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Version vom 12. März 2017, 12:33 Uhr
Andere Klöster: Kloster Eußerthal, Kloster Heilsbruck, Kloster Koenigsbruck, Kloster Sankt Lambrecht, Limburg, Zisterzienserinnenkloster Heilsbruck
Kloster Heilsbruck war ein Kloster in Wazzenhofen. Es wurde auf Betreiben von Magister Salomon, Kanoniker zu Würzburg (aus der Gegend um Landau in der Pfalz stammend) im Jahr 1230 bei Harthausen gegründet. Später wurde das Kloster als Zisterzienserinnenkloster nach Edenkoben, Wazzenhofen verlegt. Grund dafür waren Streitigkeiten mit den umliegenden kirchlichen Besitzern und Besitztümern[1].
Als Mutterkloster wird das Kloster Koenigsbruck (Königsbrück) im Elsaß benannt. Es handelte sich um eine Abtei der Zisterzienserinnen im sogenannten Heiligen Forst (Forêt d'Haguenau) bei Hagenau, jetzt Leutenheim. [2]
Reste der Anlage sind heute noch erhalten.
Alsterweiler
Das Kloster hatte Patronatsrechte in Maikammer und damit auch in Alsterweiler[3][anm 1]. "Das Patronatsrecht für St. Kosmas und Damian, der Pfarrkirche in Maikammer, lag 1265 bei den Äbtissinnen des Klosters Heilsbruck in Edenkoben.". [4].
Es wird angenommen, daß der Passionsaltar Maikammer eine Stiftung aus dem Kloster Heilsbruck sei[5].
Die Beziehungen zwischen dem Kloster Heilsbruck und dem Ort Alsterweiler (sowie Maikammer) sind in Unterlagen zum Zinsbuch und Lagerbuch des Klosters sowie in zahlreichen anderen Urkunden dargestellt.
Urkunden des Klosters
| Datum | Schlagwort | |
|---|---|---|
| LA Sp F 2 Nr.35b | 1489 JL | Kloster Heilsbruck Kappenzins Schaffnerei Korngült Ölgült Hellergült Weingült Alsterweiler |
| LA Sp A 1 Nr.1267 | 1548 JL | Kloster Heilsbruck Oberstein Ohm Wein Wingert Maikammer |
Leitung des Klosters
Die Äbtissinnen des Klosters Heilsbruck (nach Remling)
Gebiet: Kloster Heilsbruck
Zeitraum: Jahre 1262 bis 1647
Grad: unvollständig
Reihenfolge der Äbtissinnen, welche dem Kloster Heilsbruck vorstanden [6]
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Weblinks
Literatur
Einzelnachweise
- ↑ Rödel, Volker (1988) Palatia Sacra. Teil 1 Bistum Speyer, Band 4 Landdekanat Weyher. Mainz, Selbstverlag der Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte. Seite 84ff.
- ↑ Hürkey, Seite 34, nach: Remling, Franz Xaver, Urkundliche Geschichte der ehemaligen Abteien und Klöster im jetzigen Rheinbayern, Neustadt/Haardt 1836, 1. Theil, S. 259.
- ↑ Palatia sacra, Seite 87
- ↑ Ziegler-Schwaab, Judith (2015), ‹Kloster als Patron der Kirchengemeinde›, In: Die Rheinpfalz (Tageszeitung), Ausgabe: 2015 Februar 17, Seite Mittelhaardter Rundschau. (CMS 521).
- ↑ siehe dazu:Passionsaltar Maikammer#Das Sigle als Hinweis auf die Auftraggeber
- ↑ Remling, Franz Xaver (1832) Urkundliche Geschichte des Klosters Heilsbruck oberhalb Edenkoben. Mannheim, Schwan- und Götzsche Hofbuchhaltung, Seite 72 [literatur.matthias-dreyer.de/index.php?action=resourceView&id=322&access=1 •siehe: Remling (1832)]
- ↑ Stammte aus Dirmstein aus dem Niederadelsgeschlecht von der Hauben. Siehe dazu: wikipedia.de /abgerufen am 26. Dezember 2016
Anmerkungen
Zitate
Urkunden
Begriffe
Kategorien
Kloster Heilsbruck gehört den Kategorien an: Kloster
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