Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
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Version vom 26. Februar 2026, 15:33 Uhr
Gebiet: Alsterweiler
Zeitraum: 1831 Juni 02
Grad: Grad ungeprüft
Kategorie:
| Merkmal | Eintrag |
|---|---|
| Nummer | LA Sp U 103 Nr.589 |
| Archiv | Landesarchiv Speyer |
| Bestand | Gemeindearchiv Maikammer |
| Best.Verz. | U 103 |
| Titel | Spezialbetreff: Trennung des Ortstheiles Alsterweiler von der Gemeinde Maikammer |
| Inhalt | Konvolut von Briefen |
| Umfang | Mehrere Seiten |
| Aussteller | Bürger von Alsterweiler |
| Ausstellungsort | Fehlt |
| Empfänger | Königliche Regierung Kammer des Innern |
| Siegler | Fehlt |
| Datum | 1831 Juni 02 |
| Ausstellungsjahr | Unbekannt |
| Ausstellungstag | 2. Juni |
| Regest | ja |
| Text-Original | ja |
| Text-Übertragung | ja (teilweise) |
| Weitere Personen | Fehlt · Fehlt · Fehlt · Fehlt |
| Erwähnung in | N/A |
| CMS | Fehlt |
| Zitat | um Alsterweiler, seines selbst unumgänglich nothwendigen Eigenthums zu berauben |
| Schlagwort |
Trennung · Alsterweiler · Maikammer · Gemeindestall · Viehhaus · Pferdestall · Trennung Alsterweiler Maikammer |
| Sammlung |
Die Vorlage hat ausgefüllt: /2026-02-26
Die Urkunde (es handelt sich um ein Konvolut von Briefen) trägt den Titel: Trennung des Ortstheiles Alsterweiler von der Gemeinde Maikammer. LA Sp U 103 Nr.589 enthält den Antrag der Bürger von Alsterweiler auf Trennung von der Hauptgemeinde Maikammer. Darunter befindet sich auch die Aufforderung an die Regierung, Kammer des Innern, nach Trennung wegen der Benachteiligungen durch den Gemeinderat von Maikammer1Leonhardt (1928).
Urkunde
Akten der Gemeinde Maikammer=Alsterweiler
Spezialbetreff: Trennung des Ortsteiles Alsterweiler von der Gemeinde Maikammer Alsterweiler LA Speyer U103 Nr. 589
—
Seite 1
Königliche Regierung
Kammer des Innern
Gehorsamste Bitte der unterzeichneten Bürger der Gemeinde Alsterweiler, Landkommissiariats Landau um Trennung ihrer Gemeinde und jener von Maikammer und Bewilligung einer getrennten Verwaltung.
Indem die gehorsamst unterzeichneten Bürger der Gemeinde Alsterweiler, Landkommissiariats Landau, es wagen, königl. Regierung ihre erhfurchtsvolle Bitte vorzutragen, daß ihre Gemeinde von jener von Maikammer mit welcher solche bis- her vereinigt war, getrennt, und als eine selbständige Gemeinde mit eigner Verwaltung erklärt werden möge glau, ben sie, köngigl. Regierung, vor allem die großen Nachtheile, welche für Alsterweiler aus dem Verbande mit Maikammer erwachsen, aus einandersetzen zu müssen, unter welchen diese Gemeinde die ihrige von jeher gehalten hat, und noch immer hält, damit hohe Kreisstelle die Ueberzeugung erhalte, wie schlechter- dings unleidlich die Fortdauer die ses Zustandes für Alsterweilers Be- wohner, wie schmerzlich es ihnen seyn müßte, sich gleichsam als von der Gnade jener abhängig, als Leibeigene
—
Seite 2
derselben betrachten zu müssen.
Da Alsterweiler von jeher, und seit
den ältesten Zeiten mit Maikammer
vereinigt war, ja sogar früher als dieses
existierte, und mit mit diesem immer
eine Gemeinde bildete, so wurden auch
alle Erwerbungen von Eigenthum
gemeinschaftlich gemacht, und Alsterweiler
hat das Recht, den verhältniß mäßigen
Antheil an dem Eigenthum der Gemein
de in Anspruch zu nehmen. Es gebührt
ihm daher auch der verhälntismäßige
Antheil an den Einkünften; es kann mit Recht
verlangen, daß ein verhälnis mäßiger
Antheil dieser Einkünfte zu seinem besten
verwendet werden. - Allein seit Jahren
hat es eine solche Gunst sich nicht zu er
freuen gehabt.
