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Ziegelhütte

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Ziegelhütte
Liegt in:

Anwesen davor: In der freien Landschaft.
Anwesen danach: In der freien Landschaft.
Haus / hier zum Katasterplan: 1839 1821
Gebiet: Am Tälchen
Erbauung: unbekannt 16. Jahrhundert
Baustil: unbekannt
Geo: 49° 18' 24.80" N, 8° 6' 31.03" E


/ Bildergalerie nicht möglich Bildeindrücke Ziegelhütte / Bildergalerie nicht möglich

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Merkmal Eintrag
Erbauer unbekannt
Besitzer unbekannt
Anderer Name Ziegel Hütt
Inschriften unbekannt
Sigle Fehlt
Bauwerksart Hütte
Eigentümer keine
Eigentümer (ehemalig) Hochstift Speyer, Dietrich Friedrich Dincker, Adolf Adam Cörver
Ersterwähnung unbekannt
Erwähnungen (Datum) 1683
Erwähnungen (Belege) LA Sp D 1 Nr.72
Geschosse 0
Höhe 0
Breite 0
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Material Backstein,Ziegel,Holz
Dachart unbekannt
Ausrichtung unbekannt
Denkmalliste Nr. 0
Denkmalliste (Zusatz) Nr.
Nutzungen Hof, Ziegelbrennofen
Nutzungen ehemalig
Kataster Nr.
Kataster Nr. ehemalig
Hausnummer Immer zweistellig eingeben/01 etc. - NUR NR Fehlt
Zu Dorf Nummer mit Angabe der Zeit Immer mehrstellig eingeben/001 etc.- HIER RUE GRANDE Fehlt
Hausnummer mit Angabe der Zeit Immer zweistellig eingeben/01 etc. - JAHRESZAHL IN KLAMMER Fehlt
Anschrift 2016 Ziegelhütte
Die Vorlage hat ausgefüllt: Matthias C.S. Dreyer / 2016-04-03


Die Ziegelhütte (auch Ziegelscheuer) war eine Einrichtung zum Brennen von Ziegeln und Backsteinen. Sie befand sich am Eingang zum Tälchen gegen Süden. "Am Eingang des Tälchens gegen Süden stand früher eine bischöfliche Ziegelscheuer, die ein Hofmann des Bischofs verwaltete. Sie verschwand jedenfalls im Dreißigjährigen Krieg, nur der Name hat sich erhalten."[1]

Für die Ziegelhütte ist ein Bestandsbrief[urk 1] mit der Bezeichnung "Bestandt Brief über die Zieglhüth zu Maycammer" aus dem Jahre 1683 erhalten.
Es geht darin um die Verpflichtungen von Adolf Adam Cörver und Friedrich Dietrich Dincker, die sich als Beständer beim Bischof bzw. der Landschreiberei in Kirrweiler bewarben. Aus diesem Brief geht auch hervor, daß neben den Ziegel auch Backsteine (Backensteine) und Platten (Plättlein) hergestellt wurden bzw. wieder hergestellt werden. Die Ziegelhütte war nämlich bereits "abgegangen" (vermutlich durch den 30-jährigen Krieg, oder schon davor). Lediglich der Ofen stand, musste aber ebenfalls in Stand gesetzt werden[2].

Die Bedeutung einer derartigen Einrichtung zeigt sich an folgendem Sachverhalt: "Der Bischof hatte das Recht, auf dem Spielfeld Kalksteine und Ziegelerde für seine am Eingang des Tälchens liegende Ziegelscheuer zu graben. Da nun der Teil, auf dem sich die Kalk- und Erdgruben befanden, an Maikammer fiel, so behielt sich der Bischof für St. Martin ein später zu bestimmendes Recht aus."[3]

In der Flur gab es weitere Stellen, die im Zusammenhang mit Ziegeln bzw. den Grundstoffen für die Herstellungen stehen. Dazu zählen: Im Letten, Erb, im Leimen, am Kalkofen.

Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

Anmerkungen

Zitate

Urkunden

Begriffe

Kategorien

Ziegelhütte gehört den Kategorien an: Wirtschaftshof

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