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Eizum: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Eizum]] (''Im Eizum, Im Eutzum, Im Eutzem, Im Eitzem'')<ref>Wittmer, R. (2000) Die Flur von Maikammer-Alsterweiler: Ihre Namen und steinernen Zeugen in Geschichte und Geschichten Maikammer, Ortsgemeinde Maikammer, Seite 115.</ref><ref>Wittmer, R. (2000) Die Flur von Maikammer-Alsterweiler: Ihre Namen und steinernen Zeugen in Geschichte und Geschichten Maikammer, Ortsgemeinde Maikammer</ref><ref group=zit>Leonhardt weist auf: "Einige Namen sind nicht zu erklären, so Eizum, das 1619 Eutzum geschrieben wurde Die Aussprache Eiz'm könnte Eizheim vermuten lassen, eine Siedlung an der Stelle ist aber nicht denkbar; ein Herr dachte bei der 1. Silbe an die Abstammung von aha, das Wasser, und an zuppen, das durchsickern bedeutet; es wäre also eine Gewann, die tiefe Lagen mit Früh- jahrsquellen hat." Seite 109</ref>
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*Wittmer (2000) gibt eine versuchweise Deutung nach Vielsmeier (1995) wieder. "Danach könnte es sich um eine isolierte Lage in der Flur handeln und von ''ahd. einezzûn'', ''mdh. einzel'' abgeleitet sein."<ref group=zit>Wittmer, R. (2000) Die Flur von Maikammer-Alsterweiler: Ihre Namen und steinernen Zeugen in Geschichte und Geschichten Maikammer, Ortsgemeinde Maikammer, Seite 115.</ref>
  
