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Heinrich Koch (1781): Unterschied zwischen den Versionen

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|6|| 1865|| IX. Bezirk|| Mariannengasse||10||Lehmann 1865<ref>Lehmann, Adolph (1859-1942) Adolph Lehmann's allgemeiner Wohnungs-Anzeiger: Nebst Handels- u. Gewerbe-Adressbuch für d. k.k. Reichshaupt- u. Residenzstadt Wien u. Umgebung. {{urlbibliographie|ID=385}}</ref>||Im Jahre 1861 ist Heinrich Koch bereits verstorben. Die Erhebungen von 1865 beziehen sich auf das Vorjahr, also 1864. Zwei Möglichkeiten ergeben sich: Entweder wird Heinrich Koch noch als Eigentümer geführt, oder es handelt sich um seinen Sohn Heinrich Koch (1841).||
 
|6|| 1865|| IX. Bezirk|| Mariannengasse||10||Lehmann 1865<ref>Lehmann, Adolph (1859-1942) Adolph Lehmann's allgemeiner Wohnungs-Anzeiger: Nebst Handels- u. Gewerbe-Adressbuch für d. k.k. Reichshaupt- u. Residenzstadt Wien u. Umgebung. {{urlbibliographie|ID=385}}</ref>||Im Jahre 1861 ist Heinrich Koch bereits verstorben. Die Erhebungen von 1865 beziehen sich auf das Vorjahr, also 1864. Zwei Möglichkeiten ergeben sich: Entweder wird Heinrich Koch noch als Eigentümer geführt, oder es handelt sich um seinen Sohn Heinrich Koch (1841).||
 
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|Die Adlergasse ist die heutige Spitalgasse, d.h. beide Adressen (Adlergasse 172 und Mariannengasse 10) könnten ident sein<ref>Dazu Email von Günter Ofner vom 15. Februar 2014 an Matthias Dreyer, unter Lehmann CMS 385</ref>.
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| || || || || || ||Die Adlergasse ist die heutige Spitalgasse, d.h. beide Adressen (Adlergasse 172 und Mariannengasse 10) könnten ident sein<ref>Dazu Email von Günter Ofner vom 15. Februar 2014 an Matthias Dreyer, unter Lehmann CMS 385</ref>.
 
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Version vom 24. Februar 2014, 08:58 Uhr

Heinrich Koch (1781) im Jahre 1836[1], Lithographie von J. Wett[2]

Heinrich (Henrik[3], Jindřich[4]) Koch (*24. Dezember 1781 Maikammer[5], †1. Juli 1861 Borostyánkȯ[6][urk 1]) war Architekt des Klassizismus und Kunstgewerbler. Er wurde als Sohn des Bernardo Koch und der Salome Hartlieb in Maikammer geboren und einen Tag nach seiner Geburt in Maikammer getauft[urk 2][7]. Heinrich Koch wurde in Bernstein (Burgenland) beigesetzt[8].[lit 1]

Heinrich Koch war verheiratet mit Antonie Cuny Pierron du Verger. Aus dieser Ehe gingen hervor: Julie, Sophie, Heinrich, Antonia, Emilia[9].

Leben

Über die Lebenszeit von Heinrich Koch in Maikammer ist wenig bekannt. Es darf aber angenommen werden, dass er die Schule in Maikammer besucht hat. Zur Schule und zu den Lehrern gibt es für diese Zeit keine gesicherten Erkenntnisse.[10]

Heinrich Koch wird in eine sehr unruhige Zeit hineingeboren[11]. Die Welle der Befreiung als Folge der Französischen Revolution zog auch über die Pfalz hinweg. Von vielen als Befreiern gesehen, von anderen als Zerstörer seit Jahrhunderten gültiger Leibeigenschaften und Besitz- und Eigentumsverhältnisse gefürchtet, veränderte Napoleon die gesellschaftlichen Verhältnisse grundlegend. Alsterweiler gehörte zum Hochstift Speyer, ab 1798 zum Département Mont-Tonnère[12]. Als 1816 die Pfalz (Rheinbaiern) nach Bayern kam und damit die administrativen Strukturen geordnet werden konnten, war Heinrich Koch längst nach Wien abgewandert.