In welch furchtbar vernachläßigtem
Zustand das Pflaster des Ortes Alsterweiler
ist, bedarf keiner weitläufigen
Erörterung. Der einfachste Augenschein
sagt mehr, als Worte sagen mögen. Die
folgen dieses vernachläßigten Zustandes
des Pflasters, und der nach Alsterweiler
führenden Weege, denn auch diese sind in
dem erbärmlichsten Zustande, daß der Ab-
satz der Produkte nicht blos erschwert,
sondern, fast gänzlich verhindert wird.
Noch dieses Frühjahr lieferte hievon
ein auffallendes Beyspiel. Der Wagen
—
Seite 3
des Holzhändlers Huber von Hochspeyer,
welcher mit Stiefelholz beladen durch
das Dorf fuhr versank unten in dem
Orte, daß er abgeladen, und mit Mühe
heraus gehoben werden mußte. - die
Würtemberger Fuhrleute, mit ihren
schweren Wagen, welche sonst nach
Alsterweiler kamen um dort Wein
zu kaufen, kommen nicht mehr dahin,
und haben sich anderwärts hingewendet.-
Ebenso meiden alle Handelsleute,
welche Heu, Stroh, Kartoffeln, Kraut,
Hanf etc.(?) zu verkaufen haben, diesen Ort, wegen
der schlechten Weege. Statt wie in an
deren gemeinden ihren Bedarf vor ihrer
Thüre zu kaufen, müßen die Bürger
von Alsterweiler ihre Bedürfnisse auf
auswärtigen Märkten kaufen, wobey
sie aber den Nachtheil haben, daß
sobald die Verkäufer hören, daß sie die
verkauften Waren auf Alsterweiler
fahren sollen, es entweder ganz
verweigern, oder sich nur dann dazu
verstehen, wenn ihnen ein mehrfaches
Mehrgeboth gemacht wird.
Nicht minder nachtehilig wirkt
dieser Zustand der Straße auf den
Ackerbau;- In der Erndte und im Herbste
können die Fuhren nur halbe Ladung
nehmen, und wenn man mit einem
Wagen oder Karren mit Heu oder
—
Seite 4
Frucht beladen, an das Ort kommt, so
müßen immer mehrere Männer zu Hülfe
gerufen werden, um das Fuhrwerk
zu unterstützen, und das Umwerfen
des selben zu verhüten.- Königliche
Regierung wird leicht ermeßen, welchen
schädlichen Einfluß dieser Zustand auf
den Ackerbau und auf den Wohlstand der
Bewohner Alsterweilers haben müße.
Dieser Zustand aber, den königliche
Regierung gewiß für kaum möglich
halten wird, ist nicht erst neu entstanden.
Er dauert schon seit so langer zeit,
daß die Gemeinde Alsterweiler bereits
im Jahre 1817 deswegen bey dem
Bürgermeister sich zu beschweren und die
Herstellung, oder wenigstens die
Fahrbarmachung des Pfalsters zu verlangen
sich genöghtiget sah.- Man vertröstete
sie damals bis dahin, wo der Gemeinderathe
die Mittel dazu haben würde. Aber fünf
zehn Jahre sind seitdem vorübergegangen,
ohne daß irgend etwas für Alsterweiler
gethan worden wäre.
Indessen hat es während der Zeit
der Gemeinderathe nicht an Mittel gefehlt
die seitdem für die Gemeinde Maikammer,
mit einem Aufwande von vielen tausend
Gulden gemacht zum Theil
unnütze und überflüßige Verwendungen
beweißen, von welchen die
—
Seite 5
Unterzeichneten nur die tolle Pflaster-Anlagen
in der Hafengasse dahier (gestrichen)
vom Jahr 1829 anführen wollen, bey
welcher man den Bürgern das Wasser
in die Keller und Höfe leitete, und
auf ihre desfalls erhobene Beschwerde
gezwungen waren, mit neuen Kosten,
die Höfe auszufüllen und die Thor
bogen höher zu setzen.
