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| − | {{VorspannGrenzstein}}{{TOCright}}Es gibt in Alsterweiler und Maikammer eine bisher noch unbekannte Anzahl an Grenzsteinen (1822 wurden 240 Steine aufgestellt / Zum Datum vom '''{{CURRENTDAY}}.{{CURRENTMONTH}}.{{CURRENTYEAR}}''' sind erfasst: '''{{#ask: [[Kategorie:Grenzstein]] |format=count}}''' Grenzsteine.)<ref group=beg>Grenzsteine werden auch "Markstein" genannt, abgeleitet vom Begriff der Mark. Es läge nahe, diese Bezeichnung auch in Maikammer-Alsterweiler zu verwenden, denn ist auch das Wort "Dreimärker" geläufigt. Der Begriff Grenzstein ist allerdings geläufiger und wird hier verwandt.</ref>. Der Club Sellemols (Historienfreunde Maikammer-Alsterweiler) wird im Jahre 2021 und 2022 eine vollständige Erfassung vornehmen<ref group=anm>Urban Ziegler (ohne Datum) geht von mehr als 1000 Grenzsteinen zwischen der Queich und der nördlichen Kreisgrenze (SÜW _ NW) aus</ref>. | + | {{Breadcrumb ParentTOChild|Unterseite=Aufstellung|Unterseite2=Grenzverlauf|}}Es gibt in Alsterweiler und Maikammer eine bisher noch unbekannte Anzahl an Grenzsteinen (1822 wurden 240 Steine aufgestellt / Zum Datum vom '''{{CURRENTDAY}}.{{CURRENTMONTH}}.{{CURRENTYEAR}}''' sind erfasst: '''{{#ask: [[Kategorie:Grenzstein]] |format=count}}''' Grenzsteine aller Kategorien.)<ref group=beg>Grenzsteine werden auch "Markstein" genannt, abgeleitet vom Begriff der Mark. Es läge nahe, diese Bezeichnung auch in Maikammer-Alsterweiler zu verwenden, denn ist auch das Wort "Dreimärker" geläufigt. Der Begriff Grenzstein ist allerdings geläufiger und wird hier verwandt.</ref>. Der Club Sellemols (Historienfreunde Maikammer-Alsterweiler) hat im Jahre 2021 und 2022 eine vollständige Erfassung der Grenzsteine 1822 (Haingeraide) vorgenommen<ref group=anm>Urban Ziegler (ohne Datum) geht von mehr als 1000 Grenzsteinen zwischen der Queich und der nördlichen Kreisgrenze (SÜW _ NW) aus</ref>. Sie sind in einem Buch veröffentlicht: "[[Die Grenzsteine Maikammer-Alsterweiler (1822)]]". Weitere Grenzsteine, die nicht anlässlich der Haingeraideteilung (1822) aufgestellt wurden, sind [[Grenzsteine (Alsterweiler-Maikammer)/vor 1822|hier]] verzeichnet. |
| | + | {{TOCright}} |
| | + | ==Die Grenzsteine der Parzellenvermessung (1830)== |
| | + | Im Zuge der Parzellenvermessung (Einzelgrundstücke im Wald) wurden unzählige Parzellensteine gesetzt. Zur Abgrenzung des Bereichs der Parzellenvermessung im Privatwald von dem übrigen Wald (Gemeindewald) abzugrenzen, wurden zusätzliche "große" Grenzsteine platziert. Die Standorte der Grenzsteine erstrecken sich vom Breitenberg kommend über die Kanzel bis ins Klausenthal. Diese Gruppe umfasst '''{{#ask:[[Kategorie:Grenzstein]] [[ist erbaut in::1830]]|format=count}}''' Grenzsteine. |
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| | + | |<small>{{#ask: [[Kategorie:Grenzstein]] [[ist erbaut in::1830]]|?ist Steinnummer Maikammer= (hier sortieren auslösen)|?geographische Höhe=Höhe|?Koordinaten=Koordinaten |mainlabel=Bezeichnung|class=sortable wikitable smwtable}}</small> |
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| | + | {{#ask: [[Kategorie:Grenzstein]] [[ist erbaut in::1830]]|?Koordinaten=Koordinaten|format=map|height=150px|width=350px|enablefullscreen=yes|showtitle=on}} |
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| − | Sie markieren den Grenzverlauf zu den Nachbargemeinden [[Edenkoben]], [[Diedesfeld]], [[Kirrweiler (Pfalz)]], [[St. Martin]]. Die Grenzsteine entstanden im Zuge der Vermessung nach der Teilung der [[Haingeraide]] ([[Vierte Mittelhaingeraide|IV. Mittelhaingeraide]]) im Jahre 1822. Weitere [[Grenzstein Mühlstraße|Grenzsteine]] stehen im Ort, u.a. in der [[Mühlstraße]]. Sie stammen in der Regel von anderen Standorten in der Flur<ref group=anm>Es ist sicher, daß der Stein in der Mühlstraße in die Mauer eingesetzt worden ist und nicht an seinem Bestimmungsort steht.</ref>.
| + | ==Die Grenzsteine der Haingeraideauflösung (1822)== |
| | + | Die Grenzsteine markieren den Grenzverlauf zu den Nachbargemeinden [[Diedesfeld]], [[Kirrweiler (Pfalz)]], [[St. Martin]]<ref group=anm>Grenzen zu Edenkoben und Gommersheim bestehen zwar, sind jedoch nicht ausgesteint.</ref>. Die Grenzsteine entstanden im Zuge der Vermessung zur Teilung der 5. [[Haingeraide]] (auch [[Vierte Mittelhaingeraide|IV. Mittelhaingeraide]]) im Jahre 1822. Weitere [[Grenzstein Mühlstraße|Grenzsteine]] stehen im Ort, u.a. in der [[Mühlstraße]]. Sie stammen in der Regel von anderen Standorten in der Flur<ref group=anm>Es ist sicher, daß der Stein in der Mühlstraße in die Mauer eingesetzt worden ist und nicht an seinem Bestimmungsort steht.</ref>. |
| | [[Urban Ziegler]] hat eine systematische Unterscheidung in Herrschaftssteine, Logsteine und Scheidsteine vorgelegt und viele Steine beschrieben. | | [[Urban Ziegler]] hat eine systematische Unterscheidung in Herrschaftssteine, Logsteine und Scheidsteine vorgelegt und viele Steine beschrieben. |
| | + | Bisher sind '''{{#ask:[[Kategorie:Grenzstein]] AND [[geographische Höhe::+]]|format=count}}''' Grenzsteine mit einer Höhenangabe versehen, '''{{#ask:[[Kategorie:Grenzstein]] AND [[ist erbaut in::1822]]|format=count}}''' sind mit dem Errichtungsdatum 1822 ausgestattet. |
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| − | ==Aufstellung==
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| − | Schon kurz nach 1815 hatte die bayerische Regierung die Absicht, den Wald unter den Gemeinden der [[Haingeraide]] aufzuteilen. Stand der Wald bis dahin "allen zur Verfügung und jeder Bürger konnte jeden Waldabschnitt nutzen" (nach bestimmten Vorgaben), stießen die neuen Regelungen auf eine eher zurückhaltende Reaktion der Bevölkerung. In den Akten der Gemeinde Maikammer sind folgende Abläufe festgehalten:
| + | * [[Grenzstein (abgegangen)]] |
| − | "
| + | * [[Grenzsteine_(Alsterweiler-Maikammer)/Aufstellung]] |
| − | * 16.8.1817 | + | * [[Grenzsteine_(Alsterweiler-Maikammer)/Besonderheiten]] |
| − | Speyer: Die Königlich-Bayerische Regierung des [[Rheinkreis|Rheinkreises]] (wie er damals genannt wurde), die Kammer des Innern appelliert an die Gemeinden, doch der vorgeschlagenen Teilung der Waldflächen zuzustimmen und sich über die Teilungsvorstellungen zu einigen. Man solle nicht durch Prozesse, die hohe Kosten verursachen, die Durchführung verzögern. Unterschrift: v. Stichaner.
| + | * [[Grenzsteine_(Alsterweiler-Maikammer)/Grenzverlauf]] |
| − | | + | * [[Grenzsteine_(Alsterweiler-Maikammer)/Konkordanz]] |
| − | *2.10.1817 | + | * [[Grenzsteine_(Alsterweiler-Maikammer)/Koordinaten und Höhe]] |
| − | Edenkobens Oberbürgermeister Arnold wirbt bei den Gemeinden der 5. Haingeraide für den Plan der Regierung, nach dem jede Gemeinde ihren Waldanteil zugemessen bekommt und somit ihre eigenen Interessen wahren kann. Auch kann dann jede Gemeinde selbst gegen den überhandnehmenden Waldfrevel vorgehen, und die Verwaltung wäre wesentlich vereinfacht.
| + | * [[Grenzsteine_(Alsterweiler-Maikammer)/Lage]] - laden dauert etwas, aber alle Steine mit Lage und Bildern. |
| − | | + | * [[Grenzsteine_(Alsterweiler-Maikammer)/Typologie]] |
| − | Er bittet um Meldung innerhalb von 10 Tagen an ihn,
| + | * [[Grenzsteine_(Alsterweiler-Maikammer)/Zustand]] |
| − | - 1. ob eine Teilung stattfinden soll und kann, und
| + | * [[Grenzsteine_(Alsterweiler-Maikammer)/Sammlung]] |
| − | - 2. auf welche Art am besten geteilt werden soll.
| + | * [[Grenzsteine_(Alsterweiler-Maikammer)/Bilddateien]] |
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| − | *20.5.1820
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| − | Landau: Die Gemeinden St. Martin, Kirrweiler und Diedesfeld haben sich vor dem Königlich-Bayerischen [[Landau (Landcommissariat)|Landkommissariat]] geeinigt, daß die Gemeinde Maikammer als die meistbevölkerte ein Zwanzigstel der Fläche der 5. Haingeraide im voraus bekommt, die übrige Waldfläche in 4 gleiche Teile geteilt werden soll.
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| − | Unterschrift:
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| − | Maikammer: [[Jakob Anton Platz]], [[Andreas Heilweck]] Diedesfeld: Jakob Ißler, Jakob Brechtel Kirrweiler: Joh. Hardart, Peter Zeppenlin St. Martin: Edyd Weisenburger, Andreas Platz
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| − | Die Vermessung soll sofort eingeleitet werden.
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| − | Im Verlaufe der Verhandlungen erhebt die Gemeinde Kirrweiler Anspruch auf das Heidelbergel und das Schraussental.
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| − | * 2.6.1820 | |
| − | Eingabe der Gemeinde St. Martin wegen Streit mit Kirrweiler betr. Heidelbergel. St. Martin will dort Frucht und Kartoffeln anbauen. Kirrweiler soll aus Billigkeit einer an Ackerboden so armen Gemeinde das Heidelbergel zugestehen. Unterschrift: Bürgermeister Seeber. St. Martin: Maikammer und Diedesfeld sind mit der Teilung einig. Das königlich-bayerische [[Landkommissariat]] soll doch bitte mithelfen, daß Kirrweiler auf das Heidelbergel zugunsten von St. Martin verzichtet. Die Gemeinden Maikammer und Diedesfeld haben ihre Waldflächen schon zu Eigentum gemacht und ziehen bereits Nutzen daraus.
