Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
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PfWB Butik 3 a; weitere Syn.: PfWB Batzenhäuslein, PfWB Beize, PfWB Pfaffenschänke, PfWB Bierausschank, -garten, PfWB -haus, -schenke, PfWB -stube, -wirtschaft, PfWB Bockstall 2, PfWB Dorfschenke, PfWB Dorfwirtschaft, PfWB Traktier, PfWB Dreckbutik, PfWB Dreckwirtschaft, PfWB Trinkzimmer, PfWB Gassenschenke, PfWB Gasthaus, PfWB Gasthof, PfWB Gaststube, PfWB Gifthütte, PfWB Groschenfalle, PfWB Heckenwirtschaft 2, PfWB Hurenbutik, -nest, -wirtschaft, PfWB Kantine, PfWB Knallbude, PfWB Knallwirtschaft, PfWB Kosthaus, PfWB Leibwirtschaft, PfWB Lokal 2, PfWB Luck, PfWB Lumpenwirtschaft 1, PfWB Lust 2, PfWB Restaurant, PfWB Restauration, Schankhaus, PfWB Schankstube, PfWB Schnapsbude, -butik, -kneipe, -kram, -laden, -wirtschaft, PfWB Stammkneipe, PfWB -lokal, -wirtschaft, PfWB Stinkbude, PfWB Straußwirtschaft, PfWB Wirtslokal. Namen von Gasthäusern (s. auch: Stock: Wirtshausnamen. In: NPfGV 1/1925 6 ff., 2/1925 14/15): Adler 2, PfWB Baum 5, PfWB Pflug 3, PfWB Bock(wirt), PfWB Bürste 4, PfWB Daumen 2 c, PfWB Fasanerie 2, PfWB Friedenslinde, PfWB Himmelreich 2 b, PfWB Hirsch 2 c β, PfWB Hof 3, PfWB Klosterhof 2, PfWB Kreuz(wirt), PfWB Krone 1 a γ, PfWB Linde 2, PfWB Löwe 3 a, PfWB Ochse 3 a, Schafs(wirt), PfWB Schwan 2, PfWB Sonne 4, PfWB Stern 6 b, PfWB Stiefel 2 c, PfWB Storch 3, PfWB wild 6 b; s. Abb. 118 Wirtshausschild. W. zur goldige Bunz (Bunz) [Schandein Sprachsch. 8]; ens W. gehe [ [Ort in der Karte anzeigen] LA-Nd'hochstdt]. 's alt W. schdeht noch fescht [Burgey Keschte 97]. Die wo im W. hinnerm Schoppe / Ganz ferchterliche Sprich als kloppe [Münch Werke I 175]. Im W. verduften die Schagrille 'böse Gedanken' [Kühn Kumödi 10]. Im W. bleib hocke / Bis dr Mond scheint un d' Stern. / Un wann de dann hääm gehscht, / Dann brauchscht kääⁿ Latern [Kühn Kumödi 31]. RA.: Alle heilige Zeit äämol kumm ich ins W. (nämlich selten) [ [Ort in der Karte anzeigen] ZW-Battw]. Wu unser Herrgott e Kirch hiⁿbaut, baut de Deifel e W. denäwe [ [Ort in der Karte anzeigen] GH-Kand, [Ort in der Karte anzeigen] LU-Opp]. E neii Kabell un e neies W. wern am menschde b'sucht [ [Ort in der Karte anzeigen] LA-Wollmh]. Der kommt se zwett ausem W. 'ist betrunken' [ [Ort in der Karte anzeigen] KL-Reichb]. Der hot Haus un Hof ins W. getrage [ [Ort in der Karte anzeigen] LU-Opp]. RA. für 'oft und ausgiebig ein W. besuchen': die Hosse im W. durchritsche [ [Ort in der Karte anzeigen] RO-Obd]; oon käim W. vorbei kenne [ [Ort in der Karte anzeigen] KU-Schmittw/O]. Er sitzt Dag un Nacht (tagelang) im W. [ [Ort in der Karte anzeigen] GH-Kand]. Wann mer den spreche will, muß mer ne im W. suche [ [Ort in der Karte anzeigen] LU-Opp]. Der sterbt emol