Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.

Viax von Oberstein: Unterschied zwischen den Versionen

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|1||1518||./.||./.||./.||Im Jahre 1518 verkaufte Viax von Oberstein das Dorf [[Duttweiler]] an den [[Pfalzgrafen Ludwig]]. "So wurde [[Duttweiler]] ein kurpfälzisches Dorf, gelegen im Bereich des kurpfälzischen [[Oberamt Neustadt an der Haardt|Oberamtes Neustadt an der Haardt]]" <ref>[http://www.duttweiler.de/hain3.htm Duttweiler Chronik] externe Seite im neuen Browser</ref>. Dazu schreibt Karst: Beatis (richtigerweise Viax) von Oberstein verkaufte [[Duttweiler]] im Jahr [[1518]] an den [[Kurfürsten Ludwig V.]] <ref>Karst, T. (1960) das Kurpfälzische [[Oberamt Neustadt an der Haardt]]. In: Veröffentlichungen zur Geschichte von Stadt und Kreis Neustadt an der Weinstraße, Ausgabe 1. 1–267, Seite 35</ref>. "Zwei Jahre später erlaubte [[Wolf von Hohenfels]] dem Viax von Oberstein (Viacus von Oberstein), das halbe Dorf, das er von Hohenfels zu Lehen, getragen hat, dem Kurfürsten zu verkaufen."<ref>Karst, T. (1960) Das Kurpfälzische Oberamt Neustadt an der Haardt. In: Veröffentlichungen zur Geschichte von Stadt und Kreis Neustadt an der Weinstraße, Ausgabe 1. 1–267, Seite 35</ref> Weiter: "Duttweiler war ursprünglich ganz hohenfelsisch, wurde aber verlehnt an die [[Oberstein|Herren von Oberstein]] und an das [[Dominikanerinnenkloster St. Lambrecht|Kloster Lambrecht]]. Dieses (Kloster Lambrecht) verkaufte 1372 sein halbes Dorfgericht an [[Gerhard von Odenbach]], Ritter auf [[Kropsburg]], im gleichen Jahr verzichtete Hohenfels auf alle Ansprüche an diesem Teil des Gerichts, so daß es Kropsburger Eigentum wurde, in dessen Besitz schließlich auch die [[Oberstein|Obersteiner]] gekommen sein müssen. Folglich konnten sie zwar 1518 Duttweiler an Kurpfalz verkaufen, benötigten aber doch für die Hälfte die Zustimmung des Hohenfelser Lehensherrn."||./.||./.||
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|1||1518||./.||./.||Im Jahre 1518 verkaufte Viax von Oberstein das Dorf [[Duttweiler]] an den [[Pfalzgrafen Ludwig]]. "So wurde [[Duttweiler]] ein kurpfälzisches Dorf, gelegen im Bereich des kurpfälzischen [[Oberamt Neustadt an der Haardt|Oberamtes Neustadt an der Haardt]]" <ref>[http://www.duttweiler.de/hain3.htm Duttweiler Chronik] externe Seite im neuen Browser</ref>. Dazu schreibt Karst: Beatis (richtigerweise Viax) von Oberstein verkaufte [[Duttweiler]] im Jahr [[1518]] an den [[Kurfürsten Ludwig V.]] <ref>Karst, T. (1960) das Kurpfälzische [[Oberamt Neustadt an der Haardt]]. In: Veröffentlichungen zur Geschichte von Stadt und Kreis Neustadt an der Weinstraße, Ausgabe 1. 1–267, Seite 35</ref>. "Zwei Jahre später erlaubte [[Wolf von Hohenfels]] dem Viax von Oberstein (Viacus von Oberstein), das halbe Dorf, das er von Hohenfels zu Lehen, getragen hat, dem Kurfürsten zu verkaufen."<ref>Karst, T. (1960) Das Kurpfälzische Oberamt Neustadt an der Haardt. In: Veröffentlichungen zur Geschichte von Stadt und Kreis Neustadt an der Weinstraße, Ausgabe 1. 1–267, Seite 35</ref> Weiter: "Duttweiler war ursprünglich ganz hohenfelsisch, wurde aber verlehnt an die [[Oberstein|Herren von Oberstein]] und an das [[Dominikanerinnenkloster St. Lambrecht|Kloster Lambrecht]]. Dieses (Kloster Lambrecht) verkaufte 1372 sein halbes Dorfgericht an [[Gerhard von Odenbach]], Ritter auf [[Kropsburg]], im gleichen Jahr verzichtete Hohenfels auf alle Ansprüche an diesem Teil des Gerichts, so daß es Kropsburger Eigentum wurde, in dessen Besitz schließlich auch die [[Oberstein|Obersteiner]] gekommen sein müssen. Folglich konnten sie zwar 1518 Duttweiler an Kurpfalz verkaufen, benötigten aber doch für die Hälfte die Zustimmung des Hohenfelser Lehensherrn."||./.||./.||
  
