genommen, dazu kamen 200 fl. Opfergeld und die Gemeinde schoß zirka 1000 fl. zu. Dies Chor mit Spitzbogen steht heute noch.Dies Chor mit Spitzbogen steht heute noch.)
- HStA MK 40468 + (Dr. Sonntag im Benehmen mit den pfälzischen Weinbaubehörden mikroklimatische Untersuchungen begonnen hat.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/26bis50 + (Durch Gesetz vom 25. November 1802 wurde d … Durch Gesetz vom 25. November 1802 wurde der Verkauf aller Nationalgüter angeordnet. In Mainz begann die Versteigerung aller früheren herrschaftlichen Güter. Die Credenburg zu '''Alsterweiler''' kam in den Besitz der Gebrüder Lederle in Hambach, 60 Morgen Äcker und 24 Morgen der Dieterwiese gingen in Privatbesitz über. Das sogenannte Nonnenhaus kaufte Franz Peter Schwarzwälder in '''Alsterweiler''' samt dem dazu gehörigen Gut um 465 Frs., zahlbar in 3 Terminen.en Gut um 465 Frs., zahlbar in 3 Terminen.)
- Zweibrücker Zeitung + (Durch die hochwillkommene Gabe von Seiten … Durch die hochwillkommene Gabe von Seiten des edelgesinnten Pfälzers Herrn Hilgard=Villard in New=York ist der pfälzische Verschönerungsverein in der glücklichen Lage im laufe dieses Jahres einige größere Unternehmungen ausführen zu können und soll nach dem Ausschußbeschlusse vom 26. Febr. baldmöglichst Das in Angriff genommen werden, worauf nach der Bestimmung des Schenkgebers seine Gabe verwendet werden soll. Auf die Herstellung eines eisernen Schutzpavillons mit gefälliger Anlage auf dem Kalmit kommen 1200 M zur Verwendung; die 47 neuen Vereinsmitglieder in Maikammer - diese Zahl wird jetzt wohl noch zunehmen - werden diese Nachricht mit Genugthuung hören. Ueber die in den letzten Jahren öfter gemachten und auf das jetzt erreichte Ziel gerichteten Anläufe und Angriffe könnte eine besondere Reisebschreibung geliefert werden. -ndere Reisebschreibung geliefert werden. -)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten + (Durch oberamtlichen Befehl vom 29. Januar … Durch oberamtlichen Befehl vom 29. Januar 1765 wurde beanstandet, daß Leute im Oberamt ihre Felder und besonders die Weinberge schlecht und nachlässig, nicht zu rechter Zeit oder gar nicht baueten. Darum sollten vertraute und verständige Männer bei den Arbeiten Aufsicht führen und Bericht erstatten. Die Lässigen sollten mit Geldstrafen beleqt werden, wovon die Aufpasser die Hälfte bekamen.n, wovon die Aufpasser die Hälfte bekamen.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/126bis150 + (Durch oberamtlichen Befehl vom 29. Januar … Durch oberamtlichen Befehl vom 29. Januar 1765 wurde beanstandet, daß Leute im Oberamt ihre Felder und besonders die Weinberge schlecht und nachlässig, nicht zu rechter Zeit oder gar nicht baueten. Darum sollten vertraute und verständige Männer bei den Arbeiten Aufsicht führen und Bericht erstatten. Die Lässigen sollten mit Geldstrafen beleqt werden, wovon die Aufpasser die Hälfte bekamen.n, wovon die Aufpasser die Hälfte bekamen.)
- Eichmeister + (Eichmeister m.: a. Pers., die Gefäße eicht b. Pers., die Gefäße amtl. eicht.)
- Département Mont Tonnerre + (Département Mont Tonnerre divisé en 4 arrondissemens et en 38 cantons.)
- Theilungsakt der fünften Haimgeraide/Abschnitte + (E) Die Diedesfelder Wiesen am Brandt und Harzkopf.)