Alsterweiler Bürger harrten geduldig,
in der Hoffnung, daß man
zu Maikammer doch einmal an sie
denken, einmal ihnen Zustand würdigen,
dem Gefühle von Recht und Billigkeit
Raum geben werden. Eine
traurige Erfahrung hat sie nun überzeugt,
daß dieses Hoffnung vergebens
ist, und daß ihre Herrn von Maikammer
nur ihre Interessen, welche
sie Interessen der Gemeinde nennen,
berücksichtigen.
Maikammer wurde in dieser Zwischenzeit
nit ganz, einige Straßen zweimal
gepflastert, und in diesem Augenblicke
noch, wird, mit dem Gelde, welches
nach dem Büdget für die Herstellung
des Pflasters von Alsterweiler
angeblich bestimmt war, das Pflaster
einer Nebenstraße mit theurem
Steinen hergestellt, während
man seit fünfzehn Jahren für
Alsterweiler kein Geld zur Herstellung
der Hauptstraße finden kann;
—
Seite 6
obgleich nicht ermangelte, die Einwohner
der letzern Gemeinde zu allen
Dienstleistungen und Beyträgen bey zu
ziehen, während vor 10 Jahren das Gemeindehaus
zu Maikammer gebaut wurde, so wie als man dort die Straße
pflasterte, und späther die Kommunikationsweege
mit Kirrweiler und St.Martin.
machte, mußte Alsterweiler alle Lieferungen
an Steinen, Sand etc(?) machen
und noch obendrein in mancher Weise
drey bis 4 Tage frohnden leisten; allein
man dachte nicht daran, daß auch
Alsterweiler eines Kommunikationsweges
bedürfe. Die Bürger dieser
Gemeinde, denen das Gesez doch gleiche
Rechte mit jenen von Maikammer
gewährt, sind zu Maikammer Gebote (??)
geworden. Sklaven eigensüchtiger Menschen,
die sich nicht entblöden, die gerechten
Forderungen der Alsterweiler Bürger
nicht blos mit Härte, sondern mit despotischem
Hohn von sich zu weisen, und nun,
nachdem sie sich Jahre lang mit eiteln
Versprechungen hingehalten, ihnen zu
antworten sich erlauben: „Der Frison“
- ein Barbier in Maikammer - solle
ihnen sein Pflaster schmieren.“
Diese Antwort reicht hin, und königl.
Regierung das traurige, länger nicht
—
Seite 7
mehr zu ertragende Schicksal der
Alsterweiler Bürger, und zugleich den
rohen Despotismus der Maikammer
Herrn anschaulich zu machen; dieser Herrn,
welche sich nicht damit begnügten, daß sie
den Ertrag aller Holzhiebe, so wie der(?)
Gemeindegelder und Gefälle einzig und
ausschließlich zum Vortheil von Maikammer
zu ung (gestrichen) verwenden, sondern
auch noch alles aufsuchten, um Alsterweiler,
seines selbst unumgänglich nothwendigen
Eigenthums zu berauben.
So besaß Alsterweiler ein Haus mit
Stallung, wo man, wenn Pferde in die
Gemeinde kamen, solche unterstellen
konnte. Bey dem Mangel an Stallungen,
war dieses Haus nothwendig, besonders
für fremde Weinfuhren. Demungeachtet
verkauften die Maikammerer Herrn vor
einigen Monaten dieses Haus und Stall.
An dem Weege, welcher von Alsterweiler
nach Unterhambach führt, verkauften
sie, an Georg Platz von Maikammer
aus der Mitte ein Stück
von entlichen und dreyßig Ruthen,
wodurch nicht nur die Communication
mit Unterhambach unterbrochen sondern
es auch den Gutsbesitzern in
Alsterweiler unmöglich gemacht ist, auf
ihre Felder im Klausenthal anders zu
kommen, als auf einem Fußweege
oder auf einem großen Umweege.
An einem anderen Communikationsweeg
welcher von Alsterweiler nach
Edenkoben zieht, verkauften sie ebenfalls
—
Seite 8
an Johannes Platz, längs des
Weegs auf den Oberwiesen, oder an
den sogenannten Pfaffenweeg, ein Stück
von etlichen und vierzig Ruthen, wodurch
der Weeg geschmälert, und für Fuhrwerke
zum Nachtheil der dort begüterten unbrauchbar
gemacht wurde. Überall sonst sucht man durch
Unterhaltung der Weege, selbst durch Anlage
neuer, die Kommunikationen mit den
Feldern, im Interesse des Ackerbaues
zu erleichtern: hier in den neuen Aldern(???),
läßt man nicht nur die Weege verderben,
sondern sperrt und hemmt die Verbindung
mit den Feldern, und glaubt dadurch
wahrscheinlich noch besser zum Zwecke zu
kommen.
