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Grenzstein Hattsteinsches Gut (1580): Unterschied zwischen den Versionen
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Die niederadlige Familie von [[Hattstein]] hatte ihren gesellschaftlichen Höhepunkt durch [[Marquard von Hattstein]]<ref group=web>Christ, Günter, "Marquard von Hattstein" in: Neue Deutsche Biographie 16 (1990), S. 242-244 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd102322694.html#ndbcontent</ref>, den Fürstbischof von Speyer (1561 bis 1581), erreicht. Auf ihn geht der umfangreiche Besitz in Kirrweiler/Pfalz zurück, u.a. das sog. "[[Hattsteinsche Lehensgut]]". Die Güter waren mit [[Grenzstein|Grenzsteinen]] ausgemarkt, von denen einige noch in Kirrweiler zu finden sind<ref group=anm>Friedel , Seite 143</ref>. Der in Alsterweiler stehende Grenzstein ist bisher nicht eindeutig auf ein bestehendes Besitztum zurückzuführen. Leonhardt (1928) verweist auf ein bischöfliches Weingartgut, das bisher nicht lokalisiert werden konnte. Es wurde von Marquard von Hattstein im Jahre 1580 an Christoph Groß (Maikammer) veräußert. Zu dem Besitz gehörte eine Hochstifts-Behausung und eine Hochraide. Der Kaufpreis betrug 400 Gulden. Ein weiteres Ereignis fand im Jahre 1580 statt. Die Teilung des Spielfeldes. Sie wurde ebenfalls von Marquard von Hattstein "begleitet": | Die niederadlige Familie von [[Hattstein]] hatte ihren gesellschaftlichen Höhepunkt durch [[Marquard von Hattstein]]<ref group=web>Christ, Günter, "Marquard von Hattstein" in: Neue Deutsche Biographie 16 (1990), S. 242-244 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd102322694.html#ndbcontent</ref>, den Fürstbischof von Speyer (1561 bis 1581), erreicht. Auf ihn geht der umfangreiche Besitz in Kirrweiler/Pfalz zurück, u.a. das sog. "[[Hattsteinsche Lehensgut]]". Die Güter waren mit [[Grenzstein|Grenzsteinen]] ausgemarkt, von denen einige noch in Kirrweiler zu finden sind<ref group=anm>Friedel , Seite 143</ref>. Der in Alsterweiler stehende Grenzstein ist bisher nicht eindeutig auf ein bestehendes Besitztum zurückzuführen. Leonhardt (1928) verweist auf ein bischöfliches Weingartgut, das bisher nicht lokalisiert werden konnte. Es wurde von Marquard von Hattstein im Jahre 1580 an Christoph Groß (Maikammer) veräußert. Zu dem Besitz gehörte eine Hochstifts-Behausung und eine Hochraide. Der Kaufpreis betrug 400 Gulden. Ein weiteres Ereignis fand im Jahre 1580 statt. Die Teilung des Spielfeldes. Sie wurde ebenfalls von Marquard von Hattstein "begleitet": | ||
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Anlässlich eines Besuches bei [[Gerhard Ziegler]] in der [[Mühlstraße Nr.18]] erzählte dieser: "Die Steine stammen von einem Weinberg, den Lehrer Dörr in Besitz hatte. Der Wingert liegt etwa 100 Meter oberhalb des Anwesens [[Mühlstraße Nr.42]] im [[Spielfeld]]. Von dort stammen auch die beiden anderen Steine."<ref group=zit>Gespräch vom 18.11.2018 um 11:30 mit [[Matzinger]].</ref><ref group=anm>Weiter Gespräche ergaben, daß der Weinberg aus der Familie der Ehefrau von Lehrer Dörr stammten. Sie war eine geborene [[Heilweck]].</ref> Der [[Club Sellemols]] teilt am 25. November 2018 mit: "Frau Dörr ist eine geborene Endres<ref group=anm>OFB Nr.<1378></ref> und ihre Mutter eine geborene [[Heilweck]]<ref group=anm>OFB Nr.