Zitat

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Aglasterweiler"1464 als Aglasterweiler" nach: Leonhardt (1928), Seite 13, vierter Absatz.
AlsterweilerDies war die einzige Zeit, in der Alsterweiler eine eigene Verwaltung besaß...in Alsterweiler Peter Adam Koch Agent und Friedrich Eisenbiegler Adjunkt.
Alsterweiler zieht sich von Westen nach Osten, dem Bächlein Alster entlang und ist von zwei Hügelrücken eingeschlossen, einem nördlichen vom Wetterkreuz kommend und einem südlichen vom Breitenberg auslaufend.
Ein Blick haftet am Klausental, weiter schauen wir hinab zur Ebene, goldenes Abendsonnenlicht liegt über dem Land und umspielt die letzten Häuser von Alsterweiler. Vom Turm läutet es zum Abendgebet, hinter die Berge gleitet das Licht, heimkehrt der Winzer vom Arbeitsfeld, was auch uns zum Aufbruch mahnt. So scheiden wir von einem Weindorf von großer Vergangenheit, das einer fortschreitenden gedeihlichen Zukunft entgegensteht.
Leonhardt (1928)/Seite 149
Sauer (1939)
Leonhardt (1928)
Alsterweiler Hofgut (Kloster St. Klara Speyer)Das Kloster Sankt Klara hatte ein Haus am Hübel Nr 54 und 1 Doppelhaus in der Deckelgasse Nr 6 und 8 und 8 Morgen Wingert Nonnenwingert noch 1798 Quelle 54Remling (1952)
AltenkirrweilerRathaus...Das Gebäude wurde um 1725 als Amtshaus errichtet. Die Steine hierfür holte man vom ruinösen „Oberschloss“.
Altes Rathaus...Beim Bau holte man Steine vom ruinösen „Oberschloss“ (Altenkirrweiler).
Kirrweiler.de /abgerufen am 04. März 2017
Bildstock HummDer 2m hohe Bildstock ist aus einem Stück angefertigt und aus gelbem Buntsandstein. Die Spitze ziert das IHS in einem gehauenen Kreuze In der tabernakelförmigen Nische ist eine symbolisierte Krone im Bezug auf das glorreiche Rosenkranzgeheimnis 'Jesus der dich o Jungfrau in den Himmel aufgenommen hat'.Bei einer Bestandsaufnahme 1974 war in der Nische eine Metallplatte mit Marienbild.
Im Sockel ist das Zunftzeichen des Eichmeisters eingehauen.
Wittmer (2000)/Seite 169
Bildstock SchädlerIn einer ebenfalls dachförmigen Nische ist eine getriebene, kupferne Platte aufgesetzt. Diese stellt eine sitzende Maria dar, auf deren linkem Bein ein Jesuskind mit langem Gewände und der Erdkugel in der Hand steht.
Beim Keltern hatte man den mit Brettern abgedeckten Kellerschacht etwas geöffnet für die Weinschläuche zu den Fässern. Schädler wollte sein Pferd in den Stall führen, aber es trat weitere Bretter des Kellerschachtes los und stürzte mitsamt dem Winzer in den Keller. Versuche das Pferd über die Treppe wieder nach oben zu bekommen scheiterten an der zu schmalen Kellertüre. Mit einem Flaschenzug wurde dann das Pferd nach oben gezogen. Es lebte noch weitere zehn Jahre. Martin Schädler kam wie durch ein Wunder mit kleineren Blessuren davon.
Wittmer (2000)/Seite 167
BrunnenXXXIX. Item so eyn gemeinßman oder wer daß were, die brunendröcke oder stein on bescheid bey tagk oder nacht ab oder außlaufen lassen wurd, der oder dieselbigen sollen der gmein, so oft und dick daß geschicht, für 1 lb d zu straff und eynunge verfallen sein.Doll, Anton (1985)
DHM Do 79 113Erbpacht Mühle von Steinweiler
Vlrich Weigeln von Wintzingen unnd seinen erben unsere mule zu Steinweyler erblich verlyhen haben unnd verleyhen.
Oberstein
Dalheim
Erbpacht
Weigel
Mühle
Steinweiler
Archenweiler
Talheim
DHM Do 79 113
DHM Do 90 1086uff samstag nehst nach dem heiligen nuwen jares tage als man schreibe nach Cristi unsers herren geburt tusent vierhundert funffzig und funffe jare
Hansen von Talheim unserm lieben besundern und Kathrin von Mulhouen siner elichen huisfrauwen
Steinweiler
Mühle
Reipoltskirchen
Talheim
Mühlhofen
DHM Do 90 1086
Die Kredenburg zu Maikammer-AlsterweilerUnbekanntAlsterweiler
Denkmal
Kredenburg
Urban Ziegler
Ziegler (o.J.)
Dienerbücher des Bistums Speyer (1464-1768)von Dalheim, Philipp Melchior. 1597 II 23 Kämmerer (323, 291). 1597 V 1 Stallmeister (323, 292 v.). 1599 XI 1 Faut am Brurain (323, 401). 1604 VII 9 Hofmeister mit 4 reisigen Pferden (323, 758 v.). 1620 XI 13 Hof- und Ritter-Richter, Rat von Haus aus (326, 130).Stallmeister
Richterrichter
Hofmeister
Dalheim
Kämmerer
Rat von Haus aus
Faut am Brurain
Hofrichter
Krebs (1948)
Département Mont TonnerreDépartement Mont Tonnerre divisé en 4 arrondissemens et en 38 cantons.Département Mont Tonnerre/Topographische Karte (1800)
EichelbergCensus Martini:...Joh. de Veningen 5 sol. de bonis suis, Eychelberg iuxta Aglasterwilr...Reimer (1874)
EichmeisterEichmeister m.: a. Pers., die Gefäße eicht b. Pers., die Gefäße amtl. eicht.
Hauptberuf der Bewohner von (...) Alsterweiler war alles, was mit dem Weinbau zusammenhing, Winzer, Winzertagner, Weinsticher, Weinläder (Weinlader) und Küfer.