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| − | *16.6.1820
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| − | Widerspruch der Gemeinde Kirrweiler: Schon 1703 habe die Gemeinde Kirrweiler das Heidelbergel zugesprochen bekommen, und zwar amtlich, es sei also schon 117 Jahre in seinem Besitz. Das Dörnel und seine Umgebung hätten doch Ausgleich sein müssen für das Heidelbergel und das Schraussental. Unterschrift: Bürgermeister Becker.
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| − | *5.7.1820
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| − | St. Martin: Eingabe wegen Heidelbergel und Schraussental, welches Kirrweiler schon 18 Jahre nutzt und dort die Kastanien versteigert. Die übrigen Gemeinden, Maikammer und Diedesfeld, haben aus billiger Rücksicht darauf verzichtet, weil es auch zu weit vom Dorf abliegt. Könnte dies nicht auch Kirrweiler tun, welches ja noch weiter abliegt. St. Martin würde die Fläche mit Kartoffeln bepflanzen.
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| − | *21.8.1820
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| − | (Revierförster Johann Jakob Albert<ref>Schäfer, Günter, Stöckl Martina (2015): Ortsfamilienbuch Maikammer-Alsterweiler Band 1 und Band 2: Selbstverlag (2)., Seite 73)</ref>) Albert<ref group=anm>Königlicher Revierförster in der 5. Haingeraide - Nach Ortsfamilienbuhc Stöckl (2015), Eintrag Nummer 31.</ref>: Im [[Morscheberg]] fehlen verschiedene [[Grenzsteine]]. Die Anfertigung von Grenzstäben ist dringend nötig. Ein Grenzbegang mit Edenkoben ist anzusetzen.
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| − | *27.8.1820 | |
| − | Revierförster Albert: [[Alsterweiler]] will wissen, wie es mit der Abgrenzung der Vorderberge steht, damit die Vermessung nicht aufgehalten wird. Soll umgehend geklärt werden.
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| − | *4.9.1820 | |
| − | (Revierförster) Albert: Bis 7. dieses Monats werden die Grenzsteine zwischen Edenkoben und der 5. Haingeraide gesetzt, ein Steinhauer ist mitzubringen. Auf weiten Strecken zwischen der Haingeraide und Hambach bis zur Archenbach sind keine Grenzsteine zu finden. Grenzkundige Leute sollen (eventuell mit Hambach) bestellt werden.
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| − | *17.9.1820
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| − | St. Martin: 300 Morgen seien zu wenig vermessen!
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| − | *19.2.1821
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| − | Landkommissariat Landau: Die alten Schulden der Haingeraide müssen zuerst bereinigt werden, vorher darf mit der Vermessung nicht begonnen werden. Zur Prüfung hierüber wird der Einnehmer Schmitt aus Landau bestimmt.
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| − | *18.3.1821
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| − | (Revierförster) Albert: Aus jeder Gemeinde wird ein Experte für die Vermessung gemeldet. Damit diese weitergehen kann, ist für nächsten Mittwoch 2 Uhr eine Besprechung der Experten festgesetzt, wobei auch die Tagesgebühren festgelegt werden. Jeder, der von dem zur Vermessung nötig gehauenen Holz wegnimmt, wird als Holzfrevler behandelt.
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| − | *5.6.1821
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| − | Feldmesser Schaefer: Vermessungsgebühren-Angebot 10 Kreuzer pro Morgen. Wer bezahlt?
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| − | *7.8.1821
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| − | Regierung Speyer: Die Vermessungsgebühren müssen festgesetzt werden. Zahlungen können vorderhand nicht geleistet werden, bis ein Resultat der Vermessung vorliegt.
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| − | *17.5.1822
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| − | [[Landau (Landcommissariat)|Landkommissariat Landau]]: Die Vermessungsstreitigkeiten zwischen Maikammer und St. Martin auf dem [[Breitenberg]] müssen beendet werden. | |
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| − | *20.5.1822 | |
| − | Landau: [[Johann Friedrich Eisenbiegler|Friedrich Eisenbiegler]] aus [[Alsterweiler]] wird zum [[Steinsetzer]] ernannt.
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| − | *27.12.1822
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| − | Landau: Ab 1.1.1823 Ende der gemeinsamen Bewirtschaftung der 5. Haingeraide, da jeder Gemeinde ihr Teil zugewiesen ist, obwohl noch keine notarielle Urkunde erstellt worden ist."<ref>alle Angaben nach: Leonhardt, Damm, Treptow: Chronik Maikammer-Alsterweiler. I. Teil - Geschichte von Maikammer-Alsterweiler von Johannes Leonhardt 1928 II. Teil Chronik von Maikammer-Alsterweiler ab 1928 und Chronik der Verbände und Vereine 1986: Ortsgemeinde Maikammer (Band 1 und Band 2) (1), ab Seite 394.</ref><ref>alle Angaben nach: Leonhardt, Johannes (1928): Geschichte von Maikammer=Alsterweiler. Johannes Leonhardt: Selbstverlag (1).</ref>.
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| − | ==Lage==
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| − | Jeder Grenzstein ist mit einer geographischen Angabe versehen, z.B. 49.31418°N 8.03222°E. Sie entspricht <u>nicht</u> der genauen, tatsächlichen Position, ist vielmehr ein Näherungswert, um den Standort einzugrenzen. Fast alle Steine erschließen sich ohnehin durch die numerische Abfolge im Verlauf entlang der Grenze.
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| − | {{#ask: [[Kategorie:Grenzstein]][[Koordinaten::+]]|?Koordinaten=|format=map|limit=500|template=GrenzsteinBilderKarte|cluster=on|enablefullscreen=yes|showtitle=on|height=500 }}
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| − | ==Grenzverlauf==
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| − | Die Aneinanderreihung von einzelnen Grenzsteinen bildet Segmente und in der Gesamtheit die [[Gemeindegrenze (Maikammer-Alsterweiler)]]. Der gesamte Verlauf der Grenze von Maikammer ist in den Standardkartenwerken ablesbar. Im Folgenden wird der Grenzverlauf nachgezeichnet, wie er aus dem Teilungsakt der Haingeraide hervorging.
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| − | Die Segmente (Abschnitte) im Grenzverlauf werden aus den geraden, linienartigen Streckenverläufen gewonnen. Ein Grenzabschnitt (Segment) reicht von einem Stein mit einer "abknickenden" Weisung zum nächsten Stein (aufsteigende Reihenfolge der Numerierung) mit einer abknickenden Weisung.
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| − | | |
| − | ===Abschnitt I (Grenzsteine 1 bis 4)===
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| − | | |
| − | ===Abschnitt II (Grenzsteine 4 bis 8)===
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| − | ===Abschnitt III (Grenzsteine 8 bis 14)===
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| − | ===Abschnitt IV (Grenzsteine 14 bis 24)===
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| − | ===Abschnitt V (Grenzsteine 25 bis 29)===
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| − | ===Abschnitt VI (Grenzsteine 29 bis 39)===
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| − | ===Abschnitt Hüttenhohl (West) bis Totenkopf (Grenzsteine 175 bis 164)===
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| − | [[Datei:Katasterkarte 1823 haingeraide grenzstein abschnitt hüttenhohl totenkopf.png|250px|thumb|[[Katasterplan 1823/Abschnitt Hüttenhohl (West) bis Totenkopf]]|left]]
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| − | ===Grenzsteine zu Diedesfeld===
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| − | Am Grenzverlauf zwischen dem Waldanteil der Gemeinde Diedesfeld und Maikammer-[[Alsterweiler]] stehen insgesamt '''{{#ask: [[Kategorie:Grenzstein]] AND [[ist Steinnummer Diedesfeld::+]]
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| − | |?ist Steinnummer Diedesfeld
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| − | }}''' Grenzsteine.
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| − | Es handelt sich um die folgenden Steine:
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| − | <small>{{#ask: [[Kategorie:Grenzstein]] AND [[ist Steinnummer Diedesfeld::+]]
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| − | }}
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| − | ===Grenzsteine zu Kirrweiler===
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| − | ===Grenzsteine zu Sankt Martin===
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| − | ===Konkordanz===
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| − | Die Konkordanz (Gegenüberstellung der Nummern der Grenzsteine für die Orte Maikammer, Diedesfeld, Kirrweiler und Sankt Martin) ist aus der folgenden Tabelle zu entnehmen.
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| − | Die Tabelle enthält '''{{#ask:[[Kategorie:Grenzstein]]|format=count}}''' Grenzsteine.
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| − | <small><div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed" style="width:500px; overflow:auto;"">
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| − | '''Konkordanz der Grenzsteine in Alsterweiler'''<br />
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| − | <div class="mw-collapsible-content">
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| − | {{#ask: [[Kategorie:Grenzstein]]
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| − | |?ist Steinnummer Maikammer=Maikammer (hier sortieren auslösen)
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| − | |mainlabel=Grenzstein mit Nummer in Maikammer
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| − | }}
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| − | </div>
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| − | </div>
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| − | </small>
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| − | | |
| − | ===Koordinaten und Höhenlage===
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| − | Die Grenzsteine von Maikammer-Alsterweiler mit ihrer geographischen Lage und einer Höhenangabe über NHN (Normalhöhennull).
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| | <small> | | <small> |
| − | {{#ask: [[Kategorie:Grenzstein]] AND [[geographische Höhe::>199,99]] AND [[geographische Höhe::<300]] | + | {{#ask: [[Kategorie:Grenzstein]] [[ist erbaut in::1822]] |
| | |?ist Steinnummer Maikammer= (hier sortieren auslösen) | | |?ist Steinnummer Maikammer= (hier sortieren auslösen) |
| − | |?geographische Höhe | + | |?geographische Höhe=Höhe |
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| − | |intro='''{{#ask:[[Kategorie:Grenzstein]] AND [[geographische Höhe::>199,99]] AND [[geographische Höhe::<300]] |format=count}}''' Steine liegen auf einer Höhe zwischen 200 und 300 Metern.
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| | }}</small> | | }}</small> |
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| − | <small>{{#ask: [[Kategorie:Grenzstein]] AND [[geographische Höhe::>299,99]] AND [[geographische Höhe::<400]]
| + | ==Aufstellung== |
| − | |?ist Steinnummer Maikammer= (hier sortieren auslösen)
| + | Alle Ausführungen zur Aufstellung der Steine finden Sie hier: [[Grenzsteine_(Alsterweiler-Maikammer)/Aufstellung]] |
| − | |?geographische Höhe
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| − | |intro='''{{#ask:[[Kategorie:Grenzstein]] AND [[geographische Höhe::>299,99]] AND [[geographische Höhe::<400]] |format=count}}''' Steine liegen auf einer Höhe zwischen 300 und 400 Metern.
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| − | }}</small>
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| − | <small>{{#ask: [[Kategorie:Grenzstein]] AND [[geographische Höhe::>399]] AND [[geographische Höhe::<500]]
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| − | |intro='''{{#ask: [[Kategorie:Grenzstein]] AND [[geographische Höhe::>399,99]] AND [[geographische Höhe::<500]] |format=count}}''' Steine liegen auf einer Höhe zwischen 400 und 500 Metern liegen.