- Datei:Kreuz sockel schutzkapelle.jpg + (ES SEI FERN VON MIR DASS ICH MICH RÜHME ALS IN DEM KREUTZE UNSERES HERRN JESUS CHRISTUS“ ERRICHTET 1863 (Vorderseite) „SIHE DAS LAMB GOTTES WELCHES HIN NIMT DIE SIND DER WELT" (Rückseite))
- General-Anzeiger der Stadt Mannheim + (Edenkoben, 5. Okt. Das Schöffengericht ver … Edenkoben, 5. Okt. Das Schöffengericht verurtheilte zwei Burschen aus Maikammer, welche am verflossenen Pfingstmontag auf der Kalmit, Gemeindewald von Maikammer, einen von dem Verschönerungsverein daselbst zur Bequemlichkeit des Publikums aufgestellten eisernen Stuhl muthwilligerweise zerstörten, mit empfindlichen aber gerechten Strafen von je 1 Monat Gefängniß.erechten Strafen von je 1 Monat Gefängniß.)
- Eichmeister + (Eichmeister m.: a. Pers., die Gefäße eicht b. Pers., die Gefäße amtl. eicht.)
- Pfälzisches Wörterbuch/(woerterbuchnetz.de) + (Eides-geselle m.: 'Gerichtsgeschworener'. … Eides-geselle m.: 'Gerichtsgeschworener'. 18. Jh.: Aidtsgesell [LU-Assh (alte Akten)]. Vgl. Lexer I 536 eitgeselle. — -pflicht f.: 'eidlich auferlegte Pflicht'. a. 1582: wird jeder gemeinßman vf den nothfall daß beste zu thun vermahnt vnd derhalben seine(r) eydtßpflichten erinnerd [PfWeist. II 523 (FR-Flomh)]. Schwäb. II 564.Weist. II 523 (FR-Flomh)]. Schwäb. II 564.)
- Franz Friedrich Schwarzwälder + (Eigentumsvermerk: Franz Friedrich Schwarzwälder Maikammer, den 13t September 1827.)
- Heldwiesen + (d.i.ein Tümpel oder kleiner Weiher im Dorfe. Das Wort kommt von mhd. „wete" = Tümpel, in dem man das Vieh tränkte)
- Alsterweiler + (Dies war die einzige Zeit, in der Alsterweiler eine eigene Verwaltung besaß...in Alsterweiler Peter Adam Koch Agent und Friedrich Eisenbiegler Adjunkt.)
- 100 Jahre Kirchenchor Maikammer/Kleine Wappenkunde/Wappen + (Ein Ortszeichen, das auch für das Maikamme … Ein Ortszeichen, das auch für das Maikammerer Wappen Beweiswert hat, sei noch angeführt: das ursprüngliche Zeichen von Burrweiler (31). Es ist aus dem Jahre 1604 in Verbindung mit dem Schultheißenzeichen erhalten. Burrweiler war gleich Maikammer durch das Patronatslehen (Pfarrgeschichte Seite 26) mit dem Kloster Heilsbruck verbunden, jedoch hatte das Kloster dort schon ab 1265 das Präsentationsrecht inne. Die Pfarrei mußte jedoch wie auch die Pfarrei Winden mit Weltpriestern besetzt werden (Braun). Im Wappenzeichen steht über dem Fuß die kurpfälzische Raute. Da Burrweiler nie kurpfälzischer Ort war, kann die Raute nur im Zusammenhang mit dem Präsentationsrecht (= Recht zur Einsetzung eines Pfarrers in die Pfarrei) gesehen werden, das sich aus der kurpfälzischen Schirmherrschaft über das Kloster Heilsbruck ableitete.</br>Damit ist diese Raute ein wichtiges Indiz für die Heraldik des Maikammerer Altarbildes.