 
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||2||1532 (27. Februar)||./.||./.||Repertorien des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt HSTA, Bestand B 15, Dalberger Urkunden (Friedrich Battenberg 1981/86)|| [[Konrad Kolb von Wartenberg]], [[Friedrich Steinheuser zu Neidenfels]], [[Hans Brack von Klingen]], [[Wolf von Bettendorf]], derzeit Amtmann zu Otzberg, [[Viax von Oberstein]] und seine Ehefrau [[Margarete von Dalheim]], nächste Freunde des Kindes der vestorbenen Eheleute [[Erpf· Brack von Klingen]] und [[Anna geborene Ulner von Dieburg|Anna Ulner von Dieburg]], sowie [[Acharius Zorn]], Schultheiß zu [[Oggersheim]], als Vormund bekunden, mit ihrem Freund, Schwager und Mitvormund [[Ulrich Ulner von Dieburg]] einen Vergleich geschlossen zu haben über die 1600 Gulden, die laut der von dem Pfalzgrafen (Ludwig) zwischen den Eheleuten gestifteten Heiratsverschreibung (1523 August 7, Nr.2053) die Gebrüder [[Philipp von Dieburg|Philipp]] und [[Ulrich Ulner von Dieburg]] ihrer Schwester schuldig und verpflichtet waren, auf ihren (der Gebr.) Gütern in und um Lindenfels anzulegen. Sie bekunden, daß Ulrich, nachdem die Güter ihm allein zugeteilt worden waren und er sie unbelastet haben wollte, vor 1 1/2 Jahren ihnen die Gülte aufgekündigt und die Auszahlung der 1600 Gulden angeboten hatte, sie (die A.) nun, nachdem die Gulden ohne Ertrag 2 Jahre liegen geblieben seien und sich keine Anlagemöglichkeit über 4 von 100 geboten habe, Ulrich Ulner zu diesem Zinssatz das Geld wieder angeboten und er es angenommen habe unter Vorbehalt der Wiederlösung. Die Brüder sollen von der Zahlung der 1600 Gulden freigesprochen sein. Dienstag nach Reminiscere||./.||./.||
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||2||1532 (27. Februar)||./.||Repertorien des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt HSTA, Bestand B 15, Dalberger Urkunden (Friedrich Battenberg 1981/86)|| [[Konrad Kolb von Wartenberg]], [[Friedrich Steinheuser zu Neidenfels]], [[Hans Brack von Klingen]], [[Wolf von Bettendorf]], derzeit Amtmann zu Otzberg, [[Viax von Oberstein]] und seine Ehefrau [[Margarete von Dalheim]], nächste Freunde des Kindes der vestorbenen Eheleute [[Erpf· Brack von Klingen]] und [[Anna geborene Ulner von Dieburg|Anna Ulner von Dieburg]], sowie [[Acharius Zorn]], Schultheiß zu [[Oggersheim]], als Vormund bekunden, mit ihrem Freund, Schwager und Mitvormund [[Ulrich Ulner von Dieburg]] einen Vergleich geschlossen zu haben über die 1600 Gulden, die laut der von dem Pfalzgrafen (Ludwig) zwischen den Eheleuten gestifteten Heiratsverschreibung (1523 August 7, Nr.2053) die Gebrüder [[Philipp von Dieburg|Philipp]] und [[Ulrich Ulner von Dieburg]] ihrer Schwester schuldig und verpflichtet waren, auf ihren (der Gebr.) Gütern in und um Lindenfels anzulegen. Sie bekunden, daß Ulrich, nachdem die Güter ihm allein zugeteilt worden waren und er sie unbelastet haben wollte, vor 1 1/2 Jahren ihnen die Gülte aufgekündigt und die Auszahlung der 1600 Gulden angeboten hatte, sie (die A.) nun, nachdem die Gulden ohne Ertrag 2 Jahre liegen geblieben seien und sich keine Anlagemöglichkeit über 4 von 100 geboten habe, Ulrich Ulner zu diesem Zinssatz das Geld wieder angeboten und er es angenommen habe unter Vorbehalt der Wiederlösung. Die Brüder sollen von der Zahlung der 1600 Gulden freigesprochen sein. Dienstag nach Reminiscere||./.||./.||
  