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| − | }}</small>
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| − | <small>{{#ask: [[Kategorie:Grenzstein]] AND [[geographische Höhe::>499]] AND [[geographische Höhe::<600]]
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| − | |intro='''{{#ask: [[Kategorie:Grenzstein]] AND [[geographische Höhe::>499,99]] AND [[geographische Höhe::<600]] |format=count}}''' Steine liegen auf einer Höhe zwischen 500 und 600 Metern.
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| − | }}</small>
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| − | <small>{{#ask: [[Kategorie:Grenzstein]] AND [[geographische Höhe::>599]]
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| − | |intro='''{{#ask: [[Kategorie:Grenzstein]] AND [[geographische Höhe::>599,99]] |format=count}}''' Steine liegen auf einer Höhe von über 600 Metern.
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| − | }}</small>
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| − | ===Allgemeiner Zustand der Steine=== | + | ==Lage== |
| − | Der Zustand der Grenzsteine ist in vielen Fällen gut. Insbesondere in den Bereichen, die schwer zugänglich sind, finden sich hervorragend erhaltene Exemplare. Im Umfeld von Gewässern oder Talsenken sind vermehrt Verwitterungserscheinungen (starke Bemoosungen, Abplatzungen durch Frost) zu sehen. Der Zustand der Steine hängt auch von der Zusammensetzung des Sandsteinmaterials ab. Auch an besonders steilen Stellen (Hängen) sind Beschädungen durch andere Steine und umstürzende Bäume festzustellen. Neben den "abgegangenen" Steinen, die im Rahmen des Wegebaus verschwunden sind, gibt es auch einige Steine, die umgestürzt sind. Ihre Wieder-Aufstellung wäre anzustreben.
| + | Alle Informationen zur Lage der Steine finden Sie hier: [[Grenzsteine_(Alsterweiler-Maikammer)/Lage]] |
| | | | |
| − | ====Umgestürzt==== | + | ==Grenzverlauf== |
| − | {{#ask: [[hat Schlagwort::Grenzstein]] AND [[hat Schlagwort::Umgestürzt]]
| + | Den vollständigen Grenzverlauf finden Sie hier: [[Grenzsteine_(Alsterweiler-Maikammer)/Grenzverlauf]] |
| − | |?hat Anmerkung
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| − | |?hat Beschreibung
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| | + | [[Grenzsteine_(Alsterweiler-Maikammer)/Konkordanz]] |
| | + | ==Konkordanz== |
| | + | Die Gegenüberstellung aller Steine mit den jeweiligen laufenden Nummern finden Sie hier: [[Grenzsteine_(Alsterweiler-Maikammer)/Konkordanz]] |
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| − | ====Beschädigt==== | + | ==Koordinaten und Höhenlage== |
| − | {{#ask: [[hat Schlagwort::Grenzstein]] AND [[hat Schlagwort::Beschädigt]]
| + | Die Grenzsteine von Maikammer-Alsterweiler mit ihrer geographischen Lage und einer Höhenangabe über NHN (Normalhöhennull) finden Sie hier: |
| − | |?hat Anmerkung
| + | [[Grenzsteine (Alsterweiler-Maikammer)/Koordinaten und Höhe]] |
| − | |?hat Beschreibung
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| − | |intro={{PAGENAME}}, die "Kartusche" (Bitte © beachten, ist an der jeweiligen Bilddatei nachgewiesen)
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| − | ===Abgegangene Grenzsteine=== | + | ==Allgemeiner Zustand der Steine== |
| − | Bei der Erhebung in den Jahren 2021 und 2022 konnten einige Grenzsteine nicht mehr aufgefunden werden. Es handelt sich um '''{{#ask: [[Kategorie:Grenzstein]] AND [[Art:Bauwerk::Grenzstein (abgegangen)]] |format=count}}''' Grenzsteine (nicht vollständig).
| + | [[Grenzsteine_(Alsterweiler-Maikammer)/Zustand]] |
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| − | <small>{{#ask: [[Kategorie:Grenzstein]] AND [[Art:Bauwerk::Grenzstein (abgegangen)]]
| + | ==Typologie der Steine für Maikammer-Alsterweiler== |
| − | |?ist Steinnummer Maikammer=über diese Spalte sortieren
| + | Den vollständigen Text zur Typologie finden Sie hier: [[Grenzsteine_(Alsterweiler-Maikammer)/Typologie]] |
| − | |mainlabel=Abgegangene Grenzsteine in Maikammer
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| − | |class=sortable wikitable smwtable
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| − | }}</small>
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| − | ==Typologie der Steine für Maikammer-Alsterweiler==
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| | Ein vollständige Erfassung der Steine ist bisher nicht erfolgt. Auch der Literatur ist keine vollständige Aufnahme aller Steine in der Gemarkung Maikammer-Alsterweiler aufzufinden. Insbesondere die schwer zugänglichen Grenzsteine (am Hollerbach, Steillagen des Stotz, Argenbachtal) sind von bisherigen Erfassungen ausgenommen worden. Es ist bekannt, daß Mitglieder des Pfälzerwald-Vereins Maikammer sich um die Grenzsteine verdient gemacht haben. Ob eine Erfassung stattgefunden hat, ist heute unbekannt. Weder [[Johannes Leonhardt]] noch [[Urban Ziegler]] haben sich vertieft mit den Steinen befasst. Jedenfalls ist dazu nichts überliefert. | | Ein vollständige Erfassung der Steine ist bisher nicht erfolgt. Auch der Literatur ist keine vollständige Aufnahme aller Steine in der Gemarkung Maikammer-Alsterweiler aufzufinden. Insbesondere die schwer zugänglichen Grenzsteine (am Hollerbach, Steillagen des Stotz, Argenbachtal) sind von bisherigen Erfassungen ausgenommen worden. Es ist bekannt, daß Mitglieder des Pfälzerwald-Vereins Maikammer sich um die Grenzsteine verdient gemacht haben. Ob eine Erfassung stattgefunden hat, ist heute unbekannt. Weder [[Johannes Leonhardt]] noch [[Urban Ziegler]] haben sich vertieft mit den Steinen befasst. Jedenfalls ist dazu nichts überliefert. |
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| | Ein erster Versuch der Inventarisierung im Jahre 2005 durch [[Matthias C.S. Dreyer]] musste abgebrochen werden. Im Jahre 2021 startete ein neuer Versuch durch den [[Club Sellemols (Historienfreunde Maikammer-Alsterweiler)]]. Auf dieser Grundlage sind bisher '''{{#ask:[[Art:Bauwerk::Grenzstein]] |format=count}}''' (Steine der Vermessung 1822) Steine aufgenommen worden (es gibt weitere Steine, die anderen Vermessungen zuzuordnen sind). Alle Grenzsteine (auch die abgegangenen) werden auf der Internetseite [https://www.alsterweiler.net www.alsterweiler.net] systematisch beschrieben und dokumentiert. | | Ein erster Versuch der Inventarisierung im Jahre 2005 durch [[Matthias C.S. Dreyer]] musste abgebrochen werden. Im Jahre 2021 startete ein neuer Versuch durch den [[Club Sellemols (Historienfreunde Maikammer-Alsterweiler)]]. Auf dieser Grundlage sind bisher '''{{#ask:[[Art:Bauwerk::Grenzstein]] |format=count}}''' (Steine der Vermessung 1822) Steine aufgenommen worden (es gibt weitere Steine, die anderen Vermessungen zuzuordnen sind). Alle Grenzsteine (auch die abgegangenen) werden auf der Internetseite [https://www.alsterweiler.net www.alsterweiler.net] systematisch beschrieben und dokumentiert. |
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| − | ===Typologie===
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| − | Jeder Grenzstein hat einige typische Merkmale. Sie sind in der Literatur<ref group=lit>Alwart, Karl L. (1980): Grenzsteine erzäühlen aus der Geschichte der Südpfalz. 2. Aufl. Pirmasens: Selbstverlag.<br>
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| − | Wild, Rudolf (2004): Mit offenen Augen. Kleindenkmale an der Südlichen Weinstraße. Landau i. d. Pf.: Verlag für Burgenkunde und Pfalzforschung, Rolf Übel, Landau.</ref> systematisiert und gelten für alle Grenzsteine. Es gibt Grenzsteine, die [[Läufer]] sind und Grenzsteine, die als [[Hauptstein|Haupt-]] oder [[Eckstein|Ecksteine]] bezeichnet werden. Sie zeigen einen [[Brechpunkt]] des Grenzverlaufs an, eine abknickende Weisung. Die "beteiligten" Gemeinden auf beiden Seiten des Steins werden [[Angrenzer]] genannt.
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| − | Der Stein hat am unteren Ende seinen [[Fuß]] und das [[Gesäß]]. Nach oben folgen die in der Regel vier [[Seiten]]. Der Stein endet mit dem [[Kopf]]. In ihn ist die [[Weisung]] eingelassen. Auf den Seiten sind mehrere Elemente eingemeißelt. Es handelt sich um ein [[Hoheitszeichen]], eine [[Abkürzung]] für die Gemeinde, das Jahr der Absteinung bzw. [[Setzung]] und eine laufende Nummer im [[Grenzzug]].
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| − | ====Zeugen====
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| − | Unter dem Stein, im Erdboden vergraben liegen die [[Zeuge|Zeugen]]. Für die {{PAGENAME}} konnten bisher keine [[Zeuge|Zeugen]] ausgemacht werden. Möglicherweise handelt es sich in Maikammer um "oberirdische" Zeugen, also drei Lesesteine, die den Grenzstein oberhalb des Erdbodens fixieren.
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| − | {{#ask: [[hat Schlagwort::Zeuge]]
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| − | |?hat Anmerkung
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| − | ====Lager====
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| − | Die Aushubgrube (das Loch) für die Setzung des Steines wird [[Lager]] genannt.
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| − | ====Gesäß====
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| − | Das [[Gesäß]] ist die in der Regel nicht sichtbare Verdickung am unteren Ende des Steines. Das Gesäß dient der Stabilisierung des Steines und zum Schutz gegen Diebstahl. Mit der Verdickung lässt sich der Stein schwer ausgraben.
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| − | {{#ask: [[hat Schlagwort::Gesäß]]
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| − | ====Weisung====
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| − | Die [[Weisung]] ist in den [[Kopf]] des Grenzsteines eingraviert. Sie zeigt den Grenzverlauf an. Dies kann eine gerade Linie oder eine "abknickende" Linie sein. Es können auch mehrere Linien sein (Dreimärker). In alten Grenzbeschreibungen sind die Winkel der Weisung mit angegeben.
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| − | {{#ask: [[hat Schlagwort::Weisung]]
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| − | =====Läuferstein=====
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| − | [[Läuferstein|Läufersteine]] (Zweimärker) kennzeichnen den Grenzverlauf zwischen zwei [[Gemarkung|Gemarkungen]] (Gemeindegrenzen), sozusagen der normale [[Grenzstein]]. Zwei [[Gemarkung|Gemarkungen]] (Gemeindegrenzen) laufen in Kerbrichtung aufeinander. Oben auf dem [[Grenzstein]] verläuft eine Markierung, die den genaueren Grenzverlauf ([[Weisung]]) bezeichnet. Dies ist im Falle des Zweimärkers eine einfache Linie.
