Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
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Version vom 15. März 2024, 17:33 Uhr
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- 150 Jahre Mariä-Schmerzen-Kapelle zu Alsterweiler/Folge 2 (Im Jahr des Herrn 1845, am 29. Mai, unter dem Pontifikat Papst Gregors XVI., zur Zeit, da in der Rheinpfalz Ludwig I., der König von Bayern, regiert, und Doctor Nikolaus Weis den Bischofsstuhl von Speyer innehat, wurde von mir, dem unterzeichneten Johannes Nepomuk Weckesser aus Neustadt, gegegenwärtig katholischer Pfarrer in Maikammer und Alsterweiler, nach dem Ritus der heiligen Mutter Kirche der Grundstein (*) dieser Kapelle gesegnet. Sie ist erbaut auf einem Grundstück von Nikolaus Groß, Winzer in Alsterweiler, dank seiner und seiner Mitbürger Freigebigkeit, zur größeren Ehre und Verherrlichung Gottes, des Al- lerhöchsten, der Jungfrau und schmerzhaften Mutter Maria, sowie zur Erbauung und zum Nutzen der Gemeinde der Gläubigen. Dieser Feier wohnten als Zeugen mehrere bei: der hochwürdige Herr Johannes Adam Leys, Frühmesser in Maikammer; Nikolaus Groß, Sebastian Hauck, Andreas Wirth, die Hauptförderer des frommen Werkes; Franz Lederle, consiliarius provincialis (**) und Fabrikratspräsident mit den Kirchenverwaltern; Johannes Franz Kögel, Bürgermeister; Peter Pfoh und Andreas Platz, Adjunkte, mit den Gemeinderatsmitgliedern; Johannes Georg Schneider, Architekt, Antonius Schneider, Maurermeister, beide aus Edenkoben; und viele andere, die diese in den Grundstein eingefügte und mit dem Siegel der Pfarrei versehene Urkunde mit mir unterschrieben haben." (Nach der Kopie der lateinischen Urkunde, beglaubigt von Pfr. Weckesser,im Taufbuch der Pfarrei 1830 - 1845, Seite 283. Der Text der Urkunde ist vermutlich von Pfr. Weckesser selbst verfaßt.) (*) Der lateinische Text spricht nicht von "Grundstein" (lapis primarius oder fundamentalis), sondern von "lapis angularis" = "Eckstein", wohl in Anlehnung an 1 Petr 2,6. (**) Welche überörtliche Ratsfunktion mit "consiliarius provincialis" = "Provinz-Ratgeber" gemeint ist, läßt sich aus dem Zusammenhang nicht erkennen. Vielleicht gehörte Franz Lederle zu dieser Zeit zum Distriktsrat des Kantons Edenkoben.)
- 800 Jahre Kirrweiler/Eintrag (Anastasius Spiel siegelt im Jahre 1550 eine Urkunde des Ritter Hans von Altdorf genannt von Kropsburg.)
- 800 Jahre Kirrweiler/Eintrag (Die Burg Spangenberg - Im Jahre 1392 wird ein Gerhart von Dalheim als Schaffner zu Kirrweiler und Spangenberg genannt. 1431 vertraute Bischof Raban die Burg dem Edelknecht Eberhart von Sickingen an. Anfang des 16. Jahrhunderts ließ der Bischof im Tal einen Stutengarten anlegen. Einer der Stutenmeister war ein Eberhart von Hattstein.)
- Akademie der Bildenden Künste (Wien) (In den 1780-er Jahren wurde die Akademie der bildenden Künste in Wien zu einer Hochburg des Klassizismus in Europa. Die weitere Entwicklung ging aber mit der europäischen nicht konform, weil sich die Formen des Barock sehr lange (...) behaupten konnten.)
