Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.

Weinsweiler

Aus Alsterweiler
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Weinsweiler
Gebiet: Maikammer

Verwaltungseinheit: Maikammer
Ersterwähnung: 957
Geo: 49° 17' 36.13" N, 8° 7' 48.68" E

Impressionen aus Weinsweiler

Die Karte wird geladen …
Merkmal Eintrag
Form Hofgut
Einwohner 0
Fläche (ha) 0
Regentage 0
Sonnentage 0
Anderer Name Wynsthweyler, Wynschweyler
Liegt in Deutschland, Pfalz
Lag in Oberamt Kirrweiler, Maikammer
Leibeigenschaft
Urkunden Franz Xaver Remling/Veröffentlichungen, GLA Ka 67 Nr.448, 49 V, Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125, Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten, Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz/Beiträge, Urban Ziegler/Veröffentlichungen, Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO)/Beiträge… weitere Ergebnisse
Anschrift 2025 Weinsweiler
Die Vorlage hat ausgefüllt: Matthias C.S. Dreyer / 2025-10-31


Andere Wüstungen: Altenkirrweiler, Archenweiler, Eitzingen, Klausentaler Mühle, Oberweiler, Schweinheim (Ort), Weinsweiler
Weinsweiler (auch: winiswilare[1] Wynsthweyler[2], Wynschweyler[3]), wohl nie eine eigenständige Gemeinde[4], ist eine Wüstung[beg 1]. Die ehemalige Ortslage ist Teil des Gemeindegebiets von Maikammer[lit 1].

Schreibweisen des Ortsnamens

Die verfügbaren Schreibweisen (Namensvarianten) zum Ortsnamen Weinsweiler hängen auch mit der zeitlichen Einordnung zusammen. Die folgende Aufstellung aus dem Historischen Siedlungsnamenbuch der Pfalz verdeutlicht dies:

Weinsweiler Wüstung s Maikammer SÜW (nach Historisches Siedlungsnamenbuch)
Jahresangabe Schreibweise Quelle (Kurzangabe)
960 in villa vero Wineswilare Remling UB I 14 - siehe auch im Original: GLA Ka 67 Nr.448, 49 V
1190 Johannes de W[insw]ilre Wo. UB I 77
1310-1330 Winwilre Stadt-A. Speyer, 122 - 1 B Nr.1, fol172
1343-1347 Winswilr Lehnbuch Nr.118
1366 hus unde houereyde zu Winswilr HStA Mü, Rhpf.Urk.1555
1379 vf dem Winwilre StA Luzern, Gatt.-App.Nr.808
1389 von dem gude zu Wiswilr StA Luzern, Gatt.-App.Nr.883
1473 PN Cleisel Winschwilr StA Luzern, Gatt.-App.Nr.1807
1495 PN Claus Wynßwer (Schöffe zu Edenkoben) StA Luzern, Gatt.-App.Nr.2099
um 1500 FlN im Weinschwer; Weinwehr;Weinschwer berg; Weinschwer weg (zu Maikammer) LA Sp, F 2/219, fol.13,24,28,81
1950 Weinsper Mda. weinschber FLN-Slg. Christmann

Grundwort: -weiler / vilare /wilre. Beiwort: PN (Personennamen) Wini. "Synkope des tonlosen -e- begünstigte Assoziation mit win "Wein": Wins-> Wins-> Weins->. Das Grundwort schrumpfte -wiler->..." und weiter "Der bestimmte Artikel beim Beleg von 1379 läßt vermuten, daß ein Appellativum (z.B. "Hof") zu ergänzen ist."

Weitere Nachweise

Aus anderen Quellen sind weitere Namensnachweise verfolgbar:

Abbildung des Ausschnitts zum Ort Weinsweiler auf Foliant 86 verso im Seelbuch des Georgenhospitals zu Speyer. ©Johannes Weingart.
  • 1310 - Erwähnung der Schreibweise Winswilre im Seelbuch des Georgenhospitals zu Speyer, im Zeitraum nach 1310 (Anmerkung Matzinger: das Datum ist unklar, weil die Einträge nicht eindeutig festzulegen sind).[5] / wie oben in der Tabelle unter Stadt-A. Speyer, 122 - 1 B Nr.1, fol172.
  • 1602 / 1928 - Weinsperhof in Leonhardt (1928) Seite 335 im Einwohnerverzeichnis von 1602.
  • 1602 - Als Winschbarhoff wird der Ort bzw. das verbliebene Hofgut im katholischen Kirchenbuch von Maikammer im Jahr 1602 bezeichnet.[6]
  • Diverse Jahre - Die Gesamtgewanne Weinsper teilte sich auf in: Weinsper, Bill-Weinsper, Weinsperberg und Loch-Weinsper (Loch = Loog = Grenze).[7]

Lage

Johannes Leonhardt schreibt in seiner Geschichte von Maikammer=Alsterweiler: Auf dem Weinsper lag bis ins 18. Jahrhundert der Weinsweiler Hof. Seine Lage wird in Urkunden als oberhalb des Schlangengäßel angegeben (...). Aus vielen Angaben läßt sich schließen, daß der Hof auf der Fläche stand, wo heute das Häuschen von Ökonomierat A. Spies steht.[8][9][10][11]

Max Lothar Schmitt veröffentlicht in "Die Rheinpfalz" folgende Überlegungen, die in einer alten Gemarkungsbeschreibung stehen: ...Uff dem Überfeld und von dem selben Stein an bis uf dem Forstweg an, biss ahn das Bild das obwendig den Weinsweiler Häuser steht, und von demselben Bild als bis uff ein Stein, steht im Mandelgarten.... Leider helfen diese Beschreibungen nicht weiter, (so Schmitt) weil der Bildstock nicht mehr steht. Im Landesarchiv Speyer wird ein Bethbuch aus dem Jahr 1684 verwahrt.[12] In diesem Grundsteuerkataster sind alle Grundstücke verzeichnet[,] von denen die Bethe als Steuer bezahlt werden mußte. Das Hofgut selbst war als von der Bethe befreit. Darin ist ein Johann Niclas Laubach genannt[,] dessen Weinberg an der einen Seite an das Schlangengäßel und auf der anderen Seite an das Dalbergische Gut stößt. Der Weinberg von Hans Melchior Bleich liegt im Linsenfeld und stößt auch an das Dalbergische Gut. Die Weinberge am Weinsper Hebbel dagegen stossen nie an das Hofgut. Das Hofgut selbst wird in einer Güterbeschreibung der Herren von Dalberg mit 11 Morgen Weinberge Äcker und Wiesen angegeben. Aus den Angaben im Bethbuch kann man die Lage des Gutes näher bestimmen[13].

