Zitat

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Aglasterweiler"1464 als Aglasterweiler" nach: Leonhardt (1928), Seite 13, vierter Absatz.
Akademie der Bildenden Künste (Wien)In den 1780-er Jahren wurde die Akademie der bildenden Künste in Wien zu einer Hochburg des Klassizismus in Europa. Die weitere Entwicklung ging aber mit der europäischen nicht konform, weil sich die Formen des Barock sehr lange (...) behaupten konnten.Haslinger (2008)
Franz Gabriel AllmarasSeltsame Vorstellungen herrschten damals noch in Deutschland über koloniale Betätigung
Trotz aller Anstrengungen und Sorgen waren es doch schöne Tage, die man auf Expeditionen zubrachte. Nirgends in der Welt fühlte ich mich so sicher wie im Zelte im Inneren Afrikas. Fern von allem europäischen Getue war man Mensch, der freie Mensch, in weiter, freier Natur.
Man soll nur nicht viel schreiben oder gar den Verägerten(!) spielen, sondern sich zusammensetzen, miteinander reden und das, was der andere nötig hat, verstehen wollen.
Allmaras (1933)
Allmaras (1930)
AlsterweilerDies war die einzige Zeit, in der Alsterweiler eine eigene Verwaltung besaß...in Alsterweiler Peter Adam Koch Agent und Friedrich Eisenbiegler Adjunkt.
Alsterweiler zieht sich von Westen nach Osten, dem Bächlein Alster entlang und ist von zwei Hügelrücken eingeschlossen, einem nördlichen vom Wetterkreuz kommend und einem südlichen vom Breitenberg auslaufend.
Ein Blick haftet am Klausental, weiter schauen wir hinab zur Ebene, goldenes Abendsonnenlicht liegt über dem Land und umspielt die letzten Häuser von Alsterweiler. Vom Turm läutet es zum Abendgebet, hinter die Berge gleitet das Licht, heimkehrt der Winzer vom Arbeitsfeld, was auch uns zum Aufbruch mahnt. So scheiden wir von einem Weindorf von großer Vergangenheit, das einer fortschreitenden gedeihlichen Zukunft entgegensteht.
Leonhardt (1928)/Seite 149
Sauer (1939)
Leonhardt (1928)
Alsterweiler Hofgut (Kloster St. Klara Speyer)Das Kloster Sankt Klara hatte ein Haus am Hübel Nr 54 und 1 Doppelhaus in der Deckelgasse Nr 6 und 8 und 8 Morgen Wingert Nonnenwingert noch 1798 Quelle 54Remling (1952)
AltenkirrweilerAltes Rathaus...Beim Bau holte man Steine vom ruinösen „Oberschloss“ (Altenkirrweiler).
Rathaus...Das Gebäude wurde um 1725 als Amtshaus errichtet. Die Steine hierfür holte man vom ruinösen „Oberschloss“.
Kirrweiler.de /abgerufen am 04. März 2017
Bildstock HummDer 2m hohe Bildstock ist aus einem Stück angefertigt und aus gelbem Buntsandstein. Die Spitze ziert das IHS in einem gehauenen Kreuze In der tabernakelförmigen Nische ist eine symbolisierte Krone im Bezug auf das glorreiche Rosenkranzgeheimnis 'Jesus der dich o Jungfrau in den Himmel aufgenommen hat'.Bei einer Bestandsaufnahme 1974 war in der Nische eine Metallplatte mit Marienbild.
Im Sockel ist das Zunftzeichen des Eichmeisters eingehauen.
Wittmer (2000)/Seite 169
Bildstock SchädlerIn einer ebenfalls dachförmigen Nische ist eine getriebene, kupferne Platte aufgesetzt. Diese stellt eine sitzende Maria dar, auf deren linkem Bein ein Jesuskind mit langem Gewände und der Erdkugel in der Hand steht.
Beim Keltern hatte man den mit Brettern abgedeckten Kellerschacht etwas geöffnet für die Weinschläuche zu den Fässern. Schädler wollte sein Pferd in den Stall führen, aber es trat weitere Bretter des Kellerschachtes los und stürzte mitsamt dem Winzer in den Keller. Versuche das Pferd über die Treppe wieder nach oben zu bekommen scheiterten an der zu schmalen Kellertüre. Mit einem Flaschenzug wurde dann das Pferd nach oben gezogen. Es lebte noch weitere zehn Jahre. Martin Schädler kam wie durch ein Wunder mit kleineren Blessuren davon.
Wittmer (2000)/Seite 167
BrunnenXXXIX. Item so eyn gemeinßman oder wer daß were, die brunendröcke oder stein on bescheid bey tagk oder nacht ab oder außlaufen lassen wurd, der oder dieselbigen sollen der gmein, so oft und dick daß geschicht, für 1 lb d zu straff und eynunge verfallen sein.Doll, Anton (1985)
DHM Do 79 113Erbpacht Mühle von Steinweiler
Vlrich Weigeln von Wintzingen unnd seinen erben unsere mule zu Steinweyler erblich verlyhen haben unnd verleyhen.
Oberstein
Dalheim
Erbpacht
Weigel
Mühle
Steinweiler
Archenweiler
Talheim
DHM Do 79 113
DHM Do 90 1086uff samstag nehst nach dem heiligen nuwen jares tage als man schreibe nach Cristi unsers herren geburt tusent vierhundert funffzig und funffe jare
Hansen von Talheim unserm lieben besundern und Kathrin von Mulhouen siner elichen huisfrauwen
Steinweiler
Mühle
Reipoltskirchen
Talheim
Mühlhofen
DHM Do 90 1086
Ursula von DalheimNördlich von Alsterweiler, in der Diedesfelder Gemarkung, an der Witschbach, liegt das Clausenthal, in welchem Herr Simon Baader zu Diedesfeld sich jetzt ein freundliches Landhäuschen erbaut hat, welches von den schönsten neuen Weinberganlagen umgeben ist. Dort stand ehemals eine Kapelle.
