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Margarethe von Talheim: Unterschied zwischen den Versionen

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Im Jahre 1525 zerstörten einheimische Bauern die Burg, da der Bruder von Margarete von Dalheim, Hans von Dalheim, seines Zeichens Amtmann den Mönchen der zerstörten Abtei Limburg half im Klausenthal (Gemarkungsgrenze Diedesfeld-Maikammer) die notwendigen Gebäude und eine Kirche zu errichten und den Bauern dadruch das Land wegnahm. Hinterher verpflichteten sich aber die Bauern die Kosten des Wiederaufbaus zu tragen. 1533, 1548, 1550 wurd die Burg unter Mithilfe der Bauern wieder aufgebaut. Im Tor der Burg ist eingeritzt, daß Viax von Oberstein im Jahre 1548 „den Bau machte“. Er nahm jedenfalls bauliche Veränderungen vor. Zu dieser Zeit waren Melchior von Dalheim und seine Ehefrau, geb. von Dienheim, Mitbesitzer der Burg. Im Jahre 1552 wrd die Burg erneut durch Albrecht von Brandenburg, genannt „Alcibiades“ zerstört, da die Bewohner der Burg katholisch waren, er aber alles Katholische haßte und reformieren wollte. Ein Jahr später wird das Haus des Benedikt Wolfen in Alsterweiler als Wohnsitz der Burgbewohner gekauft, da die Burg zerstört war. Im selben Jahr stirbt Viax von Oberstein
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Im Jahre 1525 zerstörten einheimische Bauern die Burg, da der Bruder von Margarete von Dalheim, [[Hans von Dalheim]], seines Zeichens Amtmann den Mönchen der zerstörten Abtei Limburg half im Klausenthal (Gemarkungsgrenze Diedesfeld-Maikammer) die notwendigen Gebäude und eine Kirche zu errichten und den Bauern dadruch das Land wegnahm. Hinterher verpflichteten sich aber die Bauern die Kosten des Wiederaufbaus zu tragen. 1533, 1548, 1550 wurde die Burg unter Mithilfe der Bauern wieder aufgebaut. Im Tor der Burg ist eingeritzt, daß Viax von Oberstein im Jahre 1548 „den Bau machte“. Er nahm jedenfalls bauliche Veränderungen vor. Zu dieser Zeit waren [[Melchior von Dalheim]] und seine Ehefrau, geb. [[von Dienheim]], Mitbesitzer der Burg. Im Jahre 1552 wrd die Burg erneut durch Albrecht von Brandenburg, genannt „Alcibiades“ zerstört, da die Bewohner der Burg katholisch waren, er aber alles Katholische haßte und reformieren wollte. Ein Jahr später wird das Haus des Benedikt Wolfen in Alsterweiler als Wohnsitz der Burgbewohner gekauft, da die Burg zerstört war. Im selben Jahr stirbt Viax von Oberstein
  
 
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Version vom 11. März 2017, 14:38 Uhr

Dalheim margarethe.jpg

Margarethe von Talheim[anm 1] (auch: Margarete, Margrethe; auch: von Dalheim (Familienname)) (*um (err.) 1480[anm 2] in Unbekannt (vielleicht Talheim eher Eberbach, Lauffen), †26. Januar 1557 in Alsterweiler) entstammte dem Geschlecht der Dalheim (Familienname) und war die Ehefrau von Viax von Oberstein. Sie ist auf dem Grabmal dargestellt, das an der Südwand der katholischen Kirche in Maikammer steht.

Margarethe war die Tochter von Hans von Dahlheim[1] und Katharina von Randeck//ev. Katharina von Mühlhofen??. Der Vater von Hans (Johann) von Dahlheim war Hans von Dalheim, die Mutter Maria Schenkin von Winterstein[2]. Urban Ziegler geht allerdings davon aus, daß es sich beim Vater von Margarethe von Talheim um Melchior von Dalheim, verheiratet mit einer N.N.von Dienheim handele[3][anm 3].

Kredenburg

Im Jahre 1525 zerstörten einheimische Bauern die Burg, da der Bruder von Margarete von Dalheim, Hans von Dalheim, seines Zeichens Amtmann den Mönchen der zerstörten Abtei Limburg half im Klausenthal (Gemarkungsgrenze Diedesfeld-Maikammer) die notwendigen Gebäude und eine Kirche zu errichten und den Bauern dadruch das Land wegnahm. Hinterher verpflichteten sich aber die Bauern die Kosten des Wiederaufbaus zu tragen. 1533, 1548, 1550 wurde die Burg unter Mithilfe der Bauern wieder aufgebaut. Im Tor der Burg ist eingeritzt, daß Viax von Oberstein im Jahre 1548 „den Bau machte“. Er nahm jedenfalls bauliche Veränderungen vor. Zu dieser Zeit waren Melchior von Dalheim und seine Ehefrau, geb. von Dienheim, Mitbesitzer der Burg. Im Jahre 1552 wrd die Burg erneut durch Albrecht von Brandenburg, genannt „Alcibiades“ zerstört, da die Bewohner der Burg katholisch waren, er aber alles Katholische haßte und reformieren wollte. Ein Jahr später wird das Haus des Benedikt Wolfen in Alsterweiler als Wohnsitz der Burgbewohner gekauft, da die Burg zerstört war. Im selben Jahr stirbt Viax von Oberstein

Quelle: Urban Ziegler, Vortrag Kredenburg.

Familie

Zudem sind für Margarethe von Talheim zwei Neffen bekannt, nämlich Christoffel von Dalheim und Hans von Dalheim der Junge[4].

Leben

Das Leben der Margarethe von Talheim lässt sich an folgenden Urkunden nachvollziehen:

Das Leben der Margarethe von Talheim anhand von Urkunden und sonstigen Nachweisen
Gebiet: Alsterweiler
Zeitraum: Jahre 1523 bis 1558
Grad: unvollständig


Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

  1. siehe dazu: StA Wt R-US 1530 Januar 13
  2. ⭐ Quelle unvollständig ⭐
  3. Ziegler (o.J.)
  4. siehe dazu: DHM Do 79 113.
  5. Battenberg, Rinker-Olbrich, Margit (1986) Dalberger Urkunden. Regesten zu den Urkunden der Kämmerer von Worms gen. von Dalberg und der Freiherren von Dalberg 1165 - 1843. Darmstadt, ohne Verlag, Seite 124

Anmerkungen

  1. Anmerkung Matzinger: ich habe mich für diese Schreibweise entschieden. Sie ist einer Urkunde wiedergegeben, die von Viax von Oberstein, ihrem Ehemann ausgestellt worden ist, StA Wt R-US 1530 Januar 13
  2. Gemäß Grabmal Oberstein verstarb sie im Jahr 1557. Aufgrund der langen Zeit, in denen sie in Urkunden erscheint, scheint eine Annahme von deutlich mehr als 70 Jahren gerechtfertigt.
  3. Anmerkung Matzinger: Die Annahme von U. Ziegler deckt sich weder mit Humbracht noch mit den Angaben bei Henschel (1995) oder Leonhardt (1928).

Zitate

Urkunden

Begriffe

Kategorien

Margarethe von Talheim gehört den Kategorien an: Dalheim, Person, Alsterweiler, Person (Alsterweiler), Kredenburger Zweig

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