Gründung und Untergang

In die Zeit des 7. bis 10. Jahrhunderts fällt die Entstehung der Weilerorte als fränkische Siedlungen. So entstanden Alsterweiler westlich von Maikammer am Rand des Gebirges und um den Weinsperhügel Weinsweiler (Weiler des Wino, eines fränkischen Edlen) als Tochtergemeinden von Maikammer.[web 1][web 2]

Heinz Wittner äußerst sich in einem Beitrag zur Gemeinde Weinsweiler wie folgt: Ernst Christmann schreibt in seinen 'Siedlungsnamen der Pfalz', Teil 1, auf Seite 621: 1530 Weinsweiler nur noch ein Hof. Dem wird von Martin Dolch und Albrecht Greule:[14] widersprochen: Um 1500 war die Siedlung vergangen und das Land Bestandteil der Gemarkung von Maikammer; der FlN (Flurname) hielt sich bis zur Gegenwart. Lehmanns Angabe (Burgen 298), daß Weinsweiler 1530 noch ein Hof gewesen sei, ist unzutreffend; schon um 1500 ist nur noch der FlN vorhanden[15].

Christmann und Dolch/Greule widersprechen sich. War der Hof wirklich schon 1500 verschwunden oder wurde hinterher dort wieder ein neuer Hof errichtet? Auf jeden Fall gab es dort noch vor dem 30jährigen Krieg den dalbergischen Hof. Im ältesten katholischen Kirchenbuch von Maikammer hat der Pfarrer 1602 ein Einwohnerverzeichnis eingefügt, in dem es unter Alsterweiler unter der Nummer 77 heißt: ,Jtem der HOFFMAN Ihm Winschbarhoff. Sind Widertäffer. Von anderer Hand eingefügt: # [16]06 itzund[16].

Urkunden und Nachweise

Urkunde vom 7. Mai 957

Urkunde mit dem Hinweis auf das Jahr 957, kommentiert von Max Lothar Schmitt in einem Beitrag in der Zeitung "Die Rheinpfalz".

Rudolf (ein Edler)[zit 1][web 3] tauschte im Jahr 957 (am 7. Mai, dem Gründonnerstag) Güter mit Bischof Gottfried von Speyer. Eine zweite Urkunde ist im Jahr 960, ebenfalls in Speyer, ausgestellt[17]. Rudolf übergibt im Tausch Weinberge in Weinsweiler (damals Winiswilare)[18].[19]

Eine Abschrift der Urkunde wird im Generallandesarchiv in Karlsruhe aufbewahrt und trägt die Bezeichnung Codex minor spirensis. Rudolf vermacht dem Bischof Güter, Rechte und Personen (Leibeigenschaften) in den Orten Leimersheim, Rülzheim, Essingen, Fischlingen, Lachen, Nußdorf, Dammheim, Vorachheim und "alles was er im Speyergau besitzt". Im Gegenzug übergab der Bischof zwei Zehntkirchen und Güter in Venningen, Weinsweiler, Mothern und Illingen zur lebenslangen Nutzung. Mit dem Tod von Rudolf sollten alle Güter zurück an den Bischof fallen. In der Urkunde von 960 stimmen die Söhne Rudolfs, Rudolf und Konrad dieser Schenkung zu. Da bei dieser Schenkung vermutlich königliche Rechte betroffen waren, bestätigt König Otto (Otto I. (HRR), auch der Große) diese Schenkung. Schreiber der Urkunde ist Priester Winnibert. Das besondere an beiden Urkunden ist die Ersterwähnung mehrerer Gemeinden, darunter Weinsweiler.

Die Schenkung war für den Bischof Gottfried von Speyer ein großer Zugewinn an weltlicher Macht[20].

Seelbuch Georgenhospital nach 1310

Ausschnitt aus Seelbuch des Georgenhospitals Speyer mit den Einträgen zu Weinsweiler.

Erwähnung der Schreibweise Winswilre im Seelbuch des Georgenhospitals zu Speyer, im Zeitraum nach 1310 (Anmerkung Matzinger: das Datum ist unklar, weil die Einträge nicht eindeutig festzulegen sind). [21]

fol.238
"Item Cunradus filius Gerbotonis in Winswilre X solidos denariorum de curia et de pomerio et de VII 1/2 iugere agrorum campestrium." Weingart (2001)
fol.239
"Item Hedewigis de Winswilre relicte Volmari XXXa denarios de II 1/2 iugere agri et uno duali. Hec bona sunt sua dimidia." Weingart (2001)
fol.240
"Item Petrussa uxor Cunradi fabri Budegerin in Winswilre I solidum denariorum de bonis ibidem que legaverunt infirmis post mortem ipsorum." Weingart (2001) [22].

Vornamen Nachname Text Anmerkung
Hedwig Volmar Hedewigis de Winswilre "relicte" Volmari (Hedwig (verwitwet) Volmar) Der Eintrag stammt aus der Zeit nach 1310 - jedenfalls frühes 14. Jahrhundert. Es kann nicht ganz ausgeschlossen werden, daß auch Hedwig eine geborene Budeger war. Zudem muss offen bleiben, ob es sich bei Volmar um einen Familiennamen handelt.
Conrad Budeger Ehemann der Petrussa, war von Beruf Schmied und war wohl bereits verstorben.
Petrussa Budeger Ehefrau (uxor) des Conrad Budeger, Schmied in Weinsweiler.
Gerbot Budeger Vater des Conrad (wohl Budeger, wie oben) filius Gerbotonis.

Damit ist die Ableitung "der Volmarn Hof" erklärbar, wie sie unter #Liber Secretorum des Bischofs Matthias Ramung erscheint. Zudem lebte wohl auch eine Familie Budeger auf dem Hof.

Belehnung im Jahr 1320

In einer Urkunde aus dem Jahr 1320 (HStAD B 15 Nr.40) belegt Merkelin von Kropsburg (Markward von Friesenheim (der Ältere)): Belehnung von Johann Kämmerer von Worms (Bruder des Gerhard)[anm 1]. [urk 1]

Güter: In der Mark von St. Martin oder zu Maikammer und Winnsweiler, ein Hof zu Venningen (vom Bischof von Speyer) und Weingülten (von Graf Friedrich von Leiningen (Lilingen) dem Herrn von Ochsenstein hat.

Zustimmung erteilt: Anselm von "Berwerstein" (Berwartstein), Onkel mütterlicherseits von Merkelin von Kropsburg. [23]

Lehnbuch des Hochstifts Speyer 1343/47

Das älteste Lehnbuch des Hochstifts Speyer ist in der Mitte des 14. Jahrhunderts entstanden.