Im Jahre 1573 vertauschte der edle Stephan zum Jungen und seine Hausfrau, Ursula von Dalheim, gegen eine Wiese zu Ulfersheim in der Eisgasse und eine Wiese zu Walterthum, die Clause in der Witschbach mit allen Zugehörungen, Freiheiten und Gerechtigkeiten, Weidgange, Wässerung, Hauptrechte, Holz, Weinschenk, Freveln und Bußen, Aeckern, Wiesen, Kastanien, Wäldern, Wein- und Geldzinsen, sammt den Glocken, Kelchen und anderen Gezierden, welche sich in der Clause und in der Kirche befinden, - was Ursula von ihrem Vater ererbt und ihr von ihren Brüdern, Melchior und Hanns von Dalheim, im Loose zugefallen ist, - an seinen Schwager, Moritz von Morschheim, und an seine Schwägerin, Agnes von Wachenheim, genannt von Böhl.
Von dieser Clause rührt noch heute die Alsterweiler Kirchweihe her.
Oben in diesem Thälchen ist die Quelle gefunden, welche auf der Maxburg einen mächtigen freispriegenden Wasserstrahl bilden kann, und höchst wahrscheinlich dahin geleitet wird.
Remling (1884)
Das Ende der Emailfabrik in Maikammer und der Bau der KalmitstraßeKalmitstraße
Emailfabrik
Kalmitstraße
Allmaras
Emailfabrik
Arbeitslose
Damm (1988)
Das Grabmal der Grafen von Oberstein zu MaikammerGrabmal Oberstein
Wappen
Grabmal Oberstein
Alsterweiler
Kredenburg
Oberstein
Leonhardt (1909)
Deckelgass16. Oktober 1874: Hier (Diedesfeld) war weniger Kauflust als in dem benachbarten Maikammer und besonders Alsterweiler, wo am letzten Montage in der geraden Straße 45 große Weinwägen hintereinander und in der Deckelgasse 13 gezählt wurden: welchen den „Neuen“ zu durchschnittlich 150 fl. abfüllten. Das großartige Schmieren und Fabriciren hat bei uns sichtlich nachgelassen, weil die „Veredlung des Wassers“ doch auf die Länge nicht gut that. Da der weiße Most im Jahr 1868 über 80° nicht hinauskam, so ist klar, daß der 1874er besser wird als der 1868er.
1. Februar 1877: Die Forderung der Verkäufer sind heute mäßiger als im Herbste. Man kauft 1876er in Maikammer, Alsterweiler, St. Martin b M. 270-310, in Neustadt a. H. 400-480, in Deidesheim von M. 820 an die 1000 Liter.
Deutsche Weinzeitung
Deutsche Weinzeitung 1877, Seite 15
Deutsche Weinzeitung 1874, Seite 91
Die KalmitstraßeKalmitstraße
Bau
Planung
Kalmitstraße
Allmaras
Arbeitslose
Allmaras (1931)
Die Kredenburg zu Maikammer-AlsterweilerUnbekanntAlsterweiler
Denkmal
Kredenburg
Urban Ziegler
Ziegler (o.J.)
Dienerbücher des Bistums Speyer (1464-1768)942. Koch Emanuel, Aufsichtträger zu Alsterweiler. 1747 XII 1 Besoldungsregelung (335, 222).
Cörver, Adolph Adam. 1666 VI 4 Keller zu Magdenburg und' zu Clingenmünster für die Gemeinschaft Landeck (327, 201). 1679II23 Schaffner zu Kirrweilier (328, 42).
von Dalheim, Philipp Melchior. 1597 II 23 Kämmerer (323, 291). 1597 V 1 Stallmeister (323, 292 v.). 1599 XI 1 Faut am Brurain (323, 401). 1604 VII 9 Hofmeister mit 4 reisigen Pferden (323, 758 v.). 1620 XI 13 Hof- und Ritter-Richter, Rat von Haus aus (326, 130).
Stallmeister
Richterrichter
Hofmeister
Dalheim
Kämmerer
Rat von Haus aus
Faut am Brurain
Hofrichter
Koch
Aufsichtträger
Alsterweiler
Cörver
Keller
Schaffner
Emanuel Koch
Adolf Adam Cörver
DorfmeisterNachfolgende Ordnunge sind zu Nutz und Gut der Gemeinde zu Maycammer durch Schultheiß, Dorfmeister, Sechster und Beetleger daselbst beraten und mit Bewilligung derer von der Gemeinde, wie Nächstes zu halten, bewilligt und angenommen worden. Auch sich demnach ein jeder wisse vor Schaden zu hüten, soll solches jeden Jahres der Gemeind als Herkommen öffentlich verkündet und vorgelesen werden.Leonhardt (1928)/Seite 144
Dorfordnung 1549Nachfolgende ordenunge sind zu nutz und gut der gemein zu Meinkeimer durch schultheiß, dorffmeyster, sechser und bedleger daselbst beratschlagt und mit bewilligunge deren von der gemeinen wie nachstet zu halten und haben bewilligt und angenomen worden, auch sich demnach eyn jeder wiß für schaden zu richten, sol solchs jars der gemein als herkommen öffentlich verkunth und fürgelesen werden etc.
Département Mont TonnerreDépartement Mont Tonnerre divisé en 4 arrondissemens et en 38 cantons.Département Mont Tonnerre/Topographische Karte (1800)
EichelbergCensus Martini:...Joh. de Veningen 5 sol. de bonis suis, Eychelberg iuxta Aglasterwilr...Reimer (1874)
EichmeisterEichmeister m.: a. Pers., die Gefäße eicht b. Pers., die Gefäße amtl. eicht.
