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* [[Erbbestandsgut Kloster Heilsbruck]]<ref>Dies könnte sich aus dem [[Patronatsrecht]] über die Kirche [[St. Cosmas und Damian]] ableiten, das bis zur Übernahme durch die Kurpfalz bestand. Es ist sehr wahrscheinlich, daß damit auch Grundstücke und Hofbesitz in Maikammer und Alsterweiler verbunden waren.</ref><ref>Anmerkung [[user:matzinger|Matzinger]]: Es könnte auch aus dem unter Eußerthal genannten Testament stammen. Hartmann Brunward hatte nämlich für beide Klöster Eigentum vermacht. Siehe dazu: Schmidt Franz (unveröffentlicht) Kloster Heilsbruck (1489), Heylspruck Schaffney Zinsbuch de Anno 1489 (Heilsbruck). Kloster Heilsbruck. Bestand: 35b; Nr(n): 100(plus)folianten, (CMS 373), Seite 9, Jahr 1379 /[[LA Sp F 7 Nr.808]]</ref><ref group=urk>Landesarchiv Speyer [[LA Sp F 7 Nr.808]]</ref>
 
* [[Erbbestandsgut Kloster Heilsbruck]]<ref>Dies könnte sich aus dem [[Patronatsrecht]] über die Kirche [[St. Cosmas und Damian]] ableiten, das bis zur Übernahme durch die Kurpfalz bestand. Es ist sehr wahrscheinlich, daß damit auch Grundstücke und Hofbesitz in Maikammer und Alsterweiler verbunden waren.</ref><ref>Anmerkung [[user:matzinger|Matzinger]]: Es könnte auch aus dem unter Eußerthal genannten Testament stammen. Hartmann Brunward hatte nämlich für beide Klöster Eigentum vermacht. Siehe dazu: Schmidt Franz (unveröffentlicht) Kloster Heilsbruck (1489), Heylspruck Schaffney Zinsbuch de Anno 1489 (Heilsbruck). Kloster Heilsbruck. Bestand: 35b; Nr(n): 100(plus)folianten, (CMS 373), Seite 9, Jahr 1379 /[[LA Sp F 7 Nr.808]]</ref><ref group=urk>Landesarchiv Speyer [[LA Sp F 7 Nr.808]]</ref>
 
* [[Haus und Güter des Bischof Lothar Friedrich]]<ref group=anm>Es handelt sich wohl um Lothar Friedrich von Metternich-Burscheid. Er war im Zeitraum 1652 bis 1675 Bischof von Speyer.</ref><ref>Anmerkung [[user:matzinger|Matzinger]]: Es ist sehr wahrscheinlich, daß die jeweiligen Bischöfe von Speyer auch Grund- und Hofbesitz in Maikammer und Alsterweiler hatten. Dies kann Besitz des Hochstifts oder Privatbesitz der jeweiligen Bischöfe gewesen sein.</ref>
 
* [[Haus und Güter des Bischof Lothar Friedrich]]<ref group=anm>Es handelt sich wohl um Lothar Friedrich von Metternich-Burscheid. Er war im Zeitraum 1652 bis 1675 Bischof von Speyer.</ref><ref>Anmerkung [[user:matzinger|Matzinger]]: Es ist sehr wahrscheinlich, daß die jeweiligen Bischöfe von Speyer auch Grund- und Hofbesitz in Maikammer und Alsterweiler hatten. Dies kann Besitz des Hochstifts oder Privatbesitz der jeweiligen Bischöfe gewesen sein.</ref>
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* [[Frühmeßgut (Maikammer)]]<ref>[[Leonhardt (1928)]], Seite 162</ref> - "1764 berichtete Pfarrer Gödecke an den Bischof, daß noch ein Haus mit Gartenwingert auf dem [[Lindenplatz]] und 71/2 Viertel Wingert, genannt [[Frühmeßgut]], vorhanden seien. Der Ertrag dieses Gutes fließe in die Kirchenkasse. Der Bischof ordnete darauf an, daß die Einkünfte admassiert<ref group=beg>[[Matthias C.S. Dreyer]]: Wohl vom Französischen "amasser", was so viel wie "horten", "anhäufen", "hamstern" bedeutet. In diesem Sinne sollten wohl die Gelder für die Ableistung des Beneficiums angesammelt werden.</ref> werden sollten, um wieder den Verpflichtungen des [[Beneficium|Benefiziums]]<ref group=anm>[[Matthias C.S. Dreyer]]:
 