Eintrag Nr. 118 Coquinarius - K Item redditus 40 h in Winswilr super domo relicte quondam Wernheri notarii civitatis Spirensis.[24]

Eintrag Nr. 120 Spiserius - K Item redditus 13 ß h super quibusdam certis bonis Wernheri de Venyngen in Wynswilre sitis.[25]


Anhang II her Engelhart von Wynsperg (Winsperg).[26]

Testament Hartmann Brunward 1379 mit Gütern an Kloster Eußerthal und Kloster Heilsbruck

Unter dem Verzeichnis LA Sp F 7 Nr.808 wird im Landesarchiv Speyer eine richterliche Bestätigung zum Testament des Hartmann Brunward aufbewahrt. Darin heißt es:
"Bestätigung der Richter des Speyerer Hofgerichtes, dass Walther von Bruchsal, Dompfründner zu Speyer, das Testament des päpstlichen Prokurators Hartmann Brunward vorgelegt hat, mit dem verschiedene Güter, Rechte und Zinsen an das Kloster Eußerthal und an das Kloster Heilsbruck übertragen werden, mit diesen verbunden ist das Abhalten von Jahrgedächtnissen. Das Kloster Heilsbruck erhält:

  • eine halbe Ohm Wein von einem Weinberg uf der helten,
  • eineinhalb Ohm reinen Wein von zwei Jucharten Weinberg uf der oberen helten,
  • eine Ohm reinen Wein von einer Juchart Weinberg im Bolental,
  • eine Ohm reinen Wein von Haus und Hofreite genannt in der hübe[27]
  • zwei Loge in Wein von einem Juchart Weinberg gelegen in der hübe,
  • eine halbe Ohm reinen Weins von einer Juchart Weinberg imjungstück,
  • eineinhalb Ohm reinen Weines von einer Juchart Weinberg ufder heyde,
  • eine Ohm reinen Weines von einem Juchart Weinberg an der mulgaßen,
  • eine Ohm reinen Weines von anderthalb Jucharten Weinberg in demfogelsange,
  • eine halbe Ohm reinen Wein von einer Juchart Weinberg gelegen ufdem wynswiler,
  • eine halbe Ohm reinen Weines von zwei Jucharten und einem Viertel Weinberg gelegen bi croners mule genant der verwer,
  • eine und eine halbe Logel reinen Weines von einer Juchart Weinberg genant an dem sperbaume,
  • eine Logel reinen Weines von von einer Juchart Weinberg genant an dem Eychelberge,
  • außerdem zwei Kapaune von Haus und Hofreite von Peter dem Weber.

Die Grundstücke liegen alle in der Gemeinde Maikammer in der Diözses Speyer (in villa menkemern spirensis diocesis Sita)."[28]

Liber Secretorum des Bischofs Matthias Ramung 1469/70

Im Liber secretorum Matthiae wird ein Volmarhof erwähnt. Der Eintrag lautet:

folio 265 r, Kyrwiler Inname, (7. Eintrag), Item I gulden vor I malter saltz von der volmarn hoff zu meynkemern
#Übertragung Matthias C.S. Dreyer /Korrektur Johannes Weingart/23. November 2016

Verzeichnet sind Einnahmen im Oberamt Kirrweiler. Genannt wird ein Hof des Volmar (bzw. seiner Witwe im Genetiv der Volmarn Hof) in Maikammer[29]. Von dort waren 1 Gulden für 1 Malter Salz über das Oberamt Kirrweiler an das Hochstift Speyer zu zahlen.

Für diesen Zeitraum liegt eine vollständige Erfassung der Einwohner von Maikammer und Alsterweiler vor. In dieser Liste wird der Volmar-Hof oder eine Familie Volmar nicht erwähnt. Allerdings findet sich im Seelbuch des Georgenhospitals ein passender Eintrag, der jedoch auf das 14. Jahrhundert (1310/1320) zu datieren ist.[30]. Demnach handelte es sich um eine Hedwig Vollmar, was zu der Bezeichnung "der volmarn hoff" passen würde.

Heylspruck Schaffney Zinsbuch de Anno 1489

Unter dem Verzeichnis LA Sp F 2 Nr.35b wird im Landesarchiv Speyer das Zinsbuch der Schaffnerei des Klosters Heilsbruck verwahrt. Darin wird Weinsweiler mehrfach, mit unterschiedlichen Schreibweisen, erwähnt.

fol.46v "Item uff dem velde naher Odenkoben. Zum Ersten neun morgen gelegen neben dem Bornzale und zyehet uf den wege da man hynget geyn Wynsthweyler. Item drey morgen gelegen in dem Bornzale, ein seyt neben Peter Schuchsutter von Odenkoben und anwendet uf Junckher Heynrich Brodels acker. Item drey morgen zyehent uf die Strass, gelegen neben Junckher Damyan und ander seyt neben Hennel Egelman und zyehent uf den wege da man hynget in das loch."

fol.46 "Item ein morgen, der da zyehet uf die strass außen an dem Bornzale, gelegen ein seyt neben Dolde [... ]besackh von Kyreweyler, anderseyt neben [...] Brodeln acker. Item ein morgen, der da [... ]straß, gelegen neben Peter Schuchsutter [...]. Item neun morgen neben Serches bur[...] uf den wege under Wynschweyler."

Speyerer Domkapitel 1523

Das Domkapitel Speyer verhandelt am 17. Januar 1523 über Abgaben am Weynsperg.

"Da Hans von Krobsperg zu Meinkemmer wiederum den Weinzehnten am Weynsperg eingenommen hat, der doch nicht ihm, sondern den Präbenden zusteht, soll zunächst der keller befragt werden, ob er mit ihm darüber verhandelt hat. Nötigenfalls soll schriftlich angefragt werden." [31]

Bewohner

Als Einwohner von Winswilre werden im Seelbuch des Georgenhospitals Speyer genannt [32]:

Vornamen Nachname Text Anmerkung
Konrad Gerbot Cunradus filius Gerbotonis (Konrad (Sohn des) Gerbot) Der Eintrag stammt aus der Zeit nach 1310 /jedenfalls frühes 14. Jahrhundert.
Hedwig Volmar Hedewigis de Winswilre "relicte" Volmari (Hedwig (verwitwet) Volmar) Der Eintrag stammt aus der Zeit nach 1310 /jedenfalls frühes 14. Jahrhundert.
Petra Budeger Petrussa uxor Cunradi fabri Budegerin in Winswilre (Petra,Ehefrau von Konrad des Schmieds Budeger) Budegerin ist die Bezeichnung für die Frau oder Witwe des Bottichmachers.[beg 2].Der Eintrag stammt aus der Zeit nach 1310 /jedenfalls frühes 14. Jahrhundert.

Mit einem Eintrag im lutherischen Kirchenbuch von Rhodt unter Rietburg wird ein Hinweis auf den Ort Weinsweiler gegeben. Über einen längeren Zeitraum haben dort Mennoniten gelebt.