Hauptberuf der Bewohner von (...) Alsterweiler war alles, was mit dem Weinbau zusammenhing, Winzer, Winzertagner, Weinsticher, Weinläder (Weinlader) und Küfer.
Durch tägliche Übung war er imstande, die verschiedenen Eichzeichen zu kennen und auch zu erkennen, ob das Faß den Inhalt hatte, den die Eichzeichen angaben. Beim geringsten Zweifel mußte er die Fässer nacheichen.
Wittmer (2000)
Leonhardt (1928)
Einwohner von Maikammer und Alsterweiler im Liber secretorum des Bischofs Matthias Ramung von 1469/70ein fruhemesserAlsterweiler
Frühmesser
Dreyer (2015)
Entweihung der KapelleAdam ist der Bruder des Oberlandesgerichtsrathes Platz in 2brücken, der das Conviktsbrod gegessen und dann eine Protestantin heirathete mit prot. Kindererziehung.
17. Dezb 1849, im Revolutionsjahr wurde die Kapelle am Sonntagnachmittag in beklagenswerther Weise durch fünf Kinder unter Anführung eines 14jährigen Buben, Sohn des Adjunkten Georg Anton Platz von Alsterweiler, Namens Adam Platz (darüber: ging nach Amerika), wüste entheiligt. Es wäre interssant zu wissen, was aus diesem verworfenen Menschen geworden ist. Vom Zerschneiden des Meßbuches er noch rechtzeitig abgehalten. Dieser Adjunkt war ein Parteimann des berüchtigten Lehrers Ziegler.
Unbekanntes Tagebuch
Friedel (1959)/Seite 241Kühn, gerufen Peter, Priester, Dr. usw. und zwar Durchlaucht, Fürst Graf, Dr. Petara von Romanow und Peter von Wittelsbach im Königreiche Franken und Bayern, kron-, thron- und erbberechtigt.Peter Kühn
Altkatholik
Pfarrer
Peter Kühn
GHA OAN 200mein Vater Heinrich von ObersteinHeinrich von Oberstein
Pfalzgraf Ludwig
Duttweiler
Kropsburger Eigentum
Kropsburg
Verkauf
GHA OAN 202Lehen von HohenfelsKurfürst Ludwig
Duttweiler
Hohenfels
Reipoltskirchen
GLA Ka 37 Nr.3807aSchlichtungsspruch in vier Punkten Heiratsvertrag Georg und Agnes MayerTestament
Heiratsverschreibung
Hans von Steinkallenfels
Agnes von Steinkallenfels
GLA Ka 78 Nr.1072dan dieselbige durch die mansfeldische gantz undt gar verderbt undt abgebrochenKlausenthal
Clausenthal
Claußendahler Mühle
Verzeichnis
Hochstift Speyer
Amt Kirrweiler
Credenburg
Schlößl
Klausentaler Mühle
Geraidestuhlauf vier Säulen gebautes Häuschen, der sog. Geraidestuhl.Leonhardt (1928)/Seite 107
Geschichte der Gemeinde Maikammer dargestellt anhand denkmalpflegerischer ObjekteDer offene Herrensitz derer von Kemmerer Hauptstraße Nr.07Heringsamt
Urban Ziegler
Alsterweiler
Denkmal
Ziegler (1976)
GlockensteinDer Lehrer lag öfters mit der Gemeinde im Streit, weil es ihm halt immer zu wenig war. Dazu meinte das Gemeindegericht, der Lehrer könne im Jahre fünf bis sechs Fuder Wein machen. Außerdem habe er das Recht, auf dem Friedhof das Gras um die Gräber für seine Kühe und Geißen zu holen.
In Maikammer waren dies 80 Morgen Land, teils Äcker und Wiesen (in der Gewanne „in den Dieterwiesen"), zum größten Teil Weinberge (in der Gewanne „im Überfeld"). Man bezeichnete diese in Richtung Edenkoben liegenden Weinberge als „Tochtermannswingert".
GlockensteinWittmer (2002)
Gültbuch Landkapitel WeyherXXX
HaingeraideDie Haingeraiden entwickelten sich aus dem fränkischen Waldrecht
Die erste urkundliche Erwähnung der Klause, die heute bekannt ist, stammt aus dem Jahr 1500. Es handelt sich um die Grenzbeschreibung der Gemarkung Diedesfeld mit der Bezeichnung „Mark und Zirk“.
Gemeint ist damit die Haingeraide-Grenze, beginnend am Großen Graben, wo heute Gemeinde und Privatwald enden und beginnen. Nur wenige Meter vor dem rechts über eine mit Weinbergsteinen errichteten Treppe, ihren Lauf nehmenden Sommerberg-Pfad, hinter der Schranke. Ein Geraidestein ist heute noch dort vorhanden, links des Bachlaufs.
Wo der Winzer den Fuß hinsetzt, da stehet der Wald ab
die Wälder der Haingeraiden ausgeschieden wurden
fränkische Gaugrafen das Kloster Hornbach begabten
von der woog den Deich uffen bis an die Clousen, und von der Clousen uff der Geraide
zwischen zwei gut bekannten Steinen die richt und Schlicht zu suchen und noch zwei oder mehrer Steine zu setzen.
Frenzel (1963)
XXX
Schneider (2013) nach Landesarchiv Speyer, F2 Nr.unbekannt
Schneider (2013)
Heinrich von ObersteinWelche lehenstuckh, derselb Heinrich, mein vatter,...ObersteinLehnbuch Ludwig V.
