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Vierte Mittelhaingeraide: Unterschied zwischen den Versionen

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Die [[Vierte Mittelhaingeraide|IV. Mittelhaingeraide]] (auch V. Haingeraide<ref>Artikel Blatt</ref>, 4. Mittelhaingeraide<ref>Frenzel, S. 267</ref>) umfasste die Orte [[Maikammer]]-[[Alsterweiler]] als Hauptort und [[Diedesfeld]] als Aufbewahrungsort der [[Waldaxt]]. [[Kirrweiler]] stellte den [[Waldmeister]]. Der Fläche summierte sich auf 3 023 ha<ref>Frenzel, Seite 276</ref>. Auch St. Martin zählte zur IV. Mittelhaingeraide. Die Gemeinde [[Duttweiler]] machte Ansprüche an die [[Haingeraide]] geltend. Sie sollten über das [[Oberamt Neustadt]] und damit die [[Kurpfalz]] durchgesetzt werden. Die Forderungen entstanden wohl aus einer Fehlinterpretation einer Urkunde<ref>{{Quelle fehlt}}siehe dazu XXXX</ref>. Im Jahre 1755 wurde durch den Kurfürsten Karl Theodor und den Fürstbischof von Speyer Franz Christoph von Hutten die Sachlage bereinigt<ref>{{Quelle fehlt}}siehe dazu XXXX</ref>. Die IV. Mittelhaingeraide wurde im Zuge der Einführung der bayerischen Forstverwaltung 1816 aufgelöst<ref>{{Quelle fehlt}}siehe dazu XXXX</ref>.
 
Die [[Vierte Mittelhaingeraide|IV. Mittelhaingeraide]] (auch V. Haingeraide<ref>Artikel Blatt</ref>, 4. Mittelhaingeraide<ref>Frenzel, S. 267</ref>) umfasste die Orte [[Maikammer]]-[[Alsterweiler]] als Hauptort und [[Diedesfeld]] als Aufbewahrungsort der [[Waldaxt]]. [[Kirrweiler]] stellte den [[Waldmeister]]. Der Fläche summierte sich auf 3 023 ha<ref>Frenzel, Seite 276</ref>. Auch St. Martin zählte zur IV. Mittelhaingeraide. Die Gemeinde [[Duttweiler]] machte Ansprüche an die [[Haingeraide]] geltend. Sie sollten über das [[Oberamt Neustadt]] und damit die [[Kurpfalz]] durchgesetzt werden. Die Forderungen entstanden wohl aus einer Fehlinterpretation einer Urkunde<ref>{{Quelle fehlt}}siehe dazu XXXX</ref>. Im Jahre 1755 wurde durch den Kurfürsten Karl Theodor und den Fürstbischof von Speyer Franz Christoph von Hutten die Sachlage bereinigt<ref>{{Quelle fehlt}}siehe dazu XXXX</ref>. Die IV. Mittelhaingeraide wurde im Zuge der Einführung der bayerischen Forstverwaltung 1816 aufgelöst<ref>{{Quelle fehlt}}siehe dazu XXXX</ref>.
 
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==Erste urkundliche Nachweise==
 
==Erste urkundliche Nachweise==

Version vom 27. Juli 2017, 15:42 Uhr

Vierte Mittelhaingeraide ist eine genossenschaftliche Einrichtung, deren Ursprung auf das frühe Mittelalter zurückgeht.

Die IV. Mittelhaingeraide (auch V. Haingeraide[1], 4. Mittelhaingeraide[2]) umfasste die Orte Maikammer-Alsterweiler als Hauptort und Diedesfeld als Aufbewahrungsort der Waldaxt. Kirrweiler stellte den Waldmeister. Der Fläche summierte sich auf 3 023 ha[3]. Auch St. Martin zählte zur IV. Mittelhaingeraide. Die Gemeinde Duttweiler machte Ansprüche an die Haingeraide geltend. Sie sollten über das Oberamt Neustadt und damit die Kurpfalz durchgesetzt werden. Die Forderungen entstanden wohl aus einer Fehlinterpretation einer Urkunde[4]. Im Jahre 1755 wurde durch den Kurfürsten Karl Theodor und den Fürstbischof von Speyer Franz Christoph von Hutten die Sachlage bereinigt[5]. Die IV. Mittelhaingeraide wurde im Zuge der Einführung der bayerischen Forstverwaltung 1816 aufgelöst[6].