"Es ist ein Bürger alhir gewesen, nahmens Johannes HELD, der sich wol 16 Jahr zur Augspurgischen Confession bekennet, hat Gottes Wort gehört, und sich bey dem Hochwürdigen Abendmahl zu rechter Zeit eingestellet, ist zwar von wiedertäfferischen Eltern zu Edighoven im Weinschwer Hauß gebohren worden, aber er selbst hat vermeinet, er were getaufft, in deme man vorgegeben hat der dalbergische Keller auff Kropsperg hette ihn der Mutter genommen und zu Meykammer geschwind taufen lassen; da man aber erfahren, daß es sein Bruder sey gewesen, ist fürstl. Marggrfl. Befehl kommen, daß er von mir Joh. Christoph FRANCK alß ordentlicher Pfarrer alhir in offentlicher Kirchenversamblung solte getaufft werden, welches denn geschehen in praesentia Nobilissimi", Johannes HELD, ein Mann "beyläuffig von 40 Jahren". [33] Johannes HELD heiratete am 8.12.1639 in Rhodt unter Rietburg Barbara LACHENMAYER get. 5.7.1612 in Rhodt unter Rietburg, begraben am 20.9.1670 in Rhodt unter Rietburg. [34]

Das erwähnte Weinschwer Hauß war ein dalbergisches Hofgut auf halbem Weg zwischen Maikammer und Edenkoben. Es gilt als "letzter Rest" des Dorfes Weinsweiler. "Ab 1366 ist immer nur noch von einem Hof(gut) die Rede. Das Dorf selbst war anscheinend schon in Abgang gekommen." [35]

Auch im ältesten katholischen Kirchenbuch von Maikammer weist der Pfarrer in einem Einwohnerverzeichnis von 1602 auf den Hof hin: "Item der HOFFMANN Ihm Winschbarhoff. Sind # Widertäffer." Von einer anderen Hand eingefügt "#[16]06 itzund". [36]

Im Bürgerbuch von Edenkoben ist der Vater des oben genannten Johannes HELD auszumachen. Es handelt sich um Andres HELD, dalbergischer Hofmann in Weinsperhof (Wüstung). Andres heiratete Catharina N., ebenfalls Mennonitin. Sie hatten einen Sohn, nämlich Johannes, geb. 1616 im Weinsperhaus in Edenkoben. Ein zweiter Sohn wurde in Maikammer getauft. Sein Name ist unbekannt[37].

Vornamen Nachname Zugehörigkeit Familienstand Ehefrau Zugehörigkeit Anzahl der Kinder
Andres Held verheiratet Catharina N. Dalberg 2 Kinder
Johannes Held verheiratet Barbara Lachenmayer Dalberg 0 Kinder
N.N. (Sohn 2) Held 0
Barbara Lachenmayer

Ausweich Weinsper

Die Pfälzer Oberlandbahn (im Volksmund kurz „Oberlandbahn“ oder auch „Die Schneck“ genannt) war eine elektrisch betriebene Schmalspurbahn, die von 1912 bis 1955 auf einer Streckenlänge von 22,8 km in der Südpfalz betrieben wurde. Bei Kilometer 8,0, gerechnet von Neustadt an der Weinstraße lag der "Ausw. Weinsper"[38][39] [lit 2].


Fundstellen Weinsweiler

Kurzversion

Die Anzahl der Einträge in der folgenden Tabelle beträgt: 1

Ausführliche Auflistung

KennungTextHat SchlagwortAusstellung
Leonhardt (1928)/Seite105/1Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.

Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125#Seite_105/1
Seite: Seite_105/1
Zitat: "Auf dem Weinsper lag bis ins 18. Jahrhundert der Weinsweiler Hof. Seine Lage wird in Urkunden als oberhalb des Schlangengäßchens angegeben. „Er stieß oben an den Maikammerer Weg, unten auf das „alte Wegell"." In der alten Beschreibung der Gemarkungsgrenze aus dem 17. Jahrhundert wird ein Bildstöckel erwähnt, „das obwendig der Weinsweiler Häuser steht" und zwar an dem Teil der Grenze, den der St. Martiner Forstweg durchschneidet. Aus vielen Angaben läßt sich schließen, daß der Hof auf der Fläche stand, wo heute das Häuschen von Herrn Ökonomierat A. Spies steht. Der Hof war der Rest des Dörfchens Weinsweiler. Bischof Godefried von Speyer überließ hier in den Jahren 957 und 960 an den Edlen Rudolph von Zeiskam tauschweise 20 Huben und 2000 Reben. 45) Am 14. Juni 1366 verschrieb Peter gen. Batschan, Bürger zu Speyer, eine Gult und stellte sein Haus und 4 Morgen Wingert zu Weinsweiler zum Unter pfand. 38) 1539 war Weinsweiler ein Hof, der zur v. Dalberg'schen Kropsburg als Lehen gehörte. Er bestand aus Haus, Hof, Garten und 11 Morgen Weinbergen, Äckern und Wiesen. In diesem Jahre gestattete Bischof Philipp II. seinem Vetter Wolf v. Dalberg, den Hof auf Erbpacht zu verleihen. 51) Der Hof soll nach Frey Ende der 18. Jahrhunderts verschwunden sein. Hier ist er in keiner Erinnerung. Doch tauchte schon öfters die Behauptung auf, Maikammer habe in früheren Zeiten auf dem Weinsper gelegen. In einer Pestzeit sei es ausgestorben. Der Rest der Bewohner habe dann das Dorf am heutigen Platze gegründet. Irreführend zu dieser Annahme ist die Bezeichnung der Feldwege als Gassen, wie Heiligengasse, Schlangengasse, im andern Teile der Gemarkung Berggasse und Heidgasse."
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
Es gibt keine Anmerkung.
Es gibt keine Notes.
Schlagwort: Weinsweiler · Weinsweiler Hof · Schlangengäßchen · Maikammerer Weg · alte Wegell · Bildstock · Weinsweiler Häuser · Gottfried von Speyer · Peter Batschan · Kropsburg · Lehen · Dalberg · Wolf von Dalberg · Weinsper · Heiligengasse · Schlangengasse · Berggasse · Heidgasse
Quelle:
Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Weinsweiler · Weinsper Hübel
LINK: Alsterweiler
Eine urn fehlt.
Eine PDF-Angabe fehlt.