Heldwiesend.i.ein Tümpel oder kleiner Weiher im Dorfe. Das Wort kommt von mhd. „wete" = Tümpel, in dem man das Vieh tränkte
Ein Baumstück bey der Alsterweiler weed oder an anderer Stelle: Ein Viertel im Baumgartten bey der Alsterweylerer wäden
vinee situm zu Agelasterwilre an der kalkgruben an der ober helten iuxta Egen von sancte Martin.
Historischer Verein (1993)
XXX
LA Sp F 2 Nr.220
HeuwurmDer Sauerwurm fraß noch, was der Heuwurm übrig gelassen hatte.Leonhardt (1928)/Seite 92
Kirchenbuch MaikammerXXX
Erster Täufling am 15.11.1587 war Martin Wingerter, der Sohn von Veltin Wingerter
Erster Täufling am 15.11.1587 war Martin Wingerter, der Sohn von Veltin Wingerter.
Ano Dni 1781 Die 25 xbris ego supra scriptus batizavi infantem pridie sub vesperio natum ex Bernardo Koch cive ac scriniario hujate et Salome conjugibus cui impostio est nomen: Henricus patrinus fuit Henricus Mohr civis hujas in fidem Jo. Phil. Goedecke parochus et Decanus Bernhardt Koch als Vetter Heinrich Mohr als peter
Schäfer 2015
Kirchenbuch 1781
Klausentaler MühleDie Mühle wurde im Jahre 1621 von den Mansfeldschen Truppen "ganz und gar verderbt" und abgebrochen und nicht mehr aufgebaut.Leonhardt (1928)/Seite 111
Kloster HeilsbruckDas Patronatsrecht für St. Kosmas und Damian, der Pfarrkirche in Maikammer, lag 1265 bei den Äbtissinnen des Klosters Heilsbruck in Edenkoben.Rödel (1988), Seiten 84ff.
Kästenburg1546, im Schmalkaldischen Krieg, ließ Bischof Philipp von Flersheim die Registraturen aus Udenheim und Kislau auf die seit 1516 speyrische Madenburg südlich von Landau in der Pfalz flüchten, in ein eigens zu diesem Zweck geschaffenes Gewölbe.Andermann (2005)
Peter KühnFleiß und Aufmerksamkeit vorzüglich
mitbestimmend für den weiteren Lebensweg seines Schülers
Da Pfarrer Herres in der Folge Altkatholiken das katholische Begräbnis und ihren Kindern die Taufe verweigerte, wurde er heftig angegriffen. Was Herres nicht tun wollte, besorgte der abgefallene Priester Peter Kühn, der von Alsterweiler stammte und in dieser Zeit eine traurige Rolle spielte. (Kühn war bis 1882 altkatholischer Seelsorger zu Landau, studierte dann zu Straßburg und München Geschichte und Philologie, wurde 1888 geistesgestört und starb am 21. Juli 1892 in der Anstalt zu Klingenmünster, nachdem er kurz vor seinem Tode in lichten Augenblicken dem Hausgeistlichen erklärte, daß er alles bereue, und die Lossprechung empfangen hatte.)
Im ganzen wurden seit 1870 10 Kinder altkatholisch getauft und 13 Erwachsene beerdigt, die meisten Altkatholiken widerriefen, der Rest heiratete protestantische Frauen oder ihre Kinder taten dies. So hatte die protestantische Kirche den Vorteil von diesem Abfall. 1877 wollten die Altkatholiken einen Saal, worin Kühn Religionsunterricht erteilen wollte. Der Gemeinderat lehnte am 17. Juni ab.
Friedel (1959)
Leonhardt (1928)/Seite 173
LA NRW RKG 02025 Bd 2 0378Wir Catharina wittib vom Schmittburgks geborene vom Oberstein, und Hanß Philips vom Schmittburgk, Mutter und sohneAblösung
Leyen
Linz am Rhein
LA Sp A 1 Nr.1267Schwägerin von Junker von ObersteinOhm
Oberstein
Maikammer
Wein
Wingert
Kloster Heilsbruck
LA Sp D 1 Nr.72Ofen reparierenZiegel
Plättlein
Kalk
Ziegelhütte
Ofen
LA Sp D 1 Nr.793Junkher Viax vom Oberstein onsern lieben Junckeheren und gutten nachbarem
hauß und wonung by uns gelegen, genant Kredenburgk
Schultheiß
Zerstörung
Kredenburg
Wiederherstellung
LA Sp D 1 Nr.795Niclauß Cannachern von undt zu CredenburgKredenburg
Credenburg
LA Sp D 1 Nr.796Schlößlein zu CredenburgSchlößlein
Credenburg
Kredenburg
LA Sp D 1 Nr.916unser meßen zu Meynckemmern genant die Diethers wißen mit sampt dem burgkstadell do selbstBurgstadel
Dieterswiese
Kredenburg
Dietherwiesen
LA Sp D 1 Nr.939CredenburgSchlößchen
Credenburg
Kredenburg
LA Sp D 2 Nr.192neuSchlössel zu CredenburgGeraidtenburg
Greidenburg
Allsterweiler Schlössel
Geretenburg
Gredenburg
Grethenburg
Geraidenburg
Schlössel
Credenburg
Kredenburg
LA Sp D 2 Nr.306/265honestum viduum Georgum Koch civem ac vietorem in AlsterweillerHeirat
Cives
Bürger
LA Sp D 2 Nr.635-1gutwillig fürgestreckt und geliehen hat, nemblich fünffzig ReichsthalerReichsthaler
Geldverleih
Zins
Schultheiß
LA Sp D 2 Nr.635-2unß gutwillig fürgestreckt und geliehen hat, nemblich virtzig zween ReichsthalerSchulmeister
Reichsthaler
Zins
Geldverleih
LA Sp D 21 Nr.96Diehterß seligen sunDalheim
Zeutern
Margareten von Altdorff Peter Liethensteinß von Buhel selige witwe