Umzug nach Wien

Sein erster Wohnplatz in Wien war wohl bei einem Verwandten. Heinrich Koch wohnte ab 1795 - also bereits als 14-jähriger - beim Architekten Ernst Koch. Dieser stammte aus Mainz und war Hofbaumeister. Zu dieser Zeit wohnten beide im Palais Daun-Kinsky[13].

Ausbildung

Im Jahre 1797 – also im Alter von sechszehn Jahren – ist Heinrich Koch an der Akademie der bildenden Künste[web 1] in Wien eingeschrieben. Die Studienzeit verlief für Heinrich Koch äußerst erfolgreich. So gewann er den begehrten Gundel-Preis im Jahr 1800, nachdem er im Jahr zuvor (1799) bereits den zweiten Preis der Klasse der Architekturzeichner errungen hatte. Im Jahre 1799 lautete die Aufgabe: „Kopieren der Gloriet oder Collonade von Schloß Schönbrunn.“[14]

Gloriette im Park des Schlosses Schönbrunn in Wien im Jahre 1854

Im Jahr 1802 hat Heinrich Koch die Akademie verlassen. Danach (in der Zeit von 1802 bis 1804[15]) arbeitete er bei dem Hofarchitekten Louis Joseph Montoyer (*1749 Belgien, +1811)[16]. Montoyer war Belgier und im Gefolge des Herzogs Albert von Sachsen-Teschen als Hofarchitekt nach Wien gezogen. Montoyer entwarf in dessen Auftrag das Palais des Erzherzogs Albrecht (Albrechtspalais mit der grafischen Sammlung "Albertina") in Wien. Das Gebäude entstand in den Jahren 1801 bis 1804, also in der Zeit, als Heinrich Koch bereits im Büro von Montoyer arbeitete[17].

Architektentätigkeit

Heinrich Koch ist Mitglied in der k. k. Ingenieur=Akademie (1847). Er führt den Titel k.k. Architekt und Kinskyscher Hofarchitekt[18]. Heinrich Koch betreibt in Wien ein Architekturbüro. Er arbeitet am Ruprechtsplatz Nr. 469 in Wien[19]. Heinrich Koch ist im Ingenieur-Lexikon von Ungarn verzeichnet[20]. In den Jahren 1836 bis 1840 arbeitet Micklos Ybl bei ihm, der später zu einem der berühmtesten ungarischen Architekten des Romantischen Historismus aufsteigen sollte[21].

Wohn- und Arbeitsorte in Wien

Als Wohnungen sind für Heinrich Koch folgende Anschriften belegt:

Wohn- und Arbeitsstätten von Heinrich Koch in Wien
Gebiet: Wien
Zeitraum: Jahre 1847 bis 1865
Grad: unvollständig


Übersichtskarte zu den Wohnungen

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Wien, Ruprechtsplatz 469~Ruprechtsplatz 469 Arbeitsstätte von Heinrich Koch~;Wien, Alservorstadt 172~; Wien, Adlergasse 172~;Wien, Alsergrund 127~;Wien, Mariannengasse 10~;

Leben in Wien

Heinrich Koch nahm am gesellschaftlichen Leben in Wien teil.
-Feier/Rosenbaum/Weber
-Stiftungen/Geschenke

Aufenthalte außerhalb von Wien

Košice, Slowakei

Am 03. März 1809 verlies Heinrich Koch (Baudirektor) Wien um nach Kaschau (Košice) zu reisen[28].

Sommer in Bad Ischl

Heinrich Koch hielt sich im Jahre 1855 mit seiner Familie (4 Personen) in Bad Ischl auf. Dort wohnte er im Gasthof "Goldene Krone"[29].

Tod in Bernstein
Datei:Koch Heinrich Grabmal Bernstein.jpg
Familiengrab Koch in Bernstein (Burgenland), Aufnahme aus dem Jahr 2014

Heinrich Koch starb am 01. Juli 1861 in Bernstein. Er ist auf dem dortigen Friedhof in einem stattlichen Familiengrab beerdigt. In der Grabstätte liegt auch seine Ehefrau Antonie Cuny de Pierron du Verger und seine Tochter Sophie de Pottère mit ihrem Ehegatten Jaques de Pottère.