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| − | Grenzsteine gelten generell als [[Baudenkmal|Baudenkmäler]] im Sinne des Denkmalschutzgesetzes.
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| − | {{#ask: [[hat Schlagwort::Läuferstein]]
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| − | =====Eckstein=====
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| − | [[Eckstein|Ecksteine]] (Zweimärker) kennzeichnen den Grenzverlauf zwischen zwei [[Gemarkung|Gemarkungen]] (Gemeindegrenzen), sozusagen der normale [[Grenzstein]], aber mit einem Knick/einer Ecke im Grenzverlauf. Oben auf dem [[Grenzstein]] verläuft eine Markierung, die den genaueren Grenzverlauf ([[Weisung]]) bezeichnet. Dies ist im Falle des Zweimärkers eine einfache Linie, die eine Ecke, einen Knick aufweist.
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| − | Grenzsteine gelten generell als [[Baudenkmal|Baudenkmäler]] im Sinne des Denkmalschutzgesetzes.
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| − | {{#ask: [[hat Schlagwort::Eckstein]]
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| − | |?hat Anmerkung
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| − | =====Dreimärker=====
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| − | Am Standort von [[Dreimärker|Dreimärkern]] (Dreymärker) stoßen drei [[Gemarkung|Gemarkungen]] (Gemeindegrenzen) aneinander. Oben auf dem [[Grenzstein]] verläuft eine Markierung, die den genaueren Grenzverlauf ([[Weisung]]) bezeichnet. Dies ist im Falle des Zweimärkers eine einfache Linie, im Falle des Dreimärkers eine gekreuzte Linie.
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| − | Grenzsteine gelten generell als [[Baudenkmal|Baudenkmäler]] im Sinne des Denkmalschutzgesetzes.
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| − | {{#ask: [[hat Schlagwort::Dreimärker]]
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| − | ====Material====
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| − | Die Grenzsteine der "Serie 1822" sind ausschließlich aus Sandstein. Der Sandstein weist unterschiedliche Härtegrade auf. Zudem wurden einige Steine nach dem Jahr 1822 erneuert (mit härterem Stein). Das gilt für folgende Steine:
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| − | {{#ask: [[hat Schlagwort::Grenzstein]] AND [[hat Bild Sammlung::Nicht 1822]]
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| − | |intro={{PAGENAME}}, Steine, die jünger sind, als das Ersterrichungsjahr 1822 (Bitte © beachten, ist an der jeweiligen Bilddatei nachgewiesen)
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| − | ====Form und Farbe====
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| − | Es gibt unterschiedliche Formen. Der "Standardstein" ist rechteckig und hat eine gewölbte Oberfläche (Decke). Davon abweichend gibt es Steine, die eine Spitze aufweisen (Zeltdach), andere sind oben völlig flach. Am Fuß des Steins, meist im Erdboben versenkt ist eine Art "Wulst" ausgebildet, das Gesäß. Das verleiht dem Stein mehr Standsicherheit. Bei manchen Steinen ragt das Gesäß aus der Erdoberfläche. Grenzsteine können auch Felsplatten sein. Sie sind fest im Boden verankert und massiv, so daß sie nicht so leicht bewegt werden können.<br>
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| − | <u>Standardstein</u>
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| − | {{#ask: [[hat Schlagwort::Grenzstein]] AND [[hat Schlagwort::MK]]
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| − | <u>Felsplatte:</u>
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| − | |intro={{PAGENAME}}, besondere Form: Felsplatte (Bitte © beachten, ist an der jeweiligen Bilddatei nachgewiesen)
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| − | <u>Zeltdach (Kopf):</u>
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| − | {{#ask: [[hat Schlagwort::Grenzstein]] AND [[hat Schlagwort::Zeltdach]]
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| − | |intro={{PAGENAME}}, der "Stein mit Zeltdach" (Bitte © beachten, ist an der jeweiligen Bilddatei nachgewiesen)
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| − | <u>Flacher Kopf:</u>
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| − | {{#ask: [[hat Schlagwort::Grenzstein]] AND [[hat Schlagwort::Flacher Kopf]]
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| − | |?hat Anmerkung
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| − | |intro={{PAGENAME}}, der "Stein mit Flachkopf" (Bitte © beachten, ist an der jeweiligen Bilddatei nachgewiesen)
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| − | }}
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| − | <u>Segmentbogen (Kopf)</u>
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| − | {{#ask: [[hat Schlagwort::Grenzstein]] AND [[hat Schlagwort::Segmentbogen]]
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| − | |?hat Anmerkung
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| − | |intro={{PAGENAME}}, der "Stein mit Segementbogen" (Bitte © beachten, ist an der jeweiligen Bilddatei nachgewiesen)
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| − | Die Farbe richtet sich nach dem gewählten Sandsteintypus. Es gibt hellrote, dunkelrote Steine. Sämtliche Inschriften sind gemeißelt. Es gibt keine Farbaufträge.
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| − | ====Steinmaße (Höhe, Breite, Tiefe)====
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| − | Die Steine können in ihrer Höhe nur nach "oberhalb" der Erdoberfläche gemessen werden. Das ist insoweit "unbefriedigend", weil diese Messweise sehr stark vom Geländeverlauf abhängt. Die Steine sind bei dieser Messweise zwischen 40 und 120 Zentimetern hoch. Die Breite der Steine bewegt sich zwischen 30 und 40 Zentimerten, ebenso die Tiefe. Der Grenzstein Nr. 60 ist umgestürzt. Die Länge ließ sich so gut ermitteln. Sie beträgt '''125 Zentimeter'''. Diese Größe dürfte eine Art Standardgröße für die Steine sein.
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| − | {{#ask: [[hat Schlagwort::Grenzstein]] AND [[hat Schlagwort::Größe]]
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| − | |?hat Anmerkung
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| − | ====Beschriftung====
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| − | Alle Steine sind (waren) beschriftet. Der "Standardstein" zeigt mehrere Merkmale.
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| − | ======Schriftspiegel======
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| − | Zum einen eine "[[Kartusche]]", die als Schriftspiegel dient. Darin befinden sich in der Regel [[MK]] als Zeichen für [[Maikammer]], die Jahreszahl 1822 und das [[Wappen]], auch "Gemerk" genannt. Jeder Stein hat eine Nummer. Die Nummer ist in wenigen Fällen in der [[Kartusche]] untergebracht, in der Regel ober- oder unterhalb derselben. Die meisten Steine sind "ordentlich" beschriftet, manche sehr unbeholfen. Die Schreibgestaltung der Zahlen weicht sehr stark voneinander ab.
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| − | {{#ask: [[hat Schlagwort::Grenzstein]] AND [[hat Schlagwort::Kartusche]]
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| − | |?hat Anmerkung
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| − | |intro={{PAGENAME}}, die "Kartusche" (Bitte © beachten, ist an der jeweiligen Bilddatei nachgewiesen)
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| − | }}
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| − | Es gibt auch Steine ohne Schriftspiegel. Sie zeigen nur das Siegel, die Jahreszahl und eine Nummer. Die Steine sind schlicht gehalten.
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| − | {{#ask: [[hat Schlagwort::Grenzstein]] AND [[hat Schlagwort::keine Kartusche]]
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| − | |?hat Anmerkung
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| − | |intro={{PAGENAME}}, die "Kartusche" (Bitte © beachten, ist an der jeweiligen Bilddatei nachgewiesen)
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| − | ======Buchstaben======
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| − | Grenzsteine sind in vielen Gemeinden mit den Anfangsbuchstaben gekennzeichnet<ref>Wild, Rudolf (2004): Mit offenen Augen. Kleindenkmale an der Südlichen Weinstraße. Landau i. d. Pf.: Verlag für Burgenkunde und Pfalzforschung, Rolf Übel, Landau.</ref>. Dies ist für {{PAGENAME}} nicht der Fall. Es handelt sich vielmehr um kennzeichnende, unverwechselbare Buchstaben: [[MK]] für '''M'''ai'''K'''ammer, [[DF]] für '''D'''iedes'''f'''eld und [[SM]] für '''S'''ankt '''M'''artin.
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| − |
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| − | ======Siegel (Wappen)======
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| − | Jeder Grenzstein weist ein Wappen, ein Siegel auf. Diese Zeichen werden auch [[Gemerk|Gemerke]] genannt.
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| − | {{#ask: [[hat Schlagwort::Grenzstein]] AND [[hat Schlagwort::Siegel]] OR [[hat Schlagwort::Wappen]]
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| − | |?hat Anmerkung
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| − | |intro={{PAGENAME}}, die "Kartusche" (Bitte © beachten, ist an der jeweiligen Bilddatei nachgewiesen)
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| − | ======Zahlen======
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| − | =====Jahreszahl=====
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| − | Die überwiegende Anzahl der Grenzsteine zeigen den Eintrag der Jahreszahl [[1822]]. Die Zahl verweist auf den Teilungsakt der Haingeraide und die damit verbundene Vermessung bzw. Aussteinung des Waldgebietes. Es handelt sich also nicht um eine Gesamtvermessung der Gemarkung, sondern nur des Waldanteils der Gemeinde [[Maikammer]] mit [[Alsterweiler]]. Allerdings erfolgte wohl zeitlich etwas versetzt auch die erste katastermäßige Aufnahme der Ortslage ([[Katasterplan 1821]]).
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| − | =====Numerierung=====
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| − | Neben der Jahreszahl 1822 besitzt/besaß jeder Stein eine Nummer in fortlaufender Zählung. Beginnend mit 1 endet die Nummerierung bei XXX. Manche Steine weisen zusätzliche Zahlen auf, die entweder von einer anderen Zählung oder einer anderen Vermessung stammen. Diese Zählung ist heute nicht mehr nachvollziehbar, hat jedenfalls nichts mit dem Teilungsakt zu tun. Möglicherweise sind es alte Haingeraidesteine.
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| − |
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| − | Die Zahlen sind in ihrer Ausbildung sehr unterschiedlich. Von einfach bis aufwändig, akurat platziert bis eher "schlampig" gemeißelt findet sich eine große Vielfalt. Die Ziffer 1 wird in der Regel als "ǀ" geschrieben, die fünf mit stark nach rechts oben geneigtem oberen Querstrich. Der Neun fehlt meist die untere Schleife, sie endet also spitz zum Fuß hin. Die Sieben wird mit oder ohne Querstrich, z.T. auch geschwungen geschrieben.
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| − |
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| − | ''Ganzzahlen:''
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| − | {{#ask: [[hat Schlagwort::Grenzstein]] AND [[hat Schlagwort::Nummer]]
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| − | Daneben gibt es auch "1/2 Numerierungen", 1/2, wie bei 54 1/2 auf Diedesfelder Seite unterhalb des Totenkopfs.<br>
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| − | ''Teilzahlen:''<br>
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| − | ===Alter der Grenzsteine===
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| − | Es ist davon auszugehen, daß die Steine in den Jahren 1820/21/22 hergestellt worden sind. Die Steine der Nummern (1) 3 bis 4 (5) haben eine "Zweitverwertung" erfahren. Es kann davon ausgegangen werden, daß diese Steine wesentlich älter sind. Dies trifft auch auf den [[Grenzstein 1771]] zu. Er kann als "Muster" dieser Zweitverwendung betrachtet werden. Der älteste bekannt Stein ist der Grenzstein für das Hattsteinische Gut aus dem Jahr 1580 (drei Steine sind bekannt). Die Steine aus der "vorbayerischen" Zeit gehen auf andere Grenzeinteilungen zurück.