Durch tägliche Übung war er imstande, die verschiedenen Eichzeichen zu kennen und auch zu erkennen, ob das Faß den Inhalt hatte, den die Eichzeichen angaben. Beim geringsten Zweifel mußte er die Fässer nacheichen.
Leonhardt (1928)
Wittmer (2000)
Einwohner von Maikammer und Alsterweiler im Liber secretorum des Bischofs Matthias Ramung von 1469/70ein fruhemesserListe Person (Alsterweiler)
Alsterweiler
Frühmesser
Dreyer (2015)
Entweihung der KapelleAdam ist der Bruder des Oberlandesgerichtsrathes Platz in 2brücken, der das Conviktsbrod gegessen und dann eine Protestantin heirathete mit prot. Kindererziehung.
17. Dezb 1849, im Revolutionsjahr wurde die Kapelle am Sonntagnachmittag in beklagenswerther Weise durch fünf Kinder unter Anführung eines 14jährigen Buben, Sohn des Adjunkten Georg Anton Platz von Alsterweiler, Namens Adam Platz (darüber: ging nach Amerika), wüste entheiligt. Es wäre interssant zu wissen, was aus diesem verworfenen Menschen geworden ist. Vom Zerschneiden des Meßbuches er noch rechtzeitig abgehalten. Dieser Adjunkt war ein Parteimann des berüchtigten Lehrers Ziegler.
Unbekanntes Tagebuch
Friedel (1959)/Seite 241Kühn, gerufen Peter, Priester, Dr. usw. und zwar Durchlaucht, Fürst Graf, Dr. Petara von Romanow und Peter von Wittelsbach im Königreiche Franken und Bayern, kron-, thron- und erbberechtigt.Peter Kühn
Altkatholik
Pfarrer
Peter Kühn
GHA OAN 200mein Vater Heinrich von ObersteinHeinrich von Oberstein
Pfalzgraf Ludwig
Duttweiler
Kropsburger Eigentum
Kropsburg
Verkauf
GHA OAN 202Lehen von HohenfelsKurfürst Ludwig
Duttweiler
Hohenfels
Reipoltskirchen
GLA Ka 37 Nr.3807aSchlichtungsspruch in vier Punkten Heiratsvertrag Georg und Agnes MayerTestament
Heiratsverschreibung
Hans von Steinkallenfels
Agnes von Steinkallenfels
Geschichte der Gemeinde Maikammer dargestellt anhand denkmalpflegerischer ObjekteDer offene Herrensitz derer von Kemmerer Hauptstraße Nr.07Heringsamt
Urban Ziegler
Alsterweiler
Denkmal
Ziegler (1976)
Gültbuch Landkapitel WeyherXXX
HeldwiesenEin Baumstück bey der Alsterweiler weed oder an anderer Stelle: Ein Viertel im Baumgartten bey der Alsterweylerer wäden
d.i.ein Tümpel oder kleiner Weiher im Dorfe. Das Wort kommt von mhd. „wete" = Tümpel, in dem man das Vieh tränkte
vinee situm zu Agelasterwilre an der kalkgruben an der ober helten iuxta Egen von sancte Martin.
Historischer Verein (1993)
XXX
LA Sp F 2 Nr.220
HeuwurmDer Sauerwurm fraß noch, was der Heuwurm übrig gelassen hatte.Leonhardt (1928)/Seite 92
Kirchenbuch MaikammerXXX
Kloster HeilsbruckDas Patronatsrecht für St. Kosmas und Damian, der Pfarrkirche in Maikammer, lag 1265 bei den Äbtissinnen des Klosters Heilsbruck in Edenkoben.Palatia Sacra I, Seite 84ff.
Peter KühnFleiß und Aufmerksamkeit vorzüglich
mitbestimmend für den weiteren Lebensweg seines Schülers
Da Pfarrer Herres in der Folge Altkatholiken das katholische Begräbnis und ihren Kindern die Taufe verweigerte, wurde er heftig angegriffen. Was Herres nicht tun wollte, besorgte der abgefallene Priester Peter Kühn, der von Alsterweiler stammte und in dieser Zeit eine traurige Rolle spielte. (Kühn war bis 1882 altkatholischer Seelsorger zu Landau, studierte dann zu Straßburg und München Geschichte und Philologie, wurde 1888 geistesgestört und starb am 21. Juli 1892 in der Anstalt zu Klingenmünster, nachdem er kurz vor seinem Tode in lichten Augenblicken dem Hausgeistlichen erklärte, daß er alles bereue, und die Lossprechung empfangen hatte.)
Im ganzen wurden seit 1870 10 Kinder altkatholisch getauft und 13 Erwachsene beerdigt, die meisten Altkatholiken widerriefen, der Rest heiratete protestantische Frauen oder ihre Kinder taten dies. So hatte die protestantische Kirche den Vorteil von diesem Abfall. 1877 wollten die Altkatholiken einen Saal, worin Kühn Religionsunterricht erteilen wollte. Der Gemeinderat lehnte am 17. Juni ab.