noch im W. [ [Ort in der Karte anzeigen] LU-Opp]. Der kann uhne W. nit lewe [ [Ort in der Karte anzeigen] LU-Opp]. Der fihlt sich am wohlschte im W. [ [Ort in der Karte anzeigen] LU-Opp]. Neckvers auf die Einwohner von Neustdt: Die Neistadter sehnen garen (sehen gern) die Berge vun unne, die Kerche vun auße un die Weʳtsheiseʳ vun inne [ [Ort in der Karte anzeigen] BZ-Dernb]. SprW.: Wann ich Geld hab, geh ich in's W.; wann ich [Bd. 6, S. 1411] keens hab, bleib ich draus [Fogel Prov. Penns Nr. 1928]. Volksbr.: Uff Karfreidag sein die Leit net ins W. gang [ [Ort in der Karte anzeigen] KU-Schmittw/O]. Zur Eröffnung der Kirchweihe stellen die Burschen am Samstag Abend Birken vor das W. [ [Ort in der Karte anzeigen] LA-Böbing]. Weiteres Brauchtum s. Becker Vk. 50, 284. KR.: Uf de Heh wachst de Klee / Fudder fer mei Gailche. / Wann mei Vadder ins W. geht, / macht mei Mudder e Mailche. / Wann se awwer Kaffee trinkt, / hupst (peift) se wie en Dischdelfink (Kniereiterreim) [mancherorts, Feierowend 1950 Nr. 2 S. 1]. Herrgottsveelche (Maikäfer) flieh eweg, / dei Modder sitzt im Kihdreck, / dei Vadder hockt im W., / sauft die ganze (leere) Gläser aus [ Gal-Bagbg, [Ort in der Karte anzeigen] HB-Jägbg]. Reits, reits Gäuli, / Alle Stunn e Meili, / Alle Meil e W., / Bring em Daddy en Bretzel raus [Horne Penns 117]. VR.: Vorm Dorf drauß steht e W., wohnt e Fraa drin, die hääßt Kätt (Katharina); horre (hat ein) Bappmaul, horre Schlappmaul, horre Nas wie e Trumbet [KL-Fischb, Var. Donnersberg Jahrbuch 1981 166]. Vadder im W., / Mudder im Bett, / Kinner im Kohlekaschde, / fressen die Brikett [Der Bote vom Trifels 1928 Nr. 27 (BZ-Annw)]. Einen weiteren VR. s. PfWB Gackel. a. 1534: Zum Fünfften sol niemants des Nachts nach dem Nachtessen yn kheins Würtzhausz zeren oder sitzen [Schandein Weist. von LU-Neuhf]. 16. Jh.: Von wurtten vnd wurttsheusern [PfWeist. 668 (LA-Gleisw)]. a. 1615: die entweders in Würtsheußern arrestiert, oder wol gar gethurnt 'in den Turm geworfen' [Vogel 27]. RhWB Rhein. IX 580; Lothr. 544; ElsWB Els. I 384. | + | ''{{PAGENAME}}''' (auch Wirtschaft, Gasthaus, Werdschafd)<ref group=beg>"-haus n.: 'Gastwirtschaft, Gaststätte', -haus [verbr., Krämer Gal 243]; Zs.: PfWB Dorfwirtshaus; Syn. s. 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In: NPfGV 1/1925 6 ff., 2/1925 14/15): Adler 2, PfWB Baum 5, PfWB Pflug 3, PfWB Bock(wirt), PfWB Bürste 4, PfWB Daumen 2 c, PfWB Fasanerie 2, PfWB Friedenslinde, PfWB Himmelreich 2 b, PfWB Hirsch 2 c β, PfWB Hof 3, PfWB Klosterhof 2, PfWB Kreuz(wirt), PfWB Krone 1 a γ, PfWB Linde 2, PfWB Löwe 3 a, PfWB Ochse 3 a, Schafs(wirt), PfWB Schwan 2, PfWB Sonne 4, PfWB Stern 6 b, PfWB Stiefel 2 c, PfWB Storch 3, PfWB wild 6 b; s. Abb. 118 Wirtshausschild. W. zur goldige Bunz (Bunz) [Schandein Sprachsch. 