Die Herrn von Maikammer belästiget
durch die Beschwerden der von Alsterweiler,
besonders aber des biedern
Sebastian Straub, des einzigen Alsterweiler
Bürgers im Gemeinderathe, und
um zu verhindern, daß diese Letzeren(?)
keine zu tiefe Blicke in die Geheimnisse
der Maikammerer Finanz. Verwaltung
thun mögten, haben endlich für gut
gefunden keinen Alsterweiler Einwohner
mehr in den Gemeinderath aufzunehmen,
in der Hoffnung, so ihre Oberherrschaft
über ihre Alsterweiler Unterthanen,
- denn nur so sind diese angesehen und
behandelt - dauerhaft zu begründen, und
diese im[n] unauflösliche Ketten zu schmieden.
—
Seite 9
Indessen Vertrauen die gehorsamst
Unterzeichneten auf die Gerechtigkeit
königlicher Regierung, welche nicht zugeben
wird, daß hier, in einem Winkel des
Rheinkreises, sich der Despotismus einer
Gemeinde gegen die anderen festsetze.
Sie hoffen, daß ihre Klage gehör, ihre
Beschwerde Abhülfe, und ihre Bitte
Gewährung finden werde.
Weit entfernt aus Rachsucht sich,
selbst da wo sie gegründet seid(?), doch
XXX XXX Denzuniationen zu
erlauben, ohne in eine weitläufige
Erörterung der Art einzugehen, wie
bisher der Gemeindehaushalt zu Maikammer
gefürt wurde, wie dort
die unnöthigsten Unternehmungen
gemacht, und gutgeheisen, und der
Vermuthung der geheimen Theilnehme
kaum gegeben wurde, wünschen
und bitten die Einwohner von Alsterweiler
um nichts, als um gänliche Trennung
von Maikammer, um Trennung
in politischer und finanzieller Hinsicht,
in Gemeindegut, in Wald, und Bann,
aber auch um Verrechnung der Alsterweiler,
seit fünfzehn Jahren zukommenden,
und außer einem kleinen Theil
für das Schulhaus, nicht in seinem Nützen
verwendeten Antheils der Nutzungen,
so wie endlich um Restitution der
muthwillig, widerrechtlich, und zum
Nachtheil der Gemeinde verschleuderten
—
Seite 10
Eigenthums.
Die Gemeinde Alsterweiler darf
die Gewährung ihrer Selbständigkeit
mit um so größerer Zuversicht erwarten,
als ihm Bevölkerung von 140 Bür-
gern, mit fast 800 Seelen stark genug
ist, um eine eigene Gemeinde zu
bilden, da unter den 49 Gemeinden des
Landkommissariats bereits 23 sind,
obgleich weit schwächer in der Seelenzahl
doch ihre eigene Verwaltung haben,
und als diese Selbständigkeit zur Zeit
der französische republikanischen Verfassung,
wo Alsterweiler seinen eigenen
Munizipal-Agenten hatte, schon
einmal bestand, und nicht zum nachtheil
der Gemeinde.
Zufrieden mit dieser Trennung,
werden die Bürger von Alsterweiler
gerne die Herrn von Maikammer
nach ihrem Belieben schalten lassen, und
sich damit begnügen, ihre Sorgfalt auf
ihre eigene Gemeinde, und auf die Heilung
der Wunden zu verwenden, welche
ihnen die bisherige Verwaltung schlug.