...mehr zum Thema Haingeraide


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Erläuterungen von Leonhardt (1928) zur 5. Haingeraide. Zur Vollbildansicht



Erste urkundliche Nachweise

Eine frühe Erwähnung geht auf das Jahr 1577 zurück in Form eines Weistums: "Gereiden Spruch der vier Dörffer Maikammer, Kirrweiler, St. Martin und Diedesfeldt", das durch das Oberamt Kirrweiler im Jahre 1618 bestätigt bzw. erneuert wurde[7], vollständig wiedergegeben als "Copia geraidenspruchs der vier dörffer Maincammer, Kirweyler, St Marin und Diedesveldtt"[8].

Die genauen Zusammenhänge der Entstehung der Vierten Mittelhaingeraide sind nicht geklärt. So geht Bischof Matthias Ramung im Zeitraum von 1464/95 noch von einer Gereide von St. Martin aus, die wohl die Gemeinden Diedesfeld, Maikammer, Kirrweiler und Alsterweiler umfassten (wohl auch Weinsweiler)[9][10]. Denkbar ist auch, daß sich zu diesem Zeitpunkt nur der Sitz der Gereiden in St. Martin befand, also das Gebiet bereits seine feststehenden Grenzen hatte. In der Regel wurde die Haingeraide nämlich nach ihrem Sitzort benannt[11].

Organisation der Haingeraide

"Oberhaupt der Gemeinde und Vorsitzender des Gemeindegerichts vor 1798 war der Schultheiß oder Stabhalter, der auch zugleich Vorstand der 5. Haingeraide war."[12]. Wie bereits ausgeführt handelt es dabei um die 4. Mittelhaingeraide.

Haupt- und Gerichtsort Maikammer-Alsterweiler

Der Haupt- und Gerichtsort der Haingeraide war Maikammer-Alsterweiler. Dort wurde auch jährlich einmal, nämlich an Fastnacht, Gericht gehalten, am Geraidestuhl. Später fanden die Gerichtstage im Gemeindehaus statt. Zuständig waren der Schultheiß und Schöffen, auch Zentenmeister und Knechte genannt[13].[anm 1][anm 2]

Aufbewahrungsort der Waldaxt Diedesfeld

Waldmeister aus Kirrweiler

Geraideschreiber und Zentenmeister

Es gab außerdem noch einen Geraideschreiber und den jedes Jahr neu aufgestellten Zehntenberger oder Zehntenmeister, wie er später hieß. Er wurde abwechselnd aus einem der 4 Dörfer gewählt, hatte die Geraiderechnung zu führen und mit 8—12 Knechten die Waldarbeiten zu verrichten[14].

Teilung der Vierten Mittelhaingeraide

Kanzelfelsen mit Eintrag über die Teilung der IV. Haingeraide.
© Armin Kiefer, 02. September 2016

Im Verlauf der Jahre 1821 bis 1826 wurde die Teilung der Vierten Mittelhaingeraide durchgeführt. Als wesentliche Gründe dafür werden der schlechte Zustand des Waldes, die Mängel des Kollektivsystems sowie Neid und Mißgunst der Geraidegenossen benannt[15].

Natürlich spielte auch die grundlegend neue Ausrichtung der Forstverwaltung durch die bayerische Regierung eine Rolle. Im Intelligenzblatt von 1827[16] wird vermerkt, die ehemals herrschaftlichen Wälder leuchteten wie Oasen aus der trostlosen Wüste der Haingeraide hervor. Schon die französische Regierung hatte sich an das Kollektivgut Haingeraide gemacht, indem 1794 strenge Bestimmungen zur Neuordnung des Forstwesens erlassen worden waren[17].

