Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
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- Amtsblatt der Königlich-Baierischen Regierung des Rheinkreises + (Seine Majestät der König haben folgende Ka … Seine Majestät der König haben folgende Kantonal=Eintheilung des Rheinkreises zu genehmigen geruht:</br>XII. Kanton Edenkoben.</br>1. Altdorf. 2. Böbingen. 3. Böchingen. 4. Burweiler. 5. Diedesfeld. 6. Edenkoben. 7. Edesheim. 8. Flemlingen. 9. Freimersheim. 10. Gleisweilcr. 11. Gommersheim. 12. Groß-Fischlingen. 13. Hainfeld, 14. Kirrweiler. 15. Klein-Fischlingcn. 16. Knöringen. 17. Maikammer und '''Alsterweiler'''. 18. Rhodt. 19. Roßbach. 20. St. Martin. 21. Venningen. 22. Weyher.20. St. Martin. 21. Venningen. 22. Weyher.)
- Wald-Heil + (Seit Anfang Dezember ist der Winter Herrscher...)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/181bis203 + (Seit altersher wurden Maikammer und '''Als … Seit altersher wurden Maikammer und '''Alsterweiler''' durch laufende Brunnen, die von Brunnenkammern im Tälchen gespeist werden, mit Wasser versorgt. Die Verbindung mit dem Dorfe geschah durch hölzerne Deicheln. Solche Brunnen stehen heute noch an der Kirche, am Gemeindehaus, in der Heerstraße, an der Hintergasse, in der Hartmannstraße, an der Neugasse und am Frantzplatz. Letzterer wurde beim Bau des Ans linger'schen Hauses zurückgesetzt und bekam einen eisernen Wasserbehälter. In '''Alsterweiler''' stehen Brunnen vor dem Hause Hauptstraße 25 (Jean Ziegler), vor dem Hause Hauptstraße 59 (Fritz Damm) und neben dem Hause Hauptstraße 2 (Wwe. Frz. Rieth).dem Hause Hauptstraße 2 (Wwe. Frz. Rieth).)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten + (Seit es in Maikammer eine Schule gibt, war … Seit es in Maikammer eine Schule gibt, war der Lehrer auch Kirchendiener und hatte Glocke und Uhr zu bedienen. Für das kirchliche Geläut wurde von altersher der sog. Glockenzehnt entrichtet. 1542 wurde der Distrikt des Glockenzehnten erneuert. Dieser Bezirk umfaßte 80 Morgenen. teils aus Ackern und Wiesen, zum größten Teil aber aus Wingerten bestehend, und war mit Steinen, auf denen sich eine Glocke befand, abgegrenzt.denen sich eine Glocke befand, abgegrenzt.)
- Hans Burckhardt/Veröffentlichungen + (Seit seinem Bestehen bemühte sich der Land … Seit seinem Bestehen bemühte sich der Landeswetterdienst Rheinland-Pfalz, die von der Besatzung beschlagnahmte Kalmit freigeben zu lassen, um dort wieder eine Bergwetterwarte einzurichten. Die Kalmit war nicht nur im Denken der Pfälzer als Sitz der „pfälzischen Wettermacher"“ verwurzelt, sie hatte auch als internationale Meldestelle Bedeutung für den Flugwetterdienst erlangt und war durch eine Reihe wissenschaftlicher Arbeiten ihrer früheren Meteorologen (Sonntag 5,6,7,8,9, Burckhardt 10, 11, 12, Flohn 13) in der Fachwelt bekanntgeworden. Leider blieben die Bemühungen um eine Freigabe der Kalmit trotz Einschaltung des Französischen Wetterdienstes erfolglos. Es musste daher die günstige Gelegenheit benutzt werden, die sich beim Bau eines Senders des Südwestfunks auf dem Weinbiet anbot. Einen Teil der beim Ausbau des Weinbiettumes entstehenden Räume übernahm der Wetterdienst und verlegte am 1.4.52 die ursprünglich für die Kalınit vorgesehene Wetterwarte Kaiserslautern auf das Weinbiet.</br>Bei der Einweihumg der Bergwetterwarte WeinbieL aın 18.10.52, zu der die führenden Meteorologen aus der Bundesrepublik gekommen waren, hielt A. Cappel seinen Festvortrag über den Beitrag der Pfalz und der Pfälzer zur deutschen Meteorologie.</br>Mit dem Gesetz über den Deutschen Wetterdienst vom 11.11.52 hörte der bisherige Landeswetterdienst Rheinland-Pfalz zu bestehen auf und wurde Teil des neuen Deutschen Wetterdienstes. Die für das Land Rheinland-Pfalz zuständige Mittelbehörde blieb das Wetteramt Neustadt/Weinstr. unter der Leitung von Regierungurat Dr. Th. Meissner. </br>Daneben besteht im pfälzischen Raum „Wetterposten Weinbiet". Als dritte Dienststelle wurde mit Wirkung vom 1.4.54 die „Agrarmeteorologische Versuchs- und Beratungsstelle Neustadt/Weinstr." geschaffen, die die Betreuung der Landwirtschaft, vor allem des Weinbaues, in der Pfalz und in Rheinhessen übernahm. Wenn auch durch die, vom Bundesminister für Verkehr am 9. 10. 57 erlassene „Verwaltungsordnung für den Deutschen Wetterdienst das Wetteramt für Rheinland-Pfalz seinen Sitz künftig in Trier haben wird, so ist doch das Belassen einer verstärkten Wetterwarte mit Agrarmeteorologischer Beratungsstelle in Neustadt, dafür gesorgt, daß die Belange der pfälzischen Wirtschaft und Landwirtschaft gewahrt bleiben. Der Erwerb eines eigenen Haus in Neustadt (Villenstr. 15) macht es dem Wetterdienst sogar möglich, in Neustadt die Wetterdienstschule neueinzurichten, an der der Nachwuchs für das ganze Bundesgebiet seine Ausbildung erfahren wird.ndesgebiet seine Ausbildung erfahren wird.)
- Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte/Veröffentlichungen + (Seite 135 (Alsterweiler) nur Güterangabe ohne genaue Nachweise. Interessant: Seite 180 wird ein Rechtsstreit aus Alsterweiler berichtet. Der Hofgerichtsrat Johann Theodor von Linden / St. German Stift Speyer (wohl das Anwesen in der Hauptstraße).)
- Intelligenz=Blatt des Königlich Baierischen Rheinkreises + (Seite 16 Ausgabe von 1829 [Fußnote] 118 2) … Seite 16 Ausgabe von 1829 [Fußnote] 118 2) In dem Antheil der Gemeinde Maikammer liegt die Calmit, nach dem Donnersberg der höchste Berg des Rheinkreises. Auf seinen Vorbergen sieht man vier Wetterkreutze, eines für jede der Geraide-Gemeinden. Dahin geschahen sonst Prozessionen. Man muß also von den Gewittern, die um die Calmit aufstiegen, Hagelschlag befürchtet haben. Daher möchte sich der Name des Bergs, und daß er gegen die sonstige Regel weiblichen Geschlechts ist, erklären lassen, da calamitas zwar im Allgemeinen für jeden beträchtlichen Verlust gebraucht wird, im strengeren Sinne aber Wetterschaden bezeichnet.geren Sinne aber Wetterschaden bezeichnet.)