8]; ens W. gehe [ [Ort in der Karte anzeigen] LA-Nd'hochstdt]. 's alt W. schdeht noch fescht [Burgey Keschte 97]. Die wo im W. hinnerm Schoppe / Ganz ferchterliche Sprich als kloppe [Münch Werke I 175]. Im W. verduften die Schagrille 'böse Gedanken' [Kühn Kumödi 10]. Im W. bleib hocke / Bis dr Mond scheint un d' Stern. / Un wann de dann hääm gehscht, / Dann brauchscht kääⁿ Latern [Kühn Kumödi 31]. RA.: Alle heilige Zeit äämol kumm ich ins W. (nämlich selten) [ [Ort in der Karte anzeigen] ZW-Battw]. Wu unser Herrgott e Kirch hiⁿbaut, baut de Deifel e W. denäwe [ [Ort in der Karte anzeigen] GH-Kand, [Ort in der Karte anzeigen] LU-Opp]. E neii Kabell un e neies W. wern am menschde b'sucht [ [Ort in der Karte anzeigen] LA-Wollmh]. Der kommt se zwett ausem W. 'ist betrunken' [ [Ort in der Karte anzeigen] KL-Reichb]. Der hot Haus un Hof ins W. getrage [ [Ort in der Karte anzeigen] LU-Opp]. RA. für 'oft und ausgiebig ein W. besuchen': die Hosse im W. durchritsche [ [Ort in der Karte anzeigen] RO-Obd]; oon käim W. vorbei kenne [ [Ort in der Karte anzeigen] KU-Schmittw/O]. Er sitzt Dag un Nacht (tagelang) im W. [ [Ort in der Karte anzeigen] GH-Kand]. Wann mer den spreche will, muß mer ne im W. suche [ [Ort in der Karte anzeigen] LU-Opp]. Der sterbt emol noch im W. [ [Ort in der Karte anzeigen] LU-Opp]. Der kann uhne W. nit lewe [ [Ort in der Karte anzeigen] LU-Opp]. Der fihlt sich am wohlschte im W. [ [Ort in der Karte anzeigen] LU-Opp]. Neckvers auf die Einwohner von Neustdt: Die Neistadter sehnen garen (sehen gern) die Berge vun unne, die Kerche vun auße un die Weʳtsheiseʳ vun inne [ [Ort in der Karte anzeigen] BZ-Dernb]. SprW.: Wann ich Geld hab, geh ich in's W.; wann ich [Bd. 6, S. 1411] keens hab, bleib ich draus [Fogel Prov. Penns Nr. 1928]. Volksbr.: Uff Karfreidag sein die Leit net ins W. gang [ [Ort in der Karte anzeigen] KU-Schmittw/O]. Zur Eröffnung der Kirchweihe stellen die Burschen am Samstag Abend Birken vor das W. [ [Ort in der Karte anzeigen] LA-Böbing]. Weiteres Brauchtum s. Becker Vk. 50, 284. KR.: Uf de Heh wachst de Klee / Fudder fer mei Gailche. / Wann mei Vadder ins W. geht, / macht mei Mudder e Mailche. / Wann se awwer Kaffee trinkt, / hupst (peift) se wie en Dischdelfink (Kniereiterreim) [mancherorts, Feierowend 1950 Nr. 2 S. 1]. Herrgottsveelche (Maikäfer) flieh eweg, / dei Modder sitzt im Kihdreck, / dei Vadder hockt im W., / sauft die ganze (leere) Gläser aus [ Gal-Bagbg, [Ort in der Karte anzeigen] HB-Jägbg]. Reits, reits Gäuli, / Alle Stunn e Meili, / Alle Meil e W., / Bring em Daddy en Bretzel raus [Horne Penns 117]. VR.: Vorm Dorf drauß steht e W., wohnt e Fraa drin, die hääßt Kätt (Katharina); horre (hat ein) Bappmaul, horre Schlappmaul, horre Nas wie e Trumbet [KL-Fischb, Var. Donnersberg Jahrbuch 1981 166]. Vadder im W., / Mudder im Bett, / Kinner im Kohlekaschde, / fressen die Brikett [Der Bote vom Trifels 1928 Nr. 27 (BZ-Annw)]. Einen weiteren VR. s. PfWB Gackel. a. 1534: Zum Fünfften sol niemants des Nachts nach dem Nachtessen yn kheins Würtzhausz zeren oder sitzen [Schandein Weist. von LU-Neuhf]. 