Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
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1 ahd. halda Abhang, mhd. halde Abhang, ebenso mhd. heldex Held = Halde, meist frühester Anbau von Wein. | 1 ahd. halda Abhang, mhd. halde Abhang, ebenso mhd. heldex Held = Halde, meist frühester Anbau von Wein. | ||
2 Sanfte Hänge werden als Halde bezeichnet. Seit der mittelhochdeutschen Zeit gebrauchte man auch in der Pfalz die „umgelautete Form Heide". Daraus ergibt sich dann Held als Name für einen Hang in Südlage. | 2 Sanfte Hänge werden als Halde bezeichnet. Seit der mittelhochdeutschen Zeit gebrauchte man auch in der Pfalz die „umgelautete Form Heide". Daraus ergibt sich dann Held als Name für einen Hang in Südlage. | ||
Version vom 14. Mai 2017, 17:42 Uhr
Flurnamen in Alsterweiler: Ackerbrückenweg, Dieterswiese, Dürkheimer, Eichelberg, Eizum, Held, Heldwiesen, Hitschbach, Im oberen Grund, In der Huben, Kalkofen, Kostre, Lettengrube, Mitzmann, Petersbrunnen, Pfaffenweg, Sau, Spielfeld, Spielfeld Klaus Humm.mp3, Spielfeld Willi Humm.mp3, Stotz, Vogelsang, Wolfsloch, Wäschhütte, Ziegelscheuer, Zwischen den Wegen
Heldwiesen (auch: Auf den Heldwiesen, ober helten)[1][2] ist ein Flurname in Alsterweiler[lit 1][urk 1][beg 1][beg 2]."vinee situm zu Agelasterwilre an der kalkgruben an der ober helten iuxta Egen von sancte Martin." Historischer Verein (1993)
[3]
Systematik:
In den Heldwiesen war um 1600 „die Weed" ("d.i.ein Tümpel oder kleiner Weiher im Dorfe. Das Wort kommt von mhd. „wete" = Tümpel, in dem man das Vieh tränkte" XXX ).[zit 1]
"Ein Baumstück bey der Alsterweiler weed oder an anderer Stelle: Ein Viertel im Baumgartten bey der Alsterweylerer wäden" LA Sp F 2 Nr.220 [4]
Übersicht Erwähnung
Nachweise Ziegelscheuer u.ä.[5] (unvollständig)
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Weblinks
Literatur
- ↑ Leonhardt, J. (Ed.), (1928) Geschichte von Maikammer=Alsterweiler Maikammer, Selbstverlag, Seite 107ff
Einzelnachweise
- ↑ Wittmer, R. (2000) Die Flur von Maikammer-Alsterweiler: Ihre Namen und steinernen Zeugen in Geschichte und Geschichten Maikammer, Ortsgemeinde Maikammer, Seiten XXXX
- ↑ "in der ober helten" (ca. 1328) Siehe dazu: Pfalz, Historischer Verein der (1993), ’Das Seelbuch des Liebfrauenstifts zu Neustadt’, Speyer (Hg. Historischer, Verein der Pfalz, (Schriftenreihe der Bezirksgruppe Neustadt im Historischen Verein der Pfalz, Historischer Verein der Pfalz e.V. (Selbstverlag), Speyer, Band/Ausgabe: 11(11)) Seiten. (CMS 332), Seite 277
- ↑ Pfalz, Historischer Verein der (1993), ’Das Seelbuch des Liebfrauenstifts zu Neustadt’, Speyer (Hg. Historischer, Verein der Pfalz, (Schriftenreihe der Bezirksgruppe Neustadt im Historischen Verein der Pfalz, Historischer Verein der Pfalz e.V. (Selbstverlag), Speyer, Band/Ausgabe: 11(11)) Seiten. (CMS 332), Seite 277
- ↑ LA Sp F 2 Nr.220
- ↑ Anmerkung Matzinger: Ziegelscheuer, Ziegelwiese usw.