- Alsterweiler Kapelle + (Seite 166 Alsterweiler, katholische Kirche … Seite 166</br>Alsterweiler, katholische Kirche</br>Historische Substanz: Gehäuse.</br>1981 erwarb die Gemeinde für die Kapelle das Gehäuse der 1844 von Johann Eichenauer aus Speyer erbauten Orgel der katholischen Kirche Berghausen, entworfen von Bauschaffner Foltz aus Speyer.</br>Orgelbau Späth aus Ennetach-Mengen bauten in das Gehäuse eine neue Orgel mit mechanischen Schleifladen ein. Die Orgelweihe fand am 26.7.1981 statt. Das Gehäuse ist die einzige aus Eichenauers Werkstatt erhaltene Arbeit, die ursprünglich das 1740 für die Prot. Kirche von Lambsheim erbaute barocke Orgelwerk in Berghausen aufnahm. 1878/79 erstelle dann Gustav Schlimbach in diesem Gehäuse eine neue mechanische Kegelladenorgel, die 1929/30 von Franz Kämmerer aus Speyer erweitert und umgebaut wurde. In die drei Mittelfelder des Untergehäuses ist nun der Windfang der Kirche eingebaut.</br>Disposition 1981</br>Manual C-g'''</br>Praestant 8'</br>Holzgedackt 8'</br>Oktave 4'</br>Sesquialter 2f.</br>VA Terz 1 3/5'D</br>Sifflöte 2'</br>Mixtur 3f. 1 1/3'</br>Pedal C-f'</br>Subbaß 16'</br>Pedalkopopel 1 1/3' Pedal C-f' Subbaß 16' Pedalkopopel)
- Ein Gang nach dem Winzerdorf Alsterweiler + (Seite 1: Mit der elektrischen Oberlandbahn … Seite 1: Mit der elektrischen Oberlandbahn fahren wir mitten ins Herz des uralten Weindorfes Maikammer=Alsterweiler. Unser Gang gilt dem oberhalb Maikammer liegenden Weindorfe Alsterweiler. Wir biegen von der Hartmannstraße in die nördliche Schlageter=Straße ein und erreichen nach einer Weile zu Alsterweiler das sogenannte „Schlössel“. Der neuere zweistöckige Wohnbau ruht auf dem alten Keller der ehemaligen Kredenburg. Der ganze Schloß= oder Burgbezirk ist heute noch mit einer Mauer umfaßt und reichte ehemals bis zur heutigen Hartmannstraße. Rechts und links des Toreinganges sind zwei Wappensteine vermauert. Diese Wappen stimmen mit den Wappen auf den Grabmälern bei der katholischen Kirche in Maikammer überein. Auf dem rechten Reliefstein mit dem Allianzwappen lesen wir auf dem Spruchband folgende Inschrift: ICH VIAX V. OBSTEIN MACHT DEN BAW ANNO D. 1584. Dieser Viax vom Oberstein überließ im Jahre 1518 unserem Pfalzgrafen Ludwig 800 Gulden, wofür sich Bürgermeister, Rat und ganze Gemeinde von Neustadt dem Viacus vom Oberstein verbürgt hatten. Für diese Bürgschaft stellte der Pfalzgraf zu Heidelberg am heiligen Abend 1518 den Neustadtern einen Schadlosbrief aus, worin der Fürst und seine Erben sich verbürgten, die Stadt aller Ding schadlos zu halten. Am Seitenbau im Hof links des Einganges sehen wir alte Renaissancefenster und Türpforte mit dem Doppelwappen nebst der Zahl 1568. An der ehemaligen Zehntscheuer treffen wir an dem Kellertorbogen ein schönes Wappen. Ein weiteres Wappenrelief befindet sich in derHartmannstraße an einem Hause des ehemals zur Gesindewohnung des Schlosses gehörte. Die Weihergasse erinnert noch an die alten Schloßweiher. Ein Teil des heutigen Schloßgutes gehört der Gemeinde und wird als Schulhof benützt. Das Geschlecht vom Oberstein stammt von der Nahe. Im 13. Jahrhundert erscheint zu Oberstein ein Werner vom Stein. Das Geschlecht vom Oberstein der alten Kredenburg erlosch mit Georg Anton Christoph im Jahre 1661. Die Burg ging dann an ein Geschlecht von Schmittsburg über. Später war die Burg in den Händen der Fürstbischöfe zu Speyer. In der französischen Revolution ging die Burg in Privatbesitz über. Der jetzige Bau erstand ums Jahr 1890. Der gegenwärtige Besitzer des Anwesens, Herr Jean Baumann, unterstützt uns in freundlicher Weise bei der Besichtigung der älteren Bauteile. Eine nette Dorfpartie bildet zu Alsterweiler das Schulhaus, erbaut 1829, und das katholische Kirchlein. schräg über befand sich früher ein Bäckerhaus, wie die Jahreszahl 1756 mit Bäckerbrezel anzeigt. Im Vorgarten finden wir einen alten Bittstein mit einem Heiligenbild auf Blech gemalt. Der Stein trägt die Zahl 1718, die Buchstaben C. T. und A. B. T., darunter ist ein Hackbeil ausgehauen; akso eine Stiftung eines Metzgers. Die lange Alsterweiler Hauptstraße nimmt uns jetzt auf. Hier zeigt die Dorfstraße durchweg Behausungen aus dem 16. Jahrhundert. Beachtung verdient der Haustorbogen Nr. 27 aus der Renaissancezeit mit der Zahl 1595, im Schild eine Schwurhand mit 3 Fingern erhoben, darunter ein geflügelter Engel. Der Torbogen bei Haus Nr. 34 trägt die Jahreszahl 1590 mit zwei gekreuzten Fischen im Wappenschild. Haus Nr. 41 zeigt die Zahl 1575, der Ueberbau besteht aus Holzfachwerk. Das Haus des Lorenz Müller ist ein ausgesprochener alter Renaissancebau aus dem Jahre 1597, der zweite Stock besitzt Holzfachwerk und ganz kleine Fenster, wie man sie selten sieht. Als Abschluß unserer Tagreise erschließt sich uns noch die Deckelgasse mit ihren eigentümlichen und baulichen Schönheiten. Schon Haus Nr. 1 am Anfang der Gasse mit dem Torbogen aus dem Jahre 1581 wirkt in seinem Verfall malerisch. Die Perle stiller Romantik steht uns noch bevor. Nichtsahnend öffnen wir das Hoftor zu Haus Nr. 11 und wandern einige Schritte zwischen grauem Gemäuer. Auf einmal lichtet sich die Enge und unsere Augen schauen überrascht in einen kleinen Hof, in dessen Verborgenheit im Glanz der Abendsonne alte Romantik erstrahlt. Wir sehen einen runden Treppenturm mit alten Fenstern und einem Portal mit der Jahreszahl 1592, dessen Steinmetzarbeit man lieb gewinnen muß. Besteigen wir die alte Schneckentreppe, welche die Zugänge zu den Wohnhausbauten vermittelt, so erkennen wir die vorzügliche Erhaltung der Treppe, selbst die Handleiste an der Turmmauer ist noch ganz geblieben. Oben an der äußersten Krone der Treppe hat der Steinmetz sein Zeichen hinterlassen. Wir verlassen den Hof mit seinen Bewohnern ungern, denn hier offenbarte sich unserem Auge eine Schönheit vergangener Jahrhunderte, einer großen Zeit. Noch bricht sich helles Sonnenlicht in den Doppelrenaissancefenstern der niedrigen Behausung, wie verträumt floß die Zeit. Haus Nr. 8 weist ein schönes Renaissancetor auf aus roten Sandsteinen. Im Hof können wir an der Pforte die Zahl 1597 feststellen. Das interessante Haus Nr. 17 veranlaßt uns ein wenig zu verweilen. Der Mann, der dieses Haus im Jahre 1820 erbaute, muß viele Neider besessen haben, denn er ließ an den drei Bankfenstergesimsen folgende Sprüche in großen Buchstaben einmeißeln:</br>Ich achte meine Hasser</br>gleich wie das Regenwasser,</br>2. Das von den Taeger (Dächer) fliesz.</br>Ob sie mich schon neiten,</br>So müssen sie doch leiten,</br>daß Gott mein Helfer ist.</br>Seite 2:</br>Am letzten Haus der Gasse angelangt, genießen wir einen herrlichen Blick auf die Ruine Maxburg, die auf vorgeschobenem Bergkegel sich erhebt. Hell leuchten die Winzerhäuschen herab von den Weinberghängen. Ein Blick haftet am Klausental, weiter schauen wir hinab zur Ebene, goldenes Abendsonnenlicht liegt über dem Land und umspielt die letzten Häuser von Alsterweiler. Vom Turm läutet es zum Abendgebet, hinter die Berge gleitet das Licht, heimkehrt der Winzer vom Arbeitsfeld, was auch uns zum Aufbruch mahnt. So scheiden wir von einem Weindorf von großer Vergangenheit, das einer fortschreitenden gedeihlichen Zukunft entgegengeht.</br>H. M. Sauer.hlichen Zukunft entgegengeht. H. M. Sauer.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten + (Seite 3 Abschnitt 1 zitat 4)
- Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO)/Beiträge + (Seite 424-424 Eintrag um die Zeit 1220 bis … Seite 424-424</br>Eintrag um die Zeit 1220 bis 1250</br>21. März </br>Egeno miles de Kirwilre ob. qui legavit nobis 2 iugera vinee in Ageleisternwilre unde danda est ama vini in anniversario suis et uno in anniversario uxoris suo.</br>Seite 427-427</br>16. April.- </br>Beatrix uxor Egenonis de Kirwilre ob. que cum marito suo legavit nobis 2 iugera vinee in Ageleisterswilre unde dantur 2 ame vini. A.geleisterswilre unde dantur 2 ame vini. A.)
- Stiftung zur Förderung der Pfälzischen Geschichtsforschung/Veröffentlichungen + (Seite 481 Lomersheim (Lamerßheim), Stadtteil von Mühlacker, Enzkreis Baden-Württemberg.)
- Bede + (Beiträge zum Bienwald und zur Auswanderung. Darin auch Übertragung des Textes der Ordnung aus dem Original von Matthias Ramung „Liber secretorum“ (1466).)