WIKI: Weinsweiler
Weinsweiler
Bildstock
Lehen
Dalberg
Kropsburg
Heiligengasse
Berggasse
Gottfried von Speyer
Weinsweiler Hof
Schlangengäßchen
Maikammerer Weg
Alte Wegell
Weinsweiler Häuser
Peter Batschan
Wolf von Dalberg
Weinsper
Schlangengasse
Heidgasse

Fundstellen zu Weinsweiler

Die Anzahl der Einträge in der folgenden Tabelle beträgt: 6

 Sammlung_1Sammlung_2AnmerkungZitatSchlagwortFundstelleSeiteDieses Attribut ist ein Spezialattribut in diesem Wiki.Nutzen für AlsterweilerJahrTagDatumVorkommen
Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125Weinsweiler
Weinsper Hübel
"Auf dem Weinsper lag bis ins 18. Jahrhundert der Weinsweiler Hof. Seine Lage wird in Urkunden als oberhalb des Schlangengäßchens angegeben. „Er stieß oben an den Maikammerer Weg, unten auf das „alte Wegell"." In der alten Beschreibung der Gemarkungsgrenze aus dem 17. Jahrhundert wird ein Bildstöckel erwähnt, „das obwendig der Weinsweiler Häuser steht" und zwar an dem Teil der Grenze, den der St. Martiner Forstweg durchschneidet. Aus vielen Angaben läßt sich schließen, daß der Hof auf der Fläche stand, wo heute das Häuschen von Herrn Ökonomierat A. Spies steht. Der Hof war der Rest des Dörfchens Weinsweiler. Bischof Godefried von Speyer überließ hier in den Jahren 957 und 960 an den Edlen Rudolph von Zeiskam tauschweise 20 Huben und 2000 Reben. 45) Am 14. Juni 1366 verschrieb Peter gen. Batschan, Bürger zu Speyer, eine Gult und stellte sein Haus und 4 Morgen Wingert zu Weinsweiler zum Unter pfand. 38) 1539 war Weinsweiler ein Hof, der zur v. Dalberg'schen Kropsburg als Lehen gehörte. Er bestand aus Haus, Hof, Garten und 11 Morgen Weinbergen, Äckern und Wiesen. In diesem Jahre gestattete Bischof Philipp II. seinem Vetter Wolf v. Dalberg, den Hof auf Erbpacht zu verleihen. 51) Der Hof soll nach Frey Ende der 18. Jahrhunderts verschwunden sein. Hier ist er in keiner Erinnerung. Doch tauchte schon öfters die Behauptung auf, Maikammer habe in früheren Zeiten auf dem Weinsper gelegen. In einer Pestzeit sei es ausgestorben. Der Rest der Bewohner habe dann das Dorf am heutigen Platze gegründet. Irreführend zu dieser Annahme ist die Bezeichnung der Feldwege als Gassen, wie Heiligengasse, Schlangengasse, im andern Teile der Gemarkung Berggasse und Heidgasse."Weinsweiler
Bildstock
Lehen
Dalberg
Kropsburg
Heiligengasse
Berggasse
Gottfried von Speyer
Weinsweiler Hof
Schlangengäßchen
Maikammerer Weg
Alte Wegell
Weinsweiler Häuser
Peter Batschan
Wolf von Dalberg
Weinsper
Schlangengasse
Heidgasse
Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125#Seite 105/1Seite 105/16
Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/SeitenZitatIn die folgende Zeit (7.—10. Jahrhundert) fällt nach Dr. Heeger und Dr. Christoph Beck (Pfalz. Museum 1911 Heft 3 und 4 Seite 31) die Entstehung der Weilerorte als weitere fränkische Siedlungen. So entstand Alsterweiler westlich von Maikammer am Rand des Gebirges und auf dem Weinsperhügel Weinsweiler (Weiler des Wino, eines fränkischen Edlen) als Tochtergemeinden von Maikammer.Weinsweiler
Alsterweiler
Weinsperhügel
Tochtergemeinde
Fränkische Siedlung
Weilerorte
Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten#Seite 14Seite 14
Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz/BeiträgeSeiten 4-121: (S.87)

„Kredenburg, oder, wiewohl unrichtig, Geraidenburg, war der Namen eines am westlichen Ende des Dorfes Maikammer gelegenen, völlig verschwundenen Schlösschens. Ein Zweig des adelichen Geschlechts von Oberstein nannte sich nach ihm. Nachem dasselbe 1525 im Bauernkriege «verwüst, zerrissen und zerbrochen» worden war, musste sich die Gemeinde Maikammer gegen den Junker Viax (Veit) von Oberstein verpflichten, «sein Haus und Wohnung, bei uns gelegen, genannt Kredenburg» auf ihre Kosten neu aufzubauen. Kr. A.“

@(S.117)„Weinsweiler, 1530 ein seitdem eingeganger Hof zwischen Maikammer und Edenkoben. Lehm. Burg. II 298“
Weinsweiler
Schweinheim (Ort)
Oberweiler
Eitzingen
Klausentaler Mühle
Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz/Beiträge#Seite 4Seite 461875
Urban Ziegler/Veröffentlichungen@(SS.1-2) «Dieser Ort Weinsweiler, zwischen Maikammer und Edenkoben gelegen - vermutlich handelte es sich nur um ein Hofgut, um das noch einige Häuser standen -, kam später an die Dalberger. Im Lauf der Zeit veräußerten die Kropsburgherren Grundstücke aus diesem Besitz: So, um ein Beispiel zu erwähnen, am Georgentag des Jahres 1532 übertrugen sie den hinterlassenen Kindern Wilhelms von Steincallenfels Güter für 151/2 rh. fl und 65 Viertel Wein jährlicher Gült (ein Viertel = 12 Ltr.). Die ursprüngliche Größe des «Freyguetts» dürfte etwa bei 600 Morgen gelegen haben. Aber noch 1778 gehörte ein beträchtlicher Geländeanteil an der Edenkobener - Maikammerer - St. Martiner Grenze den Herrn von Dalberg.“Weinsweiler
Edenkoben
Dalberg
Maikammer
Kurbrunnen
Schlangengässel
Heiligengasse
Urban Ziegler/Veröffentlichungen#(1974)Ziegler (1974)
Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO)/BeiträgeLehnbuch
Alsterweiler
Weinsweiler auf Alsterweiler Wiki Hinzugefügt von matzinger (2013-07-08 16:29:05). Das Datum bezieht sich auf die Zeiträume: 1347/1349 und 1394/1396.(S.48-49),Absatz 118,Abschnitt 2,Kapitel Coquinarius - K - - - - - Passage Weinsweiler: Item redditus 40 h in Winswilr super domo relicto quondam Wernheri notarii civitatis Spirensis. Hinzugefügt von matzingerWeinsweiler
Winsperg
Wynsperg
Kronsers Mühle
Mule
Kropbsberg
Mühle Meynkemmer
Mühle Maikammer
Lehnbuch Gerhard von Ehrenberg
Lehnbuch Hochstift Speyer
Venningen
Alsterweiler
Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO)/Beiträge#Absatz 118486
Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO)/BeiträgeLehnbuch
Alsterweiler
Übersetzung des Textes notwendig. Zusammenhänge mit einer Mühle (Kroner), mit Sankt Martin, Kropsburg und gutem Wein. Das Datum bezieht sich auf die Zeiträume: 1347/1349 und 1394/1396.(S.49-49),Absatz 120, Abschnitt 1, Kapitel Spiserius Item redditus 13 ß h super quibusdam certis vonis Wernheri de Venyngen in Wynswilr sitis. (120) Hinzugefügt von matzinger

Kommentar: Unter den Einträgen 118 Coquinarius - K und 120 Spiserius - K.