 
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|3||1537 (20. November)||./.||./.||./.||[[Viax von Oberstein]] verspricht dem Grafen [[Friedrich zu Löwenstein]], Herrn zu Scharfeneck (Scharpfeneck), nachdem er mit dessen Zustimmung sein Lehen zu [[Niederhochstadt]] (Niederhohenstatt) an [[Konrad Deck]], Einwohner zu [[Germersheim]] (Germershen) verpfändet, innerhalb 4 Jahren dasselbe wieder einzulösen.||./.||./.||
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|3||1537 (20. November)||./.||./.||[[Viax von Oberstein]] verspricht dem Grafen [[Friedrich zu Löwenstein]], Herrn zu Scharfeneck (Scharpfeneck), nachdem er mit dessen Zustimmung sein Lehen zu [[Niederhochstadt]] (Niederhohenstatt) an [[Konrad Deck]], Einwohner zu [[Germersheim]] (Germershen) verpfändet, innerhalb 4 Jahren dasselbe wieder einzulösen.||./.||./.||
  
 
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|4||1542 (27. Februar)||./.||./.||./.||[[Viax von Oberstein]] bekennt, daß ihm die Vormünder der Söhne des Grafen Friedrich … verliehen haben.||./.||./.||
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|4||1542 (27. Februar)||./.||./.||[[Viax von Oberstein]] bekennt, daß ihm die Vormünder der Söhne des Grafen Friedrich … verliehen haben.||./.||./.||
  
 
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|5||1544 (22. August)||./.||./.||./.||[[Hans Jakob von Dürmentz]] zu Newen Windeck und [[Mathias Kirsser]] sowie [[Viax von Oberstein]], [[Christof von Baden]] schlichten in der Streitsache zwischen der Witwe des [[Georg Mayer von Saxenbach]] (Sasbach … ) namens [[Agnes Mayer]], geborene von Steinkallenfels, (Vormünder und Vormundschaftsvogtei zu Bühl: Hans von … Geschwisterkindern des Georg Meyer sowie deren Kuratoren Sampson vom Stein zu Reichenstein, Caspar Stoll von … Stauffenberg und Mölchior von Schawenburg sowie Michel Botzheym um die Erbschaft des Georg Meyer)||./.||./.||
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|5||1544 (22. August)||./.||./.||[[Hans Jakob von Dürmentz]] zu Newen Windeck und [[Mathias Kirsser]] sowie [[Viax von Oberstein]], [[Christof von Baden]] schlichten in der Streitsache zwischen der Witwe des [[Georg Mayer von Saxenbach]] (Sasbach … ) namens [[Agnes Mayer]], geborene von Steinkallenfels, (Vormünder und Vormundschaftsvogtei zu Bühl: Hans von … Geschwisterkindern des Georg Meyer sowie deren Kuratoren Sampson vom Stein zu Reichenstein, Caspar Stoll von … Stauffenberg und Mölchior von Schawenburg sowie Michel Botzheym um die Erbschaft des Georg Meyer)||./.||./.||
  
  
 
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|6||1546||./.||./.||./.||Viax schimpft über [[Margarethe von Altdorf]] in der [[Gaststätte "Zum Hecht"]] in Heidelberg.||./.||./.||
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|6||1546||./.||./.||Viax schimpft über [[Margarethe von Altdorf]] in der [[Gaststätte "Zum Hecht"]] in Heidelberg.||./.||./.||
  
