Grenzstein

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Grenzstein[1] ist ein Kulturlandschaftselement, das eine Trennlinie nach politischen oder administrativen Gesichtspunkten (Zoll, Gemeinde, Gemarkung, Flur, Forstbezirk, u.a.m.) markiert (Grenzen). Mehrere Grenzsteine bilden eine Territorialgrenze (Linie, Gemeindegrenze), die Unterschiede in Eigentum, Sprache, Mundart oder Tradition kennzeichnen kann. Grenzsteine sind mit einem besonderen hoheitlichen Schutz versehen. Dies galt bereits zur Zeit der Dorfordnung von Maikammer aus dem Jahr 15491[zit 1]. Demnach durfte niemand über einem gesetzten Stein graben.

Bereits zur französischen Zeit wurde eine Forstadministration eingesetzt. Spürbare Auswirkungen hatte die staatliche Organisation des Waldbetriebes aber erst beim Übergang von Alsterweiler zum Königreich Bayern (1816). Die Gemarkung wurde Zug um Zug vermessen.

Im Jahre 1822 wurden, über die gesamte Gemarkung verteilt, systematisch Grenzsteine gesetzt. Sie folgten dem Verlauf der Haingeraidegrenzen (äußerer Verlauf). Die Haingeraide selbst wurde aufgelöst. Der Beschluss zur Grenzteilung geht auf den gemeindlichen Antrag vom 16. Mai 18202 zurück. Es folgte die "innergebietliche" Teilung unter den ehemaligen Haingeraidegenossen. Die Eintragung am Kanzelfelsen folgte im Jahre 1823 (wohl nach Vollzug).

Die Grenz- und Logsteine konnten dann erst einige Zeit später gesetzt werden. Die Lage dieser Steine ist aus der Katasterkarte zur Aufteilung der Haingeraide aus dem Jahr 1823 zu erkennen. Die Anlage eines ersten Katasterplanes für die Ortslage dauerte sogar noch einige Jahre länger (1839). Zwar gibt es eine erste Siedlungsdarstellung aus dem Jahre 1821, die aber noch nicht so detailliert ausgebildet war.

Systematik:

Auf dieser Seite werden auch Glockensteine als Grenzsteine eingeordnet.