<2425>, [[Marktstraße Nr.5]]</ref> und von dort stammen auch die Weinberge her. [[Otto Dörr]], Konrektor der [[Johannes Leonhardt-Schule]] war nicht von hier<ref group=anm>Lebensdaten 18.3.1918-11.5.1983."</ref>. | Anlässlich eines Besuches bei [[Gerhard Ziegler]] in der [[Mühlstraße Nr.18]] erzählte dieser: "Die Steine stammen von einem Weinberg, den Lehrer Dörr in Besitz hatte. Der Wingert liegt etwa 100 Meter oberhalb des Anwesens [[Mühlstraße Nr.42]] im [[Spielfeld]]. Von dort stammen auch die beiden anderen Steine."<ref group=zit>Gespräch vom 18.11.2018 um 11:30 mit [[Matzinger]].</ref><ref group=anm>Weiter Gespräche ergaben, daß der Weinberg aus der Familie der Ehefrau von Lehrer Dörr stammten. Sie war eine geborene [[Heilweck]].</ref> Der [[Club Sellemols]] teilt am 25. November 2018 mit: "Frau Dörr ist eine geborene Endres<ref group=anm>OFB Nr.<1378></ref> und ihre Mutter eine geborene [[Heilweck]]<ref group=anm>OFB Nr.<2425>, [[Marktstraße Nr.5]]</ref> und von dort stammen auch die Weinberge her. [[Otto Dörr]], Konrektor der [[Johannes Leonhardt-Schule]] war nicht von hier<ref group=anm>Lebensdaten 18.3.1918-11.5.1983."</ref>. | ||
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Aktuelle Version vom 18. Oktober 2023, 09:52 Uhr
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Gebiet: Hattsteinsches Gut
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Grenzstein Hattsteinsches Gut (1580) sind mehrere Grenzsteine, die in der Mühlstraße in Alsterweiler stehen. Das Wappen ist das Zeichen des Domstifts Speyer (Kreuz)[1] und eingelegt, das Wappen Hattstein, "Silber mit drei schrägen roten Querbalken". Ein zweiter gleichartiger Stein steht in Gartengrundstück, ebenfalls in der Mühlstraße Nr.18. Beide zeigen die Jahreszahl 1580. Ein dritter Stein gehört vermutlich auch zum Hattsteinschen Gut, trägt aber die Jahreszahl 1756.
Die niederadlige Familie von Hattstein hatte ihren gesellschaftlichen Höhepunkt durch Marquard von Hattstein[web 1], den Fürstbischof von Speyer (1561 bis 1581), erreicht. Auf ihn geht der umfangreiche Besitz in Kirrweiler/Pfalz zurück, u.a. das sog. "Hattsteinsche Lehensgut". Die Güter waren mit Grenzsteinen ausgemarkt, von denen einige noch in Kirrweiler zu finden sind[anm 1]. Der in Alsterweiler stehende Grenzstein ist bisher nicht eindeutig auf ein bestehendes Besitztum zurückzuführen. Leonhardt (1928) verweist auf ein bischöfliches Weingartgut, das bisher nicht lokalisiert werden konnte. Es wurde von Marquard von Hattstein im Jahre 1580 an Christoph Groß (Maikammer) veräußert. Zu dem Besitz gehörte eine Hochstifts-Behausung und eine Hochraide. Der Kaufpreis betrug 400 Gulden. Ein weiteres Ereignis fand im Jahre 1580 statt. Die Teilung des Spielfeldes. Sie wurde ebenfalls von Marquard von Hattstein "begleitet":
- ein bischöfliches Weingartgut; am 1. Februar 1580 verkaufte Bischof Marquard von Speyer an seinen Hintersassen Christoph Groß zu Maikammer des Hochstifts-Behausung und Hochraide (vermutlich Hochrech, also hochgelegnes Feld oder Wiese), welche zum genannten Gute gehörte, für 400 Gulden1.
- Teilung des Spielfelds, 30. Juli 15802.
Richard Wittmer verweist ebenfalls auf einen Eigentümer Groß im Zusammenhang mit der Großwiese. Der Name könnte sich von ihrem Eigentümer Hans Groß ableiten, der bereits 1580 nachzuweisen ist3.