</br>Aber noch in anderer Hinsicht ist das alte Burrweilerer Wappen beachtenswert: Am Zeichen sind noch Reste von Gold und im Feld von schwarzer Farbe zu erkennen. Die Farbgebung war demnach gleich der des Maikam- merer Ortswappens. Dazu die Erklärung: Die erste Siegelform eines Pfarrortes waren der Kirchenpatron oder wie in Maikammer die Patrone. St. Kosmas und St. Damian werden heute noch im Maikammerer Pfarrsiegel ver- wendet. Bei der Vergabe der beschriebenen Wappengruppe wurden die Farben desjenigen genommen, der zur damaligen Zeit das Patronatsrecht besaß, bei Burrweiler und Maikammer also des Klosters Heilsbruck, das wiederum unter den ,Farben', d. h. der Schirmherrschaft der Kurpfalz stand. Auch bei anderen Orten kann dies beobachtet werden. So hat Kirrweiler in seinem Ortswappen die Farben der Speyerer Bischöfe Raban und Reinhard aus dem Geschlechte derer von Helmstädt: schwarz-weiß (= silber). (Da Reinhard 1455 starb, kann das Wappen nur in der schon erwähnten Zeitspanne entstanden sein.) Die dominierenden Farben der Kurpfalz waren immer schwarz-gold, die Farbe Rot war untergeordnet. Schreibt doch schon Conrad von Mure i. J. 1250: „Ecce palatini Reni forma leonis, ex auro, nigrum tarnen hinc Campum fore ponis!" (frei übersetzt: Sieh, der pfälzisch-rheinische Löwe aus Gold auf schwarzem Feld).</br>Das Burrweilerer Wappen wurde noch im 17. Jahrhundert in der Längsachse verdoppelt, sodaß daraus eine heraldische Lilie entstand. Die Farbgebung blau-weiß geschah wie in vielen anderen Gemeinden auf Vorschlag der königlich-bayrischen Wappenkommission i. d. J. 1830/31.rischen Wappenkommission i. d. J. 1830/31.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/151bis180 + (Ein zweites Gotteshaus besitzt unsere Geme … Ein zweites Gotteshaus besitzt unsere Gemeinde in der Kapelle zu '''Alsterweiler'''. Da die Bewohner von Alsterweiler von ihren Mitbürgern zu Maikammer nicht immer wohlwollend behandelt wurden, waren die Verbindungswege zwischen beiden Ortsteilen meist in schlechtem Zustand und darum der Schul- und Kirchenweg unangenehm. Man war aber in Alsterweiler immer frommgläubig und hielt Alsterweiler immer frommgläubig und hielt)
- Pfälzisches Wörterbuch/(woerterbuchnetz.de) + (Ein-spänner m.:'Fuhrwerk mit nur einem Zug … Ein-spänner m.:'Fuhrwerk mit nur einem Zugtier'vgl. PfWB Einspännerwagen; 'Bauer, der nur ein Pferd hat', Äinspänneʳ; übertr. 'Junggeselle', bes. 'alter Junggeselle', Ääⁿspänneʳ; 'ungeselliger Mensch'; 'städtischer Polizeidiener'. Im Dezember 1761 hatte ein Einspänner im Auftrage des Rates der Stadt Speyer die Höfe um die Stadt nach lichtscheuem Gesindel kontrolliert [Feierowend Nr. 38/1957]. Als berittene Söldner begleiteten die E. den Bürgermeister bei seinen Amtshandlungen; Einspännerwagen m. Einspännerwiese f.: 'Wiese, deren Nutzung dem Einspänner zusteht'. a. 1730: Einspännigerwiese; 'mit nur einem Zugtier</br>bespannt';'unverheiratet', ääⁿspännich;''''berittener Amtsknecht'''', s. PfWB Einspänner 4, PfWB Einspännerwiese; PfWB Einspänner 1 b. a. '''1359''': ein ieder gedingsmann soll dem gerichtsherrn mit seiner fuer einen tag wie im selbst frönen, ... und die einspenningen gleich alszo mit ihrer hand; 1536: Item vf ieglichem hauß drey malter habern vnd zwey hüner, das da rauch helt. Item ein ieglicher einspenniger halb souiel [PfWeist. I 85 (FR-Beindh)]. a. 1604: ein Einspanninger, der mit zu roten oder zu schneiden in der ernd gebraucht wird [SSp., Gefälle des Amtes Neu- und Alt-Wolfstein]. a. 1621: 12 Imbß den Einspennigen zu Birbach, welche ... dem Layendeckher (Schieferdecker) vffm Closter Handtreichung gethan [WerschwSchR, Bl. 206].ndtreichung gethan [WerschwSchR, Bl. 206].)