179 Grenzstein in Alsterweiler:

 Maikammer (hier sortieren auslösen)Sankt MartinKirrweilerDiedesfeldLage  
Grenzstein 11186Ziegelscheuer49° 18' 23.26" N, 8° 6' 23.90" E268 Meter NHN
Grenzstein 1010177Breitenberg49° 18' 21.71" N, 8° 6' 2.70" E390 Meter NHN
Grenzstein 10310384Flachkopf49° 18' 28.37" N, 8° 0' 9.00" E373 Meter NHN
Grenzstein 10410483Flachkopf49° 18' 26.60" N, 8° 0' 6.59" E353 Meter NHN
Grenzstein 10510582Flachkopf49° 18' 24.66" N, 8° 0' 4.28" E323Meter NHN
Grenzstein 10610681Hollerbachtal49° 18' 22.82" N, 8° 0' 1.76" E295 Meter NHN
Grenzstein 10710747Hollerbachtal49° 19' 1.38" N, 7° 59' 54.71" E263 Meter NHN
Grenzstein 10810846Flachkopftal49° 19' 0.84" N, 7° 59' 55.39" E265 Meter NHN
Grenzstein 10910945Flachkopftal Seitengewässer des Hollerbaches49° 18' 59.83" N, 7° 59' 55.93" E267 Meter NHN
Grenzstein 1111176Breitenberg49° 18' 21.13" N, 8° 5' 56.65" E412 Meter NHN
Grenzstein 11011044Seitengewässer Hollerbachtal49° 18' 59.11" N, 7° 59' 57.80" E269 Meter NHN
Grenzstein 11111143Flachkopf Seitengewässer zum Hollerbach49° 18' 57.78" N, 7° 59' 59.21" E273 Meter NHN
Grenzstein 11211242Hollerbachtal in einem Seitental49° 18' 55.84" N, 8° 0' 3.20" E277 Meter NHN
Grenzstein 11311341Hollerbachtal Seitental49° 18' 54.83" N, 8° 0' 5.22" E277 Meter NHN
Grenzstein 11411440Hollerbachtal Seitental49° 18' 54.07" N, 8° 0' 7.52" E280 Meter NHN
Grenzstein 11611638Flachkopftal49° 18' 50.40" N, 8° 0' 16.63" E299 Meter NHN
Grenzstein 11711737Flachkopftal49° 18' 49.68" N, 8° 0' 17.75" E310 Meter NHN
Grenzstein 11911935Flachkopftal49° 18' 45.29" N, 8° 0' 27.68" E337 Meter NHN
Grenzstein 1212175Breitenberg49° 18' 20.23" N, 8° 5' 50.14" E432 Meter NHN
Grenzstein 12012034Flachkopftal49° 18' 46.15" N, 8° 0' 30.20" E353 Meter NHN
Grenzstein 12112133Flachkopf49° 18' 46.73" N, 8° 0' 32.00" E385 Meter NHN
Grenzstein 12212232Flachkopftal49° 18' 48.42" N, 8° 0' 37.01" E398 Meter NHN
Grenzstein 12312331Ritterstein Schuhmacherstiefel49° 18' 49.50" N, 8° 0' 42.73" E423 Meter NHN
Grenzstein 12412430Ritterstein Schuhmacherstiefel49° 18' 50.94" N, 8° 0' 47.30" E451 Meter NHN
Grenzstein 12512529Schuhmacherstiefel49° 18' 52.06" N, 8° 0' 51.98" E469 Meter NHN
Grenzstein 12612628Kastanienbaumer Kopf49° 18' 54.68" N, 8° 0' 48.49" E468 Meter NHN
Grenzstein 12712727Kastanienbaumer Kopf49° 18' 56.27" N, 8° 0' 43.42" E475 Meter NHN
Grenzstein 12812826Kastanienbaumer Kopf49° 18' 57.46" N, 8° 0' 39.28" E491 Meter NHN
Grenzstein 12912925Kühlkopf49° 19' 2.14" N, 8° 0' 39.13" E489 Meter NHN
Grenzstein 1313174Breitenberg49° 18' 19.55" N, 8° 5' 44.84" E453 Meter NHN
Grenzstein 13013024Kastanienbaumer Kopf49° 19' 6.10" N, 8° 0' 41.54" E492 Meter NHN
Grenzstein 13113123Kastanienbaumer Kopf49° 19' 8.08" N, 8° 0' 44.86" E491 Meter NHN
Grenzstein 13213222Kastanienbaumkopf49° 19' 9.59" N, 8° 0' 47.52" E491 Meter NHN
Grenzstein 13313321Kanzelkopf49° 19' 12.76" N, 8° 0' 46.94" E480 Meter NHN
Grenzstein 1341342087Kanzelkopf49° 19' 16.57" N, 8° 0' 46.44" E460 Meter NHN
Grenzstein 13513586Kanzelkopf Sattel49° 19' 16.79" N, 8° 0' 48.82" E456 Meter NHN
Grenzstein 13613685Am Kanzelkopf Ostflanke49° 19' 18.16" N, 8° 0' 57.24" E438 Meter NHN
Grenzstein 13713784Südöstlich vom Kanzelkopf49° 19' 19.74" N, 8° 1' 3.40" E433 Meter NHN
Grenzstein 13813883Am Kanzelkopf Ostflanke49° 19' 20.17" N, 8° 1' 9.26" E427 Meter NHN
Grenzstein 13913982Am Kanzelkopf Ostflanke49° 19' 20.64" N, 8° 1' 11.60" E423 Meter NHN
Grenzstein 1414173Breitenberg49° 18' 19.01" N, 8° 5' 41.60" E467 Meter NHN
Grenzstein 14014081Am Kanzelkopf Ostflanke49° 19' 20.78" N, 8° 1' 14.70" E418 Meter NHN
Grenzstein 14114180Kanzelkopf Ostflanke49° 19' 20.10" N, 8° 1' 16.97" E411 Meter NHN
Grenzstein 14214279Kanzelkopf Ostflanke49° 19' 19.81" N, 8° 1' 17.76" E392 Meter NHN
Grenzstein 14514576Argenbachtal beim Straßeneinlauf zum Parkplatz49° 19' 15.64" N, 8° 1' 27.44" E284 Meter NHN
Grenzstein 145 1/2145_1/275 1/2Im Argenbachtal49° 19' 12.14" N, 8° 1' 33.71" E284 Meter NHN
Grenzstein 14614675Argenbachtal49° 19' 12.22" N, 8° 1' 33.42" E287 Meter NHN
Grenzstein 14714774Studerbildkopf südliche Flanke49° 19' 10.16" N, 8° 1' 48.00" E305 Meter NHN
Grenzstein 1515172Breitenberg49° 18' 22.64" N, 8° 5' 37.93" E495 Meter NHN
Grenzstein 15215269Studerbildkopf südliche Flanke49° 19' 16.50" N, 8° 1' 58.37" E328 Meter NHN
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Fundstellen zu Grenzstein