- Ursula von Dalheim (Oben in diesem Thälchen ist die Quelle gefunden, welche auf der Maxburg einen mächtigen freispriegenden Wasserstrahl bilden kann, und höchst wahrscheinlich dahin geleitet wird., Im Jahre 1573 vertauschte der edle Stephan zum Jungen und seine Hausfrau, Ursula von Dalheim, gegen eine Wiese zu Ulfersheim in der Eisgasse und eine Wiese zu Walterthum, die Clause in der Witschbach mit allen Zugehörungen, Freiheiten und Gerechtigkeiten, Weidgange, Wässerung, Hauptrechte, Holz, Weinschenk, Freveln und Bußen, Aeckern, Wiesen, Kastanien, Wäldern, Wein- und Geldzinsen, sammt den Glocken, Kelchen und anderen Gezierden, welche sich in der Clause und in der Kirche befinden, - was Ursula von ihrem Vater ererbt und ihr von ihren Brüdern, Melchior und Hanns von Dalheim, im Loose zugefallen ist, - an seinen Schwager, Moritz von Morschheim, und an seine Schwägerin, Agnes von Wachenheim, genannt von Böhl., Von dieser Clause rührt noch heute die Alsterweiler Kirchweihe her., Nördlich von Alsterweiler, in der Diedesfelder Gemarkung, an der Witschbach, liegt das Clausenthal, in welchem Herr Simon Baader zu Diedesfeld sich jetzt ein freundliches Landhäuschen erbaut hat, welches von den schönsten neuen Weinberganlagen umgeben ist. Dort stand ehemals eine Kapelle.)
- Deutsches Rechtswörterbuch ("Acker, worauf man in einem Jahr Getreide, im folgenden Gras wachsen läßt" Hübner,ErzstSalzb. III 961; unbebautes, brach bleibendes Feld".)
- Die Ritter von Venningen/Zitate (Im Jahr 1339 wird Johann von Venningen in der Burgmanneordnung von Kirrweiler erwähnt. Er gehörte also im Ernstfall zu den Verteidigern der Burg. Danach wird Johann 1343/47 im Lehenbuch des Hochstifts aufgeführt. Er war - wie Kurt Andermann feststellte - der letzte Kämmerer der Bischöfe von Speyer, der aus dem Niederadel stammte; nach ihm übernahmen die Grafen von Leiningen das Kämmereramt. Jenem Johann gehörten Einnahmen aus der Mühle von St. Martin ... aus der Mühle in Maikammer bezog er 4 Malter Weizen und bekam Wein aus Alsterweiler und Maikammer geliefert.)
- Die Ritter von Venningen/Zitate (Im Jahr 1478 wir beim Huldigungsritt von Bischof Ludwig I. von Helmstädt (reg. 1478-1504) zusätzlich Alsterweiler erwähnt, das bei keiner anderen Huldigung vorkommt.)
- Matthias Clemens Sigmund Dreyer/Veröffentlichungen (Feiner Pfälzer Sand, 200 Jahre alt, lag auf dem verschollenen Grenzstein 71 im Kleyental.)
- Matthias Clemens Sigmund Dreyer/Veröffentlichungen (Im Jahre 1904)
- Matthias Clemens Sigmund Dreyer/Veröffentlichungen (Bürgermeisterrechnung aus dem Jahre 1739-1740 für den Ort Maikammer mit Alsterweiler.)
- GLA Ka 45 c.1553 Februar 5 (Heiratsvertrag von Katharina von Oberstein (1528) aus dem Jahre 1553)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125 (Nur das Spielfeld gehörte bis zum Jahre 1580 den Dörfern Maikammer und St. Martin gemeinsam. Es wurde bis zu diesem Jahre hauptsächlich als Weideplatz benutzt, woran die Namen Viehweg, Viehtrieb und Geißweide noch erinnern. Vielleicht fanden dort auch Feste statt, worauf der Teil „An der Schießmauer" hinweist. Die St. Martiner hatten angefangen, die ihnen am nächsten liegende Seite als Wingert und Äcker anzulegen, während die hiesigen Bewohner den ganzen Platz seinem bisherigen Zwecke erhalten haben wollten. Es entstand deswegen ein Streit, der erst beigelegt wurde, als am 3o. Juli 1580 das ganze Feld in der heute noch bestehenden Art und Weise geteilt wurde. Die Teilung fand auf dem Oberamt Kirrweiler statt. Der Speyerer Fürstbischof Marquard hatte dazu den Fauth von Marientraut, Jakob Hundt v. Salheim, den bischöflichen Rat Dr. Johann Konrad Breuning und den Domkostus zu Speyer und Domherrn zu Worms Christoph Nagel v. Dürmstein, beide letztere als Abgeordnete des Domkapitels, und den fürstbischöflichen Schaffner in Kirrweiler Philipp Dierolf abgeordnet. Im Beisein der Gemeindedeputierten wurde das Feld besichtigt und dann geteilt.