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Im Jahre 1518 verkaufte Viax von Oberstein das Dorf [[Duttweiler]] an den [[Pfalzgrafen Ludwig]]. "So wurde [[Duttweiler]] ein kurpfälzisches Dorf, gelegen im Bereich des kurpfälzischen [[Oberamt Neustadt an der Haardt|Oberamtes Neustadt an der Haardt]]" <ref>[http://www.duttweiler.de/hain3.htm Duttweiler Chronik] externe Seite im neuen Browser</ref>. Dazu schreibt Karst: [[Beatis von Oberstein]] verkaufte [[Duttweiler]] im Jahr [[1518]] an den [[Kurfürsten Ludwig V.]] <ref>Karst, T. (1960) das Kurpfälzische [[Oberamt Neustadt an der Haardt]]. In: Veröffentlichungen zur Geschichte von Stadt und Kreis Neustadt an der Weinstraße, Ausgabe 1. 1–267, Seite 35</ref>. "Zwei Jahre später erlaubte [[Wolf von Hohenfels]] dem Viax von Oberstein (Viacus von Oberstein), das halbe Dorf, das er von Hohenfels zu Lehen, getragen hat, dem Kurfürsten zu verkaufen."<ref>Karst, T. (1960) Das Kurpfälzische Oberamt Neustadt an der Haardt. In: Veröffentlichungen zur Geschichte von Stadt und Kreis Neustadt an der Weinstraße, Ausgabe 1. 1–267, Seite 35</ref> Weiter: "Duttweiler war ursprünglich ganz hohenfelsisch, wurde aber verlehnt an die [[Oberstein|Herren von Oberstein]] und an das [[Dominikanerinnenkloster St. Lambrecht|Kloster Lambrecht]]. Dieses (Kloster Lambrecht) verkaufte 1372 sein halbes Dorfgericht an [[Gerhard von Odenbach]], Ritter auf [[Kropsburg]], im gleichen Jahr verzichtete Hohenfels auf alle Ansprüche an diesem Teil des Gerichts, so daß es Kropsburger Eigentum wurde, in dessen Besitz schließlich auch die Obersteiner gekommen sein müssen. Folglich konnten sie zwar 1518 Duttweiler an Kurpfalz verkaufen, benötigten aber doch für die Hälfte die Zustimmung des Hohenfelser Lehensherrn." | Im Jahre 1518 verkaufte Viax von Oberstein das Dorf [[Duttweiler]] an den [[Pfalzgrafen Ludwig]]. "So wurde [[Duttweiler]] ein kurpfälzisches Dorf, gelegen im Bereich des kurpfälzischen [[Oberamt Neustadt an der Haardt|Oberamtes Neustadt an der Haardt]]" <ref>[http://www.duttweiler.de/hain3.htm Duttweiler Chronik] externe Seite im neuen Browser</ref>. Dazu schreibt Karst: [[Beatis von Oberstein]] verkaufte [[Duttweiler]] im Jahr [[1518]] an den [[Kurfürsten Ludwig V.]] <ref>Karst, T. (1960) das Kurpfälzische [[Oberamt Neustadt an der Haardt]]. In: Veröffentlichungen zur Geschichte von Stadt und Kreis Neustadt an der Weinstraße, Ausgabe 1. 1–267, Seite 35</ref>. "Zwei Jahre später erlaubte [[Wolf von Hohenfels]] dem Viax von Oberstein (Viacus von Oberstein), das halbe Dorf, das er von Hohenfels zu Lehen, getragen hat, dem Kurfürsten zu verkaufen."<ref>Karst, T. (1960) Das Kurpfälzische Oberamt Neustadt an der Haardt. In: Veröffentlichungen zur Geschichte von Stadt und Kreis Neustadt an der Weinstraße, Ausgabe 1. 1–267, Seite 35</ref> Weiter: "Duttweiler war ursprünglich ganz hohenfelsisch, wurde aber verlehnt an die [[Oberstein|Herren von Oberstein]] und an das [[Dominikanerinnenkloster St. Lambrecht|Kloster Lambrecht]]. Dieses (Kloster Lambrecht) verkaufte 1372 sein halbes Dorfgericht an [[Gerhard von Odenbach]], Ritter auf [[Kropsburg]], im gleichen Jahr verzichtete Hohenfels auf alle Ansprüche an diesem Teil des Gerichts, so daß es Kropsburger Eigentum wurde, in dessen Besitz schließlich auch die Obersteiner gekommen sein müssen. Folglich konnten sie zwar 1518 Duttweiler an Kurpfalz verkaufen, benötigten aber doch für die Hälfte die Zustimmung des Hohenfelser Lehensherrn." | ||
Version vom 15. Februar 2013, 18:59 Uhr
Viax von Oberstein (*um 1480 vermutlich Oberstein; †1553 in Alsterweiler [1]) war ein Ritter aus dem Geschlecht der Oberstein. Er war der Sohn des Heinrich von Oberstein und der Walpurga von Schweinheim. Viax (auch: Viacus vom Oberstein) von Oberstein ist der erste urkundlich nachweisbare Eigentümer der Kredenburg in Alsterweiler. Vermutlich kam er um 1525 auf die Wasserburg.[2] Dort nahm er um die Mitte des 16. Jahrhunderts Umbauten vor.
