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Version vom 3. März 2013, 17:06 Uhr
Viax von Oberstein (*um 1480 vermutlich Oberstein; †1553 in Alsterweiler [1]) war ein Ritter aus dem Geschlecht der Oberstein. Er war der Sohn des Heinrich von Oberstein und der Walpurga von Schweinheim. Viax (auch: Viacus) von Oberstein (auch: vom Oberstein) ist der erste urkundlich nachweisbare Eigentümer der Kredenburg in Alsterweiler. Vermutlich kam er um 1525 auf die Wasserburg.[2] Dort nahm er um die Mitte des 16. Jahrhunderts Umbauten vor.
Die Herren und Ritter Oberstein residierten auf den Burgen Bosselstein und Oberstein in Idar-Oberstein an der Nahe. "Als sie 1399 von ihrem Onkel Syfrid von Sankt Alban die Kredenburg bei Maikammer erbten, so teilten sie sich in zwei Linien, in die Gundheimer und in die Kredenburger." [web 1]
Leben
Viax von Oberstein heiratete Margarete von Dalheim. Aus dieser Ehe ging ein Sohn namens Johann Friedrich und eine Tochter namens Katharina hervor. Johann Friedrich lebte auf der Kredenburg in Alsterweiler.
Urkundliche Nachweise zum Leben von Viax von Oberstein (unvollständig)
1518Im Jahre 1518 verkaufte Viax von Oberstein das Dorf Duttweiler an den Pfalzgrafen Ludwig. "So wurde Duttweiler ein kurpfälzisches Dorf, gelegen im Bereich des kurpfälzischen Oberamtes Neustadt an der Haardt" [6]. Dazu schreibt Karst: Beatis von Oberstein verkaufte Duttweiler im Jahr 1518 an den Kurfürsten Ludwig V. [7]. "Zwei Jahre später erlaubte Wolf von Hohenfels dem Viax von Oberstein (Viacus von Oberstein), das halbe Dorf, das er von Hohenfels zu Lehen, getragen hat, dem Kurfürsten zu verkaufen."[8] Weiter: "Duttweiler war ursprünglich ganz hohenfelsisch, wurde aber verlehnt an die Herren von Oberstein und an das Kloster Lambrecht. Dieses (Kloster Lambrecht) verkaufte 1372 sein halbes Dorfgericht an Gerhard von Odenbach, Ritter auf Kropsburg, im gleichen Jahr verzichtete Hohenfels auf alle Ansprüche an diesem Teil des Gerichts, so daß es Kropsburger Eigentum wurde, in dessen Besitz schließlich auch die Obersteiner gekommen sein müssen. Folglich konnten sie zwar 1518 Duttweiler an Kurpfalz verkaufen, benötigten aber doch für die Hälfte die Zustimmung des Hohenfelser Lehensherrn." 1546Viax schimpft über Margarethe von Altdorf in der Gaststätte "Zum Hecht" in Heidelberg.
1546-1548Viax von Oberstein dringt in das Schloß Altenkirrweiler ein und lästert im Schloßinneren mit großem Geschrei über den abwesenden Eigentümer, Heinrich von Ach (von Aich). Viax musste sich wegen Landfriedensbruches vor Gericht verantworten und weiterer Übergriffe enthalten. Desweiteren soll er Schnitter auf den Äckern angegriffen haben und auf dem Bauhof eingefallen sein. Viax ist nach seiner Darstellung in das offenstehende Schloß eingeritten mit nichts als einer Reitgerte in der Hand, um seine Schwägerin Else Witwe Christophs von Oberstein und nun Ehefrau des Lamprecht von Lammersheim zu Gast zu laden. Er rief nach ihr und es erschien Margarethe geboren von Altdorf, genannt von Kropsburg mit der er wegen Geldforderungen vor dem Hofgericht des Bischofs von Speyer einen Rechtsstreit führt. Mit Margarethe ist er in einen Wortwechsel geraten. Das Gesinde habe er von eigenem Grund vertrieben. 1548Viax errichtete einen (Teil)Bau (Kredenburg) in Alsterweiler. 1550Im Jahre 1550 fand ein Prozess (Nr. 2219) vor dem Reichskammergericht statt. Viax ist in einer dazugehörigen Urkunde benannt [urk 1]. Demnach hat Viax von Oberstein in einer Gaststätte in Heidelberg, namens "Zum Hecht" verkehrt, in der auch Götz von Berlichingen im Jahr 1523 zu Gast war[lit 1][9]. 14. November 1553Weblinks
Literatur
Einzelnachweise
Anmerkungen
Zitate
Urkunden
Begriffe
KategorienViax von Oberstein gehört den Kategorien an: Oberstein, Person (Alsterweiler), Kredenburger Zweig Matzinger sagt: "letzte Überarbeitung der Seite 03.03.2013". Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Viax von Oberstein. Nutzen Sie zur Zitierung für Ihr Werk folgende vollständige Angabe: https://www.alsterweiler.net/wiki/Viax von Oberstein ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 22.04.2026 ↑... Seitenanfang |
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Referenzierungen
- ^ Weech, Friedrich von (1880).
Titel: Pfälzische Regesten und Urkunden (Fortsetzung).
In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO), Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein (Hg.), Karlsruhe , Band: , Heft: 32, .
Seite: 190ff.
Schlüssel: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO)/Beiträge#Weech_(1880)
Zitat: 1550 Januar 5. Hans Reuß von Almsheim und Anna Neudeckerin, seine Hausfrau, verkaufen an Kurfürst Friedrich II. eine Behausung und Güter in Stadt und Gemarkung von Hilsbach um 800 Gulden. Geben uff sonntag nach dem neuen jars tag 1550. Perg. Or. Das Siegel des Hans Reuß ist abgefallen, das des Viax von Oberstein hängt an der Urkunde (471) Siegel von Viax von Oberstein soll anhängen. Urkunde, fortgesetzte Reihe: 1869 /Nr. 22 1871/ Nr. 23 1872/ Nr. 24 1874/ Nr. 26 1880/ Nr. 32.
Übertragung: Weech (1880)
Anmerkung: 1550 Januar 5. Hans Reuß von Almsheim und Anna Neudeckerin, seine Hausfrau, verkaufen an Kurfürst Friedrich II. eine Behausung und Güter in Stadt und Gemarkung von Hilsbach um 800 Gulden. Geben uff sonntag nach dem neuen jars tag 1550. Perg. Or. Das Siegel des Hans Reuß ist abgefallen, das des Viax von Oberstein hängt an der Urkunde (471) Siegel von Viax von Oberstein soll anhängen.
Schlagwort: Viax von Oberstein · 1550 · Hans Reuß von Albisheim · Anna Neudeckerin · Kurfürst Friedrich II. · Hilsbach · Urkunde · Siegel
Quelle: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO)/Beiträge
Erscheinungsjahr: 1880
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