Friedel (1959)
Leonhardt (1928)/Seite 173
LA NRW RKG 02025 Bd 2 0378Wir Catharina wittib vom Schmittburgks geborene vom Oberstein, und Hanß Philips vom Schmittburgk, Mutter und sohneAblösung
Leyen
Linz am Rhein
LA Sp A 1 Nr.1267Schwägerin von Junker von ObersteinOhm
Oberstein
Maikammer
Wein
Wingert
LA Sp D 1 Nr.72Ofen reparierenZiegel
Plättlein
Kalk
Ziegelhütte
Ofen
LA Sp D 1 Nr.795Niclauß Cannachern von undt zu CredenburgKredenburg
Niclaus Cannacher
Credenburg
LA Sp D 1 Nr.796Schlößlein zu CredenburgSchlößlein
Credenburg
Kredenburg
LA Sp D 1 Nr.916unser meßen zu Meynckemmern genant die Diethers wißen mit sampt dem burgkstadell do selbstBurgstadel
Dieterswiese
Kredenburg
Dietherwiesen
LA Sp D 1 Nr.939CredenburgSchlößchen
Credenburg
Kredenburg
LA Sp D 2 Nr.192neuSchlössel zu CredenburgGeraidtenburg
Greidenburg
Allsterweiler Schlössel
Geretenburg
Gredenburg
Grethenburg
Geraidenburg
Schlössel
Credenburg
Kredenburg
LA Sp D 2 Nr.306/265honestum viduum Georgum Koch civem ac vietorem in AlsterweillerHeirat
Cives
Bürger
LA Sp D 2 Nr.635-1gutwillig fürgestreckt und geliehen hat, nemblich fünffzig ReichsthalerReichsthaler
Geldverleih
Zins
Schultheiß
LA Sp D 2 Nr.635-2unß gutwillig fürgestreckt und geliehen hat, nemblich virtzig zween ReichsthalerSchulmeister
Reichsthaler
Zins
Geldverleih
LA Sp D 21 Nr.96Diehterß seligen sunDalheim
Zeutern
Margareten von Altdorff Peter Liethensteinß von Buhel selige witwe
Hof zu Kirrweiler
Dieters Sohn
Tochter von Hans
Katherin von Winheim Heinrichs von Altdorff Broetel witwe
Heirat
LA Sp D 22 Nr.117Erstlich Hauß und Hoff mit seinem Begriff zu Alsterweiler gelegenZins
Vicarie Creutz Altar Allerheiligenstift (Speyer)
Alsterweiler Hofgut
St. Germanstift
Behausung
LA Sp F 14 Nr.2798aKleidung für Heinrich Koch (1781)
Werkzeug für Heinrich Koch (1781)
Haushalt
Heinrich Koch (1781)
Nachlass
LA Sp F 14 Nr.2798a/ZitateBernhard Koch bürgerlicher Inwohner und Schreinermeister dahier verstarb vor ohngefahr 10 Tagen. Lebte in einer Ehe und hinterließe mit seiner vor einem Jahr verstor- benen Frau Salome Hartlieb sechs KinderBernhard Koch
LA Sp F 2 Nr.35bItem ein halb om weins von dem gartten uf der leymgruben zu Alschterweyler, nyedwendig der muelgassen und oben an Heinrich Decken und nyeden den Herren von Eusserstall, gibt Groß Peter ein logel und Hieffen Erhardt, der Schultheiß von Meynkemmer, das ander Logel.Korngült
Kloster Heilsbruck
Kappenzins
Ölgült
Weingült
Hellergült
Alsterweiler
Schaffnerei
LA Sp F 2 Nr.51An- und Herkunft gerürtes Bechels oder Flüling jährlich ein paar Rappen zu Zins, in dero Hauß Kirrweiler reichenKlausenthal
Witschbach
Melchior von Dalheim
Hans von Dalheim
Moritz von Morschheim
Steffan zum Jungen
Agnes von Wachtheimb genannt von Bühel
Claus in der Witschbach
Alfersheim
Waltenthum
Friederich von Friedenheim
LA Sp F 7 Nr.1826unß zu eynnem zu gelt und ee stuer gegebben wurdden ist der halbe huphoffe zu Odenkoben mit allen sinen guttern zinßen und zugehorde dar in fallen ist wie dem Hug vom SteynSchultheiß
Pfarrer
Hubber
Jungfrau
Erben
Verkauf
Hubhof
Edenkoben
LA Sp F 7 Nr.347Johann von Diedesfeld, Pfarrer zu Munzisheim.Zinskauf
Alsterweiler
Ohm
Zins
Levchs
Eichelberg
Johann von Diedesfeld
Munzisheim
LA Sp F 9 Nr.87SpeichermeisterLandschreiber
Duttweiler
Speichermeister
Wasserabfluß
LA Sp U 103 Nr.2FehltSchaffner Kirrweiler
Faut Marientraut
Ziegelerde
Kalkstein
Allmende
Spielfeld
LA Sp U 103 Nr.302fehltJohann Christoph Hundt von Saulheim
Johann Adam von Hoheneck
Haingeraide
Johann Hacker
Schloß Kirrweiler
Oberamtmann
Kredenburg
Geraidegenossen
Schaftrieb
Margarethe von Franckenstein
Untermarschall Würzburg
Frankenstein
Oberstein
LA Sp W 1 Nr.2005Schloß zu Greidenburg, im schlössel GeraidtenburgSchlössel
Geraidtenburg
Greidenburg
LA Sp X 55 Nr.1022 fol.849an dem slosseEußerthal
Maikammer
An dem sluße
Kredenburg
Leonhardt (1928)/BegleitwortAls Lehrer an der unteren Schule zu Alsterweiler sammelte ich vom Jahre 1905 alles, was in Büchern, Schriften und Hausbüchern zu finden war, um Stoff für den geschichtlichen Teil der Heimatkunde zu erhalten. Auf die in den oberen Räumen des Spritzenhauses lagernden Archivalen der Gemeinde Maikammer aufmerksam gemacht, ging ich bald daran sie mit immer mehr steigendem Interesse auszubeuten. Nun ging es weiter in die Archive zu Speyer und Bruchsal. Mit herzlichem Entgegenkommen wurde alles zur Verfügung gestellt und mit Rat und Tat geholfen, wo es nötig war. Das bayerische Hauptstaatsarchiv München stellte mit lobenswerter Zuvorkommenheit Abschriften der wenigen dort befindlichen Urkunden zur Verfügung. Herr Staatsoberarchivar Dr. Albert Pfeiffer-Speyer und Herr Konservator Theodor Zink-Kaiserslautern gaben in liebenswürdiger Weise Auskunft, wann und wie sie verlangt wurde, Ihnen und allen hiesigen Herren Geistlichen und Gemeindebeamten für ihre Mithilfe am Gelingen dieses kleinen Werkes sage ich meinen herzlichsten Dank. In Vorträgen und Zeitungsartikeln gab ich Abschnitte der Geschichte von Maikammer - Alsterweiler bekannt. Mit großem Interesse hörte und las man aus der Vergangenheit unseres Dorfes, sodaß ich wohl annehmen darf, daß auch diese Zusammenstellung, wenn sie auch nicht vollkommen ist und sein kann, Wohlgefallen und Anerkennung findet. Maikammer im Januar 1928. J. Leonhardt.Heimatkunde