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| − | ===Besonderheiten===
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| − | * NEBENSEITE - Die Nummern des Steines stehen nicht auf den Ansichtseiten (Vorder- und Rückseite) des üblichen Schriftspiegels, sondern auf den "Nebenseiten" des Steins.
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| − | * ZWISCHENSTEINE - Die Grenzsteine werden mit ganzen Zahlen numeriert. Es gibt aber auch Steine, die eine Bruchzahl aufweisen, z.b. 1/2.
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| | ==Systematik der Erfassung== | | ==Systematik der Erfassung== |
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| − | |[[Datei:Person.jpg|75x77px]]||01||Breitenberg bis Hahnengipf(el)||./.||./.||Dreymärker||./.||./.||[[Grenzstein 1]] | + | |[[Datei:Grenzstein 1 Maikammer 186 SM ansicht.jpg|75x77px]]||01||Breitenberg bis Hahnengipf(el)||./.||./.||Dreymärker||./.||Nro. eins ein Dreymärker, der die Bänne des Maikammer und St. Martiner Feldes scheidet, stehet in dem Breitenberg, Angränzer St. Martiner Wald; von da den Hangipfel aufwärts ein tausend zwanzig Metres fünf Decimetres zum Stein Nro. vierzehn...||[[Grenzstein 1]] |
| | |- style="font-size:85%" | | |- style="font-size:85%" |
| | |[[Datei:Grenzstein 14 maikammer2.jpg|75x77px]]||14||über Breitenberg bis kleiner Kahlmittenkopf||./.||./.||./.||./.||gleichzeitig die Nr. 173 der Gemarkung St. Martin||[[Grenzstein 14]] | | |[[Datei:Grenzstein 14 maikammer2.jpg|75x77px]]||14||über Breitenberg bis kleiner Kahlmittenkopf||./.||./.||./.||./.||gleichzeitig die Nr. 173 der Gemarkung St. Martin||[[Grenzstein 14]] |
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| | |[[Datei:Grenzstein 24 maikammer 163 martin umfeld.jpg|75x77px]]||24||bis Tal Walsel||./.||./.||./.||./.||./.||[[Grenzstein 24]] | | |[[Datei:Grenzstein 24 maikammer 163 martin umfeld.jpg|75x77px]]||24||bis Tal Walsel||./.||./.||./.||./.||./.||[[Grenzstein 24]] |
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| − | |[[Datei:Person.jpg|75x77px]]||29||vierte Haimgeraide||./.||./.||./.||./.||./.||[[Grenzstein 29]] | + | |[[Datei:Grenzstein 29 maikammer.jpg|75x77px]]||29||vierte Haimgeraide||./.||./.||./.||./.||./.||[[Grenzstein 29]] |
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| | |[[Datei:Person.jpg|75x77px]]||28||Auf der Schnurr dem Weeg nach||./.||./.||./.||./.||./.||[[Grenzstein 28]] | | |[[Datei:Person.jpg|75x77px]]||28||Auf der Schnurr dem Weeg nach||./.||./.||./.||./.||./.||[[Grenzstein 28]] |
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| − | | + | [[Kategorie:Grenzstein]] |
| − | ==Haingeraide==
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| − | Der Text des „Theilungsakt“ aus dem Jahre 1823 enthält wertvolle Hinweise auf die Standorte der Gemarkungssteine. Bedauerlicherweise ist dieser Text in der Ortschronik von Maikammmer, obgleich als Originalabdruck angegeben, unvollständig und missverständlich abgedruckt. Eine Kopie des Originals aus dem Landesarchiv Speyer erlaubte eine vollständige Erschließung des Grenzverlaufs. In der Beschreibung beziehe ich mich auf den Text, der in der Ortschronik wiedergegeben ist.
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| − | | |
| − | ===Die Teilung der 5. Haingeraide===
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| − | Zwischen den Einwohnern der Gemeinden Maikammer und St. Martin kam es oft zu Unstimmigkeiten, die bisweilen sogar zu Tätlichkeiten ausarteten. Um diesen Auswüchsen ein Ende zu setzen, einigten sich die vier Bürgermeister, den Wald der 5. Haingeraide zu teilen (zu den genauen Hintergründen [[Vierte Mittelhaingeraide]]). Am 16. Mai 1820 stellten die Bürgermeister auf dem [[Landeskommissariat Landau]] den Antrag auf Teilung. Die Genehmigung durch die königliche Regierung des [[Rheinkreis|Rheinkreises]] erfolgte bereits am 20. Mai 1820. Der Kreisforstmeister Dreßler leitete die Vermessung, Abschätzung, Ausgleichung und Heimweisung der einzelnen Anteile. Die Gesamtfläche des Waldgebietes der 5. Haingeraide betrug 3.023 Hektar, 81 Ar und 94 Quadratmeter. Davon erhielt [[Maikammer]] wegen seiner höheren Einwohnerzahl ein Zwanzigstel im voraus, der Rest sollte zu vier gleichen Teilen bemessen werden. Im Jahr 1822 wurden die [[Logstein|Log-]] oder [[Grenzstein|Grenzsteine]] gesetzt.
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| − | | |
| − | Am 8. August 1823 erschienen vor dem Notar Karl Medicus in [[Edenkoben]] die vier Bürgermeister [[Georg Friedrich Seeber]] (St. Martin), [[Daniel Reinig]] (Maikammer), [[Jakob Gieß]] (Diedesfeld) und [[Caspar Becker]] (Kirrweiler), um die Teilungsurkunde zu unterzeichnen und im Empfang zu nehmen.
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| − | | |
| − | ====Karte zum Theilungsakt====
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| − | Dem Theilungsakt ware ein Plankarte beigefügt. In ihr sind die genauen Parzellen, die Grenzverläuft der Gemeinden eingetragen. Es handelt sich um eine detailliert Vermessungskarte.
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| − | | |
| − | ====Aus Sicht der Gemeinde St. Martin stellt sich die Haingeraide wie folgt dar====
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| − | Zum Forstverband der V. Haingeraide zählen außer St. Martin die Ortschaften Maikammer, Kirrweiler und Diedesfeld. Letztere schied im Zuge der Eingemeindung (Neustadt) aus dem Verband aus.
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| − |
| |
| − | In früher Zeit verwaltete jeweils eine Gruppe von Dörfern den von Abgaben freien, gemeinsamen Waldbezirk und stellte die Satzungen in Form von Weistümern auf. Jede Gemeinde hatte ihren Beitrag zur Geraideverwaltung zu leisten. Maikammer, als Sitz der V. Haingeraide, stellte den Schultheißen, Kirrweiler den Waldmeister, Diedesfeld die Weißaxt und St. Martin die an der Geraide Gerechtsame (Kontrollrecht). Die Geraide hatte ihr eigenes Gericht. Meist am Montag vor Aschermittwoch berief der Schultheiß die Geraide-Vollversammlung ein. Diese fand am Geraidestuhl (auf vier Säulen stehendes Häuschen in Maikammer, an der Kreuzung B 38, Bahnhofstraße) statt. Hier wurde die Geraideordnung verlesen und die Bauern über ihre Rechte und Pflichten informiert, außerdem wurde das Verzeichnis der bestraften Personen publiziert. Die Stürme der Französischen Revolution blieben nicht ohne Einfluß auf die bestehenden Rechtsverhältnisse. Durch einen Erlaß wurden am 10. März 1802 die Gemeindewälder unter staatliche Aufsicht gestellt.
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| − | | |
| − | Die Wiedergabe des Textes aus dem Theilungsakt hält sich in ihrer Schreibweise an die Vorgaben des Originals. Abweichend davon wird der Gebrauch des Buchstaben „ß“ an die heutige Schreibweise angepasst. Das Sonderzeichen a mit Überschreibung e wird als Buchstabe „ä“ wiedergegeben. Getrenntschreibungen werden als solche wiedergegeben, z.B. Kahlmitt = Kopf, es sei denn sie sind dem Zeilenumbruch geschuldet. Im folgenden Text wird mehrfach der Begriff Dreymärker verwendet. Es handelt sich um eine besondere Form des Grenzsteines „änhd. dreimärker 'Grenzstein, wo drei Gemarkungen zusammenstoßen'”. Die Darstellung der Gemarkungssteine (Wappen) erfolgte farbig zur besseren Wiedererkennung. Die Steine sind nicht bemalt.