 
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|7||1546 (bis 1548)||./.||./.||./.||Viax von Oberstein dringt in das Schloß Altenkirrweiler ein und lästert im Schloßinneren mit großem Geschrei über den abwesenden Eigentümer, Heinrich von Ach (von Aich). Viax musste sich wegen Landfriedensbruches vor Gericht verantworten und weiterer Übergriffe enthalten. Desweiteren soll er Schnitter auf den Äckern angegriffen haben und auf dem Bauhof eingefallen sein. Viax ist nach seiner Darstellung in das offenstehende Schloß eingeritten mit nichts als einer Reitgerte in der Hand, um seine Schwägerin Else Witwe Christophs von Oberstein und nun Ehefrau des [[Lamprecht von Lammersheim]] zu Gast zu laden. Er rief nach ihr und es erschien Margarethe geboren von Altdorf, genannt von Kropsburg mit der er wegen Geldforderungen vor dem Hofgericht des Bischofs von Speyer einen Rechtsstreit führt. Mit Margarethe ist er in einen Wortwechsel geraten. Das Gesinde habe er von eigenem Grund vertrieben.||./.||./.||
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|7||1546 (bis 1548)||./.||./.||Viax von Oberstein dringt in das Schloß Altenkirrweiler ein und lästert im Schloßinneren mit großem Geschrei über den abwesenden Eigentümer, Heinrich von Ach (von Aich). Viax musste sich wegen Landfriedensbruches vor Gericht verantworten und weiterer Übergriffe enthalten. Desweiteren soll er Schnitter auf den Äckern angegriffen haben und auf dem Bauhof eingefallen sein. Viax ist nach seiner Darstellung in das offenstehende Schloß eingeritten mit nichts als einer Reitgerte in der Hand, um seine Schwägerin Else Witwe Christophs von Oberstein und nun Ehefrau des [[Lamprecht von Lammersheim]] zu Gast zu laden. Er rief nach ihr und es erschien Margarethe geboren von Altdorf, genannt von Kropsburg mit der er wegen Geldforderungen vor dem Hofgericht des Bischofs von Speyer einen Rechtsstreit führt. Mit Margarethe ist er in einen Wortwechsel geraten. Das Gesinde habe er von eigenem Grund vertrieben.||./.||./.||
  
 
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|8||1548||./.||./.||./.||Viax errichtete einen (Teil)Bau ([[Kredenburg]]) in [[Alsterweiler]].||./.||./.||
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|9||1550||./.||./.||./.||Im Jahre 1550 fand ein [[Reichskammergerichtsprozess 2219|Prozess]] (Nr. 2219) vor dem [[Reichskammergericht]] statt. Viax ist in einer dazugehörigen Urkunde benannt <ref group=urk>Kläger Viax von Oberstein 1550 in: <wikindx resource=235/> </ref>. Demnach hat Viax von Oberstein in einer Gaststätte in Heidelberg, namens "Zum Hecht" verkehrt, in der auch [[Götz von Berlichingen]] im Jahr 1523 zu Gast war<ref group=lit><wikindx keyword=213  /></ref><ref><wikindx resource=240/>, Seite 191</ref>.||./.||./.||
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|9||1550||./.||./.||Im Jahre 1550 fand ein [[Reichskammergerichtsprozess 2219|Prozess]] (Nr. 2219) vor dem [[Reichskammergericht]] statt. Viax ist in einer dazugehörigen Urkunde benannt <ref group=urk>Kläger Viax von Oberstein 1550 in: <wikindx resource=235/> </ref>. Demnach hat Viax von Oberstein in einer Gaststätte in Heidelberg, namens "Zum Hecht" verkehrt, in der auch [[Götz von Berlichingen]] im Jahr 1523 zu Gast war<ref group=lit><wikindx keyword=213  /></ref><ref><wikindx resource=240/>, Seite 191</ref>.||./.||./.||
  
 
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|10||1553 (05. Februar)||./.||........||Landesarchiv Baden-Württemberg ||Heiratsvertrag zwischen [[Catharina von Oberstein]], Tochter des [[Viax von Oberstein]] und der [[Margarete von Dalheim]] und [[Franz Braun von Schmidberg]], Sohn des [[Adrian Braun von Schmidberg]] mit 3000 fl. Heiratsgut. Zudem Güter: Merle auf der Mosel, Frankweiler (Simmern), Khienheim, Weiterbach (Weidenbach, Daun), Stielshausen, Sankt Peterswald.||./.||./.||
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|10||1553 (05. Februar)||........||Landesarchiv Baden-Württemberg ||Heiratsvertrag zwischen [[Catharina von Oberstein]], Tochter des [[Viax von Oberstein]] und der [[Margarete von Dalheim]] und [[Franz Braun von Schmidberg]], Sohn des [[Adrian Braun von Schmidberg]] mit 3000 fl. Heiratsgut. Zudem Güter: Merle auf der Mosel, Frankweiler (Simmern), Khienheim, Weiterbach (Weidenbach, Daun), Stielshausen, Sankt Peterswald.||./.||./.||
  
