Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
Attribut:Ist Zitat
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Ist Zitat listet ein Zitat auf, das in einem Werk (siehe Buch, Urkunde etc.) vorkommt. Zitate, die aus einer Vorlage (Urkunde) stammen, sind auf wenige Wörter begrenzt. Zitate, die von einer Seite FOO/Zitate ([[Leonhardt (1928)/Seite 17]]) stammen, können mehrere Sätze umfassen. Das Attribut hat den Datentyp Text.
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F
’s is e argi Welt.
Die Welt, die riecht noch Deiwelsdreck
Wo ich nor hiñ mag rieche;
Die Sunn, die schtinkt, die Erd, die schtinkt,
Die Ros, die Lilje, ‚s Veilche schtinkt;
Un Hölleschwade fliege, -
Doch die Kinner der Welt, die rieche’s nit!
Un wann der Deiwel Pille dreht,
Der höllisch Theriakskrämer, -
Do kummese in Schwärm erbei
Un schluckese for Arznei;
Un gibter’n ’s Gift aus Eemer,
Die Kinner der Welt, die schmecke’s nit!
Er geht erum, ball als e Bock,
Ball als a Löb mit Kralle;
Er trächth die Fedder uffem Hut,
Er brüllt in seiner Höllewut
Daß alle Berg erschalle, -
Doch sie höre un sehe und riechenen nit!
Un käm r’ in schwarzer Sammethaut
Un hätt sein Schwanz gekringelt,
Die Welt dhät sage: „Seht wie zart,
Des is e Mohre-Engelsart.“
Un speichder Feur und züngelt,
Die Kinner der Welt erkennenen nit!
Doch mir, mir auserwähldi Schar,
Mir höre schtets seiñ Brülle,
Mir sehenen wie er schäkt und hinkt;
Mir rieche’s üwweraal wie’s schtinkt; -
Dreh du der Welt deiñ Pille,
Die Kinner der Gnad, die nemme se nit!
Ach! wo die Gnad zum Durchbruch kummt,
Den heeßt die Welt en Mucker!
Wann’s süß und schaurig in uns zuckt,
Do sächt die Welt: „Er muckt, er muckt!“ -
„E Pietischt, e Mucker!“
Doch em höllische Feuer entgehe se nit! +
Meiň Trauweprob.
Dhut Sankt Michel Budde trage,
Werds em waarm im Sunnescheiň,
Kann kaaň Bauer sich beklage,
Dann do git's en gude Weiň.
Schpringe Raaf ab vun de Dauwe
An der Brenk im Wintgartspad,
Do sin zuckrig aa die Trauwe
Un der Moscht e wohrer Schtaat.
Un wann zuckrig sin die Beere,
Babbt aam in der Hand die Hoob,
Un doch git's, i kann druf schwöre,
Noch e bessri Trauweprob.
Wann se süß sin, dann is babbig
Aa des Mäulche wo ich maan,
Un e Kuß die Probe, - 's wär dabbig,
Nähm ich im Varbeigehň kaan.
Alle Kamerade küsse
Jo ihr Mahdle frank und frei,
Un die Alde dörfe's wisse,
Dofor isch's heut Herbscht, juchhei!
's isch jo nit erscht jetz erfunne,
's war schun so zu ihrer Zeit,
Un e mancher alder Kunne
Dhät recht geern noch küsse heut.
Alder Weiň duth jo noch treiwe,
Un kümmt nit ans Dageslicht;
Un e Borsch sollt ruhig bleiwe
Wann er liewe Mahdle sicht? +
G
mein Vater Heinrich von Oberstein +
Lehen von Hohenfels +
Schlichtungsspruch in vier Punkten Heiratsvertrag Georg und Agnes Mayer +
Konrad Keutmari seiner Mutter Adelheid seinen Anteil an Weinberg und Gefälle Aglisterwilre geschenkt. +
Heiratsvertrag von Katharina von Oberstein (1528) aus dem Jahre 1553 +
Ymeas von Oberstein bevolhen ein heuptman zu sin +
dan dieselbige durch die mansfeldische gantz undt gar verderbt undt abgebrochen +
1580 März 29 - Haus des Klosters Eußerthal in Maikammer als Erbbestand an Thomas Boos +
1580 Juli 30 - Spielfeld Streitigkeit zwischen Maikammer und St. Martin (Teilung der Flur) +
Edenkoben, 5. Okt. Das Schöffengericht verurtheilte zwei Burschen aus Maikammer, welche am verflossenen Pfingstmontag auf der Kalmit, Gemeindewald von Maikammer, einen von dem Verschönerungsverein daselbst zur Bequemlichkeit des Publikums aufgestellten eisernen Stuhl muthwilligerweise zerstörten, mit empfindlichen aber gerechten Strafen von je 1 Monat Gefängniß. +
Pfalz, Hessen und Umgebung.