Anmerkungen
Zitate
- ↑ Urban Ziegler schreibt dazu: Es war ein Brandweiher, beginnend auf dem Gelände der heutigen Alsterweilerer Kapelle und hatte die Länge von 11 Häusern. Damit er schnell zu leeren war, hat man im östlichen Teil des Staudammes ein Faßtürchen eingebaut, das bei Bedarf rasch geöffnet werden konnte. Gespeist wurde der Weiher vom heutigen Alsterbach, damals nur der „Bach" genannt. Der Überlauf der „Weed" floß in einen Wassergraben, der sich durch das ganze Dorf zog, sich immer wieder teilte und bei Brandgefahr mit geringem Aufwand gestaut werden konnte. Außerdem diente er der Bewässerung der zahlreichen Wiesen, die teils im Dorfe selbst oder in unmittelbarere Nähe lagen. Das Bewässerungsrecht dieser Wiesen besaß die Gemeinde. Es war so eingeteilt, daß ein Drittel für den Kirchbach und zwei Drittel für den „Bach" vorgesehen war. 1826 wurde die „Weed" eingeebnet.
- ↑ Obiit Irmela soror domini Damiani canonici huius ecclesiae, que legavit pro se parentibus Jo[hanne] et Gertrude C. et Jo[hanne] fratibus suis et heredibus suis XL hallenses dominis ad presenciam super 1/2 iuger vinee situm zu Agelasterwilre an der kalkgruben an der ober helten iuxta Egen von sancte Martin.
Urkunden
Begriffe
- ↑ Held wird abgeleitet aus: 1 ahd. halda Abhang, mhd. halde Abhang, ebenso mhd. heldex Held = Halde, meist frühester Anbau von Wein. 2 Sanfte Hänge werden als Halde bezeichnet. Seit der mittelhochdeutschen Zeit gebrauchte man auch in der Pfalz die „umgelautete Form Heide". Daraus ergibt sich dann Held als Name für einen Hang in Südlage. 3 Heldenpfad, der am Hang der Heide entlang führt. 4 Der Heidepfad war in der Römerzeit gepflastert und führte über das Spielfeld zum Römerweg unterhalb des Gebirges. 5 Auffallend ist das große Besitztum der Speyerer Klöster in dieser Gewanne nach dem 30 jährigen Kriege. Siehe dazu: Mittelhochdeutsches Handwörterbuch von Matthias Lexer - LEXER, holde bis holder-blüete (Bd. 1, Sp. 1325 bis 1326)
- ↑ Auch denkbar die Ableitung von HOLDE: holde swm. (BMZ I. 704a) freund, geliebter Ms. (H. 1,95a); der mit dienste einem treu ergeben ist, diener, dienstmann, holde, die guoten holden, penates Dfg. 422a. n. gl. 285b. die guten helde Voc. 1482. vgl. Fromm. 2,438a. s.Lexer unholde. — zu holt. Siehe dazu: Mittelhochdeutsches Handwörterbuch von Matthias Lexer - LEXER, holde bis holder-blüete (Bd. 1, Sp. 1325 bis 1326)
Kategorien
Heldwiesen gehört den Kategorien an: Flurnamen (Alsterweiler)
Matzinger sagt: "letzte Überarbeitung der Seite 14.05.2017". Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Heldwiesen. Nutzen Sie zur Zitierung für Ihr Werk folgende vollständige Angabe: https://www.alsterweiler.net/wiki/Heldwiesen ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 19.04.2026 ↑... Seitenanfang
Referenzierungen
- a b Kein Titel angegeben.