(S.53-53),Kapitel anhang ii her Engelhart von Wynsperg (Winsperg). Hinzugefügt von matzinger (2013-07-08 16:29:53)
Weinsweiler
Winsperg
Wynsperg
Kronsers Mühle
Mule
Kropbsberg
Mühle Meynkemmer
Mühle Maikammer
Lehnbuch Gerhard von Ehrenberg
Lehnbuch Hochstift Speyer
Venningen
Alsterweiler
Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO)/Beiträge#Absatz 120496
Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO)/Beiträge(S.47-47),Absatz 116, Abschnitt 2, Kapitel Venyngen - K

116 Venyngen - K Johannes de Venyngen armiger tenet ab ecclesia Spirensi ratione feodi sui castrensis redditus supra bonis infrascriptis: Primo videlicet redditus 12 maldrorum siliginis de et super molendino ad Sanctum Martinum sub castro Kropsperg. Item redditus 17 unicarum h vel loco eorundem h duos porcos sibi in eodem molendino ut moris est depascendos. Item redditus 4 maldrorum siliginis super molendino Meynkemmer Kroners mule nuncupator. Item redditus unius carrate vini super beta vini in Agelesterwiilre et in Meynkemmer. Passage Alsterweiler und Maikammer: Item redditus unius carrate vini super beta vini in Agelesterwiilre et in Meynkemmer. (1343/47 bzw. 1394/96) (S.48-49),Absatz 118,Abschnitt 2,Kapitel Coquinarius - K   - - - - - Passage Weinsweiler: Item redditus 40 h in Winswilr super domo relicto quondam Wernheri notarii civitatis Spirensis. (S.49-49),Absatz 120, Abschnitt 1, Kapitel Spiserius   Item redditus 13 ß h super quibusdam certis vonis Wernheri de Venyngen in Wynswilr sitis.(120) Unter den Einträgen 118 Coquinarius - K und 120 Spiserius - K.

(S.53-53),Kapitel anhang ii   her Engelhart von Wynsperg (Winsperg).
Weinsweiler
Winsperg
Venningen
Alsterweiler
Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO)/Beiträge#Andermann (1982)1-701982
Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO)/BeiträgeWeinbau
Lehnbuch
Alsterweiler
Johann von Veningen, Ritter, Zusammenhänge mit einer Mühle (Kroner), mit Sankt Martin, Kropsburg und gutem Wein. Einige Einträge zu den Orten Alsterweiler und Weinsweiler. Das Datum bezieht sich auf die Zeiträume: 1347/1349 und 1394/1396.(S.47-47),Absatz 116, Abschnitt 2, Kapitel Venyngen - K. 116 Venyngen - K Johannes de Venyngen armiger tenet ab ecclesia Spirensi ratione feodi sui castrensis redditus supra bonis infrascriptis: Primo videlicet redditus 12 maldrorum siliginis de et super molendino ad Sanctum Martinum sub castro Kropsperg. Item redditus 17 unicarum h vel loco eorundem h duos porcos sibi in eodem molendino ut moris est depascendos. Item redditus 4 maldrorum siliginis super molendino Meynkemmer Kroners mule nuncupator. Item redditus unius carrate vini super beta vini in Agelesterwiilre et in Meynkemmer.(1343/47 bzw. 1394/96)Weinsweiler
Weinbau
Winsperg
Wynsperg
Kronsers Mühle
Mule
Kropbsberg
Mühle Meynkemmer
Mühle Maikammer
Lehnbuch Gerhard von Ehrenberg
Lehnbuch Hochstift Speyer
Venningen
Alsterweiler
Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO)/Beiträge#Absatz 116Absatz 1166

Weblinks

  1. *weinsweiler.de Ortsteil Weinsweiler.
  2. *wynigen.ch/de/portrait/geschichte/?action=showinfo&info_id=4022 Wynigen in der Schweiz / Anmerkung Matzinger: Der Ort leitet seinen Namen ebenfalls von einem "Wino" ab. -igen weißt auf eine alemannische Siedlungsnahme hin, die bereits um die Jahre 400 bis 500 n.Chr. stattfand.
  3. "Das Geschlecht der Edlen von Zeiskam": Sehen Sie dazu Seite 125ff. und Rudolph von Zeiskam oder Leimersheim: externer LINK zu Digitale Sammlungen, erste Seite sowie externer LINK zu Digitale Sammlungen, weitere Seiten