Mit der Säkularisierung ab dem Jahre 1796 wurden die Wälder einem Generaldirektor unterstellt[18]. Nach 1801 (Frieden von Lunéville) wurden Forstkonservationen eingerichtet. Nummer 28 befand sich in Koblenz und war für die linksrheinischen Gebiete zuständig[19]. Eine Koblenz unterstellte Forstinspektion befand sich in Neustadt a.d.W. Die in dieser Zeit enstehenden Streitigkeiten konnten erst mit der Einführung der bayerischen Forstverwaltung beigelegt werden. Ab 1816 wurde dann auch die Teilung der Haingeraiden in Angriff genommen. Die Aussteinungen folgten 1821 und 1822. Auf diese Zeit gehen auch die jetzt noch vorhandenen Aussteinungen mit Grenzsteinen in Alsterweiler zurück.

Teilungsakt

Teilung IV. MIttelhaingeraide100 Jahre TeilungKanzelfelsen teilung haingeraide.jpg
Über dieses Bild

Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

  1. Artikel Blatt
  2. Frenzel, S. 267
  3. Frenzel, Seite 276
  4. ⭐ Quelle unvollständig ⭐ siehe dazu XXXX
  5. ⭐ Quelle unvollständig ⭐ siehe dazu XXXX
  6. ⭐ Quelle unvollständig ⭐ siehe dazu XXXX
  7. Mayerhofer, J. und F. Glasschröder (1892), ’Die Weistümer der Rheinpfalz: Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz Band XVI’, Speier (Hg. Pfalz, Historischer Verein der, (1 Hg., Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz, Gilardone’schen Buchdruckerei, Speier, Band/Ausgabe: XVI(XVI)) 252 Seiten. (CMS 351). (pp.107-107) der Fürstl. Speier'sche Rath, Vogt und Oberamtmann zu Kirrweiler: Wolfgang Heinrich von und zu Weingarten erneuert den zuletzt 1577 erneuerten "Gereiden Spruch der vier Dörffer Maikammer, Kirrweiler, St. Martin und Diedesfeldt" nebst den späten Nachträgen dazu betr. den Anspruch der Gemeinden Lachen und Speierdorf auf den Steinbruch im Clausenthal vom 26. Juni 1618 (Fol. 6r. f), Eichelrecht (Fol. 10r) u.s.w. am "Montag vor dem Aschermittwoch" 1628. gedr. bei Jakob Grimm VI, 415-419 NB!Maikammer war der Sitz des "Gereidenstuhls".
  8. Friedmann, Andreas Urban (2013), ’Weistümer und Ordnungen pfälzischer Marknutzungsgenossenschaften und Großwaldungen’, Lingenfeld (Hg. Pfälzische, Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, (Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Maierdruck, Lingenfeld, Band/Ausgabe: 114) 494 Seiten. (CMS 416), Seite 327 bis 347.
  9. Ramung, Matthias (1469), ’Liber secretorum Matthiae (Matthias Ramung) -Auszug Alsterweiler und Auszug Fische’, (Band/Ausgabe:) Seiten. (CMS 586)
  10. Friedmann, Andreas Urban (2013), ’Weistümer und Ordnungen pfälzischer Marknutzungsgenossenschaften und Großwaldungen’, Lingenfeld (Hg. Pfälzische, Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, (Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Maierdruck, Lingenfeld, Band/Ausgabe: 114) 494 Seiten. (CMS 416), Seite 258.
  11. Anmerkung Matzinger: Vergleichbar den Landdekanaten.
  12. Leonhardt, Johannes (1928), ’Geschichte von Maikammer=Alsterweiler’, Maikammer (Selbstverlag, Maikammer, Band/Ausgabe: 1) 216 Seiten. (CMS 125), Seite 138
  13. Friedmann (2013), Seite 244/245
  14. Leonhardt (1928), Seite 114
  15. Frenzel, Walter (1963) <Die historischen Wälder der Pfalz>. IN: Alter, Willi (1963) (Hg.) Pfalzatlas. Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Hrsg.), Speyer, Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Seiten 266
  16. Frenzel, Walter (1963) <Die historischen Wälder der Pfalz>. IN: Alter, Willi (1963-1994) (Hg.) Pfalzatlas. Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Hrsg.), Speyer, Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Seiten 276
  17. Frenzel, Seite 276
  18. Frenzel, Walter (1963) <Die historischen Wälder der Pfalz>. IN: Alter, Willi (1963-1994) (Hg.) Pfalzatlas. Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Hrsg.), Speyer, Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Seiten 276
  19. Frenzel, Walter (1963) <Die historischen Wälder der Pfalz>. IN: Alter, Willi (1963-1994) (Hg.) Pfalzatlas. Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Hrsg.), Speyer, Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Seiten 276