- Obermühle + (Eine Mühle oberhalb Maikammer am Bach wird schon 1397 erwähnt (53, Remling, Maxburg). Diese hatte 1 Fuder Wein und 8 Malter Korn als Kestenburger Lehen von 1397 an den edlen Gerhard v. Nieppurg zu geben.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten + (Eine Verpflichtung, die nicht gerne ausgeü … Eine Verpflichtung, die nicht gerne ausgeübt wurde, weil es dabei ungleich herging, war der '''Frondienst'''. Er war dem Bischof als Landesherrn und der Gemeinde zu leisten, und zwar bei der Jagd, bei Straßen-, Brücken- und Häuserbauten und als Wache. Einzelne Personen waren von der '''Fronarbeit''' befreit, besonders Geistliche, Lehrer und Gemeindevorsteher. 1781 gab es 6 freie Bürger, 6 Fuhr- oder Spannfröner und 233 Handfröner.Fuhr- oder Spannfröner und 233 Handfröner.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125 + (Eine ganze Reihe von katholischen Priestern, Lehrern, Professoren, Ärzten nud anderen wissenschaftlichen Berufen brachten Maikammer und '''Alsterweiler''' im 19. Jahrhundert und jetzt noch hervor.)
- Ortschronik Maikammer Alsterweiler/Alsterweiler/301-400 + (Eine großzügige Spende des Deutsch-Amerika … Eine großzügige Spende des Deutsch-Amerikaners Hilgard-Villard aus New York ermöglichte den Bau. Die Hütte hatte ein Blech-Hängedach, stand auf dem Gelände zwischen Gipfelweg und Plateau und wurde durch den Pfälzischen Verschönerungs-Verein errichtet. Letze Überreste sind noch vorhanden, wie unser Bild zeigt, das im Januar 1936 aufgenommen wurde. Es zeigt den späteren Pfarrer Emil Damm, Bruno Damm und Engelhardt Koch.Emil Damm, Bruno Damm und Engelhardt Koch.)
- Die Ritter von Altdorf/Zitate + (Eine verwirrende Fülle von Möglichekiten a … Eine verwirrende Fülle von Möglichekiten also. Dabei bieten sich die Brodel von Altdorf als die Familie an, die den Beinamen durchgehend geführt hat. In diese Richtung könnte auch der Vorname der Nonne Beatrix von Kestenburg weisen, da dieser auch bei den Damen von Altdorf auftritt. So wir z.b. im Jahre 1468 eine Beatrix von Altdorf, verheiratet mit Hans von Dalheim, als Tochter des verstorbenen Heinrich von Altdorf gen. Brötel und seiner Witwe Katharina von Winheim erwähnt. Das erstgenannte Paar verschreibt der gemeinsamen Tochter Margarete und deren Gemahl Hermann von Zeutern (Zutern) d.Ä. anstelle einer "Heimsteuer" von 500 Gulden einen Hof zu Deidesheim und einen weiteren halben Hof zu Kirrweiler. - Diese Besitzungen lassen nicht nur die bereits bekannte Verbindung der Brodel zu Deidesheim sichtbar werden, sondern auch eine weitere, nämlich zur Burg in Kirrweiler, wo Heinrich Brodel - wohl der Sohn des Vorgenannten - vom Speyerer Bischof Ludwig von Helmstadt (1478-1504) ein Haus zu Lehen besaß, demnach wohl als Burgmann seinen Dienst versah.ch wohl als Burgmann seinen Dienst versah.)
- Glockenstein und Trullo/Auszug + (Eine weitere Rarität im südpfälzischen Rau … Eine weitere Rarität im südpfälzischen Raum ist das Weinberghäuschen in der Gewanne „im Böbig". Hier steht ein typi- scher „Trullo". Ein einräumiger, steinerner Rundbau mit rundförmigem Kraggewölbe und einem </br>Rundknauf an der Spitze. An diesem Kragkuppelbau ist ein Zinnenkranz eingearbeitet. Diese steinerne Bekrönung ist der „Zippus". Wahrscheinlich hat sein damaliger Besitzer, der königlich-bayerische Amtsrichter Carl Schott, der in Frankenthal tätig war, die im nahen Rheinhessen von italienischen Wanderarbeitern dort erbauten „Trullis" gesehen und in seinem Weinberg „im Böbig" ein solches errichten lassen.g „im Böbig" ein solches errichten lassen.)