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*Die Wortsilbe -um leitet sich möglicherweise von -heim ab. Insofern könnte es auch ein einzelnes Gehöft gewesen sein.<ref group=anm>Anmerkung [[user:matzinger|Matzinger]]: Es gibt einen Ort mit dem Namen Eitzum. Siehe dazu: eitzum-elm.de/html/chronik.html /abgerufen am 27.03.2017</ref>
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*Eine weitere Überlegung ist die Ableitung von einem Eichenhain. So führt die Gemeinde Eitzum ihren Ortsnamen auf diese Auslegungen zurück, nämlich ein "Eitz" = "Eiche" und "um" aus "heim/hain"<ref group=web>[https://eitzum-elm.de/html/ortswappen.html Eitzum an der Elm]</ref>.
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*An diese Überlegung anschließend könnte sich das Gehöft, das Hofgut, aus einem Familiennamen oder einer Ortslage ableiten lassen. Dabei ist an die "Eutzingen" und den abgegegangen Ort, die Wüstung "[[Eitzingen]]" zu denken<ref group=anm>Email von Markus Hener vom 24.03.2017 unter Bezugnahme auf: "Geschichte der Stadt und Bundesfestung Landau", mit dazu gehörigen Belegen. Zweite durchaus umgearbeitete und vervollständigte Ausgabe; Johann von Birnbaum (1830).</ref>.
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*Auf eine neue Spur bringt uns die Urkunde [[BA Sp Domstift Nr.85]][[CiteRef::BA Sp Domstift Nr.85 (1543)/Eytzman]] aus dem Jahre 1543. Dort ist die Rede von Eytzman. "Aus lautlicher Sicht gibt es wohl kein Hindernis, diese Namenform an das Appellativ Eidesmann 'Geschworener'<ref group=anm>Deutsches Rechtswörterbuch: http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige?index=lemmata&term=eidesmann</ref> anzuschließen. "Dann wäre vielleicht davon auszugehen, dass die Flur etwa nach einem Schöffen benannt war oder nach einer Person, die einen mit diesem Wort gebildeten Familiennamen trug, weil diese Person einmal Eigentümer oder Nutzer dieser Flur war."<ref group=zit>Dr. Roland Puhl Email vom 21.3.18</ref> Die späteren Belege 1619 im Eutzum, 1669 im Eutzem, 1721 im Eitzem wären dann zu erklären als im alltäglichen Gebrauch "zersprochene" Formen eines später nicht mehr verstandenen Namens mit lautlichem Verfall der unbetonten Endsilbe. Dabei wäre der Diphthong <eu> als falsche, hyperkorrekte Rekonstruktion durch die Schreiber des Flurnamens zu verstehen (<eu> in der Mundart als <ei>)[[CiteRef::PWB (2018)/Aidtsgesell]]<ref group=anm>In diesem Sinne auch das Pfälzische Wörterbuch mit dem Beispiel:"Eides-geselle m.: 'Gerichtsgeschworener'. 18. Jh.: Aidtsgesell [LU-Assh (alte Akten)]. Vgl. Lexer Lexer I 536 eitgeselle. — -pflicht f.: 'eidlich auferlegte Pflicht'. a. 1582: wird jeder gemeinßman vf den nothfall daß beste zu thun vermahnt vnd derhalben seine(r) eydtßpflichten erinnerd [PfWeist. II 523 (FR-Flomh)]."</ref>.
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*Die Annahme eines Gerichts/Eidsmann wird auch durch ein Teilgebiet innerhalb des Gebietes "Eizum" gestützt. "[[Mitzmann|An dem Mitzman]]" ist sicherlich auf eine derartige Auslegung anzuknüpfen (Wittmer (2000), Seite 116).
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==Übersicht Erwähnung==
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!Nachweise Eizum u.ä.<ref>Anmerkung [[user:Matzinger|Matzinger]]:Eytzum, Eitzum etc.</ref> (unvollständig)
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!'''Nr'''!!'''Schreibweise'''!!'''Urkundenjahr'''!!'''Literatur'''!!'''Urkunde'''!!'''Urkunde_2'''!!'''Anmerkung
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|1||eytzman||1543||Urkundenübertragung [[Matthias C.S. Dreyer]]||[[ BA Sp Domstift Nr.85]]||Nachweise_2||Anmerkung
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|2||im Eutzum||1619||[[Wittmer (2000)]]||[[LA Sp F2 Nr.220]]||Nachweise_2||Anmerkung
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|3||im Eutzem||1669|| Ein virtel Wingart||[[LA Sp D 2 Nr.221]]||Nachweise_2||Anmerkung
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|4||im Eitzem||1721||[[Wittmer (2000)]]||[[LA Sp F 2 Nr.227]]||Nachweise_2||Anmerkung
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|5||im Eitzem||1753||Wittmer (2000)||[[LASp U 103 Nr.B2-5]]||Güterbeschreibungen: U 103 Nr.23 alt/B 2-5(367,392,414,415)<br>
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a) Beschreibung aller beweglichen und unbeweglichen Güter in Maikammer 1 Heft
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||Anmerkung
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[[Kategorie:Flurnamen (Alsterweiler)]]
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Koordinaten=49.306378, 8.124733}}

Aktuelle Version vom 21. September 2023, 09:28 Uhr

Siehe auch: Ackerbrückenweg, Dieterswiese, Dürkheimer, Eichelberg, Eizum, Held, Heldwiesen… weitere Ergebnisse

Eizum (Im Eizum, Im Eutzum, Im Eutzem, Im Eitzem, Eytzman1)[lit 1][lit 2][zit 1] ist ein Flurname, der im Südosten an Alsterweiler anschließt und heute vollständig bebaut ist.[lit 3]