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Košice~Abreise im Jahr 1809 als Baudirektor von Wien~; Bad Ischl~Kuraufenthalt mit Familie (Vier Personen) im Hotel "Goldene Krone"~1855;

Werk

Abgesehen von den Bauwerken, die von den beiden Architekten Koch sowie dem Schwiegersohn Antal (Anton) Szkalnitzky heute noch zu bewundern sind (siehe Werkverzeichnis unten), hat sich keine explizite Erinnerungskultur an das Schaffen der Familie Koch erhalten. Dies ist sicherlich auch auf den Umstand zurückzuführen, dass Heinrich Kochs (senior) Bedeutung für Wien hinter den damaligen „Stararchitekten“[30] zu sehen ist. Auch, sind seine Bauten nicht überwiegend in der damaligen „Hauptstadt“ Wien, sondern in der Mehrzahl im Umland zu finden. Sie erhalten damit weniger Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit, aber auch innerhalb der Hofkonkurrenz. Hinzu kommt die „Sachlichkeit“ des Klassizismus, die im Gegensatz zu den prunkvollen Vorgängern Barock und Rokoko, Zurückhaltung und Eleganz auferlegt hat. Damit ist die öffentliche Wahrnehmung und Wertschätzung für den Baustil im 19. und 20. Jahrhundert deutlich hinter der anderer Epochen zurückgeblieben[31]. Letztlich spielt auch die gesellschaftliche Stellung der Autraggeber eine Rolle. Kochs Auftraggeber waren zwar der oberen Schicht zuzuordnen, gehörten aber wohl nicht zu der ersten Reihe der Hofgesellschaft[32].

Heinrich Koch errichtete zahlreiche Bauten im Stil des Klassizismus. Im Auftrag von Adelsfamilien war er als Landschaftsarchitekt tätig. Sein vielseitiges Talent zeigte sich auch als Kunstgewerbler. Er entwarf Inneneinrichtungen und Kunstgegenstände wie Leuchter und Uhren. Sein Tätigkeitsschwerpunkt lag nicht in Wien, sondern im damaligen Böhmen und Ungarn. Koch kann aus damaliger Sicht Wiens wohl als Auftragsarchitekt der „oberen Schichten“ für das Bauen in der Provinz bezeichnet werden.

Aus heutiger Sicht sind die Bauten Heinrich Kochs markante Zeichen eines epochensicheren Bauens des Klassizismus und für jede Lehrstunde der Architektur für diese Zeit bestens geeignet.

An seinem Schaffen und an dem Wirken seines Sohnes Heinrich (und seines Schwiegersohnes Antal Szkalnitzky) ist die Versachlichung vom Barock zum Klassizismus und die wiedererwachte Anreicherung hin zum Historismus deutlich abzulesen.


Werkverzeichnis

Werkverzeichnis von Heinrich Koch (1781) Architekt
Gebiet: Österreich, Slowakei, Tschechien, Ungarn
Zeitraum: Jahre 1800 bis 1861
Grad: unvollständig