Die Herren und Ritter Oberstein residierten auf den Burgen Bosselstein und Oberstein in Idar-Oberstein an der Nahe. "Als sie 1399 von ihrem Onkel Syfrid von Sankt Alban die Kredenburg bei Maikammer erbten, so teilten sie sich in zwei Linien, in die Gundheimer und in die Kredenburger." [web 1]
Leben
Viax von Oberstein heiratete Margarete von Dalheim. Aus dieser Ehe ging ein Sohn namens Johann Friedrich und eine Tochter namens Katharina hervor. Johann Friedrich lebte auf der Kredenburg in Alsterweiler.
Im Jahre 1518 verkaufte Viax von Oberstein das Dorf Duttweiler an den Pfalzgrafen Ludwig. "So wurde Duttweiler ein kurpfälzisches Dorf, gelegen im Bereich des kurpfälzischen Oberamtes Neustadt an der Haardt" [3]. Dazu schreibt Karst: Beatis von Oberstein verkaufte Duttweiler im Jahr 1518 an den Kurfürsten Ludwig V. [4]. "Zwei Jahre später erlaubte Wolf von Hohenfels dem Viax von Oberstein (Viacus von Oberstein), das halbe Dorf, das er von Hohenfels zu Lehen, getragen hat, dem Kurfürsten zu verkaufen."[5] Weiter: "Duttweiler war ursprünglich ganz hohenfelsisch, wurde aber verlehnt an die Herren von Oberstein und an das Kloster Lambrecht. Dieses (Kloster Lambrecht) verkaufte 1372 sein halbes Dorfgericht an Gerhard von Odenbach, Ritter auf Kropsburg, im gleichen Jahr verzichtete Hohenfels auf alle Ansprüche an diesem Teil des Gerichts, so daß es Kropsburger Eigentum wurde, in dessen Besitz schließlich auch die Obersteiner gekommen sein müssen. Folglich konnten sie zwar 1518 Duttweiler an Kurpfalz verkaufen, benötigten aber doch für die Hälfte die Zustimmung des Hohenfelser Lehensherrn."
Im Jahre 1550 fand ein Prozess (Nr. 2219) vor dem Reichskammergericht statt. Viax ist in einer dazugehörigen Urkunde benannt [urk 1]. Demnach hat Viax von Oberstein in einer Gaststätte in Heidelberg, namens "Zum Hecht" verkehrt, in der auch Götz von Berlichingen im Jahr 1523 zu Gast war[lit 1][6].
Weblinks
- ↑ http://www.steinbach-am-donnersberg.de/Geschichte/Seite%20075.pdf // Michael März: Chronik von Steinbach am Donnersberg
Literatur
- ↑ <wikindx keyword=213 />
Einzelnachweise
- ↑ Eintragung auf dem Grabmal der Oberstein in Maikammer.
- ↑ Dolch, M. Stammnitz, P. (2006/2007) Die von Oberstein in der Pfalz. In: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde. 6/7 Kaiserslautern, Seite 64
- ↑ Duttweiler Chronik externe Seite im neuen Browser
- ↑ Karst, T. (1960) das Kurpfälzische Oberamt Neustadt an der Haardt. In: Veröffentlichungen zur Geschichte von Stadt und Kreis Neustadt an der Weinstraße, Ausgabe 1. 1–267, Seite 35
- ↑ Karst, T. (1960) Das Kurpfälzische Oberamt Neustadt an der Haardt. In: Veröffentlichungen zur Geschichte von Stadt und Kreis Neustadt an der Weinstraße, Ausgabe 1. 1–267, Seite 35
- ↑ <wikindx resource=240/>, Seite 191
Anmerkungen
Zitate
Urkunden
- ↑ Kläger Viax von Oberstein 1550 in: <wikindx resource=235/>
Begriffe
Kategorien
Viax von Oberstein gehört den Kategorien an: Oberstein, Person (Alsterweiler), Kredenburger Zweig
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Referenzierungen
- ^ Titel: Weingart (2021)/532/3.
