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LA Sp F 14 Nr.2798a
Gebiet: Alsterweiler
Zeitraum: 1795 Juni 16
Grad: Grad ungeprüft
Kategorie:
| Merkmal | Eintrag |
|---|---|
| Nummer | LA Sp F 14 Nr.2798a |
| Archiv | Landesarchiv Speyer |
| Bestand | Ausfautei Edenkoben |
| Best.Verz. | Ausfauteiakten Edenkoben |
| Titel | [[Ist Titel::[Actum] Maikammer den 16ten Juni 1795]] |
| Inhalt | Nachlass |
| Umfang | ca. 50 Seiten |
| Aussteller | Ausfauteiamt Edenkoben |
| Ausstellungsort | Fehlt |
| Empfänger | Koch Erben |
| Siegler | Fehlt |
| Datum | 1795 Juni 16 |
| Ausstellungsjahr | Unbekannt |
| Ausstellungstag | Unbekannt |
| Regest | ja |
| Text-Original | ja |
| Text-Übertragung | in Bearbeitung |
| Weitere Personen | Bernhardt Koch · Maria Salome Hartlieb · Heinrich Koch (1781) · Fehlt |
| Erwähnung in | N/A |
| CMS | Fehlt |
| Zitat | Kleidung für Heinrich Koch (1781) · Werkzeug für Heinrich Koch (1781) |
| Schlagwort | |
| Sammlung |
Die Vorlage hat ausgefüllt: /2016-04-22
Die Urkunde trägt den Titel: [Actum] Maikammer den 16ten Juni 1795. Sie gehört zu dem umfangreichen Bestand der Ausfauteiakten Edenkoben. Die Urkunde behandelt die Erbschaftsfeststellung für die Erben von Bernard Koch und Salome Hartlieb. Darin befinden aich Schuldverschreibungen des [[Bernhard Koch], die Aufführung eines unehelichen Kindes, namens Emanuel Koch (Sohn der Tochter Margarete Koch), ein Heiratshinweis zu Friedrich Kranzbühler, Buchdrucker in Speyer. Der Akt führt zahlreiche Namensnennungen für Maikammer und Alsterweiler sowie Berufsbezeichnungen, Haus- und Grundstücksangaben zur Familie Koch und Nebenliegern auf.
Regest
10 Tage nach dem Tod des Bernhardt Koch (seine Frau Maria Salome Hartlieb war bereits ein Jahr zuvor verstorben), am 16. Juni 1795 wurde der Nachlass des Ehepaares geregelt. Zuständig war das Ausfauteiamt Edenkoben, das darüber ein umfangreiches Protokoll verfasste. In der 50-seitigen Aufstellung werden alle Haushaltsgeräte (Fahrniß) sowie die Grundstücke und Häuser aufgerechnet. Die Ausstände wegen nicht beglichener Rechnungen für Schreinerarbeiten des Vaters sowie die Schulden des Ehepaares gegenüber anderen Bürger sowie die Verpflichtungen für Leistungen, z.B. am Seminar in Bruchsal werden gegenübergestellt. Die verbleibende Summe wird als Anteil auf die noch verbliebenen Kinder verteilt, darunter auch Heinrich Koch (1781). Er erhielt einige Handwerksgeräte ("Ein Hobell banck Gegen 50 Hobel Ein Hand seege und Diebell Bohrer Ein Meißell und ein klein Seege Leimpfännell und Grund Hobell") und Kleidung des Vaters ("vätterlich Kleidung dem Sohn Henrich"), ließ sich aber den größten Teil seines Erbes in bar auszahlen und zwar über drei Jahre (jeweils an Martini) verteilt. Sie Summen lauteten:
- Martini 1795
Bei curator Maßa 63,25
- Martini 1796
Bei curator Maßa 202,08
- Martini 1797
Bei curator Maßa 130,13
In der Summe sind dies 395,46 Gulden. Darin waren die Waren und die Kleidung sowie kleinere Summen an Verpflichtungen des Vaters bereits in Abzug gebracht. Es kann angenommen werden, daß Heinrich Koch (1781) das Geld für sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste (Wien) benötige sowie für seinen Lebensunterhalt in Wien.
Übertragung
Weblinks
Literatur
Einzelnachweise
Anmerkungen
Zitate
Urkunden
Begriffe
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