- Stiftung zur Förderung der Pfälzischen Geschichtsforschung/Veröffentlichungen + (Seite 96 - 3. Johann von Dahlheim und Flor … Seite 96 - 3. Johann von Dahlheim und Florentinus von Venningen. Zwar war die Errichtung Juristenburse gescheitert, eine gewisse Kompensation wurde aber mit der Stiftung einer dritten legistischen Professur für die Pandekten durch Kurfürst Philipp erreicht. Diesen Lehrstuhl betrachtete Philipp als sein persönliches «dominum», über das er ohne jegliche Rkücksprache mit der Fakultät verfügte. Bereits seine Ausgestaltung zeigt das herrschaftliche Interesse an: In erster Linie ist der Inhaber der Professur dem Hof als kurfürstlicher Rat verpflichtet, in zweiter Linie, quasi im Nebenamt, ist er als akademischer Leherer Mitglieder der akademischen Korporation. Nichts unterlässt der Kurfürst, um das Ansehen jenes Lehrstuhls zu befördern: So bittet er die Artistenfakultät im März 1498, dem in Aussicht genommenen Dozenten ein «groß lectorium» zur Verfügung zu stellen. Mit Johann von Dahlheim, ausgezeichnet durch den an der Universität Siena erworbenen Titel eines Dr. jur. utr., wird 1498 ein Adliger auf die neu eingerichtete Pandektenprofessur berufen. Vor diesem Hintergrund ist es nicht weiter erstaunlich, dass er gemäß dem Wunsch des Kurfürsten ohne die Leistung des Eides, </br>Seite 97</br>welche ihn zum Gehorsam gegenüber dem Rektor verpflichtet, in die Matrikel der Rupertina eingeschrieben wird: «salvis quibuscumque iussionibus principis et suorum heredem et his, que mihi ex fundatione lecture me incumbunt».</br>Berücksichtigung findet ebenso der vom Kurfürsten unterstützte Sonderwunsch Johann von Dahlheims, bereits vor der Immatrikulation seine schon angekündigte Antrittsvorlesung halten zu dürfen (sie erfolgte am 20. Juni 1498). Letztmals wird Johann von Dahlheim in einer Urkunde vom November 1498 erwähnt (vgl. dazu: DRÜLL, 1386-1651, Seite 278) Danach verlieren sich seine Spuren; vielleicht ist er an der zur damaligen Zeit in Heidelberg grassierenden Pest verstorben.</br>Seite 97</br>Sein Nachfolger wird Ende 1500 Florentinus von Venningen, der in der kurfürstlichen Bestallungsurkunde, wie schon sein kurzzeitiger Vorgänger Johann von Dahlheim, zum Hofrichter ernannt wird. Daraus lässt sich schließen, dass Johann von Dalheim dem kurpfälzischen Hof sehr nahe stand.im dem kurpfälzischen Hof sehr nahe stand.)
- Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz/Beiträge + (Seite249 - '''Weed''' = letzter größerer R … Seite249 - '''Weed''' = letzter größerer Rest des einstigen Burggrabens; Seite251 - Liber secretorum Matthiae / Hensel oleyer = Müller der Ölmühle, während der Ölmüller - wie mehr als ein Drittel der erwachsenen Bewohner Hainfels in dieser Zeit - pfälzischer Wildfang ist, gehört seine Frau in die Leibeigenschaft der Herren von Hainfeld, was auf Eigentumsrechte der Familie an der Mühle deuten könnte, hinter der wir die ehemalige Burgmühle vermuten dürfen. Wenn derselben Quelle zufolge auch der Dorfbader ein Mann des Hainfelders ist, so läßt sich auf weitgehende Wasserrechte im Bereich der Weed schließen; denn der Bader ist der Inhaber der südlich des Dorfteiches (bzw. des Burggrabens) am Modenbach gelegenen Badstube. Noch ein Jahrhundert nach dem Aussterben der Herren von Hainfeld zeigt der Renovationsakt von 1584 Badstube und Ölmühle in einem wasserrechtlichen Verbund.(Weed) in einem wasserrechtlichen Verbund.(Weed))
- Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz/Beiträge + (Seiten 229-271: Seite229_230: Hainfeld als … Seiten 229-271: Seite229_230:</br>Hainfeld als Besitzname einer Familie erstmals im Jahre 1109 (Codex Hirsaugiensis fol.35v-36v=Fußnote 5, nach Wirttembergisches Urkundenbuch I Nr.267). Anlaß war die Beurkundung eines Vergleichs zwischen den Brüdern Konrad und Stephan von Mörlheim (letzter Stifter des Zisterziensklosters Eußerthal im Jahr 1148).</br>@Seite231:</br>Im Kraichgau ansäßige und begüterte Familien kommen in Besitz von Gütern in der Pfalz. Am nächsten liegt als Grund eine Erbschaft.</br>@Seite231:</br>Grafschaft Kraichgau und Speyergau gehörten im 11. und 12. Jahrhundert dem Haus Zeizolf-Wolfram unter den salischen Kaisern.</br>@Seite231:</br>Sitte, seinem Namen den Namen eines Burgsitzes hinzuzufügen, kommt in 1100 in Mode.</br>@Seite234:</br>Übergang der Grafschaft Lutramsforst, der Restgrafschaft im Speyergau an die Bischöfe in Speyer im Jahr 1086 (siehe auch Fußnote 32 WERLE: Die Landgrafschaft im Speyergau MHPF 59 (1961), S.72).</br>@Seite237</br>Speyerer Domkapitular Wernherus de Aneveldt in Weißenburger Urkunde im Jahr 1277 benannt. Ebenso Werner von Weyher (Funßnote 48).</br>@Seite238</br>Demodis von Hainfeld (relicta quondam Walther de Heinvelt) und ihr Sohn sind Vorgänger des Speyerer Domkapitulars Albert von Lachen mit seinem Anteil an der Kropsburg als Lehen des Domkapitels (im Jahr 1294).</br>@Seite239</br>…einer alten Sitte nach den Namen des Großvaters…</br>@Seite239</br>Jacob von Hainfeld siedelte nach Friesenheim über, wg. Heirat mit N.N. †1288.</br>@Seite241</br>Walter und Johannes von Hainfeld mehrfach Zeugen bei Schenkungen zugunsten des Klosters Eußerthal, Kreis derer, die sich dem Kloster verpflichtet fühlten.</br>@Seite245</br>Edesheim war ein Kirchenlehen der Staufer, mithin ein Lehen des Klosters Weißenburg (1335), (Fußnote 98).</br>@Seite247</br>Edesheim gelangte an das Haus Ochsenstein dann 1371 an die Abtei Limburg (Fußnote 98).</br>@Seite249</br>Schloßbrg = Schoßberg</br>@Seite249</br>'''Weed''' = letzter größerer Rest des einstigen Burggrabens.</br>@Seite250</br>Hannß Mußpacher (1548) und Paul Spiel (Keller zu Edesheim) 1548.</br>@Seite251</br>Liber secretorum Matthiae / Hensel oleyer = Müller der Ölmühle, während der Ölmüller - wie mehr als ein Drittel der erwachsenen Bewohner Hainfels in dieser Zeit - pfälzischer Wildfang ist, gehört seine Frau in die Leibeigenschaft der Herren von Hainfeld, was auf Eigentumsrechte der Familie an der Mühle deuten könnte, hinter der wir die ehemalige Burgmühle vermuten dürfen. Wenn derselben Quelle zufolge auch der Dorfbader ein Mann des Hainfelders ist, so läßt sich auf weitgehende Wasserrechte im Bereich der Weed schließen; denn der Bader ist der Inhaber der südlich des Dorfteiches (bzw. des Burggrabens) am Modenbach gelegenen Badstube. Noch ein Jahrhundert nach dem Aussterben der Herren von Hainfeld zeigt der Renovationsakt von 1584 Badstube und Ölmühle in einem wasserrechtlichen Verbund.(Weed)</br>@Seite251(Fußnote111)</br>Oleyer ist hier noch als Berufsbezeichnung und Name zu verstehen, wie der am Ende desselben Verzeichnisses aufgeführte Mittel muller in einer Urkunde von 1490 Hensel Müller genannt wird (Urkunden des Stiftes St. German Nr.198, zitiert bei H. Ißle, Das Stift St. German vor Speyer, Mainz 1974, S. 227).</br>@Seite252</br>Menekömer (Maikammer)</br>@Seite255_256_258</br>Jakobskapelle Hainfeld</br>@Seite264</br>16 Leibeigene der frauwe zu Hainfeldt im Liber Secretorum Matthiae, wahrscheinlich letzte Trägerin des Namens Hainfeld.</br>@Seite266</br>Straßfeld</br>@Seite267</br>Römerstraße @Seite266 Straßfeld @Seite267 Römerstraße)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten + (Seither war der 2. Adjunkt stets von Alste … Seither war der 2. Adjunkt stets von Alsterweiler, jetzt erhielt es, weil räumlich von Maikammer getrennt, nach § 73 der Gemeindeordnung einen Polizeiadjunkten. Die Wahl war am 14. Dezember 1869. Sebastian Frantz blieb Bürgermeister, Lorenz Platz Adjunkt, Peter Adam Koch wurde Polizeiadjunkt;nkt, Peter Adam Koch wurde Polizeiadjunkt;)