 
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|11||1553 (14. November)||./.||........||Landesarchiv Baden-Württemberg Abt.Staatsarchiv Ludwigsburg, B 139 a I||Gefertigt in [[Brüssel]] in Brabant. Kaiser Karl V. belehnt [[Johann Friedrich von Oberstein|Friedrich von Oberstein]] mit Gütern und Gefällen (im Elsaß) zu [[Ergersheim]] (Ergershaim), [[Niederehnheim]] (Nieder Ehenhaim), [[Oberehnheim]] (Ober Ehenhaim) und [[Ohlungen]], womit bereits sein Vater [[Viax von Oberstein]] belehnt worden war.||./.||[[Viax von Oberstein]] war zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben.||Es handelt sich um die Gemeinden Obernai und Niedernai bei Strasbourg.
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|11||1553 (14. November)||........||Landesarchiv Baden-Württemberg Abt.Staatsarchiv Ludwigsburg, B 139 a I||Gefertigt in [[Brüssel]] in Brabant. Kaiser Karl V. belehnt [[Johann Friedrich von Oberstein|Friedrich von Oberstein]] mit Gütern und Gefällen (im Elsaß) zu [[Ergersheim]] (Ergershaim), [[Niederehnheim]] (Nieder Ehenhaim), [[Oberehnheim]] (Ober Ehenhaim) und [[Ohlungen]], womit bereits sein Vater [[Viax von Oberstein]] belehnt worden war.||./.||[[Viax von Oberstein]] war zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben.||Es handelt sich um die Gemeinden Obernai und Niedernai bei Strasbourg.
 
 
 
 
 
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Version vom 4. März 2013, 11:50 Uhr

Grabmal oberstein 8.jpg

Viax von Oberstein (*um 1480 vermutlich Oberstein; †1553 in Alsterweiler [1]) war ein Ritter aus dem Geschlecht der Oberstein. Er war der Sohn des Heinrich von Oberstein und der Walpurga von Schweinheim. Viax (auch: Viacus) von Oberstein (auch: vom Oberstein) ist der erste urkundlich nachweisbare Eigentümer der Kredenburg in Alsterweiler. Vermutlich kam er um 1525 auf die Wasserburg.[2] Dort nahm er um die Mitte des 16. Jahrhunderts Umbauten vor.


Die Herren und Ritter Oberstein residierten auf den Burgen Bosselstein und Oberstein in Idar-Oberstein an der Nahe. "Als sie 1399 von ihrem Onkel Syfrid von Sankt Alban die Kredenburg bei Maikammer erbten, so teilten sie sich in zwei Linien, in die Gundheimer und in die Kredenburger." [web 1]

Leben

Viax von Oberstein heiratete Margarete von Dalheim. Aus dieser Ehe ging ein Sohn namens Johann Friedrich und eine Tochter namens Katharina hervor. Johann Friedrich lebte auf der Kredenburg in Alsterweiler.


Weblinks

  1. http://www.steinbach-am-donnersberg.de/Geschichte/Seite%20075.pdf // Michael März: Chronik von Steinbach am Donnersberg

Literatur

  1. <wikindx keyword=213 />

Einzelnachweise

  1. Eintragung auf dem Grabmal der Oberstein in Maikammer.
  2. Dolch, M. Stammnitz, P. (2006/2007) Die von Oberstein in der Pfalz. In: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde. 6/7 Kaiserslautern, Seite 64
  3. <wikindx resource=4/>
  4. <wikindx resource=300/>, Blattaufteilung
  5. <wikindx resource=300/>, Blattaufteilung bei größeren Flurbereichen
  6. Duttweiler Chronik externe Seite im neuen Browser
  7. Karst, T. (1960) das Kurpfälzische Oberamt Neustadt an der Haardt. In: Veröffentlichungen zur Geschichte von Stadt und Kreis Neustadt an der Weinstraße, Ausgabe 1. 1–267, Seite 35
  8. Karst, T. (1960) Das Kurpfälzische Oberamt Neustadt an der Haardt. In: Veröffentlichungen zur Geschichte von Stadt und Kreis Neustadt an der Weinstraße, Ausgabe 1. 1–267, Seite 35
  9. <wikindx resource=240/>, Seite 191

Anmerkungen

Zitate

Urkunden

  1. Kläger Viax von Oberstein 1550 in: <wikindx resource=235/>

Begriffe

Kategorien

Viax von Oberstein gehört den Kategorien an: Oberstein, Person (Alsterweiler), Kredenburger Zweig