Hof zu Kirrweiler
Dieters Sohn
Tochter von Hans
Katherin von Winheim Heinrichs von Altdorff Broetel witwe
Heirat
LA Sp D 22 Nr.117Erstlich Hauß und Hoff mit seinem Begriff zu Alsterweiler gelegenZins
Vicarie Creutz Altar Allerheiligenstift (Speyer)
Alsterweiler Hofgut
St. Germanstift
Behausung
LA Sp F 14 Nr.2798aKleidung für Heinrich Koch (1781)
Werkzeug für Heinrich Koch (1781)
Erbschaftsteilung
Haushalt
Heinrich Koch (1781)
Nachlass
LA Sp F 14 Nr.2798a/ZitateBernhard Koch bürgerlicher Inwohner und Schreinermeister dahier verstarb vor ohngefahr 10 Tagen. Lebte in einer Ehe und hinterließe mit seiner vor einem Jahr verstorbenen Frau Salome Hartlieb sechs KinderBernhard Koch
LA Sp F 2 Nr.35bItem ein halb om weins von dem gartten uf der leymgruben zu Alschterweyler, nyedwendig der muelgassen und oben an Heinrich Decken und nyeden den Herren von Eusserstall, gibt Groß Peter ein logel und Hieffen Erhardt, der Schultheiß von Meynkemmer, das ander Logel.Korngült
Kloster Heilsbruck
Kappenzins
Ölgült
Weingült
Hellergült
Alsterweiler
Schaffnerei
LA Sp F 2 Nr.51An- und Herkunft gerürtes Bechels oder Flüling jährlich ein paar Rappen zu Zins, in dero Hauß Kirrweiler reichenKlausenthal
Witschbach
Melchior von Dalheim
Hans von Dalheim
Moritz von Morschheim
Steffan zum Jungen
Agnes von Wachtheimb genannt von Bühel
Claus in der Witschbach
Alfersheim
Waltenthum
Friederich von Friedenheim
LA Sp F 7 Nr.1826unß zu eynnem zu gelt und ee stuer gegebben wurdden ist der halbe huphoffe zu Odenkoben mit allen sinen guttern zinßen und zugehorde dar in fallen ist wie dem Hug vom SteynSchultheiß
Pfarrer
Hubber
Jungfrau
Erben
Verkauf
Hubhof
Edenkoben
LA Sp F 7 Nr.347Johann von Diedesfeld, Pfarrer zu Munzisheim.Zinskauf
Alsterweiler
Ohm
Zins
Levchs
Eichelberg
Johann von Diedesfeld
Munzisheim
LA Sp F 9 Nr.87SpeichermeisterLandschreiber
Duttweiler
Speichermeister
Wasserabfluß
LA Sp U 103 Nr.2FehltSchaffner Kirrweiler
Faut Marientraut
Ziegelerde
Kalkstein
Allmende
Spielfeld
LA Sp U 103 Nr.302fehltJohann Christoph Hundt von Saulheim
Johann Adam von Hoheneck
Haingeraide
Johann Hacker
Schloß Kirrweiler
Oberamtmann
Kredenburg
Geraidegenossen
Schaftrieb
Margarethe von Franckenstein
Untermarschall Würzburg
Frankenstein
Oberstein
LA Sp W 1 Nr.2005Schloß zu Greidenburg, im schlössel GeraidtenburgSchlössel
Geraidtenburg
Greidenburg
LA Sp X 55 Nr.1022 fol.849an dem slosseEußerthal
Maikammer
An dem sluße
Kredenburg
Leonhardt (1928)/BegleitwortAls Lehrer an der unteren Schule zu Alsterweiler sammelte ich vom Jahre 1905 alles, was in Büchern, Schriften und Hausbüchern zu finden war, um Stoff für den geschichtlichen Teil der Heimatkunde zu erhalten. Auf die in den oberen Räumen des Spritzenhauses lagernden Archivalen der Gemeinde Maikammer aufmerksam gemacht, ging ich bald daran sie mit immer mehr steigendem Interesse auszubeuten. Nun ging es weiter in die Archive zu Speyer und Bruchsal. Mit herzlichem Entgegenkommen wurde alles zur Verfügung gestellt und mit Rat und Tat geholfen, wo es nötig war. Das bayerische Hauptstaatsarchiv München stellte mit lobenswerter Zuvorkommenheit Abschriften der wenigen dort befindlichen Urkunden zur Verfügung. Herr Staatsoberarchivar Dr. Albert Pfeiffer-Speyer und Herr Konservator Theodor Zink-Kaiserslautern gaben in liebenswürdiger Weise Auskunft, wann und wie sie verlangt wurde, Ihnen und allen hiesigen Herren Geistlichen und Gemeindebeamten für ihre Mithilfe am Gelingen dieses kleinen Werkes sage ich meinen herzlichsten Dank. In Vorträgen und Zeitungsartikeln gab ich Abschnitte der Geschichte von Maikammer - Alsterweiler bekannt. Mit großem Interesse hörte und las man aus der Vergangenheit unseres Dorfes, sodaß ich wohl annehmen darf, daß auch diese Zusammenstellung, wenn sie auch nicht vollkommen ist und sein kann, Wohlgefallen und Anerkennung findet. Maikammer im Januar 1928. J. Leonhardt.Heimatkunde
Johannes Leonhardt
Leonhardt (1928)/Seite 111Die Mühle wurde im Jahre 1621 von den Mansfeldschen Truppen „ganz und gar verderbt und abgebrochen" und nicht mehr aufgebaut.(Quelle Nr.28).Mühle
Klausental
GLA Ka 78 Nr.1072
Leonhardt (1928)/Seite 111 1Die Mühle im Klausental wurde von dem Wasser des kleinen Hitschbaches getrieben. Jedenfalls war dort ein Staubecken und ein oberschlächtiges Mühlrad. Über ihre langsame Tätigkeit erzählt man sich hier: Einmal schüttete der Müller am Morgen auf und ging über Land. Spät am Abend kehrte er zurück. Als er beim Nachtessen saß, ertönte plötzlich die Glocke der leergelaufenen Mühle. Darüber wurde er unwillig, weil die Mühle schon „so rasch" leergelaufen war und ihn beim Essen störte.Mühle