- Franz Gabriel Allmaras + (Seltsame Vorstellungen herrschten damals noch in Deutschland über koloniale Betätigung)
- 150 Jahre Mariä-Schmerzen-Kapelle zu Alsterweiler/Folge 1 + (Sicher besaß Alsterweiler eine Kirche im 18. Jahrhundert als Filiale von Maikammer)
- Neustadter Wochenblatt/Alsterweiler + (Sitzung vom 4. März. Nicolaus Schöffler, 2 … Sitzung vom 4. März. Nicolaus Schöffler, 25 Jahre alt, Metzger, geboren und wohnhaft zu Deidesheim. (Vertheidigt durch den Herrn Rechtskandidaten Medicus). Der Oekonom Karl Theodor Rieth von Alsterweiler besitzt in dieser Gemeinde ein zweistöckiges Wohnhaus, dessen oberer Stock von dem Revierförster Wolf, der untere aber von dem Eigenthümer bewohnt wird. Am 31. Okt. vor. Jahres gegen 5 Uhr des Abends, verließ Rieth seine Wohnung, um sich nach Edenkoben zu begeben, wo an jenem Abend Ball war. Da derselbe ledig ist und keine Dienstboten im Hause hat, auch der Revierförster mit seiner Familie vereist war, stand das wohlverschlossene Haus in jener Nacht leer. Den Schlüssel hatte die Haushälterin des Rieth, welche nicht in diesem Hause wohnt. Am Abend des folgenden Tages kehrte der Revierförster zurück und man entdeckte nun, da eine große Quantität dem Rieth zugehörender Effekten, bestehend in Bettung, Kleidungsstücken, Weißzeug, Zinn u. gestohlen worden war. Eine Stunde später kam auch Rieth von seiner Lustparthie zurück und überzeugte sich, daß der Diebstahl zur Nachtzeit mittelst Einsteigens und Einbruchs verübt wurde. Ein unbestimmter Verdacht fiel alsbald auf den Angeklagten, weil er einige Tage vorher in Alsterweiler gesehen wurde, und mit den Localitäten genau bekannt war. Dieser Verdacht hat sich dann auch durch die Untersuchung zur vollkommenen Gewißheit gestaltet. In der Nacht des Diebstahls kam Schöffler, mit einem großen Pack auf dem Rücken, zu dem Ackersmann Wilhelm Theobald in Lachen, und ersuchte denselben sehr dringend, ihn in seine Heimath nach Meckenheim zu fahren. Dabei gab er an, er sei ein Halstuchhändler und komme von Landau und Edesheim, wo er Geschäfte gemacht habe. Das ängstliche Benehmen dieses Menschen, kam dem Theobald verdächtig vor, und er wurde in seinem Verdachte noch besonders bestärkt, als er in jenem Pack eine zinnerne Platte bemerkte, und als ihn der Angeklagte, in Meckenheim angekommen, bat, nicht nur seinen Namen und Wohnort zu verschweigen, sondern ihn auch um das Dorf nach einem Judenhäuschen zu fahren. Dort legte er seinen Pack ab und begab sich mit Theobald in das Wirthshaus des Adjunkten Forschner, wo er dem Fuhrmann seinen Lohn geben wollte. Da er aber kein Geld hatte, lieh er von Forschner, gegen Versatz eines Ueberrocks, einiges Geld, zahlte den Fuhrmann und drängte diesen zur schnellen Heimkehr. Er gab bei mehreren Personen vor, er kommen von Philippsburg, wo er als Metzger gearbeitet habe und ließ seinen Pack durch einen Boten nach Worms tragen. In Worms angekommen, begab sich Schöffler zu dem Pfandhaustaxator Horch und versetzte demselben den größten Theil der in dem Pack befindlichen Gegenstände gegen eine Summe von 30 fl. Dem Wirth Conrad März von Mutterstadt gab er später ein kleines Päckchen zum Aufbewahren. Am 4. November erschien Schöffler nochmals in Lachen und trug einen zweiten Pack mit Effekten. Dießmal gab er sich für einen Tuchhändler aus Lambrecht aus. Er suchte den Fuhrmann Theobald nochmals zu einer Fahrt zu bewegen was diesen bewog, Anzeige bei dem Ortsvorstande zu machen. Der Bürgermeister von Lachen verhaftete hierauf den Angeklagten weil derselbe keine Legitimationspapiere hatte, und sich auch über den rechtlichen Erwerb der bei sich führenden Sachen nicht ausweisen konnte. Er wurde der Gendarmeriestation zu Neustadt zum Weitertransport vorgeführt, und hier wollte es der Zufalle, daß gerade der bestohlene Rieth zugegen war, welcher sogleich in den bei dem Angeklagten vorgefundenen Effekten einen Theil seines entkommenen Eigenthums entdeckte. Im Laufe der Untersuchung gestand Schöffler ein, den Diebstahl verübt zu haben. Derselbe wurde übrigens als ein höchst leichtsinniger Mensch geschildert, der in wenigen Jahren ein bedeutendes Vermögen durchgebracht und dabei noch so viele Schulden gemacht hat, daß er sich nach Frankreich flüchten mußte. Ja er bestahl sogar seinen Wohlthäter Rieth, der ihn nach seiner Rückkehr aus Frankreich gastfreundlich aufnahm, und mit Rath und That unterstützte. Die Geschworenen erklärten den Niklaus Schöffler des ihm zur Last gelegten Diebstahls mit allen erschwerenden Umständen schuldig, worauf ihn das Assisengericht zur Strafe der Zwangsarbeiten auf 5 Jahre verurtheilte.r Zwangsarbeiten auf 5 Jahre verurtheilte.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/51bis75 + (So erhielt am 7. Juni der Löwenwirt Michae … So erhielt am 7. Juni der Löwenwirt Michael Hauck in '''Alsterweiler''' vom Rentamt Edenkoben, wo derselbe Rentbeamte weiter wirkte, die Mahnung, binnen 3 Tagen beim Rentamt Edenkoben 200 fl. als Zwangsanlehen zu zahlen. Hauck wollte nicht. Am 13. Juni kam eine 2. Mahnung mit Androhung der Verhaftung. Am 14. Juni zahlte er 100 fl. auf Abschlag. Weil er nicht ganz zahlte, wurde er gefangen nach Kaiserslautern abgeführt. (1848)ngen nach Kaiserslautern abgeführt. (1848))
- Katharina von Mühlhofen + (...war die Tochter Peter II. von Mühlhofen und 1455 mit Hans von Thalheim,kurpfälzischer Fauth (Vogt) im Oberamt Germersheim mit dem Unteramt Billigheim,verheiratet.)
- LA Sp F 9 Nr.87 + (Speichermeister)
- Dienerbücher des Bistums Speyer (1464-1768)/Eintrag + (Spiel, Anastasius. 1555 III 4, Schaffner zu Kirrweiler (317, 72))
- Pfälzisches Wörterbuch/(woerterbuchnetz.de) + (Spiel-feld n.: 1. 'Fläche, auf der ein Spi … Spiel-feld n.: 1. 'Fläche, auf der ein Spiel stattfindet', neu, Spielfeld [Kaislt]. — 2. FlN, amtl. Spielfeld [NW-Hamb LA-Maik Mart Zink FlN 22], mda. '''[[Spelwel]]''' [LA-Maik]. a. 1314: vffe dem spilvelde [Lam 1 71v (GH-Hagb)]; a. 1333: am(m)e spilvelde [Lam 1 74r]b)]; a. 1333: am(m)e spilvelde [Lam 1 74r])
- Oberstein (Familienname) + (Später kam auf nicht geklärte Weise der Ort Alsterweiler dazu)
- Auswanderungen aus dem früheren Hochstift Speyer nach Südosteuropa und Übersee im XVIII. Jahrhundert/Eintrag + (Stahl Andreas, Alsterweiler, mit Frau u. 6 Kindern, 15 fl 45 x (1 fl 433/4 x). - 61/12308:258 / U/ 2.6.1779.)
- Steinweiler + (Steinweiler gehörte zum Amt Billigheim. Da … Steinweiler gehörte zum Amt Billigheim. Das Amt, als Oberschultheißerei oder Amtsmannschaft bezeichnet, war ursprünglich Königsland und unterstand keiner Territorialherrschaft. Seine Bewohner unterstanden keiner Leibeigenschaft und wurden als „Königsleute“ bezeichnetft und wurden als „Königsleute“ bezeichnet)
- Ortsfamilienbuch Maikammer-Alsterweiler/Auszug + (Stephan Kühn, starb in der "Deckelgass 269")
- Anzeige der Civilbeamten im Rheinkreise des Königreichs Baiern + (Straßen= und Wasserbaubeamte / Inspections-Bezirk Speyer / Bau-Conducteure - Joseph Marggraff in Landau)
- 100 Jahre Kirchenchor Maikammer/Singt dem Herrn ein neues Lied + (Te deum laudamus, te deum.)