16. Jh.: Von wurtten vnd wurttsheusern [PfWeist. 668 (LA-Gleisw)]. a. 1615: die entweders in Würtsheußern arrestiert, oder wol gar gethurnt 'in den Turm geworfen' [Vogel 27]. RhWB Rhein. IX 580; Lothr. 544; ElsWB Els. I 384. |
" zitiert nach Pfälzisches Wörterbuch (PfWb), Bd. 6, Sp. 1410 bis 1411)/ abgerufen aus woertbuchnetz.de /23. Dezember 2016</ref>, | " zitiert nach Pfälzisches Wörterbuch (PfWb), Bd. 6, Sp. 1410 bis 1411)/ abgerufen aus woertbuchnetz.de /23. Dezember 2016</ref>, | ||
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Die pfälzischen Klöster<ref group=lit>Institut, für pfälzische Geschichte und Volkskunde (ed.) (2014), Pfälzisches Klosterlexikon: Handbuch der pfälzischen Klöster, Stifte und Kommenden Band 1-4, (1 edn., Beiträge zur pfälzischen Geschichte, (26); Neustadt an der Weinstraße: Nino Druck GmbH) (CMS 440).</ref> bedienten sich zur Einnahme von Naturalien (Waren), aber auch von Geld, dem Ertrag aus dem Eigentum oder Besitz in nahe gelegenen Ortschaften.<ref group=beg>Diese Praxis war auch bei Landesherren, Gemeinden usw. verbreitet. Siehe dazu: [[Gült]], [[Fron]], [[Zehnt]].</ref> Ebenso ist anzunehmen, daß auch das [[Hochstift Speyer]]<ref group=anm>[[Matzinger]]: Entweder der Bischof selbst oder Mitglieder des Domstifts.</ref> selbst derartige Anwesen in [[Alsterweiler]] oder [[Maikammer]] unterhielt. Und auch für adelige Familien ist belegt, daß derartige Höfe betrieben worden sind<ref>[[Matzinger]]: Siehe dazu: Der Lehenshof der Familie [[Johann IV. von Heideck|von Heideck]], der über viele Jahrhunderte für Erträge sorgte. In: Deeg, Dietrich (1968), ’Die Herrschaft der Herren von Heideck. Eine Studie zu hochadliger Famlien- und Besitzgeschichte’, Neustadt an der Aisch (Gesellschaft für Familienforschung in Franken, Kommissionsverlag Degener und Co., Neustadt an der Aisch, Band/Ausgabe: Band 18) 269 Seiten. (CMS 719), Seite 197ff.</ref><ref>[[Matzinger]]: So hatten auch die Sickinger ein Hofgut in der Gemeinde [[Friesenheim]]. Siehe dazu: Ruf, Peter (1995), ’Geschichte von Friesenheim Band 1: Ein pfälzisches Dorf von der ersten Besiedlung bis zum Ende des 17. Jahrhunderts’, Ludwigshafen am Rhein (Herausgeber: Förderverein Museum Friesenheim Hg., LLUX, Ludwigshafen am Rhein, Band/Ausgabe:) Seiten. (CMS 119), Seite 166</ref><ref>siehe dazu auch mit gleichem Hinweis auf Wirtschaftshöfe: Bruckert, Harald (2016) ‹Rat und Bürgerschaft in der freien Reichsstadt Landau während des pfälzischen Bauernkrieges 1525› In: Pfälzer Heimat. Historischer Verein der Pfalz (Hg.), Band/Ausgabe: 67, Seite(n): 57, Historischer Verein der Pfalz, Speyer, (CMS 728).