Klausental
Glocke
Hitschbach
Mühlrad
Klausentaler Mühle
Leonhardt (1928)/Seite 117Eine kleine Streitigkeit mit der Gräfin Margarete von Oberstein wurde durch Vertrag vom 26. Mai 1594 geschlichtet. Die von Oberstein hatten nämlich außer ihrer ihnen zustehenden Weidgerechtigkeit eine Schafherde mit eigenem Hirten gehalten. Dagegen beschwerten sich die Geraidegenossen. Nun wurde ein Vergleich geschlossen, nach welchem der Frau v. Oberstein und ihrem Sohne „aus gutem nachbarlichen Willen und dienstlichen Gefallen" gestattet wurde, so lange beide lebten, eine Schafherde von 150 Schafen allein in Winterszeiten von Martini bis Ostern in den Geraidewald zu treiben (Quelle Nr.66).Schaftrieb
Haingeraide
LA Sp U 103 Nr.302
Leonhardt (1928)/Seite 136Die hiesige Gemeinde hatte im Mai 60 fl. Maibed-, im Herbst 76 fl. 54 Kreuzer 2 Pfennig Herbstbedgeld zu zahlen. Dazu kamen 11/2 fl. Atzgeld, 7 fl. Rindfleischgeld und 3 fl. Schenkgeld.Herbstbed
Schenkgeld
Atzgeld
Rindfleischgeld
Maibed
Bed
Bede
Leonhardt (1928)/Seite 14Maikammer gehörte nun zum Hochstift Speyer und unterstand dem Oberamt Kirrweiler, dessen Schicksale es im Großen und Ganzen auch teilte. Der Oberamtmann wohnte bis 1460 auf der Kestenburg, dann nahm er seinen Sitz zu Kirrweiler im bischöflichen Schloß (dem heutigen Schulhaus). Zum Oberamt Kirrweiler gehörten noch Diedesfeld, St. Martin Venningen, Großfischlingen, Freimersheim, Gemsheim, Weiher, Hambach, die Rietburg, die Kestenburg und die Spangenburg. Es unterstanden ihm noch die Ämter Edesheim, Deidesheim und Marientraut bei Hanhofen. Der Bischof von Speyer hatte über seine Untertanen die Rechte wie ein König. Er besaß die hohe und peinliche Gerichtsbarkeit, das Recht der Steuer und das Kriegsrecht. Seine Verordnungen über Kirche und Schule galten für die ganze Diözese Speyer.Schloß Kirrweiler
Gerichtsbarkeit
Steuer
Kirrweiler (Pfalz)
Oberamt Kirrweiler
Kriegsrecht
LA Sp F 14 Nr.2798a
LA Sp U 103 Nr.2
Leonhardt (1928)/Seite 143Schon vorher und natürlich jetzt noch mehr übernahmen sog. Weinmakler die Vermittelung des Weingeschäftes. Als sog. Trinkgeld wurde 1/2 bis 2 Kronentaler (2 Gulden 42 Kreuzer) je nach der Menge gezahlt. 1851 wurde die Stelle des Eichmeister/Eichers alljährlich besetzt, einer für Maikammer und einer für Alsterweiler, zwei Drittel der Gebühren fielen dem Eichmeister, ein Drittel der Gemeinde zu.Weinsticher
Eichmeister
Einnahme
Weingeschäft
Trinkgeld
Gebühr
Weinmakler
Weinwirtschaft
Leonhardt (1928)/Seite 149Nach den nun geltenden Bestimmungen erhielten Gemeinden unter 1500 Seelen einen Munizipalagenten und einen Adjunkten. Hier wurden Friedrich Schwarzwälder Agent und Emanuel Heilweck Adjunkt, in Alsterweiler Peter Ad. Koch Agent und Friedrich Eisenbiegler Adjunkt. Dies war die einzige Zeit, in der Alsterweiler eine eigene Verwaltung besaß. Sie dauerte aber nicht lange, noch im gleichen Jahre 1798 wurde Jakob Denier Maire der ganzen Gemeinde.Adjunkt
Eigenständigkeit
Peter Adam Koch
Friedrich Eisenbiegler
Maire
Munizipalagent
Canton Edenkoben (1798-1814)
Leonhardt (1928)/Seite 1561535 schließt er einen Vertrag mit den Gemeinden Alsterweiler und Maikammer wegen des Wasserlaufs von der Spring durch das Alsterweiler Tälchen. 15) (gemeint ist Viax von Oberstein)Viax von Oberstein
Tälchen
Vertrag
Spring
Wasserlauf
LA Sp D 1 Nr.63
Leonhardt (1928)/Seite 161Das Patronatsrecht hatte von Anfang an der Bischof von Speyer, der es als Lehen dem Grafen von Leiningen übertrug. Um das Jahr 1265 hatte der Ritter Reinhard von Hoinecken das Patronatsrecht als Afterlehen. Bischof Heinrich 2., Graf von Leiningen (1245—72) übertrug das Recht dem 1262 nach Edenkoben verlegten Kloster Heilsbruck, das es zum erstenmal nach dem Ableben des erwähnten Pastors Wernher ausüben durfte (1274) . 54) 43) Nach Aufhebung des Klosters Heilsbruck im Jahre 1560 erhielt dessen Nachfolger, die Kurpfalz, das Präsentationsrecht. Nach der französischen Revolution und der Wiedererrichtung des Bistums wurde Maikammer eine sog. königliche Pfarrei. Patrone der Kirche waren von jeher die hl. Kosmas und Damian.Bischof von Speyer
Reinhard von Hohenecken
Patronatsrecht
Afterlehen
Heinrich II. von Leiningen
Kloster Heilsbruck
Pastor Wernher
Kurpfalz
Präsentationsrecht
Kloster Heilsbruck
Kredenburg