Johannes Leonhardt
Leonhardt (1928)/Seite 117Eine kleine Streitigkeit mit der Gräfin Margarete von Oberstein wurde durch Vertrag vom 26. Mai 1594 geschlichtet. Die von Oberstein hatten nämlich außer ihrer ihnen zustehenden Weidgerechtigkeit eine Schafherde mit eigenem Hirten gehalten. Dagegen beschwerten sich die Geraidegenossen. Nun wurde ein Vergleich geschlossen, nach welchem der Frau v. Oberstein und ihrem Sohne „aus gutem nachbarlichen Willen und dienstlichen Gefallen" gestattet wurde, so lange beide lebten, eine Schafherde von 150 Schafen allein in Winterszeiten von Martini bis Ostern in den Geraidewald zu treiben (Quelle Nr.66).Schaftrieb
Haingeraide
LA Sp U 103 Nr.302
Leonhardt (1928)/Seite 136Die hiesige Gemeinde hatte im Mai 60 fl. Maibed-, im Herbst 76 fl. 54 Kreuzer 2 Pfennig Herbstbedgeld zu zahlen. Dazu kamen 11/2 fl. Atzgeld, 7 fl. Rindfleischgeld und 3 fl. Schenkgeld.Herbstbed
Schenkgeld
Atzgeld
Rindfleischgeld
Maibed
Bed
Bede
Leonhardt (1928)/Seite 14Maikammer gehörte nun zum Hochstift Speyer und unterstand dem Oberamt Kirrweiler, dessen Schicksale es im Großen und Ganzen auch teilte. Der Oberamtmann wohnte bis 1460 auf der Kestenburg, dann nahm er seinen Sitz zu Kirrweiler im bischöflichen Schloß (dem heutigen Schulhaus). Zum Oberamt Kirrweiler gehörten noch Diedesfeld, St. Martin Venningen, Großfischlingen, Freimersheim, Gemsheim, Weiher, Hambach, die Rietburg, die Kestenburg und die Spangenburg. Es unterstanden ihm noch die Ämter Edesheim, Deidesheim und Marientraut bei Hanhofen. Der Bischof von Speyer hatte über seine Untertanen die Rechte wie ein König. Er besaß die hohe und peinliche Gerichtsbarkeit, das Recht der Steuer und das Kriegsrecht. Seine Verordnungen über Kirche und Schule galten für die ganze Diözese Speyer.Schloß Kirrweiler
Gerichtsbarkeit
Steuer
Kirrweiler (Pfalz)
Oberamt Kirrweiler
Kriegsrecht
LA Sp F 14 Nr.2798a
LA Sp U 103 Nr.2
Leonhardt (1928)/Seite 143Schon vorher und natürlich jetzt noch mehr übernahmen sog. Weinmakler die Vermittelung des Weingeschäftes. Als sog. Trinkgeld wurde 1/2 bis 2 Kronentaler (2 Gulden 42 Kreuzer) je nach der Menge gezahlt. 1851 wurde die Stelle des Eichmeister/Eichers alljährlich besetzt, einer für Maikammer und einer für Alsterweiler, zwei Drittel der Gebühren fielen dem Eichmeister, ein Drittel der Gemeinde zu.Weinsticher
Eichmeister
Einnahme
Weingeschäft
Trinkgeld
Gebühr
Weinmakler
Weinwirtschaft
Leonhardt (1928)/Seite 149Nach den nun geltenden Bestimmungen erhielten Gemeinden unter 1500 Seelen einen Munizipalagenten und einen Adjunkten. Hier wurden Friedrich Schwarzwälder Agent und Emanuel Heilweck Adjunkt, in Alsterweiler Peter Ad. Koch Agent und Friedrich Eisenbiegler Adjunkt. Dies war die einzige Zeit, in der Alsterweiler eine eigene Verwaltung besaß. Sie dauerte aber nicht lange, noch im gleichen Jahre 1798 wurde Jakob Denier Maire der ganzen Gemeinde.Peter Adam Koch
Munizipalagent
Maire
Adjunkt
Eigenständigkeit
Friedrich Eisenbiegler
Canton Edenkoben (1798-1814)
Leonhardt (1928)/Seite 1561535 schließt er einen Vertrag mit den Gemeinden Alsterweiler und Maikammer wegen des Wasserlaufs von der Spring durch das Alsterweiler Tälchen. 15) (gemeint ist Viax von Oberstein)Viax von Oberstein
Tälchen
Vertrag
Spring
Wasserlauf
LA Sp D 1 Nr.63
Leonhardt (1928)/Seite 173Viele Verwirrung und Erbitterung brachte der Schulstreit 1848-49. Rongeanismus (1845) und Altkatholizismus (1870) fanden hier Anhänger, ersterer nur wenige, aber letzterer eine ganze Reihe. 90 unterschrieben die Döllingeradresse. Da Pfarrer Herres in der Folge Altkatholiken das katholische Begräbnis und ihren Kindern die Taufe verweigerte, wurde er heftig angegriffen. Was Herres nicht tun wollte, besorgte der abgefallene Priester Peter Kühn, der von Alsterweiler stammte und in dieser Zeit eine traurige Rolle spielte. (Kühn war bis 1882 altkatholischer Seelsorger zu Landau (wohl Landau in der Pfalz), studierte dann zu Straßburg und München Geschichte und Philologie, wurde 1888 geistesgestört und starb am 21. Juli 1892 in der Anstalt zu Klingenmünster, nachdem er kurz vor seinem Tode in lichten Augenblicken dem Hausgeistlichen erklärte, daß er alles bereue, und die Lossprechung empfangen hatte.)Peter Kühn
Schulstreit
Rongeanismus
Altkatholizismus
Peter Kühn
Pfarrer
Leonhardt (1928)/Seite 18Das Haus von Oskar Hafner, Alsterweiler Hauptstraße wurde 1595 erbaut. Es zeigt über dem Torbogen außer den Anfangsbuchstaben des Namens eine schwörende Hand, welche auf den Beruf eines Gerichtsschöffen hinweist.Oskar Hafner
Hauptstraße Nr.25
Schwörende Hand
Gerichtsschöffen
Sigle