Matzinger sagt: "letzte Überarbeitung der Seite 04.03.2013". Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Viax von Oberstein. Nutzen Sie zur Zitierung für Ihr Werk folgende vollständige Angabe: https://www.alsterweiler.net/wiki/Viax von Oberstein ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 23.04.2026 ↑... Seitenanfang

Referenzierungen

  1. ^  Titel: Weingart (2021)/532/3.
    Schlüssel: Die Rechnungen der Stadt Neustadt an der Haardt von den Anfängen bis zur Zeit nach dem Bauernkrieg#532_3
    Seite: Seite_532_3
    Zitat: Item X d vor zwo ortten geschenckt juncker Viax vom Obbersteyn sampt eynem reysingen knecht.
    Übertragung: Johannes Weingart
    Anmerkung: Reisiger Knecht, Juncker.
    Es gibt keine Notes.
    Schlagwort: Viax von Oberstein · Viax vom Obbersteyn · Knecht · Reysigen · Juncker · Junker
    Quelle:
    Vorkommnis: 1527 · 1528
    Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
    Stufe: 6
    Sammlung: Viax von Oberstein · Knecht
    Ein Link fehlt.
    Eine urn fehlt.
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    WIKI: Viax von Oberstein
  2. ^  Titel: Weingart (2021)/497/10.
    Schlüssel: Die Rechnungen der Stadt Neustadt an der Haardt von den Anfängen bis zur Zeit nach dem Bauernkrieg#497_10
    Seite: Seite_97_10
    Zitat: Item III ß d Claus Bender ist ußgeschickt zu erfarenn, ob myn gnedigster here am herab ziegen sey vonn Wirtzburg, hatt groß schedlich lügen zu Oppenheim gesagt. Testes juncker Vitt vom Stein und juncker Morytz.
    Übertragung: Johannes Weingart
    Anmerkung: Junker Moritz, vielleicht von Morschheim.
    Es gibt keine Notes.
    Schlagwort: Viax von Oberstein · Vitt vom Stein · Junker · Morytz
    Quelle:
    Vorkommnis: 1525
    Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
    Stufe: 6
    Sammlung: Viax von Obestein · Urkunde
    Ein Link fehlt.
    Eine urn fehlt.
    Eine PDF-Angabe fehlt.
    Es ist keine Wikiseite vorhanden.
  3. ^  Weech, Friedrich von (1880).
    Titel: Pfälzische Regesten und Urkunden (Fortsetzung).
    In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO), Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein (Hg.), Karlsruhe , Band: , Heft: 32, .
    Seite: 190ff.
    Schlüssel: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO)/Beiträge#Weech_(1880)
    Zitat: 1550 Januar 5. Hans Reuß von Almsheim und Anna Neudeckerin, seine Hausfrau, verkaufen an Kurfürst Friedrich II. eine Behausung und Güter in Stadt und Gemarkung von Hilsbach um 800 Gulden. Geben uff sonntag nach dem neuen jars tag 1550. Perg. Or. Das Siegel des Hans Reuß ist abgefallen, das des Viax von Oberstein hängt an der Urkunde (471) Siegel von Viax von Oberstein soll anhängen. Urkunde, fortgesetzte Reihe: 1869 /Nr. 22 1871/ Nr. 23 1872/ Nr. 24 1874/ Nr. 26 1880/ Nr. 32.
    Übertragung: Weech (1880)
    Anmerkung: 1550 Januar 5. Hans Reuß von Almsheim und Anna Neudeckerin, seine Hausfrau, verkaufen an Kurfürst Friedrich II. eine Behausung und Güter in Stadt und Gemarkung von Hilsbach um 800 Gulden. Geben uff sonntag nach dem neuen jars tag 1550. Perg. Or. Das Siegel des Hans Reuß ist abgefallen, das des Viax von Oberstein hängt an der Urkunde (471) Siegel von Viax von Oberstein soll anhängen.
    Schlagwort: Viax von Oberstein · 1550 · Hans Reuß von Albisheim · Anna Neudeckerin · Kurfürst Friedrich II. · Hilsbach · Urkunde · Siegel
    Quelle: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO)/Beiträge
    Erscheinungsjahr: 1880
    Erscheinungstag: Eine Tagesangabe (Erscheinungstag) fehlt.
    Die Einstufung fehlt noch.
    Sammlung: Die Zuordnung zu einer Sammlung fehlt.
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    Eine PDF-Angabe fehlt.
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