</ref>. | Die pfälzischen Klöster<ref group=lit>Institut, für pfälzische Geschichte und Volkskunde (ed.) (2014), Pfälzisches Klosterlexikon: Handbuch der pfälzischen Klöster, Stifte und Kommenden Band 1-4, (1 edn., Beiträge zur pfälzischen Geschichte, (26); Neustadt an der Weinstraße: Nino Druck GmbH) (CMS 440).</ref> bedienten sich zur Einnahme von Naturalien (Waren), aber auch von Geld, dem Ertrag aus dem Eigentum oder Besitz in nahe gelegenen Ortschaften.<ref group=beg>Diese Praxis war auch bei Landesherren, Gemeinden usw. verbreitet. Siehe dazu: [[Gült]], [[Fron]], [[Zehnt]].</ref> Ebenso ist anzunehmen, daß auch das [[Hochstift Speyer]]<ref group=anm>[[Matzinger]]: Entweder der Bischof selbst oder Mitglieder des Domstifts.</ref> selbst derartige Anwesen in [[Alsterweiler]] oder [[Maikammer]] unterhielt. Und auch für adelige Familien ist belegt, daß derartige Höfe betrieben worden sind<ref>[[Matzinger]]: Siehe dazu: Der Lehenshof der Familie [[Johann IV. von Heideck|von Heideck]], der über viele Jahrhunderte für Erträge sorgte. In: Deeg, Dietrich (1968), ’Die Herrschaft der Herren von Heideck. Eine Studie zu hochadliger Famlien- und Besitzgeschichte’, Neustadt an der Aisch (Gesellschaft für Familienforschung in Franken, Kommissionsverlag Degener und Co., Neustadt an der Aisch, Band/Ausgabe: Band 18) 269 Seiten. (CMS 719), Seite 197ff.</ref><ref>[[Matzinger]]: So hatten auch die Sickinger ein Hofgut in der Gemeinde [[Friesenheim]]. Siehe dazu: Ruf, Peter (1995), ’Geschichte von Friesenheim Band 1: Ein pfälzisches Dorf von der ersten Besiedlung bis zum Ende des 17. Jahrhunderts’, Ludwigshafen am Rhein (Herausgeber: Förderverein Museum Friesenheim Hg., LLUX, Ludwigshafen am Rhein, Band/Ausgabe:) Seiten. (CMS 119), Seite 166</ref><ref>siehe dazu auch mit gleichem Hinweis auf Wirtschaftshöfe: Bruckert, Harald (2016) ‹Rat und Bürgerschaft in der freien Reichsstadt Landau während des pfälzischen Bauernkrieges 1525› In: Pfälzer Heimat. Historischer Verein der Pfalz (Hg.), Band/Ausgabe: 67, Seite(n): 57, Historischer Verein der Pfalz, Speyer, (CMS 728).</ref>. | ||
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Version vom 23. Dezember 2016, 11:47 Uhr
Wirtshaus' (auch Wirtschaft, Gasthaus, Werdschafd)[beg 1],
ist die Bezeichnung für ein Anwesen, das für Gäste zur Verfügung steht.[beg 2]
Gasthäuser in Alsterweiler:
