Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.

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Eine Liste aller Seiten, die das Attribut „Ist Zitat“ mit dem Wert „1864 2358 Einwohner, 1790 in Maikammer, 568 in '''Alsterweiler'''.“ haben. Weil nur wenige Ergebnisse gefunden wurden, werden auch ähnliche Werte aufgelistet.

Hier sind 26 Ergebnisse, beginnend mit Nummer 1.

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Liste der Ergebnisse

  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten  + (1708 zogen kaiserliche und französische Truppen hier durch. Es mußten '''Fronden''' und Lieferungen geleistet werden.)
  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/26bis50  + (1723 litten die Weinberge durch Frühlingsfröste, im Sommer gab es große Trockenheit, es gab wenig aber guten Wein.)
  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/26bis50  + (1737 war gute Witterung im Juni und Juli, jedoch schadete der Hagel.)
  • Glockenstein und Trullo/Auszug  + (1744 erbrachte dieser dem Lehrer zwei Malt1744 erbrachte dieser dem Lehrer zwei Malter vier Simmern Korn, drei Fuder Wein, ein Malter Spelz und ein Malter Gerste. (Ein Malter sind zwei Zentner oder sieben Simmer.) Der Lehrer lag öfters mit der Gemeinde im Streit, weil es ihm halt immer zu wenig war. Dazu meinte das Gemeindegericht, der Lehrer könne im Jahre fünf bis sechs Fuder Wein machen. Außerdem hatte er das Recht, auf dem Friedhof das Gras um die Gräber für seine Kühe und Geißen zu holen.Gräber für seine Kühe und Geißen zu holen.)
  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/26bis50  + (1753 kam es wegen kleinlichsten Ursachen z1753 kam es wegen kleinlichsten Ursachen zu einem erbitterten Streit zwischen der Kurpfalz und dem Bistum Speyer . . . 900 Mann kurpfälzische Truppen fielen in die Ämter Deidesheim und Kirrweiler ein und nahmen vor allem die Weine mit sich nach Neustadt. Die reichsten Winzer von Maikammer, St. Martin und Diedesfeld wurden eingezogen und in Neustadt ins Gefängnis geworfen; . . . vielfach wurden die Weinberge und Felder verwüstet. Die bischöflichen Gemeinden sollen zirka 9000 Gulden Kosten gehabt haben: die Gemeinden Hambach, Diedesfeld, Maikammer-'''Alsterweiler''' und St. Martin zusammen 5109 Gulden.er''' und St. Martin zusammen 5109 Gulden.)
  • Die Ritter von Venningen/Zitate  + (1753 waren es kurpfälzische Truppen, die ins Oberamt Kirrweiler einfielen und in Hambach, Diedesfeld, Maikammer, Alsterweiler und St. Martin plünderten, erpreßten und andere Gewalttaten verübten.)
  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/26bis50  + (1754 wurde das Pflaster zu '''Alsterweiler''' gemacht, es kostete 90 Gulden, der Plattenweg 70 Gulden. Die Gemeinde zahlte ihre Schuld an die Kirche zurück.)
  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten  + (1755-1787 Johann Philipp Gödecke; war auch Dekan, unter ihm wurde die Kirche gebaut.)
  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten  + (1759 war ein Streit mit dem Allerheiligens1759 war ein Streit mit dem Allerheiligenstift zu Speyer, ob dessen hiesige Stiftsgüter bedpflichtig seien. Die Gemeinde hatte von 1709-1731 für die Güter des Stifts, für die in den '''Bedbüchern''' eine '''Bede''' berechnet ist, die '''Bede''' und das Landschreibereigeld ausgelegt. Das Stift weigerte die Zahlung.ausgelegt. Das Stift weigerte die Zahlung.)
  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125  + (1767 3 1/2 Viertel Wingert in der Hohl 280 fl. - 1 Viertel Wingert in der Sau 60 fl.)
