Spielfeld

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Siehe auch: Ackerbrückenweg, Dieterswiese, Eichelberg, Eizum, Held, Heldwiesen, Hitschbach, Im oberen Grund, In der Huben, Kalkofen, Kostre, Lettengrube, Spielfeld, Stotz, Ziegelscheuer, Zwischen den Wegen
Spielfeld (auch: Am Spielfeld, Schbelweld[lit 1], Spelwel1[zit 1]) ist ein Flurname in Alsterweiler[lit 2][urk 1][web 1].
Alsterweiler Gemarkung Spielfeld 1821.jpg
Spielfeld bezeichnet eine Gewanne, die über Jahrhunderte von den Gemeinden Maikammer und Sankt Martin gemeinsam benutzt wurde. Von besonderem Interesse ist die Teilungsurkunde aus dem Jahre 1580 und die wohl damit verbundenen noch vorhandenen Grenzsteine zum Grenzstein Hattsteinsches Gut.

Der Flunamen "Spielfeld" in der Gemarkung Alsterweiler.
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Ableitung des Namens

Die Ableitung des Namens wird von Wittmer wie folgt beschrieben:
"Südwestlich von Maikammer entstand ein Feld. Weil es bei einer sogenannten Römerstraße stehenden „specula"[1] lag, also einem aus römischer Zeit erhaltenen Wartturm (steinernes Fundament und Holzoberbau), der im deutschen Mund Spiegel und später mundartlich Spiel hieß, kam es zum Namen Spielfeld. Bis 1573 können wir seinen Namen bis jetzt zurückverfolgen. Damals war er noch gemeinsamer Besitz von Maikammer und der weiteren in der Urmark[2] erwachsenen Dorfgemeinde zu St. Martin." "Auch daraus könnte sich der Name ableiten, im Sinne: „Spiel" das ist Gesamtheit, einer Gesamtheit gehörig. Es waren vor 100 Jahren dort noch 5 Morgen verpachtete Gemeindefläche (Allmende)"[3].

Spielfeld könnte sich aber auch auf "spielende, sich tummelnde Tiere im Freien, aber auch Volksspiele und dafür geeignete Plätze beziehen".[4]

Ernst Christmann weist auf eine Ableitung aus dem Lateinischen hin. Demnach soll hier eine Römerstraße verlaufen sein.

Belege

Fundstellen zu Spielfeld

FundstelleHat Zitat SammlungHat AnmerkungHat UebertragungIst ZitatHat SchlagwortIst PDFIst zitiert inHat SchluesselSeite
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Nutzen für AlsterweilerAusstellung
LA Sp U 103 Nr.2FehltSchaffner Kirrweiler
Faut Marientraut
Ziegelerde
Kalkstein
Allmende
Spielfeld
30 Juli 1580 JL
Gemeindearchiv Maikammer-Alsterweiler/U 103/1580Ziegelhütte
Ziegelscheuer
Bischof Hattstein
Spielfeld
Teilung
LA Sp U 103 Nr.21580 Juli 30 - Spielfeld Streitigkeit zwischen Maikammer und St. Martin (Teilung der Flur)Ziegelhütte
Ziegelscheuer
Bischof Hattstein
Spielfeld
Teilung
Nr. 1630 Juli 1580 JL
Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125Alsterweiler
Spielfeld
Grenzstein
Teilung des SpielfeldsNur das Spielfeld gehörte bis zum Jahre 1580 den Dörfern Maikammer und St. Martin gemeinsam. Es wurde bis zu diesem Jahre hauptsächlich als Weideplatz benutzt, woran die Namen Viehweg, Viehtrieb und Geißweide noch erinnern. Vielleicht fanden dort auch Feste statt, worauf der Teil „An der Schießmauer" hinweist. Die St. Martiner hatten angefangen, die ihnen am nächsten liegende Seite als Wingert und Äcker anzulegen, während die hiesigen Bewohner den ganzen Platz seinem bisherigen Zwecke erhalten haben wollten. Es entstand deswegen ein Streit, der erst beigelegt wurde, als am 3o. Juli 1580 das ganze Feld in der heute noch bestehenden Art und Neise geteilt wurde. Die Teilung fand auf dem Oberamt Kirrweiler statt. Der Speyerer Fürstbischof Marquard hatte dazu den Fauth von Marientraut, Jakob Hundt v. Salheim, den bischöflichen Rat Dr. Johann Konrad Breuning und den Domkostus zu Speyer und Domherrn zu Worms Christoph Nagel v. Dürmstein, beide letztere als Abgeordnete des Domkapitels, und den fürstbischöflichen Schaffner in Kirrweiler Philipp Dierolf abgeordnet. Im Beisein der Gemeindedeputierten wurde das Feld besichtigt und dann geteilt.Alsterweiler
Grenzstein
Spielfeld
Hattstein
Leonhardt (1928)/Seite103/210361822
Alsterweiler Grenzstein Muehlstrasse Ziegler Mauer.jpgAlsterweiler
Grenzstein
Grenzstein Hattstein
Spielfeld
Mühlstraße
Vermessung
Grenzstein Hattsteinsches Gut
6 November 2018 17:17:55
Alsterweiler ziegler mühlstrasse grenzsteine hattstein 1580.jpgGrenzstein Hattsteinsches Gut
Alsterweiler
Grenzstein
Spielfeld
Mühlstraße
Vermessung
Hattstein
6 November 2018 17:17:55
Alsterweiler ziegler mühlstrasse grenzstein hattstein 1756.jpgAlsterweiler
Grenzstein
Grenzstein Hattsteinsches Gut
Hattstein
Spielfeld
Mühlstraße
Vermessung
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Weblinks