Sie hegen dabey die Zuversicht, daß
sie in drey bis vier Jahren alles das
zu verwirklichen vermögen, was man
ihnen seit so langer zeit, und troz der
ungeheuren Einnahmen ihrer Nutzungen
—
Seite 11
so hartnäckig verweigerte,
und gewiß ein vollkommen bewilligen
würde. Königliche Regierung wird nicht
gestatten, daß dieser Sklavenzustand
der Gemeinde Alsterweiler
Bürger fortdauern, Hochdieselbe(?)
wird eine Gemeinde von 800 Seelen
berücksichtigen, welche, dank
sei es den stets so gütigen und
wohlwollenden Gesinnungen der
Maikammerer Herren, verhältnismäßig
dem Stande weit mehr Abgaben
bezahlen muß als Maikammer selbst,
indem die besten Güter
in dieser Gemeinde noch lange nicht
so hoch angelegt sind, als die Mittelklasse(?)
von Alsterweiler. Zu dieser
Hoffnung haben die gehorsamst
Unterzeichneten die Ehre mit der
tiefen Verehrung zu seyn.
Königliche Regierung
unterthänigste
Sb. Hauck;
[Spalte links]
Alsterweiler den 2ten Juni 1831.
G.A. Platz, F. Eisenbiegler.
Peter Kühn, Rochus Ziegler, Bernhard Diener(?).
Friedrich Thirolf; Johannes Lorenz.
J.M. Platz; Franz Platz, Georg
Frankmann; Michel Platz, A. Hauck
Georg Humm; Nikolaus Groß
[Spalte rechts]
Georg Rochus Kanzmann
G.F. Straub.
Joseph Volkert
Franz Humm
Martin Platz
Daniel Peter
Herrmann Damm
Joseph Mühlheiser
P.A. Frankmann
Emanuel Ziegler
—
Seite 12
[Spalte links]
J. Damm; G.K. Thirolf;
Philipp Schädler, Georg Danner;
Philipp Pfoh; N. Peter;
E. Volkert
Georg Anslinger
Gab. Buchenberger
G.A. Frankmann
M. Hauck.
Pluzidus Schwarzweller
Peter Müller; Johann Humm
Wilhelm Fallenstein.
Theobald Schloßer; J. Platz.
Friedrich Dengler; Jacob Schloßer.
Gabriel Blumenstiel.
Joh. Stockmeyer. Georg Baumann.
Nikolaus Humm. Adam Eisenbiegler d.j.
Martin Eichhorn; David Schedler.
Georg Franz Müller.
Jacob Franz Humm; Peter Straub
Peter Adem Koch. Karl Bech(?)
Heinrich Hormuth; Georg Wilhelm
Konrad Schwaab; Lorenz Groß
Joh. Philipp Eiseln
Michael Schädler.
[Spalte rechts]
Valtin Rehm. Wendel Schmitt.
Nikolaus Straub. Friedrich Müller.
Sebastian Humm. Martin Dengler.
Christian Wingerter. Nik. Hertel.
J. Kühn; Sebastian Blumenstiel.
Georg Wilhelm; G.A. Platz
Nikolaus Dehm für meine Mutter
Joseph Damm. Joh. Anton Frankmann.
Peter Müller; Nikolaus Müller.
Johannes Schwaab. Johannes Lorenz.
N. Schneider. Hermann Wilhelm.
P.N. Platz. Franz Peter Müller.
Georg Hildenbrand. Heinrich XXX
Georg Anton XXX; Jacob Schedler.
Mathes Wingerter; Johann Alois
Breiling; Nikolaus XXX
Joseph Hummel.
—— ÜBERTRAGUNG ENDE
Regest
Nach Johannes Leonhardt
"Am 2. Juni 1831 richteten Bürger von Alsterweiler an das Landkommissariat Landau die Bitte, Alsterweiler von Maikammer zu trennen und zu einer selbständigen Gemeinde mit eigener Verwaltung zu erklären. Als Gründe führten sie an die Vernachlässigung des Ortsteils Alsterweiler in den letzten 15 Jahren und die mutwillige Verschleuderung des Gemeindeeigentums in Alsterweiler zum Nachteil der Gemeinde. Die Schrift enthält viele scharfe Ausdrücke, woraus man die tiefe Erbitterung der Alsterweilerer Bürger ersieht. Der Zufahrtsweg von Maikammer nach Alsterweiler, der Plattenweg, war meist in derartig schlechtem Zustand, daß Fuhrwerke bis an die Achse einbrachen, und Fuhrleute, die Flachs, Weiden, Kartoffeln u. a. von auswärts brachten, es vorzogen in Maikammer zu bleiben."[1]
Akten der Gemeinde
Maikammer=Alsterweiler Spezialbetreff: Trennung des Ortstheiles Alsterweiler von der Gemeinde Maikammer Alsterweiler LA Speyer U103 Nr.589 Königliche Regierung Kammer des Innern
Unterzeichner
Alsterweiler den 2ten Juni 1831.