  • Wittmer (2000) gibt eine versuchweise Deutung nach Vielsmeier (1995) wieder. "Danach könnte es sich um eine isolierte Lage in der Flur handeln und von ahd. einezzûn, mdh. einzel abgeleitet sein."[zit 2]
  • Die Wortsilbe -um leitet sich möglicherweise von -heim ab. Insofern könnte es auch ein einzelnes Gehöft gewesen sein.[anm 1]
  • Eine weitere Überlegung ist die Ableitung von einem Eichenhain. So führt die Gemeinde Eitzum ihren Ortsnamen auf diese Auslegungen zurück, nämlich ein "Eitz" = "Eiche" und "um" aus "heim/hain"[web 1].
  • An diese Überlegung anschließend könnte sich das Gehöft, das Hofgut, aus einem Familiennamen oder einer Ortslage ableiten lassen. Dabei ist an die "Eutzingen" und den abgegegangen Ort, die Wüstung "Eitzingen" zu denken[anm 2].
  • Auf eine neue Spur bringt uns die Urkunde BA Sp Domstift Nr.851 aus dem Jahre 1543. Dort ist die Rede von Eytzman. "Aus lautlicher Sicht gibt es wohl kein Hindernis, diese Namenform an das Appellativ Eidesmann 'Geschworener'[anm 3] anzuschließen. "Dann wäre vielleicht davon auszugehen, dass die Flur etwa nach einem Schöffen benannt war oder nach einer Person, die einen mit diesem Wort gebildeten Familiennamen trug, weil diese Person einmal Eigentümer oder Nutzer dieser Flur war."[zit 3] Die späteren Belege 1619 im Eutzum, 1669 im Eutzem, 1721 im Eitzem wären dann zu erklären als im alltäglichen Gebrauch "zersprochene" Formen eines später nicht mehr verstandenen Namens mit lautlichem Verfall der unbetonten Endsilbe. Dabei wäre der Diphthong <eu> als falsche, hyperkorrekte Rekonstruktion durch die Schreiber des Flurnamens zu verstehen (<eu> in der Mundart als <ei>)2[anm 4].
  • Die Annahme eines Gerichts/Eidsmann wird auch durch ein Teilgebiet innerhalb des Gebietes "Eizum" gestützt. "An dem Mitzman" ist sicherlich auf eine derartige Auslegung anzuknüpfen (Wittmer (2000), Seite 116).

Übersicht Erwähnung


Eizum wurde am Sun, 19 Apr 2026 06:48:50 +0000 in [[Spezial:Permanenter Link/{{{2}}}|dieser Version]] in die Liste der Kartenartikel aufgenommen.

Fundstellen zu Eizum

Die Anzahl der Einträge in der folgenden Tabelle beträgt: 2

 Sammlung_1Sammlung_2AnmerkungZitiertÜbertragungZitatSchlagwortSeiteDieses Attribut ist ein Spezialattribut in diesem Wiki.Nutzen für AlsterweilerJahrAusstellungDatum„Datum <span style="font-size:small;">(Date)</span>“ ist ein Datentyp für Datumswerte. Er wird Attributen mit Hilfe eines von Semantic MediaWiki bereitgestellten, softwareseitig fest definierten Attributs (Spezialattribut), zugeordnet.
BA Sp Domstift Nr.85/ZitateFlurnamen (Alsterweiler)
Gerichtsschöffe
Schöffe
Alsterweiler
Gerichtsschöffe zu Maikammer im Jahre 1543.Niclausen Philips, Jost Borman, Hans Weber, Daniel Funckt, Simon von Laumersheim, Hans Becker und Hans Sterr, alle geschworn scheffen des gerichtsFlurnamen (Alsterweiler)
Eizum
Gerichtsschöffe
Schöffe
Alsterweiler
Seite Gerichtsschöffen61543 JL
BA Sp Domstift Nr.85/ZitateFlurnamen (Alsterweiler)
Alsterweiler
Eytzman zu Eizum - Geraidesmann, EidesmannEytzmanFlurnamen (Alsterweiler)
Eizum
Alsterweiler
Seite Eytzmann61543 JL
Ortsplan leonhardt 1900 gesamt.jpgHandgezeichnete Karte vermutlich von LeonhardtEizum
Spielfeld
Held
Karte
Wäschhütte
Mundrecht
Euzum
Sau
Grund
Costre
Letten
Geisweide
Ortsplan
Sandstraße

Weblinks

Literatur

  1. Wittmer, R. (2000) Die Flur von Maikammer-Alsterweiler: Ihre Namen und steinernen Zeugen in Geschichte und Geschichten Maikammer, Ortsgemeinde Maikammer, Seite 115.
  2. Wittmer, R. (2000) Die Flur von Maikammer-Alsterweiler: Ihre Namen und steinernen Zeugen in Geschichte und Geschichten Maikammer, Ortsgemeinde Maikammer
  3. Eine Zusammenstellung der Literatur in der Bibliographie Alsterweiler Flurnamen in Alsterweiler