- Pfälzer Zeitung + (Theilungsversteigerung [850] Am 21. lauf. … Theilungsversteigerung [850] Am 21. lauf. Mon., Nachmittags 2 Uhr, zu Alsterweiler in der Maxburg, werden durch den damit beauftragten k.b. Notar Stett, im Amtssitze zu Edenkoben in der Pfalz, abtheilungshalber zu eigen versteigert:</br>ein zu Alsterweiler an der Hauptstraße auf 6 Dez. gelegenes Wohnhaus mit Stall, Kelterhaus, Keller und Hof und 10 Dez. Pflanz= und Baumgarten dabei und ein daselbst auf 4 Dez. gelegenes Wohnhaus mit Stall, Hof, Schuppen und Pflanzgärtchen.</br>Die Eigenthümer sind: 1. Nik. Müller, Schneider; 2. Franziska Müller, Dienstmagd; emancipirte Minderjährige, welche den Winzer Georg Frankmann zum Curator hat; 3. Elisabetha Müller, minderjährig, welche den Sebastian Frankmann d. J., Winzer, zum Vormunde und den Winzer Nik. Müller d.Ä. zum Gegenvormunde hat. Alle in Alsterweiler wohnhaft. Edenkoben, den 3. März 1865. Stett, k. b. Notar.ben, den 3. März 1865. Stett, k. b. Notar.)
- Franz Gabriel Allmaras/Veröffentlichungen + (Titel: Der Tropenpflanzer: Zeitschr. für t … Titel: Der Tropenpflanzer: Zeitschr. für tropische Landwirtschaft; Organ d. Kolonial-Wirtschaftlichen Komitees / Beihefte</br>Körperschaft: Deutsche Kolonialgesellschaft / Kolonial-Wirtschaftliches Komitee</br>Verlag, Herausgeber: Mittler [in Komm.]</br>Ort: Berlin</br>Jahr: 1900</br>Art der Ressource: Buch</br>Besitznachweis: 12 [München] 1912 QK-Imagenr.: 49929007</br>Besitznachweis: 19 [München] 1900-1914. 28.1931,1</br>Besitznachweis: 210 [München] 2.1901,2-5; 3.1902,1-4; 4.1903,1,3-5; 5.1904 - 19.1919,3</br>Besitznachweis: 29 [Erlangen] 1. 1900 - 21. 1921,1</br>Besitznachweis: 355 [Regensburg] 10. 1909</br>Besitznachweis: 37 [Augsburg] 1.1900 - 25.1928</br>Besitznachweis: 91 [München] 12.1911-15.1915. 18.1918-24.1927</br>Bemerkung: 1.1900 - 28.1931; damit Ersch. eingest.</br>Bemerkung: Sachl. Bennung 1.1900 - 25.1928: Wissenschaftliche und praktische Abhandlungen über tropische Landwirtschaft</br>Bemerkung: BV022653412 Einzelne H. zugl. Bd. von: Deutsch-koloniale Baumwoll-Unternehmungen</br>Bemerkung: BV013633606 Einzelne H. zugl. Bd. von: Deutsche Kolonialgesellschaft / Baumwollbau-Kommission: Verhandlungen der Baumwollbau-Kommission des Kolonial-Wirtschaftlichen Komitees, wirtschaftlicher Ausschuß der Deutschen Kolonialgesellschaft</br>DigiBib-Datenbank: BVB</br>In: Der Tropenpflanzer (1927) Band 30-31, Seite 262</br>Mussolini und Italiens Kolonialpolitik.</br>Von Geh. Baurat Franz Allmaras</br>Seite 163</br>Die am 4. Jahrestag des Marsches auf Rom von %Mussolini verkündete Botschaft über die Leistungen des Fascismus für die Zeit seiner Herrschaft gibt uns vor allem ein Bild von dem großen Wirtschaftsprogramm Mussolini, das man kurz zusammenfassend das Programm der Tat und Arbeit bezeichnen kann. Schaffung und Hebung der produktiven Arbeit für alle Schichten der Bevölkerung, Zusammenfassung aller produktiven Kräfte des Volkes für die produktive Arbeit und Aufbringung der der Wirtschaft nötigen Rohstoffe innerhalb der italienischen Grenzen, das sind die Ziele.</br>Er fördert Banken und Industrien; aber im Gegensatz zu fast allen anderen Nationen sieht er in der Industriealisierung des Landes nicht das Allheilmittel für die Beheung der Arbeitsnot. Voran stellt er die Kolonisation und den Ausbau des heimischen Bodens sowie die Ansiedlung und kolonialwirtschaftliche Betätigung innerhalb der weiteren italienischen Grenzen.</br>«Da dieAuswanderungsländer, die nach hergebrachter Sitte die italienischen Auswanderer aufnahmen, heute gesperrt sind, hat das fascistische Regime» so lautet die Botschaft, «einen Ausschuß eingesetzt, der das problem der Ansiedlung innerhalb der italienischen Grenzen studiert, und hat damit die Arbeit in den Kolonien gesteigert.» Das Problem der Ansiedlung ist aber, sokann man dem anfügen, das Bevölkerungsproblem, das bei den Staaten mit Überbevölkerung, wie Italien, das brennendste ist, und das als Weltproblem gelöst werden muß, wenn weitere Kriege verhindert werden sollen.</br>Italiens Kolonialbesitz umfaßt Tripolis mit Cyrenaika in Nordafrika, sowie Erythräa und Somaliland in Ostafrika mit insgesamt rd. 2 Millionen qkm Fläche und rd. 1,6 Millionen Einwohner. Nur Tripois und Cyrenaika haben eine nennenswerte europäsiche Bevölkerung von rd. 30 000 Einwohner. Die italienischen Kolonien weisen nicht die großen Bevölkerungszahlen der tropischen Negerländer auf; es sind mehr Gebiete, die für Siedlung und Viehzucht geeignet sind, und das gibt ihnen für das übervölkerte Italien besonderden Wert. Sicherlich gibt es bessere Gebiete in Afrika, als es die italienischen Beseitzungen sind, sie beiten aber doch gute Handels- und Besiedlungsmöglichkeiten und stehen mit ihen natürlichen Wirtschaftswerten nicht unter dem Durchschnitt sonstiger afrikanischer Länder. Es würde im Rahmen dieser Ausführungen zu weit führen, auf die wirtschaftlichen Einzelheiten einzugehen. Ich will hier nur auf die neuerdings von der Bergbaukommission festgestellten großen abbaufähigen Phosphatlager in Tripolitanien und auf deren Wert für die italienische Landwirtschaft verweisen.</br>Wenn sich trotzdem die Wirtschaft in den italienischen Kolonien nicht so entwickelt hat, wie man es erwarten sollte, so waren neben dem mangelnden Verständnis der früheren italienischen Regierungen für koloniale Wirtschaft vor allem politishe Hemmungen die Ursache. So hat die Besetzung von Erythräa 1889 zum Kriege mit Kaiser Menelik von Abessinien und zur Niederlage bei Adua geführt, und das hatte wiederum zur Folge, daß Italiens Kolonialtätigkeit gelähmt und darüber hinaus auch seine aktive Politik vom afrikanischen Kontinent mit verstärkter Kraft nach der Adria gegen Öserreich und zum Balkan gelenkt worden ist. Andererseits ist die Rivalität mit Frankreich und England um den Besitz, oder wie sich die Diplomaten offiziell ausdrücken, in der Abgrenzugn ihrer wirtschaftlichen Betätigungsfelder in den abessinischen Ländern, hauptsächlich schuld, daß alle diese Gebiete wirtschaftlich stagnieren. Auch um den Besitz von Tripolitanien und der Cyrenaika mußte Italien 1911 den langwierigen und unpopulären Krieg führen. Die Durchführung der Besetzung ist dort schwierig und wechselvoll gewesen.</br>Unter diesen Verhältnissen ist es nicht zu verwundern, daß der Gesamthandel der italienischen Kolonien im Jahre 1922 nru rd. 186 Mill. Lire Einfuhr und 56 Mill. Lire Ausfuhr begragen hat.</br>Es ist das großoe Verdienst Mussolinis, daß er die natürlichen Werte der Kolonien erkannt und das italienische Volk auf den gorßen Wirtschaftswert der Kolonien für die Gesamtwirtschaft Italiens verwiesen hat. Er bereist selbst die Kolonien und sucht so seine Landsleute für die koloniale Siedlung zu gewinnen. Vieles ist auf politischem Wege ereicht worden, um eine kolonialwirschaftliche Betätigung überhaupt zu ermöglichen. Umfangreich sind die Arbeiten, die insbesondere auf dem Gebiete des Verkehrs in Angriff genommen werden. So werden im Somaliland, wo vorher die italienische Herrschaft sich nicht weit über den Hauptort Mogadischu hinaus erstreckthat, und wegen der kriegerischen Haltung der Eingeborenen selbst eine Befeueuern gder Küste nicht möglich gewesen ist, die Sultane unterworfen. Auf diplomatischem Wege wird das Jalugebiet mit dem einzigen brauchbaren Hafen der dortigen Küstenstrecke gewonnen. Damit sind erst für dieses land die orbedingungen einer kolonialwirtschaftlichen Betätgiung geschaffen worden. Im vorigen Jahre kam mit England eine Einigung wegen der wirtschaftlichen Betätigung in Abessinien zustande und damit wäre auch der Weg für die Transversalbahn von Massaua über Asmara nach der Jalumündung frei geworden, wenn nicht Frankreich und Abessinien sich dem entgegengestellt hätten. Mit Ägypten ist ein Freundschafstsvertrag abgeschlossen, der vor allem die Ostgrenzen der Cyrenaika festlegt und damit auchdie friedliche Besetzung der Oase Dscharabut ermöglicht. Die Häfen in Tripolis, Bengasi und Massaua werden ausgebaut, sowie eine Reihe sonstsiger Verkerhsanlagen errichtet. Kommissionen für Untersuchungen und Forschungen auf dem landwirtschaftlichen und bergbaulichen Gebiet werden entsendet.