Es handelt sich um eine materiell auswirkende Vergünstigung für eine Leistung, hier mit einem geistlichen Amt - dem Dienst des Frühmessers - verbundene Vermögensmasse, siehe dazu auch: Pfründe.</ref> nachkommen zu können<ref group=anm>[[Leonhardt (1928)]] verweist auf LA Sp Hochstift Speyer Nr.411.</ref>. An wen das Frühmeßgut kam, ist nicht bekannt."
 
Es handelt sich um eine materiell auswirkende Vergünstigung für eine Leistung, hier mit einem geistlichen Amt - dem Dienst des Frühmessers - verbundene Vermögensmasse, siehe dazu auch: Pfründe.</ref> nachkommen zu können<ref group=anm>[[Leonhardt (1928)]] verweist auf LA Sp Hochstift Speyer Nr.411.</ref>. An wen das Frühmeßgut kam, ist nicht bekannt."
  

Version vom 6. August 2016, 15:11 Uhr

Hofgut[beg 1], ist die historische Bezeichnung für ein Anwesen (Gebäude und Grundstücke), das mit grundherrlichen Abgaben und Diensten belastet ist.[beg 2]

Die pfälzischen Klöster[lit 1] bedienten sich zur Einnahme von Naturalien (Waren), aber auch von Geld, dem Ertrag aus dem Eigentum oder Besitz in nahe gelegenen Ortschaften.[beg 3] Ebenso ist anzunehmen, daß auch das Hochstift Speyer[anm 1] selbst derartige Anwesen in Alsterweiler oder Maikammer unterhielt.

Das Hofgut wurde in der Regel von einem per Vertrag bestellten Hofmann, Beständer oder Verwalter bewirtschaftet. In Alsterweiler hatten mehrere Klöster Hofgüter und Grundbesitz. Dazu zählen, mit Angabe der jeweiligen Zugehörigkeit:

Ähnliche Hofgüter gab es auch in Maikammer:

Leonhardt geht von weiteren Hofgütern aus, die bisher noch nicht belegt werden konnten[1]:

Abschließend sei noch auf den Weinsperhof und die Ziegelscheuer verwiesen, die ebenfalls als Hofgut (Dalbergsches Hofgut bzw. Bischöfliche Scheuer) erwähnt werden:


Weblinks

Literatur

  1. Institut, für pfälzische Geschichte und Volkskunde (ed.) (2014), Pfälzisches Klosterlexikon: Handbuch der pfälzischen Klöster, Stifte und Kommenden Band 1-4, (1 edn., Beiträge zur pfälzischen Geschichte, (26); Neustadt an der Weinstraße: Nino Druck GmbH) (CMS 440).