Anmerkungen

  1. Die Kurpfalz erließ eine Verordnung zur Mittelhaingeraide, aus der die Regelungen erkennbar sind. In ähnlicher Weise dürften diese auch für die IV. Mittelhaingeraide gegolten haben:
    • 1 das Mittelhaingericht aus einem jährlich wechselnden Centmeister einem ständigen Geraideschreiber und gewählten Sechsern und Achtern jeweils den tüchtigsten Männern bestehen
    • 2 dies Geraidegericht soll jährlich um Martini den Landtag oder Geraidestuhl an dem altbestimmten Orte unter freiem Himmel halten darauf soll jedesmal gegenwärtige Verordnung verlesen die Rechnung des Centmeisters abgehört die Waldfrevel getädingt und die Verzeichnisse jener Untertanen verlesen werden welche bauen wollen dabei soll erwogen werden inwieweit die Notwendigkeit zu bauen vorhanden ist und wieweit der Zustand der Waldungen die Bauholzentnahme gestattet
    • 3 in Notfällen kann auch unterm Jahr ein Geraidestuhl abgehalten werden 8 der Centmeister hat 50 fl Gehalt jährlich und muss den Wald wöchentlich wenigstens 2mal besuchen.
    Siehe dazu auch: R: Glasschröder, Rep.d.Urk.d.Kurpfalz, Bd. I (1892/94) Nr. 149
  2. Leonhardt (1928) weist dem Zehntenmeister eine andere Funktion wie, wie dies bei Friedmann (2013) erfolgt.