</br>Was bis heute schon in der kurzen Zeit getan und erreicht ist, ist sbemerkenswert. Arbeiten auf kolonisatorsichem Gebeite erfordern aber, das wird so oft übersehen, Nervenkraft, viel Arbeit und viel Geduld und großen Kapitalaufwand, vor allem sind es solche auf lange Sicht; ihre Erfolge lassen sich in voollem Umfange erst nach Jahren übersehen, wie auch Mussolini bei anderer Gelegenheit mit Recht eine Zeitspanne von 10 Jahren dafür fordert.</br>Es ist die Tragik fast aller übervölkerten Nationen, daß ihnen bei der jüngsten Verteilung der Welt nicht entsprechend große Gebiete zur Unterbringung ihrer überschüssigen Bevölkerung zugefallen sind. Um so mehr ist es ein Hohn auf alles, was Menschenrechte heißt, daß England und Frankreich, die zwei Natioen mit dem größten Machtberich, der sich mit Ausschluß der Mandatsgebiete auf 49,1 Millionen qkm Fläche = 33% der gesamten Landoberfläche der Erde erstreckt, dem übervölkerten Deutschland durch den Raub seiner Kolonien jede freie überseeische Betätigung unmöglich machen, sowie dem übervölkerten Italien in seinen Bestrebungen, sich kolonialwirtschaftlich zu betätigen und auszudehnen, immer weider entgegen arbeiten.</br>Die Bevölkerungsdichte von Italien steht der Deutschlands nahe. Sie beträgt in Deutschland 127 Köpfe auf eine qkm, in Italien 124, in der Provinz Neapel sogar 1646. Die Auswandererländer, in denen früher die überschüssige Bevölkerung Italiens dauernd oder vorübergehend unterkommen konnte, sind heute ganz oder teilweise gesperrt. Ob die in Frankreich zurzeit noch beschäftigten Italiener, deren Zahl eine Million sein soll, dauernd dort tätig sein können, ist zweifelhaft. Und so darf es nicht verwundern, daß Mussolini für die wachsende Bevölkerung über die jetzigen italienischen Grenzen hinaus weitere Gebiete zu gewinnen sucht.</br>Der zurzeit sichabspielende Kampf um die Vormachtstellung in Albanien entspringt mehr imperalistischen, als kolonisatorischen Gründen. Die sogenannten Friedensverträge nach dem Großen Kriege haben, wi fast alle anderen strittigen Welstfragen, acuh die Adria-Frage nicht gelöst. Daß Mussolinis Pläne auf die Besetzung von Teilen der asiatischen Türkei hinauslaufen, wie man schon hören konnte, sit nicht warhscheinlich. es würde die Kriegsführung über See gegen eine starke Landmacht bedeuten, und eine starke Belstungsprobe für Italien und vor allem für den Fascismus bedeuten. Im ürgien zeigt das Beispiel Griechenland und ach der italienische </br>Seite 164</br>Feldzug um Tripolitanien im Jahre 1911 die Schwierigkeiten und das Risiko eines solchen Unternehmens.</br>Vor allem sind Tanger und Tunesion die Ziele der italienischen Kolonial-Politik. Mit Tanger werden mehr politische als wirtschaftliche Zwecke verfolgt. Im Geschäftsleben wäre Tanger eine Aktiengesellschaft, von deren Aktien Mussolini ein möglichst großes Paket sich verschaffen will, das ihn berechtigt, in den Generalversammlungen mitzusprechen, das er aber auch ganz oder zum Teil für bessere Geschäfte veräußern kann.</br>Tunesien dagegen gilt den Italienern als der Brückenkopf nach Afrika. Dazu komt, daß von den im Jahre 1921 gezählten 156 100 Europäern des Landes 54 500 Franzosenund 84 800 Iatliener, sowie 13 500 Malteser mit italienischer Abstammung sind. Als am 12. Mai 1881 Tunesiendurch Vertrag mit dem Bey unter französische Schutzherrschaft gestellt wurde, - Tunifizierung nennt man seitdem allglemein diese Art der Besitzergreifung - bäumte sich ganz Italien dagegen auf. Daß gegenüber Sicilien Frankreichs Kriegshafen Nordafrikas, Biserta, liegt, ist für Italien ebenso bitter, wie die nahe genllische Seefestung Malta. Die politische lage wurde besonders scharf, als Im Jahre 1921 die französische Regierung für Tunesien ein GEsetz herausgab, demzufolge alle in Tunis wohnenden Europäer zu Franzosen erklärt werden sollten. Nur auf den Protest der italienischen Regierung ist für italienische Staatsangehörige das Gesetz vorläufig außer Kraft gesetzt.</br>Tunesien ist verhältnismäßig klein, einschließlich der Südprovinz hat es 167 400 qkm Fläche und 2 095 000 Einwohner. Aber es ist ein emporblühendes Land. Neben Getreide, Früchten, Wein, datteln ist vor allem die Ausfuhr an Korkeiche und Phosphaten bedeutend. Daß Frankreich ohne Waffengewalt Tunesien mit seinem wichtigen Kriegshafen Biserta abtreten könnte, ist nicht anzunehemn. Ebenso ist Italiens Streben nach dem Besitz dieses Landes zu verstehen. Der durch den Fascismus gesteigerte nationale Aufschwung des italienischen Volkres kann die politische Lage wegen Tunis jederzeit verschärfen. Durch Kompensation, wie z.B. durch Austausch oder Überlassung anderer Gebiete wird es kaum möglich sein, Italiens Aspirationen auf Tunis dauernd zu beseitigen. So ist in jüngster zeit in der Öffentlichkeit der Plan erörter worden, daß Frankreich Italien durch Abtretung des Mandats auf Syrien entschädigen sollte. In beiden Ländern verhielt man sich ablehnend. Nur in Tunesien selbst müßte müste der Ausgleich, der den Interessen beider Nationen Rechnung trägt und dauernd beide befriedigen soll, gesucht werden. Ein Weg wäre, daß Tunesien ähnlich wie Ägypten eine wirkliche und unabhängige Selbstverwaltung bekäme, mit einer Gesetzgebung, die den dort wohnenden und zuwandernden Europäern gleiche Rechte und Pflichten sichert.</br>Nicht weniger stark sind Italiens Interessen am Roten meer und an der Somaliküste. Es hätte dort im Zusammenhang mit den rückliegenden abessinischen Ländern ein großes koloniales Wirt</br>Seite 165</br>schaftgebiet und ein weites und erfolgversprechendes Feld der Tätigkeit, wenn es ihm gelänge, freie Hand zu bekommen, d.h., wenn die alten Rivalen England dund Frankreich sich dazu entschließen könnten, in den langen Küstengebieten von Massaua bis zur Jalumündung und in dessen Hinterland abessinien sich zu desinteressieren. Die volle Souveränität Abessiniens ist allerdings heute eine Tatsache. Macht Italien sie zur Voraussetzung seiner Politik so ebnet es sich dei Wege, um mit diesem auf handelspolitischem und wirtschaftlichem Gebiet in ein gutes Einvernehmen zu kommen, die politischen Grenzen festzulegen, die nötigen Handelsverträge abzuschließen, sowie die Konzessionen für Verkerhsanlagen und Verkerhswege zu vereinbaren. Auch die Interessen Englands an den Westgrenzen von bessinien müßten gewahrt bleiben, es hat dort im Stromgebiet des Tanasees und des blauen Nils und seiner nebenflüsse die Interessen der unterhalb anliegenden sudanesischen und ägyptischen Bevölkerung auf wasserwirtschaftlichem Gebiete zu wahren. Auf dem übrigen großen Ländergebiet von Massaua bis Kismayu könnten Frankreich und vor allem England das übervölkerte Italien sich kolonialwirtschaftlich betätigen lassen, ohne daß sie selbst damit wirtschaftlich und auch politisch viel opfern. Mit zeitweiligen Abmachungen, Desinteressementserklärungen wäre es nicht geschehen. Solche sind schon dieer Länder wegen seit 1884 viele getroffen vowrden, ohne daß sie reale Bedeutung bekommen haben. Italien müßte auch über die Gebiete verfügen können; sein Gebiet müßte im Süden bessere Grenzen bekomme, und die Grenzen der englicschen und französsichen Enklave im Somalilande müßten fallen.