Einzelnachweise

  1. Geschichte von Maikammer=Alsterweiler, Seite 110
  2. Anmerkung Matzinger: Dies könnte sich aus den alten Ansprüchen des Klosters Eußerthal ableiten, die in einer Urkunde aus dem frühen 14. Jahrhundert erwähnt werden. siehe dazu: http://alsterweiler.matthiasdreyer.de/wiki/Weinsweiler#Testament_Hartmann_Brunward_1379_mit_G%C3%BCtern_an_Kloster_Eu%C3%9Ferthal_und_Kloster_Heilsbruck. Es handelt sich um eine Testamentsverschreibung, die als Ursprung für den Besitz angesehen werden könnte.
  3. Dies könnte sich aus dem Patronatsrecht über die Kirche St. Cosmas und Damian ableiten, das bis zur Übernahme durch die Kurpfalz bestand. Es ist sehr wahrscheinlich, daß damit auch Grundstücke und Hofbesitz in Maikammer und Alsterweiler verbunden waren.
  4. Anmerkung Matzinger: Es könnte auch aus dem unter Eußerthal genannten Testament stammen. Hartmann Brunward hatte nämlich für beide Klöster Eigentum vermacht. Siehe dazu: Schmidt Franz (unveröffentlicht) Kloster Heilsbruck (1489), Heylspruck Schaffney Zinsbuch de Anno 1489 (Heilsbruck). Kloster Heilsbruck. Bestand: 35b; Nr(n): 100(plus)folianten, (CMS 373), Seite 9, Jahr 1379 /LA Sp F 7 Nr.808
  5. Anmerkung Matzinger: Es ist sehr wahrscheinlich, daß die jeweiligen Bischöfe von Speyer auch Grund- und Hofbesitz in Maikammer und Alsterweiler hatten. Dies kann Besitz des Hochstifts oder Privatbesitz der jeweiligen Bischöfe gewesen sein.
  6. Leonhardt (1928), Seite 162
  7. Geschichte von Maikammer=Alsterweiler, Seite 106

Anmerkungen

  1. Entweder der Bischof selbst oder Mitglieder des Domstifts.
  2. Es handelt sich wohl um Lothar Friedrich von Metternich-Burscheid. Er war im Zeitraum 1652 bis 1675 Bischof von Speyer.
  3. Matthias C.S. Dreyer: Es handelt sich um eine materiell auswirkende Vergünstigung für eine Leistung, hier mit einem geistlichen Amt - dem Dienst des Frühmessers - verbundene Vermögensmasse, siehe dazu auch: Pfründe.
  4. Leonhardt (1928) verweist auf LA Sp Hochstift Speyer Nr.411.

Zitate

  1. Geschichte von Maikammer=Alsterweiler, Seite 106: "1539 war Weinsweiler ein Hof, der zur v. Dalberg'schen Kropsburg als Lehen gehörte. Er bestand aus Haus, Hof, Garten und 11 Morgen Weinbergen, Äckern und Wiesen. In diesem Jahre gestattete Bischof Philipp II. seinem Vetter Wolf v. Dalberg, den Hof auf Erbpacht zu verleihen."

Urkunden

  1. Landesarchiv Speyer LA Sp F 7 Nr.808

Begriffe

  1. "Hofgut, dem Hofrecht (I) unterliegendes Gut a allgemein b im engeren Sinn, im Unterschied zu Hufengut 2 allgemein für ein vom Grundherrn verliehenes Bauerngut 3 Fürstengut II abgesondertes Hofgut außerhalb eines Dorfs (II) gelegener Hof (II 2 oder II 4 a) III Getreide bestimmer Menge vom Wirtschaftshof und von gewissen Bevorzugten, das wöchentlich in der Fronmühle gemahlen wird," zitiert nach Deutsches Rechtswörterbuch (DRW), Spalte 1235-1236/ abgerufen aus woertbuchnetz.de /18. April 2016
  2. Im Gegensatz dazu: das Freigut (frei von Abgaben und Diensten) oder der Gutshof, der sich im Eigenbesitz einer adeligen Familie befand.
  3. Diese Praxis war auch bei Landesherren, Gemeinden usw. verbreitet. Siehe dazu: Gült, Fron, Zehnt.
  4. Matthias C.S. Dreyer: Wohl vom Französischen "amasser", was so viel wie "horten", "anhäufen", "hamstern" bedeutet. In diesem Sinne sollten wohl die Gelder für die Ableistung des Beneficiums angesammelt werden.

Kategorien

Hofgut gehört den Kategorien an: Wirtschaftshof

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