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125 (Im Klausental stand im 16. Jahrhundert eine Kapelle mit Klause. Sie wurde von einem Waldbruder bedient. Zu ihr gehörten Acker, Wiesen und Wald, Wein- und Geldzinsen. Von dem alljährlich dort stattfindenden Klausenfeste gingen die Teilnehmer nach Alsterweiler und aßen und tranken. Daraus soll die Kirchweih entstanden sein. Im Jahre 1573 vertauschte der edle Stephan zum Jungen und seine Hausfrau Ursula v. Dalheim die Klause nebst Kirche und allem Zubehör, die sie von ihrem Vater ererbt hatte, an seinen Schwager Moriz von Morschheim.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125 ("Auf dem Weinsper lag bis ins 18. Jahrhundert der Weinsweiler Hof. Seine Lage wird in Urkunden als oberhalb des Schlangengäßchens angegeben. „Er stieß oben an den Maikammerer Weg, unten auf das „alte Wegell"." In der alten Beschreibung der Gemarkungsgrenze aus dem 17. Jahrhundert wird ein Bildstöckel erwähnt, „das obwendig der Weinsweiler Häuser steht" und zwar an dem Teil der Grenze, den der St. Martiner Forstweg durchschneidet. Aus vielen Angaben läßt sich schließen, daß der Hof auf der Fläche stand, wo heute das Häuschen von Herrn Ökonomierat A. Spies steht. Der Hof war der Rest des Dörfchens Weinsweiler. Bischof Godefried von Speyer überließ hier in den Jahren 957 und 960 an den Edlen Rudolph von Zeiskam tauschweise 20 Huben und 2000 Reben. 45) Am 14. Juni 1366 verschrieb Peter gen. Batschan, Bürger zu Speyer, eine Gult und stellte sein Haus und 4 Morgen Wingert zu Weinsweiler zum Unter pfand. 38) 1539 war Weinsweiler ein Hof, der zur v. Dalberg'schen Kropsburg als Lehen gehörte. Er bestand aus Haus, Hof, Garten und 11 Morgen Weinbergen, Äckern und Wiesen. In diesem Jahre gestattete Bischof Philipp II. seinem Vetter Wolf v. Dalberg, den Hof auf Erbpacht zu verleihen. 51) Der Hof soll nach Frey Ende der 18. Jahrhunderts verschwunden sein. Hier ist er in keiner Erinnerung. Doch tauchte schon öfters die Behauptung auf, Maikammer habe in früheren Zeiten auf dem Weinsper gelegen. In einer Pestzeit sei es ausgestorben. Der Rest der Bewohner habe dann das Dorf am heutigen Platze gegründet. Irreführend zu dieser Annahme ist die Bezeichnung der Feldwege als Gassen, wie Heiligengasse, Schlangengasse, im andern Teile der Gemarkung Berggasse und Heidgasse.")
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/126bis150 (Vom Jahre 1821—1832 war Daniel Reinig Bürgermeister, Joh. Ernst 1. Adjunkt, Sebastian Hauck Adjunkt in Alsterweiler.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/126bis150 (Im 17. und 18. Jahrhundert waren Ausgaben zu machen: 1. für Gemeindebauten, 2. für die Kirche, 3. für Brunnen, 4. für Gemeindewingert, 5. für Bede und Gülten 6. für zurückzuzahlendes Kapital und Zins 7. für die Armen, 8. für Zehrungen und 9. Allgemeines. IIn vielen Jahren kamen dazu Kriegskosten.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/126bis150 (Die Einnahmen setzten sich im 17. Jahrhundert zusammen aus Erlös an: 1. Bürgergeld, 2. Obst und Kesten, 3. aus den Lehmengruben, 4. rückgezahlte Kapitalien und Zins, 5. Gemeindeweiden und Wegkorn, 6. allerhand Einungen, 7. Gülten, 8. Gemeindeallmente, 9. Bedgeld, 10. Gemeindeumlagen und Kontribution, 11. Allgemeine Einnahmen.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/151bis180 (Im Jahre 1874 war am 10. November die Wahl für die neue Periode 1875—1880. Als Polizeiadjunkt für Alsterweiler wurde Georg Schlosser gewählt.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/181bis203 (Als im Jahre 1830 wieder ein Gehilfe angestellt werden mußte, wollte die Gemeinde dessen Gehalt von dem der Lehrer abziehen, weil Maikammer für sich allein nur 1664 Einwohner zählte und Alsterweiler jetzt eine eigene Schule hatte.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/181bis203 (Vom Jahre 1588 an läßt sich dann ein Lehrer nachweisen, der sämtliche schulpflichtigen Kinder der Orte Maikammer und Alsterweiler zu unterrichten hatte. Das Schulhaus befand sich am Lindenplatz beim Gemeindehaus.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/26bis50 (In diesem Jahre der Vereinigung der Pfalz mit Frankreich wurden in vielen Orten wieder Freiheitsbäume gesetzt, so auch in Alsterweiler, das durch die neue Verwaltung mehr Selbständigkeit erhalten hatte. (1798) (das Jahr 6 nach französicher Rechnung 22. September 1797 bis 22. September 1798))
