Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
LA Sp U 103 Nr.302: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Der bischöfliche Hofmeister und Oberamtmann zu Marientraut Johann Christoph Hundt von Saulheim und Johann Adam von Hoheneck entscheiden als Beauftragte des Speyerer Bischofs Eberhard am 25. März im Schloß zu Kirrweiler in Anwesenheit der Parteien eine Streitigkeit zwishen der Witwe Margaretha von Oberstein geborene zu Franckenstein und den Geraidegenossen von Meinkammer (Kirrweiler, | + | Der bischöfliche Hofmeister und [[Oberamtmann zu Marientraut]], [[Johann Christoph Hundt von Saulheim]], und [[Johann Adam von Hoheneck]] entscheiden als Beauftragte des Speyerer Bischofs Eberhard am 25. März im [[Schloß zu Kirrweiler]] in Anwesenheit der Parteien eine Streitigkeit zwishen der Witwe [[Margarethe von Franckenstein|Margaretha von Oberstein]], geborene zu [[Margaretha von Franckenstein|Franckenstein]], und den [[Geraidegenossen]] von [[Maikammer|Meinkammer]] ([[Kirrweiler (Pfalz)]], [[Sankt Martin]] und [[Diedesfeld]]) über einen Schaftrieb. Diesen beanspruchen die von [[Oberstein]] als Besitzer des Schlosses [[Kredenburg]], wobei als Vertreter Margarethas ihr Anwalt, der Keller [[Johann Hacker]], ihr Sohn [[Andreas III. von Oberstein]], Fürstlicher Würzburgischer Untermarschall und [[Hans Schliederer von Lachen]] erschienen. Der Vergleich lautet dahin, dass Frau [[Margarethe von Franckenstein|Margaretha von Oberstein]] und ihrem Sohn auf Lebenszeit, aber nicht darüber hinaus, das Recht zugestanden wird, 150 Schafe nur zur Winterzeit von Martini bis Ostern auf das Gebiet der [[Geraide]] zu treiben, aber nicht auf Gemeindegüter. Die von [[Oberstein]] erkennen an, daß die [[Geraidegenossen]] nicht verpflichtet dazu sind, sondern nur freundnachbarlich handeln. |
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Aktuelle Version vom 26. Februar 2026, 16:32 Uhr
Gebiet: Alsterweiler
Zeitraum: 1594-03-26
Grad: Grad ungeprüft
Kategorie:
| Merkmal | Eintrag |
|---|---|
| Nummer | LA Sp U 103 Nr.302 |
| Archiv | Landesarchiv Speyer |
| Bestand | Gemeindearchiv Maikammer |
| Best.Verz. | U 103 |
| Titel | Schaftrieb in die Haingeraide |
| Inhalt | Vertrag |
| Umfang | unbekannt |
| Aussteller | Andreas III. von Oberstein |
| Ausstellungsort | Fehlt |
| Empfänger | Geraidegenossen |
| Siegler | Fehlt |
| Datum | 1594-03-26 |
| Ausstellungsjahr | Unbekannt |
| Ausstellungstag | 26. März |
| Regest | ja |
| Text-Original | nein |
| Text-Übertragung | nein |
| Weitere Personen | Johann Hacker · Hans Schliederer von Lachen · Viax von Oberstein · Johann Friedrich von Oberstein |
| Erwähnung in | Leonhardt (1928)/Seite 117 |
| CMS | 630 |
| Zitat | fehlt |
| Schlagwort |
Untermarschall Würzburg · Oberstein · Frankenstein · Kredenburg · Geraidegenossen · Schaftrieb · Margarethe von Franckenstein · Oberamtmann · Johann Christoph Hundt von Saulheim · Johann Adam von Hoheneck · Schloß Kirrweiler · Johann Hacker · Haingeraide · Geraidegenossen · Schaftrieb |
| Sammlung |
Die Vorlage hat ausgefüllt: /2026-02-26
Die Urkunde trägt den Titel: Schaftrieb in die Haingeraide. Sie beschreibt eine Einigung zwischen der Familie Oberstein (Kredenburg) und der Gemeinde über den Schaftrieb im Bereich der Haingeraide bzw. der Gemarkung von Alsterweiler.
Auch Leonhardt (1928) hat sich[1] mit der Vereinbarung befasst.
Übertragung
Regest
Der bischöfliche Hofmeister und Oberamtmann zu Marientraut, Johann Christoph Hundt von Saulheim, und Johann Adam von Hoheneck entscheiden als Beauftragte des Speyerer Bischofs Eberhard am 25. März im Schloß zu Kirrweiler in Anwesenheit der Parteien eine Streitigkeit zwishen der Witwe Margaretha von Oberstein, geborene zu Franckenstein, und den Geraidegenossen von Meinkammer (Kirrweiler (Pfalz), Sankt Martin und Diedesfeld) über einen Schaftrieb. Diesen beanspruchen die von Oberstein als Besitzer des Schlosses Kredenburg, wobei als Vertreter Margarethas ihr Anwalt, der Keller Johann Hacker, ihr Sohn Andreas III. von Oberstein, Fürstlicher Würzburgischer Untermarschall und Hans Schliederer von Lachen erschienen. Der Vergleich lautet dahin, dass Frau Margaretha von Oberstein und ihrem Sohn auf Lebenszeit, aber nicht darüber hinaus, das Recht zugestanden wird, 150 Schafe nur zur Winterzeit von Martini bis Ostern auf das Gebiet der Geraide zu treiben, aber nicht auf Gemeindegüter. Die von Oberstein erkennen an, daß die Geraidegenossen nicht verpflichtet dazu sind, sondern nur freundnachbarlich handeln.
Aufbereiten / Bearbeiten
Zitat (Seite117)
| Zitat | Eine kleine Streitigkeit mit der Gräfin Margarete von Oberstein wurde durch Vertrag vom 26. Mai 1594 geschlichtet. Die von Oberstein hatten nämlich außer ihrer ihnen zustehenden Weidgerechtigkeit eine Schafherde mit eigenem Hirten gehalten. Dagegen beschwerten sich die Geraidegenossen. Nun wurde ein Vergleich geschlossen, nach welchem der Frau v. Oberstein und ihrem Sohne „aus gutem nachbarlichen Willen und dienstlichen Gefallen" gestattet wurde, so lange beide lebten, eine Schafherde von 150 Schafen allein in Winterszeiten von Martini bis Ostern in den Geraidewald zu treiben (Quelle Nr.66). |
| Anmerkungen | Keine |
| Diese_Quelle | LA Sp U 103 Nr.302 |
| Quelle | Leonhardt_(1928) |
| ZIT | Schaftrieb |
| Sammlung | Zitat |
| Schlagwort | Schaftrieb · Haingeraide |
| KAT | Kredenburg |
| Kategorie_Fest | Kategorie:Alsterweiler |
| Weiterleitung Seite, auf die verwiesen werden soll | LA Sp U 103 Nr.302 |
Alle Seiten:
Weblinks
Literatur
Einzelnachweise
- ↑ Geschichte von Maikammer=Alsterweiler, Seite 117
Anmerkungen
Zitate
Urkunden
Begriffe
Kategorien
LA Sp U 103 Nr.302 gehört den Kategorien an: Urkunde
Matzinger sagt: "letzte Überarbeitung der Seite 26.02.2026". Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: LA Sp U 103 Nr.302. Nutzen Sie zur Zitierung für Ihr Werk folgende vollständige Angabe: https://www.alsterweiler.net/wiki/LA Sp U 103 Nr.302 ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 25.05.2026 ↑... Seitenanfang