Werke von Heinrich Koch (1781)
Nr Land Ort Name Anschrift Bestimmung Eigentümer Bauzeit Stilepoche Koordinaten Quellen Bild/Plan Weitere Hinweise
A Österreich Wien Schloss Erlaa ...straße, ... Bezirk Umbau??? Rudolf Graf Taaffe und anschließend Sohn Ludwig Taaffe 1826-1828 und 1833[33] Klassiszismus ./. ./. ./. noch unklar, ob Heinrich Koch zuzuordnen.
B Österreich Wien Gartenhaus Herr Rosenbaum[34] Umbau? Ausstattung-Interieur? Garten? 1826 unklar ./. Weber-Studien, Seite 485 ./. Eindeutig Heinrich Koch zuzuordnen, aber unklar wer Rosenbaum ist und wo der Garten lag.
C Österreich Wien Paufysches Haus?? ..... Umbau? Ausstattung-Interieur? Garten? ./. 1833-1835 unklar ./. ./. ./. noch unklar, ob Heinrich Koch zuzuordnen.
D Österreich Wien Baronialwohung?? ..... Umbau? Ausstattung-Interieur? Garten? 1838-1848 unklar ./. ./. ./. noch unklar, ob Heinrich Koch zuzuordnen.
E Österreich Wien Lobkowiczsche ?? ... Umbau? Ausstattung-Interieur?? ./. 1828-1829 unklar ./. ./. ./. noch unklar, ob Heinrich Koch zuzuordnen.
1 Österreich Wien Währinger Ortsfriedhof heute Schubertpark Währinger Straße, 9. Bezirk Eingangsportal am Währinger Friedhof ./. 1832 Klassizismus ./. „(Auf der Kehrseite) In dem Zeitalter...[35] 75x50px Das links stehende Bild zeigt das Portal, das 1827 von Baumeister Adolf Korompay (Empirestil) errichtet worden ist. Heinrich Koch hat wohl (was?) eine andere Leistung erbracht.
2 Österreich Wien Clam-Gallas Währinger Strasse 30, 9. Bezirk Palais Fürst Franz-Josef von Dietrichstein 1834-1835 Klassizismus ./. Wiener Palais[36] 75x50px
3 Tschechien Černíkovice Schloss ./. ./. ./. 1822-25 Klassizismus ./. ./. ./. früher: Grünau
4 Tschechien Kostelec nad Orlicí Neues Schloss[37] Neues Schloss Familiensitz Graf Josef Kinsky 1829-35 Klassizismus ./. ./. 50x50px früher: Adlerkosteletz
5 Tschechien Mikulov Annakirche - Dietrichsteiner Gruft ./. Gruft für das gesamte Geschlecht in der Zeit von ... bis ... Grafen Dietrichstein 1845-56 Klassizismus 48° 48′ 23.26″ N, 16° 38′ 22.63″ E 48.80646°, 16.63962° ./. 50x50px[38] früher: Nikolsburg
6 Tschechien Prag Smichov Kinsky ./. Sommerpalais ./. 1827-1831 ./. ./. ./. Heinrich Koch entwarf auch die Gartenpläne
7 Tschechien Veltrusy ./. ./. ./. ./. 1111 ./. ./. ./. ./. früher:Weltrus
7a Tschechien Chlumci nad Cidlinou Zámek Karlova Koruna v Chlumci nad Cidlinou Historische Gartenanlage und Orangerie ./. ./. 1815-1820 ./. ./. ./. Besonders wertvolle Anlage, wird auch unter den botanischen Seiten Tschechiens geführt.
8 Slowakei Kosice unbekannt unbekannt ./. ./. 1809 ./. ./. ./. ./. früher: Kaschau
8a Slowakei Michalovce Herrensitz Graf A. Sztaray ./. ./. 1810 (vor) Heutige Nutzung: Zemplin Museum ./. ./. früher:
9 Ungarn Budapest Palais Károlyi (Umbauten unter: György Károlyi) Karolyi Mihaly utca, 16 ./. ./. 1832 nach bis spätestens 1841 (sog. Reformzeitalter) heute: Literaturmuseum Petöfi ./. ./. ./. György Károlyi war mit einer Batthyany verheiratet (Bernstein). Micklos Ybl nahm weitere Umbauten vor, (ab 1870?)
10 Ungarn Sopron Széchenyi ter 1   Adelsgeschlecht Szécsényi 1851 ./. ./. ./. ./. früher: Ödenburg
11 Ungarn Tiszavasvári Schlößchen Dessewffy-kastély, 4440 Tiszavasvári, Petőfi utca, Ungarn Graf J. Dessewffy, Szentmihály bei Tokaj ./. 1815 ca. ./. ./. ./. wahrscheinlich mit Gartenanlage früher:Szentmihaly, früher:Bűdszentmihály