Die Anzahl der Einträge in der folgenden Tabelle beträgt: 9

 Sammlung_1Sammlung_2AnmerkungZitiertÜbertragungZitatSchlagwortFundstelleSeiteDieses Attribut ist ein Spezialattribut in diesem Wiki.Nutzen für AlsterweilerJahrDatum
Der Neustadter Gebirgswald und seine steinernen GeschichtsblätterGrenzstein;Diedesfeld;Maikammer-AlsterweilerSeiten 55 bis 58.Grenzstein
Neustadt an der Weinstraße
Neustadt32002
Dorfordnung 1549/ArtikelWeistum
Dorfordnung
Maikammer
Alsterweiler
Bestimmungen zur Gemarkung.Item von alter her ist verbotten, das neyemand in gemeinen wegen und soenderlich auff dem uberfelt was soll hawen; deßgleiche sol man die rech nit außroden und insetzen bey pene 1 lb heller. Dann wa ein wege nott wurd sein in der marck zu machen, wuort die gemein selber tuon wie von alter her, und sol daruober eyn jglicher gemeinsman sampt den verordenten schutzen bey seinem eyd den ubertretter anpringen und ruogen. Deßgleichen sol niemand greben machen uber die gesatzten stein, auch bey der eynungen eyn pfundt heller.Grenzstein
Stein
Schütz
Einung
Überfeld
Gemeinsmann
Gemeiner Weg
Mark
Gesetzter Stein
Artikel 1021549 JL
Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125Grenzstein
Spielfeld
Hattstein
Alsterweiler
Teilung des SpielfeldsNur das Spielfeld gehörte bis zum Jahre 1580 den Dörfern Maikammer und St. Martin gemeinsam. Es wurde bis zu diesem Jahre hauptsächlich als Weideplatz benutzt, woran die Namen Viehweg, Viehtrieb und Geißweide noch erinnern. Vielleicht fanden dort auch Feste statt, worauf der Teil „An der Schießmauer" hinweist. Die St. Martiner hatten angefangen, die ihnen am nächsten liegende Seite als Wingert und Äcker anzulegen, während die hiesigen Bewohner den ganzen Platz seinem bisherigen Zwecke erhalten haben wollten. Es entstand deswegen ein Streit, der erst beigelegt wurde, als am 3o. Juli 1580 das ganze Feld in der heute noch bestehenden Art und Neise geteilt wurde. Die Teilung fand auf dem Oberamt Kirrweiler statt. Der Speyerer Fürstbischof Marquard hatte dazu den Fauth von Marientraut, Jakob Hundt v. Salheim, den bischöflichen Rat Dr. Johann Konrad Breuning und den Domkostus zu Speyer und Domherrn zu Worms Christoph Nagel v. Dürmstein, beide letztere als Abgeordnete des Domkapitels, und den fürstbischöflichen Schaffner in Kirrweiler Philipp Dierolf abgeordnet. Im Beisein der Gemeindedeputierten wurde das Feld besichtigt und dann geteilt.Oberamt Kirrweiler
Grenzstein
Spielfeld
Hattstein
Marquard
Viehtrieb
Viehweg
Geißweide
An der Schießmauer
Jakob Hundt von Saulheim
Alsterweiler
Seite 103/261580 JL
Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125Grenzstein
Gemarkung
Vermessung
Gerichtssiegel
Parzelle
Alsterweiler
Die Gemarkung von Maikammer-Alsterweiler umfaßt mit der Dorffläche 605,67 Hektar, davon sind 521 Hektar Wingert, Äcker und Wiesen. Die letzte allgemeine Vermessung geschah im Jahre 1822, weshalb auch die Grenzsteine neben dem Zeichen des früheren Gerichtssiegels und den Buchstaben MK die Jahreszahl 1822 tragen. Es ergaben sich 7110 Parzellen.Grenzstein
Gemarkung
Vermessung
Gerichtssiegel
Parzelle
Alsterweiler
MK
Seite 103/161822
Glockenstein und TrulloBildstöcke und FlurkreuzeBeschreibung des Glockenzehnts und der Glockensteine, des Trullis.Glockenstein und Trullo, Maikammerer steinerne Raritäten - Reich gesegnet ist Maikammer mit steinernen Zeugen. Allein 15 Steinkreuze, 20 Bildstöcke und 3 Weinberghäuschen stehen in der Gemarkung und im Wohngebiet. Von den zahlreichen Grenzsteinen hebt sich der heute im Ortszentrum stehende Glockenstein hervor. Er ist einer der Grenzsteine, die im Mittelalter das Gelände eingrenzten, aus dem der "Glockenzehnt" entrichtet wurde. In Maikammer waren dies 80 Morgen Land, teils Äcker und Wiesen (in der Gewanne "in den Dieterwiesen"), zum größten Teil Weinberge (in der Gewanne „im Überfeld). Man bezeichnete diese in Richtung Edenkoben liegenden Weinberge als "Tochtermannswingert". Früher bekamen nämlich die Söhne bei der Erbteilung die besseren und dem Ort näher liegenden Weinberge und die Töchter die weiter weg liegenden und schlechteren. Seit 1464 war der Lehrer zugleich Kirchendiener und hatte die Glocke zu bedienen. Als Entlohnung erhielt er dafür den „Glockenzehnt».