Alsterweiler Hofgut (Allerheiligenstift Speyer), Alsterweiler Hofgut (Kloster St. Klara Speyer), Alsterweiler Hofgut (Stift St. German und Moritz Speyer), Frühmeßgut (Maikammer), Grenzstein 1, Grenzstein 10, Grenzstein 100, Grenzstein 101, Grenzstein 103, Grenzstein 104, Grenzstein 105, Grenzstein 106, Grenzstein 107, Grenzstein 108, Grenzstein 109, Grenzstein 11, Grenzstein 110, Grenzstein 112, Grenzstein 113, Grenzstein 114, Grenzstein 115, Grenzstein 116, Grenzstein 117, Grenzstein 118, Grenzstein 119, Grenzstein 12, Grenzstein 120, Grenzstein 121, Grenzstein 122, Grenzstein 123, Grenzstein 124, Grenzstein 125, Grenzstein 126, Grenzstein 127, Grenzstein 128, Grenzstein 129, Grenzstein 13, Grenzstein 130, Grenzstein 131, Grenzstein 132, Grenzstein 133, Grenzstein 134, Grenzstein 135, Grenzstein 136, Grenzstein 137, Grenzstein 138, Grenzstein 139, Grenzstein 14, Grenzstein 140, Grenzstein 141… weitere Ergebnisse
Systematik:
Gasthäuser in Alsterweiler
Die pfälzischen Klöster[lit 1] bedienten sich zur Einnahme von Naturalien (Waren), aber auch von Geld, dem Ertrag aus dem Eigentum oder Besitz in nahe gelegenen Ortschaften.[beg 3] Ebenso ist anzunehmen, daß auch das Hochstift Speyer[anm 1] selbst derartige Anwesen in Alsterweiler oder Maikammer unterhielt. Und auch für adelige Familien ist belegt, daß derartige Höfe betrieben worden sind[1][2][3].
Das Wirtshaus wurde in der Regel von einem Gastwirt in Eigentum oder als Pächter bewirtschaftet. In Alsterweiler:
Wirtshäuser gab es auch in Maikammer:
Weblinks
Literatur
- ↑ Institut, für pfälzische Geschichte und Volkskunde (ed.) (2014), Pfälzisches Klosterlexikon: Handbuch der pfälzischen Klöster, Stifte und Kommenden Band 1-4, (1 edn., Beiträge zur pfälzischen Geschichte, (26); Neustadt an der Weinstraße: Nino Druck GmbH) (CMS 440).
Einzelnachweise
- ↑ Matzinger: Siehe dazu: Der Lehenshof der Familie von Heideck, der über viele Jahrhunderte für Erträge sorgte. In: Deeg, Dietrich (1968), ’Die Herrschaft der Herren von Heideck. Eine Studie zu hochadliger Famlien- und Besitzgeschichte’, Neustadt an der Aisch (Gesellschaft für Familienforschung in Franken, Kommissionsverlag Degener und Co., Neustadt an der Aisch, Band/Ausgabe: Band 18) 269 Seiten. (CMS 719), Seite 197ff.
- ↑ Matzinger: So hatten auch die Sickinger ein Hofgut in der Gemeinde Friesenheim. Siehe dazu: Ruf, Peter (1995), ’Geschichte von Friesenheim Band 1: Ein pfälzisches Dorf von der ersten Besiedlung bis zum Ende des 17. Jahrhunderts’, Ludwigshafen am Rhein (Herausgeber: Förderverein Museum Friesenheim Hg., LLUX, Ludwigshafen am Rhein, Band/Ausgabe:) Seiten. (CMS 119), Seite 166
- ↑ siehe dazu auch mit gleichem Hinweis auf Wirtschaftshöfe: Bruckert, Harald (2016) ‹Rat und Bürgerschaft in der freien Reichsstadt Landau während des pfälzischen Bauernkrieges 1525› In: Pfälzer Heimat. Historischer Verein der Pfalz (Hg.), Band/Ausgabe: 67, Seite(n): 57, Historischer Verein der Pfalz, Speyer, (CMS 728).