  • Wirtshaus  + (1771 waren 8 Wirte hier (also auch Wirtshäuser), zum Ochsen, zum Rössel, zur Traube, zum Lamm, zur Krone, zum Adler, zum Widder und eine ohne Bezeichnung.)
  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/151bis180  + (1772 stiftete die Registratorswitwe Vitterine von Mannheim, die in Alsterweiler Haus, Hof und Güter hatte, 50 Gulden für eine ewige Ampel, welche Samstag morgens beim Betglockläuten angezündet und abends beim Betglockläuten ausgelöscht werden sollte.)
  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/26bis50  + (1774 wurden im '''Alsterweiler Tälchen''' Sandsteine gebrochen zum Dombau in Speyer. Es gab nicht sehr viel aber guten Wein.)
  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/26bis50  + (1781 sehr viel und gut (Anmerkung: gemeint ist der Weinertrag), jedoch zerschlug der Hagel im August streckenweise alles.)
  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/26bis50  + (1785 kostete eine Kuh 24 Gulden, ein Hund 1785 kostete eine Kuh 24 Gulden, ein Hund zu halten 5 Gulden, Metzger, Hirt und Müller waren von dieser Steuer frei. Viele Leute nahmen in dieser Zeit aus der Kellerei Kirrweiler im Februar Borgfrüchte</br>(Korn, Gerste und Spelz) zum Marktpreis vom April und Mai, zahlbar an Martini. Es gab wenig und schlechten Wein.Martini. Es gab wenig und schlechten Wein.)
  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/151bis180  + (1786 hatten die Felder durch Hagelschlag gelitten, darum wurde der Zins reduziert.)
  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/51bis75  + (1811 war das beste Weinjahr des Jahrhunder1811 war das beste Weinjahr des Jahrhunderts. Am 15. Mai blühten die Trauben, am 20. Juli gab es schwarze Trauben, am 30. September begann der Herbst. Es gab sehr viel und ausgezeichneten Wein. Ein poetisch veranlagter hiesiger Winzer besang das Lob des 11 er Weines in 7 Strophen.ng das Lob des 11 er Weines in 7 Strophen.)
  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125  + (1825, 2218 Einwohner, 1509 in Maikammer, 709 in '''Alsterweiler'''.)
  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125  + (1830 2349 Einwohner, 1664 in Maikammer. 685 in '''Alsterweiler'''.)
  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten  + (1840 wurde Peter Pfoh 1. Adjunkt und Peter Ad. Frankmann 2. Adjunkt, 1842 Franz Kögel Bürgermeister.)
  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/151bis180  + (1844 reifte der Plan zum Kapellenbau. Niko1844 reifte der Plan zum Kapellenbau. Nikolaus Groß und seine Kinder Lorenz und Katharina Barbara stellten Grund und Boden zur Verfügung, die ledigen Jungfrauen Anna Maria Platz und Eva Margareta Hauck gaben die ersten namhaften Beträge ('''Alsterweiler''').en namhaften Beträge ('''Alsterweiler''').)
  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/126bis150  + (1850 2626 Einwohner, 724 in '''Alsterweiler'''.)
  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten  + (1853 wurde Franz Friedrich Schwarzwälder Bürgermeister, J. Ph. Eisele blieb 1. Adjunkt bis 1856, Franz Gg. Straub 2. Adjunkt.)
  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten  + (1857 war am 10. Februar Gemeinderatswahl. Seb. Frantz wurde 1. Adjunkt und 1860 Bürgermeister, Herm. Damm 2. Adjunkt, den 1860 Peter Ad. Koch ablöste..)
  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten  + (1863 war am 20. Februar Gemeinderatswahl. Wegen der in den 50er Jahren zurückgegangenen Bevölkerungsziffer wurden nur noch 16 Gemeinderäte gewählt. Seb. Frantz blieb Bürgermeister, Christ. Rech wurde 1., Peter Adam Koch 2. Adjunkt.)
  • Ortschronik Maikammer Alsterweiler/Alsterweiler/275-300  + (1905 - 04.11. Konzession für Jean Baumann „Zur Maxburg".)