1542 wurde der Distrikt des Glockenzehnten erneuert. 1744 erbrachte dieser dem Lehrer zwei Malter vier Simmern Korn, drei Fuder Wein, ein Malter Spelz und ein Malter Gerste. (Ein Malter sind zwei Zentner oder sieben Simmer.) Der Lehrer lag öfters mit der Gemeinde im Streit, weil es ihm halt immer zu wenig war. Dazu meinte das Gemeindegericht, der Lehrer könne im Jahre fünf bis sechs Fuder Wein machen. Außerdem hatte er das Recht, auf dem Friedhof das Gras um die Gräber für seine Kühe und Geißen zu holen. Als Geläut der Gemeinde wird in früherer Zeit genannt: Die Mittagsglocke; das Läuten um 4 Uhr morgens von Michaeli bis Georgi, das den Zweck hatte, die Weinfuhrleute in der Frühe zu wecken. (Hier beklagte sich die Gemeinde Maikammer 1719, dass der Lehrer nicht gleich seinen Vorgängern in dieser Zeit geläutet habe.) Die oberamtliche Verordnung um das Jahr 1600 ordnete wegen des vielen Trinkens in den Wirtschaften an, dass zu Sommerzeiten abends um 8 Uhr und zu Winterzeiten um 7 Uhr geläutet werde und dass dann alle Wirtshausbesucher heimzugehen hätten: "Es soll auch kein Wirt über gemeide Zeit ihnen Wein geben. Wo aber ein Wirt solches übertritt und nach der Zeit Wein oder anderes geben wird, der soll ein Pfund Pfennig (1,70 bis zwei Mark) und ein jeder so in der Zech ist zehn Schilling Pfennig (rund eine Mark) sooft es geschieht, zu der Tätung unnachlässlich geben." (Gemeinde-Archiv Maikammer) Die Lehrer lehnten es mit der Zeit ab, den Glöcknerdienst zu versehen, sodass die Gemeinde Maikammer 1786 einen Mann als Glöckner einstellte, der den Glockenzehnt als Bezahlung bekam.