G.A. Platz; F. Eisenbiegler; Peter Kühn; Rochus Ziegler; Bernhard Denier Friedrich Thirolf; Johannes Lorenz; J.M. Platz; Franz Platz; Georg Frankmann[2]; Michel Platz[anm 1]; A. Hauck; Georg Humm; Nikolaus Groß;
[Spalte rechts] Sb. Hauck; Georg Rochus Kauzmann; G.F. Straub[3]; Joseph Volkert; Franz Humm; Martin Platz; Daniel Peter; Hermann Damm; Joseph Mühlheiser; P.A. Frankmann; Emanuel Ziegler (junior);
Seite 12
[Spalte links] J. Damm; G.K. Thirolf; Philipp Schädler; Georg Danner; Philipp Pfoh; N. Peter; E. Volkert; Georg Anslinger; Gab. Buchenberger; G.A. Frankmann; M. Hauck. Plazidus Schwarzweller; Peter Müller; Johann Humm; Wilhelm Fallenstein; Theobald Schloßer; J. Platz; Friedrich Dengler; Jacob Schloßer; Gabriel Blumenstiel; Joh. Stockmeyer; Georg Baumann. Nikolaus Humm; Adam Eisenbiegler d.j.; Martin Eichhorn; David Schedler; Georg Franz Müller; Jacob Franz Humm; Peter Straub; Peter Adam Koch; Karl Rech; Heinrich Hormuth; Georg Wilhelm; Konrad Schwaab; Lorenz Groß; Joh. Philipp Eisele; Michael Schädler;
[Spalte rechts] Valtin Rehm; Wendel Schmitt; Nikolaus Straub; Friedrich Müller; Sebastian Humm; Martin Dengler; Christian Wingerter. Nik. Hertel. J. Kühn; Sebastian Blumenstiel. Georg Wilhelm; G.A. Platz Nikolaus Dehm für meine Mutter Joseph Damm. Joh. Anton Frankmann. Peter Müller; Nikolaus Müller. Johannes Schwaab. Johannes Lorenz. N. Schneider. Hermann Wilhelm. P.N. Platz. Franz Peter Müller. Georg Hildenbrand. Heinrich Wack Georg Anton Reif; Jacob Schedler. Mathes Wingerter; Johann Alois Breiling; Nikolaus Reinhard Joseph Hummel.
Zu den Namen ist anzumerken, daß einige Zuordnungen zu den Personen des Ortsfamilienbuchs nicht eindeutig sind.
Weblinks
Literatur
Einzelnachweise
- ↑ Leonhardt (1928), Seite 52.
- ↑ Zwar war Georg Frankmann zu dieser Zeit erst 15 Jahre alt, aber ein anderer Georg Fankrmann findet sich in der fraglichen Zeit nicht
- ↑ Wurde standesamtlich Georg Franz Straub genannt, aber im OFB (2015) nur als Georg eingetragen.
Anmerkungen
- ↑ Angenommen wird hier das 7. Kind des oben Unterzeichnenden Johann Michael Platz. Eine andere Person kommt zeitlich nicht in Frage
Zitate
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Begriffe
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Matzinger sagt: "letzte Überarbeitung der Seite 26.02.2026". Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: LA Sp U 103 Nr.589. Nutzen Sie zur Zitierung für Ihr Werk folgende vollständige Angabe: https://www.alsterweiler.net/wiki/LA Sp U 103 Nr.589 ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 18.04.2026 ↑... Seitenanfang
Referenzierungen
- ^ | Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/51bis75#Seite_53/1
Seite: Seite_53/1
Zitat: 1840 gab es in Maikammer 301, in Alsterweiler 104 Häuser.
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
Es gibt keine Anmerkung.
Es gibt keine Notes.
Schlagwort: Haus · Alsterweiler · Häuser
Quelle:
Vorkommnis: Ein Datum für das Vorkommnis fehlt.
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Alsterweiler · Haus · Trennung Alsterweiler Maikammer
LINK: Alsterweiler
Eine urn fehlt.
Eine PDF-Angabe fehlt.
WIKI: Alsterweiler