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| − | | |
| − | ====Waldanteil Maikammer und Alsterweiler====
| |
| − | Im Abschnitt ist dazu folgendes ausgeführt. Zunächst werden die Waldabschnitte benannt danach die Begrenzungen:
| |
| − | # „Nro. 5. die Diedesfelder Winterseite, zum Theil mit Diedesfeld, Abtheilung C B sechs und zwanzig Hectares zwei und achtzig Ares vier und achtzig Metres, Abtheilung C A sechszehn Hextares sechs und zwanzig Ares drei und fünfzig Metres.“
| |
| − | | |
| − | Es folgen weitere 20 Abschnitte, die hier nicht im einzelnen aufgelistet werden. Nach dem letzten Abschnitt fährt die Urkunde wie folgt fort:
| |
| − | „Die nähere Begrenzung dieses Waldanteils, ist folgende:
| |
| − | # „Nro. Eins ein Dreymärker, der die Baenne des Maikammerer und St. Martiner Feldes scheidet, stehet in dem Breitenberg, Angränzer St. Martiner Wald; von da den Hahnengipf aufwärts ein tausend zwanzig Metres fünf Decimetres zum Stein
| |
| − | #Nro. Vierzehn (ist Nro. Ein hundert drei und siebenzig auf der St. Martiner Seite) wo ein und ausspringender Winkel von ein hundert achtzehn Graden dreißig Minuten; von da über den Breitenberg, bis auf den kleinen Kahlmitten = Kopf, dreizehn hundert ein und vierzig Metres zum Stein
| |
| − | # Nro. Vier und zwanzig mit einem einspringenden Winkel von ein hundert fünf und zwanzig Graden fünfzig Minuten; von hier abwärts ins Thal Walsel, fünf hundert sechszig Metres acht Decimetres, zum Stein Nro. Neun und zwanzig ein ausspringender Winkel von ein hundert ein und sechszig Graden dreißig Minuten; weiter von hier /(hier fehlt Text)/ Minuten; hier die vierte Haimgeraide ab= und Kirrweiler Wald angränzend; weiter von hier Berg auf= und abwärtzs sieben hundert zwei und neunzig Metres sieben Decimetres zum Stein
| |
| − | # Nro. acht und zwanzig auf der Schnurr genannt, von da dem Weeg nach aufwärts sechszehn hundert ein und fünfzig Metres drey Decimetres zum Stein
| |
| − | # Nro. vierzig am Frohnbaum; von da weiter dem Weeg nach dreizehn hundert acht und zwanzig Metres neun Decimetres, zum Stein
| |
| − | # Nro. drei und fünfzig liens am Weeg; von hier Berg auf neun und vierzig Metres auf den Stein
| |
| − | # Nro. vier und fünfzig, ist ein Dreimärker, in einem ausspringenden Winkel von acht und vierzig Graden vier und fünfzig Minuten, hier Kirrweiler ab= und die vierte Haimgeraide angränzend; von hier weiter fort zwei tausend fünf hundert achtzig vier Metres acht Decimetres zum Stein
| |
| − | # Nro. achtzig, und von da dem Flüßchen nach zwei hundet Metres abwärts zum Stein
| |
| − | # Nro. ein und achtzig, der ein Dreymärker ist, hier die vierte Haimgeraide ab= und Maikammer angränzend; von da die Dölle hinauf zwei hundert siebenzehn Metres fünf Decimetres zum Stein
| |
| − | # Nro. vier und achtzig, oben am Neuweg, /(hier fehlt Text)/ ein hundert Metres zum Stein
| |
| − | # Nro. vier und neunzig oben im Döllchen; von hier aus von Stein zu Stein, auf= und abwärtzs zwölf hundert neun und vierzig Metres sieben Decimetres bis in das Kleyen = Thal zum Stein
| |
| − | # Nro. ein hundert zwplf (ist numero fünf und siebenzig auf der Maikammerer Seite) weiter im Thal abwärts ein hundert fünf und neunzig Metres fünf Decimetres, an einem Felsen
| |
| − | # Nro. ein hundert sechszehn bezeichnet; von hier den ersten Langen = Kopf hinaus über den Bergrücken achtzehn hundter ein und neunzig Metres sieben Decimetres, zum Stein
| |
| − | # ein hundert sechs und dreißig auf dem Schaafkopf wo ein ausspringender Winkel von ein hundert dreißig Graden ist; (ist Nro. ein und füngzig auf der Maikammer Seite); von hier durch den baubusch abwärts neun hundert ein und fünfzig Metres zwey Decimetres, zum Stein
| |
| − | # Nro. ein hundert fünf und vierzig, ein einspringender Winkel von acht und siebenzig Graden dreißig Minuten; von da im Thale aufwärts vier hundert und dreißig Metres vier Decimetres zum Stein
| |
| − | # Nro. ein hundert acht und vierzig, ist ein ausspringender Winkel von acht und achtzig Graden zehn Minuten; weiter von da den Hüttenberg hinaus, fünf hundert zwei und sechszig Metres drei Decimetres zum Stein
| |
| − | # Nro. ein hundert vier und fünfzig auf der Höhe; von diesem Berg abwärts ins Thal Walsel, drei hundert drei und achtzig Metres einen Decimetre zum Stein
| |
| − | # Nro. ein hundert acht und fünfzig, wo ein einspringender Winkel von ein hundert ein und sechszig Graden dreißig Minuten ist; von hier wieder den Berg aufwärtzs, fünf hundert sechszig Metres acht Decimetres, auf den kleinen Kahlmitt = Kopf zum Stein
| |
| − | # Nro. ein hundert drei und sechszig, mit einem ausspringenden Winkel von ein hundert fünf und zwanzig Graden fünfzehn Minuten; von da den Berg abwärts drei hundert drei und siebenzig, und ein einspringenderr Winkel von ein hundert achtzehn Graden dreißig Minuten; (Ist Nro. vierzehn auf der Maikammer Seite) weiter von hier den Berg abwärts ein tausend zwanzig Metres fünf Decimetres zu
| |
| − | # Nro. ein hundert sechs und achtzig, ist ein Dreymärker, der den maikammer Wald und Feld von dem St. Martiner Wald und Feld scheidet, der Winkel /(hier fehlt Text)/ Und ist auf der Maikammer Seite der Stein
| |
| − | # Nro. eins; hier Maikammer ab/(hier fehlt Text)/ Hier links zwei tausend zwei hundert zwälf Metres acht Decimetres, zum Stein im St. Martiner Thale,
| |
| − | # Nro. zwei hundert zwanzig, ist ein Dreymärker am Lichtholz, der die Kirrweiler Eigenthums = Güter von dem Walde in einem ausspringenden Winckel von achtzig Graden dreißig Minuten scheiet und hier Sanct Martin ab= und Kirrweiler angränzend; von da das Frauenthal hinaus und am Distrikt Lichtholz unter dem Wetterkreuz hin neunzehn hundert drei und achtzig Metres zum Stein
| |
| − | # Nro. eins, mit einem auspringenden Winkel von ein hundert achtzehn Graden."
| |
| − | | |
| − | ====Waldanteil Diedesfeld====
| |
| − | Zur genauen Bestimmung der Lage der Steine bietet sich auch der Text an, der den Waldanteil von Diedesfeld beschreibt:
| |
| − | # „Numero eins, ein Dreymärker, der die Bänne von Diedesfeld und Maikammer im Wald und Feld scheidet, stehet auf der Diedesfelder Winterseite, Angränzer Maikammerer Wald, geht von da in ein und ausspringenden Winkeln, zwei tausend ein hundert neun und zwanzig Metres neun Decimetre fort, bis
| |
| − | # Numero fünf und zwanzig an den Hinckelstein im Felsen eingehauen, wo ein ausspringender Winkel von ein hundert fünf und sechszig Graden zehn Minuten; von da weiter fort bis zum Stein
| |
| − | # Nro. ein und dreißig am Hahnen=Schritt, und vier hundert sechs und vierzig Metres, wo ein einspringender Winckel von ein hundert ein und vierzig Graden ist, von da weiter von Stein zu Stein an dem Huttenberger Weg hin, dreizehn hundet ein und siebenzig Metres sieben Decimetres, zu Stein
| |
| − | # Nro. sechs und vierzig an der Huttenhohl; - hat auf der Maikammerer Seite Nro. ein hundert fünf und siebenzig – von da denen Krümmungen des Wegs nach, vierzehn hundert siebenzig Metres, an den Stein/(hier fehlt Text)/ Steig hinunter sechszehn hundert vier und neunzig Metres vier Decimetres, bis zum Stein
| |
| − | # Nro. vier und siebenzig, von her das Finsterthal hinunter achtzig Metres vier Decimetres, bis zum Stein
| |
| − | # Nro. fünf und siebenzig, der auf der Maikammerer Seite, Nro. einhundert sechs und vierzig hat; - von da weiter die Archenbach abwärts vier hundert dreißig und einen halben Metres, an den Stein
| |
| − | # Nro. sechs und siebenzig; von hier den vordern Kanzelkopf aufwärts acht hundert neun und achtzig Metres, zu dem Dreymärker
| |
| − | # Nro. sieben und achtzig, am Kastanienbaumer=Eck, wo ein ausspringender Winckel von zwey und achtzig Graden fünfzig Minuten ist; hier Maikammerer ab= und Kirrweiler angränzend; von hier etwas aufwärts über den Bergrücken hin, das Apfelthälchen hinunter, schszehn hundert schszehn Metres sechs Decimetres an die Archenbach und an den Stein
| |
| − | # Nro. ein hundert sechs, ist ein Dreymärker, dern den Hambacher, Kirrweilerer und Diedesfelder Wald scheidet; /(weiterer Text für Maikammer nicht von Bedeutung)/"
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| − | | |
| − | ====Sortierung nach aufsteigender Nummer am Stein====
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| − | Stein Nr. 1 – Dreymärker
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| − | + Breitenberg bis Hahnengipf(el) +
| |
| − | „Nro. Eins ein Dreymärker, der die Bänne des Maikammerer und St. Martiner Feldes scheidet, stehet in dem Breitenberg, Angränzer St. Martiner Wald; von da den Hahnengipf aufwärts ein tausend zwanzig Metres fünf Decimetres zum Stein
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| − | | |
| − | Stein Nr. 14/Nr. 173St.Martin
| |
| − | + über Breitenberg bis kleiner Kahlmittenkopf +
| |
| − | Nro. Vierzehn (ist Nro. Ein hundert drei und siebenzig auf der St. Martiner Seite) wo ein und ausspringender Winkel von ein hundert achtzehn Graden dreißig Minuten; von da über den Breitenberg, bis auf den kleinen Kahlmitten = Kopf, dreizehn hundert ein und vierzig Metres zum Stein
| |
| − | | |
| − | Stein Nr. 24
| |
| − | + bis Tal Walsel +
| |
| − | Nro. Vier und zwanzig mit einem einspringenden Winkel von ein hundert fünf und zwanzig Graden fünfzig Minuten; von hier abwärts ins Thal Walsel, fünf hundert sechszig Metres acht Decimetres, zum Stein
| |
| − | | |
| − | Stein Nr. 29
| |
| − | + vierte Haimgeraide +
| |
| − | Nro. Neun und zwanzig ein ausspringender Winkel von ein hundert ein und sechszig Graden dreißig Minuten; weiter von hier /(hier fehlt Text)/
| |
| − | | |
| − | Minuten; hier die vierte Haimgeraide ab= und Kirrweiler Wald angränzend; weiter von hier Berg auf= und abwärts sieben hundert zwei und neunzig Metres sieben Decimetres zum Stein
| |
| − | | |
| − | Stein Nr. 28
| |
| − | + Auf der Schnurr dem Weeg nach +
| |
| − | Nro. acht und zwanzig auf der Schnurr genannt, von da dem Weeg nach aufwärts sechszehn hundert ein und fünfzig Metres drey Decimetres zum Stein
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| − | | |
| − | Stein Nr. 40
| |
| − | + Frohnbaum +
| |