  • Amtsblatt für das Königlich-Baierische Gebiet auf dem linken Rheinufer  + (2) Die Kreisdirektion von Landau, die Cantone: Germersheim '''Edenkoben''' Annweiler, Bergzabern, Kandel, Landau,)
  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten  + (2. Die 5. Haingeraide. Der Wald, den heut2. Die 5. Haingeraide. </br>Der Wald, den heute die Dörfer Maikammer, St. Martin. Diedesfeld und Kirrweiler als Gemeindeeigentum besitzen, war bis zum Jahre 1823 gemeinsames Eigentum der genannten Gemeinden und führte den Namen 5. Haingeraide. Haingeraide nannte man früher die Bergwälder von Wanzenau im Ober-Elsaß bis Dürkheim in der Pfalz. Es waren 16 Waldbezirke, die einzeln wieder mehreren Gemeinden als Eigentum gehörten. In der Pfalz waren 13 Haingeraiden, von welchen die nördlich des Speyerbachs gelegenen Hartgeraiden hießen. </br>Hain uud Hart bedeutet Wald. Geraide ist Genossenschaft oder Bezirk. Der Name Haingeraide bedeutet also dasselbe wie Hartgeraide, ein ungeteilter Waldbezirk. Wie diese Waldbezirke in den Besitz der Gemeinden kamen, ist nicht bekannt.tz der Gemeinden kamen, ist nicht bekannt.)
  • Ortschronik Maikammer-Alsterweiler/Seiten  + (21.8.1820 Albert: Im Morscheberg fehlen verschiedene Grenzsteine. Die Anfertigung von Grenzstäben ist dringend nötig. Ein Grenzbegang mit Edenkoben ist anzusetzen. (Leonhardt, Damm, Treptow, S. 396) werden.)
  • Grossherzoglich Badisches Anzeige-Blatt  + (22. September 1785. Sachen so zu versteige22. September 1785. Sachen so zu versteigern sind. Alsterweiler. Mittwoch den 19ten künftigen Monats October früh morgens um 9 Uhr werden in dem Hochfürstl. Speyerischen Ort Alsterweiler und zwar in der Behausung der von dem Hochfürstl Speyrischen Hofrath und Dom Kapitularisten Syndikus Becker zurückgelassenen Wittib Fr. Hofräthin Becker nachstehende Weine, alle von Alsterweiler eigenen Gewächs gegen baare Bezahlung freywillig versteigert: Fuder Ohm </br>73ger -- 3 -</br>75er -- 9 4</br>79er - - 3 3</br>80er - - 6 9</br>8?er - - ? 5</br>83er - - 7 -</br>83er rothen - 1 -</br>Die hiezu Lusttragende Belieben an vorbemeldem Tag und Stunde sich an obbesagtem Fürstl. Speyrischen Ort Alsterweiler einzufinden wo ihnen die Proben den der Versteigerung oder auch nach Belieben einige Tage vorher an den Fässern werden abgegeben werdenher an den Fässern werden abgegeben werden)
  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler  + (24. Februar 1345. Vor dem bischöflichen Ge24. Februar 1345. Vor dem bischöflichen Gericht zu Speyer vermacht der Priester Petrus von Kirwilr, Alrads sel. Sohn, dem Cisterzienserkloster Eußerthal zu einem Seelengeräte einen jährlichen Zins von 4 Pfund Heller auf Gütern zu Menkemere . . . an dem Flosse, an der Huben, auF der Heiden und unter der Muren.Huben, auF der Heiden und unter der Muren.)
  • Ortschronik Maikammer-Alsterweiler/Seiten  + (27.8.1820 Revierförster Albert: '''Alsterweiler''' will wissen, wie es mit der Abgrenzung der Vorderberge steht, damit die Vermessung nicht aufgehalten wird. Soll umgehend geklärt werden.)
  • Ortschronik Maikammer Alsterweiler/Alsterweiler/301-400  + (28.06 - Vergabe der Arbeiten für eine neue Abortanlage in der Schule Alsterweiler / 1956, durch den Gemeinderat Maikammer.)