Anlässlich eines Besuches bei Gerhard Ziegler in der Mühlstraße Nr.18 erzählte dieser: "Die Steine stammen von einem Weinberg, den Lehrer Dörr in Besitz hatte. Der Wingert liegt etwa 100 Meter oberhalb des Anwesens Mühlstraße Nr.42 im Spielfeld. Von dort stammen auch die beiden anderen Steine."[zit 1][anm 2] Der Club Sellemols teilt am 25. November 2018 mit: "Frau Dörr ist eine geborene Endres[anm 3] und ihre Mutter eine geborene Heilweck[anm 4] und von dort stammen auch die Weinberge her. Otto Dörr, Konrektor der Johannes Leonhardt-Schule war nicht von hier[anm 5].
- Grenzstein Hattsteinsches Gut (1580) (Bitte © beachten, ist an der jeweiligen Bilddatei nachgewiesen)
Weblinks
- ↑ Christ, Günter, "Marquard von Hattstein" in: Neue Deutsche Biographie 16 (1990), S. 242-244 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd102322694.html#ndbcontent
Literatur
Einzelnachweise
Anmerkungen
Zitate
Urkunden
Begriffe
Kategorien
Grenzstein Hattsteinsches Gut (1580) gehört den Kategorien an: Grenzstein
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Referenzierungen
- ^ Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125#Seite_111/2
Seite: Seite_111/2
Zitat: a) ein bischöfliches Weingartgut; am 1. Februar 1580 verkaufte Bischof Marquard von Speyer an seinen Hintersassen Christoph Groß zu Maikammer des Hochstifts Behausung und Hofraide, welche zum genannten Gute gehörte, für 400 fl. (Quelle 19 und 52).
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
Anmerkung: Die angegebenen Quellen sind: 19 - Repertorium der Urkunden des Staatsarchivs Speyer von Dr. Glasschröder Band 1 / 52 - Band 2.
Es gibt keine Notes.
Schlagwort: Alsterweiler · Hattstein · Weingartgut · Hofraide · Hofgut
Quelle:
Vorkommnis: 1580
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Alsterweiler
LINK: Alsterweiler
Eine urn fehlt.
Eine PDF-Angabe fehlt.
WIKI: Alsterweiler - ^ Titel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler.
Schlüssel: Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/101bis125#Seite_103/2
Seite: Seite_103/2
Zitat: Nur das Spielfeld gehörte bis zum Jahre 1580 den Dörfern Maikammer und St. Martin gemeinsam. Es wurde bis zu diesem Jahre hauptsächlich als Weideplatz benutzt, woran die Namen Viehweg, Viehtrieb und Geißweide noch erinnern. Vielleicht fanden dort auch Feste statt, worauf der Teil „An der Schießmauer" hinweist. Die St. Martiner hatten angefangen, die ihnen am nächsten liegende Seite als Wingert und Äcker anzulegen, während die hiesigen Bewohner den ganzen Platz seinem bisherigen Zwecke erhalten haben wollten. Es entstand deswegen ein Streit, der erst beigelegt wurde, als am 3o. Juli 1580 das ganze Feld in der heute noch bestehenden Art und Weise geteilt wurde. Die Teilung fand auf dem Oberamt Kirrweiler statt. Der Speyerer Fürstbischof Marquard hatte dazu den Fauth von Marientraut, Jakob Hundt v. Salheim, den bischöflichen Rat Dr. Johann Konrad Breuning und den Domkostus zu Speyer und Domherrn zu Worms Christoph Nagel v. Dürmstein, beide letztere als Abgeordnete des Domkapitels, und den fürstbischöflichen Schaffner in Kirrweiler Philipp Dierolf abgeordnet. Im Beisein der Gemeindedeputierten wurde das Feld besichtigt und dann geteilt.
Übertragung: Eine Übertragung fehlt.
Anmerkung: Teilung des Spielfelds
Es gibt keine Notes.
Schlagwort: Alsterweiler · Grenzstein · Spielfeld · Hattstein · Viehtrieb · Viehweg · Geißweide · An der Schießmauer · Oberamt Kirrweiler · Jakob Hundt von Saulheim · Marquard
Quelle:
Vorkommnis: 1580
Vorkommnistag: Eine Tagesangabe (Vorkommnistag) fehlt.
Stufe: 6
Sammlung: Alsterweiler · Spielfeld · Grenzstein · Hattstein
LINK: Alsterweiler
Eine urn fehlt.
Eine PDF-Angabe fehlt.
WIKI: Alsterweiler - ^ Wittmer (2000)/Auf der Großwiese