Übersichtskarte zu den Bauten

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Wien,Währingerstraße 32~Wien - Palais Clam-Gallas~1834; Wien,Währingerstraße 8~Wien - Portal am Währinger Friedhof~1832; Prag~Prag Smichov - Palais Kinsky~18..; Kostelec nad Orlicí~Adlerkosteletz, Kostelec nad Orlicí~Neues Schloss Graf Josef Kinsky 1829..35; Nikolsburg~Mikulov - Annakirche-Gruft~Grafen Dietrichstein 1845..56; Veltrusy~Veltrusy~18; Cernikovice~Černíkovice~18; Sopron~Sopron~Ödenburg; Budapest~Karolyi Mihaly utca16~Budapest; Michalovce~Michalovce~Herrensitz des Grafen Szataray vor 1810; Kosice~Kaschau~Kaschau; Tiszavasvari~Tiszavasvari~Schlösschen des Grafen Dessewffy; Bernstein~Bernstein; Chlumec nad Cidlinou~Chlumec nad Cidlinou~Gartenanlage und Orangerie 1815-1820;

Weblinks

Literatur

  1. Die Literatur zu Heinrich Koch bei Bibliographie Alsterweiler

Einzelnachweise

  1. Bild aus dem Bestand der Österreichischen Nationalbibliothek, online einsehbar unter: [1]
  2. Bild der Österreichischen Nationalbibliothek; J. Wett war ein Wiener Vedutenzeichner der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Werke: Franz Xaver von Sickingen, Ansichten von Wien.
  3. Vorlage:Urlbibliographie, Anmerkung Matzinger: Verwendung des Namens in Ungarn.
  4. Bildindex der Kunst und Architektur: Glam-Callas Heinrich Koch. (1940/1970) Marburg: Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte - Bildarchiv Foto Marburg. 9. Februar 2014. Vorlage:Urlbibliographie, Anmerkung Matzinger: Verwendung des Namens in Tschechien.
  5. Katholisches Kirchenbuch Maikammer St. Kosmos und Damian... Vorlage:Urlbibliographie getauft am 25.12.1781 durch Pfarrer und Dekan Johann Philippus Goedecke
  6. Anmerkung Matzinger: heute Bernstein im Burgenland, in Österreich
  7. Anmerkung Matzinger: Von 1755—1787 war Johann Philipp Gödecke Pfarrer und auch Dekan, unter ihm wurde die Kirche gebaut. Siehe dazu: Johannes Leonhardt (1928), Seite 170.
  8. Anmerkung Matzinger:Verschiedentlich wird Wien als Bestattungsort angegeben. Dies ist falsch. In keinem Verzeichnis der Friedhöfe zu Wien ist Heinrich Koch benannt. Dagegen ist eindeutig belegt, dass Heinrich Koch in Bernstein/Burgenland, Österreich beigesetzt worden ist und zwar am 04. Juli 1861. Email vom 14. Februar 2014 aus dem Amt der katholischen Kirche in Bad Tatzmannsdorf. Vorlage:Urlbibliographie
  9. Alle Katholisches Kirchenbuch Bernstein sowie Grabsteine Bernstein
  10. Leonhardt berichtet in seiner Geschichte von Maikammer=Alsterweiler über das Schulwesen mit Jahresangaben zu 1757, ein "neues Schulhaus wird auf dem Kirchhof" erbaut), um "1764 nahm sich der Lehrer Beschell einen Gehilfen", bei einer Schülerzahl von wohl um die 200 Kinder, Johannes Leonhardt (1928), Seite 182 Vorlage:Urlbibliographie/ Interessant in diesem Zusammenhang auch, dass es zu dieser Zeit noch keine Schule in Alsterweiler gab. Der Bürger Peter Schmitt bot Privatunterricht an. Als das Schulwesen deutlich verbessert worden war, ab etwa 1816, lebte Heinrich Koch nicht mehr in Maikammer.
  11. „Liebe Kinder, wie leben wir in einer so bösen Zeit! Das Rasen der Franzosen ist so hoch gestiegen, daß sie ihrem König auf dem Schaffet in Paris das Leben durch den Henkersknecht, gleich als dem ärgsten Marder genommen, den 21. Januar und die Königin auf das grausamste behandelt, in unserer Gegend mit Geben und Fronen belästigt, ja soweit gebracht, daß Schultheiß und Vorgesetzte sich flüchtig gemacht hat, das ganze Oberamt verjagt." Jakob Hildenbrand in seinem Hausbuch im Jahr 1793, siehe Johannes Leonhardt (1928), Seite 37
  12. Mit Beginn des Jahres 1798 hatte die weltliche Herrschaft des Fürstbischofs von Speyer aufgehört. Jetzt gehörte Alsterweiler zum Département Mont Tonnère (Donnersberg) und zum Arrondissement Spire (Speyer). Am 2. Januar 1798 wurden alle Obrigkeiten der alten Herrschaft aufgehoben und die Verwaltung der Gemeinde den Bürgern Jakob Denier, Lambert Flormann, Jakob Frantz und Friedrich Frankmann übertragen. Nach: Johannes Leonhardt (1928), Seite 149