Schlüssel: Die Flur von Maikammer-Alsterweiler/Flurnamen#Heldwiesen_Seite_76
Seite: Heldwiesen_Seite_76
Zitat: auf dem Held (mdal. uff de Held) - auf dem oberen Held westlich die Gewanne in der unteren Stotz östlich die Gewanne auf dem mittleren Held südlich die Gewanne im oberen Spielfeld nördlich die Gewanne auf den Heldwiesen - auf dem mittleren Held westlich die Gewanne auf dem oberen Held östlich die Gewanne auf dem vorderen Held südlich die Gewanne im mittleren Spielfeld nördlich die Gewanne auf den Heldwiesen - auf dem vorderen Held westlich die Gewanne auf dem mittleren Held östlich die Gewanne an der Wäschhütte südlich die Gewanne an der Lettengrube nördlich Alsterweiler - auf den Heldwiesen westlich die Gewanne in den Stotzwiesen östlich die Gewanne an der Wäschhütte südlich die Gewanne auf dem vorderen Held nördlich Alsterweiler *1624 Ein virtel Wingart in der Helden (LASp D2/635) *1624 Ein virtel Wingart in der Helden (LASp D2/635) *1669 en Vürtel uff der Holden, underseits das Allerheilige Stift Zu Speyer (LASp F2/221) *1669 Ein halber Morgen uff der Held, oberseits Allerheilige Stift Zu Speyer underseits German Stift Zu Speyer (LASp F2/221) *1669 Niederhelden Oberheld (LASp F2/221) *1719 Wingart auff der Helden (PfälzFln A) *1787 Wingart auf der Heldt oder Wäschhütt (Pfalz. FlnA) 1821 obere Held mittlere-vordere Hoelt (LASp W41/525) Zu ahd. halda Abhang, mhd. halde Abhang, ebenso mhd. heldex Held = Halde, meist frühester Anbau von Wein. Sanfte Hänge werden als Halde bezeichnet. Seit der mittelhochdeutschen Zeit gebrauchte man auch in der Pfalz die „umgelautete Form Heide". Daraus ergibt sich dann Held als Name für einen Hang in Südlage.3 Heldenpfad, der am Hang der Heide entlang führt. Der Heldepfad war in der Römerzeit gepflastert und führte über das Spielfeld zum Römerweg unterhalb des Gebirges. Auffallend ist das große Besitztum der Speyerer Klöster in dieser Gewanne nach dem 30 jährigen Kriege. In den Heldwiesen war um 1600 „die Weed" (d.i.ein Tümpel oder kleiner Weiher im Dorfe. Das Wort kommt von mhd. „wete" = Tümpel, in dem man das Vieh tränkte). Es war ein Brandweiher, beginnend auf dem Gelände der heutigen Alsterweilerer Kapelle und hatte die Länge von 11 Häusern. Damit er schnell zu leeren war, hat man im östlichen Teil des Staudammes ein Faßtürchen eingebaut, das bei Bedarf rasch geöffnet werden konnte. Gespeist wurde der Weiher vom heutigen Alsterbach, damals nur der „Bach" genannt. Der Überlauf der „Weed" floß in einen Wassergraben, der sich durch das ganze Dorf zog, sich immer wieder teilte und bei Brandgefahr mit geringem Aufwand gestaut werden konnte. Außerdem diente er der Bewässerung der zahlreichen Wiesen, die teils im Dorfe selbst oder in unmittelbarere Nähe lagen. Das Bewässerungsrecht dieser Wiesen besaß die Gemeinde. Es war so eingeteilt, daß ein Drittel für den Kirchbach und zwei Drittel für den „Bach" vorgesehen war. 1826 wurde die „Weed" eingeebnet.6 In den alten Besitzakten lesen wir: „Ein Baumstück bey der Alsterweiler weed" oder an anderer Stelle: „Ein Viertel im Baumgartten bey der Alsterweylerer wäden" (LASp F2/220)
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
Anmerkung: Ergänzung aus dem Seelbuch des Liebfrauenstifts Neustadt: XXX
Es gibt keine Notes.
Schlagwort: Heldwiesen · Auf dem Held · Hoelt · Wäd · Weed · Heldepfad · Helden · LASp D 2 Nr.635 · LASp F 2 Nr.221 · LASp F 2 Nr.220
Quelle:
Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Flurnamen · Heldwiesen · Flurnamen (Alsterweiler)
LINK: Heldwiesen
Eine urn fehlt.
Eine PDF-Angabe fehlt.
WIKI: Heldwiesen - ^ Kein Titel angegeben.
Ein Schlüssel fehlt.
Die Zuordnung zu einer Seite fehlt.
Kein Zitat angegeben.
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
Anmerkung: Seelbuch des Liebfrauenstifts Neustadt
Notes: ober helten
Schlagwort: Ein Schlagwort fehlt.
Quelle:
Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Die Einstufung fehlt noch.
Sammlung: Die Zuordnung zu einer Sammlung fehlt.
LINK: Heldwiesen
Eine urn fehlt.
Eine PDF-Angabe fehlt.
WIKI: Heldwiesen