| − | Nro. vierzig am Frohnbaum; von da weiter dem Weeg nach dreizehn hundert acht und zwanzig Metres neun Decimetres, zum Stein
| |
| − | | |
| − | Stein Nr. 53
| |
| − | Nro. drei und fünfzig links am Weeg; von hier Berg auf neun und vierzig Metres auf den Stein
| |
| − | | |
| − | Stein Nr. 54 - Dreymärker
| |
| − | Nro. vier und fünfzig, ist ein Dreymärker, in einem ausspringenden Winkel von acht und vierzig Graden vier und fünfzig Minuten, hier Kirrweiler ab= und die vierte Haimgeraide angränzend; von hier weiter fort zwei tausend fünf hundert achtzig vier Metres acht Decimetres zum Stein
| |
| − | | |
| − | Stein Nr. 80
| |
| − | + dem Flüßchen nach +
| |
| − | Nro. achtzig, und von da dem Flüßchen nach zwei hundet Metres abwärts zum Stein
| |
| − | | |
| − | Stein Nr. 81 - Dreymärker
| |
| − | + Dölle +
| |
| − | Nro. ein und achtzig, der ein Dreymärker ist, hier die vierte Haimgeraide ab= und Maikammer angränzend; von da die Dölle hinauf zwei hundert siebenzehn Metres fünf Decimetres zum Stein
| |
| − | | |
| − | Stein Nr. 84
| |
| − | + Neuweg über im Döllchen +
| |
| − | Nro. vier und achtzig, oben am Neuweg, /(hier fehlt Text)/
| |
| − | | |
| − | ein hundert Metres zum Stein Nro. vier und neunzig obe im Döllchen; von hier aus von Stein zu Stein
| |
| − | | |
| − | Steine ohne Nummernangabe
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| − | + Kleyenthal +
| |
| − | , auf= und abwärtzs zwölf hundert neun und vierzig Metres sieben Decimetres bis in das Kleyen = Thal zum Stein
| |
| − | | |
| − | Stein Nr. 112/75Maikammer
| |
| − | Nro. ein hundert zwölf (ist numero fünf und siebenzig auf der Maikammerer Seite) weiter im Thal abwärts ein hundert fünf und neunzig Metres fünf Decimetres, an einem Felsen
| |
| − | | |
| − | | |
| − | Felsen Nr. 116
| |
| − | + erster Langenkopf über Bergrücken +
| |
| − | Nro. ein hundert sechszehn bezeichnet; von hier den ersten Langen = Kopf hinaus über den Bergrücken achtzehn hundter ein und neunzig Metres sieben Decimetres, zum Stein
| |
| − | | |
| − | Stein Nr. 136/51Maikammer
| |
| − | + Schaafkopf über Baubusch +
| |
| − | ein hundert sechs und dreißig auf dem Schaafkopf wo ein ausspringender Winkel von ein hundert dreißig Graden ist; (ist Nro. ein und füngzig auf der Maikammer Seite); von hier durch den Baubusch abwärts neun hundert ein und fünfzig Metres zwey Decimetres, zum Stein
| |
| − | | |
| − | Stein Nr. 145
| |
| − | + im Thale +
| |
| − | Nro. ein hundert fünf und vierzig, ein einspringender Winkel von acht und siebenzig Graden dreißig Minuten; von da im Thale aufwärts vier hundert und dreißig Metres vier Decimetres zum Stein
| |
| − | | |
| − | Stein Nr. 148
| |
| − | + Hüttenberg +
| |
| − | Nro. ein hundert acht und vierzig, ist ein ausspringender Winkel von acht und achtzig Graden zehn Minuten; weiter von da den Hüttenberg hinaus, fünf hundert zwei und sechszig Metres drei Decimetres zum Stein
| |
| − | | |
| − | Stein Nr. 154
| |
| − | + Thal Walsel +
| |
| − | Nro. ein hundert vier und fünfzig auf der Höhe; von diesem Berg abwärts ins Thal Walsel, drei hundert drei und achtzig Metres einen Decimetre zum Stein
| |
| − | | |
| − | Stein Nr. 158
| |
| − | + kleiner Kahlmittkopf +
| |
| − | Nro. ein hundert acht und fünfzig, wo ein einspringender Winkel von ein hundert ein und sechszig Graden dreißig Minuten ist; von hier wieder den Berg aufwärts, fünf hundert sechszig Metres acht Decimetres, auf den kleinen Kahlmitt = Kopf zum Stein
| |
| − | | |
| − | Stein Nr. 163/14Maikammer
| |
| − | Nro. ein hundert drei und sechszig, mit einem ausspringenden Winkel von ein hundert fünf und zwanzig Graden fünfzehn Minuten; von da den Berg abwärts drei hundert drei und siebenzig, und ein einspringenderr Winkel von ein hundert achtzehn Graden dreißig Minuten; (Ist Nro. vierzehn auf der Maikammer Seite) weiter von hier den Berg abwärts ein tausend zwanzig Metres fünf Decimetres zu
| |
| − | | |
| − | Stein Nr. 186/1Maikammer - Dreymärker
| |
| − | + St. Martiner Thale +
| |
| − | Nro. ein hundert sechs und achtzig, ist ein Dreymärker, der den Maikammer Wald und Feld von dem St. Martiner Wald und Feld scheidet, der Winkel /(hier fehlt Text)/
| |
| − | | |
| − | Und ist auf der Maikammer Seite der Stein Nro. eins; hier Maikammer ab/(hier fehlt Text)/
| |
| − | | |
| − | Hier links zwei tausend zwei hundert zwälf Metres acht Decimetres, zum Stein im St. Martiner Thale,
| |
| − | | |
| − | Stein Nr. 220 - Dreymärker
| |
| − | + Am Lichtholz über Frauenthal am Distrikt Lichtholz unter dem Wetterkreuz +
| |
| − | Nro. zwei hundert zwanzig, ist ein Dreymärker am Lichtholz, der die Kirrweiler Eigenthums = Güter von dem Walde in einem ausspringenden Winckel von achtzig Graden dreißig Minuten scheidet und hier Sanct Martin ab= und Kirrweiler angränzend; von da das Frauenthal hinaus und am Distrikt Lichtholz unter dem Wetterkreuz hin neunzehn hundert drei und achtzig Metres zum Stein
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| − | | |
| − | Stein Nr. 1
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| − | Nro. eins, mit einem auspringenden Winkel von ein hundert achtzehn Graden.
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| − | | |
| − | ====Aufteilung Abschnitt Diedesfeld (mit angrenzend Maikammer)====
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| − | Stein Nr. 1 - Dreymärker
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| − | + Diedesfelder Winterseite +
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| − | „Numero eins, ein Dreymärker, der die Bänne von Diedesfeld und Maikammer im Wald und Feld scheidet, stehet auf der Diedesfelder Winterseite, Angränzer Maikammerer Wald, geht von da in ein und ausspringenden Winkeln, zwei tausend ein hundert neun und zwanzig Metres neun Decimetre fort, bis“…
| |
| − | | |
| − | Felsen Nr. 25
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| − | + Hinckelstein +
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| − | „Numero fünf und zwanzig an den Hinckelstein im Felsen eingehauen, wo ein ausspringender Winkel von ein hundert fünf und sechszig Graden zehn Minuten; von da weiter fort bis zum Stein“…
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| − | | |
| − | Stein Nr. 31
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| − | + Am Hahnenschritt +
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| − | Nro. ein und dreißig am Hahnen=Schritt, und vier hundert sechs und vierzig Metres, wo ein einspringender Winckel von ein hundert ein und vierzig Graden ist, von da weiter von Stein zu Stein
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| − | | |
| − | Steine ohne Nummernangabe
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| − | + Huttenberger Weg +
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| − | an dem Huttenberger Weg hin, dreizehn hundert ein und siebenzig Metres sieben Decimetres, zum Stein
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| − | | |
| − | Stein Nr. 46/175Maikammer
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| − | + Huttenhohl +
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| − | Nro. sechs und vierzig an der Huttenhohl; - hat auf der Maikammer Seite Nro. ein hundert fünf und siebenzig – von da denen Krümmungen des Wegs nach, vierzehn hundert siebenzig Metres, an den Stein/(hier fehlt Text)/
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| − | | |
| − | Stein Nr.
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| − | + +
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| − | | |
| − | Steig hinunter sechszehn hundert vier und neunzig Metres vier Decimetres, bis zum Stein
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| − | | |
| − | Stein Nr. 74
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| − | + Finsterthal +
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| − | Nro. vier und siebenzig, von hier das Finsterthal hinunter achtzig Metres vier Decimetres, bis zum Stein
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| − | | |
| − | Stein Nr. 146Maikammer
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| − | + Archenbach +
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| − | Nro. fünf und siebenzig, der auf der Maikammerer Seite, Nro. einhundert sechs und vierzig hat; - von da weiter die Archenbach abwärts vier hundert dreißig und einen halben Metres, an den Stein
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| − | | |
| − | Stein Nr. 76
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| − | + Vorderer Kanzelkopf +
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| − | Nro. sechs und siebenzig; von hier den vordern Kanzelkopf aufwärts acht hundert neun und achtzig Metres, zu dem Dreymärker
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| − | | |
| − | | |
| − | Stein Nr. 87 - Dreyermärker
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| − | + Kastanienbaumeck über Bergrücken, Apfelthälchen hinunter an die Archenbach +
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| − | Nro. sieben und achtzig, am Kastanienbaumer=Eck, wo ein ausspringender Winckel von zwey und achtzig Graden fünfzig Minuten ist; hier Maikammerer ab= und Kirrweiler angränzend; von hier etwas aufwärts über den Bergrücken hin, das Apfelthälchen hinunter, schszehn hundert schszehn Metres sechs Decimetres an die Archenbach und an den Stein
| |
| − | | |
| − | Stein Nr. 106 - Dreyermärker
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| − | + Am Hahnenschritt +
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| − | Nro. ein hundert sechs, ist ein Dreymärker, der den Hambacher, Kirrweilerer und Diedesfelder Wald scheidet; /(weiterer Text für Maikammer nicht von Bedeutung)/
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| − | | |
| − | ===Die Gewannen/Gemarkungsbezeichnungen===
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| − | Die Diedesfelder Winterseite entspricht dem nach Norden abfallenden Hang des Wetterkreuzberges, der auf Maikammerer Gemarkung liegt. Der Wetterkreuzberg ist die Erhebung auf der die Anna-Kapelle steht und auf dem ein Teil der Kalmitstraße verläuft.
