Held

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Flurnamen in Alsterweiler: Ackerbrückenweg, Dieterswiese, Eichelberg, Eizum, Held, Heldwiesen, Hitschbach, In der Huben, Kalkofen, Kostre, Lettengrube, Spielfeld, Stotz, Ziegelscheuer, Zwischen den Wegen
Held (auch: Auf den Heldwiesen, helten1, ober helten)[lit 1][anm 1] [zit 1] ist ein Flurname in Alsterweiler[lit 2][urk 1][beg 1][beg 2]."vinee situm zu Agelasterwilre an der kalkgruben an der ober helten iuxta Egen von sancte Martin." Historischer Verein (1993) [1]. Auf dem Held ist der "Obername" (Großgewanne) für die Lagen "auf dem oberen Held", "auf dem mittleren Held", "auf dem vorderen Held", ”auf den Heldwiesen”. In der Gewanne steht dieses Feldkreuz.

Der Flunamen "Held" in der Gemarkung Alsterweiler.

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Systematik:

Übersicht Erwähnung

Weblinks

Literatur

  1. Wittmer, R. (2000) Die Flur von Maikammer-Alsterweiler: Ihre Namen und steinernen Zeugen in Geschichte und Geschichten Maikammer, Ortsgemeinde Maikammer.
  2. Leonhardt, J. (Ed.), (1928) Geschichte von Maikammer=Alsterweiler Maikammer, Selbstverlag, Seite 107ff

Einzelnachweise

  1. Pfalz, Historischer Verein der (1993), ’Das Seelbuch des Liebfrauenstifts zu Neustadt’, Speyer (Hg. Historischer, Verein der Pfalz, (Schriftenreihe der Bezirksgruppe Neustadt im Historischen Verein der Pfalz, Historischer Verein der Pfalz e.V. (Selbstverlag), Speyer, Band/Ausgabe: 11(11)) Seiten. (CMS 332), Seite 277
  2. Anmerkung Matzinger: Auf der Heldwiesen, Obere Heldwiese etc.

Anmerkungen

  1. "in der ober helten" (ca. 1328) Siehe dazu: Pfalz, Historischer Verein der (1993), ’Das Seelbuch des Liebfrauenstifts zu Neustadt’, Speyer (Hg. Historischer, Verein der Pfalz, (Schriftenreihe der Bezirksgruppe Neustadt im Historischen Verein der Pfalz, Historischer Verein der Pfalz e.V. (Selbstverlag), Speyer, Band/Ausgabe: 11(11)) Seiten. (CMS 332), Seite 277

Zitate

  1. Obiit Irmela soror domini Damiani canonici huius ecclesiae, que legavit pro se parentibus Jo[hanne] et Gertrude C. et Jo[hanne] fratibus suis et heredibus suis XL hallenses dominis ad presenciam super 1/2 iuger vinee situm zu Agelasterwilre an der kalkgruben an der ober helten iuxta Egen von sancte Martin.

Urkunden

  1. LA Sp F 2 Nr.221)

Begriffe

  1. Held wird abgeleitet aus: 1 ahd. halda Abhang, mhd. halde Abhang, ebenso mhd. heldex Held = Halde, meist frühester Anbau von Wein. 2 Sanfte Hänge werden als Halde bezeichnet. Seit der mittelhochdeutschen Zeit gebrauchte man auch in der Pfalz die „umgelautete Form Heide". Daraus ergibt sich dann Held als Name für einen Hang in Südlage. 3 Heldenpfad, der am Hang der Heide entlang führt. 4 Der Heidepfad war in der Römerzeit gepflastert und führte über das Spielfeld zum Römerweg unterhalb des Gebirges. 5 Auffallend ist das große Besitztum der Speyerer Klöster in dieser Gewanne nach dem 30 jährigen Kriege. Siehe dazu: Mittelhochdeutsches Handwörterbuch von Matthias Lexer - LEXER, holde bis holder-blüete (Bd. 1, Sp. 1325 bis 1326)
  2. Auch denkbar die Ableitung von HOLDE: holde swm. (BMZ I. 704a) freund, geliebter Ms. (H. 1,95a); der mit dienste einem treu ergeben ist, diener, dienstmann, holde, die guoten holden, penates Dfg. 422a. n. gl. 285b. die guten helde Voc. 1482. vgl. Fromm. 2,438a. s.Lexer unholde. — zu holt. Siehe dazu: Mittelhochdeutsches Handwörterbuch von Matthias Lexer - LEXER, holde bis holder-blüete (Bd. 1, Sp. 1325 bis 1326)

Kategorien

Held gehört den Kategorien an: Flurnamen (Alsterweiler)

Matzinger sagt: Letzte Überarbeitung der Seite 17.03.2018. Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Held. Nutzen Sie zur Zitierung für ihr Werk folgende vollständige Angabe: http://www.alsterweiler.net/wiki/Held ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 23.06.2018 ↑...Seitenanfang