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/26bis50 (Im Jahre 1783 war ein früher Frühling. Im Mai erfroren von ungefähr 200 Morgen Wingert unter dem Dorfe die Hälfte. Es folgte ein überaus heißer und trockener Sommer. Der Wein wurde ausgezeichnet, es gab auch viel.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/51bis75 (1811 war das beste Weinjahr des Jahrhunderts. Am 15. Mai blühten die Trauben, am 20. Juli gab es schwarze Trauben, am 30. September begann der Herbst. Es gab sehr viel und ausgezeichneten Wein. Ein poetisch veranlagter hiesiger Winzer besang das Lob des 11 er Weines in 7 Strophen.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/51bis75 (Das Jahr 1857 war für Maikammer und Alsterweiler ein sonderbares Jahr. Im Juni wollte man verhungern und schenkte wegen Futtermangels das Vieh halb weg; im Herbst gab es noch genug Rüben und Kraut. Im November und Dezember war es noch warm. Der Wein kostete im November 140—147 fl., im Dezember 150—160 fl.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/51bis75 (In diesem Jahre wurden zum erstenmal Leichenträger angestellt, 5 für Maikammer und 5 für Alsterweiler. Die Gemeinde kaufte 5 schwarze Mäntel und Hüte. Die Trägergebühr betrug 20 Kreuzer. Am 15. Mai wurden die bisher üblichen Leichenschmause verboten. (1824))
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/51bis75 (Vom Jahre 1851 an wurde die Stelle des Eichers alljährlich besetzt, einer für Maikammer und einer für Alsterweiler.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/76bis100 (Im Jahre 1917 war der Winter kalt. Am 18. Mai war ein großer Hagelschlag. Eiskörner bis zu Hühnereigröße schlugen die Handlangen Triebe der Reben total ab (1917).)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten (Gegen Ende des 18. Jahrhunderts erhielten die Froner eine kleine Bezahlung. Doch wurde vom Fürstbischof 1785 festgesetzt, daß Spannfröner höchstens 6 Kreuzer und Handfröner höchstens 3 Kreuzer von der Gemeinde erhalten dürften.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten (In früheren Jahrhunderten war zu Kirrweiler gegenüber der Burg ein Fronhof, in dem die Fröner von Kirrweiler, Maikammer und St. Martin zu den verschiedenen Zeiten des Jahres ihre Arbeiten zu verrichten hatten.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten (Als im Jahre 1786 die Schulstelle erledigt war, bat der Schullehrer Lorenz Zöller zu Kirrweiler für seinen Tochtermann Friedrich Matt um den Glöcknerdienst in Maikammer, der bei Neubesetzung der Schule leicht vom Schuldienst zu trennen sei. Er gab sich viele Mühe, erreichte aber nur, daß das Domkapitel den Glöcknerdienst vom Schuldienst trennte und dafür Kaspar Henkel von Speyer empfahl, der den Dienst erhielt mit dem Glockenzehnt als Bezahlung.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten (Die oberamtliche Verordnung um das Jahr 1600 ordnet wegen des vielen Trinkens in den Wirtschaften an, daß zu Sommerszeiten abends um 8 Uhr und zur Winterszeit um 7 Uhr geläutet werde und daß dann alle Wirtshausbesucher heimzugehen hätten. „Es soll auch kein Wirt über gemelde Zeit ihnen Wein geben. Wo aber ein Wirt solches übertritt und nach der Zeit Wein oder anderes geben wird, der soll ein Pfund Pfennig und ein jeder, so in der Zech ist, 10 Schilling Pfennig, so oft es geschieht, zu der Tätung unnachläßlich geben. Doch sollen fremde Gäste, so bei der Nachtzeit sich züchtig und gebührlich halten, hierein nit gemeint sein.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten (In die folgende Zeit (7.—10. Jahrhundert) fällt nach Dr. Heeger und Dr. Christoph Beck (Pfalz. Museum 1911 Heft 3 und 4 Seite 31) die Entstehung der Weilerorte als weitere fränkische Siedlungen. So entstand Alsterweiler westlich von Maikammer am Rand des Gebirges und auf dem Weinsperhügel Weinsweiler (Weiler des Wino, eines fränkischen Edlen) als Tochtergemeinden von Maikammer.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten (Im Jahre 1874 war am 10. November die Wahl für die neue Periode 1875—1880. Als Polizeiadjunkt für Alsterweiler wurde Georg Schlosser gewählt.)
- Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten (Die beiden ersten Jahre des siebenjährigen Krieges (1756-1763) waren hier unmerklich vorübergegangen. Aber schon im Jahre 1758 begannen die Lieferungen, Einquartierungen und Kriegsfrondienste für — die Franzosen, die wieder einmal Truppen in dem Gebiete der Pfalz stehen hatten. Bürger mußten Mehl, Fourage und Pferdefutter meist nach Frankfurt a. M. fahren. Die Lieferungen an Hafer, Heu und Stroh gingen teils an das französische Magazin nach Speyer, teils nach Deidesheim und beliefen sich von 1758—60 auf 10 637 Gulden 24 Kreuzer.)
- Glockenstein und Trullo/Auszug (Die oberamtliche Verordnung um das Jahr 1600 ordnete wegen des vielen Trinkens in den Wirtschaften an, dass zu Sommerzeiten abends um 8 Uhr und zu Winterzeiten um 7 Uhr geläutet werde und dass dann alle Wirtshausbesucher heimzugehen hätten: „Es soll auch kein Wirt über gemelde Zeit ihnen Wein geben. Wo aber ein Wirt solches übertritt und nach der Zeit Wein oder anderes geben wird, der soll ein Pfund Pfennig (1,70 bis zwei Mark) und ein jeder so in der Zech ist zehn Schilling Pfennig (rund eine Mark) sooft es geschieht, zu der Tätung unnachlässlich geben." (Gemeinde-Archiv Maikammer))
- Klausentaler Mühle (Die Mühle wurde im Jahre 1621 von den Mansfeldschen Truppen "ganz und gar verderbt" und abgebrochen und nicht mehr aufgebaut.)
- Ortschronik Maikammer-Alsterweiler/Seiten (Im Jahre 1822 wurden die Log- oder Grenzsteine gesetzt. (Leonhardt, Damm, Treptow, S. 154) werden.)
- Ortsfamilienbuch Maikammer-Alsterweiler/Auszug (Er schwängerte im Jahr 1799 zwei Alsterweilerer Lorenz-Schwestern Margaretha Lorenz und Susanna Lorenz und verschwand dann von der Bildfläche.)
- Pfälzisches Museum/Beiträge (Appellrat Kast Nr. 2 des „Pfälzischen Museums» brachte bereits einige kurze Bemerkungen über unser verstorbenes Vereinsmitglied den k. Appellationsgerichtsrat a. D. Cajetan Kast. Nachdem uns von sehr geschätzter Weise über das Leben des Verschiedenen genauere Angaben gemacht wurden, welche auch für weitere Kreise von Interesse sind, so veröffentlichen wir hiermit dieselben in der Monatsschrift, für welche er so kräftig eintrat, welche er mit mehreren schätzbaren Beiträgen unterstützte und welche er mit weiteren Mitteilungen aus seinem Wissen zu bereichern gedachte; um so schmerzlicher ist es für uns diese Blätter statt mit seinen Darstellungen nun mit Darstellung seines eigenen Lebens füllen zu müssen. Cajetan Kast war geboren den 2. Oktober 1825 zu Würzburg als der Sohn des damaligen Hauptmannes und späteren Oberstlieutenants Käst, seine Blutter war eine geborene Freiin v. Tautphöus. Da sein Vater später in die Pfalz versetzt wurde — er stand zuerst in Spei er, dann in Germersheim und zuletzt in Landau in Garnison —, so erhielt Käst seine ganze Schulbildung in L>peier, er die Volksschule, das humanistische Gymnasium und das Lyceum be- suchte. 1844 bezog er die Universität zu Würzburg und hie- raus die zu München; hier verkehrte er viel im Hause des be- kannten Architekten Gärtner, und die hier gewonnenen Ein- drücke blieben maßgebend für sein ganzes Leben. Nachdem er 1850 das juristische Staatsexamen in Speier bestanden, wurde er Polizei-K o miss ür in Landau und 1853 Advokat da- selbst. 1855 vermählte er sich mit Auguste Molique, der Tochter des verstorbenen Bezirksgerichtsdirektors Molique. 