Leonhardt (1928)/Seite 183Nun sollte auch der Wunsch der Bürger von Alsterweiler erfüllt werden. Zuerst war das Schlößchen als Schulhaus in Aussicht genommen, dann aber beschloß man zu bauen, kam aber erst 1829 dazu. Baumeister war die Firma Waldschmitt und Hornbach von Venningen. Das Haus kostete 3988 fl., die Nebengebäude 450 fl.Alsterweiler
1929
Schule
Bau
Alsterweiler Schulhaus
Leonhardt (1928)/Seite 32Am 28. Februar 1784 war es so kalt, wie es keinem Menschen gedachte.Unwetter
1783-1784
Vulkanausbruch
Laki-Krater
Missernten
Leonhardt (1928)/Seite 43Da ein Mädchen von hier namens Apollonia Anstand als Laienschwester im Kloster der Franziskanerinnen in Speyer war, flohen die Schwestern dieses Klosters 1689 nach Alsterweiler, wo sie ein Haus besaßen.Krieg 1689
1689
Alsterweiler Hofgut (Kloster St. Klara Speyer)
Deckelgasse Nr.06
Deckelgasse Nr.08
Apollonia Anstatt
Leonhardt (1928)/Seite 55 1Da die Zeiten sehr unruhig waren und die innere und äußere Ordnung bedroht war, genehmigte die Pfälzer Regierung am 7. März die Einführung der Landwehr. Auch hier (in Maikammer) organisierte sich eine solche Wehr. Die Gemeinde bat am 4. April um 200 oder 300 Flinten und Bajonette, am 4. Juni nochmals, aber sie erhielt nichts. Inzwischen zog das gebildete Bürgermilitär in die Dörfer der Umgebung und ängstigte die Bewohner so am 9. April nach St. Martin. Hier war dazu am 22. März der Schulstreit ausgebrochen, der die hiesigen Bürger in große Aufregung und Erbitterung versetzte. Pfarrer Weckesser wurde wegen eines Ausdrucks in diesem Streit, „der die Delikatesse verletzte", wie die Regierung meinte, dem Gerichte angezeigt und zu einem Tage Haft verurteilt. Der Zondersche „Volksbote" in München brachte längere Artikel über diese Zustände und forderte die Bürger von hier auf, einen Verein für konstitionelle Monarchie und religiöse Freiheit zu gründen, was auch geschah.Johann Nepomuk Weckesser
Volksbote
Pfarrer
Schulstreit 1848
Landwehr
1848
Zondersche Volksbote
Volksbote
Johannes Nepomuk Weckesser
Schulstreit 1848
Leonhardt (1928)/Seite 56Am 19. Mai zog der „Oberst" Blenker von Worms mit 4000 Mann die mit alten Waffen, Sensen und Mistgabeln ausgerüstet waren, nachts von Neustadt nach Landau, um diese Festung zu nehmen. Der Angriff endete aber kläglich. Die rechtsmäßigen Beamten der Regierung und der Landkommissariate (Bezirksämter) flohen zum Teil, doch alle wurden abgesetzt und durch Anhänger der Freiheitsbewegung ersetzt. Für Landau wurde Literat Schneider von Edenkoben Zivilkommissär. Gemeinde- und Staatsbeamte, die ihr Amt erhalten wollten, mußten den Eid auf die Reichsverfassung schwören. Der provisorischen Regierung mußten sie erklären: „Ich verpflichte mich den Anordnungen der provisorischen Regierung Folge zu leisten!" Auf Pfingsten (27. und 28. Mai) hausten die Freischaren hier und Umgebung. Sie waren geführt von dem fahnenflüchtigen Leutnant Joh. Ernst Willich von der Insel Rügen. Er nahm am Pfingstmontage im Pfarrhause Quartier und zwang Pfarrer Weckesser den Eid auf die Verfassung zu schwören. Er ließ sich einige Tage aufwarten und von Fräulein Weckesser die Kleider flicken. In seiner Begleitung war viel Gesindel, besonders von Edenkoben, das sich hier einquartierte. Das Königslied „Domine salvum fac regem" durfte nach dem Hochamte nicht mehr gesungen werden. Lehrer M ü l l e r von Alsterweiler wettete am Pfingstmontag beim Frühschoppen in der „Krone", daß er nach dem Amte das Königslied singen werde, auch wenn die Freischaren es hören würden. Er sang es, wurde aber am nächsten Tage von Willich verhaftet und nach Kaiserslautern abgeführt. Als Pfarrer Weckesser im Pfarrhause belästigt wurde und er gar vom Altar weggeholt werden sollte, eilten die Bauern von Alsterweiler mit Sensen und Dreschflegeln zu Hilfe. Damals soll der Spruch entstanden sein: „Weg do newe, weg do newe, for unsern Parre lossen mer unser Lewe."Krone
1850
1849
Aufstand
Domine salvum fac regem
Anklag-Akt 1850
Zur Krone
Leonhardt (1928)/Seite 7Aufzeichnung eines Alsterweiler Bürgers über die Erbauung der Kapelle zu Alsterweiler. (Erben von Michael Groß) - (Quellenangabe Nr. 66)Kapelle
Erbauung
Aufzeichnung
Michael Groß
Mariä Schmerzen
Leonhardt (1928)/Seite 9Maikammer-Alsterweiler ist ein Doppeldorf, dessen beide Teile räumlich getrennt waren, doch stets politisch und kirchlich zusammengehörten und seit der Mitte des letzten Jahrhunderts zusammengebaut sind (...)Alsterweiler zieht sich von Westen nach Osten, dem Bächlein Alster entlang und ist von zwei Hügelrücken eingeschlossen, einem nördlichen vom Wetterkreuz kommend und einem südlichen vom Breitenberg auslaufend.Doppeldorf
Alsterbach
Liber secretorum MatthiaeXXX
Liste zum Gemeinen PfennigXXX
Mühlhofen (Familienname)...im Zusammenhang mit dem Fünfdörferwald zwischen Kandel und Steinweiler ... und ist um 1500 in männlicher Linie mit Rudolf II. von Mühlhofen ausgestorben.Vater (1991)
Katharina von Mühlhofen...war die Tochter Peter II. von Mühlhofen und 1455 mit Hans von Thalheim,kurpfälzischer Fauth (Vogt) im Oberamt Germersheim mit dem Unteramt Billigheim,verheiratet.