Eine weitere Rarität im südpfälzischen Raum ist das Weinberghäuschen in der Gewanne "im Böbig". Hier steht ein typischer „Trullo». Ein einräumiger, steinerner Rundbau mit rundförmigem Kraggewölbe und einem Rundknauf an der Spitze. An diesem Kragkuppelbau ist ein Zinnenkranz eingearbeitet. Diese steinerne Bekrönung ist der "Zippus". Wahrscheinlich hat sein damaliger Besitzer, der königlich-bayerische Amtsrichter Carl Schott, der in Frankenthal tätig war, die im nahen Rheinhessen von italienischen Wanderarbeitern dort erbauten „Trullis gesehen und in seinem Weinberg "im Böbig" ein solches errichten lassen. Der rheinhessische Weinberghäuschenexperte Dr. Wolfgang Bickel hat den "Trullo" vermessen und festgestellt, dass alle Maße bereits im metrischen System sind. So datierte er die Bauzeit auf das ausgehende 18. Jahrhundert. Es war die Zeit, in der Steinmetze aus der Lombardei, in den rheinhessischen Steinbrüchen von Flonheim arbeiteten und die „Trullis nach ihren heimatlichen Mustern bauten. Diese Bauten findet man auch in Apulien und in der Provence. Sie sind verwandt mit den "Nuraghen", kegelförmigen Steinbauten in Sardinien aus der späteren Steinzeit und waren Zufluchtsorte in Kriegszeiten, sowie mit den "Bories" in der Provence. Bei uns dienten sie als Schutzbauten vor Sonne und Regen bei der Arbeitspause. Sie wurden besonders in ansteigendem Gelände erstellt, um einen weiten Rundblick zu haben, wobei die Weinbergschützen sich ihrer gerne im Herbst bedienten.
Grenzstein
Trullo
Glockenstein
Glockenzehnt
Glöckner
Dieterwiesen
Böbig
Bories
Tochtermannswingert
Überfeld
Zippus
Nuraghen
Glockendienst
Maikammer
Alsterweiler
Seite10562002
Ortschronik Maikammer-Alsterweiler/SeitenGrenzstein
Alsterweiler
Die Gemarkung von Maikammer-Alsterweiler umfaßt mit der Dorffläche 605,67 Hektar, davon sind 521 Hektar Wingert, Äcker und Wiesen. Die letzte allgemeine Vermessung geschah im Jahre 1822, weshalb auch die Grenzsteine neben dem Zeichen des früheren Gerichtssiegels und den Buchstaben MK die Jahreszahl 1822 tragen. Es ergaben sich 7110 Parzellen. 1880 gab es rund 8000 Plannummern. (Leonhardt, Damm, Treptow, S. 133) werden.Grenzstein
Vermessung
Gerichtssiegel
Alsterweiler
MK
Seite 133/16
Ortschronik Maikammer-Alsterweiler/SeitenGrenzstein
Alsterweiler
21.8.1820

Albert: Im Morscheberg fehlen verschiedene Grenzsteine. Die Anfertigung von Grenzstäben ist dringend nötig. Ein Grenzbegang mit Edenkoben ist anzusetzen. (Leonhardt, Damm, Treptow, S. 396) werden.
Gemeinsame Pfade, Grenzsteine u.a. sollten auch gemeinsam unterhalten werden; (Leonhardt, Damm, Treptow, S. 155)

werden.
Grenzstein
Pfad
Vermessung
Alsterweiler
Morscheberg
Grenzstab
Grenzbegang
Seite 155/16
Ortschronik Maikammer-Alsterweiler/SeitenGrenzstein
Alsterweiler
4.9.1820 Albert: Bis 7. dieses Monats werden die Grenzsteine zwischen Edenkoben und der 5. Haingeraide gesetzt, ein Steinhauer ist mitzubringen. Auf weiten Strecken zwischen der Haingeraide und Hambach bis zur Archenbach sind keine Grenzsteine zu finden. Grenzkundige Leute sollen (eventuell mit Hambach) bestellt werden. (Leonhardt, Damm, Treptow, S. 396).Grenzstein
Haingeraide
Edenkoben
Steinhauer
Vermessung
Alsterweiler
Revierförster Albert
Archenbach
Argenbach
Seite 396/26
Ortschronik Maikammer-Alsterweiler/SeitenGrenzstein
Alsterweiler
Im Jahre 1822 wurden die Log- oder Grenzsteine gesetzt. (Leonhardt, Damm, Treptow, S. 154) werden.Grenzstein
Vermessung
Alsterweiler
1822
Logstein
Seite 154/16


Bilder

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Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

  1. Systematische Anmerkung Matthias Clemens Sigmund Dreyer: Der Grenzstein ist Teil der Grundfunktion 3. Herrschaft und Repräsentation / des Komplexes 3.4. Grenzen / des Ensembles 3.4.2. Territorialgrenzen / 3.4.2.2.)