  • Ortschronik Maikammer Alsterweiler/Alsterweiler/301-400  + (28.08. Einstellung von drei Hilfsfeldhütern: Emanuel Ziegler, Johann Dengler und Andreas Damm. Als Vergütung wurden für jeden 3,— Mark täglich festgesetzt.)
  • Ortschronik Maikammer Alsterweiler/Alsterweiler/301-400  + (29.06. Feldhütergehalt wird auf 600,— Mark jährlich festgesetzt — Johann Müller und Wilhelm Humm.)
  • Weistum  + (3. Und dann ist zu wissen, dass, wenn ein Armer es fertig bringt, ein Ohm Wein)
  • Ortsfamilienbuch Maikammer-Alsterweiler/Auszug  + (386 - 1. Maria Elisabeth Bender, Witww, 90 J. (lt. Sterbebuch 96 J.), starb in der "Deckelgass 281")
  • LA Sp U 103 Nr.100  + (3ß 6d vor brott den feyerleuffern geben als zu Alsterweiler gebrentt. / 4fl 1ß 9d umb zwey wachtherner geben.)
  • Ortschronik Maikammer-Alsterweiler/Seiten  + (4.9.1820 Albert: Bis 7. dieses Monats werd4.9.1820</br>Albert: Bis 7. dieses Monats werden die Grenzsteine zwischen Edenkoben und der 5. Haingeraide gesetzt, ein Steinhauer ist mitzubringen. Auf weiten Strecken zwischen der Haingeraide und Hambach bis zur Archenbach sind keine Grenzsteine zu finden. Grenzkundige Leute sollen (eventuell mit Hambach) bestellt werden. (Leonhardt, Damm, Treptow, S. 396).erden. (Leonhardt, Damm, Treptow, S. 396).)
  • Pallas I. von Oberstein  + (4080 - 1514 VI 14. - Ist h. Pallas von Obe4080 - 1514 VI 14. - Ist h. Pallas von Obernstein nach uberantwortung seiner nominacion zu der prebenden durch absterben her '''Friderich Schlederers seins vettern''' verledigt admittirt und durch her Cristoffeln von Husen nomine capituli providirt, auch auf sein bit nach gethonem iurament posses gegeben worden ut in libro installacionum lacius. worden ut in libro installacionum lacius.)
  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler  + (6. Juni 1370. Das bischöfliche Gericht zu 6. Juni 1370. Das bischöfliche Gericht zu Speyer beurkundet, daß von dem Stellvertreter des Schultheißen Dyederich Scherer und den geschworenen Gerichtsleuten zu Meinkeimer Kathrin, die Witwe des Speyerer Bürger Burkel Hergesheimer und ihre Tochter Ennel dem Contzelin, Contz Huges, Sohn von Ageleisterwilre 2 Morgen Wingert mit Namen „einen morgen in der huben einsite an dem egen. Contzeln und andersite an Sygel Gerich stoßet einsite uf den Weg und andersite uf Deyderich Scherers wise. Item der ander morgen lit in dem Schenderich neben dem vorgen. Contzel stoßet oben an Betschel und unden uff den mulacker in Meinkeimer marke gelegen" zu „rechten Hanterbe" gegeben haben, wozu Hennl, Kathrins Sohn von Klyngen, der genannten Ennel Hauswirt, seine Zustimmung gab. (Org. Perg. ohne Siegel). Zustimmung gab. (Org. Perg. ohne Siegel).)