...zur Seelenruhe seines von Reichart von Hohenburg erschlagenen Schwagers Peter II. von Mühlhofen vermachten...Zehnt zu Erlebach, für dessen Mutung das Kloster...
Sonntags vorher von der Kanzel auch ein Memento für Peter von Mühlhofen und seine Frau Margareth von Kettenheim und für Hans von Thalheim und seine Frau Katherin von Mühlhofen zu verkünden
Vater (1991)
Valentin MühlhäuserNun habe ich im Sinne, diesen Abend gegen 5 Uhr in Begleitung des Kirchenrechners das Thal hinein zu gehen, bis an die Helmbach und von dort den neuen Weinweg (richtig: Vizinalweg) aufzusuchen und nach Maikammer zu kommen...Ziegler (1975)
Georg Adam MüllerDie Kunst aus andern Substanzen außer Trauben Wein zu machen, ist erlaubt. Gute Nacht, Weinbauer!
Der Gemeinderat beschloß darum am 22. April 1862, daß in Zukunft beziehen solle: Lehrer Müller 350 fl. und freie Wohnung, zu 25 fl. veranschlagt
Leonhardt (1928), Seite 194
Müller (1854)
Oberamt KirrweilerIn ampt Kyrwiler.Liber secretorum Matthiae, fol. 64v
Oberstein (Familienname)(können die Oberstein) als eines der bedeutenderen pfälzisch-rheinhessischen Adelsgeschlechter angesprochen werden.Fouquet (1987)
Andreas (Endres) von ObersteinAndreas ist Ahnherr der Kredenburger Linie. Er erhielt die Herrschaft Oberstein mit den Schlössern Bossels und WildensteinLeonhardt (1928), Seite 156.
Peter Kühn (1844-92) Der erste altkatholische Pfarrer in der PfalzWanderpredigerPeter Kühn
Altkatholik
Pfarrer
Wanderprediger
Friedel (1959)
ReichskammergerichtXXX
Reuerinnen- und Dominikanerinnen-Kloster Sankt Maria Magdalena überm Hasenpfuhl vor SpeyerFälligkeit an St. Johannes dem Täufer (= Juni 24). 1554
Fälligkeit an St. Johannes dem Täufer (= Juni 24). Der Zins ruht auf etlichen unterpfanden, laut verschreybung in Meinkammer. (Empfänger werden vor 1567 Priorin und Konvent des Klosters). Ausstellung 1553.
Item 1/2 gl giebt Hans Schwartz zue Meinckheimer von ainer farth hinder dez cloisters hoff zu seinem hauß, und ist ein precarium oder vergonstigung doruber khein brieff ufgericht, sondern mag mans uffkundt, wen man will.
Item 1/2 gulden von einer wiesen zu Meynkammernn, hat der hoffman die wiß ohne zins laut eines kerffzettels und kauffbrieffs de anno 1554, tenetur de anno LXVIII. Anmerkung 130b, Zeile 26ff: Empfangsvermerk: diß wiß hat eyn hoff man zu Meynkemer, hant wir jerlich verl. dann weiter: und ist verbeut worden umb ein virtel weingartens und noch ein stuck laut eins briffs im LXXII jar bei Hans Fried schaffnern.
Item II gulden von etlichen unterpfanden inhalt verschreybung von einem hauß, gib Frantz Lustrier der Wale, tenetur de anno LXVIII. - Anmerkung 113c: und ist solcher zins abgelost gejm Meinkheimer Steffan Beckern geliehen, wie hernach stett.
Item dritthalben gulden bey Peter Kirchen auch daselbst laut verschreibung. Anmerkung:1584-1589 zalt Peter Kircher laut aller schaffner rechnung. Nota: ist dieser zinß den 5ten Februarii anno XCV abgelöst worden, und das geldt der priorin geliffert.
Item gulden von etlichen underpfanden laut verschreybung, gibt Martin Feiffel, tenetur de anno LXVII und LXVIII - gibt Hanß Sturm modo - von diesem I gulden ist kain verfolg, derohalben zu muthmassen, daß er abgelost.
Item zwen gulden giebt Stepfan Becker hoffman zu Meinckheimer laut verschreibung uff nativitatis Mariae. In Anmerkung: Hinweis auf Verpflichtungserklärung von 1592.
Maincammer weingarthen - Main Cammer alte gutter.
Mathis Spor, Domvikar zu Speyer (herre Mathis Spor vicari des merern stiffts zu Spyr), Hieronymus Siegel, Pfarrer zu St. Georg (zu Speyer) (herre Jheronimus Siegel dißer zyt pferer der pfar kirche zu sant Jorgen) und Bestian Kobel, Bürger von Speyer, verkaufen als Testamentsvollstrecker des Domvikars Jorg Mennel (Herre Jorg Mennell vicarius des merer stiffts zu Spyr) einen Morgen Fronwingart zu Maikammer (Meynkemer) an Priorin und Konvent des Dominikanerinnen-Klosters St. Magdalena überm Hasenpfuhl vor Speyer (den andechtigen geistlichen priorin und convent des closters zu sant Maria Magdalene uber Hasenpful zu Spyr Prediger ordens) zum Kaufpreis von 23 guten rheinischen Gulden. Anstosser sind: oben herzu Juncker Hans von Gultlingen, stoßt uff Schlegel von der Nuwestadt, unden zu Mattern zu Meynkemer. Versicherung, daß keine Zinsbelastung besteht. Verpflichtung der Testamentsvollstrecker, noch auftauchende Zinsen uß zu richten und abzulegen. Vor dem Gericht zu Maikammer leistet Bestian Kobel auch im Namen seiner Mittestamentsvollstrecker werschafft und uff gab... mit hant und mit halm nach des selben geriechts recht und gewohnheit. Entgegenenommen wird es durch Sampson Rat, Pfarrer von Maikammer, mit Ermächtigung durch den Schaffner des Klosters. - Siegler: Hieronymus Siegel, Pfarrer von St. Georg (zu Speyer) - geben in dem jar, als man zalt von Cristi unsers herren geburt funffzehenhundert und vier, uff medag nach dominica Letare. 1504 März 18.