  13. Lorenz et.al., Hellmut (2001) Palais Kinsky: Wien, Freyung. Amisola Immobilien AG (Hrsg.), Seite 164 Vorlage:Urlbibliographie
  14. Anmerkung Matzinger: Alle Angaben aus einer Email vom 24. Januar 2014 - Universitätsarchiv Akademie der Bildenden Künste, Wein. Vorlage:Urlbibliographie
  15. Email...
  16. Anmerkung Matzinger: Ebenfalls Email vom 24. Januar 2014 - Universitätsarchiv Akademie der Bildenden Künste, Wein. Vorlage:Urlbibliographie
  17. Montoyer im III. Bezirksmuseum Landstraße in Wien
  18. Vierhaus, Rudolph (30.06.2006) Deutsche Biographische Enzyklopädie (DBE): 2. Ausgabe, Seite 764 Vorlage:Urlbibliographie
  19. Österreich (Hrsg.), Hof- und Staats-Handbuch des Kaiserthums Österreich - 1847, Seite 115 Vorlage:Urlbibliographie / Anmerkung Matzinger: Vermutlich war dies der Sitz seines Büros, da die Anschrift aus dem Ingenieurverzeichnis stammt. Es kann sich jedoch auch um Wohn- und Arbeitssitz handeln. Eindeutige Nachweise zu Wohnungen sind für den Zeitraum 1859 bis 1865 belegt.
  20. Bibliographisches Lexikon Ungarn, unter Koch, Henrik Vorlage:Urlbibliographie
  21. Ybl, Miklos (1991) Miklos Ybl epitz. 1814-1891. Ausstellung der Hild-Ybl Stiftung. Hild-Ybl Stiftung (Hrsg.)
  22. Österreich (Hrsg.), Hof- und Staats-Handbuch des Kaiserthums Österreich - 1847, Seite 115 Vorlage:Urlbibliographie
  23. Lehmann, Adolph (1859-1942) Adolph Lehmann's allgemeiner Wohnungs-Anzeiger: Nebst Handels- u. Gewerbe-Adressbuch für d. k.k. Reichshaupt- u. Residenzstadt Wien u. Umgebung. Vorlage:Urlbibliographie
  24. Lehmann, Adolph (1859-1942) Adolph Lehmann's allgemeiner Wohnungs-Anzeiger: Nebst Handels- u. Gewerbe-Adressbuch für d. k.k. Reichshaupt- u. Residenzstadt Wien u. Umgebung. Vorlage:Urlbibliographie
  25. Lehmann, Adolph (1859-1942) Adolph Lehmann's allgemeiner Wohnungs-Anzeiger: Nebst Handels- u. Gewerbe-Adressbuch für d. k.k. Reichshaupt- u. Residenzstadt Wien u. Umgebung. Vorlage:Urlbibliographie
  26. Lehmann, Adolph (1859-1942) Adolph Lehmann's allgemeiner Wohnungs-Anzeiger: Nebst Handels- u. Gewerbe-Adressbuch für d. k.k. Reichshaupt- u. Residenzstadt Wien u. Umgebung. Vorlage:Urlbibliographie
  27. Dazu Email von Günter Ofner vom 15. Februar 2014 an Matthias Dreyer, unter Lehmann CMS 385
  28. Vaterländische Blätter für den österreichischen Kaiserstaat. 1808 bis 1814. (1809) Vaterländische Blätter, Ausgabe/Band XVIII und XVIII S. 130–130.Vorlage:Urlbibliographie
  29. Curlisten Bad Ischl: Jahresübersicht 1855. Vorlage:Urlbibliographie
  30. Immerhin wurde zu dieser Zeit die Gloriette am Schloss Schönbrunn gebaut. Zu den international bekannten Architekten zählten: Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg, Louis Montoyer u.a.m.
  31. Verzeichnis Palais in Wien. Es sind deutlich mehr Gebäude gelistet aus der Zeit des Historismus als aus der Epoche des Klassizismus
  32. Anmerkung Matzinger: Die Grafen... oder die ...
  33. 1826 gehörte die Herrschaft Erlaa Rudolf Graf Taaffe und anschließend seinem Sohn Ludwig.
  34. Allroggen et.al., Gerhard (2007) Weber-Studien: In Verbindung mit der Carl-Maria von Weber Gesamtausgabe. Schott. Vorlage:Urlbibliographie
  35. Fortsetzung:... der vierzigjährigen Regierung Seiner Majestät Franz des Ersten Kaisers von Oesterreich des damahligen Herrn Pfarrers von Währing Johann Hayek wurde nach dem Plane des Architekten Herrn Heinrich Koch durch den bürg. Baumeister Herrn Anton Grün, den siebenzigjährigen Polier Anton Bartl, und den bürg. Steinmetzmeister Herrn Anton Wasserburger mit seinem Polier Franz Schlögel die Vormauer zum Vorplatz und Aufgang in den Leichenhof des Ortes Währing erbaut. Im Sommer des Jahres 1832.“
  36. Wiener Palais palais-vienna.com
  37. Zur Abgrenzung zu dem bereits bestehenden barocken Schloss.
  38. Bild von Paveln4