  • Heiß war der Tag  + (@(S.34) Es war im Sommer 1905. Ich hatte m@(S.34) Es war im Sommer 1905. Ich hatte mich in Berlin bei der Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes für den Kolonialdienst gemeldet und bejahenden Bescheid bekommen.</br></br>@(S.34) In Nürnberg, wo ich damals im Staatsdienste war, gab ich am Stammtische, der sich, für damalige Zeit etwas Seltenes, aus Herren aller Stände, der Beamtenschaft, des Offizierstandes, der freien Berufe und des Kaufmannstandes zusammensetzte, von dem bevorstehenden Wechsle meines Tätigkeitsfeldes kund. Allgemeines Erstaunen und Verstummen. Der Senior des Tisches, ein ehrwürdiger, alter Kaufmann, nahm mich auf die Seite und fragte mich, ob ich im Amte etwas verbrochen hätte. Sie wollten alle gerne helfen. Er schüttelte sorgenvoll das Haupt, als ich sagte, daß nichts Derartiges vorliege. Ein alter Hopfenhändler wollte mir in vollem Ernst Gift besorgen, damit ich so wenigstens den grausamen Torturen der Wilden zuvorkommen könnte.</br></br>@(S.34) Seltsame Vorstellungen herrschten damals noch in Deutschland über koloniale Betätigung, selbst in einer so aufgeklärten Stadt wie Nürnberg.</br></br>@(S.34) Das alles konnte mich nicht von Afrika abbringen.</br></br>@(S.34) Im Frühjahr 1906 fuhr ich zum erstenmal nach Ostafrika. </br></br>@(S.34) Es war eine arbeitsreiche, aber auch interessante Zeit, diese acht Jahre in Ostafrika. [d.h. also bis 1912]</br></br>@(S.35)</br>Meine erste Ausfahrt gehört mit zu meinen schönsten Erinnerungen. Ein außergewöhnlich starker Vesuvausbruch war im Gange; ein zweites Mal [d.h. er hatte schon mal einen Ausbruch erlebt?] sollte ich Neapel vollständig in einer Aschenwolke gehöllt sehen, so dicht, daß auch am Tage vollständige Finsternis herrschte. 30 bis 40 Zentimeter hoch war der Aschenbelag; die Asche fühlte sich wie Zementmehl an, die Bäume beugten sich unter der Aschenlast. </br></br>@(S.35) Fahrt von Neapel über den Suezkanal, durchs Rote Meer, an der Ostküste entlang. Einfahrt nach dem Hafen von Daressalam (Seite 36)</br></br>@(S.35) «Was ich so täglich an Bord von ihm (Robert Koch) hörte und beobachtete, hat mir bei meinen späteren Erforschungen sehr genützt. Ich lernte vor allem, die Tropenkrankheiten richtig einzöuschätzen und war gegen die vielfachen Übertreibungen immun geworden. Professor Koch war auch an Bord der unermüdliche Forscher, immer tätig, alles erschien ihm forschungswert. Im Suezkanal fing er schon die ersten Anopheles (Überträger der Malaria), und regelmäßig beobachtete er die Luft-, Freuchtigkeits- und Wassermeßapparate. Seiner jungen frau paßte es gar nicht; auch wir schmunzelten oft über diese Vielbeschäftigung unseres Professors. Aber später auf meinen Erkundungsexpeditionen habe ich stille Abbitte geleistet. Man kann, mit Forschungen in Neuländern betraut, gar nicht genug beobachten und notieren, auch wenn es sich im Augenblick um Nebensächlichkeiten zu handeln scheint.»