Anmerkungen

Zitate

  1. Doll, Anton (1985): Die Maikammerer Dorfordnung von 1549. In: Historischer Verein der Pfalz,, Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz., Speyer: Verlag des historischen Vereins der Pfalz e.V., 273, Seite 278 Nr. X ...niemand greben mach uber die gesatzten stein....

Urkunden

Begriffe

Kategorien

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Matthias Clemens Sigmund Dreyer sagt: Letzte Überarbeitung der Seite 21.10.2022. Alle Rechte der Seite bei ©Matthias Clemens Sigmund Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Grenzstein. Nutzen Sie zur Zitierung für ihr Werk folgende vollständige Angabe: http://www.alsterweiler.net/wiki/Grenzstein ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 5.02.2023 ↑...Seitenanfang

Referenzierungen

  1. ^  Titel: Dorfordnung 1549.
    Schlüssel: Dorfordnung 1549/Artikel#Artikel_10
    Seite: Artikel_10
    Zitat: Item von alter her ist verbotten, das neyemand in gemeinen wegen und soenderlich auff dem uberfelt was soll hawen; deßgleiche sol man die rech nit außroden und insetzen bey pene 1 lb heller. Dann wa ein wege nott wurd sein in der marck zu machen, wuort die gemein selber tuon wie von alter her, und sol daruober eyn jglicher gemeinsman sampt den verordenten schutzen bey seinem eyd den ubertretter anpringen und ruogen. Deßgleichen sol niemand greben machen uber die gesatzten stein, auch bey der eynungen eyn pfundt heller.
    Übertragung: Es ist seit jeher verboten · daß jemand auf öffentlichen Wegen · insbesondere aber auf dem Überfeld etwas anbauen sollte. Ebensowenig sollte man den Rech ausroden oder einsetzen bei einer Strafe von 1 lb Heller. Wenn es aber erforderlich wäre · einen Weg in der Gemarkung anzulegen · würde es die Gemeinde · wie schon jeher · selbst tun. Jeder Gemeinsmann und die vereidigten Schützen sollte bei seinem Eid die Übertretenden anzeigen und rügen. Ebensowenig soll jemand Gräben machen über gesetzte Steine · ebenfalls bei einer Strafe von einem Pfundt Heller.
    Anmerkung: Bestimmungen zur Gemarkung.
    Es gibt keine Notes.
    Schlagwort: Gemeiner Weg · Überfeld · Mark · Gemeinsmann · Schütz · Stein · Gesetzter Stein · Grenzstein · Einung
    Quelle:
    Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
    Stufe: 2
    Sammlung: Dorfordnung · Weistum · Maikammer · Alsterweiler
    LINK: Gemeinsmann
    PDF: https://alsterweiler.matthiasdreyer.de/w/images/5/50/Dorfordnung_maikammer_1549_Doll_.pdf
    WIKI: Gemeiner Weg · Überfeld · Mark · Gemeinsmann · Schütz · Stein · Gesetzter Stein
  2. ^  Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
    Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125#Seite_121/2
    Seite: Seite_121/2
    Zitat: Am 16. Mai 1820 stellten die 4 Bürgermeister mit Bevollmächtigten vor dem Landkommissariate Landau den Antrag auf Teilung. Zugleich gaben sie an, daß von dem ganzen Teile die Gemeinde Maikammer wegen ihrer stärkeren Bevölkerung ein Zwanzigstel voraus erhalten und der Rest zu 4 gleichen Teilen geteilt werden solle.
    Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
    Es gibt keine Anmerkung.
    Es gibt keine Notes.
    Schlagwort: Alsterweiler · Haingeraide · Teilung
    Quelle:
    Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
    Stufe: 6
    Sammlung: Alsterweiler · Haingeraide
    LINK: Alsterweiler
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    WIKI: Alsterweiler