Literatur

  1. Literatur zu Weinsweiler, Stand: 16. Juli 2016:
    • Dolch, Martin, Greule, Albrecht (1991), ’Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz’, Speyer (Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Speyer, Band/Ausgabe:) Seiten. (CMS 82).
    • Frey, Michael (1836), ’Versuch einer geographisch-historisch-statistischen Beschreibung des kön.-bayr. Rheinkreises’, (Band/Ausgabe: 1-4) Seiten. (CMS 614).
    (S.117) „Weinsweiler, 1530 ein seitdem eingeganger Hof zwischen Maikammer und Edenkoben. Lehm. Burg. II 298“Heintz, August@(S.87)
    • Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, (HStAD) (2009 Mai 01), ‹Urkunden der Familie Dalberg (Kämmerer von Worms, gen. von Dalberg)› Auf Internetseite: Hessisches, Staatsarchiv Darmstadt (Hg.) ‹http://www.hadis.hessen.deÖ/scriptsÖ/ÖHADIS.DLL/print?SID=.›, (Version/Abruf:) Seite(n): (CMS 146).
    • Kroszewski, Hans-Ulrich (1996), ’Die «Schneck» Tagebuch einer Straßenbahn 1915-1931’, Maikammer (Selbstverlag, Maikammer, Band/Ausgabe:) Seiten. (CMS 126).
    • Leonhardt, Johannes (1928), ’Geschichte von Maikammer=Alsterweiler’, Maikammer (Selbstverlag, Maikammer, Band/Ausgabe: 1) 216 Seiten. (CMS 125).
    • (1986), ’Ortschronik Maikammer-Alsterweiler. T. 1. Geschichte von Maikammer- Alsterweiler, von Johannes Leonhardt 1928. T. 2. Chronik von Maikammer-Alsterweiler ab 1928 und Chronik der Verbände und Vereine 1986, von Johannes Damm u. Hans Treptow.’, Maikammer (Hg. Ortsgemeinde, Maikammer-Alsterweiler, (Ortsgemeinde Maikammer, Maikammer, Band/Ausgabe:) Seiten. (CMS 8).
    • Remling, Franz Xaver (1975), ’Geschichte der Bischöfe zu Speyer’, Pirmasens (J. Richter, Pirmasens, Band/Ausgabe:) Seiten. (CMS 49).
    • Rödel, Volker (1988), ’Palatia Sacra. Teil 1 Bistum Speyer’, Mainz (Band 1 Die Stadt Speyer, Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte, Mainz, Band/Ausgabe: Teil 1, Band 1) Seiten. (CMS 96).
    • ——— (1988), ’Palatia Sacra. Teil 1 Bistum Speyer’, Mainz (Band 4 Landdekanat Weyher, Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte, Mainz, Band/Ausgabe: Teil 1, Band 4) Seiten. (CMS 96).
    • Schaab, Meinrad (1963), ‹Territoriale Entwicklung der Hochstifte Speyer und Worms› In: Pfalzatlas (Band I bis IV und zwei Kartenbände). Alter, Willi (Hg.), (Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Speyer) Band 2, Seite(n): 760-780. (CMS 305).
    • Franz (unveröffentlicht) Schmidt (2015), ‹Übertragung - Heylspruck Schaffney Zinsbuch de Anno 1489 (Kloster Heilsbruck Edenkoben)›. Club Sellemols (LA Sp F 2 (Landesarchiv Speyer)), Bestand: 35b, Nr(n): 100(plus)folianten, (CMS 373).
    • Schmitt, Max Lothar (2007 Dezember 28), ‹Gütertausch zwischen Bischof und Leimersheimer Rudolf (957)›, In: Die Rheinpfalz (Tageszeitung), Ausgabe: Land/Service, Seite 1. (CMS 617).
    • ——— (2007 Dezember 29), ‹Elf Morgen Weinberge, Äcker und Wiesen - Lage des ehemaligen Weinsweilerer Besitzes lässt sich aus alten Grundsteuerkarten erschließen.›, In: Die Rheinpfalz (Tageszeitung), Ausgabe: Land/Region, Seite 1. (CMS 618).
    • Schweikart, Wilfried (2006), ’Essingen - Jahresringe eines Dorfes’, Essingen (Schrift und Druck Hammer GmbH, Essingen, Band/Ausgabe:) Seiten. (CMS 89).
    • Weingart, Johannes, Zimmermann, Karl Josef (2001), ’Das Seelbuch der Pfarrkirche und Leonhards-Bruderschaft zu Steinmauern’, (Sonderdruck aus dem Freiburger Diözesan-Archiv, Band/Ausgabe: 121. Band Dritte Folge - Dreiundfünfzigster Band) 156 Seiten. (CMS 40).
    • Wittner, Heinz R. (2002) ‹Wiedertäufer auf dem Weinsperhof im 17. Jahrhundert› In: Pfälzische-rheinische Familienkunde. Pfälzisch-Rheinische Familienkunde e.V. (Hg.), Band/Ausgabe: XV, Heft 2, Seite(n): 103f, Selbstverlag, Ludwigshafen am Rhein, (CMS 123).
  2. Zum Thema Oberlandbahn:
    • Kroszewski, Hans-Ulrich: Die „Schneck“. Tagebuch einer Straßenbahn. Die Pfälzer Oberlandbahn 1915–1931. Hekma-Verlag, Maikammer 2002
    • Kroszewski, Hans-Ulrich: Die „Schneck“. Tagebuch einer Straßenbahn. Die Pfälzer Oberlandbahn 1932–1955. Hekma-Verlag, Maikammer 2002
    • Kroszewski, Hans-Ulrich: Geschichten von der „Schneck“. Die Pfälzer Oberlandbahn in der Erinnerung. Hekma-Verlag, Maikammer 2003
    • Kroszewski, Hans-Ulrich: Die „Schneck“ in Bildern. Hekma-Verlag, Maikammer 2006