</br>Was das englische Somaliland mit Berbera und Zeila anbelangt, so ist es ein für England geringwertiger Besitz; regiert wird das Land von Aden aus. Nach dem englischen Jahrbuch von 1926 ist es nur besetzt worden, damit es nicht mehr in den Barbarismus zurückfällt.</br>Wenn weiterhin in jüngster zeit in der Presse von einer Abtretung des kenyagebietes von England an Italien die Rede ist, so kann es sich meines Erachtens nur um Gebiete, die nördlich einer Grenzlinie liegen, die sich ungefhr vom englisch-italiensichen Grenzpunkt am Ocean über den Nordabhang des Kenya-Massivs zum Rudolfsee erstreckt. England hat übrigens im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts diese Gebiete wegen der durh die kriegerische Bevölkerung hervorgerufenen Schwierigkeiten räumen lassen und könnte sich also ohne wesentliche Beeinträchtigung seiner Interessen abtreten; währen dItalien durch deren Inbesitznahme außerordentlich gewinnen würde; es bekäme vor allem die Möglichkeit der freien Machtentfaltung den Somalistämmen gegenüber, könnte somit Frieden und Ordnung und damit die Voraussetzung für die wirtschaftliche Betätigung schaffen.</br>das französische Somaliland hat nur 22 000 qkm Fläche mit 64 800 Einwohnern, darunter 340 Europäer. Der gute Hafen Djibuti, als Ausgangspunt der Bahn nach Addis-Adeba, der Hauptstradt Abessiniens, gibt dem schutzgebiet seine Bedeutung. Die Eisenbahn</br>Seite 166</br>liegt mit 90 km Länge auf französischem Gebiete, 780 km liegen auf abessinischem Boden. Daß dieser Hafen ohne großes Hinterland marinetechnisch und militärisch große Bedeutung hat, wird vielfach bezweifelt. Tatsächlich ist er als solcher auch nicht ausgebaut. Auch die Wirtschaftslage des Schutzgebietes ist nicht sehr glänzend, wie aus seinen Handelszahlen, sowie aus denen von Abessinien zu ersehen ist. Soll Italien auch hier freie Entfaltung zugestanden werden, so wird es sich vornehmlich darum handeln, wieweit ihm ein Einfluß auf die Bahn zugestanden wird, sei es, daß ihm der Hafenplatz Djibuti mit der französischen Bahnstrecke abgetreten wird, und die französsischen Anteile an der abessinischen Strecke verkauft werden, sei es, daß ihm nur ein entsprechender finanzeller und wirtschaftlicher Einfluß auf die abessinische Bahnstrecke mit dem Rechte, von ihr aus Zweigbahenen, z.B. gemäß dem alten englischen Plane nach Zeila oder auch nach Massaua und zur Jalumündung zu bauen, eingeräumt wird.</br>An England und Frankreich liegt es also, daß Italiens Kolonialbesitz ein wertvolles Wirtschaftsgebiet und ein entsprechndes Betätigungsfeld für seine überschüssige Bevölkerung werden kann. Die Leiter dieser Staatten müssen sich darüber klar sein, daß aufstrebende auf irher Scholle beengte Nationen, wie Deutschland und Italien, immer nach freier Betätigung in Übersee drängen werden. Noch heute ist es möglich, auf friedlichem Wege den übervölkerten Staaten Europas in Afrika - und nur da - eine entsprechende freie kolonisatorische Tätigkeit zu gewährleisten, und deren starke innere Kräfte für die wirtschaftliche Erschließung Afrikas bereitzustellen. England und Frankreich können so auf irhe für sie tragbare Weise viel zur Lösung des europäischen Bevölkerungsproblems und damit zur Befriedigung der Welt beitragen.damit zur Befriedigung der Welt beitragen.)
- Franz Gabriel Allmaras/Veröffentlichungen + (Titel: Personalstand / Technische Hochschu … Titel: Personalstand / Technische Hochschule München</br>Körperschaft: Technische Hochschule München</br>Ort: München</br>Jahr: WS 1877/78(1877) - WS 1934/35(1935)</br>Art der Ressource: Buch</br>Besitznachweis:</br>Besitznachweis: DE-1+1A [SBB-PK Berlin] Standort: 2, Signatur: Oo 2084/83</br>Besitznachweis: DE-12 [BSB München] Signatur: 4 Bavar. 2200 XI C 5,7; Signatur: 4 Bavar. 2200 XI C 5,7</br>Besitznachweis: DE-38 [USB Köln] Signatur: XA1219</br>Besitznachweis: DE-27 [THULB Jena] Standort: Mag, Signatur: 8 Hist.lit.V,58/13</br>Besitznachweis: DE-7 [SUB+Uni Göttingen] Standort: HG-FB, Signatur: 8 HLP I, 5165; Signatur: 8 HLP I, 5165</br>Besitznachweis: DE-21 [UB Tübingen] Signatur: Ah IV 33</br>Besitznachweis: DE-25 [UB Freiburg] Signatur: VS 57,a</br>Besitznachweis: DE-29 [UB Erlangen] Standort: H00, Signatur: H00/PV.MÜNCHEN.TH</br>Besitznachweis: DE-14 [SLUB Dresden] Signatur: Hist.acad.1177.f</br>Besitznachweis: DE-355 [UB Regensburg] Standort: 00, Signatur: 00/AL 37601</br>Besitznachweis: DE-101 [DNB] Standort: 101a, Signatur: ZB 35466</br>Besitznachweis: DE-15 [UB Leipzig] Standort: HB, Signatur: Hist.Bav.823-s; Standort: HB, Signatur: Hist.Bav.459(K)</br>Besitznachweis: DE-20 [UB Würzburg] Standort: 880, Signatur: 880/DA 39509 P467</br>Besitznachweis: DE-91 [TUB München] Signatur: 0001/J 57(13c; Standort: 0001, Signatur: 0001/ZA 2063; Standort: 0025, Signatur: 0025/ZA 2063; Standort: 1006, Signatur: 1006/21741</br>Bemerkung: Vorg. Königlich Bayerische Polytechnische Schule <München>: Personalstand der Königlich-Bayerischen Polytechnischen Schule zu München (ZDB-ID: 3070621)</br>Bemerkung: Forts. Technische Hochschule <München>: Personal- und Vorlesungsverzeichnis (ZDB-ID: 8684121)</br>Bemerkung: Sprache: Deutsch</br>Bemerkung: DDC-Sachgruppe: 370</br>Bemerkung: Titelvariante: Verzeichnis der Studierenden, Zuhörer und Gasthörer</br>Bemerkung: Titelvariante: Personalstand der Königlich Bayerischen Technischen Hochschule</br>Bemerkung: Titelvariante: Personalstand der Königlich-Bayerischen Technischen Hochschule zu München</br>Bemerkung: Nebent.: Verzeichnis der Studierenden, Zuhörer und Gasthörer</br>Bemerkung: Hauptsacht. WS 1877/78 - SS 1913: Personalstand der Königlich Bayerischen Technischen Hochschule. - Hauptsacht. teils: Personalstand der Königlich-Bayerischen Technischen Hochschule zu München</br>Bemerkung: Urh. bis SH 1918: Königlich Bayerische Technische Hochschule</br>DigiBib-Datenbank: GBVayerische Technische Hochschule DigiBib-Datenbank: GBV)
- Volksfreund + (Touristenverein "Die Naturfreunde": Sonnta … Touristenverein "Die Naturfreunde": Sonntag den 23. IX. Pfalzwanderung und Zusammentreffen mit verschiedenen Ortsgruppen des Gaues Südwestdeutschland. Abf. 5:34 bis Landau Elektrische Oberlandbahn bis Alsterweiler, Alsterweiler Schlucht, Kalmit, Neustadt. Rückfahrkarte von Neustadt schon in Karlsruhe lösen! Wir bitten um zahlreiche Teilnahme. Gäste willkommen 1008ahlreiche Teilnahme. Gäste willkommen 1008)
- Matthias Clemens Sigmund Dreyer/Veröffentlichungen + (Triftwooge sind künstlich angelegte Stillgewässer. Deren aufgestaute Wasserkraft wurde nach dem Öffnen einer Schleuse zum Holztransport genutzt.)
- Franz Gabriel Allmaras + (Seltsame Vorstellungen herrschten damals noch in Deutschland über koloniale Betätigung)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/181bis203 + (Trotz der Abtrennung von '''Alsterweiler''' war die Schülerzahl in Maikammer noch so groß, daß das Landkommissariat Landau 1830 die Gemeinde mehrfach aufforderte, wieder einen Gehilfen anzustellen.)
- Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte/Veröffentlichungen + (Umfassende Darstellung zu dem Priesterleben. Peter Kühn war der Enkel des Peter Kühn, der den Fensterstreit mit Michael Hauck bestritt.)