Anmerkungen
Zitate
Urkunden
Begriffe
- ↑ "-haus n.: 'Gastwirtschaft, Gaststätte', -haus [verbr., Krämer Gal 243]; Zs.: PfWB Dorfwirtshaus; Syn. s. PfWB Butik 3 a; weitere Syn.: PfWB Batzenhäuslein, PfWB Beize, PfWB Pfaffenschänke, PfWB Bierausschank, -garten, PfWB -haus, -schenke, PfWB -stube, -wirtschaft, PfWB Bockstall 2, PfWB Dorfschenke, PfWB Dorfwirtschaft, PfWB Traktier, PfWB Dreckbutik, PfWB Dreckwirtschaft, PfWB Trinkzimmer, PfWB Gassenschenke, PfWB Gasthaus, PfWB Gasthof, PfWB Gaststube, PfWB Gifthütte, PfWB Groschenfalle, PfWB Heckenwirtschaft 2, PfWB Hurenbutik, -nest, -wirtschaft, PfWB Kantine, PfWB Knallbude, PfWB Knallwirtschaft, PfWB Kosthaus, PfWB Leibwirtschaft, PfWB Lokal 2, PfWB Luck, PfWB Lumpenwirtschaft 1, PfWB Lust 2, PfWB Restaurant, PfWB Restauration, Schankhaus, PfWB Schankstube, PfWB Schnapsbude, -butik, -kneipe, -kram, -laden, -wirtschaft, PfWB Stammkneipe, PfWB -lokal, -wirtschaft, PfWB Stinkbude, PfWB Straußwirtschaft, PfWB Wirtslokal. Namen von Gasthäusern (s. auch: Stock: Wirtshausnamen. In: NPfGV 1/1925 6 ff., 2/1925 14/15): Adler 2, PfWB Baum 5, PfWB Pflug 3, PfWB Bock(wirt), PfWB Bürste 4, PfWB Daumen 2 c, PfWB Fasanerie 2, PfWB Friedenslinde, PfWB Himmelreich 2 b, PfWB Hirsch 2 c β, PfWB Hof 3, PfWB Klosterhof 2, PfWB Kreuz(wirt), PfWB Krone 1 a γ, PfWB Linde 2, PfWB Löwe 3 a, PfWB Ochse 3 a, Schafs(wirt), PfWB Schwan 2, PfWB Sonne 4, PfWB Stern 6 b, PfWB Stiefel 2 c, PfWB Storch 3, PfWB wild 6 b; s. Abb. 118 Wirtshausschild. W. zur goldige Bunz (Bunz) [Schandein Sprachsch. 8]; ens W. gehe [ [Ort in der Karte anzeigen] LA-Nd'hochstdt]. 's alt W. schdeht noch fescht [Burgey Keschte 97]. Die wo im W. hinnerm Schoppe / Ganz ferchterliche Sprich als kloppe [Münch Werke I 175]. Im W. verduften die Schagrille 'böse Gedanken' [Kühn Kumödi 10]. Im W. bleib hocke / Bis dr Mond scheint un d' Stern. / Un wann de dann hääm gehscht, / Dann brauchscht kääⁿ Latern [Kühn Kumödi 31]. RA.: Alle heilige Zeit äämol kumm ich ins W. (nämlich selten) [ [Ort in der Karte anzeigen] ZW-Battw]. Wu unser Herrgott e Kirch hiⁿbaut, baut de Deifel e W. denäwe [ [Ort in der Karte anzeigen] GH-Kand, [Ort in der Karte anzeigen] LU-Opp]. E neii Kabell un e neies W. wern am menschde b'sucht [ [Ort in der Karte anzeigen] LA-Wollmh]. Der kommt se zwett ausem W. 'ist betrunken' [ [Ort in der Karte anzeigen] KL-Reichb]. Der hot Haus un Hof ins W. getrage [ [Ort in der Karte anzeigen] LU-Opp]. RA. für 'oft und ausgiebig ein W. besuchen': die Hosse im W. durchritsche [ [Ort in der Karte anzeigen] RO-Obd]; oon käim W. vorbei kenne [ [Ort in der Karte anzeigen] KU-Schmittw/O]. Er sitzt Dag un Nacht (tagelang) im W. [ [Ort in der Karte anzeigen] GH-Kand]. Wann mer den spreche will, muß mer ne im W. suche [ [Ort in der Karte anzeigen] LU-Opp]. Der sterbt emol noch im W. [ [Ort in der Karte anzeigen] LU-Opp]. Der kann uhne W. nit lewe [ [Ort in der Karte