Zitate

Urkunden

Begriffe

Kategorien

Vierte Mittelhaingeraide gehört den Kategorien an: Gemarkung, Genossenschaft

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Referenzierungen

  1. ^  Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
    Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten#Seite_114
    Seite: Seite_114
    Zitat: 2. Die 5. Haingeraide. Der Wald, den heute die Dörfer Maikammer, St. Martin. Diedesfeld und Kirrweiler als Gemeindeeigentum besitzen, war bis zum Jahre 1823 gemeinsames Eigentum der genannten Gemeinden und führte den Namen 5. Haingeraide. Haingeraide nannte man früher die Bergwälder von Wanzenau im Ober-Elsaß bis Dürkheim in der Pfalz. Es waren 16 Waldbezirke, die einzeln wieder mehreren Gemeinden als Eigentum gehörten. In der Pfalz waren 13 Haingeraiden, von welchen die nördlich des Speyerbachs gelegenen Hartgeraiden hießen. Hain uud Hart bedeutet Wald. Geraide ist Genossenschaft oder Bezirk. Der Name Haingeraide bedeutet also dasselbe wie Hartgeraide, ein ungeteilter Waldbezirk. Wie diese Waldbezirke in den Besitz der Gemeinden kamen, ist nicht bekannt.
    Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
    Es gibt keine Anmerkung.
    Es gibt keine Notes.
    Schlagwort: Alsterweiler · Maikammer · Haingeraide · Hartgeraide · Haardt
    Quelle:
    Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
    Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
    Die Einstufung fehlt noch.
    Sammlung: Die Zuordnung zu einer Sammlung fehlt.
    LINK: Haingeraide
    Eine urn fehlt.
    PDF: https://alsterweiler.matthiasdreyer.de/w/images/0/03/Geschichte_von_Maikammer-Alsterweiler_Abschnitt_2_Kapitel_1_h_Seite_114_123_Haingeraide.pdf
    WIKI: Haingeraide
  2. a b Wochenblatt Landau (1825)/9 
  3. ^  Titel: Geraidespruch der Vierten Mittelhaingeraide 1577/1628.
    Schlüssel: Geraidespruch der Vierten Mittelhaingeraide 1577/1628/Artikel#Artikel_1
    Seite: Artikel_1
    Zitat: Erstlichen sollen alle jahr uff den obgemelten tag zwehn centenmeister gezogen werden, doch alßo, daß ihrer vier seindt, ihe zween alter und zween junger, die da sollen geloben und schweren einem unsers vorgesetzten oberambtmanns zue Kirweyler abgeordnetem ambtßdiener von der gereiden wegen in beysein der vier schulthei9ßen oder in abweßenheit desßen ambtßdieners dem schultheißen zue Maycammer, auch dergleichen die förster, diese hernachgeschriebene ordnung getrewlich zu halten.
    Übertragung: Friedmann (2013)
    Anmerkung: Regelung zur Wahl der Centenmeister. Es werden zwei neue in einem Jahr gewählt. Allerdings bleiben die im Jahr zuvor gewählten (zween alter) noch im Amt. Sie werden auf die getreue Einhaltung der folgenden Ordnung vereidigt (geloben und schweren).
    Es gibt keine Notes.
    Schlagwort: Centenmeister · Amtsdiener · Schultheiß · Förster · Ordnung
    Quelle:
    Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
    Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
    Stufe: 2
    Sammlung: Geraidespruch · Weistum · Maikammer · Alsterweiler · Ordnung
    LINK: Alsterweiler · Maikammer
    Eine urn fehlt.
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    WIKI: Vierte Mittelhaingeraide
  4. ^  Titel: Geraidespruch der Vierten Mittelhaingeraide 1577/1628.
    Schlüssel: Geraidespruch der Vierten Mittelhaingeraide 1577/1628/Artikel#Artikel_2
    Seite: Artikel_2
    Zitat: Item eß sollen auch alle vier wochen zween centenmeister und zween knecht uff den walt gehen bieß uff die Speyerbach und den walt besehen, und ob sie etwas bedeücht, daß dem walt schaden bringen mögt, sollen sie eß den förstern ansagen, daruff achtnehmen und zum besten vorkommen. Und solle ein jeder centenmeister vor seinen umbgang wie dan auch, wan sie umbs nachdienig gehen, iedeßmahl 2 ß 8 d und ein knecht 1 ß 4 d haben.
    Übertragung: Friedmann (2013)
    Anmerkung: Waldbegang alle vier Wochen durch die zwei Centenmeister und zwei Knecht. Es soll die gesamte Geraide abgegangen werden "biß uff die Speyerbach". Wenn sie etwas feststellen, was dem Wald schaden könnte, sollen sie es den Förstern mitteilen. Jeder Centenmeister erhält dafür 2 Schilling und 2 Pfennig und jeder Knecht 1 Schilling und 4 Pfennige.
    Es gibt keine Notes.
    Schlagwort: Centenmeister · Förster · Ordnung
    Quelle:
    Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
    Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
    Stufe: 2
    Sammlung: Geraidespruch · Weistum · Maikammer · Alsterweiler · Ordnung
    LINK: Alsterweiler · Maikammer
    Eine urn fehlt.
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    WIKI: Vierte Mittelhaingeraide