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| − | | |
| − | ====Maikammer====
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| − | Die Grenzsteine in Maikammer
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| − | • Steinbeschreibung
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| − |
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| − | Aufteilung nach den einzelnen Steinen und Abschnitten Maikammer
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| − | | |
| − | Stein Nr. 1 – Dreymärker
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| − | | |
| − | + Breitenberg bis Hahnengipf(el) +
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| − | | |
| − | „Nro. Eins ein Dreymärker, der die Bänne des Maikammerer und St. Martiner Feldes scheidet, stehet
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| − | | |
| − | in dem Breitenberg, Angränzer St. Martiner Wald; von da den Hahnengipf aufwärts ein tausend
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| − | | |
| − | zwanzig Metres fünf Decimetres zum Stein
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| − | | |
| − | Aufnahme vom 15. Mai 2005/MCSD
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Stein Nr. 14/Nr. 173 St.Martin
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| − | | |
| − | + über Breitenberg bis kleiner Kahlmittenkopf +
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| − | | |
| − | Nro. Vierzehn (ist Nro. Ein hundert drei und siebenzig auf der St. Martiner Seite) wo ein und ausspringender Winkel von ein hundert
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| − | | |
| − | achtzehn Graden dreißig Minuten; von da über den Breitenberg, bis auf den kleinen Kahlmitten = Kopf, dreizehn hundert ein und
| |
| − | | |
| − | vierzig Metres zum Stein
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Stein Nr. 24
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| − | | |
| − | + bis Tal Walsel +
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| − | | |
| − | Nro. Vier und zwanzig mit einem einspringenden Winkel von ein hundert fünf und zwanzig Graden fünfzig Minuten; von hier abwärts ins
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| − | | |
| − | Thal Walsel, fünf hundert sechszig Metres acht Decimetres, zum Stein
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Stein Nr. 29
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| − | | |
| − | + vierte Haimgeraide +
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| − | | |
| − | Nro. Neun und zwanzig ein ausspringender Winkel von ein hundert ein und sechszig Graden dreißig Minuten; weiter von hier /(hier
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| − | | |
| − | fehlt Text)/
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| − | | |
| − | Minuten; hier die vierte Haimgeraide ab= und Kirrweiler Wald angränzend; weiter von hier Berg auf= und abwärts sieben hundert zwei
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| − | | |
| − | und neunzig Metres sieben Decimetres zum Stein
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Stein Nr. 28
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| − | | |
| − | + Auf der Schnurr dem Weeg nach +
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| − | | |
| − | Nro. acht und zwanzig auf der Schnurr genannt, von da dem Weeg nach aufwärts sechszehn hundert ein und fünfzig Metres drey
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| − | | |
| − | Decimetres zum Stein
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Stein Nr. 40
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| − | | |
| − | + Frohnbaum +
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| − | | |
| − | Nro. vierzig am Frohnbaum; von da weiter dem Weeg nach dreizehn hundert acht und zwanzig Metres neun Decimetres, zum Stein
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Stein Nr. 53
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| − | | |
| − | Nro. drei und fünfzig links am Weeg; von hier Berg auf neun und vierzig Metres auf den Stein
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Stein Nr. 54 - Dreymärker
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| − | | |
| − | Nro. vier und fünfzig, ist ein Dreymärker, in einem ausspringenden Winkel von acht und vierzig Graden vier und fünfzig Minuten, hier
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| − | | |
| − | Kirrweiler ab= und die vierte Haimgeraide angränzend; von hier weiter fort zwei tausend fünf hundert achtzig vier Metres acht
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| − | | |
| − | Decimetres zum Stein
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Stein Nr. 80
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| − | | |
| − | + dem Flüßchen nach +
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| − | | |
| − | Nro. achtzig, und von da dem Flüßchen nach zwei hundet Metres abwärts zum Stein
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Stein Nr. 81 - Dreymärker
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| − | | |
| − | + Dölle +
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| − | | |
| − | Nro. ein und achtzig, der ein Dreymärker ist, hier die vierte Haimgeraide ab= und Maikammer angränzend; von da die Dölle hinauf zwei
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| − | | |
| − | hundert siebenzehn Metres fünf Decimetres zum Stein
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Stein Nr. 84
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| − | | |
| − | + Neuweg über im Döllchen +
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| − | | |
| − | Nro. vier und achtzig, oben am Neuweg, /(hier fehlt Text)/
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| − | | |
| − | ein hundert Metres zum Stein Nro. vier und neunzig obe im Döllchen; von hier aus von Stein zu Stein
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Steine ohne Nummernangabe
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| − | | |
| − | + Kleyenthal +
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| − | | |
| − | , auf= und abwärtzs zwölf hundert neun und vierzig Metres sieben Decimetres bis in das Kleyen = Thal zum Stein
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Stein Nr. 112/75Maikammer
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| − | | |
| − | Nro. ein hundert zwölf (ist numero fünf und siebenzig auf der Maikammerer Seite) weiter im Thal abwärts ein hundert fünf und neunzig
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| − | | |
| − | Metres fünf Decimetres, an einem Felsen
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Felsen Nr. 116
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| − | | |
| − | + erster Langenkopf über Bergrücken +
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| − | | |
| − | Nro. ein hundert sechszehn bezeichnet; von hier den ersten Langen = Kopf hinaus über den Bergrücken achtzehn hundter ein und
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| − | | |
| − | neunzig Metres sieben Decimetres, zum Stein
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Stein Nr. 136/51Maikammer
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| − | | |
| − | + Schaafkopf über Baubusch +
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| − | | |
| − | ein hundert sechs und dreißig auf dem Schaafkopf wo ein ausspringender Winkel von ein hundert dreißig Graden ist; (ist Nro. ein und
| |
| − | | |
| − | füngzig auf der Maikammer Seite); von hier durch den Baubusch abwärts neun hundert ein und fünfzig Metres zwey Decimetres, zum
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| − | | |
| − | Stein
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| − | | |
| − | Stein Nr. 145
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| − | | |
| − | + im Thale +
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| − | | |
| − | Nro. ein hundert fünf und vierzig, ein einspringender Winkel von acht und siebenzig Graden dreißig Minuten; von da im Thale aufwärts
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| − | | |
| − | vier hundert und dreißig Metres vier Decimetres zum Stein
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Stein Nr. 148
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| − | | |
| − | + Hüttenberg +
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| − | | |
| − | Nro. ein hundert acht und vierzig, ist ein ausspringender Winkel von acht und achtzig Graden zehn Minuten; weiter von da den
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| − | | |
| − | Hüttenberg hinaus, fünf hundert zwei und sechszig Metres drei Decimetres zum Stein
| |
| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Stein Nr. 154
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| − | | |
| − | + Thal Walsel +
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| − | | |
| − | Nro. ein hundert vier und fünfzig auf der Höhe; von diesem Berg abwärts ins Thal Walsel, drei hundert drei und achtzig Metres einen
| |
| − | | |
| − | Decimetre zum Stein
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Stein Nr. 158
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| − | | |
| − | + kleiner Kahlmittkopf +
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| − | | |
| − | Nro. ein hundert acht und fünfzig, wo ein einspringender Winkel von ein hundert ein und sechszig Graden dreißig Minuten ist; von hier
| |
| − | | |
| − | wieder den Berg aufwärts, fünf hundert sechszig Metres acht Decimetres, auf den kleinen Kahlmitt = Kopf zum Stein
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
| |
| − | | |
| − | Stein Nr. 163/14Maikammer
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| − | | |
| − | Nro. ein hundert drei und sechszig, mit einem ausspringenden Winkel von ein hundert fünf und zwanzig Graden fünfzehn Minuten; von
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| − | | |
| − | da den Berg abwärts drei hundert drei und siebenzig, und ein einspringenderr Winkel von ein hundert achtzehn Graden dreißig
| |
| − | | |
| − | Minuten; (Ist Nro. vierzehn auf der Maikammer Seite) weiter von hier den Berg abwärts ein tausend zwanzig Metres fünf Decimetres zu
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Stein Nr. 186/1Maikammer - Dreymärker
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| − | | |
| − | + St. Martiner Thale +
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| − | | |
| − | Nro. ein hundert sechs und achtzig, ist ein Dreymärker, der den Maikammer Wald und Feld von dem St. Martiner Wald und Feld
| |
| − | | |
| − | scheidet, der Winkel /(hier fehlt Text)/
| |
| − | | |
| − | Und ist auf der Maikammer Seite der Stein Nro. eins; hier Maikammer ab/(hier fehlt Text)/
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| − | | |
| − | Hier links zwei tausend zwei hundert zwälf Metres acht Decimetres, zum Stein im St. Martiner Thale,
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
| |
| − | | |
| − | Stein Nr. 220 - Dreymärker
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| − | | |
| − | + Am Lichtholz über Frauenthal am Distrikt Lichtholz unter dem Wetterkreuz +
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| − | | |
| − | Nro. zwei hundert zwanzig, ist ein Dreymärker am Lichtholz, der die Kirrweiler Eigenthums = Güter von dem Walde in einem
| |
| − | | |
| − | ausspringenden Winckel von achtzig Graden dreißig Minuten scheidet und hier Sanct Martin ab= und Kirrweiler angränzend; von da
| |
| − | | |
| − | das Frauenthal hinaus und am Distrikt Lichtholz unter dem Wetterkreuz hin neunzehn hundert drei und achtzig Metres zum Stein
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| − | | |
| − | Stein Nr. 1
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| − | | |
| − | Nro. eins, mit einem auspringenden Winkel von ein hundert achtzehn Graden.
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Aufteilung nach den einzelnen Steinen und Abschnitten Diedesfeld (mit angrenzend Maikammer)
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| − | | |
| − | Stein Nr. 1 - Dreymärker
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| − | | |
| − | + Diedesfelder Winterseite +
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| − | | |
| − | „Numero eins, ein Dreymärker, der die Bänne von Diedesfeld und Maikammer im Wald und Feld scheidet, stehet auf der Diedesfelder
| |
| − | | |
| − | Winterseite, Angränzer Maikammerer Wald, geht von da in ein und ausspringenden Winkeln, zwei tausend ein hundert neun und
| |
| − | | |
| − | zwanzig Metres neun Decimetre fort, bis“…
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| − | | |
| − | Aufnahme vom 15. Mai 2005/MCSD
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Felsen Nr. 25
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| − | | |
| − | + Hinckelstein +
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| − | | |
| − | „Numero fünf und zwanzig an den Hinckelstein im Felsen eingehauen, wo ein ausspringender Winkel von ein hundert fünf und
| |
| − | | |
| − | sechszig Graden zehn Minuten; von da weiter fort bis zum Stein“…
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Stein Nr. 31
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| − | | |
| − | + Am Hahnenschritt +
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| − | | |
| − | Nro. ein und dreißig am Hahnen=Schritt, und vier hundert sechs und vierzig Metres, wo ein einspringender Winckel von ein hundert ein
| |
| − | | |
| − | und vierzig Graden ist, von da weiter von Stein zu Stein
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Steine ohne Nummernangabe
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| − | | |
| − | + Huttenberger Weg +
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| − | | |
| − | an dem Huttenberger Weg hin, dreizehn hundert ein und siebenzig Metres sieben Decimetres, zum Stein
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Stein Nr. 46/175Maikammer
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| − | | |
| − | + Huttenhohl +
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| − | | |
| − | Nro. sechs und vierzig an der Huttenhohl; - hat auf der Maikammer Seite Nro. ein hundert fünf und siebenzig – von da denen
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| − | | |
| − | Krümmungen des Wegs nach, vierzehn hundert siebenzig Metres, an den Stein/(hier fehlt Text)/
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Stein Nr.
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| − | | |
| − | + +
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| − | | |
| − | Steig hinunter sechszehn hundert vier und neunzig Metres vier Decimetres, bis zum Stein
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Stein Nr. 74
| |
| − | | |
| − | + Finsterthal +
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| − | | |
| − | Nro. vier und siebenzig, von hier das Finsterthal hinunter achtzig Metres vier Decimetres, bis zum Stein
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Stein Nr. 146Maikammer
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| − | | |
| − | + Archenbach +
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| − | | |
| − | Nro. fünf und siebenzig, der auf der Maikammerer Seite, Nro. einhundert sechs und vierzig hat; - von da weiter die Archenbach abwärts
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| − | | |
| − | vier hundert dreißig und einen halben Metres, an den Stein
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Stein Nr. 76
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| − | | |
| − | + Vorderer Kanzelkopf +
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| − | | |
| − | Nro. sechs und siebenzig; von hier den vordern Kanzelkopf aufwärts acht hundert neun und achtzig Metres, zu dem Dreymärker
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | | |
| − | Stein Nr. 87 - Dreyermärker
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| − | | |
| − | + Kastanienbaumeck über Bergrücken, Apfelthälchen hinunter an die Archenbach +
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| − | | |
| − | Nro. sieben und achtzig, am Kastanienbaumer=Eck, wo ein ausspringender Winckel von zwey und achtzig Graden fünfzig Minuten ist;
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| − | | |
| − | hier Maikammerer ab= und Kirrweiler angränzend; von hier etwas aufwärts über den Bergrücken hin, das Apfelthälchen hinunter,
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| − | | |
| − | schszehn hundert schszehn Metres sechs Decimetres an die Archenbach und an den Stein
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| − | | |
| − | ---------------------------------------------------------------------------------------------------
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| − | Stein Nr. 106 - Dreyermärker
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| − | + Am Hahnenschritt +
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| − | Nro. ein hundert sechs, ist ein Dreymärker, der den Hambacher, Kirrweilerer und Diedesfelder Wald scheidet; /(weiterer Text für
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| − | Maikammer nicht von Bedeutung)/
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