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Version vom 12. August 2024, 11:29 Uhr
Pfaffenweg (auch: Am Pfaffenweg[lit 1])1[zit 1] ist ein Flurname in Alsterweiler. Das mittelhochdeutsche Wort "pfaffe" bedeutet Priester, Pfarrer, Person, die nach einer geistlichen Regel lebt.[lit 2].
Ableitung des Namens
Der Name Pfaffenweg kommt in einer Güterbeschreibung des Klosters Heilsbruck vor. Dort heißt es: Ewige Hellergült zu Maikammer und Alsterweiler fol.61r
"Item III Ib. heller thut XVII schilling LX d ewig von zweyen morgen wießen in Meyckemmer marckh gelegen obwendig Hanns Spiessen und unden an dem pfaffenwege und stosst uf die mulgassen und herab uf die alt bach, gebent Christmans Henßel, Kleinpeters Henßel und Hanns Winggartner von Alsterweyler"[...][unleserlich)].
Diese Eintragung bestätigt die Ausführung: "Der Pfaffenweg wurde vom Kloster Heilsbruck hergestellt und benutzt."[1] Er war ein Verbindungsweg von der Obermühle über den Langgraben nach dem Kloster.
Belege
Nachweise Pfaffenweg[2] (unvollständig)
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Pfaffen in Alsterweiler
Fundstellen zu Pfaffenweg
Die Anzahl der Einträge in der folgenden Tabelle beträgt: 0
Pfaffenweg wurde am Sun, 19 Apr 2026 10:30:58 +0000 in [[Spezial:Permanenter Link/{{{2}}}|dieser Version]] in die Liste der Kartenartikel aufgenommen.
Weblinks
Literatur
- ↑ Wittmer, R. (2000) Die Flur von Maikammer-Alsterweiler: Ihre Namen und steinernen Zeugen in Geschichte und Geschichten Maikammer, Ortsgemeinde Maikammer, Seiten 82-83
- ↑ DRW: Pfaffe, m. I Priester, Pfarrer, häufig: Weltgeistlicher iU. zum Klostergeistlichen, auch allgemeiner: Person, die nach einer geistlichen Regel lebt; wegen der geistlichen Weihen nimmt er nur eingeschränkt am Rechtsverkehr teil; seit der Reformation meist pejorativ gebraucht für den röm.-kath. Geistlichen; vereinzelt für den Papst (15. Jh.); vereinzelt als Übersetzung von sacerdos für den jüdischen Priester (2. Hälfte 14. Jh.); die antonymische Verbindung mit Laie (I) bezeichnet die Gesamtheit der Priester und Laien und damit: jedermann; Pfaffe und Pfarrer ein Mitglied des Priesterstandes und der Inhaber eines konkreten Pfarramts (1333); weißer Pfaffe Ordensmann der weißen Benediktiner, nach der hellen Bekleidung (um 1260); mnl. pape vander justicie (1405/06) Priester, der den zum Tode Verurteilten beisteht II Kleriker mit den niederen Weihen als Kanzleischreiber, Notar III wie Pate (I)
Einzelnachweise
Anmerkungen
Zitate
- ↑ „Pfaffe, m.“, Pfälzisches Wörterbuch, digitalisierte Fassung im Wörterbuchnetz des Trier Center for Digital Humanities, Version 01/23, <https://www.woerterbuchnetz.de/PfWB?lemid=B02591>, abgerufen am 11.08.2024.)
Urkunden
Begriffe
Kategorien
Pfaffenweg gehört den Kategorien an: Flurnamen (Alsterweiler), Artikel mit Karte
Matzinger sagt: "letzte Überarbeitung der Seite 12.08.2024". Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Pfaffenweg. Nutzen Sie zur Zitierung für Ihr Werk folgende vollständige Angabe: https://www.alsterweiler.net/wiki/Pfaffenweg ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 19.04.2026 ↑... Seitenanfang
Referenzierungen
- ^ Titel: Pfälzisches Wörterbuch - Eintrag Pfaffe.