- 100 Jahre Kirchenchor Maikammer/Das Maikammerer Altarbild + (Eines der kostbarsten Altarbilder des Mittelalters in der Pfalz.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten + (Einmal ging er (Geometer,Waldmesser) auch … Einmal ging er (Geometer,Waldmesser) auch von der Vermessung durch Alsterweiler nach Hause; im Walde hatte er sich einen dicken Stock zum Benutzen beim Gehen abgeschnitten. Als er an die '''Deckelgasse''' kam, standen einige böse Buben dort und belästigten ihn durch Zurufen. Dabei schlug er dem Frechsten seinen Stock über.schlug er dem Frechsten seinen Stock über.)
- 800 Jahre Kirrweiler/Seite98 + (Einspänner (ebenso Seite 100, der Einspänner namens Johann Georg Barthel).)
- Franz Gabriel Allmaras/Veröffentlichungen + (Eisenbahnen und Postverkehr in Ostafrika u … Eisenbahnen und Postverkehr in Ostafrika und den Kolonien mit Stand von 1913.</br>Titel: Das Verkehrswesen in den deutschen Kolonien</br>Person: Allmaras, Franz</br>Verlag, Herausgeber: Süddeutsche Monatshefte</br>Ort: Leipzig [u.a.]</br>Jahr: 1915</br>In: Die deutschen Kolonien Bd. 12, H. 8 (Jg. 1915) S. 746-751</br>Art der Ressource: Artikel</br>Besitznachweis:</br>Besitznachweis: DE-547 [UFB Erfurt/Gotha]</br>Verfasserangabe: von Franz Allmaras</br>Bemerkung: Sprache: Deutsch</br>DigiBib-Datenbank: GBV</br>Das Verkehrswesen in den deutschen Kolonien</br>Von Regierungs- und Baurat Franz Allmaras.</br>Seite 746</br>Unsere Schutzgebiete in Afrika und in der Südsee waren zur zeit der Erwerbung wenig erforschte, fast unbekannte Gebiete. Handel und Verkehr nach Außen wie im Innern fehlten nahezu vollständig. Nur der Sklavenhandel blühte an vielen Küstenplätzen und verödete große Länderstriche Mittelafrikas.</br>Seite 747</br>Die erworbenen Gebiete mußten durch Schaffung regelmäßiger Schiffsverbindungen dem Weltverkehr geöffnet werden. Um dies bei dem anfänlich geringen Verkehrs zu erreichen, gewährte das Reich den Schifffarthslinien, die den Verker nach der Südsee, nach Ostafrika und Süwestafrika vermittelten, jährliche Subventionen, wodurch es sich den im Interesse des Handels und Verkehrs wertvollen Einfluß auf die Festlegung der Fahrpläne und Höhe der Tarife, sowie auf die Beförderung der post sicherte. Es ist ein Zeichen der günstigen Entwicklung dieser Schiffahrtslinien, daß sie in den letzten Jahren ernstlich mit dem Gedanken umgingen, auf Staastsbeihilfen zu verzichten.</br>Im Westen Afrikas verkehrt die Woermannlinie in Verbindung mit der Hamburg=Amerika=Linie und der Hamburg=Bremer Afrika=Linie. Sie erhalten keine Unterstützung des Reiches.</br>Sämtliche Dampferlinien laufen icht nur die deutschen Plätze, sondern auch eine Reihe von Handelsplätzen fremder Kolonien, sowie die für diese unentbehrlichen, außerdeutschen Hafenplätze Europas an.</br>Die der deutschen Ostafrika=Linie gehörige Bombaylinie war die erste Schiffahrtsgesellschaft, die den Personentransport und Warenaustausch zwischen der Ostküste Afrikas und Ostindien vermittelte. Sie hat sich bis zum Ausbruch des Krieges trotz scharfer Konkurrenz fremder Unternehmungen den Hauptanteil am Verkehr erhalten.