Glockendienst

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Glockendienst (auch Glöcknerdienst1) war eine Leistung der Kirche und der Gemeinde für die Bürger und die Handelsleute (siehe auch: Glöckner, Glockenzehnt). Für den kirchlichen Glockendienst2 wurde aus dem Glockenzehnten entlohnt.

Eine oberamtliche Verordnung um das Jahr 1600 ordnete wegen des vielen Trinkens in den Wirtschaften an, dass zu Sommerzeiten abends um 8 Uhr und zu Winterzeiten um 7 Uhr geläutet werde. Dann hätten alle Wirtshausbesucher heimzugehen.

„Es soll auch kein Wirt über gemelde Zeit ihnen Wein geben. Wo aber ein Wirt solches übertritt und nach der Zeit Wein oder anderes geben wird, der soll ein Pfund Pfennig (1,70 bis zwei Mark) und ein jeder so in der Zech ist zehn Schilling Pfennig (rund eine Mark) sooft es geschieht, zu der Tätung unnachlässlich geben." (Gemeinde-Archiv Maikammer) Die Lehrer lehnten es mit der Zeit ab, den Glöcknerdienst zu versehen, so dass die Gemeinde Maikammer 1786 einen Mann als Glöckner einstellte, der den Glockenzehnt als Bezahlung bekam (Wittmer, Glockenstein und Trullo).

Fundstellen zu Glockendienst

Die Anzahl der Einträge in der folgenden Tabelle beträgt: 2

FundstelleHat Zitat SammlungHat AnmerkungHat UebertragungIst ZitatHat SchlagwortIst PDFIst zitiert inHat SchluesselSeiteDieses Attribut ist ein Spezialattribut in diesem Wiki.Nutzen für AlsterweilerAusstellung
Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/SeitenSchulstelle im Jahre 1786 und GlöcknerdienstAls im Jahre 1786 die Schulstelle erledigt war, bat der Schullehrer Lorenz Zöller zu Kirrweiler für seinen Tochtermann Friedrich Matt um den Glöcknerdienst in Maikammer, der bei Neubesetzung der Schule leicht vom Schuldienst zu trennen sei. Er gab sich viele Mühe, erreichte aber nur, daß das Domkapitel den Glöcknerdienst vom Schuldienst trennte und dafür Kaspar Henkel von Speyer empfahl, der den Dienst erhielt mit dem Glockenzehnt als Bezahlung.Lehrer
Kirrweiler
Glöckner
Glockendienst
Glöcknerdienst
Friedrich Matt
Zöller
Seite 19611786
Glockenstein und Trullo/AuszugGrenzstein
Glockenstein
Glockenzehnt
Glöckner
Alsterweiler
Die Lehrer lehnten es mit der Zeit ab, den Glöcknerdienst zu versehen, sodass die Gemeinde Maikammer 1786 einen Mann als Glöckner einstellte, der den Glockenzehnt als Bezahlung bekam.Glockenzehnt
Glöckner
Glockendienst
Glöcknerdienst
Nummer 7b121786


Referenzierungen

  1. ^ Wittmer (2000)/7 
  2. ^  Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
    Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten#Seite_196
    Seite: Seite_196
    Zitat: Als im Jahre 1786 die Schulstelle erledigt war, bat der Schullehrer Lorenz Zöller zu Kirrweiler für seinen Tochtermann Friedrich Matt um den Glöcknerdienst in Maikammer, der bei Neubesetzung der Schule leicht vom Schuldienst zu trennen sei. Er gab sich viele Mühe, erreichte aber nur, daß das Domkapitel den Glöcknerdienst vom Schuldienst trennte und dafür Kaspar Henkel von Speyer empfahl, der den Dienst erhielt mit dem Glockenzehnt als Bezahlung.
    Eine Übertragung fehlt.
    Anmerkung: Schulstelle im Jahre 1786 und Glöcknerdienst
    Schlagwort: Glöckner · Zöller · Kirrweiler · Friedrich Matt · Lehrer · Glockendienst · Glöcknerdienst
    Quelle: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten
    Datum: 1786.
    Stufe: 1
    Sammlung: Die Zuordnung zu einer Sammlung fehlt.
    LINK: Johann Adam Beschel · LA Sp F 14 Nr.2646
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    WIKI: Glöckner · Lehrer · Lorenz Zöller · Kaspar Henkel · Glockenzehnt · Glockendienst