Seite: Eintrag_Pfaffe
Schlüssel: Pfälzisches Wörterbuch/(woerterbuchnetz.de)#Eintrag_Pfaffe
Zitat: Pfaffe m.: 1. 'weltlicher Geistlicher'. a. ohne verächtliche Nebenbedeutung. α. RA.: Du hascht met'm Paff Griewe 'ausgelassene Fettwürfel' geß, do is e an deim Maul hänge blebb [PS-Saalstdt, verbr.]. (Für P. kann auch Parre stehen, vgl. PfWb Pfarrer.) Er is froh wie de P. am Oschderdag (da früher der Pfarrer zu Ostern mit Gaben bedacht wurde) [Hebel 17]. In neuerer Lesart dafür: Dem is so wohl wie 'me P. am Oschderdienschdag, weil der Pfarrer dann von den Anstrengungen der Ostertage ausruhen könne [LU-Muttstdt]. — β. der (bolisch) /Bd. 1, Sp. 782/ Paff, als wertfreie Bezeichnung des katholischen Pfarrers bei den evangelischen Pfälzern in Galizien (bis 1939). — γ. in historischen Belegen. a. 1311: alle selegerede 'letztwillige Schenkungen für Seelenmessen', die vor gesetzt sint oder hernach gesetzet werdent einem paffen [OttbgUrkb. 305]. a. 1325: er si wer er si, rietter, kneht, paffe oder orden [SpeyUrk. 290]. a. (15. Jh.): Kumpt ein man, er sy ritter oder knecht, pfaff oder leye [PfWeist. I 244 (LA-Diedf)]. a. 1621: von 1 strang wiesen, stoßt vff die Pfaffen (Grundstück, das den Pfaffen gehört) [WerschwSchR Bl. 10]. — δ. als Bestimmungswort in vielen FlN: Pfaffenacker, -baum, -berg, -born, -brunnen, -bühl, -busch, -deiche, -eck, -garten, -gasse, -grund, -halde, -hecke, -hof, -holz, -käs, -kopf, -kreuz, -lache, -loch, -pfad, -rod, -seite, -steige, -straße, -stück, -tal, -triesch, -wald, -weg, -wingert, -zipfel. — b. mit verächtlicher Nebenbedeutung. Des is e richdicher P.! von einem habsüchtigen Geistlichen [allg.]. So e P. (Päffche, Päffel)! [allg.]. Verstärkt in PfWb Pfaffensack, PfWb Saupfaffe. SprW.: Hit dich: bei de Gail hinne, bei de Weiwer vore, un bei de Paffe uf alle Seide [LA-Impfl]. — 2. a. 'Bläßhuhn', Päff [Germh]. — b. Grundw. in PfWb Dompfaff. — c. 'Beerenwanze', Paff [LU-Friesh GH-Kand]. — 3. 'Klatschmohn', Paff, gew. Paffe (Pl.) [KB-Zell Gauh allg. FR LA-Diedf Venn]; vgl. PfWb Pfaffenblume. Syn. s. PfWb Klapperrose. Wilde 129: »Möglicherweise Zusammenziehung des lat. Namens papaver, wahrscheinlicher aber Anspielung auf das ähnlich farbige Gewand der kath. Geistlichen, zumal man im Rechtsrheinischen aus den Blüten 'rotröckige Priester' macht«. — F.: paf [vorn. NPf nördl. VPf WPf einschl. westl. PS], pḁf [restl. Pf]; Pl. pafə, pḁfə. — RhWb Rhein. VI 645 ff.; Saarbr. 151; LothWb Lothr. 20; ElsWb Els. II 132; BadWb Bad. I 182/83; Hess.-Nass. II 574..
Eine Übertragung fehlt.
Anmerkung: Das Wort wird auch in der Form Paff benutzt.
Schlagwort: Ein Schlagwort fehlt.
Quelle: Pfälzisches Wörterbuch/(woerterbuchnetz.de)
Einrichtungsdatum: Ein Einrichtungsdatum fehlt.
Letzter Abruf: 2024-8-11
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Sammlung: Die Zuordnung zu einer Sammlung fehlt.
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WIKI: Pfaffenweg