</br>Die Schiffahrtsgesellschaften haben in den ersten Jahrzehnten schwer kämpfen müssen, um durchzukommen. Mit der steigenden Entwicklung und Hebung des Wirtschaftslebens der erschlossenen Gebiete haben auch sie an Mitteln und Einfluß gewonnen. So fing z.B. die Woermann=Linie im Jahre 1885 mit einem Betriebspark von 5 Dampfern mit 12745 Tonnen Gesamtbruttoraumgehalt an, bei Ausbruch des gegenwärtigen Krieges verfügte sie über 29 Hauptdampfer mit einem Bruttogehalt von 145 000 Tonnen, ferner über 10 Küstendampfer, 9 Schlepper, 8 Barkassen, 152 leichter und kleine Fahrzeuge. Die Deutsche Ostafrika=Linie hatte zur Zeit ihrer Gründung im Jahre 1900: 7 Seedampfer mit 13 600 Tonnen Bruttogehalt; zu Anfang des Jahres 1914 dagegen 23 Seedampfer mit rund 110 000 Tonnen Bruttogehalt.</br>Der Aufschwung dieser Schiffahrtslinien ist das Spiegelbild das sich entfaltenden Wirtschaftslebens in Mittel= und Südafrika. Und deutsche Reeder sind es, deren Tatkraft und Unternehmergeist diese Fortschritte in erste Linie zu danken sind.</br>Der Anlage von Verkehrswegen im Innern, als notwendigem Korrelat der Verkerhsverbindungen mit der Außenwelt, mußte die Erforschung der Gebiete und damit Hand in Hand die Feststellung der vorhandenen Wirtschaftswerke vorausgehen. Mit Recht bezeichnete der frühere Gouverneur Graf v. Götzen die ersten zwei Jahrzehnte unserer Verkehrspolitik im Innern Afrikas als die Zeit des Prüfens und Experimentierens. Nur in Südwestafrika sind schon in dieser Zeit Bahnen von größerere Länge gebaut worden. Diese Bahnen und die in den tropischen Kolonien</br>erbauten Stichbahnen zeigten, daß und wie man afrikanische Bahnen bauen muß. </br>Nach Abschluß der Vorarbeiten begann im Jahre 1908 der Ausbau der großen Verkehrsstraßen auch in den tropischen Schutzgebieten. Der </br>Seite 748</br>allgemeine Plan ist der, daß sich an die Hauptverkehrsadern der erstklassig ausgebauten Eisenbahnen als Zubringer Binnensee- und Flußschiffahrtswege, sowie Feldbahnen und Straßen für Kraftwagenverkehr oder Fuhrwerke anschließen sollen. Bei der Aufstellung der Verkehrspläne wird darauf Bedacht genommen, daß die wirtschaftlichen Gesichtspunkte mit der allgemeinen politischen Entwicklung der Schutzgebeite und ihrer Finanzmöglichkeit in Einklang sind. Da bei den Verkehrsanlagen in den Neuländern der Kolonien die allgemeinen Kulturzwecke überwiegen, werden sie füglich als Aufgaben des Staates angesehen.</br>Während die gesamten Schienenwege der Kolonien am Ende des Jahres 1906 1 350 Kilometer Länge hatten, erreichten sie bis Ende 1913 4 179 Kilometer. nach Fertigstellung der zur Zeit im Bau befindlichen bzw. genehmigten Strecken wird das afrikanische Eisenbahnnetz 5 313 Kilometer Hauptbahen und 178,7 Kilometer Nebenbahnen umfassen.</br>Über die Entwicklung der Bahnen in den deutsch-afrikanischen Schutzgebieten gibt die auf S. 743 stehende Tabelle ein übersichtliches Bild.</br>Von den aus der ersten Periode stammenden Privatbahnen sind 881 Kilometer verstaatlicht oder doch durch Ankauf der Anteilscheine der Gesellschaften dem Einfluß des Staates unterworfen worden. ZurZeit bedifnet sich neben kleineren Bahnen lediglich die 160 Kilometer lange Kamerun=Nordbahn im Privatbesitz; sie genießt aber das orrecht der staatlichen Zinsesgarantie für 2/3 des Kapitals.</br>Die Bahnen sind gut ausgebaut und mit einem leistungsfähigen Betriebsmittelpark ausgestattet; trotzdem sind die Bauosten verhältnismäßig niedrig, erheblich niedriger als die fremden Tropenbahnen, z.B. der Ugangdabahn und der Bahn am unteren Kongo. Rund 432 Millionen Mark sind für Bahnen bisher ausgegeben bzw. genehmigt. Die kilometrischen Baukosten betragen ungefähr 81 000 Mk.</br>Der Ausdehnung des Verkehrs und der Fertigstellung des inneren Verkerhsnetzes entsprechend sind die Seehafenplätze ausgebaut oder im Ausbau begriffen.