Kropsburg
Leonhardt (1928)/Seite 173Viele Verwirrung und Erbitterung brachte der Schulstreit 1848-49. Rongeanismus (1845) und Altkatholizismus (1870) fanden hier Anhänger, ersterer nur wenige, aber letzterer eine ganze Reihe. 90 unterschrieben die Döllingeradresse. Da Pfarrer Herres in der Folge Altkatholiken das katholische Begräbnis und ihren Kindern die Taufe verweigerte, wurde er heftig angegriffen. Was Herres nicht tun wollte, besorgte der abgefallene Priester Peter Kühn, der von Alsterweiler stammte und in dieser Zeit eine traurige Rolle spielte. (Kühn war bis 1882 altkatholischer Seelsorger zu Landau (wohl Landau in der Pfalz), studierte dann zu Straßburg und München Geschichte und Philologie, wurde 1888 geistesgestört und starb am 21. Juli 1892 in der Anstalt zu Klingenmünster, nachdem er kurz vor seinem Tode in lichten Augenblicken dem Hausgeistlichen erklärte, daß er alles bereue, und die Lossprechung empfangen hatte.)Peter Kühn
Schulstreit
Rongeanismus
Altkatholizismus
Peter Kühn
Pfarrer
Leonhardt (1928)/Seite 18Das Haus von Oskar Hafner, Alsterweiler Hauptstraße wurde 1595 erbaut. Es zeigt über dem Torbogen außer den Anfangsbuchstaben des Namens eine schwörende Hand, welche auf den Beruf eines Gerichtsschöffen hinweist.Oskar Hafner
Hauptstraße Nr.25
Schwörende Hand
Gerichtsschöffen
Sigle
Leonhardt (1928)/Seite 183Nun sollte auch der Wunsch der Bürger von Alsterweiler erfüllt werden. Zuerst war das Schlößchen als Schulhaus in Aussicht genommen, dann aber beschloß man zu bauen, kam aber erst 1829 dazu. Baumeister war die Firma Waldschmitt und Hornbach von Venningen. Das Haus kostete 3988 fl., die Nebengebäude 450 fl.Alsterweiler
1829
Schule
Bau
Alsterweiler Schulhaus
Leonhardt (1928)/Seite 32Am 28. Februar 1784 war es so kalt, wie es keinem Menschen gedachte.Unwetter
1783-1784
Vulkanausbruch
Laki-Krater
Missernten
Leonhardt (1928)/Seite 43Da ein Mädchen von hier namens Apollonia Anstand als Laienschwester im Kloster der Franziskanerinnen in Speyer war, flohen die Schwestern dieses Klosters 1689 nach Alsterweiler, wo sie ein Haus besaßen.Krieg 1689
1689
Alsterweiler Hofgut (Kloster St. Klara Speyer)
Deckelgasse Nr.06
Deckelgasse Nr.08
Apollonia Anstatt
Leonhardt (1928)/Seite 55 1Da die Zeiten sehr unruhig waren und die innere und äußere Ordnung bedroht war, genehmigte die Pfälzer Regierung am 7. März die Einführung der Landwehr. Auch hier (in Maikammer) organisierte sich eine solche Wehr. Die Gemeinde bat am 4. April um 200 oder 300 Flinten und Bajonette, am 4. Juni nochmals, aber sie erhielt nichts. Inzwischen zog das gebildete Bürgermilitär in die Dörfer der Umgebung und ängstigte die Bewohner so am 9. April nach St. Martin. Hier war dazu am 22. März der Schulstreit ausgebrochen, der die hiesigen Bürger in große Aufregung und Erbitterung versetzte. Pfarrer Weckesser wurde wegen eines Ausdrucks in diesem Streit, „der die Delikatesse verletzte", wie die Regierung meinte, dem Gerichte angezeigt und zu einem Tage Haft verurteilt. Der Zondersche „Volksbote" in München brachte längere Artikel über diese Zustände und forderte die Bürger von hier auf, einen Verein für konstitionelle Monarchie und religiöse Freiheit zu gründen, was auch geschah.Johann Nepomuk Weckesser
Volksbote
Pfarrer
Schulstreit 1848
Landwehr
1848
Zondersche Volksbote
Volksbote
Johannes Nepomuk Weckesser
Schulstreit 1848
Leonhardt (1928)/Seite 56Am 19. Mai zog der „Oberst" Blenker von Worms mit 4000 Mann die mit alten Waffen, Sensen und Mistgabeln ausgerüstet waren, nachts von Neustadt nach Landau, um diese Festung zu nehmen. Der Angriff endete aber kläglich. Die rechtsmäßigen Beamten der Regierung und der Landkommissariate (Bezirksämter) flohen zum Teil, doch alle wurden abgesetzt und durch Anhänger der Freiheitsbewegung ersetzt. Für Landau wurde Literat Schneider von Edenkoben Zivilkommissär. Gemeinde- und Staatsbeamte, die ihr Amt erhalten wollten, mußten den Eid auf die Reichsverfassung schwören. Der provisorischen Regierung mußten sie erklären: „Ich verpflichte mich den Anordnungen der provisorischen Regierung Folge zu leisten!" Auf Pfingsten (27. und 28. Mai) hausten die Freischaren hier und Umgebung. Sie waren geführt von dem fahnenflüchtigen Leutnant Joh. Ernst Willich von der Insel Rügen. Er nahm am Pfingstmontage im Pfarrhause Quartier und zwang Pfarrer Weckesser den Eid auf die Verfassung zu schwören. Er ließ sich einige Tage aufwarten und von Fräulein Weckesser