Einzelnachweise

  1. Anmerkung Matzinger:Eytzum, Eitzum etc.

Anmerkungen

  1. Anmerkung Matzinger: Es gibt einen Ort mit dem Namen Eitzum. Siehe dazu: eitzum-elm.de/html/chronik.html /abgerufen am 27.03.2017
  2. Email von Markus Hener vom 24.03.2017 unter Bezugnahme auf: "Geschichte der Stadt und Bundesfestung Landau", mit dazu gehörigen Belegen. Zweite durchaus umgearbeitete und vervollständigte Ausgabe; Johann von Birnbaum (1830).
  3. Deutsches Rechtswörterbuch: http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige?index=lemmata&term=eidesmann
  4. In diesem Sinne auch das Pfälzische Wörterbuch mit dem Beispiel:"Eides-geselle m.: 'Gerichtsgeschworener'. 18. Jh.: Aidtsgesell [LU-Assh (alte Akten)]. Vgl. Lexer Lexer I 536 eitgeselle. — -pflicht f.: 'eidlich auferlegte Pflicht'. a. 1582: wird jeder gemeinßman vf den nothfall daß beste zu thun vermahnt vnd derhalben seine(r) eydtßpflichten erinnerd [PfWeist. II 523 (FR-Flomh)]."

Zitate

  1. Leonhardt (1928) verweist auf: "Einige Namen sind nicht zu erklären, so Eizum, das 1619 Eutzum geschrieben wurde Die Aussprache Eiz'm könnte Eizheim vermuten lassen, eine Siedlung an der Stelle ist aber nicht denkbar; ein Herr dachte bei der 1. Silbe an die Abstammung von aha, das Wasser, und an zuppen, das durchsickern bedeutet; es wäre also eine Gewann, die tiefe Lagen mit Früh- jahrsquellen hat." Seite 109
  2. Wittmer, R. (2000) Die Flur von Maikammer-Alsterweiler: Ihre Namen und steinernen Zeugen in Geschichte und Geschichten Maikammer, Ortsgemeinde Maikammer, Seite 115.
  3. Dr. Roland Puhl Email vom 21.3.18

Urkunden

Begriffe

Kategorien

Eizum gehört den Kategorien an: Flurnamen (Alsterweiler), Artikel mit Karte

Matzinger sagt: "letzte Überarbeitung der Seite 21.09.2023". Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Eizum. Nutzen Sie zur Zitierung für Ihr Werk folgende vollständige Angabe: https://www.alsterweiler.net/wiki/Eizum ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 19.04.2026 ↑... Seitenanfang



Referenzierungen

  1. a b BA Sp Domstift Nr.85 (1537)/Eytzman 
  2. ^  Titel: Pfälzisches Wörterbuch - Eintrag Eidsgeselle.
    Seite: Seite_Eidsgeselle
    Schlüssel: Pfälzisches Wörterbuch/(woerterbuchnetz.de)#Seite_Eidsgeselle
    Zitat: Eides-geselle m.: 'Gerichtsgeschworener'. 18. Jh.: Aidtsgesell [LU-Assh (alte Akten)]. Vgl. Lexer I 536 eitgeselle. — -pflicht f.: 'eidlich auferlegte Pflicht'. a. 1582: wird jeder gemeinßman vf den nothfall daß beste zu thun vermahnt vnd derhalben seine(r) eydtßpflichten erinnerd [PfWeist. II 523 (FR-Flomh)]. Schwäb. II 564..
    Eine Übertragung fehlt.
    Anmerkung: Bd. 2, Sp. 754
    Schlagwort: Aidtsgesell · Eidsgeselle
    Quelle: Pfälzisches Wörterbuch/(woerterbuchnetz.de)
    Einrichtungsdatum: Ein Einrichtungsdatum fehlt.
    Letzter Abruf: 2023-1-3
    Stufe: 6
    Sammlung: Alsterweiler · Eizum
    LINK: Aidtsgesell
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    WIKI: Eizum