Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.

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Hier sind 26 Ergebnisse, beginnend mit Nummer 1.

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  • Weistum  + (VI. Oberbörrstadt 1486-1793 Über die HerrsVI. Oberbörrstadt 1486-1793</br>Über die Herrschaftsrechte in Oberbörrstadt nach der Teilung des Ortes enthält das Weistum, aus dem die Grenzbeschreibung bereits bekannt ist, folgende Angaben:</br>„In diesem Bezirk weisen wir mit Recht, wie unsere Voreltern auf uns gebrachte haben, den wohlgeborenen Junker Melchior von Dun, Herrn zu Falkenstein und zum Oberstein, und den Festen Junkger Heinrich von Oberstein vor Obergerichtsherrn zu richten über Hals, Halsbein, Dieb und Diebin, und was strafbar ist, zu begieten und zu verbieten, ….Fron und Zinsen jeglicher zum halben Teil, doch hat je jeglicher sonderlich etlich Wiesen und Wäld, auch etlicher sonderlich Kappen hierin fallen und auch je jeder etliche sonderlich eigene Leute.“</br></br>Soweit das Weistum.</br>Auch hatten beide Teile das Recht zu haben und zu jagen und bei der Kirchenrechnung mitzuwirken. (Fabr. VI/490: F.A.Nr.61).</br></br>Johann von Oberstein hatte also seine Rechte an Oberbörrstadt an seinen Bruder Heinrich zwischen 1486 und 1500 abgetreten und dieser war gemeinsam mit dem Grafen von Falkenstein Herr in Oberbörrstadt. Johann und Heinrich von Oberstein gehörten zur Kredenburger Linie der Familie Oberstein. Die Söhne des Johann von Oberstein, Christoph und Johann (gestorben 1545) waren Callotoren der Pfarrei Sippersfeld bis 1511 (Glasschröder I/674). Nach deren Tode fielen die Rechte in Sippersfeld an die Nachkommen des Heinrich von Oberstein. </br></br>Heinrich von Oberstein war nach einem Zusatz am Schluß des Weistums mit Walburga von Schweinheim verheiratet.</br></br>Sein Nachfolger in Oberbörrstadt wurde sein Sohn Viax (gleich Viacrius). Dieser erscheint in Maikammer als erster Bewohner der Kredenburg, nach der diese Linie dann benannt wurde. (Leonhardt, Geschichte von Maikammer). Im Jahre 1525 wurde ihm im Bauernkrieg, während seiner Abwesenheit im Heere des Kurfürsten die Kredenburg zerstört. Die Gemeinde Maikammer mußte ihm sein Schloß wieder in Stand setzen (Heintz, Adel).</br></br>1539 verglich sich Viax von Oberstein mit der Gemeinde Jaxweiler [Jakobsweiler] wegen der Frondienste. Er hatte nämlich verlangt, daß sie ihm sein Heu nach Offstein fahren sollten. Die Gemeinde Jaxweiler wendete dagegen ein, nur zur Fahrt nach Börrstadt verpflichtet zu sein, „wo sein Vater und seine Voreltern wohnhaft gewesen.“ (Heintz, Adel).</br></br>Aus dieser Antwort ist zu entnehmen, daß die Familie von Oberstein-Kredenburg vor 1500 auch in Börrstadt gewohnt hat.</br></br>Wo die Herrn von Oberstein in Börrstadt gewohnt haben ist nicht mehr festzustellen. Das spätere Naussauische Hofhaus in der Breunigweilerstraße, das zu dem ursprünglichen Obersteinischen Gut in Niederbörrstadt gehörte, läßt sich in den Akten nur bis zu den Herrn von Sturmfeder zurückverfolgen.</br></br>Eine Zehentscheuer stand an der Stelle des ältesten Schulhauses, also neben der heutigen Kirche. (Pfarrarchiv) *1672 besaß die Grafschaft Falkenstein eine Scheuer in Börrstadt (F. Rech.)</br></br>1544 stellte Viax von Oberstein einen Lehensrevers aus über die von Stift Limburg empfangenen Güter „wie seine Voreltern auf ihn gebracht hatten.“ (Regest 20).</br></br>Am 29. Dezember 1548 berichtete Viax von Oberstein nach Falkenstein, das Gerichtsbuch zu Birscheidt im Obergericht sei in des Schultheißen Haus verbrannt und er bittet um ein neues. Das Original befand sich in Falkenstein.