Einzelnachweise

  1. Urkunde des Jahres 957, unter GLA Ka 67 Nr.448, 49 V.
  2. siehe dazu LA Sp F 2 Nr.35b.
  3. siehe dazu LA Sp F 2 Nr.35b.
  4. Anmerkung Matzinger:Ähnlich wie im Falle von Alsterweiler ist davon auszugehen, daß es sich auch bei Weinsweiler um eine Ausgründung des Hauptortes Maikammer handelt.
  5. Weingart, Johannes; Zimmermann, Karl Josef (2001): Das Seelbuch des St. Georgenhospitals zu Speyer. Speyer: Pilger-Verl., Seite 179, fol. 86 verso, Nrn. 238, 239, 240.
  6. Wittner, Heinz (2002): Wiedertäufer auf dem Weinsperhof im 17. Jahrhundert. In: Verein Pfälzisch=Rheinische Familienkunde (Hg.), Pfälzisch=Rheinische Familienkunde Band XV, Heft 2, Ludwigshafen am Rhein: Selbstverlag, Seiten 103 und 104.
  7. Ziegler, Urban (1974): Die Geschichte des Kurbrunnens (Edenkoben) aus der Sicht Maikammerer Urkunden: Edenkobener Heimatbrief , Bd. Nr. 38, Weihachten 1974, die letzten Seiten.
  8. Leonhardt, Johannes (1928): Geschichte von Maikammer-Alsterweiler. Chronik von Maikammer-Alsterweiler ab 1928 und Chronik der Verbände und Vereine 1986. Unter Mitarbeit von Damm, Johannes und Treptow, Hans. Maikammer. Seite 136, Unter Bezugnahme auf: Frey, I.M.: Versuch einer geographisch-historisch-statistischen Beschreibung des K. B. Rheinkreises, Speyer 1838. (Anmerkung Matzinger: Frey, Michael: Versuch einer geographisch-historisch-statistischen Beschreibung des königlich-bayerischen Rheinkreises, 4 Bde., Speyer 1836-1837 (ND Pirmasens 1975).
  9. Anmerkung Matzinger: Auf der Internetseite weinsweiler.de heißt es dazu: Eine schöne Vorstellung der kleine Tempel auf dem Heiligenberg als Ort wo früher Weinsweiler lag.
  10. vgl. Sie dazu: externer Link zur Domäne Weinsweiler.
  11. Anmerkung Matzinger: offensichtlich wird die Seite nicht weiter gepflegt / 4. November 2008.
  12. Anmerkung Matzinger: Es handelt sich um eines von mehreren Bedbüchern, die für unterschiedliche Jahre vorliegen. Sehen Sie dazu eine Übersicht: Bedbuch.
  13. Schmitt, Max Lothar (2007/29. Dezember): Elf Morgen Weinberge, Äcker und Wiesen Ort und Hofgut Weinsweiler in Urkunden von 1050 Jahren erwähnt.. In: Die Rheinpfalz 301: Land/Region.
  14. Historischen Siedlungsnamenbuch der Pfalz, Seite 483.
  15. Wittner, Heinz (2002): Wiedertäufer auf dem Weinsperhof im 17. Jahrhundert. In: Verein Pfälzisch=Rheinische Familienkunde, (Hg.), Pfälzisch=Rheinische Familienkunde Band XV, Heft 2, Ludwigshafen am Rhein: Selbstverlag 2002, S. 103 und 105.
  16. Wittner, Heinz (2002): Wiedertäufer auf dem Weinsperhof im 17. Jahrhundert. In: Verein Pfälzisch=Rheinische Familienkunde, (Hg.), Pfälzisch=Rheinische Familienkunde Band XV, Heft 2, Ludwigshafen am Rhein: Selbstverlag 2002, S. 103 und 104.
  17. Remling, Franz Xaver (1975) Geschichte der Bischöfe zu Speyer. Pirmasens, J. Richter, Seite 236 bis 238. Anmerkung Matzinger : Es handelt sich um Gottfried den I., der in der Zeit von 952 bis (16. Mai) 960 als Bischof in Speyer wirkte. Gottfried war nach der Zählung Remlings der 19. Bischof von Speyer.
  18. Generallandesarchiv (GLA) Karlsruhe, Bestand 67 (Kopialbücher) Nr. 448.
  19. vgl. auch: Schweikart, Wilfried: Essingen - Jahresringe eines Dorfes, Essingen: Schrift und Druck Hammer GmbH 2006, Seite 60ff.
  20. Urban Ziegler: Die Geschichte des Kurbrunnens (Edenkoben) aus der Sicht Maikammerer Urkunden, IN: Edenkobener Heimatbrief, Bd. Nr. 38, Weihachten 1974, letzten Seiten]]
  21. Weingart, Johannes; Zimmermann, Karl Josef (2001): Das Seelbuch des St. Georgenhospitals zu Speyer. Speyer: Pilger-Verl., Seite 179, fol. 86 verso, Nrn. 238, 239, 240.
  22. alle aus: Weingart, Johannes und Karl Josef Zimmermann (2001), ’Das Seelbuch des St. Georgenhospitals zu Speyer’, Speyer (Schriften des Diözesan-Archivs Speyer, Pilger-Verlag, Speyer, Band/Ausgabe: Bd. 29) Seiten. (CMS 46), Seite 179 folii 238-240.
  23. HStAD Best. B 15 Nr. 40 aus dem Jahr 1320
  24. Andermann, Kurt (1982): Das älteste Lehnbuch des Hochstifts Speyer. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 130, Seite 48
  25. Andermann, Kurt (1982): Das älteste Lehnbuch des Hochstifts Speyer. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 130, Seite 49
  26. Andermann, Kurt (1982): Das älteste Lehnbuch des Hochstifts Speyer. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 130, Seite 53
  27. Übertragung darf angezweifelt werden. Der Gebrauch des Umlautes war unüblich. Matzinger tendiere zu "Hube", was dann möglicherweise auf einen Hubhof hinweisen würde.
  28. Schmitt Franz (unveröffentlicht) Kloster Heilsbruck (1489), Heylspruck Schaffney Zinsbuch de Anno 1489 (Heilsbruck). Kloster Heilsbruck. Bestand: 35b; Nr(n): 100(plus)folianten, (CMS 373), Seite 9.
  29. wie an anderer Stelle gezeigt: Meynkemern = Maikammer
  30. Weingart, Johannes; Zimmermann, Karl Josef (2001): Das Seelbuch des St. Georgenhospitals zu Speyer. Speyer: Pilger-Verl., Seite 179, fol. 86 verso, Nrn. 238, 239, 240.
  31. Krebs, Manfred: Die Protokolle des Speyerer Domkapitels II. Band 1517-1531, Stuttgart: Kohlhammer 1969 (Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, Reihe A Quellen, 21. Band), Seite 91, Eintrag Nr. 5933
  32. Weingart, Johannes; Zimmermann, Karl Josef (2001): Das Seelbuch des St. Georgenhospitals zu Speyer. Speyer: Pilger-Verl., Seite 179, fol. 86 verso, Nrn. 238, 239, 240.
  33. Verein Pfälzisch=Rheinische Familienkunde (Hg.): Pfälzisch=Rheinische Familienkunde Band XV, Heft 2, Ludwigshafen am Rhein: Selbstverlag 2002, Seite 103f.
  34. Verein Pfälzisch=Rheinische Familienkunde (Hg.): Pfälzisch=Rheinische Familienkunde Band XV, Heft 2, Ludwigshafen am Rhein: Selbstverlag 2002, Seite 103f. Anmerkug Matzinger: Die Darlegungen basieren auf einer Arbeit von Hans Ulrich Pfister aus Winterthur, der die Familie Hitschler untersucht hat.
  35. Verein Pfälzisch=Rheinische Familienkunde (Hg.): Pfälzisch=Rheinische Familienkunde Band XV, Heft 2, Ludwigshafen am Rhein: Selbstverlag 2002, Seite 103f.
  36. Verein Pfälzisch=Rheinische Familienkunde (Hg.): Pfälzisch=Rheinische Familienkunde Band XV, Heft 2, Ludwigshafen am Rhein: Selbstverlag 2002, Seite 103f.
  37. Verein Pfälzisch=Rheinische Familienkunde (Hg.): Pfälzisch=Rheinische Familienkunde Band XV, Heft 2, Ludwigshafen am Rhein: Selbstverlag 2002, Seite 103f.
  38. vgl. dazu: de.wikipedia.org/wiki/Pfälzer_Oberlandbahn
  39. Kroszewski, Hans-Ulrich: Die „Schneck“. Tagebuch einer Straßenbahn. Die Pfälzer Oberlandbahn 1905–1914. Hekma-Verlag, Maikammer 2002, ISBN 3-9808288-0-8 / Anmerkung Matzinger: weitere Erläuterungen zur "Schneck" siehe Literatur

Anmerkungen

  1. Matzinger: siehe dazu auch Kredenburg

Zitate

  1. Es könnte sich um Rudolph von Zeiskam handeln.

Urkunden

  1. HStAD Best. B 15 Nr. 40

Begriffe

  1. Wüstung bezeichnet einen ehemaligen Siedlungsansatz, Mühle, Hof, Siedlung. Siehe auch: Archenweiler.
  2. Budeger=Bottischmacher

Kategorien

Weinsweiler gehört den Kategorien an: Ortsteil, Wüstung, Gemeinde

Matzinger sagt: "letzte Überarbeitung der Seite 31.10.2025". Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Weinsweiler. Nutzen Sie zur Zitierung für Ihr Werk folgende vollständige Angabe: https://www.alsterweiler.net/wiki/Weinsweiler ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 9.03.2026 ↑... Seitenanfang