</br>An die Eisenbahnen schließen sich die Zubringerwege an, auf den Binnenseen und den schiffbaren Flüssen der regelmläßige Schiffs= und Bootsverkehr, sonst Feldbahnen, Stkraßen und Fußgängerwege.</br>Für die Gebiete der Südsee waren bisher Erschließungswege und Pflanzungsbahnen ausreichend.</br>Das Baukapital der Verkehrsanlagen wird durch eine gemeinschaftliche Anleihe der Schutzgebiete aufgebracht. Die Zinsen und Tilgungsbeträge werden aus den ordenltichen Einnahmen der Schutzgebiete gedeckt. Das Reich haftet für die Schuldenlast der Schutzgebiete, für Verzingsung und geseztliche Tilgung.</br>Die Bauten werden von weißen Ingenieuren geleitet. Als Arbeiter kommen durchgängig nur die im freien Wettbewerb und nach den Bestimmungen der für die einzelnen Schutzgebiete erlassenen Arbeiterverordnungen angweworbenen Eingeborenen in Frage. Frondienste und Zwangsarbeiten der Eingeborenen zu diesen öffentlichen Arbeiten gibt es nicht. </br>Seite 749</br>Tabelle mit der Überschrift:</br>Das Verkehrswesen in den deutschen Kolonien.</br>Den Post= und Telegraphendienst hat die Reichspostverwaltung eingerichtet und ausgebaut. Anfang 1913 bestanden bereits 187 Postanstalten und 2027 Fernsprechstellen. Für den Depeschen= und Fernsprechverkehr standen rund 14 600 Kilometer Leitungen zur Verfügung. Da die Postverwaltung in den Schutzgebieten die Förderung des Wirtschafts-</br>Seite 750</br>lebens als ihre vornehmste Aufgabe betrachtet und sich weniger von dem Streben, hohe Einnahmen zu erzielen, leiten läßt, so erfordert der Postbetrieb zur Zeit noch beträchtliche Zuschüsse des Reiches. </br>Die Bewirtschaftung der Verkehrsanlagen erfolgt nach den vorher öffentlich bekannt gegebenen und für jedermann gültigen Tarifen. Bevorzugungen oder Ausnahmesätze für einzelen Gesellschaften oder Personen gibt es nicht.</br>Wohl mit Recht wurde im Anfangsstadium unserer Bahnbetriebe von den Interessente über zu hohe Tarife geklagt. Es fehlten auch hierin zum Teil die nötigen Erfahrungen. Vielfach ist man auch dem Beispiele der fremden, unter gleichen klimatischen Verhältnissen betriebenen Bahnen gefolgt, die mit wenigen ausnahmen nur mit hohen Tarifen arbeiten. Auch war die Kolonialverwaltung bis vor wenigen Jahren gezwungen, hohe Tarife zu erheben, das sie auf Genehmigung neuer Bahnen nur rechnen konnte, wenn die bestehenden den Nachweis befriedigender Einnahmen brachten. Sie konnte diese Augenblickserfolge nur durch hohe Tarifsätze erreichen. Zeit und Erfahrung, sowie die forgeschrittene kolonialpolitische Erkenntnis haben auch hier allmählich die richtigen Wege gezeigt. So fand der Staatssekretär des Reichs=Kolonialamts allgemeine Zustimmung, als er sich im Jarhe 1913 in einer öffentlichen Ansprache über die Richtlinien für die Tarifgestaltung der Verkehrsanlagen in den Kolonien, wie folgt äußerte:</br>«Eine gute Rente ist etwas sehr Schönes, und doch ist sie kein Maßstab dafür, ob die Bahn ihren Zweck erfüllt. Dafür ist die Größe des Verkehrs maßgebend. Der Verkehr ist er zuverlässigste Gradmesser für die Entwicklung des Wirtschaftslebens. Lebhafter Verkehr bedeutet blühende Wirtschaft, und der Wirtschaft zu dienen, ist die Aufgabe der Bahn. Was an unmittelbarer Rente eingebüßt wird, wird reichlich gewonnen an der zunehmenden Entwicklung der Gesamtwirschaft. Erst wenn die Bahnen in die Verkerhsreife kommen, sollen und müssen sie sich selbst tragen, müssen sie Zinsalst, Amortisation und Betrieb decken. Danach haben wir die Tarife zu stellen. Wir müssen sie zuschneiden nicht für den Betriebsetat der Gegenwart, sondern für den der Zukunft.»