</br></br>@(S.36) An Bord war der bejahrte Professor Dr. Robert Koch [Tropenkrankheiten/Tuberkulose] mit seinem Mitarbeiter Prof. Dr. Kleine. [Bei einer späteren Expedition nach Deutsch-Ostafrika 1906, bei der es in der Hauptsache um die Schlafkrankheit ging, widmete sich Koch auch dem Phänomen des Schwarzwasserfiebers. Bei dieser Krankheit lösen sich die roten Blutkörperchen auf, wobei der Urin sich durch Hämoglobin beinahe schwarz färben kann. Für die Kolonisten in Deutsch-Ostafrika bildete sie die größte Bedrohung. Viele Ärzte hielten die Krankheit für eine Form von Malaria und behandelten sie mit Chinin. Koch konnte nachweisen, dass diese Hypothese und damit auch die Behandlung falsch waren. Heute gilt Schwarzwasserfieber gerade als eine Folge der Sensibilisierung durch Chinin./Quelle wikipedia]</br></br>@(S.36) An Bord war auch Ludwig Amadeus Herzog der Abruzzen [1906 leitete er eine Expedition ins Ruwenzori-Gebirge in Uganda, wo er 16 Gipfel vermaß, von denen der Mount Luigi di Savoia heute auch seinen Namen trägt./Quelle wikipedia]</br></br>@(S.37) Rauchen und Alkohol nicht abgeneigt.</br></br>@(S.38) Als ich 1928 in La Paz weilte.</br></br>@(S.39) Ich selbst habe viermal Malaria und zweimal Rückfallfieber gehabt.</br></br>@(S.39) Als ich aber in Deutschland im September 1918 kurz hintereinander zweimal schwere Grippeanfälle hatte, traten als Folgeerscheinungen Lähmungen, schwere Glieder- und Nervenschmerzen auf, an denen ich fast sieben Jahre kurierte.</br></br>@(S.39) Als ich 1912 das sogenannte Gurlitt-Haus bezog, das in einem großen Garten zwischen dem Klub und dem Regierungsgebäude lag.</br></br>@(S.39) Im Jahre 1910, gerade als ich mit der Erkundung und Fortsetzung der Tanganyika-Bahn über Tabora hinaus beginnen wollte, war die Panik vor der Schlafkrankheit aufs höchste gestiegen.</br></br>@(S.40) Prof. Dr. Klein erklärte: «Bauen Sie Ihre Bahn, sie wird die beste Bekämpfung der Schlafkrankheit sein. Infektionen beim Bau werden wir schon zu verhüten wissen.». Auf alle Fälle vergaßen wir nicht, diesen schweren Beschluss zu begießen. Am ersten Tage wurden Kleines Vorräte erledigt, wobei noch eine Anleihe bei der Saline Gottorp nötig wurde. Am zweiten Tage wollte ich weitermarschieren, aber wir saßen noch abends auf der alten Burg fest. Aus drei Flaschen Bier, die ich noch stiften wollte, wurden es 18.</br></br>@(S.41) Als ich nach Ostafrika kam, fand ich die Umsambara-Bahn 108 Kilometer lang fertig vor. Die andere Stichbahn von Daresalam nach Morogoro war halb fertig.</br></br>@(S.41) Klage über die schlechten bisherigen Bauarbeiten und Leistungen. «wurden die eröffneten Strecken immer kleiner und die Einweihungsfeierlichkeiten immer größer.»</br></br>@(S.42-43)</br>Allmaras baute zunächst Straßen. «So hatte ich im ersten Jahre meiner kolonialen Tätigkeit auf dem Gebiete des Eisenbahnwesens weniger zu tun.» «Im Gegenteil hatte das Gouvernement im vorhergehenden Jahre im Etat ein großes Wegebauprogramm von Überlandstraßen anstatt Eisenbahnen vorgesehen.»</br>«Die Straße von der Usambarabehn-Stadtion Mombo nach Wilhelmstal in Westusambara zähle ich zu meinen Lieblingsstrecken. «Auf dem Hochplateau hatte man das Gegühl im Thüringer Wald zu sein.»</br></br>@(S.44) «Sie (die Straße) ist technisch ein imposantes Werk; eine Straße mit Naturschönheiten, Aussichten und Rundsichten, wie sie keine der Alpenstraßen, die ich gesehen habe, nachweisen kann; überwältigend der Blick von schroffen Steilhöhen auf die unendlich scheinende Steppe.»</br></br>@(S.45) «habe in Bolivien am Fuße des 6800 Meter hohen Llambo die Wasserkrfatanlage zur Ausnutzung der Wassermassen des Titikaka-Sees vermessen.»