</br></br>Die oben benützte Abschrift des Weistums von 1491 wurde im Jahre 1583 verfertigt. Die Weistümer spielten in den Gemeinden des Mittelalters eine große Rolle. Die meisten sind nach 1500 entstanden, enthalten aber oft viel ältere Rechtsverhältnisse, wie sie von den Vorfahren überkommen sind, was ausdrücklich betont wird. Die Weistümer stellten eine Sammlung der Rchte der Herrschaften und der Gemeinden dar, wobei besonders der Grenzbeschreibung großes Gewicht zukam. Das Weistum wurde in den meisten Gemeinden alljährlich in Gegenwart der Herrschaft und der Untertanen verlesen, in Form von Frage und Anwort. Daran schloß sich der Flurumgang.</br></br>Viax von Oberstein starb 1553. Sein Grabstein ist noch auf dem alten Friedhof an der Kirche in Maikammer-Alsterweiler vorhanden. Seine Gemahlin Margareta von Dalheim folgte im am 26.1.1557 im tode nach.</br></br>Bei dem erwähnten Weistum handelt es sich um das von Oberbörrstadt, aus der Zeit um 1500, in dem der Ort schon geteilt ist, und Oberbörrstadt als gemeinsames Herrschaftsgebiet des Melchior von Daun-Falkenstein und Heinrich von Oberstein bezeichnet wird.</br></br>Seit 1456-86 sind somit die Grafen von Falkenstein in die Geschichte von Börrstadt eingetreten. Ihre Rechte blieben aber immer auf Oberbörrstadt beschränkt.</br></br>Hier ist ein kurzer Überblick über die Geschichte der Grafschaft Falkenstein am Platze. </br></br>In der nach 1100 erbauten Burg Falkenstein fand Philipp von Bolanden, ein Bruder Werners II. von Bolanden, Eingang. Er wird 1173 als Herr zu Falkenstein bezeichnet. Nach ihm erbte Philipp II., ein Sohn Werners II., die Burg und die Herrschaft. Dessen Nachkomme Philipp VII. wurde 1398 in den Reichsgrafenstand erhoben. 1418 starb dieser Zweig der Bolander Familie mit dem Erzbischof Werner von Trier aus. Die Herrschaft Falkenstein kam nun an einen Verwandten, den Grafen Ruprecht von Virneburg. Dessen Erben verkauften sie 1456 an Wirich von Daun-Oberstein, der sich nach der neuen Herrschaft Graf von Daun, Oberstein und Falkenstein nannte. Sein Geschlecht erhielt sich dort bis 1667.</br></br>Die Herrschaft Falkenstein war zuerst ein Reichslehen. Im Jahre 1458 ernannte der Kaiser den Herzog von Lothringen zum Oberlehensherrn, der die Familie von Daun-Oberstein aufs Neue damit belehnte.</br></br>Mit der Teilung der Herrschaftsrechte im westlichen Ortsteil und der Bildung einer eigenen Gemarkung dafür, haben die beiden Ortsteile als Ober- und Nieder(Unter)börrstadt ihre eigene Geschichte bis zur französischen Revolution 1793.</br></br>Anbei ein Stammbau der Ritter von Oberstein (nach Humbracht).der Ritter von Oberstein (nach Humbracht).)
  • Hauptstraße Nr.18#Johann Joseph Hummel  + (Vermutlich Erbauer des Hauses)
  • Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/26bis50  + (Vermutlich handelte es sich um die Klara Apollonia Anstatt, siehe dazu OFB <123>)
  • Hauptstraße Nr.21#Johannes Ziegler (1869)  + (Vermutlich Übergabe von Vater an Sohn, anlässlich der Vermählung.)
  • Neustadter Wochenblatt/Alsterweiler  + (Versteigerung Mobilien im Anwesen Hartmannstraße Nr.61.)
  • Amtsblatt der Königlich-Baierischen Regierung des Rheinkreises  + (Versteigerung Weinsticher und Wachstubenöl)
  • Intelligenz=Blatt des Königlich Baierischen Rheinkreises  + (Versteigerung des Weinstichamts und Nachtwachöls)
  • Neustadter Wochenblatt/Alsterweiler  + (Versteigerung von Gras und Ohmet durch die Witwe des verstorbenen Joseph Schlemmer, Anzeige von A. Hauck.)