  5. ^  Titel: Theilungsakt der fünften Haimgeraide.
    Schlüssel: Theilungsakt der fünften Haimgeraide/Abschnitte#Vorspann
    Seite: Vorspann
    Zitat: Vor dem unterschriebenen Carl Medicus, königlichem Notär zu Edenkoben, im Bezirke Landau residirend, und denen nachbenannten Zeugen, waren gegenwärtig, die Herrn Daniel Reinig, Bürgermeister der Gemeinde Maikammer, allda wohnend, Caspar Becker, Bürgermeister der Gemeinde Kirrweiler, allda wohnend, Jacob Gieß, Bürgermeister der Gemeinde Diedesfeld, allda wohnend, und Georg Friedrich Seeber, Bürgermeister der Gemeinde St. Martin, allda wohnend, alle handlend in ihrer Eigenschaft als Administratoren ihrer respectiven Gemeinden und im Namen aller Einwohner derselben, und erklären: daß die Einwohner der Gemeinden von Maykammer, Kirrweiler, Diedesfeld, und Sanct=Martin, seit undenklichen Jahren ungetheilte Eigenthümer eines Wald = Districtes seyen, der sich die fünfte Haimgeraide nenne, nach der neuern Vermessung drey tausend drey und zwanzig Hectares ein und achtzig Ares, vier und neunzig Metres Flächeninhalt habe, und gegen Norden von denen Waldungen der Gemeinden Hambach und Lachen, dann der Gemeinde Eßthal, nach Süden von der vierten Haimgeraide, nach Osten von denen Gemeinden Diedesfeld, Maikammer und Sanct = Martin, und nach Westen von dem Bann der Gemeinde Elmstein und der vierten Haimgeraide begränzet seye; daß die jedem Einwohner zugestandene gleiche Berechtigung in dieser Waldung am Ende zu dessen Ruin und theilweiser Verödung geführet habe; daß mit dieser Verringerung des Waldbestandes die überhandgenommene Bevölkerung in denen Gemeinden in keinem Verhältnisse gestanden, und daher - weil doch jeder etwas aus dem Walde zu beziehen getrachtet - die Frevel überhand genommen, mit solchen die Forststrafen sich vermehret, und manche Familie dadurch ganz verarmet wäre. Daß alle Verordnungen, dem Frevel zu steuern, und die Strafen zu vermindern, den gewünschten Erfolg nicht gehabt. Daß die Mitglieder der Geraiden = Verwaltung kein besseres Mittel diesem Unwesen zu steuern gefunden, als eine Theilung dieser gemeinschaftlichen Waldungen, wodurch jede Gemeinde privativer Eigenthümer des ihr zufallenden Antheiles würde, solchen besser als im Allgemeinen in Obhut nehmen könne, und auch dadurch die bisherige Veranlassung - ungetheilter, und jedem Einwohner allein geschienen habender Besitz und Benutzung des Ganzen - wegfälle; daß mit ihren Bürgermeistern die Bevollmächtigte der vier Gemeinden sich von der nehmlichen Wahrheit überzeuget hätten, und daher Nahmens der Einwohner aller Gemeinden sich an dem sechszehnten May achtzehn hundert zwanzig vor dem königl. Land=Commissariate Landau versammlet, und allda sowohl die theilung selbsten, als auch die Proportion nach welcher solche geschen soll, festgesezet haben, nehmlich; daß von dem ganzen Walde die Gemeinde Maikammer wegen ihrer stärkern Bevölkerung ein Zwanzigstel voraus erhalten, und daß nachher der Ueberrest zu vier gleichen Tehilen getheilt werden solle; daß köngliche Hohe Regierung des Rheinkreises diese vorgeschlagene Theilung der fünsten Haimgeraide am zwanzigsten Merz achtzehn hundert zwanzig genehmiget, und der königliche Kreis=Forst=Inspektor Herr Dreßler, die Vermessung, in Planlegung, Abschätzung, Ausgleichung und Heimweisung des Antheiles jeder Gemeinde zum Theil dirigiret, zum Theil selbsten bewerkstelligt habe, wi dieses der plan der Waldung, von dem Geometre Schäfer gefertigt, der zu Edenkoben an dem fünften dieses Vol. 7. Fol. 92. V. Case 1. gegen ein und dreisig Kreuzer registrirt, nachdem er von Comparenten, Zeugen, und Notär, ne varietur unterschrieben ware, dem gegenwärtigen angehängt bleibet, ausweißet; und daß nach solchem denen Gemeinden nachbeschriebene Antheile zugefallen sind, die sie sich wechselseitig und solidarisch gegen Behinderungen, Störungen, und fremde Ansprüche jeder Art garantiren, damit jede Gemeinde allein benutze, verwalte und darüber verfüge, und zwar:...
    Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
    Anmerkung: .
    Es gibt keine Notes.
    Schlagwort: Vorspann · Haingeraide · Teilungsakt · Theilungsakt der fünften Haimgeraide · Daniel Reinig · Bürgermeister · Walddistrikt · Waldfrevel · Einwohner · Forststrafen · Carl Medicus
    Quelle:
    Vorkommnis: 1823-08-08
    Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
    Stufe: 2
    Sammlung: Maikammer · Alsterweiler · Haingeraide · Teilungsakt · Theilungsakt der fünften Haimgeraide
    LINK: Alsterweiler · Maikammer
    Eine urn fehlt.
    PDF: https://alsterweiler.matthiasdreyer.de/wiki/images/.pdf
    WIKI: Theilungsakt der fünften Haimgeraide
  6. ^ Wochenblatt Landau (1825)/18