Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
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Version vom 2. August 2017, 09:03 Uhr
Maikammer ist eine Ortsgemeinde. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1254.
Die Gemeinde Maikammer eine Verwaltungseinheit und gehört zur gleichnamigen Verbandsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße.
Lage
© Michael Geiger, 2016 (Mit freundlicher Genehmigung zur Wiedergabe).
Maikammer liegt an der deutschen Weinstraße und erstreckt sich tief in den Pfälzer Wald. Der westliche Ortsteil Alsterweiler weist ein Kleinod oberrheinischer Schnitzkunst auf, den sog. Passionsaltar Maikammer.
Nach Angaben des [.statistik.rlp.de/index.html Statistischen Landesamtes von Rheinland-Pfalz] umfasst die Gebietsfläche 13,68 Quadratkilometer (Stand 31.12.2006). Heute wohnen in Maikammer 4081 Personen (30. Dezember 2006).
Verwaltungsgeschichte
Die Gemeinde Maikammer hat sich bereits im Jahr 1549 eine Dorfordnung 1549 gegeben. Sie steht unter dem Motto: LAUS DEO SEMPER - Gott zum Lobe allezeit (aus der Dorfordnung 1549[1] von Maikammer 1549).
Darin z.B. "Item ist von alter herkommen und der prauch zu Meinkeimer geweßen, daß der Müller uff der bech sollen die...[2] Dort auch "Sonntagsverkauf" (unter Nummer: XXXVI).
Maikammer 1800
In einer Topographischen Karte aus dem Jahre 1800 wird der Ort Maikammer als Maykam bezeichnet.
Maikammer 1830
Remling - Die Maxburg bei Hambach (1844)
Franz Xaver Remling schreibt in seinem Werk über die Maxburg: "Fast noch mannigfaltiger und anziehender ist die Aussicht gegen Süden. Ueber Unterhambach hinaus fesselt zuerst den Blick das starkbevölkerte, reinliche Maikammer mit seinem freundlichen Thurme. Mit reichlicher Fülle des Wohlstandes lächelt es in städtischer Größe und Schönheit dem Auge entgegen. Rechts zieht das mit Maikammer eine Gemeinde bildende Alsterweiler hinan gegen das rings mit Reben umpflanzte Gebirge, auf dessen erstem Vorhügel das frommbesuchte Wetterkreuz von Maikammer, wie einen Hügel nächer, das von Diedesfeld, verkündend Gottes Liebe und Gnade, weit in die Ebene hinableuchtet. Ueber das weißblinkende Weinberghäuschen eines Bewohners von Maikammer südlich hinauf, zeigen sich auf einer mäßigen Berganhöhe, unterhalb des hochgelegenen Wetterkreuzes von St. Martin, die Ruinen der Krobsburg, innerhalb deren Mauern und Gewölbe nunmehr über siebenzig Bewohner des am Fuße des Schloßberges liegenden Winzerdorfes, St. Martin, Obdach gefunden haben. Weiter hinauf auf dem kahlen Haagberge winket düster herab die fast ganz in Trümmer zerfallene Rietburg. Oestlich unterhalb derselben ist die Stadt Edenkoben, rings von Weinbergen umkränzt, in weiter Ausdehnung gelagert." [3]
Karl Geib - Reise=Handbuch
Die Beschreibung von Maikammer befindet sich bei der Wegbeschreibung durch den Kanton Edenkoben.
August Becker - Die Pfalz und die Pfälzer
Im Kapitel Umgegend von Edenkoben schreibt August Becker:
aus: August Becker, Die Pfalz und die Pfälzer
Maikammer aktuell
Denkmal für den pfälzer Schoppen in Maikammer, Marktplatz (auf der nord-westlichen Seite).
17. Weinrallye 2008 mit einer Fahrzeugvorstellung, die fast 3 Stunden andauerte.
[.motor-klassik.de/service/termine/mpsdate_date_949_14811.hbs Weinrallye]
Seit dem Jahr 2007 bewirtschaftet eine Gruppe engagierter Bürger während der Brunnenkerwe in Alsterweiler den Innenhof der Kredenburg. Diese Ausschankstelle gehört zu den schönsten Plätzen bei Weinfesten in der Region. [.alsterweiler-maikammer.de Brunnenkerwe]
Weblinks
Literatur
Einzelnachweise
- ↑ Doll, Anton (1985): Die Maikammerer Dorfordnung von 1549. In: Historischer Verein der Pfalz,, Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz., Speyer: Verlag des historischen Vereins der Pfalz e.V., 273
- ↑ Doll, Anton (1985): Die Maikammerer Dorfordnung von 1549. In: Historischer Verein der Pfalz,, Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz., Speyer: Verlag des historischen Vereins der Pfalz e.V., 273, Seite 280 Bl.12
- ↑ Remling, Franz Xaver (1884): Die Maxburg bei Hambach.Mannheim: Schwan- und Götzsche Hofbuchhaltung, Seite 7.
Anmerkungen
Zitate
Urkunden
Begriffe
Kategorien
Maikammer gehört den Kategorien an: Verwaltungseinheit, Gemeinde
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