Grenzstein

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Siehe auch: Grenzstein, Grenzstein 217, Grenzsteine (Alsterweiler-Maikammer), Wegweiserstein
Grenzstein (Dreimärker) an der Grenze von Alsterweiler © Matthias C.S. Dreyer 2011
Grenzstein[1] ist ein Kulturlandschaftselement, das eine Trennlinie nach politischen oder administrativen Gesichtspunkten (Zoll, Gemeinde, Gemarkung, Flur, Forstbezirk, u.a.m.) markiert (Grenzen). Mehrere Grenzsteine bilden eine Territorialgrenze (Linie), die Unterschiede in Eigentum, Sprache, Mundart oder Tradition kennzeichnen kann. Grenzsteine sind mit einem besonderen hoheitlichen Schutz versehen. Dies galt bereits zur Zeit der Dorfordnung von Maikammer aus dem Jahr 15491[zit 1]. Demnach durfte niemand über einem gesetzten Stein graben.
Grenzstein (Bitte © beachten, ist an der jeweiligen Bilddatei nachgewiesen)
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Alsterweiler Grenzstein Muehlstrasse Ziegler Mauer.jpgAnsicht des Grenzsteins mit dem Wappen Hattstein und der Jahreszahl 1580 in der Mühlstraße Nr.18 in der Gartenmauer verbaut. Stammt aus der Lage Spielfeld (2018).Alsterweiler
Grenzstein
Grenzstein Hattstein
Spielfeld
Mühlstraße
Vermessung
Grenzstein Hattsteinsches Gut
Grenzstein
Alsterweiler ziegler mühlstrasse grenzstein hattstein 1756.jpgAnsicht des Grenzsteins mit der Jahreszahl 1756 und dem Wappen der Familie von Hattstein sowie einem unbekannten Wappen, in der Mühlstraße Nr.22 im Garten verbaut. Der Stein stammt aus der Lage Spielfeld von einem Weinberg des Lehrers Dörr bzw. seiner Ehefrau, einer geborenen Heilweck (2018).Alsterweiler
Grenzstein
Grenzstein Hattsteinsches Gut
Hattstein
Spielfeld
Mühlstraße
Vermessung
Grenzstein Hattsteinsches Gut
Alsterweiler ziegler mühlstrasse grenzsteine hattstein 1580.jpgAnsicht des Grenzsteins mit der Jahreszahl 1580 und dem Wappen der Familie von Hattstein, in der Mühlstraße Nr.22 in der Gartenmauer im Garten verbaut. Stammt aus der Lage Spielfeld (2018).Grenzstein Hattsteinsches Gut
Alsterweiler
Grenzstein
Spielfeld
Mühlstraße
Vermessung
Hattstein
Grenzstein Hattsteinsches Gut
Grenzstein 1822 Taubenkopfgabelung.JPGAnsicht des Grenzsteins aus der Erstvermessung 1822 mit dem Wappenzeichen von Maikammer und der Inschrift M K (2018).Alsterweiler
Grenzstein
Taubenkopf
Vermessung
Grenzstein 1822
Grenzstein
Grenzstein 98 Maikammer Diedesfeld Taubenkopf.jpgAnsicht des Grenzsteins Nr.98 zwischen Diedesfeld und Maikammer unterhalb des Taubenkopfs.Alsterweiler
Grenzstein
Gemarkung
Grenzstein Nr.98
Maikammer214nord.jpgAnsicht des Grenzsteins Nr.214 aus Norden zwischen Diedesfeld und Maikammer.Alsterweiler
Grenzstein
Gemarkung
Grenzstein Nr.214
Systematik:

Auf dieser Seite werden auch Glockensteine als Grenzsteine eingeordnet.

Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

  1. Systematische Anmerkung Matzinger: Der Grenzstein ist Teil der Grundfunktion 3. Herrschaft und Repräsentation / des Komplexes 3.4. Grenzen / des Ensembles 3.4.2. Territorialgrenzen / 3.4.2.2.)

Anmerkungen

Zitate

  1. Doll, Anton (1985): Die Maikammerer Dorfordnung von 1549. In: Historischer Verein der Pfalz,, Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz., Speyer: Verlag des historischen Vereins der Pfalz e.V., 273, Seite 278 Nr. X ...niemand greben mach uber die gesatzten stein....

Urkunden

Begriffe

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Matzinger sagt: Letzte Überarbeitung der Seite 16.09.2018. Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Grenzstein. Nutzen Sie zur Zitierung für ihr Werk folgende vollständige Angabe: http://www.alsterweiler.net/wiki/Grenzstein ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 15.12.2018 ↑...Seitenanfang

Referenzierungen

  1. ^  Titel: Dorfordnung 1549.
    Schlüssel: Dorfordnung 1549/Artikel10
    Seite: Artikel X.
    Zitat: Item von alter her ist verbotten, das neyemand in gemeinen wegen und soenderlich auff dem uberfelt was soll hawen; deßgleiche sol man die rech nit außroden und insetzen bey pene 1 lb heller. Dann wa ein wege nott wurd sein in der marck zu machen, wuort die gemein selber tuon wie von alter her, und sol daruober eyn jglicher gemeinsman sampt den verordenten schutzen bey seinem eyd den ubertretter anpringen und ruogen. Deßgleichen sol niemand greben machen uber die gesatzten stein, auch bey der eynungen eyn pfundt heller..
    Übertragung: Es ist seit jeher verboten, daß jemand auf öffentlichen Wegen, insbesondere aber auf dem Überfeld etwas anbauen sollte. Ebensowenig sollte man den Rech ausroden oder einsetzen bei einer Strafe von 1 lb Heller. Wenn es aber erforderlich wäre, einen Weg in der Gemarkung anzulegen, würde es die Gemeinde, wie schon jeher, selbst tun. Jeder Gemeinsmann und die vereidigten Schützen sollte bei seinem Eid die Übertretenden anzeigen und rügen. Ebensowenig soll jemand Gräben machen über gesetzte Steine, ebenfalls bei einer Strafe von einem Pfundt Heller.
    Anmerkung: Bestimmungen zur Gemarkung.
    Schlagwort: Gemeiner Weg · Überfeld · Mark · Gemeinsmann · Schütze · Stein · Gesetzter Stein · Grenzstein · Einung
    Quelle: Dorfordnung 1549/Artikel
    Datum: 1549.
    Stufe: 2
    Sammlung: Dorfordnung · Weistum · Maikammer · Alsterweiler
    LINK: Gemeinsmann
    PDF: https://alsterweiler.matthiasdreyer.de/w/images/5/50/Dorfordnung_maikammer_1549_Doll_.pdf
    WIKI: Gemeiner Weg · Überfeld · Mark · Gemeinsmann · Schütze · Stein · Gesetzter Stein

Fakten zu „Grenzstein
Referenzierung
„Referenzierung (Citation reference)“ ist ein Spezialattribut das Referenzierungen speichert. Es wird von der Erweiterung Semantic Cite bereitgestellt.
Dorfordnung 1549/Artikel10 +