Referenzierungen

  1. ^  Titel: Die Flur von Maikammer-Alsterweiler. Kein Schlüssel angegeben. Nachweis: Seite 76/77.
    Zitat: "auf dem Held (mdal. uff de Held) - auf dem oberen Held westlich die Gewanne in der unteren Stotz östlich die Gewanne auf dem mittleren Held südlich die Gewanne im oberen Spielfeld nördlich die Gewanne auf den Heldwiesen - auf dem mittleren Held westlich die Gewanne auf dem oberen Held östlich die Gewanne auf dem vorderen Held südlich die Gewanne im mittleren Spielfeld nördlich die Gewanne auf den Heldwiesen - auf dem vorderen Held westlich die Gewanne auf dem mittleren Held östlich die Gewanne an der Wäschhütte südlich die Gewanne an der Lettengrube nördlich Alsterweiler - auf den Heldwiesen westlich die Gewanne in den Stotzwiesen östlich die Gewanne an der Wäschhütte südlich die Gewanne auf dem vorderen Held nördlich Alsterweiler *1624 Ein virtel Wingart in der Helden (LASp D2/635) *1624 Ein virtel Wingart in der Helden (LASp D2/635) *1669 en Vürtel uff der Holden, underseits das Allerheilige Stift Zu Speyer (LASp F2/221) *1669 Ein halber Morgen uff der Held, oberseits Allerheilige Stift Zu Speyer underseits German Stift Zu Speyer (LASp F2/221) *1669 Niederhelden Oberheld (LASp F2/221) *1719 Wingart auff der Helden (PfälzFln A) *1787 Wingart auf der Heldt oder Wäschhütt (Pfalz. FlnA) 1821 obere Held mittlere-vordere Hoelt (LASp W41/525) Zu ahd. halda Abhang, mhd. halde Abhang, ebenso mhd. heldex Held = Halde, meist frühester Anbau von Wein. Sanfte Hänge werden als Halde bezeichnet. Seit der mittelhochdeutschen Zeit gebrauchte man auch in der Pfalz die „umgelautete Form Heide". Daraus ergibt sich dann Held als Name für einen Hang in Südlage.3 Heldenpfad, der am Hang der Heide entlang führt. Der Heldepfad war in der Römerzeit gepflastert und führte über das Spielfeld zum Römerweg unterhalb des Gebirges. Auffallend ist das große Besitztum der Speyerer Klöster in dieser Gewanne nach dem 30 jährigen Kriege. In den Heldwiesen war um 1600 „die Weed" (d.i.ein Tümpel oder kleiner Weiher im Dorfe. Das Wort kommt von mhd. „wete" = Tümpel, in dem man das Vieh tränkte). Es war ein Brandweiher, beginnend auf dem Gelände der heutigen Alsterweilerer Kapelle und hatte die Länge von 11 Häusern. Damit er schnell zu leeren war, hat man im östlichen Teil des Staudammes ein Faßtürchen eingebaut, das bei Bedarf rasch geöffnet werden konnte. Gespeist wurde der Weiher vom heutigen Alsterbach, damals nur der „Bach" genannt. Der Überlauf der „Weed" floß in einen Wassergraben, der sich durch das ganze Dorf zog, sich immer wieder teilte und bei Brandgefahr mit geringem Aufwand gestaut werden konnte. Außerdem diente er der Bewässerung der zahlreichen Wiesen, die teils im Dorfe selbst oder in unmittelbarere Nähe lagen. Das Bewässerungsrecht dieser Wiesen besaß die Gemeinde. Es war so eingeteilt, daß ein Drittel für den Kirchbach und zwei Drittel für den „Bach" vorgesehen war. 1826 wurde die „Weed" eingeebnet.6 In den alten Besitzakten lesen wir: „Ein Baumstück bey der Alsterweiler weed" oder an anderer Stelle: „Ein Viertel im Baumgartten bey der Alsterweylerer wäden" (LASp F2/220)"
    Eine Übertragung fehlt.
    Anmerkung: Ergänzung aus dem Seelbuch des Liebfrauenstifts Neustadt: XXX
    Schlagwort: Heldwiesen · Auf dem Held · Hoelt · Wäd · Weed · Heldepfad · Helden · LASp D 2 Nr.635 · LASp F 2 Nr.221 · LASp F 2 Nr.220
    Quelle: Die Flur von Maikammer-Alsterweiler/Flurnamen
    LINK: Heldwiesen
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    WIKI: Heldwiesen

Fakten zu „Held
Ist Zitatvinee situm zu Agelasterwilre an der kalkgruben an der ober helten iuxta Egen von sancte Martin. +
Ist zitiert inHistorischer Verein (1993) +
Referenzierung
„Referenzierung (Citation reference)“ ist ein Spezialattribut das Referenzierungen speichert. Es wird von der Erweiterung Semantic Cite bereitgestellt.
Wittmer (2000)/Heldwiesen +