Schlüssel: Die Rechnungen der Stadt Neustadt an der Haardt von den Anfängen bis zur Zeit nach dem Bauernkrieg#532_3
Seite: Seite_532_3
Zitat: Item X d vor zwo ortten geschenckt juncker Viax vom Obbersteyn sampt eynem reysingen knecht.
Übertragung: Johannes Weingart
Anmerkung: Reisiger Knecht, Juncker.
Es gibt keine Notes.
Schlagwort: Viax von Oberstein · Viax vom Obbersteyn · Knecht · Reysigen · Juncker · Junker
Quelle:
Vorkommnis: 1527 · 1528
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Viax von Oberstein · Knecht
Ein Link fehlt.
Eine urn fehlt.
Eine PDF-Angabe fehlt.
WIKI: Viax von Oberstein - ^ Titel: Weingart (2021)/497/10.
Schlüssel: Die Rechnungen der Stadt Neustadt an der Haardt von den Anfängen bis zur Zeit nach dem Bauernkrieg#497_10
Seite: Seite_97_10
Zitat: Item III ß d Claus Bender ist ußgeschickt zu erfarenn, ob myn gnedigster here am herab ziegen sey vonn Wirtzburg, hatt groß schedlich lügen zu Oppenheim gesagt. Testes juncker Vitt vom Stein und juncker Morytz.
Übertragung: Johannes Weingart
Anmerkung: Junker Moritz, vielleicht von Morschheim.
Es gibt keine Notes.
Schlagwort: Viax von Oberstein · Vitt vom Stein · Junker · Morytz
Quelle:
Vorkommnis: 1525
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Viax von Obestein · Urkunde
Ein Link fehlt.
Eine urn fehlt.
Eine PDF-Angabe fehlt.
Es ist keine Wikiseite vorhanden. - ^ Weech, Friedrich von (1880).
Titel: Pfälzische Regesten und Urkunden (Fortsetzung).
In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO), Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein (Hg.), Karlsruhe , Band: , Heft: 32, .
Seite: 190ff.
Schlüssel: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO)/Beiträge#Weech_(1880)
Zitat: 1550 Januar 5. Hans Reuß von Almsheim und Anna Neudeckerin, seine Hausfrau, verkaufen an Kurfürst Friedrich II. eine Behausung und Güter in Stadt und Gemarkung von Hilsbach um 800 Gulden. Geben uff sonntag nach dem neuen jars tag 1550. Perg. Or. Das Siegel des Hans Reuß ist abgefallen, das des Viax von Oberstein hängt an der Urkunde (471) Siegel von Viax von Oberstein soll anhängen. Urkunde, fortgesetzte Reihe: 1869 /Nr. 22 1871/ Nr. 23 1872/ Nr. 24 1874/ Nr. 26 1880/ Nr. 32.
Übertragung: Weech (1880)
Anmerkung: 1550 Januar 5. Hans Reuß von Almsheim und Anna Neudeckerin, seine Hausfrau, verkaufen an Kurfürst Friedrich II. eine Behausung und Güter in Stadt und Gemarkung von Hilsbach um 800 Gulden. Geben uff sonntag nach dem neuen jars tag 1550. Perg. Or. Das Siegel des Hans Reuß ist abgefallen, das des Viax von Oberstein hängt an der Urkunde (471) Siegel von Viax von Oberstein soll anhängen.
Schlagwort: Viax von Oberstein · 1550 · Hans Reuß von Albisheim · Anna Neudeckerin · Kurfürst Friedrich II. · Hilsbach · Urkunde · Siegel
Quelle: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO)/Beiträge
Erscheinungsjahr: 1880
Erscheinungstag: Eine Tagesangabe (Erscheinungstag) fehlt.
Die Einstufung fehlt noch.
Sammlung: Die Zuordnung zu einer Sammlung fehlt.
Ein Link fehlt.
Eine PDF-Angabe fehlt.
DOI: DOI nicht vorhanden.
Es ist keine Wikiseite vorhanden.