  • Die Esthaler/Eintrag  + (Verzeichnet für das Jahr 1740-42, Lehrer in Esthal)
  • Dienerbücher des Bistums Speyer (1464-1768)/Eintrag  + (Verzeichnet für das Jahr 1743)
  • Auswanderungen aus dem früheren Hochstift Speyer nach Südosteuropa und Übersee im XVIII. Jahrhundert/Eintrag  + (Verzeichnet für das Jahr 1779)
  • Die Esthaler/Eintrag  + (Verzeichnet für das Jahr 1783.)
  • Dienerbücher des Bistums Speyer (1464-1768)/Eintrag  + (Verzeichnet für die Jahre 1597 bis 1620)
  • Datei:Vogelsang flurname alsterweiler flurlage.jpg  + (Vogelsang.)
  • Datei:Steinkreuz jubilaeumskreuz vogelsang alsterweiler anlage.jpg  + (Vogelsang.)
  • Datei:Steinkreuz jubilaeumskreuz vogelsang alsterweiler ansicht.jpg  + (Vogelsang.)
  • Datei:Steinkreuz jubilaeumskreuz vogelsang alsterweiler haardtrand.jpg  + (Vogelsang.)
  • Geraidespruch der Vierten Mittelhaingeraide 1577/1628/Artikel  + (Vom Studenbühl bis zur Leimengrub und von Vom Studenbühl bis zur Leimengrub und von dort entlang des Weeges, der ins Frommental führt, bis zu den Windlöchern bis an den Studenborn, von dort über einen großen Künbaum bis an die alte Steig, an der der Küerbach fließt den Weg hinauf, dient ebenso dem Zwerenberg.n Weg hinauf, dient ebenso dem Zwerenberg.)
  • Hauptstraße Nr.16#Peter Adam Koch (1771)  + (Von den Eltern übernommen.)
  • Hauptstraße Nr.14#Johann Philipp Jakob Pfoh  + (Von den Schwiegereltern Peter Straub übernommen.)
  • Geraidespruch der Vierten Mittelhaingeraide 1577/1628/Artikel  + (Vorspann zum Geraidespruch mit dem Hinweis, daß diese Ausführungen als "''von alters hero dazu verorndet''" anzusehen sind. Somit galten sie wohl schon seit langer Zeit, ggf. als [[Weistum]] in mündlicher Überlieferung.)
  • Dorfordnung 1549/Artikel  + (Vorspann zur Dorfordnung mit dem Hinweis, daß diese Ausführungen als "hergebracht und ausgeübt" ansieht. Somit galten diese wohl schon seit langer Zeit, ggf. als [[Weistum]] in mündlicher Überlieferung.)
  • Matthias Clemens Sigmund Dreyer/Veröffentlichungen  + (Vortrag anlässlich History-Diner im Waldhaus Wilhelm zum Thema Alsterweiler. / CMS 504)
  • Geraidespruch der Vierten Mittelhaingeraide 1577/1628/Artikel  + (Wald bei den Buchenstöcken. Von diesen StöWald bei den Buchenstöcken. Von diesen Stöcken hinauf bis auf die Rothsohl in dem Rindspfad, den Rindspfad weiter in die Alte Steig bis zum Finsternborn, vom Finsterborn bis zur Finsterneichkehl, wieder auf Rindspfad, ist dem Zwerenberg Jahr und Tag nachgestellt. dem Zwerenberg Jahr und Tag nachgestellt.)
  • Geraidespruch der Vierten Mittelhaingeraide 1577/1628/Artikel  + (Waldbegang alle vier Wochen durch die zweiWaldbegang alle vier Wochen durch die zwei Centenmeister und zwei Knecht. Es soll die gesamte Geraide abgegangen werden "biß uff die Speyerbach". Wenn sie etwas feststellen, was dem Wald schaden könnte, sollen sie es den Förstern mitteilen. Jeder Centenmeister erhält dafür 2 Schilling und 2 Pfennig und jeder Knecht 1 Schilling und 4 Pfennige.d jeder Knecht 1 Schilling und 4 Pfennige.)