St. Martin, 27. Juli. Auf dem Gipfel der Kalmit wurde vor kurzem eine interessante Arbeit beendet. Es war schon seit längerer Zeit geplant, auf der Kalmit, dem höchsten Berge des Haardtgebirges, eine mächtige Fahnenstange zu errichten, um bei besonderen Gelegenheiten, eine weithin sichtbare Flagge hissen zu können. Zunächst versucht man es mit einer hölzernen Fahnenstange, die mit eisernen Klammern in den 10 Meter hohen Aussichtsturm befestigt wurde, und diesen noch ein gut Stück überragte. Diese Stange mußte aber wieder entfernt werden, da sie die Sicherheit des Turmes erheblich gefährdete.
Bei jedem Windstoß erschütterte sie das Mauerwerk, auch riß sie den trigonometrischen Stein herab, der sich auf der Plattform des Turmes befand. Nun wurde ein eiserner Fahnenmast vor der Ludwigshafener Hütte errichtet und daran bereits die Kurpfälzische Fahne gehißt. Die Kosten trägt die Ortsgruppe
Ludwigshafen des Pfälzerwaldvereins. Hoffentlich dauert es nun auch nicht mehr lange, bis die dringend nötige Fernsprechleitung auf die Kalmit gelegt wird. +
Item welcher ein hauß, schewer, stall, keltterhauß oder anders von grund uff bawen will, dem soll mann geben, soviel stückh durch schultheiß und gericht erkent wirdt, in einem berg, so ihme benahmbst wirdt. +
Item ist nachdienig ein walts bey den Buchstöcken: Von solchen stöckhen an den weeg hienauff biß auff die Roth Sohl in dem rindtspfadt, den rindtspfadt außen biß auff den weeg, so in die alt stayg geht, solchen weeg außen bieß zu dem Finstern Born, von dem Finstern Born ahn den berg füraußen, wie eß alleß underfleckt ist, biß uffen auff den weeg, der uff die Finstern Aichelkeel gehet, solchen weeg hinaußen biß wieder auff den rindtspfad ist gleich dem Zwerenberg jahr und tag nachdienig. +
Item der Morschenberg, der Newbusch, Daubenberg undt Kallenth ist auch verbotten bey sechs lb hl. +
Item eß solle auch keinem außmärckhischen holtz gegeben werden. +
Item diß obgeschrieben holtz soll außgetheilt werden von denen, so durch daß oberambt jährlich darzue verordnet, der auch sein gelübt darumb thun soll, deme getrewlich nachzukommen. Soll demienigen, so bawen will, ein weißaxt angeschlagen werden, von denenienigen, so das holtz werdten anzeügen. Derselbig dem zu bawen noth ist, soll bey seiner trew beneben dem zimmermann anzeügen, wie weith undt wie lang er den baw machen will, darnach soll ihm nach erkantnuß holtz mitgetheilt werden, auch dasselbig holtz in einem monath holen und solches, alß oblauth, bey der trew verbawen. Dargegen ist der Hohenberg und der Alt Zwerenberg zugethan, und hinfürter wirdt mann keinem mehr bawholtz im Hohenberg und Zwerenberg geben.<br>Dargegen hat mann ein stückh walts uffgethan am Dörrenberg, hebt ahn in dem deich, hinauff biß uff den umbweeg, ahn ein buchbaum, hatt ein creütz, von solchem buchbaum den umbweeg hinauß biß wider ahn einen aichbaum, hatt ein creütz, geht den berg hinein biß wieder ahn ein aichbaum, hatt ein creütz, wie eß alleß underfleckt ist. Darin soll mann bawholtz geben. +
Item wenn die förster einen frembten auff der gereiden finden, da ist die halbe aynung ihr, die andere halb der gereiden. Und wovon die gereiden stehet, sollen die knecht auch davon stehen, doch den costen, so darauffgangen oder noch gehen wirdt, herabgezogen. +
Item eß sollen auch alle vier wochen zween centenmeister und zween knecht uff den walt gehen bieß uff die Speyerbach und den walt besehen, und ob sie etwas bedeücht, daß dem walt schaden bringen mögt, sollen sie eß den förstern ansagen, daruff achtnehmen und zum besten vorkommen. Und solle ein jeder centenmeister vor seinen umbgang wie dan auch, wan sie umbs nachdienig gehen, iedeßmahl 2 ß 8 d und ein knecht 1 ß 4 d haben. +