die Kleider flicken. In seiner Begleitung war viel Gesindel, besonders von Edenkoben, das sich hier einquartierte. Das Königslied „Domine salvum fac regem" durfte nach dem Hochamte nicht mehr gesungen werden. Lehrer M ü l l e r von Alsterweiler wettete am Pfingstmontag beim Frühschoppen in der „Krone", daß er nach dem Amte das Königslied singen werde, auch wenn die Freischaren es hören würden. Er sang es, wurde aber am nächsten Tage von Willich verhaftet und nach Kaiserslautern abgeführt. Als Pfarrer Weckesser im Pfarrhause belästigt wurde und er gar vom Altar weggeholt werden sollte, eilten die Bauern von Alsterweiler mit Sensen und Dreschflegeln zu Hilfe. Damals soll der Spruch entstanden sein: „Weg do newe, weg do newe, for unsern Parre lossen mer unser Lewe."Krone
1850
1849
Aufstand
Domine salvum fac regem
Anklag-Akt 1850
Zur Krone
Leonhardt (1928)/Seite 7Aufzeichnung eines Alsterweiler Bürgers über die Erbauung der Kapelle zu Alsterweiler. (Erben von Michael Groß) - (Quellenangabe Nr. 66)Kapelle
Erbauung
Aufzeichnung
Michael Groß
Mariä Schmerzen
Leonhardt (1928)/Seite 9Maikammer-Alsterweiler ist ein Doppeldorf, dessen beide Teile räumlich getrennt waren, doch stets politisch und kirchlich zusammengehörten und seit der Mitte des letzten Jahrhunderts zusammengebaut sind (...)Alsterweiler zieht sich von Westen nach Osten, dem Bächlein Alster entlang und ist von zwei Hügelrücken eingeschlossen, einem nördlichen vom Wetterkreuz kommend und einem südlichen vom Breitenberg auslaufend.Doppeldorf
Alsterbach
Liber secretorum MatthiaeXXX
Liste zum Gemeinen PfennigXXX
Mühlhofen (Familienname)...im Zusammenhang mit dem Fünfdörferwald zwischen Kandel und Steinweiler ... und ist um 1500 in männlicher Linie mit Rudolf II. von Mühlhofen ausgestorben.Vater (1991)
Katharina von Mühlhofen...war die Tochter Peter II. von Mühlhofen und 1455 mit Hans von Thalheim,kurpfälzischer Fauth (Vogt) im Oberamt Germersheim mit dem Unteramt Billigheim,verheiratet.
...zur Seelenruhe seines von Reichart von Hohenburg erschlagenen Schwagers Peter II. von Mühlhofen vermachten...Zehnt zu Erlebach, für dessen Mutung das Kloster...
Sonntags vorher von der Kanzel auch ein Memento für Peter von Mühlhofen und seine Frau Margareth von Kettenheim und für Hans von Thalheim und seine Frau Katherin von Mühlhofen zu verkünden
Vater (1991)
Valentin MühlhäuserNun habe ich im Sinne, diesen Abend gegen 5 Uhr in Begleitung des Kirchenrechners das Thal hinein zu gehen, bis an die Helmbach und von dort den neuen Weinweg (richtig: Vizinalweg) aufzusuchen und nach Maikammer zu kommen...Ziegler (1975)
Georg Adam MüllerDie Kunst aus andern Substanzen außer Trauben Wein zu machen, ist erlaubt. Gute Nacht, Weinbauer!
Der Gemeinderat beschloß darum am 22. April 1862, daß in Zukunft beziehen solle: Lehrer Müller 350 fl. und freie Wohnung, zu 25 fl. veranschlagt
Leonhardt (1928), Seite 194
Müller (1854)
Oberamt KirrweilerIn ampt Kyrwiler.Liber secretorum Matthiae, fol. 64v
ObermühleEine Mühle oberhalb Maikammer am Bach wird schon 1397 erwähnt (53, Remling, Maxburg). Diese hatte 1 Fuder Wein und 8 Malter Korn als Kestenburger Lehen von 1397 an den edlen Gerhard v. Nieppurg zu geben.Leonhardt (1928), Seite 111
Oberstein (Familienname)(können die Oberstein) als eines der bedeutenderen pfälzisch-rheinhessischen Adelsgeschlechter angesprochen werden.
Später kam auf nicht geklärte Weise der Ort Alsterweiler dazu
Fouquet (1987)
Conrad (1956)
Andreas II. von ObersteinAndreas ist Ahnherr der Kredenburger Linie. Er erhielt die Herrschaft Oberstein mit den Schlössern Bossels und WildensteinObersteinLeonhardt (1928), Seite 156.
Pallas I. von Oberstein4080 - 1514 VI 14. - Ist h. Pallas von Obernstein nach uberantwortung seiner nominacion zu der prebenden durch absterben her Friderich Schlederers seins vettern verledigt admittirt und durch her Cristoffeln von Husen nomine capituli providirt, auch auf sein bit nach gethonem iurament posses gegeben worden ut in libro installacionum lacius.Oberstein
Gundheim
Schliederer von Lachen
Krebs (1969),Seite 389
Peter Kühn (1844-92) Der erste altkatholische Pfarrer in der PfalzWanderpredigerPeter Kühn
Altkatholik
Pfarrer
Wanderprediger
Alsterweiler
Friedel (1959)
Johann Nikolaus PlatzAm 15. November 1863 wurde zum erstenmale der Krämer und Küfer Nikolaus Platz zum ständigen Eichmeister gewählt.Leonhardt (1928)/Seite 64
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