</br></br>%Goldbock %Anmerkung</br>@(S.46)</br>«Nachdem wir alle technischen Messungen und Skizzierungen fertig hatten, tranken wir auf derm Gipfel die einzige Flasche Bier, die wir bei uns hatten: Bremer Goldbock. - der Hügel wurde danach Goldbock-Hügel benannt. Die deutsche Landesvermessung übernahm diese Bezeichnung.»</br></br>Das Bier gibt es so nicht. Es handelt sich um ein Exportbier einer Hamburger Firma. In der Datenbank von «Lechner» konnten dazu vier mögliche Lieferanten ausgemacht werden. Dazu gibt es noch entsprechende Signets. Diese Lieferanten brachten Bier und andere Waren nach Ost-Afrika./ 10. Januar 2015 als Antwort auf eine Email-Anfrage / Telefonat].</br></br>Seite 46:</br>«Im Jahre 1909 hatte ich als Vertreter der Landespolizeibehörde die Bahn abzunehmen (private Drahtseilbahn nördliche Waldgebiete von Westusambara.)</br></br>Seite 47:</br>«Da fielen mir meine Sünden ein, das Spanferkelessen und Münchener Bier vom vorhergehenden Abend.»</br></br>Seite 48:</br>«Zum Erkunden und Erforschen muß man neben technischem Können rasche Auffassungsgabe, körperliche Ausdauer und schleßlich gute Neven haben. Es war für mich ein beglückender Sport. Gesteigertes Gesundheitsgefühl die Folge. Von Bergspitzen und sonstigen hochgelegenen Geländepunkten habe ich mich vorwärts eingemessen und orientiert, und gewann so die Generalrichtung und Hauptpnkte der Linienfhrung. Dazwischen wurde auf Kreuz- und Querzügen das Gelände näher aufgenommen. Wo es nötig schien, wurden astronomische Ortsbestimmungen ausgeühfrt. Besonders schwierige Strecken, z.B. beim Aufsteige au sdem ostafrinkanischen Graben, wurden tachymetrisch vermessen. Sonst genügten Marschnessungen mittels Barometer, Siedethermometer, Tanentenbussole und Schrittmesser. So entsanden di eÜbersichtspläne auf eine Geländebreite von 5 bis 30 Kilometer.»</br></br>Seite 49:</br>«Nirgends in der Welt fühlrte ich mich so socher wie im Zelte im Innern Afrikas. Fern von allem europäischen Getue war man Mensch, der freie Mensch, in weiter, freier Natur. Die Neger, die um einem herum waren, waren treue, besorgte Helfer. Immer wieder mußte ich beobachten, wie alle Boys, Askaris und Träger um mein leibliches Wohl besorgt waren.»</br></br>Seite 50:</br>Gouverneur, Freiherr von Rechenberg.</br></br>Seite 53:</br>«Wäre der Postbetrieb ohne die Mitarbeit der Schwarzen möglich, wer betreibt die elektrischen Transporte im Daressalamer Hafen und die Kranlagen in Tnage, wer führt die Pinassen in Hafen, wer begtreibt die maschinellen Punkt- und Wasseranlagen der Eisenbahenen im Innern, wer ist der beste Steuermann auf dem Dampfer «Hedwig Wißmann» auf dem Tanganjikasee, wer bewährt sich als Stationsveorstehed der Eisenbahnen? Es sind Schwarze, diem it Lust und Liebe, auch mit Verständnis ihren Platz ausfüllen. Und alles geschieht schon, ohne daß wir bis jetzt Zeit und MÖglichkeit gefunden haben, die Schwarzen richtig fachmännisch auszubilden. Auch die Einsebahnversawltung ist dabei, tschnische Faschulen einzöurichten, und wird si immer mehr ausbauen.»</br></br>Seite 53:</br>«»daß wir ohne Baumaschinen und ohne maschinelle Anlagen gebaut haben.»</br></br>Seite 55:</br>«Die 1250 Kilometer lange Tanganyikabahn erreichte am 31. Januar 1914 den Tanganyikasee beim Endpunkt Kigoma, sie sollte im August 1914 feierlich eingeweiht werden.»