- Die Kredenburg zu Maikammer-Alsterweiler + (Unbekannt)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/181bis203 + (Unterm 25. November 1766 richtete der '''A … Unterm 25. November 1766 richtete der '''Alsterweiler''' Bürger Peter Schmitt an das Generalvikariat die Bitte, es möge erlauben, daß den Kindern von Alsterweiler einige Nachtstunden in der christlichen Lehre durch ihn gegeben werde. Als Grund gab er weiten Weg und schlechte Kleidung der Kinder an. Pfarrer Gödecke war dagegen, weil er vermutete, daß es den Alsterweilerer Bürgern nicht um Nachtschule, sondern um eigene Tagesschule zu tun sei. Dem Lehrer von Maikammer wäre auch ein Teil des Schulgeldes entgangen. Das Generalvikariat entschied zugunsten des Schmitt, da das allgemeine Wohl dem privaten vorgehe; der Pfarrer sollte fleißig nachsehen.ehe; der Pfarrer sollte fleißig nachsehen.)
- Pfälzischer Kurier + (Vermischte Nachrichten. Ludwigshafen, 3. D … Vermischte Nachrichten. Ludwigshafen, 3. December. Herr Pfarrer Hutmacher von Germersheim hat uns auf Grund des Artikels 47 des Preßgesetzes aufgefordert, folgende Berichtigung eines uns von achtbarer Seite zugekommenen Artikels bezüglich der Beerdigung des Bauschaffner Flörchinger abdrucken zu lassen. "1) Es ist unrichtig, was im Eingange Ihres Artikels angedeutet ist, daß nämlich Bezirksbauschaffner Flörchinger deshalb nicht begraben wurde, weil er seine Kinder protestantischer erziehen ließ. Denn obwohl die kath. Kirche nach ihren Grundsätzen die akatholische Kindererziehung von Seite eines Katholiken als das größte Vergehen gegen den Glauben nach dem eigenen Abfall betrachtet und unter Verhältnissen mit Verweigerung des kirchlichen Begräbnisses bestraft, so wäre diese Strafe bei Flörchinger doch nicht eingetreten, weil seine Kinder bereits erwachsen sind, und eine Aenderung nicht mehr in seiner Macht stand. Vielmehr wurde Flörchinger deshalb kirchlich nicht beerdigt, weil er seit einer langen Reihe von Jahren keine jener Pflichten erfüllte, welche ein Katholik erfüllen muß, wenn er auf die Rechte eines Katholiken Anspruch machen will. Fast nie seit langen Jahren besuchte er den gemeinsamen öffentlichen Gottesdienst, selbst nicht an den höchsten Festtagen; nie seit ungefähr 25 Jahren empfing er die hl. Sacramente und schloß sich so selbst von der Gemeinschaft der kathol. Kirche aus. Auch in den letzten Tagen seines Lebens zeigte er kein Verlangen nach Versöhnung mit der Kirche und gab kein Zeichen von Reue und verfiel so dem Kirchengesetze: A loco sacro (sepulturae) excludatur is, de quo publice constat, malitiose omnississe communionem paschalem et decessisse sine signo contritionis, d.h. kurz gefaßt: Das Recht auf kirchliches Begräbnis verliet, wer die österliche Communion verschuldeter Weise unterlassen hat und ohne Zeichen von Reue gestorben ist. 2) Es ist unrichtig, daß ich der Familie die Beerdigung unbedingt zugesagt und die Beerdigungszeit auf den 13. November Nachmittags 3 Uhr festgesetzt habe; im Gegenteil brachte mir die Leichenfrau Sonntags den 12. November unmittelbar vor dem Vormittagsgottesdienste die Todesanzeige mit der Bemerkung, daß die Beerdigung am 13. Novbr. Nachmittags 3 Uhr und der Trauergottesdienst Tags darauf stattfinden solle. Ich hatte gegen diese Zeitbestimmung nichts einzuwenden und bemerkte einfach, den Todtenschein bei Seite legend: "Es ist mir recht". Weiter nicht ein Wort. Wenn nun Ihr Correspondent daraus eine positive Zusage des kirchlichen Begräbnisses folgern will, so habe ich nichts dagegen. Nach meiner Absicht wollte ich eine solche positive Zusage nicht geben und konnte sie nicht geben, weil jeder Pfarrer, mag er auch die Gesezt noch so gut kennen, in einem solchen Falle verpflichtet ist, von der bischöflichen Stelle den Bescheid zu erholen. Ich wollte aber auch von der Möglichkeit der Verweigerung des kirchlichen Begräbnisses damals nichts erwähnen, weil ich für den Fall einer für Flörchinger günstigen Entscheidung der Familien jeden unnöthigen Schmerz zu ersparen gesonnen war. 3) Kann also auch davon keine Rede sein, als ob ich der Familie die Verweigerung des kirchlichen Begräbnisses in der Absicht so spät mitgetheilt hätte, um überhaupt ein ehrliches Begräbnis zu verhindern, wie sich der Correspondent ausdrückt. Hätte ich diese Absicht gehabt, so hätte ich wohl das Gegentheil von dem thun müssen, was ich gethan habe. Ich hätte das Läuten untersagen und die Nachricht von der Nichtbeerdigung so früh als möglich verbreiten müssen. So aber ist wohl nicht Ein Mensch abgeschreckt worden, Flörchinger die letzte Ehre zu erweisen. Im Uebrigen war der Sachverhalt folgender: Flörchinger starb Samstag Nachmittags 4 Uhr. Sonntag Vormittags vor dem Hauptgottesdienst, also 18 Stunden nach dem Tode, brachte mir die Leichenfrau die Todesanzeige. So blieb mir zur Besorgung der Angelegenheit noch Sonntag Nachmittag und Montag Morgen. Sonntag Nachmittag nach Speyer zu fahren, war mir unmöglich, da ich unwohl war; der Telegraph ist bei der für die bischöfliche Behörde zur Entscheidung nothwendigen Exposition nicht geeignet; einer Mittelsperson wollte ich mich aus demselben Grund nicht bedienen und durch ein Schreiben wäre keine Zeit gewonnen worden. ich reiste deshalb Montag Vormittags nach Speyer und sandte den Bescheid, sobald ich ihn erhielt, per Telegraph hierher ab."ch ihn erhielt, per Telegraph hierher ab.")
- Säkularisation und Mediatisierung in den vier rheinischen Departements 1803-1813: Teil IV Donnersberg-Departement + (Versteigerung des Alsterweiler Hofgut des Allerheiligenstifts einschl. der Weinberge und des Gartens.)
- Pfälzer Zeitung + (Versteigerung des Hauses von XXX Damm.)
- Neustadter Wochenblatt/Alsterweiler + (Versteigerung von Haus und Güter, (Maikamm … Versteigerung von Haus und Güter, (Maikammer, Canton Edenkoben) Donnerstag den 30. Januar 1834, Nachmittags 1 Uhr, zu Maikammer im Gasthaus zum Schaaf, werden die Liegenschaften aus der Verlassenschaft des Hern. Bezirks=Richters Schott allda, freiwillig, unter sehr annehmbaren Bedingungen versteigert, bestehend: 1. in einem schönen, gut eingerichtetem, zweistöckigen Wohnhaus zu Maikammer, mit Kelterhaus, Kellern zu 100 Fudern und allen erforderlichen Oekonomie-Gebäuden, namentlich mit einem schön angelegten, großen Pflanz- und Wingerts-Garten. 2. in 8 u. drei Viertel Morgen Weinberge im Maikammerer Bann. 3. in 7 u. drei Viertel Morgen Wiesen in Maikammerer und Kirrweilerer-Bann; alles in den besten Lagen und im besten Zustande. Edenkoben den 16. januar 1834. Im Auftrag P. Krieger, Notär.januar 1834. Im Auftrag P. Krieger, Notär.)
- Königlich Bayerisches Amts- und Intelligenzblatt für die Pfalz + (Versteigerungsankündigung für das Anwesen Hartmannstraße Nr.61)
- Königlich Bayerisches Amts- und Intelligenzblatt für die Pfalz + (Versteigerungsankündigung im Wirtshause zur Blume in Alsterweiler für Grundstücke in Alsterweiler. (Suche nach Alsterweiler / 8. Eintrag))
- Plan über die Theilung der 5te HainGeraideWaldung + (Verteilt und Gezeichnet Ph. Schaefer. Edenkoben: Katasterverwaltung Königreich Bayern.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten + (Viel Geld konnte früher in der Gemeinde gespart werden, weil die Ämter alle Ehrenämter und alle unfreien Bürger zum Wach- und '''Frondienst''' verpflichtet waren.)
- DHM Do 79 113 + (Erbpacht Mühle von Steinweiler)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/181bis203 + (Vom 1. Oktober 1920 bis 31. Dezember 1920 führte Schulamtsbewerber Arthur Rutz von Hermersberg, Seminaraustritt 1920, die obere Schule zu ''Alsterweiler'', dann übernahm sie Lehrer Peter Bayer von St. Martin, seither Lehrer in Wiesbach.)