Maynkammer verschiedene Daten mit Einträgen zu den Zinsfälligkeiten. Anmerkung Ü 87:1602 Mai 12 verkauft der Schultheiß Hans Obendruff einen jährlichen Ewigzins zum Kaufpries von 50 Gulden. Unterpfand sind Haus und Hof in der Eyergasse und zwei Morgen Weingarten auf den Heidem. Anmerkung Ü 88:1595 April 12 verkauft Cyriakus Müller einen jährlichen Ewigzins von anderthalb Gulden zum Kaufpreis von 30 Gulden an die Vormünder von Jost Urbans erben.
N.N. verpflichtet sich zu einem jährlichen Ewigzins von einem Gulden
Priorin und Konvent des Dominikanerinnen-Klosters St. Magdalena überm Hasenpfuhl geben eine Wiese zu Maikammer (Meinkammer) an ihren Hofmann aus. Dieser verpflichtet sich dafür zu einem jährlichen Ewigzins von einem halben Gulden
Priorin und Konvent des Dominikanerinnen-Klosters St. Magdalena überm Hasenpfuhl vor Speyer erwerben von Conradt Weitlich 1 1/2 Morgen Weingarten zu Maikammer (Maincammer) in der underster Lebere am Weg nach Edenkoben (gemeinen weeg nach Ödenkovn zu), zum Kaufpreis von 30 Gulden 15 Schilling. Bestehende Zinsbelastung mit jährlich fünf Schilling Heller an die Pfarrkirche zu Maikammer, Fälligkeit an St. Georg (April 23). Besitzbeschreibung und Neubeforchung. Ausgabe in Erbbestand. - auff ascensionis 1502 (1502 Mai 5).
Zitat (Teil I, Seite 481 Zeilen 20ff.)
Zitat (Teil I, Seite 490 Zeilen 01ff.)
Zitat (Teil I, Seite 554 Zeilen 07ff.)
Zitat (Teil I, Seite 555 Zeilen 01ff.)
Zitat (Teil IIB, Seite 180 Zeilen 03ff. (Anm. 113c))
Zitat (Teil IIB, Seite 186 Zeile 3ff.)
Zitat (Teil IIB, Seite 186 Zeile 8ff.)
Zitat (Teil IIB, Seite 192 Zeile 13ff.)
Zitat (Teil IIB, Seite 193 Zeile 01ff.)
Zitat (Teil IIB, Seite 193 Zeile 8ff.)
Zitat (Teil IIB, Seite 201 Zeile 07ff.)
Zitat (Teil IIB, Seite 216 Zeile 08-14)
Zitat (Teil IIC, Seite 281 Zeilen 01-34, Seite 282 Zeilen 01-09)
zu Meynkammer uff cleybeltag. Item 1/2 gulden von etlichen underpfanden nemlichen V firtel wingarts bey der leymengrubenn in Meynkammer gemarcken gelegenn geben Wendel Erardt und Hanß Groß jeder I orth laut brieffs tenetur de anno LXVIII - modo Wendel Schardt und Hans Groß.
Underster Lebere
Niedergasse
Hanß Sturm
Schultheiß
Hans Obendruff
Fronwingart
Gericht zu Maikammer
Weingartner
Stefan Muller
Hans Adam Bork
Hans Schremb
Heinrich Partinger
Herman Kusel
Matern
Schlegel
Hans Heilman
Hans Hertel
Holtzgasse
Hans Hartmann
Hans von Gultingen
Werner Sewich
Jost Urban
Thomas Albrecht
Fronweingart
Hanß Theobaldt
Caspar Klein
Niclas Schwartz
Clauß Hoffman
Erardt Groß
Hans Schardt
Hans Schwartz
Zufahrt
Eyergasse
Uff der Huttbach
Hans Stern
Leberer
Underster Leberer
Philips Klein
Peter Weingartner
Conradt Weittleich
Martin Armgart
Weingarten
Holtzweg
Hofgut
Wendel Schardt
Schaffner
Hans Fried
Peter Kircher
Martin Pfeiffer
Martin Feiffel
Hofmann
Hans Groß
Cyriakus Müller
Armgart (1997)
Sauerwurm1618...erschien der Sauerwurm
Der Sauerwurm fraß noch, was der Heuwurm übrig gelassen hatte.
Der Winzer nennt ihn Sauerwurm

und ist im Schmälern schnelle. Der Forscher aber spricht gelehrt

vom "tortrix ambiguelle."
Leonhardt (1928)
Leonhardt (1928)/Seite 19
Schmitt (1905)
Seelbuch Dominikanerinnenkloster St. LambrechtXXX
Seelbuch Liebfrauenstift NeustadtXXX
SpringwurmNoch in den vierziger Jahren wurde in Alsterweiler der Springwurm mit der Hand von den Rebstöcken abgelesen Dazu wurde den Schülern etwa ab der fünften Klasse
Infolge des großen Wurmschadens 1878 mußten vom 1. Februar bis Ende März 1879 alle Rebstöcke abgerieben werden.