</br></br>Seite 56:</br>«Wissen Sie, eigentlich haben wir doch das große Los gezogen, daß wir an dem Aufbau dieses schönen Landes mithelfen können.» «. in der festen Überzeugung, daß wir die richtigen Wege gehen.»</br></br>Seite 56:</br>«kein Geringerer als der bekannte Kenner Mittelafrikas, der Belgier A. J: Wanthers, in der Zeitschrift «Le Mouvement géographique» Nr. 27 vom Jahrgange 1913 [beschäftigte sich] mit dem deutsch-ostafrikanischen Verkehrswesen. Sein Schlußurteil lautete: «Voilá les résultats magnifiques auxquels aboutit une politique de chemin de fer bien comprise: la science du pays, la rapidité apportée dans les décisions et dans les réalisations, la haute compréhension de l›interêt nationals sainement envisagé.»</br></br>Seite 46:</br></br>Seite 37:</br>Die Zigarre ist aber ein so wundervolles Beruhigungsmittel,; auch auf mühseligen Märschen gab sie mir oft Strärkung. Warum raucht denn auch der wahre Hochtourist seine Gipfelpfeife oder Gipfelzigarre? Der nörgelnde NIchtraucher ist bestraft genug, daß er den Genuß des Rauchens nicht kennt. Für mich waren es immer schwere Tage, wenn mir auf meinen Märschen die Zigarren ausgingen. Ich wurde tief melancholisch. </br></br>Seite 43:</br>auf dem Hochplateau selbst hatte man das Gefühl, im Thüringer Wald zu sein. Bodengestaltung Vegetation und klimatisch Verhältnisse gleichen sich sehr. Nur keine Nadelbäume gab es in Usambara; dafür gegen Norden zu große Zederbestädne. Hier hat der aus Thüringen stammende Gouverneur von Liebert die Bezirksamtstelle eingerichtet. urpsrünglich sollte sie recht thüringisch Wilhelmsroda heißen. Als aber der Eingeobrene, der diesen Namen nachsprechen sollte, prompt erwiderte: „Wiky Soda, bawna kubwa“, zog man es doch vor, den Ort Wilhelmstal zu nennen.s doch vor, den Ort Wilhelmstal zu nennen.)
  • Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte/Veröffentlichungen  + (@Seite127: Matthias Ramung (Matthias von Rammung), der letzte, aber bedeutendste in dieser Reihe, stellt ebenfalls in vielerlei Hinsicht eine Ausnahme dar…)
  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten  + (A m 21. Juli 1770 wurde von der hochfürstlA m 21. Juli 1770 wurde von der hochfürstlich speyerischen Rentkammer in Bruchsal der Vorschlag gemacht, die Fronden, wegen deren sich die Untertanen besonders wegen der dabei vorkommenden Ungleichheiten oft beschwerten, mit Ausnahme der Jagdfronden abzuschaffen und dafür monatlich oder jährlich Geld zu erheben. Es blieb aber bei den seitherigen Leistungen.blieb aber bei den seitherigen Leistungen.)
  • Theilungsakt der fünften Haimgeraide/Abschnitte  + (A) Der Gemeinde Diedesfeld. Nro. 1. die Diedesefelder Sommerseite, Abtheilung A A füng und fünzig...)
  • Theilungsakt der fünften Haimgeraide/Abschnitte  + (A) Unterhaltung der Waldwege.)
  • Pfälzisches Wörterbuch/(woerterbuchnetz.de)  + (Abgabe in Höhe eines Zehntels (des Ertrages usw.))
  • Weistum  + (Abhandlung über die Weistümer im Gebiet der Rheinpfalz. Dazu zählen auch viele Gemeinde im Regierungsbezirk Trier und Koblenz. Nur Maikammer verzeichnet (S. 107), nichts für Alsterweiler.)
  • Urban Ziegler/Veröffentlichungen  + (Abriss zur Entstehung bzw. zur Aufnahme der dritten Strophe des Deutschlandslieds)
  • Weistum  + (Abtfischbach bis Altrip)