1859 trat er als Staatsprokurator-Substitut in den Staatsdienst über, war von 1860—1866 B e z i r ks r i ch t e r in Frankenthal dann Staatsprokurator in Landau, bis er 1872 zum Apcl- lationsgerichtsrat in Zweibrücken befördert wurde. Hllr trat bei ihm immer stärker ein Nervenleiden hervor, das er sich durch Überarbeitung zugezogen hatte; denn es war die Ge- wohnheit des Verstorbenen sich den Geschäften seines Berufes mit ganzer Kraft hinzugeben. 1879 sah er sich genötigt, dem Drängen seines Arches nachgebend, um die Versetzung in den Ruhestand nachzusuchen, welche ihm „unter wohlgefälliger An- erkennung seiner mit Eifer und Treue geleisteten vorzüglichen Dienste» gewährt wurde. Noch 7 Jahre der Ruhe konnte der Verstorbene im Kreise der Seinen zubringen, er hielt sich größtenteils in Landau aus, doch den Sommer nahm er regelmäßig seinen Aufenthalt in einem Landhause zu Alsterweiler, von wo er häufig das Casino in Edenkoben besuchte, wo er ein stets gerne gesehener Gast war. Am letzten,Tage des Jahres 1886 machte ein Herzschlag dem Leben des im 62. Jahre stehenden Mannes ein Ende. Er hinterläßt ein Wittwe und zwei Söhne, von denen der eine, vr. Hermann Käst, Privatdozent der Chemie am Poly- technikum zu Karlsruhe ist und der andere Sekondlieutenant im k. b. 18. Infanterie-Regiment in Landau. Ehre dem Andenken des trefflichen Mannes! Edenkoben. vr. Schmitt., Noch 7 Jahre der Ruhe konnte der Verstorbene im Kreise der Seinen zubringen, er hielt sich größtenteils in Landau auf, doch den Sommer nahm er regelmäßig seinen Aufenthalt in einem Landhause zu Alsterweiler, von wo er häufig das Casino in Edenkoben besuchte, wo er ein stets gerne gesehener Gast war.)
- Springwurm (Noch in den vierziger Jahren wurde in Alsterweiler der Springwurm mit der Hand von den Rebstöcken abgelesen Dazu wurde den Schülern etwa ab der fünften Klasse, Infolge des großen Wurmschadens 1878 mußten vom 1. Februar bis Ende März 1879 alle Rebstöcke abgerieben werden.)
- Margarethe von Talheim (Im Jahre 1525 zerstörten einheimische Bauern die Burg, da der Bruder von Margarete von Dalheim, Hans von Hans von Dalheim, seines Zeichens Amtmann den Mönchen der zerstörten Abtei Limburg half im Klausenthal (Gemarkungsgrenze Diedesfeld-Maikammer) die notwendigen Gebäude und eine Kirche zu errichten und den Bauern dadurch das Land wegnahm. Hinterher verpflichteten sich aber die Bauern die Kosten des Wiederaufbaus zu tragen., 1533, 1548, 1550 wurde die Burg unter Mithilfe der Bauern wieder aufgebaut. Im Tor der Burg ist eingeritzt, daß Viax von Oberstein im Jahre 1548 „den Bau machte“. Er nahm jedenfalls bauliche Veränderungen vor., Zu dieser Zeit waren Melchior von Dalheim und seine Ehefrau, geb. von Dienheim, Mitbesitzer der Burg., Im Jahre 1552 wird die Burg erneut durch Albrecht von Brandenburg, genannt „Alcibiades“ zerstört, da die Bewohner der Burg katholisch waren, er aber alles Katholische haßte und reformieren wollte. Ein Jahr später (also 1553) wird das Haus des Benedikt Wolfen in Alsterweiler als Wohnsitz der Burgbewohner gekauft, da die Burg zerstört war. Im selben Jahr stirbt Viax von Oberstein.)
- Weistum (Nachdruck aus dem Jahr 1983 durch Verlag Arbogast, Offenbach, Herausgeber Carl Werner Müller. Nur Bilder zu Brunnen in Maikammer Alsterweiler, kein Text.)
Der Datenwert „Jahr“ enthält einen Gedankenstrich oder andere für die Interpretation der Datumsangabe ungültige Zeichen.</includeonly>