Glockenzehnt

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Glockenzehnt war eine Abgabe (siehe auch: Bede). Sie war Bestandteil des sogenannten Weinzehnten. Dieser wiederum war an die katholische Kirche (Hochstift Speyer, über eine Zeit lang aber auch an das Hochstift Worms) abzutreten. Er stammte aus Weinbergen, die in der Gemeinde lagen, aber der Kirche gehörten bzw. zu deren Gunsten belastet waren.

"In Maikammer waren dies 80 Morgen Land, teils Äcker und Wiesen (in der Gewanne „in den Dieterwiesen"), zum größten Teil Weinberge (in der Gewanne „im Überfeld"). Man bezeichnete diese in Richtung Edenkoben liegenden Weinberge als „Tochtermannswingert"." Wittmer (2002) 1. Die Angabe stammt wohl von Leonhardt[zit 1]2.

Ein Teil der Flächen lag in der Gewanne Dieterswiese, aber zum größten Teil als Weinberge im Überfeld. Diese gegen Edenkoben liegenden Weinberge wurden Tochtermannswingert genannt. Das Gelände war jeweils durch Glockensteine abgegrenzt und somit für jedermann ersichtlich.


Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

Anmerkungen

  1. Alle Angaben nach Leonhardt (1928)

Zitate

  1. Von "80 Morgen Wingert, die besonders bezeichnet waren, wurde von altersher der sog. Glockenzehnt für den Glöckner zu Maikammer entrichtet. Auf Johanni Enthauptung 1542 wurde der Distrikt des Glocken- und Mesnerzehnten erneuert.(Quelle 17)", Seite 134
  2. 1: "Der Lehrer lag öfters mit der Gemeinde im Streit, weil es ihm halt immer zu wenig war. Dazu meinte das Gemeindegericht, der Lehrer könne im Jahre fünf bis sechs Fuder Wein machen. Außerdem habe er das Recht, auf dem Friedhof das Gras um die Gräber für seine Kühe und Geißen zu holen.|Der Lehrer lag öfters mit der Gemeinde im Streit, weil es ihm halt immer zu wenig war. Dazu meinte das Gemeindegericht, der Lehrer könne im Jahre fünf bis sechs Fuder Wein machen. Außerdem habe er das Recht, auf dem Friedhof das Gras um die Gräber für seine Kühe und Geißen zu holen."1|
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Referenzierungen

  1. ^  Wittmer, Richard// (2002), ´Glockenstein und Trullo, Maikammerer steinerne Raritäten´. In: Heimat-Jahrbuch Landkreis Südliche Weinstraße,Kein Schlüssel angegeben.Band 24 Heft ( ),Seiten: 105-106. Kein Eintrag
    Link zum Werk: Glockenstein und Trullo
    Abstrakt: Beschreibung des Glockenzehnts und der Glockensteine, des Trullis.
    Schlagwort: Alsterweiler · Böbig · Bories · Dieterwiesen · Glockenstein · Glockenzehnt · Glöckner · Grenzstein · Nuraghen · Maikammer · Tochtermannswingert · Trullo · Überfeld · Zippus
    PDF: [Original als PDF]
    WIKI: Glockenstein.
  2. a b  Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
    Schlüssel: Leonhardt (1928)/Seite134
    Seite: Seite 134.
    Zitat: Von 80 Morgen Wingert, die besonders bezeichnet waren, wurde von altersher der sog. Glockenzehnt für den Glöckner zu Maikammer entrichtet. Auf Johanni Enthauptung 1542 wurde der Distrikt des Glocken- und Mesnerzehnten erneuert. (quelle 17).
    Eine Übertragung fehlt.
    Anmerkung: Glockenzehnt im Jahr 1542
    Schlagwort: Alsterweiler · Glockenzehnt · 1542
    Quelle: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten
    Datum: {{{datum}}}
    Die Einstufung fehlt noch.
    Sammlung: Die Zuordnung zu einer Sammlung fehlt.
    LINK: Glockenzehnt
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    WIKI: Glockenzehnt
  3. ^  Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
    Schlüssel: Leonhardt (1928)/Seite135
    Seite: Seite 135.
    Zitat: Der Glockenzehnt ergab 1748 7 Viertel Wein. Das Gemeindegericht meinte, der Lehrer könne als Glöckner in guten Jahren 5—6 Fuder Wein machen. Der Lehrer bestritt dies. Er hatte in den 7 Jahren seines Hierseins nie 5 oder 6 Fuder Wein als Zehnt bekommen. (quelle 10).
    Eine Übertragung fehlt.
    Anmerkung: Glockenzehnt im Jahr 1748
    Schlagwort: Alsterweiler · Glockenzehnt · 1748 · Viertel · Gemeindegericht · Glöckner · Lehrer
    Quelle: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Seiten
    Datum: {{{datum}}}
    Die Einstufung fehlt noch.
    Sammlung: Die Zuordnung zu einer Sammlung fehlt.
    LINK: Glockenzehnt
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    WIKI: Glockenzehnt

Fakten zu „Glockenzehnt
Hat SchlagwortGlockenzehnt +
Ist ZitatDer Lehrer lag öfters mit der Gemeinde im
Der Lehrer lag öfters mit der Gemeinde im Streit, weil es ihm halt immer zu wenig war. Dazu meinte das Gemeindegericht, der Lehrer könne im Jahre fünf bis sechs Fuder Wein machen. Außerdem habe er das Recht, auf dem Friedhof das Gras um die Gräber für seine Kühe und Geißen zu holen.|
räber für seine Kühe und Geißen zu holen.| + und In Maikammer waren dies 80 Morgen Land, teils Äcker und Wiesen (in der Gewanne „in den Dieterwiesen"), zum größten Teil Weinberge (in der Gewanne „im Überfeld"). Man bezeichnete diese in Richtung Edenkoben liegenden Weinberge als „Tochtermannswingert". +
Ist zitiert inWittmer (2002) +
Referenzierung
„Referenzierung (Citation reference)“ ist ein Spezialattribut das Referenzierungen speichert. Es wird von der Erweiterung Semantic Cite bereitgestellt.
Wittmer (2002) +, Leonhardt (1928)/Seite134 + und Leonhardt (1928)/Seite135 +