Leonhardt (1928)/Seite 82
Franz Schwaab (2011)
StA LB 139a I U 394Kaiser Karl V. belehnt Friedrich von Oberstain mit Güter und GefällenBelehnung
Johann Friedrich von Oberstein
Oberehnheim
Niederehnheim
Summergut
Klostergut Neubourg
Viax von Oberstein
Egersheim
Elsaß
Ohlungen
StA Wt R-US 1530 Januar 13Wittum von NiederhochstadtLöwenstein
Oberstein
Talheim
Scharfeneck
Niederhochstadt
StA Wt R-US 1530 Januar 14bLehen von NiederhochstadtNiederhochstadt
Scharfeneck
Löwenstein
StA Wt R-US 1537 November 20Conrad Deck Einwohner zu Germersheim 100 GuldenNiederhochstadt
Verschreibung
Lehen
StA Wt R-US 1542 Februar 27Ich Viax vom Oberstein bekenn unnd thuen kunthLehen
Niederhochstadt
Zehnter
SteinweilerSteinweiler gehörte zum Amt Billigheim. Das Amt, als Oberschultheißerei oder Amtsmannschaft bezeichnet, war ursprünglich Königsland und unterstand keiner Territorialherrschaft. Seine Bewohner unterstanden keiner Leibeigenschaft und wurden als „Königsleute“ bezeichnetSteinweiler.de/abgerufen am 14. Mai 2017
Hans von TalheimItem Hans von Dalheim
Hofe geyn Kyrwiler gehorig und da selbst gelegen
Dreyer (2015)
WeingültItem ein logel weins von einem halben morgen winggarts
WeinspangeNun habe ich im Sinne, diesen Abend gegen 5 Uhr in Begleitung des Kirchenrechners das Thal hinein zu gehen, bis an die Helmbach und von dort den neuen Weinweg (richtig: Vizinalweg) aufzusuchen und nach Maikammer zu kommen...Valentin Mühlhäuser
WeinsticherSchon vorher und natürlich jetzt noch mehr übernahmen sog. Weinmakler die Vermittelung des Weingeschäftes. Als sog. Trinkgeld wurde 1/2 bis 2 Kronentaler (2 Gulden 42 Kreuzer) je nach der Menge gezahlt. 1851 wurde die Stelle des Eichmeister/Eichers alljährlich besetzt, einer für Maikammer und einer für Alsterweiler, zwei Drittel der Gebühren fielen dem Eichmeister, ein Drittel der Gemeinde zu.Leonhardt (1928)/Seite 143
WeinsweilerItem Petrussa uxor Cunradi fabri Budegerin in Winswilre I solidum denariorum de bonis ibidem que legaverunt infirmis post mortem ipsorum.
Item Hedewigis de Winswilre relicte Volmari XXXa denarios de II 1/2 iugere agri et uno duali. Hec bona sunt sua dimidia.
Item Cunradus filius Gerbotonis in Winswilre X solidos denariorum de curia et de pomerio et de VII 1/2 iugere agrorum campestrium.
Weingart (2001)
WerzwischXIV. Item so einer in der mark ein wissen hatt, die dreye graß dragen mage, derselbigk soll genante wiß zum zweyten mal mehen vor unser lieben frawen tagk würtzweyhe und dieselbige wißen sollen beheuwet seyn und pleiben biß zu sant Michels tagk. Aber welicher nach gemeltem unser lieben frawen tag das zweyt graß mehen tut, soll darnach nit mer gefreyt sein.Doll (1985), Seite 278
WetterkreuzRechts zieht das mit Maikammer eine Gemeinde bildende Alsterweiler hinan gegen das rings mit Reben umpflanzte Gebirge, auf dessen erstem Vorhügel das frommbesuchte Wetterkreuz von Maikammer, wie einen Hügel näher, das von Diedesfeld, verkündend Gottes Liebe und Gnade, weit in die Ebene hinableuchtet.Remling (1844)
Wirtshaus1771 waren 8 Wirte hier (also auch Wirtshäuser), zum Ochsen, zum Rössel, zur Traube, zum Lamm, zur Krone, zum Adler, zum Widder und eine ohne Bezeichnung.Leonhardt (1928)/Seite 128
Wittmer (2000)/Seite 167Nördlich der Alster kurz vor dem Alsterweilerer Tälchen steht dieser aus T errazzo hergestellte Bildstock. Seine V orderseite zeigt zu den Weinbergen. Der Standort vor der Flurbereinigung war an der Kaimitstraße. Das dachförmige Oberteil hat ein kleines, eingehauenes Kreuz von dem rechts und links je zwei Strahlen nach unten gehen. In einer ebenfalls dachförmigen Nische ist eine getriebene, kupferne Platte aufgesetzt. Diese stellt eine sitzende Maria dar, auf deren ünkem Bein ein Jesuskind mit langem Gewände und der Erdkugel in der Hand steht. Maria hat einen großen-, und das Jesuskind einen kleinen Heiligenschein um das Gesicht. Darunter die Inschrift MUTTER DER GÖTTLICHEN GNADE bitt für uns. Der Bildstock wurde 1952 von dem Winzer Martin Schädler errichtet aus Dankbarkeit, daß er einen schweren Arbeitsunfall schadlos überstanden hat. Er ist ein typisches Unglücksmal. Beim Keltern hatte man den mit Brettern abgedeckten Kellerschacht etwas geöffnet für die Weinschläuche zu den Fässern. Schädler wollte sein Pferd in den Stall führen, aber es trat weitere Bretter des Kellerschachtes los und stürzte mitsamt dem Winzer in den Keller. Versuche das Pferd über die Treppe wieder nach oben zu bekommen scheiterten an der zu schmalen Kellertüre. Mit einem Flaschenzug wurde dann das Pferd nach oben gezogen. Es lebte noch weitere zehn Jahre. Martin Schädler kam wie durch ein Wunder mit kleineren Blessuren davon.Bildstock Schädler
Alsterweiler Tälchen
Bildstock
Bildstock Schädler
ZiegelscheuerItem der in der ZigelscheuerBürgerliste 1602
Zwischen den WegenEs ist eine 'Zwischenlage', heute zwischen Kalmitstraße und dem Talweg des Alsterweilerer Tälchen.Wittmer (2000)/Seite 68