Anmerkungen

Zitate

Urkunden

  1. Im katholischen Kirchenbuch von Bernstein/Burgenland, Österreich: Henricus Koch, caes. reg. Architector, verstorben am 01.07.1861, or. in Bavaria h. Boroszyanko nro. 1, 79 Jahre alt, Begräbnis am 04.07.1861. /Wie auch im Geburtseintrag "Heinricus", caes. reg.= kaiserlicher königlicher (k.k.) or. = originatus h. = .../Vorlage:Urlbibliographie
  2. Taufeintrag im katholischen Kirchenbuch von Maikammer-Alsterweiler: Henricus (Randeintrag) A(nno) D(omi)ni 1781 die 25 Xbris ego supra scriptus baptizavi infantem pridie sub vespera natum ex Barnardo Koch cive ac seriniario hujate et Salome conjugibus, cui imposito est nomen: Henricus patrinus fuit Henricus Mohr civis hujas in fidem Jo. Phil. Goedecke parochus et decanus Bernardt Koch als Vatter Henrich Mohr als Peter

Begriffe

Kategorien

Heinrich Koch (1781) gehört den Kategorien an: Hofarchitekt, Person (Alsterweiler), Ingenieur

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Referenzierungen

  1. ^  Kein Titel angegeben.
    Ein Schlüssel fehlt.
    Die Zuordnung zu einer Seite fehlt.
    Kein Zitat angegeben.
    Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
    Anmerkung: Erbschaftsaufteilung
    Notes: Bernhard Koch bürgerlicher Inwohner und Schreinermeister dahier verstarb vor ohngefahr 10 Tagen. Lebte in einer Ehe und hinterließe mit seiner vor einem Jahr verstorbenen Frau Salome Hartlieb sechs Kinder
    Schlagwort: Ein Schlagwort fehlt.
    Quelle:
    Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
    Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
    Die Einstufung fehlt noch.
    Sammlung: Die Zuordnung zu einer Sammlung fehlt.
    LINK: Heinrich Koch (1781)
    Eine urn fehlt.
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    WIKI: LA Sp F 14 Nr.2798a#Folio 2798a