  1. woerterbuchnetz.de/ Pfälzisches Wörterbuch, Bd. 6, S. 276/ abgerufen am 18. April 2016

Literatur

  1. Wittmer, R. (2000) Die Flur von Maikammer-Alsterweiler: Ihre Namen und steinernen Zeugen in Geschichte und Geschichten Maikammer, Ortsgemeinde Maikammer, Seiten 34-36
  2. Leonhardt, J. (Ed.), (1928) Geschichte von Maikammer=Alsterweiler Maikammer, Selbstverlag, Seite 107ff

Einzelnachweise

  1. lat. „specular" und bedeutet Ausschau haltend, also eine Beobachtungsstelle oder Spähhügel. Hier dürfte eine Verteidigungsanlage der Römer gewesen sein
  2. Allmendsteil, das durch Auslosung verteilt wurde.
  3. Wittmer, R. (2000) Die Flur von Maikammer-Alsterweiler: Ihre Namen und steinernen Zeugen in Geschichte und Geschichten Maikammer, Ortsgemeinde Maikammer, Seiten 34-36
  4. Wittmer, R. (2000) Die Flur von Maikammer-Alsterweiler: Ihre Namen und steinernen Zeugen in Geschichte und Geschichten Maikammer, Ortsgemeinde Maikammer, Seiten 34-36
  5. Anmerkung Matzinger: Auf dem Spielfeld als Flurname.
  6. Doll, Anton (1985): Die Maikammerer Dorfordnung von 1549. In: Historischer Verein der Pfalz,, Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz., Speyer: Verlag des historischen Vereins der Pfalz e.V., 273
  7. Wittmer, R. (2000) Die Flur von Maikammer-Alsterweiler: Ihre Namen und steinernen Zeugen in Geschichte und Geschichten Maikammer, Ortsgemeinde Maikammer, Seiten 70-73

Anmerkungen

Zitate

  1. Pfälzisches Wörterbuch, unter: Spiel-feld bis Spiel-kugel (Bd. 6, Sp. 275 bis 276), abgerufen am 26. November 2018 unter www.woerterbuchnetz.de

Urkunden

  1. XXX

Begriffe

Kategorien

Spielfeld gehört den Kategorien an: Flurnamen (Alsterweiler)

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Referenzierungen

  1. ^  Titel: Pfälzisches Wörterbuch - Eintrag Spielfeld.
    Kein Schlüssel angegeben.
    Seite: Bd. 6, S. 276.
    Zitat: Spiel-feld n.: 1. 'Fläche, auf der ein Spiel stattfindet', neu, Spielfeld [Kaislt]. — 2. FlN, amtl. Spielfeld [NW-Hamb LA-Maik Mart Zink FlN 22], mda. Spelwel [LA-Maik]. a. 1314: vffe dem spilvelde [Lam 1 71v (GH-Hagb)]; a. 1333: am(m)e spilvelde [Lam 1 74r].
    Übertragung: Spielfeld
    Anmerkung: Das Spielfeld als Bezeichnung eines Flurnamens nach Zink (Flurnamen) in Maikammer, eigentlich Alsterweiler.
    Schlagwort: Spielfeld · Flurname
    Quelle: Pfälzisches Wörterbuch/(woerterbuchnetz.de)
    Es fehlt eine Angabe zum Datum.
    Stufe: 6
    Sammlung: Alsterweiler · Gemarkung · Spielfeld · Flurname
    LINK: Spielfeld
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    WIKI: Spielfeld

Fakten zu „Spielfeld
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