</br>So ist bei der Bestimmung der Tarife der letzten Jahre vor allem darauf Rücksicht genommen, den Hauptwirtschaftswert der Tropenkolonien, nämlich die Arbeitskraft der Eingeborenen zu deren eigenem Vorteil, sowie im Interesse der Entwicklung der SChutzgebiete vorteilhaft zu verwerten und zu fördern. Den Eingeborenen wird jede mögliche Erleichterung geboten, um die Erzeugnisse ihres Eigenbaues auf den Markt zu bringen, oder um selbst auf den Pantagen und auf den Farmen Arbeit zu nehmen. Niedrige Personentarife für Eingeborene, Ausnahmetarife für Arbeiterbeförderungen, Stafeltarife ür den Vieh= und Güterverkehr, sowie Höchstsätze als Ausnahmetarife für alle Landesprodukte sollen dazu betiragen, das Wirtschaftsleben der Eingeborenen zu heben, sowie Farmbetrieb, Plantagen= und Eingeborenenkulturen zu fördern.</br>Von den gleichen Gedanken läßt sich die Postverwaltung bei der Bemessung der Gebühren für die Beförderung von Briefen, Paketen und Depeschen, sowie für Ferngespräche leiten. so hält sie z.B. trotz der </br>Seite 751</br>hohen Selbstkosten an dem 10.Pf.=Beförderungssatz für Briefe im Inlande und im Verkehr von und nach dem Mutterlande fest.</br>Ein blick auf die Verkehrskarten der Schutzgebiete zeigt, daß sämtliche Verkerhsanlagen der firedlichen Erschlileßung des Landes dienen sollen. Woe die Verkerhseinrichtungen die Interessen der benachbarten fremdländischen Kolonien berühren, ist beabsichtigt, im friedlichen Wettbewerb mit den Nachbarn zu arbeiten. So wurde, um nur einige Beispiele zu nennen, bisher der Vekrerh auf dem Viktoriasee und nach seinen hochgentwickelten Uferländern neidlos den Engländern überlassen, weil sie als erste id enötigen Verkerhsanlagen geschaffen und zur Zufriedenheit der Interessesnten betrieben haben. Dagegen erreichte die deutsche Bahn zuerst den Tanganjikasee; deshalb wurde auch der Verkerh auf dem See von deutscher Seite erstrebt.</br>Über die Ziele und Erfolge er deutschen Verkehrspolitik in den Kolonien kann zur Zeit, wo alles noch im Werden begriffen ist, ein abschließendes Urteil nicht abgegeben werden. Immerhin ist es sinteressant, zu hören, wie sich ein Ausländer, der Belgier U. J. Wauthers, über das bisher Erreichte ausspricht: In seinem Artikel «L’Allemagne, l›Angleterre et la Belgique au Tanganjika» der von ihm herausgegebenen Zeitschrift «Le Mouvement géographique» Nr. 27 vom Jahrgang 1913 vergleicht er die Bemühgungen der drei genannten Staaten, die zentralafrikanischen Gebiete am Tanganjikasee durch Eisenbahnen zu erschließen und beurteilt zum Schlusse Deutschlands Erfolg mit folgenden Worten: «Voilà les résultats magnifique auxquels aboutit une politique de chemin de fer bien comprise: la science du pays, la rapidité aportée dans les décisions et dans les réalistations, la haute compréhension de l›interêt national, sainement envisagé.»e l›interêt national, sainement envisagé.»)
- Das Ende der Emailfabrik in Maikammer und der Bau der Kalmitstraße + (Kalmitstraße)
- Pfälzisches Wörterbuch/(woerterbuchnetz.de) + (Enger Durchgang zwischen zwei Häusern...)
- Ortsfamilienbuch Maikammer-Alsterweiler/Auszug + (Er schwängerte im Jahr 1799 zwei Alsterweilerer Lorenz-Schwestern Margaretha Lorenz und Susanna Lorenz und verschwand dann von der Bildfläche.)
- HHStAW 128/1 Nr.1531 + (Erbe des ohne eheliche Leibeserben verstorbenen Andreas von Oberstein)