anzeigen] LU-Opp]. Der fihlt sich am wohlschte im W. [ [Ort in der Karte anzeigen] LU-Opp]. Neckvers auf die Einwohner von Neustdt: Die Neistadter sehnen garen (sehen gern) die Berge vun unne, die Kerche vun auße un die Weʳtsheiseʳ vun inne [ [Ort in der Karte anzeigen] BZ-Dernb]. SprW.: Wann ich Geld hab, geh ich in's W.; wann ich [Bd. 6, S. 1411] keens hab, bleib ich draus [Fogel Prov. Penns Nr. 1928]. Volksbr.: Uff Karfreidag sein die Leit net ins W. gang [ [Ort in der Karte anzeigen] KU-Schmittw/O]. Zur Eröffnung der Kirchweihe stellen die Burschen am Samstag Abend Birken vor das W. [ [Ort in der Karte anzeigen] LA-Böbing]. Weiteres Brauchtum s. Becker Vk. 50, 284. KR.: Uf de Heh wachst de Klee / Fudder fer mei Gailche. / Wann mei Vadder ins W. geht, / macht mei Mudder e Mailche. / Wann se awwer Kaffee trinkt, / hupst (peift) se wie en Dischdelfink (Kniereiterreim) [mancherorts, Feierowend 1950 Nr. 2 S. 1]. Herrgottsveelche (Maikäfer) flieh eweg, / dei Modder sitzt im Kihdreck, / dei Vadder hockt im W., / sauft die ganze (leere) Gläser aus [ Gal-Bagbg, [Ort in der Karte anzeigen] HB-Jägbg]. Reits, reits Gäuli, / Alle Stunn e Meili, / Alle Meil e W., / Bring em Daddy en Bretzel raus [Horne Penns 117]. VR.: Vorm Dorf drauß steht e W., wohnt e Fraa drin, die hääßt Kätt (Katharina); horre (hat ein) Bappmaul, horre Schlappmaul, horre Nas wie e Trumbet [KL-Fischb, Var. Donnersberg Jahrbuch 1981 166]. Vadder im W., / Mudder im Bett, / Kinner im Kohlekaschde, / fressen die Brikett [Der Bote vom Trifels 1928 Nr. 27 (BZ-Annw)]. Einen weiteren VR. s. PfWB Gackel. a. 1534: Zum Fünfften sol niemants des Nachts nach dem Nachtessen yn kheins Würtzhausz zeren oder sitzen [Schandein Weist. von LU-Neuhf]. 16. Jh.: Von wurtten vnd wurttsheusern [PfWeist. 668 (LA-Gleisw)]. a. 1615: die entweders in Würtsheußern arrestiert, oder wol gar gethurnt 'in den Turm geworfen' [Vogel 27]. RhWB Rhein. IX 580; Lothr. 544; ElsWB Els. I 384. " zitiert nach Pfälzisches Wörterbuch (PfWb), Bd. 6, Sp. 1410 bis 1411)/ abgerufen aus woertbuchnetz.de /23. Dezember 2016
- ↑ Im Gegensatz dazu: das Hotel, Pension, Fremdenzimmer.
- ↑ Diese Praxis war auch bei Landesherren, Gemeinden usw. verbreitet. Siehe dazu: Gült, Fron, Zehnt.
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Wirtshaus gehört den Kategorien an: Wirtshaus
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Referenzierungen
- ^ Titel: Pfälzisches Wörterbuch - Eintrag Wirtschaft.
Schlüssel: Pfälzisches Wörterbuch/(woerterbuchnetz.de)#Eintrag_Wirtschaft
Seite: Eintrag_Wirtschaft
Kein Zitat angegeben.
Übertragung: Wirtschaft'Gasthaus · Lokal' · Weʳtschaft (węʳdschafd)
Anmerkung: Bd. 6, Sp. 1408 bis 1411
Es gibt keine Notes.
Schlagwort: Wirtschaft · Wertschafd · Wirtshaus
Quelle:
Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 2
Sammlung: Wirtschaft
LINK: Wirtshaus
Eine urn fehlt.
Eine PDF-Angabe fehlt.
WIKI: Wirtshaus